Lade Inhalt...

Substantivkomposita im Sprachvergleich Französisch - Deutsch

Seminararbeit 1999 19 Seiten

Romanistik - Vergleichende Romanistik

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Was ist ein Kompositum ?

3. Substantivkomposita im Deutschen

4. Substantivkomposita im Französischen
4.1. Subordinierende Komposita
4.1.1. Verbindung zweier freier Lexeme mit à oder de oder anderen Präpositionen
4.1.2. Verbindung zweier Substantive ohne Präposition
4.1.3. Sondergruppe ,, A est comme B"
4.1.4. Determinans + Determinatum
4.2. Koordinationskomposita

5. Zusammenfassung

6. Bibliografie

1. Einleitung

In dieser Arbeit möchte ich Bildung und Verwendung von Substantivkomposita im Deutschen mit dem Französischen vergleichen. Substantivkomposita sind im Sinne meiner Arbeit Komposita, die als Konstituenten ausschließlich Substantive haben (meistens in beiden zumindest aber in einer der Vergleichssprachen). An manchen Stellen habe ich der Vollständigkeit halber allerdings auch Beispiele anderer Komposita aufgeführt (z.B. bei den endo- und exozentrische Komposita).

Ich habe lange überlegt, wie ich diese Arbeit aufbauen könnte. Eine Möglichkeit wäre gewesen das Deutsche und das Französische direkt gegenüberzustellen, also erst die deutsche Bildung mit der französischen zu vergleichen, und dann die Verwendung von Komposita gegenüberzustellen etc.. Diese Form habe ich aber verworfen, da sich die beiden Sprachen nicht immer leicht gegenüberstellen lassen. In machen Fällen (z.B. regressive Wortfolge _· progressive Wortfolge) wäre es vielleicht klar gewesen, auf dem Gebiet der Kompositabildung beispielsweise gibt es im Französischen aber ungleich mehr Möglichkeiten als im Deutschen und so wäre die Gegenüberstellung sehr asymmetrisch geworden. Eine andere Methode wäre gewesen, ein möglichst exemplarisches Beispiel für beide Sprachen zu finden und daran dann Bildung und Verwendung zu erläutern. Diese Art würde aber wichtige Einzelfälle übergehen und wäre damit recht oberflächlich. Ich habe mich also für die folgende Form entschieden.

Zuerst werde ich versuchen, das Kompositum zu definieren. Meine Definition gilt für alle Arten von Komposita gibt aber als Beispiele Substantivkomposita, auf die sich meine Arbeit laut Titel konzentriert.

Nach der Definition stelle ich zunächst die deutsche Kompositabildung und -verwendung und dann die französische dar und werde an geeigneter Stelle auf die jeweils andere Sprache vergleichend Bezug nehmen. Auch wenn diese recht ausführliche Darstellung über den reinen Sprachvergleich hinausgeht, halte ich doch eine genaue Kenntnis der Bildung und Verwendung von Substantivkomposita in beiden Sprachen für eine absolute Bedingung für einen fundierten Vergleich. Das Problem die wichtigsten Erkenntnisse in Bezug auf den Sprachvergleich aus meinen ausholenden Erläuterungen zu ziehen, nehme ich dem Leser durch eine abschließende präzise formulierte Zusammenfassung in Thesenform ab.

2. Was ist ein Kompositum ?

Nach Gauger ist ein Kompositum eine Zusammensetzung aus zwei Wörtern und zwei Teilbedeutungen, die eine Sache bezeichnet (vgl. GAUGER 1971: 144). Diese Definition ist allerdings etwas problematisch, da in der Sprachwissenschaft das Wort nicht eindeutig definiert werden kann (vgl. STEIN 1998: 23). Besser ist meiner Meinung nach die Definition von Bußmann: ,,Verbindung von zwei oder mehreren sonst frei vorkommenden Morphemen oder Morphemfolgen ..." (BUSSMANN 1990: 400).

Ein Kompositum besitzt die Eigenschaft, dass es nur ,,global modifiziert" werden kann (vgl. ARRIVE 1964: 55), d.h. man kann nur die gesamte Verbindung durch z.B. ein Adjektiv modifizieren und nicht nur Teile davon.

Beispiel 1 (ARRIVE 1964: 55)

une bonne pomme de terre aber nicht

*une pomme de bonne terre

Das Kompositum in diesem Beispiel besteht aus den Teilen pomme und terre. Im ersten wird das Kompositum durch ein Adjektiv (hier: bonne), das vor der ersten Konstituente steht (pomme) in seiner Gesamtheit modifiziert. Im zweiten wird versucht durch ein Adjektiv vor dem zweiten Teillexem (terre) dieses zu modifizieren. Da aber nach der oben aufgestellten Regel nicht die Teile sondern nur das gesamte Kompositum modifiziert werden kann, ist diese Form ungrammatisch.

Eine zweite Eigenschaft ist die Kommutierbarkeit (vgl. GAUGER 1971 Untersuchungen: 135). Die Untrennbarkeit eines Kompositum wird darin deutlich, dass es nur in seiner Gesamtheit durch ein anderes freies Lexem oder Kompositum ersetzt werden kann.

Beispiel 2

dix kilos de pommes de terre

poires

Würde man hier nur pommes durch poires ersetzen, so wäre es vielleicht ein okkasionell auftretendes Wortspiel, aber sicher kein lexikalisiertes Kompositum mehr.

Außerdem verhalten sich Wörter innerhalb eines Kompositums anders als in der freien Syntax (vgl. ROHRER 1977: 27 nach de Vaugelas, C.F. (²1737): Remarques de C.F. de Vaugelas sur la langue fran ç oise. 2 Bd. Den Haag. S.443 ), so wird z.B. der Plural von arc-en-ciel nicht gebildet indem man die Teillexeme in den Plural setzt (* arcs-en-cieux), sondern nur das Determinans (arc-en-ciels) und auch diese Pluralform (* ciels) würde in der freien Syntax cieux sein.

Die Bedeutung eines Kompositums geht über die Teilbedeutungen seiner Konstituenten hinaus; eine Briefmarke ist beispielsweise nicht nur für Briefe geeignet, sondern kann ebenso für Päckchen verwendet werden (vgl. GAUGER 1971: 148). Auch kann die Gesamtbedeutung deshalb nicht immer eindeutig aus dem Verhältnis der Teilbedeutungen geschlossen werden (GAUGER 1971: 149). Würde man einem Deutschlerner, der die Bedeutung der Wörter Kuchen und Mutter kennt, aber nicht die des Wortes Mutterkuchen dieses zur Definition geben, dann gäbe es eine Fülle von möglichen Interpretationen:

Beispiel 3

1. Kuchen, der speziell für Mütter gedacht ist
2. Kuchen der von einer Mutter gebacken wurde
3. Designerkuchen in Form einer Mutter

etc.

Auf die wahre Bedeutung würde er wahrscheinlich nicht kommen.

Ist ein Kompositum schon so lexikalisiert, d.h. ist eine ,,Umwandlung [...] in eine lexikalische Einheit, deren Gesamtbedeutung nicht (mehr) aus der Bedeutung der einzelnen Bestandteile erschliessbar ist..." (BUSSMANN 1990: 452) erfolgt, dann nennt man es ein Idiom. Ein Idiom nimmt oft eine andere Schreibweise und Bedeutung als das motivierte Ursprungswort an. So würde man in dem scheinbar unmotivierten gendarme wohl nicht sofort die ursprüngliche Bedeutung (etwa "Waffenleute") und Schreibweise gens d`armes erkennen.

Ein Kompositum besteht aus dem Determinatum, das die Basis eines Kompositums bildet und Genus und Wortklasse des Kompositums vorgibt und dem Determinans, dass das Determinatum ähnlich eines Adjektivs spezifiziert (vgl. GAUGER 1971: 145). Nehmen wir beispielsweise das Kompositum Holzhaus, so ist Haus das Determinatum und gibt den Genus (Neutrum) und Wortklasse (Substantiv) vor und Holz beschreibt Haus wie ein Adjektiv, dass es eben ein Haus aus Holz ist.

Die beiden Konstituenten eines Kompositums stehen meist, aber wie Gauger betont längst nicht prinzipiell (vgl. GAUGER 1971: 149), wie ich am Beispiel des Bedeutungsüberschusses (siehe oben) schon verdeutlicht habe, in einem Verhältnis, welches durch eine Paraphrase ausgedrückt werden kann (vgl. GAUGER 1971: 157). Verschiedene Sprachwissenschaftler haben so versucht Komposita mittels Paraphrasierung sowohl nach syntaktischen (siehe Beispiel 4) als auch nach semantischen Kriterien (siehe Beispiel 5) zu klassifizieren.

Beispiel 4 (WANDRUSZKA 1976: 91)

(Subjekt - dir. Objekt) (Subjekt - Präpositionalphrase) (Subjekt - Prädikatsnomen) station-service parc-autos n_ud-papillon

la station rend service le parc est pour les autos le n_ud est comme un

papillon

Beispiel 5 (PAUL 1968: 17f)

Determinans = Stoff, aus dem Determinatum ist

Filzhut (ein Hut aus Filz)

Determinans = Produkt, das das Determinatum erzeugt

Hufschmied (ein Schmied, der Hufe schmiedet)

Zum Abschluss dieses Kapitels möchte ich noch das Begriffspaar exo- und endozentrisch einführen. Exozentrische Komposita benennen nur eine Eigenschaft des Gemeinten, bezeichnen es aber in seiner Gesamtheit (vgl. THIELE 1993: 49). Das französische Kompositum un peau-rouge (wie auch das deutsche Äquivalent Rothaut) beispielsweise bezeichnet einen Indianer, der in gängigen Klischeevorstellungen eben eine rote Haut hat. Hier wird aber durch das

Kompositum selbst nur die Haut benannt, obwohl ein Indianer in seiner Gesamtheit gemeint ist. Das Gemeinte gibt

den Genus des Kompositums vor, ungeachtet des Genus` des Determinatums. In unserem Beispiel kann es sowohl le als auch la peau-rouge heißen, je nachdem ob eine Indianerin oder ein Indianer gemeint ist, obwohl peau eigentlich feminin ist.

Im Gegensatz dazu nennt und bezeichnet ein endozentrisches Kompositum direkt das Gemeinte in seiner Gesamtheit.

3. Substantivkomposita im Deutschen

Das Deutsche hat innerhalb des Kompositums eine festgelegte Reihenfolge und zwar Determinans - Determinatum (vgl. GAUGER 1971: 151). Diese Abfolge wird progressiv oder Prädetermination genannt, da das Determinatum durch ein vorhergehendes Determinans näher spezifiziert wird.

Diese Reihenfolge ist absolut festgelegt. Würde man die Reihenfolge ändern, so würde sich auch die Bedeutung ändern.

Beispiel 6 (GAUGER 1971: 151)

Vaterhaus Kuhmilch

Hausvater Milchkuh

Diese Einheitlichkeit im Deutschen, denn es gibt nicht wie im Französischen (vgl. Kapitel 4) verschiedene Kompositabildungen, erklärt den vermehrten Gebrauch von Komposita im Allgemeinen und die Beliebtheit so genannter ad-hoc-Komposita. Ad-hoc-Komposita bzw. ad-hoc-Wortbildungen allgemein sind nach Bußmann ,,[s]pontane, meist stark kontextgebundene Wortneubildungen zur Bezeichnung von neuen oder bisher nicht benannten Sachverhalten..." (BUSSMANN 1990: 110). Es fällt im Deutschen einfach leichter spontan neue Komposita zu bilden, da man nicht erst nach der genauen Beziehung zwischen den Konstituenten suchen muss, wie es im Französischen beispielsweise bei der teilweise unterschiedlichen Bedeutung der Präpositionen à und de (vgl. Kap. 4.1.1.) nötig wäre. Außerdem besteht das deutsche Determinans meist nur aus einem freien Lexem, während das französische Determinans kompliziertere Konstruktionen erlaubt (WANDUSZKA in VON WARTBURG 1968: 14).

,,Die romanische Postdetermination ist meist ausführlicher, umständlicher als die germanische Prädetermination." (WANDUSZKA in VON WARTBURG 1968: 14)

Auf Grund dieser einfachen Neubildungsmöglichkeiten wird mit Komposita in der deutschen Literatur gespielt und sie besitzen einen poetischen Reiz, was in folgendem Textauszug aus Goethes Faust II (vgl. GAUGER 1971 Untersuchungen: 157) deutlich wird:

Beispiel 7

,,Rege dich, du Schilfgeflüster!

Hauche leise, Rohrgeschwister,

Säuselt, leichte Weidensträuche,

Lispelt Pappelzitterzweige,..."

Komposita wie Schilfgeflüster oder Pappelzitterzweige würden in einem französischen Text wohl so nicht vorkommen, sondern dort würde eher eine syntaktische Lösung wie z.B. le chuchotement des roseaux benutzt werden Wir wissen nun, dass es im Deutschen vergleichsweise leichter ist Komposita dank ihrer Einheitlichkeit und Schlichtheit zu bilden. Doch nicht nur deshalb ist das Deutsche eine kompositionsfreudigere Sprache, Französisch und Deutsch haben auch teilweise unterschiedliche Techniken oder Möglichkeiten einen Sachverhalt zu benennen oder auszudrücken, was sich dann auch in der Verwendung von Komposita niederschlägt. So gibt es nun zahlreiche Fälle, in denen das Deutsche ein Kompositum benutzt, während das Französische einen Simplex verwendet. Drei signifikante Fälle möchte ich anführen:

a) Im Deutschen gibt es Komposita, die durch die semantische Relation der Konstituenten Ironie oder Witz enthalten können. So gibt es Schimpfwörter wie Polizistensau oder Frauenzimmer. Im ersten Fall ist die metaphorische Relation deutlich, im zweiten Fall ist sie etwas unklar. Entscheidend ist jedoch, dass in diesen Fällen im Französischen ein Simplex, evtl. ein umgangssprachlicher Begriff wie z.B. flic benutzt würde.
b) Im Deutschen gibt es außerdem Wörter, deren französische Äquivalente einfach durch das Pluralmorphem -s in den Plural übertragen werden können. Bei bestimmten deutschen Wörtern funktioniert das aber nicht. So gibt es nicht * die Regen oder * die Wüte sondern nur die Regenschauer oder die Wutausbrüche während im Französischen einfach les pluies oder les fureurs verwendet werden könnte (vgl. ALBRECHT 1970: 276).
c) Im Deutschen dient ein Kompositum oft zur Detailwiedergabe, zur größeren Explikation (vgl. ALBRECHT 1970: 274f).

Beispiel 8

Glasveranda Holzhütte

In französischen Texten hätte man sich wahrscheinlich mit den Simplex v é randa und cabane begnügt. Auch Wandruszka stellte fest," dass in den germanischen Sprachen Elemente explizit gemacht werden, die in den romanischen Sprachen implizit enthalten sind,..." ( WANDUSZKA in VON WARTBURG 1968:11) Natürlich ist es beispielsweise für die Handlung in einem Erzähltext nicht wichtig, ob es eine Holzhütte ist oder eine Strohhütte etc. Und wenn, dann ist es eben kontextredundant zu erschließen. Doch das Deutsche hat die Eigenheit diese ,,Zusätze" dennoch immer wieder (auch wiederholend) zu benennen (siehe Texte von Thomas Mann u.a.).

Dadurch wird auch oft versucht, Polysemien zu verhindern (vgl. ALBRECHT 1970: 279). Vergleicht man den Satz

Il entre la classe.

mit der möglichen deutschen Übersetzung

"Er betritt das Klassenzimmer."

so wird deutlich, dass hier das Deutsche durch das Determinatum -zimmer die mögliche Bedeutung der Klasse als Gruppe bzw. Institution von vornherein ausschließt und nur die Klasse als Ort zulässt. Diese Bedeutung hätte aber auch durch den Kontext erschlossen werden können und hier sieht man, was Albrecht 1970 feststellte: ,,Im Französischen wird auf dergleichen notfalls entbehrliche Verdeutlichen gerne verzichtet;..." (ALBRECHT 1970: 279)

Der französische Satz hätte damit eine größere Extension als die deutsche Übersetzung und dem Leser eines französischen Textes fiele somit die zusätzliche Aufgabe zu, sich die genaue Bedeutung einzelner Ausdrücke durch den Kontext mehr oder weniger selbst zu erschließen.

Abschließend komme ich noch auf ein rein grafisches Vergleichskriterium zu sprechen und zwar wirkt im Deutschen ein Kompositum schon allein durch die Schreibweise einheitlicher als im Französischen, da es zusammengeschrieben wird und keine Präpositionen enthält.

Beispiel 9

Im Vergleich: Regenbogen arc-en-ciel

Das deutsche Kompositum besteht zwar auch aus zwei freien Lexemen, das zweite -bogen würde in dieser Schreibweise (kleingeschrieben) aber nicht in der freien Syntax vorkommen. Dagegen könnten die drei Konstituenten des französischen Äquivalents durchaus in derselben Schreibweise (natürlich ohne Bindestriche) auch in der freien Syntax verwendet werden. Eine Einschränkung besteht, wenn das französische Kompositum flektiert wird (siehe oben Beispiel Pluralbildung), denn dann muss die Grafie der Konstituenten nicht mehr mit der freien Syntax identisch sein. Ein zweites Merkmal ist der Einschub einer Präposition in Französischen, worauf ich aber im folgenden Kapitel noch genauer zu sprechen kommen werde.

4. Substantivkomposita im Französischen

Wie schon am Ende des letzten Kapitels erwähnt, wirkt ein französisches Kompositum unauffälliger als deutsche Bildungen. So ist es im Deutschen möglich, durch reines Anhängen eines weiteren Determinans ein sehr langes Kompositum zu erzeugen, wie beispielsweise Donaudampfschifffahrtskapitän. Es gibt im Französischem aber kein Kompositum, das zusammengeschrieben wird (von Idiomen abgesehen)und selbst zweigliedrige (d.h. 1 Determinatum + 1 Determinans) Komposita ohne Präposition werden meist durch Bindestrich getrennt. In einem französischen Kompositum verschmelzen die Konstituenten also nicht in dem Maße, wie im Deutschen. Die Teillexeme bleiben noch deutlich erkennbar und sehr lange, schwerfällige Komposita, wie sie typisch für das Deutsche sind, treten im Französischen nicht auf.

Die Reihenfolge im französischen Kompositum ist anders als im Deutschen meist regressiv bzw. postdeterminiert d.h. das Determinans steht hinter dem Determinatum (Determinatum + Determinans) (etwaige Ausnahme siehe 4.1.3)

Vergleicht man das Determinans mit einem Adjektiv, welches im Französischen, wie auch im Latein, der Ursprungssprache des Französischen, ebenfalls fast immer nach dem Substantiv steht, so erscheint die Abfolge innerhalb des Kompositums logisch, typisch und keinesfalls ungewöhnlich.

Besonders deutlich, dass die französische Wortfolge innerhalb des Kompositums das genaue Gegenteil der deutschen Wortfolge ist, macht folgendes Beispiel deutlich, in dem die Abkürzungsbuchstaben die entgegengesetzte Reihenfolge haben:

Beispiel 10

fr. OTAN

engl. NATO

Die Abkürzung NATO steht zwar für das englische North Atlantic Treaty Organisation, da aber die deutsche mit der englischen Wortfolge übereinstimmt (beide progressiv) finde ich dieses Beispiel dennoch signifikant. Demgegenüber laute das französische OTAN ausgesprochen Organisation du trait é de l'Atlantique Nord. Also wird auch hier die genau entgegengesetzte Wortfolge sichtbar.

,,[L]es composés français sont plus près de la syntaxe que ceux de l'allemand..." (BALLY 1965: 238). Laut Bally entspricht die Abfolge der Konstituenten innerhalb eines französischen Kompositums der Abfolge dieser Lexeme in einer möglichen syntaktischen Paraphrase.

Beispiel 11

une cigarette-filtre Filterzigarette

la cigarette a un filtre die Zigarette hat einen Filter

Dies hat die Wirkung, dass das Französische eher satzartig wirkt, anders als das Deutsche, das durch Grafie (siehe oben) und Wortfolge einheitlicher und worthafter wirkt. Auf dieses Merkmal werden ich im Kapitel 4.1.1., wenn es um die eingefügte Präposition geht, noch einmal eingehen.

Nun gibt es im Französischen, wie schon erwähnt, mehrere Möglichkeiten ein Kompositum zu bilden. Die Wichtigsten möchte ich im Folgenden anführen und erklären.

Zunächst muss zwischen Subordinationskomposita und Koordinationskomposita unterschieden werden. In einem Subordinationskompositum hat das Determinans die Aufgabe eines das Determinatum spezifizierenden Adjektivs. Hierbei verliert aber das adjektivisch genutzte Determinans einen Teil seiner Bedeutung (seines semantischen Wertes), während das Determinatum seinen vollen semantischen Wert bewahrt. Im Beispiel chou-fleur wird deutlich, dass das Gemeinte zwar ein Kohl (chou) ist, aber keine Blume (fleur), sondern, dass das Determinans fleur nur auf das blüten-/blumenartige Aussehen des Blumenkohlkopfes anspielt.

Im Gegensatz dazu sind in einem Koordinativkompositum beide Konstituenten rein theoretisch gleichberechtigt, was ich aber im entsprechenden Kapitel (4.2.) noch näher erläutern werde.

4.1. Subordinationskomposita

4.1.1. Verbindung zweier freier Lexeme mit à oder de oder anderen Präpositionen

Diese Art ein Kompositum zu bilden ist typisch für das Französische, in dessen Entwicklung sich der Schritt zur grafischen Einheit, wie im Deutschen oder Englischen bisher noch nicht vollzogen hat (vgl. ROHRER 1977: 88; 112). Zwar treten auch Komposita ohne integrierte Präposition auf, doch sind sie relativ selten, zumindest im Bereich der Subordinationskomposita.

Die Bildung mit de ist die häufigste Variante der französischen Komposita und sieht auf den ersten Blick gar nicht aus wie ein Kompositum. Eine Verbindung mit de unterscheidet sich nicht besonders von einer syntaktischen Gruppe. So sind in beiden die Einzellexeme als solche deutlich erkennbar und auch die Wortfolge ist satzähnlich (siehe oben). Trotzdem sind Komposita z.B. durch eine abweichende Pluralbildung (siehe oben) oder das Fehlen eines bestimmten Artikels identifizierbar (vgl. GAUGER 1971 Untersuchungen: 137)

Beispiel 12

Vergleiche:

pomme de terre la chaleur du soleil

Ein lexikalisiertes Kompositum gehört im Gegensatz zu einer vergleichbaren okkasionell vorkommenden syntaktischen Gruppe der ,,langue" an (vgl. GAUGER 1971 Untersuchungen: 136) Diese Unterscheidung zur syntaktischen Gruppe wirkt im Deutschen trivial, denn dort ist ein Kompositum durch die einheitliche Form und Grafie viel worthafter als im Französischen.

Nun sind de -Komposita aber nicht in dem Maße motiviert, dass das de immer die gleiche Funktion und Bedeutung hätte (z.B. die nahe liegende Bedeutung einer Abstammung im Sinne von de = von). Das de kann innerhalb des Kompositums vielmehr verschiedene Bedeutungen annehmen (vgl. GAUGER 1971 Untersuchungen: 136).

Beispiel 13 (GAUGER 1971 Untersuchungen: 136)

un village de montagne (wo)

un vent d'est (woher)

le train de nuit (wann)

Die Verbindung mit à weißt dieselben Ähnlichkeiten mit einer syntaktischen Gruppe auf und auch hier kann das à vielfältige Bedeutungen annehmen.

Beispiel 14

le moulin à vent (wovon angetrieben)

la cuiller à soupe (wofür)

Interessant bei den Bildungsarten mit de und à ist, dass sie oft ,,ein antonymisches Verhältnis zwischen Inhalt und Zweck widerspiegeln" (THIELE 1993: 91).

Beispiel 15 (THIELE 1993: 91)

verre de vin (Inhalt)

verre à vin (Zweck)

Analog zu den beiden beschriebenen Bildungsarten gibt es auch Bildungen mit anderen Präpositionen.

Beispiel 16 (THIELE 1993: 86)

arc-en-ciel

meuble par éléments

salon pour dames

Bei besonders häufig vorkommenden Determinanten erfolgt eine Reihenbildung und sie nehmen damit fast schon Suffixcharakter an. Solche Determinanten sind z.B. pointe (heure de pointe, industrie de pointe...) oder das deutsche -zeug (Werkzeug, Flickzeug...) (vgl. THIELE 1993: 85). Manche Determinanten erfahren innerhalb eines Kompositums zudem eine leichte Bedeutungsänderung oder -erweiterung. So bedeutet plafond eigentlich "Decke" in einem Kompositum aber auch "Maximum" (prix plafond). Dies ist vergleichbar mit dem deutschen Haupt- .

4.1.2.Verbindungen zweier Substantive ohne Präposition

Man nimmt an, dass sich [dieser] Typ erst im Laufe des 19. Jahrhunderts unter dem Einfluss des Englischen und Deutschen stärker entwickelte und im 20. Jahrhundert, insbesondere aber in den letzten Dekaden, seine volle Blüte erreichte. Dazu hätte vor allem während des zweiten Weltkrieges und in der Nachkriegszeit die amerikanische Zeitungssprache Entscheidendes beigetragen. (ROHRER 1977: 108)

Aus diesem Zitat ist in Hinsicht auf unseren Sprachvergleich ersichtlich, dass dieser Kompositatyp in unserer Vergleichssprache Deutsch der einzig vorkommende im Bereich der Substantivkomposita ist. Außerdem wird deutlich, dass diese Bildungsart nun überhaupt keine typisch französische Variante ist, sondern einzig und allein durch Einfluss u.a. des Deutschen entstanden ist.

Eine völlig andere Theorie allerdings besagt, dass diese Form aus der Kompositabildung mit Präposition entstanden ist (GAUGER 1971 Untersuchungen: 138), also historisch gesehen eine Ableitung ist.

Wie dem auch sei, entscheidend ist, dass dieser Typ heute durchaus geläufig und produktiv ist und wiederum einige für das Französische typische Merkmale besitzt.

Auffällig ist zunächst die regressive Abfolge Determinatum + Determinans:

Beispiel 17

chou-fleur

Determinatum Determinans

Zudem ist wieder eine hohe Ähnlichkeit mit einer syntaktischen Gruppe vorhanden, denn ,,[i]m Französischen kann ein Substantiv ohne weiteres im Sinne des Adjektivs verwendet werden und zwar ebensowohl in prädikativer als auch in attributiver Funktion..."(GAUGER 1971 Untersuchungen: 138).

Beispiel 18 (GAUGER 1971 Untersuchungen: 138)

un baiser cinéma · _ il m'a donné un baiser très cinéma

Dieses Beispiel würde man wohl mit "Kinokuss" übersetzen. Das wäre ein normales Kompositum. Im gegenübergestellten Satz wird aber gegen die Regel der "globalen Modifizierung" nur das Determinans durch tr è s modifiziert, was aber keinesfalls ungrammatisch ist. Man kann also nur im linken Fall von einem Kompositum sprechen, im rechten Fall ist das substantivische Determinans cin é ma zu einem Adjektiv geworden, wie es im Französischen aber nicht im Deutschen möglich ist.

Deutlich sichtbar ist, dass das Französische auch hier den Schritt zur grafischen Einheit (noch) nicht vollzogen hat (Ausnahme auch hier: Idiome), weshalb Komposita dieses Typs ebenfalls getrennt und oft mit Bindestrich geschrieben werden.

4.1.2.1.Sondergruppe ,,A est comme B"

Diese Sondergruppe ist keine neue Bildungsart, sondern eine typisch französische Interpretationsweise des Kompositatyps ohne Präposition.

Hier wird das Determinatum mit dem Determinans verglichen. Das Determinatum hat hier sozusagen die Aufgabe einer Metapher und der Vergleich basiert auf dem Tertium Komparationis, d.h. auf den Merkmalen, die beiden Teilbedeutungen gemeinsam sind (vgl. ROHRER 1977: 71).

In dem Kompositum danseuse- é toile mit seinen Teilbedeutungen "Tänzerin" und "Stern", wird die "Tänzerin", das Determinatum mit dem Determinans, dem "Stern" verglichen. Sie sind beispielsweise beide hell, leuchtend, brillant, schön etc..

Dieser Typ ist besonders in der französischen Literatur (u.a. Sartre) sehr beliebt und ,,[d]ie Produktivität dieses Typs kennt fast keine Grenzen."(ROHRER 1977: 71)

Im Hinblick auf den Sprachvergleich ist es interessant zu beobachten, dass Deutschen diese Interpretationsart oft recht fern liegt und sie auch hier dem Determinans einen rein adjektivischen Charakter zuschreiben und selten den Vergleich in der Verbindung sehen oder ihn zumindest nicht explizit formulieren können.

Als Beispiel mag das Kompositum cit é -jardin bzw. die deutsche Übersetzung "Gartenstadt" dienen.

Das Kompositum Gartenstadt haben wir persönlich immer als ,,Stadt mit vielen Gärten" interpretiert. Unser französischer Informant dagegen kam bei cit é -jardin sofort auf die Paraphrase ,,cité qui a tant de verdure qu'elle ressemble à un jardin". (ROHRER 1977: 85)

Hier wird im Deutschen eine Paraphrase mit der Präposition mit verwendet , um die Beziehung zwischen dem Determinatum Stadt und dem Determinans Garten zu beschreiben. Im Französischen wird dagegen ein Vergleich herangezogen. Die Stadt ist so grün wie ein Garten. Das Tertium Komparationis ist das Attribut grün"verdure".

4.1.3. Determinans + Determinatum

Anders als im Deutschen, wo die Abfolge der Kompositumskonstituenten bedeutungsrelevant und absolut festgelegt ist (siehe oben), existieren im Französischen verschiedene

Bildungsarten. So gibt es neben der regulären und deutlich überwiegenden Bildungsart Determinatum + Determinans (z.B. la cigarette - filtre) auch die Bildungsart Determinatum + Determinans (z.B. l'autoroute). Viele dieser Bildungen enthalten sog. gelehrte Elemente, d.h. griechische oder lateinische Lexem wie z.B . auto- in autoroute. Andere sind komplett aus anderen Sprachen übernommen wie z.B. le week-end. Franzosen verstehen aber durchaus die Bedeutung auch wenn diese Bildungsart gegen die übliche regressive Wortfolge verstößt. (vgl. GAUGER Untersuchungen 1971, 49 ff)

4.2. Koordinationskomposita

Ein Koordinationskompositum ist ein Kompositum, in dem beide Konstituenten gleichberechtigt sind, d.h. sie behalten beide ihren vollen semantischen Wert. Diese addierende Zusammensetzung nennt man auch Dvandva. Ein Dvandva kann durch Anhängen weiterer Lexeme beliebig erweitert werden. (vgl. GAUGER Untersuchungen 1971: 140 ff). Voraussetzung dafür, dass zwei Lexeme zu einem Dvandva kombiniert werden können ist deren semantische Kongruenz (vgl. THIELE 1993: 69). So kann man batteur und é plucheur zu batteur- é plucheur kombinieren, weil beide Maschinen bezeichnen (vgl. GAUGER Untersuchungen 1971: 140). ,,Das Genus wird im Regelfall vom Genus des ersten Elements bestimmt." (THIELE 1993: 69)

Beispiel 19 (THIELE 1993: 69)

un taxi-camionette

In unserem Beispiel ist taxi maskulin und camionette feminin. Das Kompositum nimmt aber analog zur oben genannten Regel das Genus des ersten Elements (hier : le taxi) an und wird damit maskulin.

Dadurch, dass kein Determinationsverhältnis zwischen den Konstituenten besteht, kann deren Reihenfolge manchmal ohne Bedeutungsänderung vertauscht werden.

Beispiel 20 (THIELE 1993: 68)

bracelet-montre · montre-bracelet

Da das Bezeichnete sowohl bracelet als auch montre ist, muss die Reihenfolge, die bei Subordinationskomposita im Normalfall das Determinationsverhältnis bestimmt, nicht eingehalten werden, damit das Kompositum verstanden wird (vgl. THIELE 1993: 68) ,,Allerdings muss zugestanden werden, dass die Vertauschung der Reihenfolge nicht immer zur sprachüblichen Form führt und somit nicht willkürlich gehandhabt werden kann..." (THIELE 1993: 68).

Beispiel 21 (THIELE 1993: 68)

porte-fenêtre, aber *fenêtre-porte

* porte-fenêtre würde wahrscheinlich verstanden aber nicht aktiv von Muttersprachlern verwendet werden.

Das Deutsche verwendet koordinative Bildungen nicht so oft wie das Französische., obwohl es eine ungleich kompositionsfreudigere Sprache ist.

In einigen Fällen finde ich persönlich es schwierig, zwischen Ko- und Subordination zu unterscheiden.

So würde ein Hausboot von seinen Bewohnern sicher primär als Haus von Außenstehenden vielleicht aber eher als Boot gesehen werden. Was ich meine ist, dass die Unterscheidung Ko- oder Subordination in manchen Fällen höchst subjektiv ist. Auch Rohrer sieht wohl dieses Problem:

Echte Dvandva liegen nach unserem Ermessen nur bei Ländernamen (Alsace- Lorraine, Baden-Württemberg), Himmelsrichtungen (Ost-Süd, Nord-West) und einigen aus-et- Verbindungen entstandenen Abkürzungen (point-virgule, chaud-froid) vor,...

(ROHRER 1977: 65)

5. Zusammenfassung

Ich habe nun zuerst versucht zu definieren, was ein Kompositum und insbesondere ein Substantivkompositum eigentlich ist. Nach der Definition habe ich zunächst die deutsche und dann die französische Kompositabildung in groben Zügen dargestellt. Dort habe ich an geeigneten Stellen Vergleiche zur jeweils anderen Sprache gezogen. Mir erscheint es zur Abrundung meiner Arbeit allerdings notwendig, die wichtigsten Unterschiede in knappen, prägnanten Thesen nochmals zusammenzufassen. Die meisten Erkenntnisse kamen in meinen bisherigen Ausführungen schon vor, werden allerdings gerade bei C. durch einige neue Erläuterungen präzisiert und ergänzt.

A.

Die Konstituentenabfolge innerhalb eines (Subordinations-)Kompositums ist im Deutschen einheitlich progressiv, d.h. Determinans + Determinatum im Französischen allerdings meist regressiv, d.h. Determinatum + Determinans.

B.

Das Deutsche strebt eine größere Explikation an, d.h. es verwendet Komposita auch dort wo ein Simplex zum Verständnis ausgereicht hätte. Das Französische begnügt sich oft mit eben diesem Simplex, die genaue Bedeutung muss kontextredundant erschlossen werden.

C.

Das Französische verwendet weniger Komposita, weil

1. Die Fülle der Bildungsmöglichkeiten u.a. das Bilden von sog. ad-hoc- Komposita erschwert und
2. Französische Komposita sind durch ihre Satzähnlichkeit auf Grund der Postdetermination und der asyndetischen Bildungen viel komplexer als deutsche Bildungen und treten deshalb seltener und bedachter auf.
3. Das Französische einen Simplex gebrauchen kann, wo das Deutsche nur ein Kompositum kennt.

Dies geschieht in folgenden Fällen und mit folgenden Mitteln:

a) Das Französische verwendet einen (zumindest oberflächlich) unmotivierten Simplex wie z.B. le concierge für Hausmeister oder le marin für Seemann oder hat bei bestimmten Flexionen (siehe oben: Pluralbildung) einfach die Möglichkeiten den Simplex beizubehalten, wo das Deutsche eine Kompositumshilfskonstruktion verwenden muss.
b) Affigierung kann in manchen Fällen Kompositabildung ersetzen. So wird z.B. aus la pomme le pommier, aus der Frucht wird durch das Suffix -ier der entsprechende Baum gemacht. Das Deutsche würde hier das Kompositum Apfelbaum verwenden.
c) Durch die geringere Explikation im Französischen genügt oft der Gebrauch eines Simplex, wo das Kompositum lediglich Zusatz und Nuance wäre.
d) Das Französische verwendet gerne ein so genanntes Relationsadjektiv, in Fällen wo im Deutschen ein Kompositum benutzt würde. Bekannt sind Beispiele wie guerre mondiale oder chaleur solaire. Die Relationsadjektive mondiale und solaire heißen so, weil sie sich auf ein Substantiv beziehen (relation"Beziehung") und davon abgeleitet sind, in unserem Beispiel von monde und soleil.

Abschließend möchte ich noch Wandruszka zitieren, der die für mich wichtigsten Erkenntnisse aus diesem Sprachvergleich prägnant zusammenfasst:

Jeder Übersetzungsvergleich zeigt, dass eine germanische Prädetermination in den romanischen Sprachen oft nicht mit einer Postdetermination wiedergegeben wird, sondern mit einem Einzelwort, dass in den germanischen Sprachen Elemente explizit gemacht werden, die in den romanischen Sprachen implizit enthalten sind, dass also im Ergebnis die romanischen Sprachen "schlanker" und "flinker" sind. (WANDRUSZKA in VON WARTBURG 1968: 14)

6. Bibliografie

Albrecht, J. (1970): Le fran ç ais langue abstraite?. Tübingen.

Arrivé, M. u.a. (1964): Grammaire Larousse du Fran ç ais Contemporain. Paris.

Bally, Ch. (4.Aufl. 1965): Linguistique G é n é rale et Linguistique Fran ç aise. Bern.

Bußmann, H. (²1990): Lexikon der Sprachwissenschaft (neu bearbeitete Auflage). Stuttgart. Gauger, H.-M. (1971): Durchsichtige Wörter. Heidelberg.

Gauger, H.-M. (1971): Untersuchungen zur spanischen und französischen Wortbildung. Heidelberg.

Paul, H. (1968): Deutsche Grammatik V, Nachdruck der ersten Auflage von 1920. Tübingen.

Rohrer, C. (1977): Die Wortzusammensetzung im modernen Französisch. Tübingen.

Stein, A. (1998): Einführung in die französische Sprachwissenschaft. Stuttgart/Weimar.

Thiele, J. (³1993): Wortbildung der französischen Gegenwartssprache. Leipzig.

Wandruszka, M.(1968): Gedanken zu einer Kritik der romanischen Sprachen. In: Festschrift Walther von Wartburg, S.11 + 14

Wandruszka, U. (1976): Probleme der neufranzösischen Wortbildung. Tübingen.

Details

Seiten
19
Jahr
1999
Dateigröße
483 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v95788
Institution / Hochschule
Universität zu Köln
Note
1-
Schlagworte
Substantivkomposita Sprachvergleich Französisch Deutsch Proseminar

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Substantivkomposita im Sprachvergleich Französisch - Deutsch