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Die Empfindung der Empfindungslosigkeit. Verwirrungen entlang der Dualität von Rationalem und Irrationalem in Musils ‚Die Verwirrungen des Zöglings Törleß‘

Seminararbeit 2011 23 Seiten

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe

Gliederung

1. Einleitung

2. Räumliche Strukturen und Zusammenhänge
2.1. Im Allgemeinen
2.2. Wahrnehmung räumlicher Prägungen
2.3. Emotionale Resonanz und Ohnmacht des sprachlichen Intellekts
2.4. Raum und Raumlosigkeit

3. Mathematik und Wirklichkeit
3.1. Das Imaginäre
3.2. Auseinandersetzung mit Kant
3.3. Das Unendliche

4. Die Entwirrung

5. Abschließende Worte

6. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Musils Erstlingswerk „Die Verwirrungen des Zöglings Törleß“ erzählt von den Erfahrungen aus der Internatszeit eines jungen Knaben um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Es wäre jedoch zu kurz gegriffen, wenn man es bei einer solchen Umschreibung beließe. Vielmehr wird das Wesen der Erfahrung selbst, entlang konkreter Schilderungen dergleichen, beständig in Frage gestellt. Um 1900 war eine Skepsis an den Erkenntnismöglichkeiten des Menschen und seinen sprachlichen Fixierungen allgegenwärtig. Im Schatten wie im Lichte dieser Unsicherheiten entstand der Roman. Neben dem psychologischen und innenperspektivischen Stil, ist der pubertierende Protagonist der ideale Schauplatz einer authentischen und ungefestigten Denkweise, die in ihrer Naivität und unsicheren Reflexion das Sezieren der Erfahrung notwendig durchläuft, dessen Gehalt über pubertäre Wirrnis hinausreicht, und zugleich die konkrete Erschütterung der Zeit abzeichnet. Eine Zeit, die geprägt war von überkommenen Moralvorstellungen und kaum mehr haltbaren, traditionellen, patriarchalen Strukturen der Österreichisch-Ungarischen Monarchie, die aber vor allem bei progressiven Intellektuellen schon im Umbruch begriffen war.

In der Forschung finden sich zahlreiche Auseinandersetzungen mit Musil und seinen Werken, die neben unglaublich aufschlussreichen Arbeiten, auch solche enthalten, die den Stoff auf klassische Themen, Konzeptionen herunterbrechen ohne seiner Dynamik und Ambivalenz gerecht zu werden. Die Art der Auseinandersetzungen weist sich heute jedoch durch eine enorme Vielschichtigkeit aus. Die Perspektiven sind mannigfach, die Ansätze oft originell. Dem Eindruck meiner Recherchen nach, wird der Roman in aktueller Tendenz als Spiegel seiner Zeit, als brillante psychologische Darstellung der Entwicklung eines Jugendlichen, als gelungene Analyse dessen chaotischen Denkens, als Erziehungsroman, als sprachlich meisterhaft, bilderstark, biographisch inspiriert, unterschwellig kritisch, fein ironisch und mehr gedeutet und verstanden.

Das Interesse dieser Arbeit ist es, die Verwirrungen von Törleß aufzugreifen und entlang des Widerspiels von Verstand und Gefühl, von Rationalem und Irrationalem darzulegen. Das nach einer Einheit suchende Kontraspiel dieser sich aufdrängenden Dualität, das mir zugleich als eine existenzielle Erfahrung wie auch als tieferliegendes Substrat von Törleß‘ Verwirrungen erscheint, ist die Perspektive und das Vorzeichen der folgenden Ausführungen.

„Das […], was man als Charakter oder Seele, Linie oder Klangfarbe eines Menschen fühlt, jedenfalls dasjenige, wogegen die Gedanken, Entschlüsse und Handlungen wenig bezeichnend, zufällig und auswechselbar erscheinen, […] war zu jener Zeit in Törleß gänzlich verloren gegangen.“[1]

Das Zitat auf den ersten Seiten der Erzählung benennt den initiierenden Moment seiner Selbstsuche. Der Titel ‚Empfindung der Empfindungslosigkeit‘ soll metaphorisch die Qualität dieser Suche beschreiben, die sich bei Törleß aus dem Gefühl einer Leere heraus ergibt. Er ist gezwungen, sich in Abgrenzung zu begreifen. Alles was ist, bekommt bei ihm gerade dadurch Gestalt, weil er versucht ist, zu ergründen, was es nicht ist. Sein gedankliches Bemühen steht in untrennbarer Wechselwirkung zu seiner emotionalen Situation. Und man kann trotz der behutsamen, empathischen Verwendung der auktorialen Erzählperspektive davon ausgehen, dass Törleß sogar noch weit mehr im Dunklen tappt als vermittelt wird.

2. Räumliche Strukturen und Zusammenhänge

2.1. Im Allgemeinen

Wie schon angedeutet, ist die noch unfertige Persönlichkeit des Törleß ideal um das Lebensgefühl und sein Zustandekommen zu verdeutlichen. Der Ort jedoch ist nicht auf gleiche Weise zwingend.[2] Bedeutsam sind vielmehr die dahinterliegenden symbolischen Sinngehalte einzelner Räume. Es geht hier nicht um eine detaillierte Analyse dergleichen, sondern um das Sphärische dieser Räume und das Reiz-Wirkverhältnis auf Törleß. Das Räumliche stellt hier also nur den gedanklichen Zugang dar. Die überschaubare Anzahl der Räume ist untrennbar verwoben mit der sprachlich emotiven Darstellung der Innenwelt von Törleß. Es geschieht eine Projektion und Rückkopplung vom Bewusstsein auf das Räumliche.

2.2. Wahrnehmung räumlicher Prägungen

Ob nun der Bahnhof, die Konditorei oder das Institut, alle diese Räume, die sich durch bestehende Strukturen auszeichnen, erregen Törleß nicht erheblich. Das Traditionelle und Autoritäre, das sich geschichtlich in die Abläufe der Gesellschaft eingeschliffen hat und ihre unbewegliche Moral ausmacht, wirkt bedrückend auf ihn. Diese oberflächliche Sicherheit und Starrheit ist in Aufweichung begriffen und findet in ihm schon ihren Beweis.[3] Eben diese unbeweglich scheinenden Strukturen, die sich an die gesellschaftlichen Institutionen und bürgerlichen Milieus knüpft, werden im Roman beispielsweise so beschrieben:

„Gegenstände und Menschen hatten etwas Gleichgültiges, Lebloses, Mechanisches an sich, als seien sie aus der Szene eines Puppentheaters genommen.“[4]

„[…] hier erhielten die Söhne der besten Familien des Landes ihre Ausbildung, um nach Verlassen des Institutes die Hochschule zu beziehen oder in den Militär- oder Staatsdienst einzutreten, und in allen diesen Fällen sowie für den Verkehr in den Kreisen der guten Gesellschaft galt es als besondere Empfehlung, im Konvikte zu W. aufgewachsen zu sein.“[5]

Man sieht das individuelle Erleben zurücktreten hinter die Fassaden der bürgerlichen Welt. Vor diesem Hintergrund empfindet Törleß eine tiefgreifende Gleichgültigkeit und Leere, die nur durch äußere Zwänge aufgebrochen wird,[6] „[…] wie ein Schauspieler dazu des Zwanges einer Rolle bedarf.“[7] Es findet keine Identifikation statt.

2.3. Emotionale Resonanz und Ohnmacht des sprachlichen Intellekts

Seine Situation am Institut ist zunächst größtenteils bestimmt durch eine Leere, die seine Gedanken hier und da aufflammen und ausbrechen lässt, ihn jedoch schnell wieder in eine Empfindung der Empfindungslosigkeit zurückwerfen. Sie ist eigentlich, das Gefühl einer Hilflosigkeit seine Gefühle zu benennen, sie einzuordnen, gar zu urteilen über sie. Die Vorliebe Törleß‘ sich den Stimmungen hinzugeben, die seine Gedanken ihrer Klarheit berauben und ihn zwingen alles in einer Absurdität, einer „unauflöslichen Unverständlichkeit“[8] zu fühlen, wird als Anklang einer bestimmten seelischen Entwicklung beschrieben. Der Dualismus von Gefühl und Gedanke findet hier als Bedingtheit und Verhältnis eine Art von Widerspruch.[9] [10] Dem Versuch folgend, seine eigenen Gefühle mit dem Verstand zu umfassen, lässt ihm gleichzeitig gewahr werden, dass diese Annäherung sein Unverständnis befördert.[11] Hier wird der Kern einer grundlegenden Auseinandersetzung des Romans ersichtlich. Das gedankliche Erfassenwollen der emotionalen Situation stellt eine Begleiterscheinung der Emotionen selbst dar und erkennt immer wieder die eigene Unfähigkeit die Gefühle wirklich zu greifen. Damit entlarvt sich dieser Versuch als ein Prozess der Einbildung, gewissermaßen als Illusion. Diese Einsichten wirken zurück auf seine Gefühle und sortieren die Wahrnehmung des Schülers. Kontrolllosigkeit und Orientierungsverlust bestimmen den Entwicklungsprozess von Törleß und sind zugleich Inhalt seiner Irritationen, die aus diesen geistigen Erfahrungen eine Depersonalisierung erwachsen lässt.[12]

Interessant ist an dieser Stelle auch, dass der ganze Roman dem Interesse folgt, die psychischen und emotionalen Befindlichkeiten und intellektuellen Bewegungen zu beschreiben ohne nur zu beschreiben. Er macht sie fühlbar.[13] Die Sprache als Mittel der Darstellung von Gefühlen wird thematisiert und ist ebenso beständig am Wirken. Die Dualität wird auch hier ersichtlich. Als Medium stellt die Sprache eine Verbindung her, doch sie muss eine Annäherung bleiben und obliegt ihrem Wirken, nicht dem, was der Beschreibung vorausgeht. Es ist also ein indirektes wie fragiles Verhältnis. Durch ein der Erzählung vorangestelltes Zitat von Maurice Maeterlink wird dieses Verhältnis sogar als zur Vorsicht ermahnendes Motto beschworen. „Sobald wir etwas aussprechen, entwerten wir es seltsam.“[14] Die Notwendigkeit der Verfehlung bleibt demnach untilgbar. Törleß macht diese Erfahrung selbst, bei dem Versuch seine Gefühle schriftlich zu erforschen. Er kann schlichtweg nicht umhin die Unfähigkeit seines Versuchens mit zu beschreiben. „Ich bin in der Aufregung eines Menschen, der einem Gelähmten die Worte von den Verzerrungen des Mundes ablesen soll und es nicht zuwege bringt.“[15] Man fühlt sich leise an Hofmannsthals Chandos-Brief erinnert, an das Verstummen und die Unbeholfenheit angesichts der Grenzen der Sprache, die motivisch den gesamten Roman durchziehen.[16]

Neben der geistigen Bemühung um seine Emotionen, fühlt Törleß eine unbestimmte Sehnsucht, die er für Heimweh hält.[17] An dieser Stelle meldet der auktoriale Erzähler, der sich hier explizit als solcher zu erkennen gibt, indem einstmalig im Roman das Personalpronomen Ich Verwendung findet, eine genauere Bestimmung der Gefühlssituation an.[18]

„In Wirklichkeit war es […] etwas viel Unbestimmteres und Zusammengesetzteres. Denn der «Gegenstand dieser Sehnsucht», das Bild seiner Eltern, war darin eigentlich gar nicht mehr enthalten. Ich meine diese gewisse plastische, nicht bloß gedächtnismäßige, sondern körperliche Erinnerung an eine geliebte Person, die zu allen Sinnen spricht und in allen Sinnen bewahrt wird […]“.[19]

Der Eindruck, der Erzähler sei dem Protagonisten um etliche Schritte voraus, manifestiert sich an dieser Stelle besonders stark. Die den Beginn des Romans bestimmende Gefühlssituation zwischen Leere und Sehnsucht wird zum Antrieb einer unbestimmten Suche und veranlasst Törleß dazu, in verschiedener Weise eigene Räume zu schaffen, gegebene Räume umzugestalten und sogar ins Raumlose zu drängen. „Törleß […] tastete da und dort vergeblich nach etwas Neuem, das ihm als Stütze hätte dienen können.“[20] Dies soll an verschiedenen Beispielen verdeutlicht werden.

2.4. Raum und Raumlosigkeit

Auffallend sind die Beziehungen zu seinen Freunden, die er als „die übelsten seines Jahrgangs, zwar talentiert und selbstständig […], aber bisweilen bis zur Rohheit wild und ungebärdig“[21] umschreibt. Sie stellen mit ihrer Existenz dem Ordentlichen, Geordneten, Konventionellen etwas Eigenes entgegen und kontrastieren ebenso die sensible, geistige Person Törleß‘. Man kann hierin eine Hinwendung zum Außergewöhnlichen entdecken.

Auch die kurzlebige Freundschaft zu dem ungewöhnlichen Prinzen, den alle anderen Mitschüler langweilig und affektiert finden, ist für Törleß eine „Quelle eines feinen psychologischen Genusses“[22]. Er ist geradezu heimisch in ihrer Freundschaft, die man, angesichts der Weiblichkeit des Prinzen als Mutterersatz interpretieren kann und die die Leere, sein sogenanntes Heimweh, kurzzeitig auszufüllen in der Lage ist.[23] Wieder ist es das Interesse am Absonderlichen und Andersartigen, das diese Beziehung umfängt.

„Er saß oft lange – in finsterem Nachdenken – gleichsam über sich selbst gebeugt.“[24] Auch die Einsamkeit ist eine Zuflucht für Törleß, die er nicht ganz freiwillig gesucht hat, die er jedoch mit anfänglichem Unbehagen als Möglichkeit und Notwendigkeit für sich akzeptiert, als Möglichkeit, weil es seine Individualität ausmacht, als Notwendigkeit, weil alles Sein für Törleß katalysiert ist durch sein Selbst – alles außer ihm ist schon in einem, seinem Gedanken gefangen. Seine Einsamkeit wird entfesselt durch den Verlust der elterlichen Obhut, der Törleß der gesichtslosen „Herrin […] der schwarzen Scharen“[25] übergibt.[26]

„Der Himmel schwieg. Und Törleß fühlte, daß er unter diesem unbewegten, stummen Gewölbe ganz allein sei, er fühlte sich wie ein kleines lebendes Pünktchen unter dieser riesigen, durchsichtigen Leiche. Aber es schreckte ihn kaum mehr. Wie ein alter, längst vertrauter Schmerz hatte es nun auch das letzte Glied ergriffen.“[27]

Törleß‘ Einsamkeit scheint der notwendige Schritt zu sein, nachdem die Illusionen, die seine Vergangenheit, vielleicht sogar die Historie als solche, anhäufte, langsam nicht mehr haltbar bleiben. Der Himmel verspricht keine Antworten mehr, da Gott tot ist. Doch ihre Mörder müssen nun den Verlust eines absoluten Lebenssinnes verschmerzen. Die Einsamkeit ist ihrer Qualität nach stark verwandt mit der unbestimmten Sehnsucht Törleß‘. Das Ende seiner Kindheit findet darin ihren Ausdruck, mit dem die Auslöschung bisheriger Identität und der Versuch diese Lücke zu schließen einsetzt.

Die aus der Einsamkeit erwachsene Stimmung ist geprägt von Melancholie, gedanklicher Verlangsamung der Ereignishaftigkeit und Selbstbezogenheit, die er mit der oben beschriebenen Vorliebe erfährt.[28] „Und auch das liebte er, hernach in die Tageshelle zu treten, unter alle Kameraden, mitten in die Heiterkeit hinein, während er in sich, in seinen Augen und Ohren, noch die Erregungen der Einsamkeit und die Halluzinationen der Dunkelheit zittern fühlte.“[29]

Die Sprachlosigkeit wieder ist ein Zentrum seiner Einsamkeit. Abseits der sicheren Welt etablierter Sinngehalte liegt die Bilderflut und Ausdruckslosigkeit. Dieser allgegenwärtige Gegensatz drückt sich stark in der Symbolik von Licht und Dunkelheit aus. Es ist der Gegensatz von Rationalem und Irrationalem, der angelehnt an die Metaphorik der Aufklärung und ihrer entlarvten Utopie, das Dunkle als erkenntnisbringend akzeptiert, nachdem die Vernunft ihrer Fähigkeit verlustig geworden ist, völlige Klarheit zu schaffen.[30] „Es war eine Welt für sich, dieses Dunkel. Wie ein Schwarm schwarzer Feinde war es über die Erde gekommen und hatte die Menschen erschlagen oder vertrieben oder was immer getan, das jede Spur von ihnen auslöschte.“[31]

Auch bei Törleß‘ Freunden ist ein Festhalten an Hoffnungen und gedanklichen Räumen erkennbar. Der Unterschied zu Törleß liegt allerdings in der größeren Festigkeit ihrer Gedanken, die die verlorene Sicherheit in eine eigene fortsetzt. Das Maß an Zweifeln ist sowohl Beineberg als auch Reiting nicht gegeben.[32]

Der Besuch bei der Dorfprostituierten Božena ist eine Schlüsselstelle des Werks. Noch in Gedanken an den Abschied der Eltern gefesselt, wehrt sich Törleß gegen eine Vermischung, eine Assoziation der Unschuld seiner Erinnerungen und dem Anrüchigen, das Božena heraufbeschwört. Er schafft dies nur mit Teilerfolg, da in ihm eine Triebhaftigkeit heraufdrängt, die er, ganz gelähmt, zu verarbeiten versucht. Božena wird zum Objekt seiner erwachenden Sexualität und Törleß ist ihr trotz seiner Bemühungen ausgeliefert. Jeder Versuch sich abzulenken, wird zur Kreisbewegung. Die gedankliche Flucht führt Törleß in die vertraute elterliche Wohnung, die gänzlich in Widerspruch zu der schändlichen, übelriechenden der Prostituierten steht. Die Lichtsymbolik, das Motiv von Klarheit und Dunkelheit verdeutlichen symbolisch auch hier den Kontrast.

[...]


[1] Musil, Robert: Die Verwirrungen des Zöglings Törleß. 66. Aufl. Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verlag 2009, S. 17.

[2] Vgl. Mehigan, Tim: Robert Musil. Stuttgart: Reclam 2001, S. 19.

[3] Vgl. Grobe, Horst: Erläuterungen zu Robert Musil. Die Verwirrungen des Zöglings Törleß. 3. Aufl. Hollfeld: Bange Verlag 2009, S. 85.

[4] Musil 2009, S. 7.

[5] Ebd., S. 9.

[6] Vgl. ebd., S. 15 ff.

[7] Ebd., S. 17.

[8] Ebd., S. 34.

[9] Vgl. ebd.

[10] Vgl. Grobe 2009, S. 60.

[11] Vgl. Musil 2009, S. 34.

[12] Vgl. Borelbach, Doris: Ein Erdbeben ganz tief am Grunde. Schwindelerfahrungen in Robert Musils Die Verwirrungen des Zöglings Törleß. In: Janz, Rolf-Peter; Stoermer, Fabian; Hiepko, Andreas [Hrsg.]: Schwindelerfahrungen. Zur kulturhistorischen Diagnose eines vieldeutigen Symptoms. Amsterdam: Rodopi 2003, S. 127.

[13] Vgl. Roseberry, Robert L.: Robert Musil. Ein Forschungsbericht. Frankfurt am Main: Athenäum Fischer Taschenbuch Verlag 1974, S. 33.

[14] Musil 2009, S. 7.

[15] Ebd., S. 126.

[16] Vgl. Pfotenhauer, Helmut: Robert Musil. Die Verwirrungen des Zöglings Törleß. In: Schneider, Sabine [Hrsg.]: Lektüren für das 21. Jahrhundert. Klassiker und Bestseller der deutschen Literatur von 1900 bis heute. Würzburg: Königshauen & Neumann 2005, S. 8.

[17] Vgl. Musil 2009, S. 10.

[18] Vgl. Kroemer, Roland: Ein endloser Knoten? Robert Musils Verwirrungen des Zöglings Törleß im Spiegel soziologischer, psychoanalytischer und philosophischer Diskurse. München: Wilhelm Fink Verlag 2004, S. 87.

[19] Musil 2009, (Hervorhebung v. Verf.), S. 10.

[20] Ebd., S. 12.

[21] Ebd., S. 15.

[22] Ebd., S. 13.

[23] Vgl. Minkova, Radoslava: Im Spannungsfeld verschiedener Kulturen und Wertvorstellungen. Rollenverständnis und Grenzüberschreitung in der Erzählung Die Verwirrungen des Zöglings Törleß von Robert Musil. In: Hipfl, Iris; Ivanova, Raliza [Hrsg.]: Österreichische Literatur zwischen den Kulturen. Internationale Konferenz Veliko Tarnovo, Oktober 2006. St. Ingbert: Röhrig Universitätsverlag 2008, S. 190.

[24] Musil 2009, S. 18.

[25] Ebd., S. 33.

[26] Vgl. Luserke-Jaqui, Matthias: Dieses grausame, entartete, wilde Geschlecht. Über die literarische Darstellung der Schule als Ort männlicher Sozialisation. In: Tebben, Karin [Hrsg.]: Abschied vom Mythos Mann. Kulturelle Konzepte der Moderne. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2002, S. 59.

[27] Musil 2009, S. 92 f.

[28] Vgl. Schmitter, Sebastian: Basis, Wahrnehmung und Konsequenz. Zur literarischen Präsenz des Melancholischen in den Schriften von Hugo von Hofmannsthal und Robert Musil. Würzburg: Königshausen & Neumann 2000, S. 227.

[29] Musil 2009, S. 55.

[30] Vgl. Minkova 2008, S. 194.

[31] Musil 2009, S. 32.

[32] Vgl. Kroemer 2004, S. 105.

Details

Seiten
23
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656149187
ISBN (Buch)
9783656149255
Dateigröße
578 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v190409
Institution / Hochschule
Technische Universität Dresden – Institut für Germanistik
Note
1,0
Schlagworte
empfindung empfindungslosigkeit verwirrungen dualität rationalem irrationalem musils zöglings törleß‘

Autor

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Titel: Die Empfindung der Empfindungslosigkeit. Verwirrungen entlang der Dualität von Rationalem und Irrationalem in Musils ‚Die Verwirrungen des Zöglings Törleß‘