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Friedrich Seewald

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Biographie

Diplom-Finanzwirt Friedrich Seewald M. A. (60), evangelisch, ist Oberamtsrat im Bundesministerium der Finanzen, lebt in Veitshöchheim und Bonn, ist seit 40 Jahren verheiratet und hat einen Sohn. Nach Militärzeit und Studium an der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung - Fachbereich Finanzen - in Münster und Sigmaringen war er in verschiedenen Verwendungen beim Hauptzollamt Würzburg tätig. Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung verbrachte er mehrere Monate als „Wanderlehrer“ in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Das Themenspektrum seiner Lehrveranstaltungen umfasste den großen Bereich Zoll, Warenursprungs- und Präferenzrecht sowie das Marktordnungsrecht. Während des ersten „Jugoslawienkrieges“ war Friedrich Seewald längere Zeit im Rahmen der Sanctions Assistance Mission der Europäischen Union als Berater und Ermittler in Bulgarien tätig. Im Januar 1994 wurde er an das Bundesministerium der Finanzen (BMF) in Bonn berufen. Dort war Friedrich Seewald rund sechs Jahre im Kreditreferat des BMF als Geld- und Schuldscheinhändler in der Staatsfinanzierung tätig. Daneben betreute er die Werbung für Bundeswertpapiere. Seit dem 1. Oktober 1999 arbeitet er im Energie- und Stromsteuerreferat des BMF. Seine Aufgabenschwerpunkte liegen in der energiesteuerlichen Behandlung von Energieerzeugungsanlagen, der Kohlesteuer, der Begünstigung für den Öffentlichen Personennahverkehr und den Güterumschlag in Seehäfen sowie der Steuerentlastung bei Zahlungsausfall. Außerdem beschäftigt er sich mit energie- und stromsteuerlichen Fragen des EU-Beihilferechts, unter anderem im Rahmen seiner Zuständigkeit für die Verordnung zur Umsetzung unionsrechtlicher Transparenzpflichten im Energiesteuer- und im Stromsteuergesetz. Er unterrichtet das Energie- und Stromsteuerrecht im Rahmen von Fortbildungsveranstaltungen und ist Verfasser verschiedener Fachpublikationen. Neben seiner Vollzeittätigkeit als Ministerialbeamter studierte Friedrich Seewald an der FernUniversität in Hagen Politikwissenschaften, Jura und Soziologie. Im Frühjahr 2014 legte er dort die Prüfung zum Magister Artium erfolgreich und mit gutem Ergebnis (2,2) ab. Im November 2014 erhielt Friedrich Seewald von der Bundesregierung den Auftrag, die Ukraine beim Aufbau eines effektiven und effizienten Verbrauchsteuersystems zu unterstützen. Seitdem berät er die ukrainische Regierung sowie die ukrainische Ministerialverwaltung regelmäßig vor Ort in Kiew.