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Wie entsteht Mehrsprachigkeit? Terminologische und konzeptuelle Unterschiede zwischen Code-Switching und lexikalischem Transfer

Hausarbeit 2016 27 Seiten

Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend)

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

(ii) Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

1.) Einleitung

2.) Sprachkontaktphänomene
2.1.) Code-Switching
2.1.1.) Typen des Code-Switchings
2.1.2.) Gründe für einen Sprachwechsel
2.2.) Lexikalischer Transfer
2.2.1.) Integration
2.2.2.) Frequenz
2.2.3.) Arten der Entlehnungen
2.2.3.) Gründe für lexikalischen Transfer

3.) Gegenüberstellung: Code-Switching vs. Transfer

4.) Fazit

5.) Quellenverzeichnis

(ii) Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Abbildung 1: Arten von Entlehnungen nach Gladrow (1989)

Abbildung 2: Arten von Entlehnungen nach Gladrow (1989)

Abbildung 3: Dimensions of the codeswitching-borrowing continuum

1.) Einleitung

Aufgrund der sich immer stärker entfaltenden Globalisierung und den daraus resultierenden Einflüssen auf das Sprachverhalten der einzelnen Sprechergruppen, nimmt das Konzept der Mehrsprachigkeit mit all seinen Facetten eine immer größere Rolle in der heutigen Linguistik ein. Mehrsprachigkeit führt im Wesentlichen zu Sprachkontakt, denn ein Kontakt existiert immer da, wo verschiedene Sprachen oder Varietäten aufeinandertreffen. Dies geschieht entweder im Kopf eines mehrsprachigen Individuums[1] oder in mehrsprachigen Gruppen[2]. Es existieren wechselseitige Beeinflussungen, die temporäre oder auch bleibende Veränderungen in den beteiligten Sprachsystemen verursachen können. Derartige Veränderungen können alle Bereiche der modernen Linguistik betreffen. Besonders der lexikalische Aspekt ist interessant, da es sich dabei um eine oftmals problematische Gruppe handelt, die immer wieder neue Diskussionen hervorruft.

Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen die vorliegende Arbeit im Bereich der Lexik anzusiedeln. Da es sich allerdings um eine breit gefächerte Thematik handelt, werde ich mein Augenmerk besonders auf das Code-Switching und den lexikalischen Transfer bzw. das Borrowing legen. Ziel dieser Arbeit ist es festzustellen, durch welche Besonderheiten diese beiden Konzepte sich auszeichnen. Diese Besonderheiten sollen daraufhin dazu dienen – falls möglich – eine genaue Grenze zwischen den beiden Phänomenen zu finden. Auch soll untersucht werden, auf wen sich in der Literatur am meisten bezogen wird. Anhand dieser Theorien soll schließlich versucht werden, Code-Switching und Transfer zu definieren und gegenüberzustellen.

Deshalb lautet das Thema dieser Arbeit: Wie wird in der Literatur terminologisch und konzeptuell zwischen Code-Switching und Transfer unterschieden?

Meine Arbeit ist wie folgt aufgebaut: Zu aller erst sollen sowohl das Code-Switching, als auch der lexikalische Transfer vorgestellt werden. Hierbei wird auf Unterkategorien, Ursachen und andere relevante Aspekte eingegangen. Autoren sollen miteinander verglichen werden, um so zu mehr oder weniger synchronen Definitionen zu kommen. Daraufhin soll eine Gegenüberstellung durchgeführt werden, die gegebenenfalls Schnittpunkte und Unstimmigkeiten auflegt. Hierbei werden mögliche Lösungsvorschläge vorgestellt. Abgerundet wird das ganze schließlich mit einem Fazit, das einen Ausblick auf weitere Notwendigkeiten bieten soll.

Da es sich lediglich um eine theoretische Arbeit handelt, wurden keine eigenen Korpora erstellt. Daher wird Goldbach, A. (2005): Deutsch-russischer Sprachkontakt. Deutsche Transferenzen und Code-Switching in der Rede Russischsprachiger in Berlin. Frankfurt am Main: Lang. zur Hilfe herangezogen. Goldbach (2005) hat in ihrer Arbeit eine eigene ausführliche Sammlung an Code-Switching- und Transfererscheinungen erstellt, die in meiner Arbeit als Verdeutlichung einiger Phänomene dienen sollen. Falls es allerdings dazu kommen sollte, dass keine geeignete Veranschaulichung zu einem bestimmten Thema vorhanden ist, wird auf die in der Literatur aufgeführten Beispiele zurückgegriffen.

2.) Sprachkontaktphänomene

In diesem Kapitel werden die zwei ausgewählten Sprachkontaktphänomene Code-Switching und lexikalischer Transfer vorgestellt. Da es in dieser Arbeit um einen kontrastiven Vergleich auf terminologischer und konzeptueller Ebene geht, müssen zunächst einzelne Theorien besprochen werden, um so zu halbwegs synchronen Definitionen kommen zu können. Versinnbildlicht sollen die Theorien mit Beispielen aus Goldbachs (2005) Korpus und/oder mit denen, die in der vorgestellten Literatur erwähnt werden. Bei dem Korpus handelt es sich um eine Datengrundlade relevanter Gesprächsmittschnitte Russischsprachiger in Deutschland. Deutsche Transferenzen und Code-Switching in der Rede werden somit als Beispiele dienen.

Nach reichlicher Recherchearbeit konnte schnell festgestellt werden, dass die meisten Sprachkontaktforscher sich in ihren Arbeiten auf zwei Linguisten beziehen: Hauger (1956) und Weinreich (1953). Althaus (1973) schreibt in seinem Lexikon der germanistischen Linguistik sogar, dass erst durch diese beiden Wissenschaftler ein theoretischer Rahmen ausgearbeitet wurde, der sich mit Sprachwechsel und Sprachmischung befasst[3]. Daher ist es nicht erstaunlich, dass diese beiden Namen in der Literatur zahlreich vertreten sind und ihre Theorien immer wieder aufgegriffen und ausgearbeitet werden. Im Folgenden sollen einige dieser Ausarbeitungen vorgestellt werden, wobei mit dem Code-Switching begonnen und anschließend der lexikalische Transfer betrachtet wird.

2.1.) Code-Switching

Unter dem Begriff des Code-Switchings versteht man im Wesentlichen den abwechselnden Gebrauch von mehr als einer Sprache durch einen Sprecher im Laufe einer geschlossenen sprachlichen Interaktion[4]. Hierbei werden die benutzen Sprachen oder Varietäten nicht verändert, da lediglich ein Wechsel des benutzen Sprachsystems an einer bestimmten Stelle der Interaktion stattfindet. Besonders Haugen (1956) hat das Prinzip des Code-Switchings geprägt und definiert dieses Phänomen folgendermaßen:

[Code-Switching] occurs when a bilingual introduces a completely unassimilated word from another language into speech[5].

Besonders auffallend ist die Tatsache, dass Haugen sich allein auf die Übernahme eines einzigen Elements beschränkt. Dieses wird nicht-assimiliert in die Basissprache hinzugefügt. Grosjean (1982) et al erweitern Haugens Definition auf Phrasen, Sätze und längere Passagen[6]. Goldbach (2005) führt in ihrer Arbeit zahlreiche Beispiele für Code-Switching auf. Beispiel 1 zeigt eine Äußerung, die so in jeder russisch-deutschen Sprechsituation vorkommen könnte:

(1) [7] I: - Я щас нажимала. Вот теперь hat er gespeichert .. послушно . ganz normal. ((Lachen)) Спасибо.

Betrachtet man den obigen Satz, wird deutlich, dass sowohl das Russische, als auch das Deutsche gleich vertreten sind, was besonders durch den gleichwertigen Gebrauch erkennbar gemacht wird. Man kann sagen, dass es sich um ein typisches Beispiel des Code-Switchings handelt.

2.1.1.) Typen des Code-Switchings

Viele Linguisten führen in ihren Werken Unterkategorien auf, um eine gewisse Systematik ins Spiel zu bringen. Im Folgenden soll diese Ordnung vorgestellt werden. Basis dafür bildet Riehl (2014), die in ihrer Arbeit drei Subgruppen vorstellt.

(a) Funktionales Code-Switching

Hierbei handelt es sich um ein soziolinguistisch motiviertes Code-Switching. Dies bedeutet, dass nicht das Individuum selbst, sondern die multilinguale Gesellschaft im Mittelpunkt steht. Diese Art des Wechsels weist eine Kontextualisierungsfunktion auf und ist Ausdruck sprachlichen Handelns. Oftmals weisen Sprecher explizit auf einen bevorstehenden Wechsel des Codes hin. Dies kann durch metasprachliche Kommentare, Wiederholungen oder auch Übersetzungen geschehen. Riehl (2014) definiert in ihrer Ausarbeitung das situative und konversationelle Code-Switching als funktional. Hierbei wird sich auf Gumperz (1982) bezogen, der das funktionale Code-Switching grundlegend geprägt hat. Allerdings fügt Riehl (2014) auch die Identitätsmarkierung als separaten Punkt hinzu.

Situatives Code-Switching

Von situativen Code-Switching spricht man, wenn sich Sprache in Folge einer neuen Situation ändert. Solche Faktoren sind u.a. der Wechsel des Gesprächspartners (als direktive Funktion), des Ortes der Kommunikation oder des Themas. Riehl (2014) führt in ihrer Arbeit ein Beispiel des Adressatenwechsels (Beispiel 2) auf.

(2) [8] CR: Und auf diese passen Sie dann auch mal auf und gehen dorthin?

OR: Ja, immer. […] due allerkleanste die lernt noch net. […] Mit der Oma gehen mer Lieder singen und – wenn mer zu Hause gehen. Ich wohn weit von ihr (weiter auf Russisch zu OT:) я далеко живу отсюда, вот там по чёрно.

Betrachtet man Beispiel 2 fällt auf, dass das Deutsche hier die dominante Konversations-sprache zwischen CR und OR bildet. Als OR sich allerdings an OT wendet, wird vom Deutschen ins Russische gewechselt. Wahrscheinlich sprechen OR und OT in anderen Situationen auch Russisch untereinander, sodass der Wechsel aus Gewohnheit passiert ist.

Konversationelles Code-Switching

Der Sprachwechsel hier wird meist durch diskursstrategischen Gründen legitimiert. Dies bedeutet, dass ein kommunikativer Effekt erzielt werden soll. Dieser Effekt äußert sich u.a. in expressiven Funktionen (beispielsweise die Verdeutlichung einer persönlichen Stellung-nahme) oder auch referentiellen Funktionen (beispielsweise unvollständige Kompetenz der Erst- oder Zweitsprache).

(3) [9] - Во:т ну там очень приличная школа потому-что это там . такой . künstlerischer und musischer Schwerpunkt. И там такие дети одарённые (...)

Beispiel 3 repräsentiert ein solches konversationelles Code-Switching. Hier bildet das Russische die Basissprache in die die deutschen Elemente lediglich eingefügt werden. Goldbach (2005) erklärt, dass hier über das erste Unterrichtspraktikum einer ihrer Testpersonen gesprochen wird. Die deutschen Elemente könnte man als eine Art Zitat interpretieren. Aber auch die referentielle Funktion, sprich eine unvollständige Kompetenz der Zweitsprache, könnte ausschlaggebend sein.

Code-Switching als Identitätsmarker [10]

Wie bereits erwähnt, ergänzt Riehl (2014) die Definierungen Gumperz (1982) durch die Markierung der Identität. Da es sich hierbei eindeutig um eine Funktion handelt, passt dieser Aspekt durchaus in die Kategorie des funktionalen Code-Switchings. Die Funktion die hier erfüllt wird, ist der Wechsel der persönlichen Identität. Unterschieden wird zwischen dem we-code [11] und dem they-code [12], wobei der we-code häufig die schwächere, meist Erstsprache, darstellt. Je nach Situation findet eine Akkommodation statt, wodurch ein Wechsel des Codes initiiert wird.

Leider kann man in Goldbachs Korpus nicht festlegen, ob es sich um einen Wechsel aufgrund eines Identitätsaspektes handelt. Auch in der restlichen Literatur die benutzt wurde, gibt es keine russisch-deutschen Beispiele. Riehl (2014) führt in diesem Zusammenhang ein englisch-deutsches Beispiel von Clyne auf, das allerdings genau so auch in einer russisch-deutschen bzw. deutsch-russischen Interaktion stattfinden könnte.

(4) [13] Manchmal wenn ich deutschsprachige Bekannte treffe, spreche ich Deutsch, otherwise I speak only English.

Die Testperson, die diesen Satz so ausgesprochen hat, outet sich selbst darin, dass das Englische seinen we-code bildet. Das Deutsche hingegen ist der they-code. Deutlich wird das Ganze besonders im englischen Part, in dem gesagt wird, dass sonst nur Englisch gesprochen würde. Trifft die Person allerdings auf Deutschsprachige, würde bewusst ins Deutsche gewechselt.

(b) Nicht-funktionelles Code-Switching

Anders, als der funktionelle Sprachwechsel, zeichnet sich das nicht-funktionelle Code-Switching dadurch aus, dass es psychologisch motiviert ist. Es handelt sich um einen internen Prozess, ohne direkte Absichten. Häufig findet hierbei auch eine selbstständige Verbesserung statt. Clyne (2003) bringt in diesem Zusammenhang die trigger words ins Spiel. Dies sind Auslösewörter, die den Übergang von einer in die andere Sprache erleichtern. Nicht selten liegt dies daran, dass diese Wörter in beiden Sprachen vorkommen. Es entsteht eine Art Überschneidung, die den Wechsel des Codes zulässt. Diesen Übergang bezeichnet Clyne (2003) in der Literatur auch als Transversion. Überall da, wo sich Elemente der Systeme überlappen und somit einen Schnittpunkt bilden, wird eine Transversion erleichtert, sei es phonetisch, syntaktisch oder auch lexikalisch. Nach Clyne (2003) fallen u.a. Eigennamen oder auch Lexikalische Übernahmen unter die Bezeichnung Auslösewörter. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass derartige Auslösemechanismen nicht bei allen Sprechern einer Sprache den gleichen Effekt haben.

(5) [14] Der war über die ganze Oblast . Ну он мне сразу дал направление.

Wie erwähnt, können besonders Eigennamen oder auch lexikalische Übernahmen als Auslösewörter dienen. Beispiel 5 zeigt, wie ein solches Triggering aussehen könnte. Da die Bezeichnung Oblast sowohl im Deutschen, als auch im Russischen vertreten ist, ist die Testperson mehr oder weniger unbewusst vom Deutschen ins Russische gerutscht.

Doch nicht nur die Auslösewörter sind Merkmale des nicht-funktionellen Code-Swichtings. Auch das Vorhandensein von Häsitationsmarkern wie beispielsweise dem Partikel zeichnet diese Art des Wechsels aus. Es existieren natürlich auch andere solcher Partikeln, wie Beispiel 6 verdeutlicht:

(6) [15] S: - Ну: там написано, шестьдесят пять процентов школьников ((ääh) ((mmh)) haben keine deutsche ((ähh)) Herkunft, ja? Sprechen nicht so gut Deutsch ((Lachen)) шестьдесят пять процентов!

Hier fungieren ääh und mmh als sogenannte Verzögerungsmerkmale. Während der Interaktion findet an dieser Stelle wahrscheinlich eine kurze Pause statt, die nicht unbedingt bewusst passieren muss. Der Sprecher versucht sich zu sammeln, macht Gebrauch von den genannten Partikeln und wechselst schließlich von Sprache X zu Sprache Y. Trotzdem bildet das Russische die Basissprache des gesamten Gesprächs, da diese in allen relevanten Äußerungen erhalten bleibt.

(c) Grammatische Bestimmung von Code-Switching [16]

Riehl (2014) bildet bewusst eine dritte Kategorie, die sich damit auseinandersetzt, an welcher Stelle im Satz oder innerhalb einer Phrase ein Sprachwechsel stattfinden kann. Im Wesentlichen wurde diese Sichtweise von Poplack beeinflusst. Ergänzt wird das ganze hier durch die Theorien von Muysken (2000).

Intersententielles Code-Switching

Diese Art des Code-Switchings ist nach Riehl (2014) relativ häufig vertreten. Hierbei findet der Sprachwechsel an Satzgrenzen oder nach einem Teilsatz statt.

(7)[17] M: - Der Tortenboden.

L: - Слышишь, поставить можно (unv.)

Auch wenn Beispiel 7 nur ein kleiner Gesprächsausschnitt ist, lassen sich hier alle Merkmale eines satzexternen Code-Switchings erkennen. Der Sprachwechsel erfolgt an einer Äußerungsgrenze. Außerdem handelt sich um selbstständige funktionale Einheiten.

Intrasententielles Code-Switching

Als intrasententielles Code-Switching bezeichnet man den Wechsel innerhalb einer Satzeinheit. In publizierten Texten lässt sich ein zahlreicher Bezug auf Muysken (2000) erkennen, da dieser sich diesem Bereich gesondert gewidmet hat. Er fasst den genannten Sprachwechsel unter dem Oberbegriff des Code-Mixing zusammen. Diese Bezeichnung steht seiner Meinung nach für alle Fälle, in denen lexikalische oder grammatische Einheiten bzw. Strukturen aus zwei verschiedenen Sprachen in einem Satz vorkommen. Er unterscheidet hierbei zwischen drei Mustern.

(i) Alternation: Unter dem Begriff Alternation versteht man einen konkreten Wechsel von einer in die andere Sprache. Dieser Wechsel kann auf grammatischer oder lexikalischer Ebene stattfinden. Das Besondere hierbei ist, dass sich nicht genau feststellen lässt, welche der beiden Sprachsysteme die Struktur vorgibt und somit die Basis bildet (siehe Beispiel 1).

[...]


[1] Hierbei handelt es sich um die psycholinguistische Sicht, die besagt, dass zwei oder mehr Sprachen miteinander in Kontakt stehen, wenn sie von ein und demselben Individuum abwechselnd gebraucht werden (Weinreich 1953)

[2] Mehrsprachige Gruppen können aus der soziolinguistischen Sichtweise betrachtet werden. Hierbei steht nicht das Individuum an sich im Mittelpunkt, sondern dessen Interaktion in einer Gemeinschaft. Zwei oder mehr Sprachen stehen hierbei miteinander in Kontakt, wenn sie in derselben Gruppe gebraucht werden.

[3] Vgl. Althaus (1973): 641

[4] Vgl. Goldbach (2005): 18

[5] Haugen (1956): 40

[6] Vgl. Grosjean (1982): 308

[7] Goldbach (2005): 74

[8] Riehl (2014): 25

[9] Goldbach (2005): 115

[10] Riehl (2014): 28

[11] Der we-code repräsentiert meist die Sprache der Familie, sprich des inneren Kreises. Diese Sprache steht für Involviertheit, persönliche Aufforderung und persönliche Meinung.

[12] Der they-code steht für die Sprache der Außenwelt. Er charakterisiert sich dementsprechend durch Sachorientiertheit und Distanzierung.

[13] Riehl (2014): 28

[14] Riehl (2014): 30

[15] Goldbach (2005): 74

[16] Riehl (2014): 33ff.

[17] Goldbach (2005): 76

Details

Seiten
27
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668401693
ISBN (Buch)
9783668401709
Dateigröße
1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v353975
Institution / Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg – Institut für Slavistik
Note
1,7
Schlagworte
Codeswitching Transfer Sprachwandel Sprachkontakt Sprachwissenschaft Slavistik

Autor

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