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Internationalisierungsstrategien von Hotelketten am Fallbeispiel der Falkensteiner Hotels & Residences

Hausarbeit 2008 14 Seiten

BWL - Handel und Distribution

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Verzeichnis der Abbildungen

1. Einleitung

2. Das Unternehmen
2.1. Geschichte & Entwicklung
2.2. Die Unternehmensstruktur heute
2.3. Der Bereich Hotels & Residences

3. Aspekte der Internationalisierung
3.1. Geographischer Aktionsradius
3.2. Art der Markteintritte unter zeitlichen Aspekten

4. „Die Zeichen stehen auf Wachstum“ - Die Zukunft

Literaturverzeichnis

Anhang A: Vereinfachte Zeitschiene der Expansion

Anhang B: Zahl der Betten und Nächtigungen

Verzeichnis der Abbildungen

Abb. 2-1: FMTG Touristic Dvelopment Schema

Abb. 2-2: FMTG Touristic Services Schema

Abb. 2-3: Residences EDEL:WEIß Katschberg

Abb. 3-1: Relevante Märkte

1. Einleitung

„Wer etwas bewegen will, darf sich keine Grenzen setzen.“1

Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group hat Ihrer ganz eigenen Vision damit einen treffenden Titel gegeben. Mehr als 50 Jahre kontinuierliche Entwicklung und das permanente Überschreiten von Grenzen prägen das mittlerweile international tätige Unternehmen. Und das nicht nur durch regionale Expansion, sondern auch durch kontinuierliche Erweiterung der Geschäftsfelder. Die folgende Abhandlung soll daher die Entwicklung eines kleinen Betriebes hin zur heutigen FalkensteinerMichaeler Tourism Group darstellen, einen Einblick in Geschichte sowie Expansion geben und dabei den Schwerpunkt auf die Internationalisierung im Bereich der Hotels, Resorts und Residences setzen.

2. Das Unternehmen

2.1. Geschichte & Entwicklung

Die Geschichte der heutigen Falkensteiner Michaeler Tourism Group beginnt im Jahre 1957 mit der Eröffnung einer kleinen Pension mit nur sieben Betten im Südtiroler Ehrenburg. Maria und Josef Falkensteiner konnten damals nicht ahnen, dass sie damit den Grundstein für das heute „größte und bekannteste Tourismusunternehmen Südtirols“2 legten. Jedoch trug der Tatendrang und Innovationsgeist der beiden Gründer auch damals schon zu außergewöhnlicher Weiterentwicklung bei. So entwickelte sich die kleine Pension im Lauf der Jahre zum ersten Hotel Südtirols, das über sanitäre Anlagen auf den Zimmern verfügte sowie das überhaupt erste Hallenbad und die erste Hoteldiskothek sein Eigen nennen konnte.3

Nach dem frühen Tod des Vaters Josef übernehmen im Jahre 1978 die beiden erst 19 und 20 jährigen Söhne Erich und Andi das Hotel und eröffnen bald darauf bereits das zweite Gästehaus - den Falkensteinerhof im Südtiroler Vals. Einer der entscheidenden Schritte in der noch in den Kinderschuhen steckenden Expansion des Unternehmens wird bereits kurz darauf im Jahre 1982 getan: Die Eröffnung des ersten Icoming-Büros. Mit der Möglichkeit, von nun an die aktuellen und zukünftigen Destinationen zielgerichtet vermarkten, sowie die Auslastung der Häuser besser steuern und koordinieren zu können, war ein stabiles Fundament für weiteres Wachstum auf differenzierten Märkten geschaffen worden.

Und dies sollte nicht lange auf sich warten lassen. Neue Hotels in Südtirol erweitern den lokalen Bestand an Gästehäusern, während im Jahre 1995 zunächst die Bereiche Hotels & Resorts sowie Touristik um die Einkaufsgesellschaft GES erweitert wurden. Anschließend erfolgte mit dem Einstieg von Dr. Otmar Michaeler die erste maßgebliche Erweiterung der Geschäftsfelder um die Unternehmensberatung Michaeler & Partner.

Der erste Schritt zur geographischen Expansion über die Landesgrenze hinaus vollzieht sich im Jahre 1997 mit der Akquisition des Wiener Hotels Palace. Es folgen Partnerhotels in Nordtirol, Kärnten und der Steiermark. Die politische Situation gibt weitere Impulse. Mit Beginn des 21. Jahrhunderts weist Europa im Vergleich zu anderen weltweiten Großregionen als Tourismusdestination eine erhebliche Stabilität auf4, welche nicht zuletzt auch im Zusammenhang mit der Osterweiterung die Weichen für die Zukunft der Falkensteiner Gruppe stellt. So erfolgt in den Jahren 2001 und 2002 der Markteintritt nach Kroatien und Tschechien, welcher den „Trend“ Richtung Osten weiterführt.

Nach zahlreichen weiteren Neueröffnungen, aber auch ersten Erweiterungen und Renovierungsarbeiten gibt es Mitte 2003 inklusive der neuen Projekte „18 Falkensteiner Hotels & Resorts mit insgesamt 23 Hotels und ca. 6000 Betten - alle im Eigentum bzw. im Management geführt.“5

Um weitere Markteintritte in Serbien, Ungarn und der Ukraine (2006) sowie der Slowakei, Montenegro, Slowenien, Rumänien und Bulgarien (2007/2008) besser steuern und durchführen zu können, entschließt sich das Unternehmen im Jahre 2006 zur kompletten Umstrukturierung. Alle Geschäftsbereiche werden ab diesem Moment in einer Dachorganisation mit der Unternehmensform einer Holding, der FalkensteinerMichaeler Tourism Group, zusammengefasst. Damit sind „die Weichen für rasches Wachstum gestellt6 “ und die Gruppe mit mehr als 1.000 Mitarbeitern in 13 Ländern bestens für die Zukunft gerüstet.

2.2. Die Unternehmensstruktur heute

Die derzeitige Struktur der Holding FMTG, unter der sich mittlerweile 40 Einzelorganisationen finden, gliedert sich in zwei fundamentale Hauptbereiche. Auf der einen Seite die "FMTG Development", die sich mit der gesamten Bandbreite der Entwicklung und Realisierung von touristischen Immobilienprojekten beschäftigt, von der Auswahl geeigneter Standorte über die Entwicklung von Nutzungskonzepten bis zur konkreten Verwertung.

Abb. 2-1: FMTG Touristic Dvelopment Schema7

Auf der anderen Seite die „FMTG Services“, welche Full-Service-Dienstleistungen, von der Führung von Hotels über die touristische Unternehmensberatung bis zur Organisation und Vermittlung von Reisen und dem zentralen Einkauf bietet.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2-2: FMTG Touristic Services Schema8

Hier ist auch das Know-How aus den nunmehr über 50 Jahre Hotelerfahrung mit derzeit 23 Hotels in vier Ländern verankert. Zu diesem Bereich gehört weiterhin der erst am 7. April diesen Jahres umbenannte Bereich „Hotels & Residences“. Damit fallen in Zukunft die „Resorts“ aus dem offiziellen Namen heraus.9

2.3. Der Bereich Hotels & Residences

Im stärksten Geschäftsfeld10 und dem historisch gewachsenen Herz der Unternehmensgruppe laufen die Fäden von Management, Vertrieb und operativem Betrieb der mittlerweile 23 Häuser zusammen. Um trotz Mindestanforderung von vier Sternen eine gewisse Differenzierung zu schaffen, gliedern sich die einzelnen Häuser je nach Leistungsangebot und Positionierung in die drei Linien

- Family,
- Wellness & Gesundheit und
- City.

Jeder Bereich ist dabei von der Ausstattung über den Service und das komplette Leistungsspektrum auf die jeweilige Kategorie angepasst. So bieten z.B. die Family- Hotels eine Ausrichtung auf die Kleinsten vom Zimmer bis zum Essen, während sich die Thematik der Wellnesshotels meist um das Element Wasser dreht.

[...]


1 Falkensteiner Brochüre (2008), Seite 3

2 PM „Wurzeln“ (2007), Seite 1

3 Vgl. Falkensteiner CD-Manual (2006), Seite 7

4 Europäische Kommission (2007), Seite 2

5 Vgl. Falkensteiner CD-Manual (2006), Seite 8

6 Falkensteiner Broschüre (2008), Seite 4

7 Quelle: Falkensteiner Broschüre (2008), Seite 10

8 Quelle: Falkensteiner Broschüre (2008), Seite 10

9 PM „Residences“ (2008), Seite 1

10 http://www.falkensteiner.biz/script/pages/site.asp?m1=913&m2=926&modId=385&linkid=0&L=de

Details

Seiten
14
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783638070522
Dateigröße
784 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v93281
Institution / Hochschule
Universität des Saarlandes – Europa-Institut
Note
1,0
Schlagworte
Internationalisierungsstrategien Hotelketten Fallbeispiel Falkensteiner Hotels Residences Strategisches Management

Autor

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