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Analyse aktueller internationaler Studien zum Dropout im Hochleistungssport

Warum brechen junge Athleten und Athletinnen ihre Karriere vorzeitig ab?

Bachelorarbeit 2012 30 Seiten

Sport - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Begriffsbestimmung „Dropout“

2. Dropoutgründe im Spitzensport
2.1 Trainer
2.2 Soziales Umfeld
2.3 Burnout
2.4 Duale Karriere
2.5 Fazit

3. Lösungsansätze
3.1 Früherkennung
3.2 Mentoren-Programm (Fachbetreuer für Athleten)
3.3 Trainerausbildung verbessern - Fachkompetenzen erweitern

4. Zusammenfassung und Ausblick

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die Weichen für eine erfolgreiche Karriere im Spitzensport werden bereits in der frühen Jugend gelegt. In einigen Disziplinen beginnt das leistungsorientierte Training sogar bereits in der Kindheit. Schon in dieser ersten Phase des Lebens angehender Leistungssportler sind besondere physische und psychische Belastungen gegenwärtig. Sie ergeben sich aus dem Sport selbst, den Trainings- und Wettkampfbedingungen, der Schule und den Anforderungen des sozialen Umfelds.

Auch für begabte Schüler wird es schwierig in der Schule und im Sport erfolgreich zu sein, wenn der Stundenplan nicht an die Trainingsphasen der jungen Athleten angepasst wird. Die Koordinierungs- und Zeitprobleme werden aber später eher größer, weil das Alter für die optimale spitzensportliche Trainings- und Hochleistungszeit mit den Phasen der beruflichen Ausbildung, des Studiums oder des Berufseinstiegs zusammenfallen (Teubert, 2009).

Wer sich ausschließlich auf das Training konzentriert, riskiert einen verzögerten Start ins Berufsleben mit allen Nachteilen, die daraus resultieren können. Gleichzeitig ist eine Karriere im Spitzensport in Deutschland nicht unmittelbar mit der Option auf einen sozialen Aufstieg verknüpft.

Junge Spitzensportler sollten deshalb schon in eigenem Interesse eine duale Ausbildung und Karriere anstreben. Von Seiten der Sportverbände und des Deutsch Olympischen Sportbundes gibt es verschiedene Kooperationen mit staatlichen und privaten Bildungseinrichtungen und Unternehmen, die eine duale Ausbildung ermöglichen sollen. Dennoch hat Deutschland ein Nachwuchsproblem im Bereich des Spitzensports. Immer häufiger entscheiden sich begabte junge Athleten gegen eine Karriere im Leistungssport. Ein Phänomen, das international als „Dropout“ bezeichnet wird.

Welche Faktoren zum „Dropout“ führen, ist bislang nur wenig erforscht, aber bisherige Studien legen nahe, dass es eher selten akute Ereignisse sind, die zu einem vorzeitigen Abbruch der sportlichen Karriere führen. Der Dropout erscheint vielmehr als das Ergebnis eines längerfristigen Bilanzierungsprozesses. In der vorliegenden Arbeit gehe ich der Frage nach, ob in aktuellen internationalen Studien zum Dropout im Leistungssport spezifische Risikofaktoren identifiziert werden können, die unabhängig von der sportlichen Disziplin mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Abbruch einer Sportkarriere führen. Um diese Frage zu beantworten, werden relevante Resultate einschlägiger Studien systematisch dargestellt. Auf Basis der Ergebnisse werden in einem nächsten Schritt verschiedene Ansätze und Handlungsoptionen diskutiert, wie eine Prävention von Karriereabbrüchen im Leistungsport erreicht werden könnte. Weil der Begriff „Dropout“ im Leistungssport in der Literatur und in den Studien nicht einheitlich definiert und verwendet wird, möchte ich zunächst über Darstellung der verschiedenen Definitionen in die Problematik einführen.

1.1 Begriffsbestimmung „Dropout“

Der Begriff „Dropout“ stammt aus der amerikanischen Studienabbruchsforschung und wird inzwischen auch allgemein in der Bildungsforschung verwendet. Dropout beschreibt ursprünglich den vorzeitigen Ausstieg einer Person aus dem Bildungssystem, ohne dass diese einen entsprechenden Abschluss erreicht hat (Steiner, 2009).

Parallel dazu wird in der sportwissenschaftlichen Literatur der Begriff Dropout verwendet, wenn Athleten aus dem System des Leistungssports vor dem Erreichen ihrer maximalen sportlichen Leistungsfähigkeit ausscheiden (Bußmann, 1993).

Im Wörterbuch für „Sport and Exercise Sciences“ wird ein Dropout als eine freiwillig getroffene Entscheidung definiert.

„Voluntary withdrawal from competitive sport that the participant had earlier voluntarily approached and shown some commitment to” (Anshel & Freedson, 1991, S. 48).

Dass eine Definition, die den Dropout ausschließlich als freiwillige Entscheidung der Athleten beschreibt, möglicherweise zu kurz greift, wird deutlich, wenn in einer zweiten, ausführlicheren Darstellung die Möglichkeit einer erweiterte Definition des Dropout dargelegt wird, die je nach wissenschaftlicher Forschungsaufgabe variieren kann. Um eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse dennoch zu gewährleisten, sollte zuvor genauestens beschrieben werden, welche Aspekte untersucht werden sollen.

„A dropout is a person who competed in a sport the previous year and voluntarily quit participation even though still eligible to compete; may be operationally defined in a specific situation or research study with respect to comparing persons who persist at the competitive activity and those who cease to participate.” (Anshel & Freedson, 1991, S. 48).

Munzert (2003) definiert im sportwissenschaftlichen Lexikon den Terminus Dropout ebenfalls als einen willentlich abgebrochenen Karriereabschnitt:

„Dropout bezeichnet die normative Bewertung des Phänomens, dass eine Person die (positiv bewertete) Teilnahme an einer Maßnahme, einem Kurs oder einem Karriereabschnitt abbricht. [...] Sieht man von der normativen Wertung des Dropout ab, so kann man den Abbruch eines Programms oder einer Karriere unter dem Aspekt des freien Willens, der freien Entscheidung betrachten: Der Betroffene wendet sich anderen, für ihn wichtigeren Zielen (z.B. dem Leben mit der Familie) zu“ (Munzert, 2003, S. 154).

Fröhlich und Würth (2003) definieren den Dropout ebenfalls als freiwilligen Abbruch der Sportkarriere. Aber sie berücksichtigen bei ihrer Annäherung an den Begriff die spezifischen Charakteristika des leistungssportlichen Sportsystems.

„ ... Von Dropout ist dann zu sprechen, wenn der Athlet vor dem Abbruch mindestens ein Jahr in der Sportart, aus der der Ausstieg erfolgt, an regelmäßigem Training teilnahm und wettkampfsportlich aktiv war. Nach erfolgtem Dropout ist der Athlet in dieser Sportart nicht mehr oder maximal auf freizeitsportlichem Niveau aktiv“ (Fröhlich & Würth, 2003, S. 27).

In ihrem Artikel über die „Schwierigkeiten“ ein würdiges Karriereende im Leistungssport zu erreichen beschreiben Dutter und Engel den Dropout als plötzliches und ungeplantes Karriereende im Leistungssport vor Erreichen des eigenen Leistungsmaximums.1 Dieser Begriff umfasst sowohl das freiwillige als auch das unfreiwillige Ende einer Sportkarriere. Allerdings und lässt auch ansonsten verschiedene Interpretationen zu und ist damit wenig brauchbar.

Im Gegensatz dazu hat Pranke in ihrer empirischen Studie „Dropout-Ursachen im Judoleistungssport: Eine Befragung ehemaliger Athleten über den „Dropout bei den Judoka“ den Begriff des Dropouts eingeführt, in dem sie auch das unfreiwillige und fremdbestimmte vorzeitige Karriereende mit einbezieht.

„Als Dropout im Judoleistungssport wird das vorzeitige, d.h. das noch vor Erreichen des individuellen Leistungszenits, freiwillige oder unfreiwillige, selbstbestimmte oder fremdbestimmte, durch den Verlust der Kaderzugehörigkeit operationalisierte Ende der leistungssportlichen Karriere bezeichnet “ (Pranke, 2007, S. 29).

Duttler & Engel, 2011 Folgend soll nun auf Grundlage aktueller Veröffentlichungen aus dem Bereich der Sportwissenschaft und der Psychologie eine vergleichende Analyse zum Thema Dropout im Leistungssport durchgeführt werden, dafür wurde in den Onlinekatalogen der wichtigsten sportwissenschaftlichen und psychologischen Datenbanken nach empirischen Studien und nach Artikeln aus Fachzeitschriften gesucht, die den Begriff Dropout beinhalten und in direktem Kontext mit dem Leistungssport stehen.

Da den verschiedenen Studien unterschiedliche Dropout-Definitionen zugrundeliegen, lassen sich die Zahlen und Quoten nicht immer vergleichen. Es werden deshalb eher qualitative Aspekte betrachtet. Ich möchte mich hier auf die Dropout Definition Prankes stützen, die meiner Ansicht nach nicht nur in diesem Zusammenhang sehr brauchbar ist. Ihre Definition ermöglicht qualitative Analysen und verhindert, dass mögliche systematische und strukturelle Defizite bei der Förderung junger Athleten, die am Ende eines längeren Prozesses zu einem scheinbar ungeplanten oder freiwilligen Ausscheiden aus dem Leistungssportsystems führen, übersehen werden.

2. Dropoutgründe im Spitzensport

Die bislang vorhandenen Studien zum Thema Dropout zeigen eine Vielfalt an Herangehensweisen auf. Neben Untersuchungen, deren Ergebnisse sich fast ausschließlich auf die Befragung von Dropout-Sportlern und die Auswertung dieser Fragebögen fundieren, finden sich tiefergehende, auf eine weit kleinere Anzahl von Interviews gestützte, psychologisch angelegte Artikel, sowie politische und wirtschaftliche Ansätze. Auch durch die Wahl einzelner Untersuchungskriterien unterscheiden sich die Studien, so dass z. B. manche die Erklärungen nach Art des betriebenen Sportes unterteilen, andere wiederum gender-spezifische Kriterien verwenden, um die Dropout-Gründe von Frauen und Männern auf jeweils unterschiedliche Weise einsehen und untersuchen zu können. Obgleich diese Studien sich von der Herangehensweise untereinander stark unterscheiden, ergeben sich im Fazit am Häufigsten folgende zum Dropout beitragende Faktoren: Der Trainer, das soziale Umfeld, das Burnout und die duale Karriere.

2.1 Trainer

In S. Jowett und I. M. Cockerill’s Studie (2003) „Olympic medallists’ perspective on the athlete-coach relationship“ wird das erstrebenswerte zwischenmenschliche Verhältnis von Spitzensportler und Trainer mit einem „Three C’s“-slogan zusammengefasst: Closeness, Co-orientation, Complementarity, d.h.

zwischenmenschliche Nähe, Verbundenheit durch das gemeinsame Ziel, und Komplementarität, also gegenseitige Ergänzung. In Jowett und Cockerill’s (2003) Artikel wird deutlich, wie wichtig das gute Verhältnis zum Trainer für den Erfolg eines Sportlers ist: Die Befragten sind erfolgreiche olympische Sportler, aus deren in Tabellen zusammengefassten Angaben deutlich hervorgeht, dass sie ihr Verhältnis zu ihrem Trainer als sehr positiv empfinden, dass sie ihn nicht nur professionell, sondern auch persönlich zu schätzen wissen. Jedoch, so warnen die Autoren, ist ein schlechtes Verhältnis zum Trainer ein großer Risikofaktor für die Karriere: „evidence suggests that the athlete-coach relationship is instrumental in an athlete’s development, there is also evidence to suggest that it can become a source of stress and distraction, especially for the athlete” (Jowett & Cockerill, 2003, S. 314). Weiter gehen Fraser-Thomas, Côté und Deakin (2008a) im Artikel „Understanding Dropout and Prolonged Engagement“, worin in einer Gruppe junger Sportler untersucht wird, warum und aus welchen Gründen einige ihre Karriere frühzeitig beenden und andere nicht. Aus den Befragungen junger Schwimmer in dieser Fallstudie geht hervor, das ein schlechtes Verhältnis zum Trainer ein wichtiger Faktor für Dropout sein kann. Genauer wird dabei hervorgehoben, dass die jungen Schwimmer, die sich entschieden hatten, ihre Karriere abzubrechen sich vom Trainer alleingelassen gefühlt haben, wenn dieser zu wenig Einzelcoaching gab, oder aber sich allzu sehr bestimmten Favoriten in der Mannschaft widmete und schwächere Schwimmer ignorierte (Fraser-Thomas et al., 2008a, S. 651). Probleme im zwischenmenschlichen Verhältnis mit dem Trainer werden weiter erläutert, das Bild eines schlechten’ Trainers und seiner sozialen Unverträglichkeit gezeichnet: „coaches who demonstrated autocratic or authoritarian styles, had short tempers, and could not relate to or communicate with adolescents“ (Fraser-Thomas et al, 2008a, S. 653). Gerade was das Gefühl von Autonomie der Sportler im Trainer­Sportler Verhältnis anbelangt, gibt es einige Hinweise, dass Sportler, die sich in ihrer Rolle autonom fühlen, eine stärkere Motivation besitzen. Hierzu erklären Amorose und Anderson-Butcher (2007), dass die zwischenmenschliche Atmosphäre und Motivierung des Sportlers viel von einer autonomiefördernden Haltung des Trainers gewinnen. Dem Trainer und insbesondere der Befragung von Trainern zu diesem Thema widmen sich die Autoren Gucciardi, Gordon, Dimmock & Mallett (2009) im Artikel „Understanding the coach’s role in the development of mental toughness: Perspectives of elite Australian football coaches“. Hier erfährt man, dass für den Athleten unangenehme bis zu traumatische Erfahrungen mit dem Trainer, die zu Dropout-Gründen werden können, häufig auf bestimmte Fehler in der Verhaltensweise des Trainers zurückzuführen sind: Trainer, die mehr auf den Erfolg des Athleten als auf seine gesamte Entwicklung abzielen, sowie Trainer, die kein freundschaftliches Verhältnis in einer nachhaltigen Atmosphäre aufbauen, steuern schnell auf negative Vorfälle und schlechte Erfahrungen hin, ebenso wie dies Trainer tun, die sich mehr auf Schwächen des Sportlers konzentrieren und Stärken zu wenig beachten, oder diejenigen, die allzu niedrige Erwartungen stellen und kein stimulierendes Arbeitsumfeld bieten können. Auch eine spanische Studie von Molinero, Salguero, Tero, Alvarez und Marquez (2006) zu den Dropout-Gründen junger Sportler belegt, dass, ein schlechtes Verhältnis zum Trainer sich weit oben auf der Liste der Dropout-Gründe befindet, dabei sind die Dropout-Gründe facettenreich (Molinero et al., 2006, S. 259). Aus diesen Feststellungen wird bereits erkenntlich, dass die soziale Kompetenz des Trainers, bzw. allgemeiner gesehen, dessen Eignung als Führungskraft, schwerwiegenden Einfluss auf die Karriere des Sportlers nehmen kann, sowohl im positiven als auch im negativen Sinne. Borggrefe, Thiel & Cachay (2006) erklären dazu, dass im Spitzensport-Training zumeist eine auf die von Dualität „Sieg oder Niederlage“ operationalisierte Denkweise existiert, die in Wettkampfsituationen zudem eine weitere Unterscheidungsebene gewinnt: „Die Unterscheidung fair/unfair ergänzt den Siegescode auf einer pädagogischen und moralisch-ethischen Ebene: Siege sollen ausschließlich mit fairen Mitteln errungen werden“ (Borggrefe, Thiel & Cachay, 2006, S.35). Diese beiden Achsen ergänzen sich mitunter, doch kann die moralisch-ethische Ebene vom Sportler auch als Hindernis beim Erlangen eines Sieges empfunden werden. Hier wird der Einfluss des Trainers wichtig, der dem Sportler die Wichtigkeit einer ausgewogenen moralisch­ethischen Einstellungen bei dem Erringen eines Sieges vermitteln kann, oder, wenn er es unterlässt, oder zu autoritär auf das Siegen fixiert ist, ein hohes Maß an Frustration beim Sportler erzeugen kann. Dies kann schließlich zum Dropout führen.

Aus diesen Studien wird ersichtlich, inwiefern die Dropout-Gründe von Sportlern im Bezug auf das Verhältnis zum Trainer mit sozialen Faktoren zu tun haben. Die Trainers ist eine zentrale Figur in der Karriere des Athleten: Er kann sowohl maßgeblich am Erfolg des Sportlers beteiligt sein, als auch, wenn er sich fehl verhält, die Dropout-Gefahr immens erhöhen. Doch auch das weitere soziale Umfeld des Sportlers, neben dem Trainer, ist für eine erfolgreiche Karriere oder einen Dropout von Bedeutung. Deshalb soll im Folgenden der Einfluss des weiteren sozialen Umfelds der Sportler besprochen werden.

2.2 Soziales Umfeld

Vom Dropout betroffene Sportler befinden sich oftmals noch in einem frühen Stadium ihrer Karriere und sind somit meist recht jung. Von daher ist ein Kernpunkt ihres sozialen Umfelds das Elternhaus. Die Eltern eines jungen Menschen, der sich am Anfang einer vielversprechenden Karriere befindet, ob dies nun eine sportliche oder andere sein mag, können großen Einfluss auf die Motivation ihres Kindes nehmen, die Karriere geradewegs einzuschlagen, oder sie fallen zu lassen. In einer vergleichenden Untersuchung von jugendlichen Sportlern, die an ihrer Karriere festhielten, und denjenigen, die sie fallen liessen, erklären Fraser-Thomas et al. (2008a) den soweit bekannten Wissensstand zur Rolle des Elternhauses: „high perceived amounts of parent support, encouragement, involvement, and satisfaction have been associated with more enjoyment, intrinsic motivation, and preference for challenge (e.g., Scanlan & Lewthwaite, 1986). In contrast, high amounts of parental pressure, high expectations, criticism, and low amounts of parental support have been associated with decreased enjoyment, increased anxiety, dropout, and burnout” (Fraser-Thomas et al., 2008, S. 320) Somit wird kenntlich, dass übermäßiger Druck des Elternhauses, übermäßige Erwartungen, sowie zu viel Kritik und/oder Mangel an Unterstützung von Seiten der Eltern, zu negativen Erfahrungen mit dem Sport und möglicherweise auch zum Dropout führen. Insbesondere, warnen die Autoren, erkannte man nach Auswertung der Fragebogen-Antworten der jungen Sportler, dass Eltern, die selbst in ihrer Jugend eine athletische Karriere verfolgt hatten, sich ungünstig verhalten und (eventuell unabsichtlich) die Motivation ihres Kindes nicht fördern (Fraser-Thomas et al., 2008, S. 330). Hinzu kommt, dass Eltern ihre jungen Athleten oftmals zum Training bringen bzw. die Fahrten für sie organisieren und das nötige Equipment besorgen müssen.

[...]

Details

Seiten
30
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656384267
ISBN (Buch)
9783656386902
Dateigröße
524 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v210206
Institution / Hochschule
Universität Potsdam – Sport- und Gesundheitssoziologie
Note
2,0
Schlagworte
Dropout Burnout Leistungssport Prävention Früherkennung

Autor

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Titel: Analyse aktueller internationaler Studien zum Dropout im Hochleistungssport