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Kinderarbeit - Ausmaß, Ursachen und Lösungsansätze

Seminararbeit 1999 17 Seiten

Soziologie - Kinder und Jugend

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DEFINITION

3 AUSMAß

4 FORMEN DER KINDERARBEIT

5 URSACHEN
5.1 Armut
5.2 Bildungsmisere
5.3 Diskriminierende Traditionen

6 LÖSUNGSANSÄTZE
6.1 Akteur " erste Welt "
6.1.1 Rugmark
6.1.2 TRANSFAIR
6.2 Akteur " dritte Welt "
6.2.1 Manthoc

7 FAZIT

8 LITERATURVERZEICHNIS

1 Einleitung

Zu allen Zeiten und in allen Kulturen arbeiteten Kinder, sobald sie alt genug waren, als mithelfende Familienmitglieder auf dem Feld, im Haus oder auf dem Markt. Jedoch mit der Einführung des Fabriksystems entwickelte sich Kinderarbeit zu einem sozialen Problem der heutigen Industrienationen.

So war, beispielsweise, zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein Drittel der Fabrikarbeiter der USA zwischen 7 und 12 Jahren alt.

In Großbritannien wurden, in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, Waisenkinder und Kinder armer Familien in Baumwollspinnereien eingesetzt. Diese arbeiteten dort, für die Bezahlung ihres Lebensunterhalts, bis zu 16 Stunden täglich.

Ebenso läßt sich nachweisen, daß Kinder in Großbritannien, Belgien und auch in Preußen, bis Ende des 19. Jahrhunderts und teilweise sogar darüber hinaus, im Bergbau beschäftigt wurden.1

Die Folgen der Kinderarbeit waren bedeutsam: ,,Die Kinder lernten nicht lesen und schreiben, die armen Familien wurden noch ärmer, und es gab viele kranke und verkrüppelte Kinder."2 1878 wurde in Großbritannien das erste bedeutende Gesetz gegen Kinderarbeit verabschiedet, nach dem das Mindestalter beschäftigter Kinder auf 10 Jahre angehoben wurde, die Arbeitszeit 10 bis 14jähriger auf einen halben Tag oder jeden zweiten Tag Vollzeit und die der 14 bis 18jährigen auf 12 Stunden täglich begrenzt wurde.

In den Vereinigten Staaten trat 1933 ein Bundesgesetz in Kraft, daß das Mindestalter der Beschäftigten, für die meisten Industrien, auf 16 Jahre und, für gefährlichere Industriezweige, auf 18 Jahre anhob.

In Preußen wurden erstmals 1839 ein Gesetz zum Schutz arbeitender Kinder geschaffen, daß die Beschäftigung in Fabriken, Berg-, Hütten- und Pochwerken für Kinder unter 9 Jahren verbot, die Arbeitszeit der 9 bis 16jähigen auf zehn Stunden begrenzte und die Nacht- und Sonntagsarbeit für diese Altersgruppe untersagte.

Diesem Gesetz folgten weitere, die jedoch stets, aufgrund mangelnder Überwachung und materieller Not der Familien, umgangen wurden. Hinzu kam, daß im ersten Weltkrieg die bestehenden Gesetze außer Kraft gesetzt wurden und auch später in der Weimarer Republik, wie auch unter nationalsozialistischer Herrschaft, zwar Gesetze verabschiedet aber diese kurze Zeit darauf wieder verworfen wurden. Letztlich gehört es zur deutschen Geschichte, daß in Konzentrationslagern etwa 1,5 Millionen Kinder der Vernichtung durch Arbeit ausgeliefert wurden.3

Seit 1976 gilt in der BRD, nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz, ein grundsätzliches Beschäftigungsverbot für Kinder unter 14 Jahren.

Artikel 32

(1) Die Vertragsstaaten erkennen das Recht des Kindes an, vor wirtschaftlicher Ausbeutung geschützt und nicht zu einer Arbeit herangezogen zu werden, die Gefahren mit sich bringen, die Erziehung des Kindes behindern oder die Gesundheit des Kindes oder seine körperliche, geistige, seelische, sittliche oder soziale Entwicklung schädigen könnten.

(2) Die Vertragsstaaten treffen Gesetzgebungs-, Verwaltungs-, Sozial- und Bildungsmaßnahmen, um die Durchführung dieses Artikels sicherzustellen. Zu diesem Zweck und unter Berücksichtigung der einschlägigen Bestimmungen anderer internationaler Übereinkünfte werden die Vertragsstaaten insbesondere a) ein oder mehrere Mindestalter für die Zulassung zur Arbeit festlegen; b) eine angemessene Regelung der Arbeitszeit und der Arbeitsbedingungen vorsehen;

c) angemessene Strafen oder andere Sanktionen zur wirksamen Durchsetzung dieses Artikels vorsehen.4

Am 2. September 1990 wurde der Artikel 32 aus der UN-Konvention ü ber die Rechte des Kindes als Bestandteil des internationalen Rechts anerkannt und von den meisten Staaten unterzeichnet und ratifiziert.

Obwohl Kinderarbeit bereits vor mehr als 150 Jahren in den Ländern der "1.Welt"als Problem erkannt und bekämpft wurde und trotz zahlreicher Reformen und der Einführung der Schulpflicht gibt es in den meisten Industrieländern immer noch Formen der Kinderarbeit. Die betroffenen Kinder gehören gewöhnlich ethnischen Minderheiten oder Einwanderungsgruppen an.5 Die Problematik der Kinderarbeit ist in den Entwicklungsländern jedoch weit aus größer, so schätzt die Internationale Arbeitsorganisation, daß die meisten arbeitenden Kinder in Asien, Afrika und Lateinamerika leben.

2 Definition

Für den Begriff Kinderarbeit scheint es keine einheitliche Definition zu geben. Vergleicht man jedoch die verschiedenen Erläuterungsansätze kann man sagen:

Kinderarbeit bezeichnet die Besch ä ftigung von Minderj ä hrigen im allgemeinen, im besonderen aber ihre Besch ä ftigung unter Bedingungen, die einen Schulbesuch ausschlie ß en, sich physisch oder psychisch als sch ä dlich erweisen und/oder auf der Grundlage wirtschaftlicher Ausbeutung beruhen .

Ausgehend von dieser Definition, fängt Kinderarbeit oder konkreter die Ausbeutung von Kindern dort an, wo Kinder infolge ihrer seelischen Unreife ausgenützt werden. Hierbei wird offensichtlich unterschieden, welcher Art Arbeit Kinder nachgehen. ,,In den Industrienationen würde es beispielsweise kaum jemand als Ausbeutung betrachten, wenn Kinder neben der Schule für ein oder zwei Stunden Zeitungen austragen, obwohl diese Kinder mit Sicherheit weniger als den normalen Stundenlohn für Erwachsene dafür bekommen."6

Da die Grenzen zwischen Ausbeutung und Nebentätigkeit zur Aufbesserung des Taschengeldes fließend sind, ist es nur schwer Kinderarbeit als solche zu erkennen oder gar sie einzudämmen. Leider gibt es etliche Formen der Kinderarbeit, die sich nicht an dieser Grenze bewegen, sondern eindeutig von wirtschaftlicher Ausbeutung unter katastrophalen Auswirkungen auf die physische und psychische Entwicklung des Kindes bestimmt sind.

3 Ausmaß

Die Mehrzahl der berufstätigen Kinder arbeiten als mithelfende Familienmitglieder in der Landwirtschaft. In Städten findet man viele als Dienstboten, als Teppichweber, als Prostituierte, in Steinbrüchen, in Bergwerken, in der Bauindustrie und in Fabriken. Allerdings handelt es sich bei den Beschäftigten der Exportindustrie um den geringsten Anteil.7 Aus diesen Beschäftigungsstrukturen geht hervor, daß der sogenannte informelle Sektor gewaltig ist, die Kinder also überwiegend in nicht erfaßbaren Bereichen und nicht in Vertragsverhältnissen arbeiten und sich somit ihre Gesamtzahl nur annähernd schätzen läßt.

Diese Schätzungen laufen weit auseinander:

- Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) schätzt 100 Millionen bis 200 Millionen berufstätige Kinder vermutet davon ca. 73 Millionen im Alter zwischen 10 und 14 Jahren8
- UNICEF übernimmt in ihren Veröffentlichungen die Werte der ILO
- Laut UN soll es sogar 300 Millionen Kinderarbeiter unter 15 Jahren geben, Tendenz steigend9

Nach Angaben der ILO würde dies bedeuten, daß insgesamt 13% aller Kinder im Alter zwischen 10 und 14 Jahren berufstätig sind, davon:

- 44,6 Millionen in Asien (13% in dieser Region)
- 23,6 Millionen in Afrika (26,3 % in dieser Region)
- 5,1 Millionen in Lateinamerika (9,8 % in dieser Region)

Durch die Größe des informellen Sektors, läßt sich vermuten, daß die höheren Schätzungen den tatsächlichen Zahlen am nächsten kommen.

4 Formen der Kinderarbeit

Die Ausbeutung von Mädchen ist in vielen Fällen weitaus gravierender als die der Jungen, da sie für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt werden und oftmals zusätzlich sexuell belästigt werden.

Viele Mädchen arbeiten als Hausangestellte in privaten Haushalten.

Dort leben sie häufig völlig isoliert und in einer `sklavenartigen' Situation, denn ihre Arbeitsbedingungen richten sich komplett nach dem Ermessen ihres Arbeitgebers.

Durch die soziale Isolation, haben sie keinerlei Rückhalt durch Freunde oder Familie, ebenfalls dadurch bedingt ist es viel schwerer sie aus dem Arbeitsverhältnis zu lösen oder wenigstens konkrete Informationen über die vorherrschenden Zustände zu erfahren. Wieviele Mädchen als Hausangestellte arbeiten ist kaum zu ermitteln. Eine 1982 Nairobi durchgeführte Studie ergab, daß in ca. 20 % der Haushalte der unteren Mittelschicht Kinder beschäftigt wurden.10

Die schlimmste Form ist jedoch die Prostitution. Die Gefahr der Gesundheitsrisiken durch Geschlechtskrankheiten, Aids oder ungewollten Schwangerschaften - denn die Verbreitung von empfängnisverhütenden Mittel liegt in den Entwicklungsländern bei nur 54%11 - als auch die psychische Belastung, durch Demütigung, Gewalt und Ablehnung bestimmen diese Arbeit. Die Kinder aus diesem Milieu zu nehmen und zu rehabilitieren ist sehr schwierig, da ihr Vertauen meist schon in frühen Jahren durch die Eltern mißbraucht wurde. Es ist schwer zu sagen ob in den letzten Jahren die sexuelle Ausbeutung der Kinder zugenommen hat oder ob die `Enttabuisierung' dieses Themas, durch immer häufigeres Auftreten in den Medien, den Eindruck erweckt, daß Kinderprostitution größer geworden wäre. Allen Anschein nach sind jedoch die Kinder in diesem Bereich immer jünger geworden.

,,Die `Kunden' bevorzugten immer jüngere Kinder, um das Risiko einer Aidsinfektion möglichst gering zu halten."12

5 Ursachen

Die Analyse der Ursachen trägt einen großen Teil dazu bei Kinderarbeit einzudämmen.

Es ist jedoch schwer fest zustellen welche Gründe im Einzelfall vorliegen.

Das Deutsche Komitee für UNICEF zeigt in seinem Buch ,,Zur Situation der Kinder in der Welt 1997" drei Hauptursachen für das Entstehen von Kinderarbeit auf:

5.1 Armut

Armut ist eine der Hauptursachen für Kinderarbeit. Kinderarbeit ist jedoch keine langfristige Lösung gegen Armut.

,,Für arme Familien kann der bescheidene Verdienst eines Kindes den Unterschied zwischen Hunger und Auskommen bedeuten."13

Viele Kinder sind somit gleichsam Ernährer der Familie wie ihre Eltern, manche sogar die alleinigen und geben ihren gesamten Lohn an sie ab. Andere übernehmen die Hausarbeit und ermöglichen so die Berufstätigkeit beider Elternteile.

Die Auswirkungen sind dieselben; die Kinder erhalten keine Schulbildung, da ihre Zeit es entweder nicht zuläßt die Schule zu besuchen oder sie zu erschöpft sind dem Unterricht zu folgen, und sind später, als ungelernte Arbeiter, wiederum auf das Einkommen ihrer Kinder angewiesen.

,,Bei einer Umfrage des Internationalen Arbeitsamtes über die Arbeit der Kinder in den Ledergerbereien in Kairo (die Kinder hatten ein Durchschnittsalter von 11 Jahren) wurden die Eltern gefragt, warum sie die Kinder in die Fabriken schicken statt zur Schule. Mehr als 90 % der Eltern erklärten, sie brauchen den Lohn der Kinder zum Überleben"14

Oftmals ist es für Minderjährige sogar leichter eine Beschäftigung zu finden, da die Arbeitgeber die vorliegende Situation erkennen und ausnutzen.

- Kinder sind `umgänglichere' Arbeiter, da sie aufgrund ihrer seelischen Unreife, leichter zu beherrschen sind.15
- Kinder erhalten für die gleiche Arbeit weniger Lohn als ein Erwachsener.
- Kinder erdulden körperliche Mißhandlungen, das sie einerseits körperlich unterlegen sind und andererseits sich auf keine Arbeitnehmerrechte berufen können, da ihre Arbeit illegal ist.

Viele Arbeitgeber rechtfertigen die Beschäftigung von Kindern, mit ihrer eigenen Armut und erklären, daß sie nur so konkurrenzfähig sind.

Armut ist zwar eine Ursache für Kinderarbeit aber keine Notwendigkeit.

5.2 Bildungsmisere

Durch Wirtschaftskrisen in den 90er Jahren, sank in zahlreichen Ländern der Etat für Bildungsmaßnahmen. Insbesondere Ausgaben für die weiterführende Bildung wurden gekürzt, in Afrika und Lateinamerika sogar für die Grundbildung. 1994 führten UNESCO und UNICEF eine gemeinsame Studie in 14 der am wenigsten entwickelten Länder durch und fanden erschreckende Zustände vor. In der Hälfte dieser Länder standen weder ausreichende Sitzplätze noch genügend Bücher zur Verfügung. Die durchschnittliche Klassengröße betrug in Bangladesch 67 Schüler und in Guinea sogar fast 90 Schüler. Nur in der Hälfte der Klassenzimmer gab es Wandtafeln. In 10 von 14 Ländern wurden die Kinder nicht einmal in ihrer Muttersprache unterrichtet.16 Hinzu kam, daß die Unterrichtsmethoden völlig überholt waren und die Kinder so nicht zu motivieren waren. Das Lehrpersonal erwies sich als schlecht ausgebildet und die Kinder wurden mißhandelt.

Die Schulabbruchrate ist in den untersuchten Ländern enorm hoch. Aber auch in den anderen Entwicklungsländern ist das Bildungsniveau erschreckend.

In Indien beispielsweise wurden zwischen 1990 und 1995 zwar alle Kinder eines Jahrgangs eingeschult,17 davon erreichen aber nur 62 % die 5. Klasse18.

,,Fehlende Alternativen, d.h. keine verpflichtende Schulbildung und fehlende Ausbildungsangebote veranlassen Kinder, die notwendigen praktischen Fähigkeiten für das Berufsleben durch Arbeit zu erwerben."19

Um bestehende Kinderarbeit zu reduzieren oder wenigsten die Problematik für die folgende Generation zu verringern, bedarf es einer kompletten Reform des Schulsystems in den Entwicklungsländern.

5.3 Diskriminierende Traditionen

Wie eingehend bereits erwähnt gehören die arbeitenden Kinder der Industrieländer vorwiegend ethnischen Minderheiten oder Einwanderungsgruppen an. Ähnlich ist es in den Entwicklungsländern.

Teilweise herrschen noch immer alte Traditionen vor, die Kinderarbeit bei einem Teil der Bevölkerung rechtfertigen sollen.

Ein deutliches Beispiel hierfür ist das indische Kastensystem, das Angehörige höherer Kasten für die Kopfarbeit oder `reine' Arbeit vorsieht, jedoch Angehörige niedriger Kasten auch nur niedrigere Arbeiten zugesteht. Dementsprechend wird es nicht als eine direkte Benachteiligung empfunden, wenn Kinder der unteren Kasten nicht zur Schule angemeldet werden oder aus dieser früher entlassen werden.

Ein anderes Beispiel ist die Benachteiligung der Mädchen in vielen Entwicklungsländern. Vergleicht man die Einschulungsraten der Mädchen und Jungen in den Entwicklungsländern muß man feststellen, daß teilweise sogar weniger als halb soviel Mädchen die Schule besuchen dürfen.20

Sicherlich muß man zunächst die im jeweiligen Land vorherrschenden Traditionen verstehen und versuchen diese zu respektieren, dennoch rechtfertigen diese nicht die schamlose Ausbeutung Minderjähriger.

Diese drei Erklärungsansätze können nicht unabhängig voneinander betrachtet werden, denn sie stehen immer in einem Ursache - Folge Verhältnis:

Armut kann Kinderarbeit erzeugen à aus Kinderarbeit kann Armut in der Folge - Generation entstehen Ungleiche Behandlung kann Bildungsdefizite erzeugen à Bildungsdefizite können Kinderarbeit verstärken Bei der Bekämpfung der Kinderarbeit müssen alle drei Komponenten verändert werden, um das Ziel zu erreichen.

Wird nur ein Teil verändert, kann zwar ein kurzfristiger Fortschritt verzeichnet werden, langfristig oder global verändert sich jedoch wenig.

So fand man beispielsweise heraus, daß das Bildungsniveau der Mädchen in einem engen Zusammenhang mit der Anzahl der Kinder die sie später zur Welt brachten stand.21 Da bei wachsender Anzahl der zu versorgenden Familienmitglieder die Armut steigt, entsteht der Rückschluß, daß das Anheben des Bildungsniveaus Armut reduzieren würde.

Allerdings kann man das Bildungsniveau nur anheben, wenn man beispielsweise

a) zunächst sicherstellt, daß sich die Familie den Schulbesuch des Kindes leisten kann und
b) Aufklärung betreibt, daß Bildung notwendig ist.

Dies kann in einzelnen Fällen bedeuten:

- Aufhebung des Schulgeldes
- Alternative Erwerbsquelle für die Eltern
- Aufhebung von geschlechtsspezifischer oder anderer Diskriminierung
- Reform des Schulsystems

Dieses Beispiel soll aufzeigen, daß alle Komponenten, die zur Entstehung von Kinderarbeit beitragen, miteinander verknüpft sind und diese Zusammenhänge bei der Bekämpfung von Kinderarbeit beachtet werden müssen.

6 Lösungsansätze

Wie im vorangegangenen Kapitel erläutert, ist die Analyse der vorliegenden Ursachen notwendig um die Lebenswelt der arbeitenden Kinder umzustrukturieren. Im folgenden möchte ich zwischen zwei Möglichkeiten unterscheiden, wie eine solche Umstrukturierung entstehen kann. In der ersten werden die entwickelten Industrienationen zum Akteur, in der zweiten die betroffenen Kinder selbst.

6.1 Akteur "erste Welt"

Da ein Teil der arbeitenden Kinder in der Exportindustrie tätig sind, kommt immer wieder der Eindruck auf, daß zumindest dieser Teil der Kinderarbeit mit einfachen Boykotten oder Sanktionen zu beheben sei.

Tatsächlich können die Verbraucher der Industrienationen Einfluß nehmen, doch das einfache Boykottieren bestimmter Waren verschlimmert die Situation eher, wie das folgende Beispiel erläutert.

1992 wurde dem amerikanischen Kongreß ein Antrag auf Importverbot von Produkten, bei deren Herstellung Kinder unter 15 Jahren beteiligt waren, vorgelegt. Obwohl diese Vorlage bis 1996 keinerlei Gesetze nach sich zog, reagierte die Bekleidungsindustrie in Bangladesch umgehend und entließ die beschäftigten Kinder. Da die USA einer der Hauptimporteur dieser Textilien waren, befürchteten die Unternehmer durch die angedrohten Sanktionen ihre Haupteinnahmequelle zu verlieren. Folge war, daß die entlassenen Kinder, die Mehrzahl davon waren weiblich, in weitaus gefährlicheren Berufszweigen unterkommen mußten. Sie nahmen schlechter bezahlte Arbeit in Kleinbetrieben an, in denen jeglicher Arbeitsschutz fehlte, oder mußten als Prostituierte arbeiten.22

Dieses Beispiel zeigt, daß die Importländer und deren Verbraucher einen großen Einfluß auf die Produktionsländer haben können. Es zeigt aber auch, daß dieser Einfluß wohl organisiert sein will.

Eine Form dieser organisierten Beeinflussung ist das Kennzeichnen solcher Produkte, bei denen sich die Unternehmer verpflichtet haben, die Herstellung ohne Kinderarbeit und unter Einhaltung sozialer Mindestanforderungen durchzuführen. Steigt der Absatz dieser Produkte und fällt gleichzeitig der Absatz der Nicht-Gekennzeichneten, wird das Unternehmen gezwungen die Umstände der Produktion zu ändern.

So kann der Einzelne bereits durch sein Konsumverhalten die Produktionsländer kontrollieren. Diese Form des organisierten Einflusses wird nachfolgend an zwei Beispielen verdeutlicht

6.1.1 Rugmark

Das Rugmark - Etikett ist ein Warenzeichen für handgeknüpfte Teppiche, das von der Rugmark Stiftung an Unternehmer vergeben wird, die sich verpflichten, keine Kinder unter 14 Jahren zu beschäftigen, erwachsenen Knüpfern wenigstens die gesetzlichen Mindestlöhne zu zahlen und jederzeit die unangemeldete Kontrolle der Betriebsstätten durch Inspektoren der Rugmark-Foundation zu akzeptieren.

Durch Beschäftigungslisten erhalten die Inspektoren einen Überblick welches Personal an der Herstellung des einzelnen Teppichs beteiligt war. Kann eine Einhaltung der Verpflichtungen gewährleistet werden, wird der Teppich mit dem Etikett versehen.

Beim Export verpflichten sich die Unternehmer 0,25 % des Teppichwertes an die Rugmark- Foundation abzuführen, ebenso geben die Importeure 1 % des Importwertes in den Fonds. Hieraus werden die Inspektionen bezahlt und Sozialprogramme der ehemaligen minderjährigen Knüpfer errichtet. Es ist zwar geplant, daß sich die Organisation in Zukunft, aus diesen Erträgen selbst finanziert, da jedoch beispielsweise ein Teppich von 2,4 m * 3,4m in einem deutschen Warenhaus einen Verkaufspreis von 600 DM hat, bleibt abzüglich Mehrwertsteuer und Marge (für nur einen Zwischenhändler) maximal 5 DM für die Organisation. Selbstverständlich gibt es auch größere und somit teuere Teppiche, allerdings gibt es auch kleinere.

1996 wurde in Indien die erste Schule aus den Mitteln der Rugmark Stiftung ins Leben gerufen. ,,250 Kinder können hier die Grundschule absolvieren."23

Die Rugmark Stiftung wurde 1994 in Indien und später auch in Nepal gegründet. Bis April 1997 gab es 152 Lizenznehmer in Indien und 27 in Nepal, aus deren Produktion 520 000 Teppiche mit dem Rugmark - Etikett versehen wurden.

Deutschland ist das größte Importland, 40% aller exportierten Teppiche werden hierhin ausgeliefert. Rugmark Teppiche haben einen Marktanteil von etwa 3%, und sind auch in Kauf- und Versandhäusern zu erwerben. ,,Christian Salazar-Volkmann von UNICEF Deutschland ist davon überzeugt, daß die Rugmark-Initiative inzwischen vermehrt als eine Möglichkeit angesehen wird, das Interesse der Verbraucher an handgeknüpften Teppichen neu zu beleben: "RUGMARK wird zunehmend als Marketing-Instrument begriffen"24

6.1.2 TRANSFAIR

Im Gegensatz zur Rugmark-Foundation spricht sich TRANSFAIR, der ,,Verein zur Förderung des fairen Handeln mit der dritten Welt", nicht konkret gegen Kinderarbeit aus. Die Bedingungen unter denen das Siegel vergeben wird, basieren jedoch auf einer Grundlage, von fairen Arbeitsverhältnissen und einer gerechten Bezahlung, die auf Dauer Kinderarbeit ausschließen könnte. Die Vergabe des TRANSFAIR-Siegels verläuft ähnlich dem des Rugmark Siegels. Es findet sich allerdings nicht auf Teppichen, sondern auf Kaffee, Tee, Honig, Kakao und Bananen wieder. Damit das Produkt mit dem Siegel versehen wird, muß der Hersteller verschiedene ökologische und ökonomische Kriterien erfüllen, die im nachfolgenden am Beispiel von Kaffee erläutert werden.

Die Kaffeeproduzenten gehören unabhängigen Kleinbauernorganisationen an. Als solche bezeichnen sich Produzenten, die nicht ständig Lohnarbeiter beschäftigen, sondern ihren Betrieb überwiegend mit der eigenen Arbeitskraft und der ihrer Familienangehörigen bewirtschaften.

Des weiteren muß der Betrieb von seinen Mitgliedern demokratisch organisiert sein und zum Beispiel gemeinsame Entscheidungen über die Verwendung der Mehrerlöse durch den fairen Handel treffen. Bei einer ökologisch hochwertigen Anbauweise, wie etwa eines Mischanbaus und der Vermeidung künstlicher Dünge- und Schädlingsbekämpfungsmitteln erhalten die Kleinbauern zusätzlich zu dem TRANSFAIR Preis einen Aufschlag von 15 US-cent/lb. Die Händler hingegen sind verpflichtet den Kaffee bei Kleinbauerngenossenschaften zu kaufen, die in dem, von TRANSFAIR geführten, Produzentenregister verzeichnetet sind. Die daraus entstehenden Abnahmeverträge gelten für die Dauer eines jährlichen Erntezyklus, es ist jedoch im Interesse aller Beteiligten langfristige Handelsbeziehungen anzustreben. Die dem TRANSFAIR Produzentenregister angeschlossen Kleinbauern erhalten einen Mindestpreis von 126 US-cents/ lb, der z.B. im Jahre 1994 1/3 über den Weltmarktpreis lag. Für den Fall, daß der Weltmarktpreis über den TRANSFAIR-Preis steigen sollte, wird dieser jeweils um 5 US-cent/lb erhöht, die zusätzliche Zahlung von 15 US-cent/lb bei einer ökologisch hochwertigen Anbauweise ist unabhängig davon, ob der Weltmarktpreis über oder unter dem Mindestpreis liegt. Auf diese Weise wird die Existenz der Genossenschaften sicher gestellt, da sie nun nicht mehr dem schwankenden Weltmarktpreis ausgesetzt sind. Da die Produzentengenossenschaften nicht immer in der Lage sind ihren Mitgliedern die Kaffee- Ernte abzukaufen, verpflichtet sich der Kaffee-Importeur gegebenenfalls einem Kredit von bis zu 60% des Mindestwertes des Kaffees, über den der Kaufvertrag abgeschlossen wurde zu gewähren.25

Die Kontrolle verläuft folgendermaßen. Zum einem verpflichtet sich TRANSFAIR vierteljährlich die Angaben der Produzentengenossenschaften über ihre Verkaufsabschlüsse mit den Angaben der Importeure und Lizenznehmer. Zum anderen werden jährlich Importeure und Lizenznehmer durch unabhängige Wirtschaftsprüfer kontrolliert. ,,Darüber hinaus hat TRANSFAIR die "KPMG Hartkopf und Rentrop Treuhand KG" beauftragt, auch während des laufenden Geschäftsjahres stichprobenartige Kontrollen durchzuführen."26

6.2 Akteur "dritte Welt"

In der zweiten Möglichkeit sind die Betroffenen selbst sind nicht mehr die hilflosen Opfer, sondern werden zum Handelten. Obwohl sich die "dritte Welt" in einer Abhängigkeit zur "ersten Welt" befindet, muß auch sie selbst aktiv werden. Denn die arbeitenden Kinder sind nicht mit unserer Auffassung von Kindern zu vergleichen. Sie lernen früh, die Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen. Sie als passives Mitglied zu betrachten, würde sie unmündig machen und somit in eine noch stärkerer Abhängigkeit bringen. Im folgenden Beispiel werden die arbeitenden Kinder aktiv.

6.2.1 Manthoc

Manthoc, die ,,Bewegung der arbeitenden Kinder", bildete sich 1978 durch Anregungen der "Christlichen Arbeiterjugend" in den Elendsvierteln Limas und wird von arbeitenden Kindern selbst organisiert. Erstmals wurden hier Ideen der Arbeiterbewegung auf Kinderarbeit übertragen.27 Auf der Grundlage, daß arbeitende Kinder, durch ihre Geschichte, in der Lage sind ihre eigenen Interessen zu vertreten, kämpfen sie für bessere Arbeitsbedingungen, jedoch nicht für ein Verbot von Kinderarbeit, denn Arbeit ist ein fester Bestandteil ihres Lebens geworden.

Die Manthoc-Gruppen gründeten 1989 ihre eigene Schule , deren Lehrinhalte auf ihre spezifische Bedürfnisse und ihre Lebenserfahrung abgestimmt sind. Dies spiegelt sich schon allein darin wieder, daß die Unterrichtszeiten ihren Arbeitszeiten angepaßt sind. Die Schule ist nicht in Klassen unterteilt sondert in drei Lernkreise: der erste für die 5-7 Jährigen ohne Schulerfahrung, der zweite für die 7-10 Jährigen mit schwierigen Schulerfahrungen und der dritte für die 11-14 jährigen Schulabbrecher.

Die Lerninhalte werden von den Mitgliedern der Manthoc-Gruppen und erwachsenen Mitarbeitern bestimmt, wobei der Schwerpunkt auf dem Erlernen des Lesens und Schreibens, aber auch auf der Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit liegt.28

Die Hauptaufgabe der Manthoc-Gruppen besteht darin, praktische Probleme, von denen alle arbeitenden Kinder betroffen sind zu lösen. So kümmern sie sich einerseits darum, daß der Arbeitgeber nach einen Betriebsunfall für die gesundheitliche Versorgung aufkommt, aber andererseits auch um den Müll auf den Straßen.

Inzwischen arbeiten mehr als 3.000 Kinder in der Bewegung mit.29

Bezeichnend für diese Bewegung ist, daß Kinderarbeit als feste Komponente akzeptiert wird und die Lebensumstände darum verändert werden.

7 Fazit

Auch wenn die vorliegenden Fakten über Ausmaß und Form der weltweiten Kinderarbeit zu einem sofortigen Eingreifen drängen, muß vorschnelles Handeln vermieden werden. Um Kinderarbeit erfolgreich bekämpfen zu können, ist es zunächst notwendig ein ausgewogenes Konzept zu entwickeln, daß die Interessen oder zumindest die Sichtweisen aller Beteiligten berücksichtigt.

Wie in Kapitel 6 bereits erläutert, würde ein simpler Boykott, die herrschenden Situationen meist nur verschlimmern. Ebenso wäre ein Verbot von Kinderarbeit und demzufolge eine strafrechtliche Verfolgung von keinen Interesse, da Illegalität den Kindern sämtlich Arbeitnehmerrechte, wie z.B. die Bildung von Gewerkschaften nehmen würde. Hinzu kommt, daß der Großteil der Regierungen die Durchführung ein solchen Gesetzes nicht vertreten würde, da zu einem Unruhe die Folge seien könnten (wäre ja schließlich die Existenz vieler Familie bedroht) und zum anderen entstünde die Gefahr dringend benötigte Devisen zu verlieren, wenn sich Konzerne entschlössen andere Produktionsländer zu bevorzugen, in denen Kinderarbeit noch erlaubt ist.30 Davon abgesehen, würde ein absolutes Verbot eine völlig lebensfremde Situation darstellen, da man die Erfahrungen dieser Kinder nicht rückgängig machen kann und sie daher nicht zu etwas werden können, was unserer Auffassung von Kindern entspricht.

Hieraus wird deutlich, daß die Lösung der gesamten Problematik in erster Linie in den Händen der entwickelten Industrienationen liegt. Solange unsere Interessen vorrangig in der Ermittlung des billigsten Produktionslandes und infolgedessen der billigsten Arbeitskräfte liegen und dementsprechend die Konsumenten der ,,Ersten Welt" sich kompromißlos diesem Geschehen unterordnen wird sich an den bestehenden Ungleichgewicht nicht viel ändern können. Zunächst bedarf es also einer stärkeren Aufklärung der Bevölkerung. Denn die Bevölkerung, oder genauer die Verbraucher, sind diejenigen, die eine Änderung der Firmenpolitik bewirken könnten.

Vergleichsweise kann man die Entwicklung von Tierversuchen bei der Herstellung von Kosmetikartikel sehen. Erst als die Presse und dadurch die Verbraucher sich für diese Problematik zu interessieren begannen, wurde ein direkter Druck auf die Hersteller verübt und ein Wandel vollzog sich. Heute werben viele Firmen mit der Aussage ihre Produkte seien ohne Tierversuche erforscht.

Ähnlich geschah es der Sportbekleidungsfirma ,,Nike", deren Produktionsländer z.B. in Vietnam, China und Indonesien liegen. ,,Nike" fiel durch menschenunwürdige Arbeitsbedingungen in seinen Produktionsstätten auf und wurde bereits 1992 durch öffentlichen Druck dazu gezwungen, die Arbeitsbedingungen zu verbessern. In diesem Rahmen führte ,,Nike" den ,,Code of conduct" ein, der ,,zwingend liberale Arbeitsbedingungen in allen Betrieben, die für ,,Nike" Sportschuhe oder Textilien produzieren"31 gewährleisten sollte. 1997 bestätigte ein von der Unternehmensleitung beauftragter UN-Botschafter, daß ,,Nike" bereits Fortschritte erzielt hätte, aber noch einige Reformen der Arbeitsbedingungen möglich wären. Das Unternehmen reagierte im September des selben Jahres und kündigte seine Verträge mit 4 von 50 indonesischen Produktionsfirmen, da sie unter dem gesetzlichen Mindestlohn geblieben waren. Zur Einhaltung des ,,Code of conduct" werden die Betriebe täglich von über 1000 Mitarbeitern einer neutralen Kontrollstelle überprüft.

Gleichzeitig müssen jedoch die Betroffenen selbst aktiv werden. Ähnlich der Entwicklung des Spendenverhaltens: Sachspenden produzieren Abhängigkeit, Unterstützung zur eigenen Industrie produziert Unabhängigkeit; muß sich nun auch das ,,Helfen" verändern. Eine Kombination, die beide Akteure in ihre Verantwortung nimmt und dabei die Ursachen- Veränderung zur Hauptaufgabe macht, sehe ich als die optimale Lösung der Problematik.

8 Literaturverzeichnis

- Adick, Christel(Hrsg.) : Stra ß enkinder und Kinderarbeit Sozialisationstheoretische, historische und kulturvergleichendeStudien; Frankfurt am Main; IKO; 1998 2.Auflage
- Deutsches Komitee für UNICEF: KinderarbeitZur Situation der Kinder in der Welt 1997, Frankfurt am Main, 1996
- Deutsches Bergbau-Museum Bochum (Hrsg.): Frauen und Bergbau;Selbstverlag des Deutsches Bergbau - Museums Bochum 1989
- Diakonisches Werk der EKD (Hrsg.) für ,,Brot für die Welt", Steilpa ß f ü r Fair-Life Aktionszeitschrift zur Fußball-WM '98, 1998 1.Auflage
- Hermann, Johann: Ausmaß, Ursachen und Folgen von KinderarbeitErschreckende Zahlen des internationalen Arbeitsamtes, in: Soziale Sicherheit 12/1992
- Liebel, Manfred, Neue Wege? Projekt-Praxis mit Stra ß enkindern in Lateinamerika, in: Neue Praxis 19/1989
- Microsoft(R) Encarta(R) 97 Enzyklopädie
- Misereor und Brot für die Welt für TRANSFAIR- Verein zur Förderung des Fairen Handels mit der ,,Dritten Welt" e.V. , Kaffee, Misereor Medienproduktion und Vertriebsgesellschaft mbH, Aachen 1994
- Pollmann, Uwe; Zum Beispiel Kinderarbeit;Göttingen; Lamuv 1995 2. Auflage
- Pressezentrum des Deutschen Bundestages, Deutscher Bundestag - Bundestag Heft 1/24.01.96, http://www.bundestag.de/wib96/196.htm
- terre des hommes; in http://www.oneworldweb.de/tdh/
- UNICEF Arbeitsgruppe Würzburg; in http://www.wuerzburg.de/wue/sozial/unicef/

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1 Vgl. Deutsches Bergbau Museum; Frauen im Bergbau; S.19 ff

2 "Kinderarbeit" Microsoft(R) Encarta(R) 97 Enzyklopädie

3 "Kinderarbeit" Microsoft(R) Encarta(R) 97 Enzyklopädie

4 U. Pollmann; Zum Beispiel Kinderarbeit; S.94

5 Deutsches Komitee für UNICEF; Zur Situation der Kinder in der Welt 1997; S.23

6 Deutsches Komitee für UNICEF; Zur Situation der Kinder in der Welt 1997; S.23

7 Vgl. UNICEF Arbeitsgruppe Würzburg; Kleine H ä nde - krummer R ü cken; S.1

8 Vgl. Deutscher Bundestag; Bundestag Heft 1 /24.01.96

9 Vgl. terre des hommes; Basisinformation Kinderarbeit; S.2

10 Vgl. Deutsches Komitee für UNICEF; Zur Situation der Kinder in der Welt 1997; S.42

11 Vgl. Deutsches Komitee für UNICEF; Zur Situation der Kinder in der Welt 1997; S.179

12 Deutscher Bundestag; Bundestag Heft 1 /24.01.96

13 Deutsches Komitee für UNICEF; Zur Situation der Kinder in der Welt 1997; S.35

14 Soziale Sicherheit; 12/1992 S. 370

15 Vgl. Deutsches Komitee für UNICEF; Zur Situation der Kinder in der Welt 1997; S.35

16 Vgl. Deutsches Komitee für UNICEF; Zur Situation der Kinder in der Welt 1997; S.39

17 Vgl. Deutsches Komitee für UNICEF; Zur Situation der Kinder in der Welt 1997; S.107

18 Vgl. Deutsches Komitee für UNICEF; Zur Situation der Kinder in der Welt 1997; S.131

19 terre des hommes; Position von terre des hommes zur Kinderarbeit; S.2

20 Vgl. Deutsches Komitee für UNICEF; Zur Situation der Kinder in der Welt 1997; S.128ff

21 Vgl. Deutsches Komitee für UNICEF; Zur Situation der Kinder in der Welt 1997; S.59

22 Vgl. Deutsches Komitee für UNICEF; Zur Situation der Kinder in der Welt 1997; S.28

23 terre des hommes; Initiativen f ü r fairen Handel; S.2

24 Deutsches Komitee für UNICEF; Zur Situation der Kinder in der Welt 1997; S.91

25 Vgl. Misereor und Brot für die Welt ; Kaffee; S.4

26 Misereor und Brot für die Welt ; Kaffee; S.4

27 Vgl. C. Adick ; Stra ß enkinder und Kinderarbeit; S.186

28 Vgl. M. Liebel, Neue Wege? Projekt-Praxis mit Stra ß enkindern in Lateinamerika S. 396

29 terre des hommes; Kinderarbeit in Peru

30 Vgl. Christel Adick; Stra ß enkinder und Kinderarbeit; S.134

31 Brot für die Welt; Steilpa ß f ü r Fair-Life; S.9

Details

Seiten
17
Jahr
1999
Dateigröße
460 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v96400
Note
1
Schlagworte
Kinderarbeit Ausmaß Ursachen Lösungsansätze Hauptstudium Sozialwissenschaften Fachbereich Soziale Arbeit Erziehung

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