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Finanzkrise - Ein Phänomen unseres Wirtschaftens?

Bachelorarbeit 2010 37 Seiten

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historische Crashs
2.1. Tulpen-Krise
2.2. 1929 Schwarzer Freitag
2.2.1. Der Weg in die Krise und die Auslöser
2.2.2. Auswirkungen auf darauffolgende Jahre

3. Finanzkrise 2008
3.1. Housing and Community Act
3.2. Kreditvergabe
3.3. Verschuldungsboom
3.4. Hauspreissteigerungen
3.5. Gewinn ohne Leistung
3.6. Niedrigzinspolitik der Fed

4. Das Wirtschaften
4.1. Inflation
4.2. Leben auf Pump
4.2.1. Leasing
4.2.2. Kreditkarten
4.3. BIP
4.4. Outsourcing
4.5. Zinseszins
4.5.1. Zinseszinsen in der westlichen Welt
4.5.2. Zinseszins in der Welt des Islams
4.5.3. Resumee

5. Phänomene unseres Wirtschaftens
5.1. Kein nachhaltiges Wirtschaften
5.2. Sozialismus für die Reichen
5.3. Verstoß gegen den Lissabon Vertrag
5.4. Wetten ohne Geld
5.5. Die 3 Einflussreichsten Organisationen
5.6. Steueroasen

6. Zusammenfassung

7. Beurteilung

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Finanzkrisen sind seit Jahrhunderten ein alt bekanntes Phänomen. Die früheste bekannte Krise war im Jahre 1637 die Tulpenkrise. Meistens münden Krisen in eine danach anhaltende Depression. Die bekannteste weltwirtschaftliche Depression wurde durch den Crash 1929 an der Wall Street ausgelöst, bei dem sich auch viele Broker das Leben nahmen. Die letzte Krise wurde im Jahr 2008 ausgelöst.

Der Tiefstand des Deutschen Aktien Index (DAX) notierte daraufhin folgend am 06.03.2009 bei 3666,41 Zählern, was bis dahin ein Rekordtief war. Viele Privatanleger, aber auch Unternehmen haben während der Finanzkrise überlebenswichtige Geldreserven verloren, hunderttausende Amerikaner wurden obdachlos. Das Wort subprime kann als suboptimal in die deutsche Sprache übersetzt werden, wobei es dem Ausmaß der Krise nicht ansatzweise gerecht wird. Die öffentlich angeprangerten Schuldigen dieser Krise sind die Banken, welche Fonds mit „Subprime Immobilien“ aufgelegt, und in alle Welt verkauft haben.

Die „Subprime Krise“ 2008 hätte verhindert werden können. Doch wer sind die Schuldigen und wie konnte es zu dieser Krise kommen? War die Gier der Menschen ausschlaggebend? Sind die amerikanischen Banken, Fondsmanager oder Aktienhändler die Schuldigen? Welche Faktoren haben dazu geführt, dass es überhaupt so weit gekommen ist? Welche politischen Versprechungen sind vorweg gegangen und warum hat der Crash nichts an dem Wirtschaften geändert. Es ist eine eindeutig zu erkennende Kausalitätskette vorhanden, die zu dem Börsencrash geführt hat. In wie weit sollte in den heutigen Gesellschaften ein Umdenken stattfinden um zukünftige Ereignisse wie dieses von vorn herein zu verhindern.

Die Zielsetzung dieser Arbeit ist es auf zu decken ob die Finanzkrise ein Phänomen unseres Wirtschaftens ist? Die wahren Schuldigen und die Faktoren die zu der „Subprime Krise“ geführt haben ausfindig zu machen, und zu hinterfragen, ob das Wirtschaften der Gesellschaft ausschlaggebend dafür war. In den Medien und in den Augen der Öffentlichkeit sind die Schuldigen der Finanzkrise immer die Banken, die durch die bedenkenlose Kreditvergabe und das falsche Wirtschaften, die Subprime Krise herbei geführt haben. Jedoch hat niemand hinterfragt, ob die Banken nur Mittel zum Zweck waren und der Schuldige ganz wo anders zu suchen ist. Ob vielleicht das Wirtschaften der Politiker hinterfragt werden muss und ausschlaggebend für die Krise war. Eine Krise sollte nicht nur ein abgehaktes Ereignis sein, vielmehr sollte es ein Denkanstoß sein um vergangene Verhaltensmuster und Entscheidungen zu hinterfragen. Dies ist jedoch bis heute nicht erfolgt.

2. Historische Crashs

Ein Crash wird im Deutschen auch als Krise bezeichnet. Der Begriff Krise kommt ursprünglich aus dem Griechischen (Krìsis) und hatte die Bedeutung: Beurteilung, Entscheidung. Heutzutage wird Krise als Begriff für Situationen verwendet, in denen sich eine entscheidende Wendung ereignet.[1]

2.1. Tulpen-Krise

Schon bevor es Börsen, Spekulationsmärkte oder Kapitalmärkte gab, gab es Krisen. Das beste Beispiel hierfür ist die Tulpenkrise, die sich im 17 Jahrhundert abspielte. Tulpen waren zu dieser Zeit ein noch sehr seltenes und unbekanntes Gewächs, was auch den hohen Preis von 1200 Gulden für eine „Semper Augustus“ erklärt. Um hier einen Vergleich ziehen zu können benötigt man die Information, dass ein typischer Handwerker ein Jahreseinkommen von 300 Gulden hatte. Das Jahreseinkommen eines Kaufmanns betrug 20.000 bis 30.000 Gulden. Da die Oberschicht auf der Suche nach einem Statussymbol war, bot sich hierfür die Tulpe, wegen ihrem hohen Preis und der Seltenheit an. Es dauerte nicht lange bis sich ein regelrechter Boom entwickelte. Innerhalb von zehn Jahren gab es in Holland über 500 verschiedene Sorten von Tulpen und eine neue Branche, die der Floristen, etablierte sich am Markt. Im Jahr 1636 kostete die spezielle Spezies „Semper Augustus“ 10.000 Gulden, was heutzutage einem Gegenwert von ca. 87.000 € entspräche. Angetrieben wurden die Spekulationen auch durch so genannte Anrechtsscheine, die auf spätere Lieferungen ausgestellt wurden.[2] Im darauffolgenden Jahr 1637 kam es dann im Verlauf des Februars zum Crash. Was genau die Ursache war, weis man bis heute nicht genau. Die Vermutung geht in die Richtung, dass ein einzelner Tag, an dem kein Handel stattfand, der Auslöser dafür war. Die Käufer hielten sich zurück, weil sie an ein Überangebot glaubten, und die Händler bekamen darauf hin Panik. Die Preise fielen um 90 bis 95 % , viele Spekulanten verloren ihr Geld, und eine Vielzahl der Floristen verloren ihren Job, und sie mussten in ihre alten, gelernten Berufe zurück gehen.[3]

Als Kapitalmarkt wird der Ort bezeichnet an dem Angebot und Nachfrage von Geldkapital aufeinander treffen.[4] Der Begriff Kapitalmarkt wird immer mehr durch den Begriff der Börse ersetzt, dieser leitet sich von dem Namen der Kaufmannsfamilie Burse ab, welcher sich wiederum von dem niederländischen Wort beurs ableitet und so viel wie Geldbeutel bedeutet. Damals trafen sich Geschäftsmänner vor dem Haus der Familie Burse, um Geschäfte ab zu wickeln. An Börsen werden nicht nur Wertpapiere, Zertifikate und Anleihen gehandelt, sondern auch Waren wie Baumwolle, Kaffee, Getreide oder Blumen.[5]

2.2. 1929 Schwarzer Freitag

Der Krise von 1929 ist ein regelrechter Wirtschaftsboom voraus gegangen. Die Arbeitslosenzahlen waren sehr gering und die Preise blieben stabil. Zwischen den Jahren 1925 bis 1929 erhöhte sich die Zahl der Produktionsbetriebe um 22.800 Stück, die daraus resultierende Produktionsleistung betrug 7,2 Milliarden Dollar. Die Autoproduktion erhöhte sich im Zeitraum von 1926 bis 1929 von, 4.301.000 auf 5.358.000 Autos. Des Weiteren stieg der Dow-Jones Index in diesem Zeitraum von 100 auf 400 Punkte.

Exkurs Immobilien Krise: Im Jahr 1925 begann die Entwicklung der Ersten Immobilienblase. Verantwortlich hierfür war der Glaube in der Bevölkerung, dass Florida schon sehr bald für den Tourismus erschlossen werde, und die Grundstückspreise, speziell in Miami, Coral Gables und Miami Beach daraufhin enorm steigen würden. Das Land wurde nur als Wertanlage bzw. Spekulationsobjekt gesehen, und niemand hatte so wirklich die Absicht dort später einmal zu wohnen. Im Jahr 1925 wurden Grundstücke als küstennah ausgewiesen, die in der Wirklichkeit jedoch bis zu 15 Meilen vom Meer entfernt waren. Gefördert wurde dieser Spekulationsboom dadurch, dass nicht die Häuser gehandelt wurden, sondern lediglich das Vorkaufsrecht, welches 10 % des späteren Kaufpreises betrug. Die Blase platzte letztendlich im Jahr 1926, da viele Grundstücksinhaber ihre Häuser an den Erstbesitzer zurück verkaufen mussten, weil sie nicht liquide genug waren den restlichen Kaufpreis auf zu bringen, und da keine Nachfolgekäufer mehr gefunden wurden, die bereit waren die zwischenzeitlich exorbitant gestiegenen Preise zu bezahlen.[6]

Obwohl viele Leute ihr Geld verspekuliert hatten, merkten viele Amerikaner, dass sie durch Spekulationen schnell und mühelos reich werden könnten, was sich in der Moral verankerte und letztlich zu der Börsenblase 1929 wesentlich beigetragen hat.

2.2.1. Der Weg in die Krise und die Auslöser

Anfang der zwanziger Jahre bildete die New York Times den Durchschnittskurs von 25 Industrieaktien, den Vorläufer des DOW Jones Indexes mit einem Wert von 106 $ ab. Ende desselben Jahres war dieser Wert bereits auf 181 $ gestiegen. Im Verlauf des Jahres 1926 fiel dieser Wert jedoch bereits wieder auf 143 $. Im darauf folgenden Jahr datierte der Times Index bei 245 $. Die Wirtschaft hatte sich deutlich erholt und die Börsenkurse stiegen langsam aber stetig erneut an.

Im Jahr 1925 führte der Schatzkanzler Winston Churchill die alte Goldwährung ein. Das Tauschverhältnis 4,86 Dollar für ein Pfund führte dazu, dass England für Ausländer sehr teuer zum Einkauf war, aber gleichzeitig ein sehr guter Ort zum verkaufen von Waren wurde. Wegen einer Währungskrise transferierte man das Gold von England nach Amerika. Im Herbst 1927 reisten Montagu Norman (President der Bank of England), Hjalmar Schacht (Reichsbankpräsident) und Charles Rist (Vizepräsident der Banque de France) nach Amerika um die Politik des billigen Geldes zu bewerben. Daraufhin wurde der Diskontsatz der Federal Reserve Bank von 4 auf 3,5 Prozent gesenkt, und viele Staatsanleihen wurden aufgekauft um mehr Geld in Umlauf zu bringen.[7] Die Aktion wurde von Adolph C. Miller, welcher Mitglied der Federal-Reserve Rates war, wie folgt beschrieben:

„Die größte und gewagteste Operation, die jemals vom Federal Reserve System unternommen wurde, und daraus ergab sich einer der kostspieligsten Irrtümer, der innerhalb der letzten 75 Jahre vom Federal Reserve – oder irgendeinem anderen Banksystem begangen wurde“ (Balbraith., 1963) Seite 34

Ein Professor von der London School of Economics Namens, Lionel Robbins macht diese Fehlentscheidung für den Crash von 1929 als Hauptursache aus:

“Es läßt sich beweisen, das von diesem Zeitpunkt an die ganze Entwicklung außer Kontrolle geriet“ (Balbraith., 1963) Seite 35.

Das billige Geld und die Kredite, die zum ersten Mal ohne große Sicherheiten vergeben wurden, förderten die Spekulation. Der bis dato höchste Tagesumsatz an der Börse wurde am 12. März, mit einem Umsatz von 3.875.910 Anteilen erreicht. Dieser Rekord war jedoch bereits Ende März der tägliche Durchschnitt. Am 12. Juni betrug die Zahl der gehandelten Anteile 5.052.790, was dazu führte das die Marktschreiber über 2 Stunden benötigten um die Werte weiter zu geben.[8]

Im Volk brach eine Aktien Euphorie aus und die Wall-Street war zum ersten Mal Mittelpunkt der Gesellschaft. Im Jahr 1929 legten die Amerikaner 2 Milliarden Dollar in Aktien an, die endlos zu steigen schienen. Der Wohlstand wuchs flächendeckend und so langanhaltend, dass auch normale Leute mit ihrem Ersparten in den Aktienmarkt investieren wollten. Die Börse verbreitete in der Gesellschaft eine kollektive Euphorie. Unberücksichtigt blieb jedoch, dass der Markt für Konsumgüter wie Automobile, Fotoapparate und Kühlschränke bereits immer mehr gesättigt war und die Industrie zunehmend in Absatzschwierigkeiten geriet.[9]

Die FED hätte Ihre Kontrollinstrumente intensiver und früher einsetzen müssen. Es wurden 1928 zu wenige Offenmarktverkäufe vorgenommen, und somit dem Markt zu wenig Geld entzogen. Im Jahr 1928 betrug das Fed Portefeuille 617 Millionen Dollar, Ende des Jahres lag dieses Portefeuille bei 228 Millionen. Um jedoch eine Wirkung zu erzielen, hätte die Fed das gesamt Portefeuille auf den Markt geben müssen. Das zweite Mittel das die Fed generell zur Verfügung hat ist der Rediskontsatz. Diesen im Jahr 1929 an zu heben hätte jedoch nur Auswirkungen auf die Bevölkerung gehabt und nicht auf die Spekulanten, weil ein durchschnittlicher Spekulant in dieser Zeit ca. 500 % an Wertsteigerung in einem Jahr erreichen konnte. Der Zinssatz betrug zwischen sechs und sieben Prozent, und hätte auch ohne Weiteres verdoppelt werden können, ohne Auswirkung. Nach dem Amtsantritt von Präsident Hoover, tagten die Mitglieder der Federal Reserve Board täglich in Washington. Dies taten sie jedoch ohne der Öffentlichkeit einen wesentlichen Grund zu nennen. Im Markt und bei den Banken brach Panik aus, die Banken kürzten die Maklerdarlehen auf dem Markt, woraufhin die Kreditzinsen für tägliches Geld auf 14 Prozent stiegen. Am 26 März, der Zinssatz für Tagesgeld lag bei 20 %, gingen die Verkäufe weiter und 8.246.740 Anteile wechselten den Besitzer. Die Spekulanten unterbooten sich gegenseitig.[10]

Die Märkte neutralisierten sich und der Boom wurde fortgesetzt bis am 29.Oktober 1929 der Aktienmarkt zusammen brach. An diesem Tag wurden 16.410.030 Anteile gehandelt/verkauft und die Verkäufe erfolgten zum ersten Mal blockweise zu Dumpingpreisen. Verkäufer fanden keine Käufer mehr, was dazu führte, dass Panik an den Märkten ausbrach. Da die Moral der Börsenmakler damals noch anders war als heutzutage, begangen viele Makler Suizid, weil sie die Einlagen Ihrer Kunden verspekuliert hatten. Nach 7 Jahren überdurchschnittlichem Boom an der Wallstreet, endete dieser Boom mit dem Schwarzen Freitag, dieser bedeutete den Ruin für hundertausende von Menschen und war zugleich der Beginn der schwersten Weltwirtschaftskrise des Jahrhunderts.[11]

2.2.2. Auswirkungen auf darauffolgende Jahre

Im darauffolgenden Jahr halbierte sich der Marktwert zum Beispiel von Weizen und somit waren auch die ländlichen Gegenden schwer von der Krise betroffen. Die Farmer konnten ihre Produkte nicht mehr verkaufen und wurden, weil sie Ihre Zinsen nicht mehr bezahlen konnten oder weil das Land nur gepachtet war, letztendlich sogar enteignet. Sie mussten ihren Unterhalt folglich als Wanderarbeiter bestreiten. Übrig gebliebene Farmer vernichteten Ihre Ernten weil sie sich den Abtransport nicht leisten konnten. Die Auslastung der Stahlindustrie betrug 1931 zehn Prozent. Leute mussten auf den Straßen schlafen, obwohl die Häuser leer gestanden sind. Die Arbeitslosenquote betrug 25 %. [12]

3. Finanzkrise 2008

Die Finanzkrise 2008 ist nicht aus dem nichts gekommen, sondern resultierte aus vielen politischen Fehlentscheidungen die in der Vergangenheit getroffen wurden. Diese führten letztendlich im Jahre 2008 zu der sogenannten „Subprime“ Krise. Das Wort Subprime kommt aus der englischen Sprache und heißt wortwörtlich übersetzt, unterhalb des Bestmöglichen. Es handelt sich hierbei um einen klassischen Euphemismus.

3.1. Housing and Community Act

Im Jahr 1977 wurde der Bürgerrechtler Jimmy Carter zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. Noch im selben Jahr seiner Ernennung führte Präsident Carter den „Housing and Community Act“ ein, der die staatliche Förderung von privatem Hauseigentum und das kommunale Wiederauflaufprogramm regelte. Ziel war es, auch armen Menschen, den Eigenheimbesitz zu ermöglichen und die Anzahl von Eigentumswohnungen und Eigentumshäusern in den USA zu erhöhen. Die Vision war, dass sich jeder Amerikaner ein Eigenheim leisten können sollte.[13]

Im Abschnitt VIII des Community Reinvestment Act`s wurde den Banken untersagt bei der Kreditvergabe dem Wohnort des Kreditnehmers eine Bedeutung bei zu messen. Die amerikanischen Banken kennzeichneten risikoreiche Immobiliengebiete und Slums mit einer „red line“ am Stadtplan. Dies bewahrte sie in der Vergangenheit vor großen Kreditausfällen und Verlusten. Nach dem neuen Gesetz mussten die Banken die red line Stadtteile gleich behandeln wie jeden anderen Stadtteil. Da die Banken nun bei der Kreditvergabe gezwungen waren, auch Leuten mit einem hohen Ausfallrisiko Kredite zu geben, und sich dies schnell herum gesprochen hatte, entwickelte sich ein regelrechter Bauboom. Allerdings haben auch die Banken an der Kreditvergabe Gefallen gefunden, da die Kreditvergabe an risikoreiche Kreditnehmer höhere Zinsen einbrachte.[14]

Später verkauften die kreditgewährenden Banken ihre Hypotheken an andere Investmentbanken, unter einem anderen Rating weiter, welche wiederum die Hypotheken in undurchsichtige Derivate verpackten und erneut weiter verkauften. Dadurch blieb das Risiko eines Kreditausfalls für die kreditgewährende Bank ziemlich gering.[15]

[...]


[1] Vgl. Duden

[2] Vgl. (Dohmen, 2008) Seite 78

[3] Vgl. URL: http://www.boerse-go.de/nachricht/Die-Tulpen-Krise-Spekulations-Blasen-gab-es-schon- immer,a1144821.html [02.06.2010]

[4] Vgl. (Aichhorn, 2005) Seite 60

[5] Vgl. (Dohmen, 2008) Seite 73

[6] Vgl. (Balbraith., 1963) Seite 24 bis 30, Seite 46

[7] Vgl. (Galbraith, 2008) Seite 30 bis 34

[8] Vgl. (Balbraith., 1963) Seite 41 - 60

[9] Vgl. (Karel, 2009)

[10] Vgl. (Balbraith., 1963) Seite 60 bis 70

[11] Vgl. (Balbraith., 1963) Seite 164 bis 165

[12] Vgl. (Karel, 2009)

[13] Vgl. (Henkel, 2009) Seite 27

[14] Vgl. (Henkel, 2009) Seite 29

[15] Vgl. (Wittmann, 2009) Seite 50

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