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Kleine europäische Länder in internationalen Organisationen

Seminararbeit 2005 35 Seiten

BWL - Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einführung in die Thematik

2. Charakteristika kleiner Länder
2.1. Definition „Kleines Land“
2.2. Analyse kleiner Länder
2.3. Stärken und Schwächen kleiner Länder

3. Strategien kleiner Länder
3.1. Allianzen
3.2. Mitgliedschaft in Handelsblöcken und wirtschaftlichen Organisationen

4. Betrachtung internationaler Organisationen
4.1. Definition „Internationale Organisation“
4.2. Historische Entstehung internationaler Organisationen
4.3. UNO & NATO
4.3.1. Vereinte Nationen
4.3.2. NATO
4.4. WTO, OECD & IWF
4.4.1. Welthandelsorganisation
4.4.2. OECD
4.4.3. Internationaler Währungsfonds
4.5. Europäische Union

5. Studie - Welche Organisationen Handel fördern

6. Historischer Rückblick - Kleine europäische Länder in internationalen

Organisationen

7. Abschlussbetrachtungen

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

„ ... attention is paid to small countries' relations to interna­tional organisations. This is an important ingredient in the small-state question i.e. the question concerning small states' behavior politically and ecnomically due to the special prob­lems and possibilities that they face because of their size.”[1]

1. Einführung in die Thematik

„Globalisierung“ ist längst zu einem Modewort geworden. Sie symbolisiert eine Entwick­lung, bei der die Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg immer mehr in den Vorder­grund geraten ist, sei es in der Politik, der Wirtschaft, dem Sport oder der Kultur. Durch Globalisierung werden zeitliche und räumliche Distanzen so überbrückt, dass sie kaum noch Barrieren für das Handeln darstellen. Die Welt wächst mehr und mehr zusammen. Wirtschaftliche Transaktionen, politische Verhandlungen, kulturelle Traditionen und Soli­daritäten sind nicht mehr auf fest umrissene Lebensräume begrenzt, sondern beziehen den ganzen Erdball ein. Einen wesentlichen Beitrag zu diesem Zusammenwachsen der Welt hat ihre Vernetzung durch schnelle Transportmittel und Kommunikationskanäle geleistet.[2]

Globalisierung ist ein historischer Prozess, in dessen Verlauf sich die Netzwerke und Sys­teme gesellschaftlicher Beziehungen räumlich immer weiter ausgedehnt haben. Die men­schlichen Verhaltensweisen, Aktivitäten und die Ausübung gesellschaftlicher Macht neh­men transkontinentalen bzw. interregionalen Charakter an.[3] Individuen, Unternehmen und Länder stehen in intensivem Kontakt und Austausch miteinander. Verschiedenste Aktivitä­ten sind weltweit verflochten. Es stellen sich Aufgaben, denen nur gemeinsam bzw. koope­rativ effizienter begegnet werden kann, wie z.B. die Versorgung mit Nahrung und Energie. Damit diese Aktivitäten erfolgreich verlaufen, ist es erforderlich, dass Einrichtungen exis­tieren, die den unterschiedlichen Akteuren als Instrument zum gegenseitigen Informations­austausch und zur Abstimmung der Einzelaktivitäten dienen, um letztendlich das Erreichen eines gemeinsamen Ziels zu realisieren. Die Welthandelsorganisation (WTO), der interna­tionale Währungsfonds (IWF) und die Organisation für wirtschaftliche Kooperation und Entwicklung (OECD) stellen nebst vielen weiteren solche Einrichtungen dar, nämlich internationale Organisationen.[4] Diese Organisationen unterscheiden sich in ihren Struktu­ren und verfolgen unterschiedliche Ziele.

Die vorliegende Seminararbeit ist der Analyse kleiner europäischer Staaten in internationa­len Organisationen gewidmet. Sie zeigt auf, welche Bedeutung internationale Organisatio­nen für kleine Staaten haben und welche Erwartungen mit einer Mitgliedschaft verbunden sind. Dabei stellt sich heraus, dass eine Mitgliedschaft der kleinen Nationen, deren Einfluss auf internationaler Ebene wesentlich geringer ist als der der grossen Länder, in internatio­nalen Organisationen eine strategische Möglichkeit darstellt, den Globalisierungsprozessen zu begegnen. Gezeigt wird, dass kleine europäische Staaten es durch eine Mitgliedschaft beispielweise in der OECD schaffen, ihre Wirtschaft zu internationalisieren, Handel mit anderen Ländern zu verstärken und sich in der Weltwirtschaft zu behaupten, die gemäss Buckley von zwei Trends geprägt ist, nämlich einerseits von einem beschleunigten Abbau von Handelsbarrieren im Rahmen der WTO und andererseits von der Schaffung regionaler Handelsblöcke, wie der EU oder der EFTA.[5]

Mittels einer Analyse bestehender Sekundärliteratur und der Aufarbeitung des For­schungsbestandes wird eine Untersuchung des Phänomens „Globalisierung“ auf der Mak­roebene vorgenommen. Der Fokus liegt auf den kleinen Ländern und dem geographischen Raum Europa. Die Beschreibung von Globalisierungsstrategien im wirtschaftlichen Be­reich stellt den Schwerpunkt dar.

Im folgenden Kapital werden die Charakteristika kleiner Länder vorgestellt. Gezeigt wird, wie ein kleines Land definiert werden kann, welchen Stellenwert seine Analyse hat und welche Stärken und Schwächen kleine Länder kennzeichnen. Der dritte, vierte und fünfte Abschnitt stellen den Hauptteil dieser Arbeit dar. Im dritten Kapitel wird aufgezeigt, dass kleine Nationen durch Mitgliedschaften in Verteidigungsbündnissen und wirtschaftlichen Organisationen Globalisierungsprozessen strategisch begegnen können. Der vierte Ab­schnitt ist der Beschreibung der im globalen Kontext relevantesten internationalen Organisation gewidmet. Die Ergebnisse einer Studie aus dem Jahre 2003, die internationale Orga­nisationen auf ihre Fähigkeit hin überprüft Handel zu fördern, werden im fünften Kapitel vorgestellt. Im vorletzten Abschnitt wird ein historischer Rückblick der Entwicklung des Handels und der Entstehung der wirtschaftlichen Organisationen ab dem Beginn des 19. Jahrhunderts gegeben, bevor im siebten Kapitel einige zusammenfassende Abschlussbe­merkungen gemacht werden.

2. Charakteristika kleiner Länder

2.1. Definition „Kleines Land“

Zu Beginn der Analyse soll nun zunächst definiert werden, was ein so genanntes „kleines Land“ ausmacht und was seine spezifischen Charakteristika sind. Wie beim Globalisie­rungsbegriff gibt es auch für die Bezeichnung des kleinen Landes keine allgemeine und einheitlich anerkannte Definition. Eine Definition variiert je nach Betrachtungswinkel bzw. zu untersuchendem Forschungsproblem und beinhaltet daher jeweils Aspekte, die für die betreffende Fragestellung relevant sind.

Kleine Länder können absolut oder relativ definiert werden. Die absolute, objektive Me­thode betont einige inhärente Charakteristika kleiner Länder, wie z.B. physikalisch­geographische Faktoren, Verwundbarkeit, Bevölkerungsgrösse, Staatsfläche oder soziolo­gische Eigenschaften[6]. Die Bevölkerungsgrösse ist darunter die gebräuchlichste und - ge­mäss Henrikson - die nützlichste Masszahl für die Kategorisierung von Ländern. Die rela­tive Methode stellt den Begriff „Kleines Land“ nicht absolut, sondern als komparativen Ausdruck dar, in Korrelation zu „Grossmacht“, „Supermacht“ oder „globale Macht“. Die Grösse eines Landes wird also in Relation zu anderen Ländern gestellt, z.B. Belgien­Frankreich, Frankreich-USA.[7]

In den Politikwissenschaften spielt bei der Definition kleiner Staaten der Sicherheitsgedan­ke eine wesentliche Rolle. Unter dem Aspekt der Sicherheit wird die Fähigkeit des Fortbe­stehens eines kleinen Landes impliziert. Rothstein definiert ein kleines Land folgender­massen:

“A small power is a state which recognizes that it can not obtain security primarily by use of its own capabilities, and that it must rely fundamentally on the aid of other states, institutions, processes, or developments to do so; the Small Power's belief in its inability to rely on its own means must also be recognized by other states involved in international politics”.[8]

Morgenthau formuliert eine Unterscheidung zwischen kleinen und grossen Staaten sehr nüchtern:

„A Great Power is a state which is able to have its will against a small state ... which in turn is not able to have its will against a Great Power”.[9]

Bei dem Versuch einer Definition dürfen kleine Länder jedoch nicht mit schwachen Län­dern gleichgesetzt werden. Schwache Länder sind instabile Länder, Länder mit Bürger­kriegen, Anarchie, Korruption etc. Ein kleines Land kann stark, erfolgreich und wohlha­bend sein.[10] Luxemburg beispielsweise hat weltweit das höchste BSP pro Kopf bei insge­samt 400.000 Einwohnern. Belgien befindet sich, was die Kaufkraft seiner Bevölkerung anbelangt, ebenfalls unter den zehn führenden Nationen weltweit.[11] Ebenso sind die klei­nen Länder von den so genannten Mikrostaaten, wie z.B. Andorra, Liechtenstein, Monaco oder San Marino abzugrenzen.[12]

Keohane und Nye (1977) argumentieren, dass die Frage nach der Grösse eines Landes auf der aggregierten, ganzheitlichen Ebene der Staaten nicht zweckmässig ist. Vielmehr soll sie als eine Frage nach der Macht in bestimmten Bereichen, von den Autoren als „issue areas“ bezeichnet, gestellt werden. So können kleine Staaten beispielsweise grossen Ein­fluss in einem Bereich besitzen, wie z.B. die Schweiz im Finanzdienstleistungssektor.[13]

2.2. Analyse kleiner Länder

Warum hat die Analyse kleiner Länder als eine spezielle Kategorie überhaupt Bedeutung? Ein Grund dafür ist, dass die kleinen Länder einige Merkmale gemeinsam haben, die sie von den grossen Ländern unterscheiden. Sie sind stärker im internationalen Handel invol­viert als grosse Länder und sind dessen positiven Einflüssen als auch Störungen in höhe­rem Masse ausgesetzt. Kleine Länder sind verwundbarer bei Änderungen in der externen Umwelt. Darüber hinaus unterschieden sich die Staaten in ihren Institutionen, ihrer Infrast­ruktur, ihrer militärischen Stärke, der geopolitischen Situation und weiteren Faktoren.[14]

Verschiedene Faktorausstattungen spielen ebenso eine wichtige Rolle. Wie Dunning fest­gestellt hat, hängt die internationale Wettbewerbsfähigkeit eines Landes neben den „ow­nership endowments of its enterprises“ insbesondere auch von seinen „locational endow- ments“ relativ zu anderen Ländern ab, ebenso wie von den Transferkosten, um Güter und Dienstleistungen zwischen den Ländern zu bewegen. Die Standortvorteile sind der Schlüs­selfaktor für die Entscheidung, wo Produktionsprozesse stattfinden bzw. für den Grad internationaler Involvierung.[15]

In Hinblick auf die Internationalisierung gibt es deutliche Unterschiede zwischen kleinen und grossen Länder. In kleinen Nationen ist der Binnenmarkt für viele Produkte und Dienstleistungen zu klein. Daher sind die Unternehmen auf die Ausdehnung ihrer Aktivitä­ten auf ausländische Märkte angewiesen. Wie in folgenden Kapiteln gezeigt wird, kann die Mitgliedschaft in internationalen wirtschaftlichen Organisationen bei diesem Prozess sehr hilfreich sein.

Ein weiterer Grund für die Analyse kleiner Länder ist, dass die Mehrheit der Länder dieser Erde klein ist. Beim Ausbruch des Ersten Weltkrieges existierten insgesamt 62 unabhängi­ge Staaten weltweit. Innerhalb des letzten halben Jahrhunderts wuchs die Zahl von 74 Län­dern in 1946 auf 192 an.15 [16] Davon haben 87 Länder weniger als fünf Millionen Einwohner, 58 Länder haben weniger als 2,5 Millionen Einwohner und 35 Länder haben weniger als 500.000 Einwohner.[17] Das derzeit neueste Land der Erde ist East Timor in Südost-Asien; eine Insel am östlichen Ende der indonesischen Inselkette.[18]

Kleine Staaten spielen eine konstruktive Rolle in internationalen Beziehungen, da sie Mul- tilateralität aktiv unterstützen. Das Verständnis kleiner Staaten, ihrer Probleme, Herausfor­derungen und Chancen ist entscheidend für ein ganzheitliches Verständnis internationaler Beziehungen.[19] Nach Meinung der Autorin sollte bei einer Betrachtung kleiner Länder auch die (implizite oder explizite) Annahme hinterfragt werden, dass mächtige Staaten mit grossen Einflussmöglichkeiten, solche zwangsläufig nutzen und daher am Wertvollsten für Untersuchungen sind.

2.3. Stärken und Schwächen kleiner Länder

Ein signifikant grosser Nachteil kleiner Länder ist die Tatsache, dass sie ihre Umwelt als gegeben hinnehmen müssen und keine bzw. nur geringe Möglichkeiten haben, auf interna­tionale Prozesse Einfluss zu nehmen. Sie haben nur begrenzten politischen Handlungs­spielraum. Die Möglichkeiten kleiner Länder, sich gegen protektionistische Massnahmen zu stellen bzw. den Welthandel weiter zu liberalisieren, sind im Vergleich zu grossen Län­dern eingeschränkt.

Darüber hinaus sind kleine Länder im Falle exogener Schocks[20] wirtschaftlich sehr verletz­lich. Diese Verwundbarkeit ist eine Konsequenz des kleinen Heimatmarktes und der daraus resultierenden Spezialisierung seiner Wirtschaft. Aufgrund dieser Spezialisierung sind wirtschaftliche Transformationen oder Anpassungsprozesse limitiert. Die Spezialisierung bedeutet auch, dass Export-Verdienste von ein paar wenigen Produkten abhängig sind, während Importe aus einer breiten Palette von Konsum- und Kapitalgütern bestehen. Die­ses Ungleichgewicht könnte zu negativen Handelsbilanzen führen. Aufgrund der Konzent­ration der Exporte auf eine schmale Produktpalette sind kleine Länder in hohem Masse externen Preisfluktuationen ausgesetzt und leiden stärker an Einkommensschwankungen als grosse Staaten.

Der enge Binnenmarkt kleiner Länder mit niedriger nationaler Nachfrage erfordert eine uneingeschränkte Öffnung der Wirtschaft. Diese Offenheit führt, wie bereits erwähnt, zu einer hohen Verletzlichkeit bei Unsicherheiten in den Weltmärkten. Kleine Länder können ökonomische Verluste nicht wie ihre grösseren Gegenspieler durch eine Konzentration der Produktion auf den nationalen Heimatmarkt kompensieren. Die naturgegebene Knappheit der verfügbaren Ressourcen stellt dabei ebenso einen Nachteil eines kleinen Binnenmark­tes dar. Weiterhin können durch den engen Heimatmarkt abnehmende Skalenerträge in Produktion, Investitionen, Konsum usw. auftreten.[21]

Die Spezialisierung kleiner Länder kann jedoch auch von Vorteil sein, da sie wachstums­förderlich ist. Die stärkere Vereinheitlichung der kleinen nationalen Märkte macht sie überschaubarer als grosse. Der Informationszugang wird erleichtert.[22]

Die externe Offenheit und Abhängigkeit kann eine Quelle für Chancen sein und Freiheit von den Zwängen des Heimatmarktes bedeuten. Durch effektive Nutzung der Chancen auf erweiterten globalen Märkten können kleine Länder hohe Wertschöpfung generieren.

[...]


[1] Vgl. Krantz, Olle (im Erscheinen), Small European countries in international organisations: a perspective on the small-state question, S. 1.

[2] Vgl. Ohmae, Kenichi (1990), The Borderless World, S. 8; zitiert nach Münch, Richard. (1998), Globale Dynamik, lokale Lebenswelten, S. 12.

[3] Vgl. Clark, Ian (1997), Globalization and Fragmentation. International Relations in the Twentieth Century, S. 1-9.

[4] Vgl. Jaeger, Daniel (2000), Vergleich internationaler Organisationen aus struktureller und funktionaler Sicht, S. 1.

[5] Vgl. Buckley, P. (2004), Regional Integration and Foreign Direct Investment in a Gloablised World Eco­ nomy, S. 35.

[6] Ein soziologisch hervorstechendes Merkmal der kleinen Grösse eines Landes ist das Überlappen von Rollen seiner Einwohner, so dass Individuen in vielfältigen Beziehungen miteinander stehen. Diese Verbun­denheit kann Unbefangenheit oder Objektivität erschweren und die Effizienz in politischen und wirt­schaftlichen Bereichen schmälern.

[7] Vgl. Henrikson, Alan K. (1999), Small States In World Politics: The International Political Position And Diplomatic Influence Of The World's Growing Number Of Smaller Countries, S. 12-15.

[8] Vgl. Rothstein, Robert L. (1968), Alliances and small powers, S. 29; zitiert nach Krantz, Olle (im Erschei­ nen), S. 2.

[9] Vgl. Morgenthau, Hans J. (1972), Science: Servant or Master?, S. 129.

[10] Vgl. http://www.un.int/mongolia/NCAFP.htm (22.04.2005, 19:33 h).

[11] Vgl. http://www.stanford.edu/~wacziarg/articles/economist/econart.html (22.04.2005, 20:08 h).

[12] Vgl. Bartmann, Barry (2000), The Microstate Experience. Very Small States in the International System, S. 1.

[13] Vgl. Keohane, Robert O. / Nye, Joseph S. (1977), Power and Interdependence: World Politics in Transiti­ on; zitiert nach Neumann, Iver B. / Gstöhl, Sieglinde (2004), Lilliputians in Gulliver's World? Small States in International Relations, S. 5.

[14] Vgl. Krantz, Olle (im Erscheinen), S. 15.

[15] Dunning, John (1977), Trade, Location of Economic Activity and the MNE: A Search for an Eclectic App­ roach, S. 410-414.

[16] Der starke Anstieg der kleinen Länder lässt sich auf folgende drei Phänomene zurückführen: 1. Dekolonia- lisierung in der Zwischenkriegszeit sowie in den 1960ern. 2. Auflösung der Soviet Union im Jahre 1990. Dies stellt einen deföderativen Weg der kleinen Staatenbildung dar. Teile von grösseren Struktu­ren erheben sich als unabhängige Körperschaften. Die Ex Soviet Union hat sich in 15 separate Regio­nen aufgeteilt, das ehemalige Yugoslawien ist in 5 unabhängige Staaten zerfallen. 3. Dezentralisierung, so dass bestimmte Regionen von Ländern als unabhängige Körperschaften handeln. Vgl. Henrikson, Alan K. (1999), S. 19-21. Angesichts fortbestehender ethnischer Konflikte ist anzunehmen, dass die Entstehung weiterer kleiner Staaten zunimmt.

[17] Vgl. http://stanford.edu/~wacziarg/articles/economist/econart.html (22.04.2005, 19:45 h).

[18] Vgl. http://www.gov.east-timor.org/AboutTimorleste/timorleste.htm (18.05.2005, 17:04 h).

[19] Vgl. http://www.un.int/mongolia/NCAFP.htm (22.04.2005, 19:33h).

[20] Unter solchen externen Schocks sind z.B. grundlegende Änderungen in externen Handelsvereinbarungen zu verstehen, die unerwartete Schliessung externer Märke aufgrund protektionistischer Massnahmen oder die Abschaffung von Begünstigungen usw. Vgl. http://www.twnside.org.sg/title/gerry1 .htm (22.04.2005, 16:53 h).

[21] Vgl. Krantz, Olle (im Erscheinen), S. 4.

[22] Vgl. Krantz, Olle (im Erscheinen), S. 5.

Details

Seiten
35
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783640102686
Dateigröße
472 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v94012
Institution / Hochschule
Universität Zürich
Note
2,7
Schlagworte
Kleine Länder Organisationen Wirtschaftshistorisches Seminar Globalisierung

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