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Der Ost-West-Konflikt und nukleares Wettrüsten. Eine filmhistorische Analyse Stanley Kubricks „Dr. Strangelove oder: Wie ich lernte die Bombe zu lieben“

von Robert Samuel Langner (Autor)

Hausarbeit (Hauptseminar) 2017 25 Seiten

Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Filmanalyse als Medienanalyse - Produktion, Drehbuch, Distribution und Rezeption

3. Handlungsanalyse – Zeit, Struktur, Phasen

4. Figurenanalyse
4.1 Charaktere: Rollen und Konstellationen

5. Bauformen
5.1 Filmmusik
5.2 Raum, Schnitt und Montage

6. Botschaft, Thesen und Kernaussagen - Der Film im historischen Kontext des Ost-West-Konfliktes und des nuklearen Wettrüstens unter besonderer Berücksichtigung der Rolle des Dr. Strangelove

Literatur- und Quellenverzeichnis

Internetquellen:

1. Einleitung

Die vorliegende Hauptseminararbeit soll den Spielfilm „Dr. Strangelove oder: Wie ich lernte die Bombe zu lieben“ (Originaltitel: „Dr. Strangelove: or How I Stoped Worrying and Loved the Bomb“) einer Analyse mit einer anschließenden Interpretation und historischen sowie gesellschaftlichen Kontextualisierung unterziehen.

Der Regisseur, Produzent und Drehbuchautor des Films, Stanley Kubrick, wurde am 29. Januar 1964 in den USA veröffentlicht. In Deutschland wurde die Erstaufführung am 10. April desselben Jahres in den Kinos gezeigt. Die Handlung spielt ungefähr zur gleichen Zeit, die im Film selbst jedoch nicht genauer konkretisiert wird. Der Ost-West-Konflikt sowie das Nukleare Wettrüsten zur gegenseitigen Abschreckung und die Kuba-Krise von 1962 sind die historischen Kontexte und die wirkmächtigen, entscheidenden Eindrücke unter denen die bestimmenden Kulissen der Rahmenhandlung stehen1 und auf welche in dieser Arbeit, sowie auf die Rolle des Wissenschaftlers respektive Atomphysikers Dr. Strangelove (in der englischsprachigen Originalfassung: Dr. Strangelove, wörtl. Dr. Merkwürdigeliebe), im Besonderen eingegangen werden soll.

Kubrick beschäftigte sich laut seines Partnerproduzenten James B. Harris Ende der 50er und Anfang der 60er Jahre sehr mit der Problematik und Logik des Kalten Krieges und war hinsichtlich der Ereignisse der Kuba-Krise und angesichts der Tatsache, wie fatalistisch diese von der westlichen Öffentlichkeit hingenommen und akzeptiert wurde, sehr besorgt. Zu dieser Zeit spitzte sich die Konfrontation der weltanschaulichen Weltlager immer weiter zu und der Konflikt begann sich zu verschärfen: Am 13. August 1961 beginnt die DDR mit dem Mauerbau in Berlin und die Welt schaut am Checkpoint Charlie in den Abgrund eines Dritten Weltkrieges. Es brechen Aufstände in den ostmitteleuropäischen Staaten des Warschauer Paktes, angefangen in der jungen DDR, der Tschechoslowakei oder in Ungarn aus und in Südostasien wird der Kalte Krieg im Rahmen eines Stellvertreterkrieges zwischen den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion in Vietnam zum zweiten Mal nach dem Koreakrieg heiß. Die Filmgeschichte ist daher auch als die Produktionsgeschichte zu verstehen.2

Der Film enthält Genre-Elemente aus der satirischen Komödie, Science-Fiction und der Tragödie, womit die beiden antiken Hauptgattungen des griechischen Theaters, Tragödie und Komödie, miteinander verbunden werden, was die eindeutige Bestimmung der Zugehörigkeit zu einem gewissen Genre aufgrund seiner vielfältigen Erzählmuster erschwert. Zumindest sprachlich (Das Vorhaben des Dr. Strangelove einen Teil der Menschheit für ein Jahrhundert untertage zu evakuieren) und in der Schlusssequenz beziehungsweise Schlussszene, auch stofflich-motivisch (vgl. Weltvernichtungsmaschine), lassen sich klare Elemente der Science-Fiction identifizieren. Klassische Attribute einer Komödie hingegen finden sich auf der stilistischen, dramaturgischen und formal-strategischen Ebene. Satirische und humoristische Aspekte werden vor allem anhand der Auswahl der Figuren und ihrer jeweiligen Persönlichkeiten mittels Galgenhumors oder dem Stilmittel der Übertreibung kommuniziert.

Zunächst soll die Filmanalyse weit gefasst als eine Medienanalyse vorgenommen werden, die den klassischen methodischen Dreischritt Produktion, Distribution und Rezeption vollzieht.3 Als nächstes folgt die Analyse mit anschließender Interpretation des Films als eine Produktanalyse. Als erstes wird die Handlung des Films sowie die Inhalte des Drehbuchs untersucht werden, woran sich die Betrachtung des zeitlichen Rahmens, der Struktur sowie der einzelnen Phasen anschließt.4 Ferner wird im Einzelnen auf die Figuren eingegangen, welche Charaktere sie verkörpern, Konstellationen sie einnehmen, Verhältnisse zueinander eingehen oder Rollen annehmen beziehungsweise spielen.5 Weiterhin werden die Bauformen, die technischen Charakteristika des Werkes, wie Filmmusik, Raum, Schnitt und Montage beleuchtet.6 Abschließend und im Zentrum der Arbeit stehend, werden die Botschaften, Thesen und Kernaussagen des Films,7 im Schwerpunkt der historische Gesamtzusammenhang des Ost-West-Konfliktes und des nuklearen Wettrüstens sowie die Figur des Wissenschaftlers Dr. Strangelove herausgearbeitet und diskutiert.

Dabei lassen sich die einzelnen Aspekte der Filmanalyse nicht einzeln und losgelöst von den anderen betrachten. Sie bilden lediglich perspektivisch andere Zugänge zu ein und demselben Kunstwerk. Ohne Figuren zum Beispiel lässt sich keine Handlung denken, so wie sich ohne einen Handlungsstrang keine Botschaft oder Kernaussage formulieren, nicht zu reden, verstehen lässt. Sie hängen demnach untrennbar miteinander zusammen, bedingen einander sogar und beziehen sich reziprok aufeinander.8

Abschließend und zusammenfassend folgen letzte Schlussbetrachtungen und das Fazit, in denen die Botschaft, die Thesen und Kernaussagen sowie die bedeutendsten Aspekte des Films noch einmal aufbereitet werden.

2. Filmanalyse als Medienanalyse – Produktion, Drehbuch, Distribution und Rezeption

Als Regisseur und Produzent zugleich kommt Stanley Kubrick die zentrale künstlerische und kreative Urheberschaft und Verantwortung für den Film zu. Kubrick adaptiert mit seinem Film dabei den Roman Red Alert des Schriftstellers Peter George und orientierte sich maßgeblich an diesem Werk, wobei er sich maßgeblich von der Rahmenhandlung der Erzählung inspirieren ließ.

Im Jahre 1958 ursprünglich unter dem Pseudonym "Peter Bryant" (Bryan Peters für die französische Übersetzung) wurde der Roman von Peter George in Großbritannien mit dem Titel Two Hours to Doom (franz. 120 minute pour sauver le monde) veröffentlicht und befasst sich mit der apokalyptischen Bedrohung durch einen globalen Atomkrieg und der beinahe absurden Leichtigkeit, mit der ein solcher ausgelöst werden könne.

Nevil Shutes On the Beach kann neben Red Alert exemplarisch als weiterer beispielgebender Roman für das neuartige Genre, welches in den späten 1950er Jahren entstand, gezählt werden.9

In Georges Roman startet ein im Sterben liegender General der US-amerikanischen Luftwaffe, in paranoider Wahnvorstellung, auf eigene Initiative einen präventiven nuklearen Angriff auf die Sowjetunion von einem Luftwaffenstützpunkt des Strategic Air Command (SAC) in Sonora, Texas aus, indem er dem 843. Bombergeschwader den Angriff gemäß des "Wing Attack Plan R" befiehlt. Dieser Plan erlaubt einem, dem Strategic Air Command unterstellten, Kommodore eines Bombergeschwaders, selbstständig einen Gegenangriff durchzuführen, nachdem die politische und militärische Führung der Vereinigten Staaten durch einen sowjetischen Kernwaffenerstschlag vernichtet worden ist. Er greift mit dem gesamten B-52- Bombergeschwader an, die jeweils mit zwei atomaren Sprengköpfen bewaffnet sind und mit elektronischen Effektoren ausgerüstet sind, um von der sowjetischen Luftaufklärung unentdeckt zu bleiben und ihrer Flugabwehr zu entgehen. Als der Präsident der Vereinigten Staaten und das Kabinett feststellen, dass der Angriff im Gange ist, unterstützen sie die sowjetische Abwehrüberwachung der Bomber der United States Air Force (USAF), denn die Sowjets zerstören nur zwei der Bomber und beschädigen lediglich einen weiteren, den Alabama Angel, der sich in der Luft halten kann und weiterhin auf dem Weg zu seinem geplanten Ziel ist. Die US-Regierung kann die Befehlskette zur Luftwaffenbasis des Strategic Air Command wiederherstellen, jedoch begeht der verantwortliche General, der einzige, welcher den Rückrufcode für die Bomberstaffel kennt und der den vermeintlichen Präventivschlag befohlen hat, Suizid, um sich der Festnahme und der Vernehmung zu entziehen. Sein leitender Angestellter leitet den Rückrufcode korrekt aus den unleserlichen Notizen des Generals ab, die er auf seinem Schreibtisch vorfindet. Der Code wird von dem überlebenden Bomberpiloten empfangen, und nur wenige Minuten bevor sie ihre Ziele in der Sowjetunion bombardiert hätten, gelingt es, sie erfolgreich zu ihrem Fliegerhorst zurückzurufen. Allerdings mit Ausnahme des Alabama Angels, dessen beschädigte Kommunikationssysteme eine Kontaktaufnahme beziehungsweise den Empfang des Rückrufcodes verhindern, sodass der Bomber nicht von seinem Kurs abweicht. In einem letzten Versuch, einen sowjetisch-amerikanischen Atomkrieg abzuwenden, bietet der US-Präsident dem sowjetischen Premier das kompensatorische Recht an, Atlantic City im US-Bundesstaat New Jersey zu zerstören; Im letzten Moment misslingt es dem Alabama Angel jedoch, sein Ziel zu zerstören und eine nukleare Katastrophe kann rechtzeitig abgewendet werden.

Der Autor von Red Alert George wirkte gemeinsam mit Kubrick und dem Satiriker Terry Southern am Drehbuch von Dr. Strangelove mit. Red Alert zeichnete sich zum einen durch mehr Ernsthaftigkeit und weniger humoristischer Elemente als die Filmversion aus und zum anderen erschien auch die die Figur des Dr. Strangelove nicht. Gleichwohl ähnelten sich die Haupthandlung und die Stilmittel sehr stark. George veröffentlichte eine Novellierung des eigentlichen Films, basierend auf einem früheren Entwurf, anstatt eines Nachdrucks des ursprünglichen Romans, in dem Außerirdische Wesen nach ihrer Landung auf einer vollkommen zerstörten Erde versuchen zu verstehen, was geschehen ist und die vergangenen Ereignisse zu rekonstruieren.

Kubrick, Harris und Southern waren sich darüber einig, dass die Absurdität einer solchen Geschichte, wie sie in Dr. Strangelove erzählt wird, und die Endgültigkeit eines nuklearen Armageddon infolge eines Atomkrieges den Zuschauern am eindrucksvollsten in einer satirischen Komödie vermittelt werden kann, die auf realistische Kulissen zurückgreift.10

Während der Dreharbeiten zu Dr. Strangelove erfuhr Kubrick, dass Fail-Safe, ein Film mit einem ähnlichen Thema, produziert wurde. Obwohl Fail-Safe ein ultra-realistischer Thriller sein sollte, befürchtete Kubrick, dass die sich stark ähnelnde Rahmenhandlung das Potenzial seines Films an den Kinokassen schmälern würde; besonders wenn Fail-Safe zuerst veröffentlicht werden würde. Tatsächlich ist der Roman Fail-Safe (auf dem der gleichnamige Film basiert) Red Alert so ähnlich, dass Kubrick und Peter George wegen Urheberrechtsverletzung verklagt wurden.11 Der Streit konnte später außergerichtlich beigelegt werden.12

Am meisten Sorge bereitete es Kubrick, dass der gefeierte Regisseur Sidney Lumet in Fail Safe den vielgerühmten Drama-Schauspieler Henry Fonda den US-amerikanischen Präsidenten spielen ließ und mit Walter Matthau die Rolle des Professors Groeteschele als Berater des Pentagons besetzt wurde. Kubrick beschloss juristisch gegen die Produktionsgetriebe von Fail-Safe vorzugehen. Lumet erinnerte sich in der Dokumentation Inside the Making von Dr. Strangelove wie folgt:

"We started casting. Fonda was already set which of course meant a big commitment in terms of money. I was set, Walter [Bernstein, the screenwriter] was set And suddenly, this lawsuit arrived, filed by Stanley Kubrick and Columbia Pictures." 13

Kubrick argumentierte, dass er Urheberrechte am gleichnamigen Quellenroman von Fail-Safe besäße. Er wies auf unmissverständliche Übereinstimmungen zwischen den Charakteren Groeteschele und dem Wissenschaftler Dr. Strangelove hin.14

Der ursprüngliche Termin zur Veröffentlichung des Films war auf Ende 1964 festgesetzt. Jedoch entschieden sich Stanley Kubrick und das Produzententeam dazu die Erstaufführung aufgrund des gelungenen Attentates auf den US-amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy am 22. November 1963 auf den 29. Januar in den Vereinigten Staaten zu verschieben. Es sollten möglicherweise auftretende Missverständnisse und Fehlinterpretationen vermieden werden. So weist das Äußerliche der Figur des US-Präsidenten im Film große Ähnlichkeit mit dem Vizepräsidenten John F. Kennedys, Lyndon B. Johnson, auf. Zudem äußert sich der Pilot der B-52, Major T. J. Kong, in Bezug auf die Überlebensration an Bord des Flugzeugs insofern, dass man mit seinem Inhalt (darunter, drei Lippenstifte, Nylonstrümpfe und die absurd hohe Menge an neun Packungen Kaugummis) großen Spaß in Dallas haben könne. Ausgerechnet der Stadt, in der Kennedy ermordet wurde.15

Diese Zeit nutzte Stanley Kubrick für die Realisierung einer Werbekampagne, die er maßgeblich selbst mitzugestalten beabsichtigte. Beispielsweise zeichnete er einen minimalistischen Cartoon, welches als Titelbild für den Kinofilm dienen sollte. Dies war der Werbeabteilung von Columbia Pictures jedoch zu avantgardistisch und spräche ein zu kleines Publikum an, sodass noch weitere Plakate entworfen wurden, die mit Fotografien arbeiteten. Daraufhin lief eine für die Zeit ungewöhnlich große Werbekampagne zur Bewerbung des Films an. Zum ersten Mal wurden Merchandising-Produkte auf diese Weise und in einer hohen Quantität verwendet. So wurden erstmals kleine Filmrequisiten, wie der tragbare Radioaktivitätsmesser (eng.: pocket radioactivity calculator) von Dr. Strangelove, mit dem er die Zeit in Jahren berechnete, nach deren Ablauf die Menschen wieder aus ihren Bunkern an die Erdoberfläche hätten zurückkehren können, als käuflich zu erwerbende Werbeartikel angeboten.16

„The Trailer became the new frontier for trailer-making. And the print-ad became the new frontier for print-advertising.“ 17

Hierbei ist zwar zu berücksichtigen, dass es sich bei Sidney Ganis um einen ehemaligen Chef der Werbeabteilung und zeitweiligen Präsidenten der Columbia Pictures Studios, und bei seiner Äußerung um die Beurteilung eines künstlerisch-kreativen Werkes handelt, jedoch bestätigen die Verkaufszahlen und die Rezeption des Films den Eindruck, dass die Art und Weise der Distribution des Films maßgeblich zu seinem Erfolg beitrug.

Bei der Filmanalyse als Studio-, Produktions- und Marktanalyse beziehungsweise der Analyse der Filmdistribution von Dr. Strangelove spielen neben den unmittelbaren historischen und gesellschaftlichen Kontexten ebenfalls künstlerische und vor allem auch kommerzielle Momente eine herausgehobene Rolle. Insbesondere in New York und London waren die Premieren bei Produktionskosten in Höhe von ca. zwei Millionen US-Dollar ein großer finanzieller Erfolg.18

Im Februar des Folgejahres wurde der Film für vier Academy Awards of Merit (vulgo: „Oscar“) in den Kategorien „bester Schauspieler“, „bestes Bühnenbild“ sowie „bestes Drehbuch“ nominiert. Weiterhin belegte er den dritten Platz unter 100 in der Liste der besten US-amerikanischen Komödien aller Zeiten und den 26. in der Kategorie der wichtigsten Filme aller Zeiten des damals noch recht jungen, jedoch renommierten, American Film Institutes.

Abgesehen von der positiven Rezeption durch diverse Institute und Organisationen, erhielt der Film im Laufe der Zeit nach seinem Erscheinen einen ikonischen Charakter als die filmische Metapher für die ideologische Auseinandersetzung des Kalten Krieges, die Logik der gegenseitigen nuklearen Abschreckung und die apokalyptische Gefahr eines atomar geführten dritten Weltkrieges. So erwähnen vor allem anglo-amerikanische Printmedien regelmäßig Dr. Strangelove als Referenz, wenn ihre Artikel Problematiken dieser Art zum Thema haben.19 Jedoch hat Kubricks Werk die Filmwelt, insbesondere das „Kalte-Krieg-Kino“, noch weitaus intensiver geprägt als journalistische Medien. Dutzende Filme verwendeten bereits Dr.-Strangelove-Referenzen oder bezogen sich zumindest indirekt auf ihn oder eine seiner facettenreichen und populär gewordenen filmischen Bauformen.20

Auch die zentrale Kulisse des „War Room“, in denen die Entscheidungsträger über das zukünftige Schicksal der Welt beraten, wurde schnell zu einer bildlichen Ikone dafür, wie sich die ausgeschlossene Öffentlichkeit Orte wie zum Beispiel das Innere des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Staaten oder die Regierungsgebäude in der Moskauer Burg, dem Kreml, vorstellte und illustrierte. US-Präsident Reagan fragte bei der Führung durch das Weiße Haus nach seiner Amtseinführung im Jahre 1967 sogar, ob man ihm den War Room zeigen könne. Obwohl ein vergleichbarer Konferenzraum im Weißen Haus nie existierte, hielt ihn Reagan tatsächlich für real.21

[...]


1 Vgl. Shapiro, Jerome F.: Atomic bomb cinema. The apocalyptic imagination on film. New York 2002. S. 149 f.

2 Vgl. Inside the Making of Dr. Strangelove: https://www.youtube.com/watch?v=iJ6BiRtGTAk. 01:30-01:50. (Letzter Zugriff: 19.12.2017, 23:37 MEZ) u. Faulstich, Werner: Grundkurs Filmanalyse. Paderborn 2008. S. 15.

3 Vgl. Faulstich, Werner: Grundkurs Filmanalyse. Paderborn 2008. S. 11.

4 Vgl. a.a.O. S. 63-85.

5 Vgl. a.a.O. S. 97-104.

6 Vgl. a.a.O. S. 115-151.

7 Vgl. a.a.O. S. 176-184; 194-199.

8 Vgl. a.a.O. S. 27.

9 Vgl. Shute, Nevile: On the Beach. London 1957.

10 Vgl. Making of Dr. Strangelove: https://www.youtube.com/watch?v=iJ6BiRtGTAk. 01:30-05:20. (Letzter Zugriff: 19.12.2017, 23:37 MEZ)

11 Vgl. Sherman, David E.: In Two Big Book-alikes a Mad General and a Bad Black Box Blow Up Two Cities, and then – Everybody Blows Up! Life 10 (8. März 1963). S. 43.

12 Vgl. Schlosser, Eric: Command and Control: Nuclear Weapons, the Damascus Accident, and the Illusion of Safety. London 2014. S. 297.

13 Vgl. Making of Dr. Strangelove: https://www.youtube.com/watch?v=iJ6BiRtGTAk. 32:00-32:22. (Letzter Zugriff: 19.12.2017, 23:37 MEZ)

14 Vgl. Schlosser: Command and Control. 2014. S. 297. u. vgl. Inside the Making of Dr. Strangelove: https://www.youtube.com/watch?v=iJ6BiRtGTAk. 31:30-32:50. (Letzter Zugriff: 19.12.2017, 23:37 MEZ)

15 Anm.: Daraufhin wurde die Tonspur des Synchronsprechers in die Worte „Vegas“ statt „Dallas“ geändert.

16 Vgl. Making of Dr. Strangelove: https://www.youtube.com/watch?v=iJ6BiRtGTAk. 32:00-32:22. (Letzter Zugriff: 19.12.2017, 23:37 MEZ)

17 Vgl. ebd. 40:57-41:06. (Letzter Zugriff: 19.12.2017, 23:37 MEZ)

18 Vgl. Faulstich: Grundkurs Filmanalyse. Paderborn 2008. S. 11.

19 Vgl. Britt, Peterson (2017): Nuclear War Doesn’t Seem So Funny After All. New York Times online. Sunday Review, 18. November. (Die letzte Dr.-Seltsam-Referenz erschien erst am 18. November 2017, wobei die New York Times hierbei als exemplarische Tageszeitung für die anglo-amerikanische Presselandschaft dient.)

20 Vgl. Shapiro: Atomic bomb cinema. New York 2002. S. 151 f.

21 Vgl. Making of Dr. Strangelove: https://www.youtube.com/watch?v=iJ6BiRtGTAk. 40:20-44:30. (Letzter Zugriff: 19.12.2017, 23:37 MEZ)

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