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Lern- und Arbeitsmethodik im Studium. Einsatz, Nutzung und Zeitmanagement

Ein Erfahrungsbericht

Hausarbeit 2020 22 Seiten

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Allgemeine Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen
2.1 Motivation
2.2 Konzentration
2.3 Wissen über das Lernen

3 Lerntypen
3.1 Auditiver Typ - Lernen durch Hören
3.2 Visueller Typ - Lernen durch Sehen
3.3 Kinästhetischer Typ - Lernen durch Bewegung
3.4 Kommunikativer Typ -Lernen durch Gespräche
3.5 Medienorientierter Typ - Lernen durch Internet
3.6 Welcher Lerntyp bin ich?

4 Lern- und Arbeitsmethoden
4.1 Concept-Maps
4.2 Kategorisierung der Fächer
4.3 Lernfächer
4.4 Übungsfächer
4.5 Kombinationsfächer

5 Zeit- und Selbstmanagement
5.1 Zeitstruktur und Lernplan
5.2 Teilnahme an der Vorlesung
5.3 Pausen, Freizeit und Belohnung

6 Gestaltung einer Präsentation
6.1 Inhaltliche Gestaltung
6.2 Visuelle Gestaltung
6.3 Der Vortrag

7 Fazit

8 Quellen- und Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Wie ist es möglich, trotz der scheinbar unendlichen Inhaltsvermittlung im Studium, den Überblick zu behalten und am Ende auf ein erfolgreiches Ergebnis bei der Leistungsabnahme zu kommen? Dieser Fragestellung werde ich in meiner Hausarbeit zu dem Thema „Lern- und Arbeitsmethodik - Einsatz und Nutzung im Studium“ nachgehen. Das Ziel der Hausarbeit ist es, detailliert meine Vorgehensweise beim Lernen im Studium und die wichtigsten Aspekte bei der Gestaltung einer Präsentation zu verdeutlichen. Dementsprechend werde ich folgende Punkte schildern und in fünf Kapitel aufteilen.

Im Kapitel 2 „Allgemeine Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen“ gehe ich auf drei Faktoren ein, die ich für besonders wichtig halte, um überhaupt eine Grundlage zu bekommen, mit der man motiviert, konzentriert und vor allem wissend in den Lernprozess starten kann.

Das Kapitel 3 „Lerntypen“ dient zu Darstellung der verschiedenen Ausprägungen und zur Identifikation des persönlichen Lerntyps. Dazu erkläre ich warum es wichtig ist zu wissen, welcher Lerntyp auf einen zutrifft, ich beschreibe Ihnen meinen Lerntyp und stelle den Zusammengang zum nächsten Kapitel her, in dem es um „Lern- und Arbeitsmethoden“ geht. Hier erhalten Sie einen Einblick in die verschiedenen Methoden und Techniken des Lernens, die ich verwende und welche Ergebnisse ich damit erreichen möchte. Ich gehe explizit darauf ein, welche Methoden ich in Bezug auf die Studienfächer nutze und wie ich diese miteinander verknüpfe.

Weiterführend demonstriere ich im fünften Kapitel „Zeit- und Selbstmanagement“, wie meine Zeitstruktur im Vorlesungszeitraum aufgebaut ist, wie ich mich auf die Vorlesungen vorbereite und welche Rolle Pausen und Freizeit im Lernprozess spielen.

Im letzten Kapitel „Gestaltung einer Präsentation“ werde ich konkretisieren, welche drei Kriterien bei der Gestaltung einer Präsentation zu beachten sind und wie ich diese einsetze.

2 Allgemeine Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen

Nicht nur die Intelligenz ist ausschlaggebend für die Leistungsfähigkeit beim Lernen. Durch fehlende Motivation kommt es oft dazu, dass man sich vieles nicht zutraut, es dann gar nicht probiert und deshalb daran scheitert.1 Externe Faktoren beeinflussen die Konzentrationsfähigkeit und verbrauchen Energie, die verloren geht, um sich auf das Lernen zu fokussieren. Selbst wenn Motivation und Konzentrationsfähigkeit ausreichend vorhanden sind, kann es letztendlich trotzdem auch an der Unwissenheit über das Lernen scheitern.

Im Folgenden gehe ich auf die drei Faktoren Motivation, Konzentration und Wissen über das Lernen ein, die einen erheblichen Einfluss auf das Lernen haben. Sie sind unter anderem entscheidend, um im Studium intensiv und kontinuierlich den Fokus zu behalten und um die in Punkt vier erläuterten Lern- und Arbeitsmethoden erfolgreich umsetzen zu können.

2.1 Motivation

Motivation ist der Zustand einer Person, der sie dazu veranlasst, eine bestimmte Handlungsbereitschaft zu haben, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.2

Jeder Mensch motiviert sich individuell für verschiedene Dinge, die einem Spaß machen und für die man sich begeistern kann. Persönliche Hobbys und andere Aktivitäten in der Freizeit gehören beispielsweise dazu. Dabei steht das Ziel, sich stetig zu verbessern und persönliche Ziele zu erreichen, im Vordergrund.

Um diesen Horizont auf das Lernen und Arbeiten zu erweitern, bedarf es auch dabei ein gewisses Ziel vor Augen zu haben und sich darauf motivieren zu können, um das Ziel zu erreichen. Das Hobby zum Beruf machen, wäre in dem Fall der optimale Satz für die Darstellung.

Bei mir entsteht Motivation, indem ich mir vorstelle, meine Fähigkeiten, die ich während des Studiums erlerne, mit meinen persönlichen Interessen in Einklang zu bringen und

2.2 Konzentration

Konzentration ist die willentliche Fokussierung der Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Tätigkeit, für das Erreichen eines kurzfristigen Ziels oder das Lösen einer gestellten Aufgabe.3

Durch konzentriertes Lernen kann der Lernende eine sehr viel höhere Effizienz erzielen und Inhalte lassen sich besser vertiefen. So können kurzfristige Ziele sicher erreicht und Aufgaben schneller gelöst werden.

Allerdings ist Konzentration oft anstrengend, wodurch es zu Konzentrationsstörungen kommen kann. Ursache dafür kann fehlendes Interesse sein, wobei dann der Ansatzpunkt auf die Motivation zurückführt.4 Wichtig ist es auch, Ablenkungen und Unterbrechungen zu vermeiden, die die Lernatmosphäre stören. Ich werde sehr leicht von Störgeräuschen abgelenkt und kann mich nicht mehr gut konzentrieren. Meine Lösung dafür sind sogenannte geräuschreduzierende Kopfhörer, die als Gehörschutz zum Eliminieren von Störschall dienen. So habe ich immer eine ruhige Atmosphäre an meinem Arbeitsplatz, was meine Konzentration um einiges steigert.

2.3 Wissen über das Lernen

Dieser Aspekt steht im engen Zusammenhang mit den Lerntypen und Lern- und Arbeitsmethoden. Wer nicht weiß, wie er sinnvoll lernt, der sollte sozusagen erstmal lernen zu lernen. Das bloße Zusammenfassen und auswendig lernen der Inhalte, womöglich noch kurz vor knapp, führt in den meisten Fällen zu keinen guten Ergebnissen. Anstatt dem vermeintlich funktionierendem Bulimie-Lernen, ist es insofern vorteilhafter, sich erst einmal darüber schlau zu machen, wie man vor geht, mit welchen Medien man lernt und welche Lernmethoden geeignet sind.

Der erste Schritt dazu ist es, herauszufinden welcher Lerntyp auf einen zutrifft.

3 Lerntypen

Die verschiedenen Sinnesorgane des Menschen sind aktiv am Lernprozess beteiligt und können jeweils einem der folgenden Lerntypen zugeordnet werden.5 Je nach Lerntyp nimmt jeder Mensch auf unterschiedlichen Wegen Lerninhalte auf. Es ist wichtig zu wissen, welcher Lerntyp auf einen zutrifft, um die dazu passenden Lernmethoden sinnvoll anzuwenden.

3.1 Auditiver Typ - Lernen durch Hören

Der Auditive Lerntyp lernt vorwiegend über das Hören. Deshalb sind Vorlesungen für ihn sehr effektiv. Inhalte, die Ihm vorgelesen werden, die er also hört, kann er sich leicht merken, verinnerlichen und anschließend wiedergeben. Musik beim Lernen, wovon die meisten Dozent(inn)en eher abraten, kann die Produktivität eines auditiven Lerners steigern.6

3.2 Visueller Typ - Lernen durch Sehen

Beim Visuellen Lerntyp lernt das Auge mit. Bei ihm sollten Inhalte ordentlich gegliedert und bildlich dargestellt werden. Am meisten kann der visuelle Lerntyp mit Infografiken, Diagrammen, Tabellen, Bildern aber auch Videos und anderen visuell dargestellten Informationen anfangen. Während der Vorlesung schreibt er sorgfältig mit und profitiert vor allem daraus, wenn die Dozent(inn)en viel gestikulieren und eine bildstarke Sprache benutzen.7

3.3 Kinästhetischer Typ - Lernen durch Bewegung

Dem kinästhetischen Lerntyp sind Bewegung und der Bezug zur Praxis sehr wichtig. Er lernt gerne nach dem Motto „Learning by Doing“. Gehen und herumschauen beim Auswendiglernen hilft ihm und er kann sich gut an Gesamteindrücke erinnern.8 Komplexe Inhalte erläutert er gerne anhand von Beispielen aus der Praxis.

3.4 Kommunikativer Typ - Lernen durch Gespräche

Der kommunikative Lerntyp findet sich in kleineren Lerngruppen gut zurecht, in denen viel diskutiert wird. Er nimmt gerne selber das Wort in den Mund und vergleicht seine Meinung mit anderen. Durch Gespräche kann er Dinge leichter verstehen und nachhaltig abspeichern.9

3.5 Medienorientierter Typ - Lernen durch Internet

Technische Medien stehen an erster Stelle im Lernprozess des medienorientierten Typs. Er braucht nicht unbedingt ein(e) Dozent(in), da er sich Lerninhalte gerne von virtuellen Lehrern erklären lässt. Lernvideos, Lernprogramme sowie audiovisuelle Inhaltsvermittlung kommen ihm zugute.10

3.6 Welcher Lerntyp bin ich?

In der Realität gibt es meistens Mischformen aus diesen Lerntypen. Das ist auch bei mir der Fall. Nach meiner persönlichen Erfahrung bin ich eine Mischung aus einem visuellen und medienorientierten Lerntyp. Mir hilft es extrem, wenn mein(e) Dozent(in) während der Vorlesung Skizzen macht und Themen anhand eines Tafelbildes erklärt. Nach Vorlesungen bearbeite ich meine Mitschrift und die Notizen zum Skript, die ich während der Vorlesung gemacht habe, formuliere diese erneut aus und schreibe sie übersichtlich auf.

Ich beschäftige mich äußerst gerne mit technischen Geräten und schaue mir sehr viele Videos an, da ich dabei unter anderem den Vorteil sehe, Pause drücken und zurück spulen zu können, um Dinge, die ich nicht verstanden habe, zu wiederholen.

In Lernvideos werden Themengebiete kurz und verständlich erklärt, wodurch ich eine enorme Effizienz in meinem Lernverhalten bekomme. Zusätzlich erhalte ich dadurch nochmal einen anderen Blickwinkel auf die Themen der Vorlesungsinhalte. Ich vergleiche oft verschiedene Quellen außerhalb des vorgegebenen Skripts, um meinen Horizont über die vorgegebenen Themen zu erweitern.

Wenn es darum geht, Zusammenhänge zwischen verschiedenen Sachverhalten oder Themengebieten zu verstehen, gestalte ich meistens sogenannte Concept-Maps, auf die ich im nächsten Kapitel näher eingehen werde.

4 Lern- und Arbeitsmethoden

Viele Studenten, vor allem im ersten Semester, sind oft wegen der Menge des Stoffs überfordert, versuchen einfach sich das vorgegebene Skript gut einzuprägen und wissen nicht, wie sie sich beim Lernen strukturieren sollen. Deswegen ist es wichtig zu wissen, welche Lernmethode am besten zu einem passt. Vor allem in Situationen, in denen man hauptsächlich auf sich alleine gestellt ist, wie beispielsweise im aktuellen Sommersemester 2020.

Aufgrund meines Lerntyps verwende ich für das Lernen mehrere verschiedene Methoden und Medien, die sich jeweils zu einem guten Gesamtergebnis ergänzen.

4.1 Concept-Maps

Am Anfang eines Semesters kann ich mir nur schwer Zusammenhänge zwischen den einzelnen Themen der Fächer vorstellen. Auch der Überblick hält sich in Grenzen. Deshalb erstelle ich für jedes einzelne Fach eine Concept-Map. Bei Concept-Maps geht es darum, Begriffe und ihre Zusammenhänge in Form einer Art Landkarte zu visualisieren. So kann ich erstens die Verbindungen der Themen innerhalb eines Faches veranschaulichen und zweitens die zeitliche Verteilung der Themen auf die Semesterwochen darstellen. Angefangen mit dem Fach als Überbegriff ganz links, füge ich von links nach rechts Verzweigungen hinzu. An jeder Verzweigung stehen die Themen, die im Verlauf des Semesters behandelt werden. Je nach Bedarf können weitere Unterpunkte hinzugefügt werden.

Um die Zeiteinteilung zu integrieren, benutze ich für jedes Thema einer Woche eine andere Farbe. So ist Thema 1 und somit Woche 1 zum Beispiel blau. Dadurch bekomme ich ein viel besseres Gefühl für Zusammenhänge und kann meine Zeit perfekt einteilen.

4.2 Kategorisierung der Fächer

Ich habe zur Kategorisierung meiner Fächer zwei Überbegriffe festgelegt, denen ich die Fächer untergeordnet habe. Die Lernfächer und die Übungsfächer. So kann ich besser eingliedern, mit welcher Methode ich welches Fach lerne.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Kategorisierung der Fächer

Quelle: Eigene Darstellung

Wie in Abbildung 1 zu sehen, habe ich die Fächer in drei Bereiche eingeteilt. BWL und Online-Marketing gehören zu den Lernfächern, Mathematik und Programmieren im Gegenteil zu den Übungsfächern. Die Fächer Wirtschaftsinformatik, Informatik und Rechnungswesen sind eine Mischung aus beidem. Sie haben sowohl einen Anteil, in dem die Inhalte mehr oder weniger nur auswendig gewusst, beziehungsweise verstanden werden müssen, als auch einen Anteil, in dem Aufgaben gelöst werden, bei denen das Prinzip hinter dem Lösungsweg verstanden und darauf aufgebaut werden muss.

Das erklärt auch meine Differenzierung zwischen Lernfächern und Übungsfächern. Der Unterschied von Übungsfächern zu Lernfächern ist, dass man die Übungsfächer, wie der Name schon sagt, durch Üben lernt. Beim Üben geht es darum, Routine für sich wiederholende Aufgabenstellungen ähnlicher Art zu bekommen.

4.3 Lernfächer

Um weg von den seitenlangen Skripten zu kommen, schreibe ich in jedem Lernfach immer eine persönliche Zusammenfassung der Skripte, in der ich die wichtigsten Inhalte übernehme. Zusätzlich ergänze ich diese Zusammenfassung jeweils mit den Notizen und Fragen, die ich mir während der dazugehörigen Vorlesung notiert habe. Ich versuche das immer sehr zeitnah nach der Vorlesung zu machen, um nicht den Überblick zu verlieren und die Inhalte einfach nochmals zu vertiefen. Oft weiß ich sonst auch nicht mehr, welche Notizen zu welcher Skriptfolie oder zu welchem Thema gehören. Da ich gerne mit Abbildungen, Tabellen und Diagrammen arbeite, schreibe ich die Zusammenfassung an meinem Computer. Einerseits kann ich so die Abbildungen, Tabellen und Diagramme aus den Skripten ohne großen Aufwand in meine Zusammenfassung integrieren. Andererseits lässt sich die Zusammenfassung auch besser lesen und ist automatisch ordentlicher strukturiert.

Wenn mir während des Schreibens der Zusammenfassung Fragen aufkommen, versuche ich, diese erst selber über eine Google-Suche zu beantworten. Oft helfen mir dabei auch Videos von Plattformen wie Youtube oder Studyflix, da bestimmte, komplizierte Sachverhalte dort vereinfacht und vor allem verständlich erklärt werden. Habe ich danach immer noch keine Antwort auf meine Frage, bespreche ich diese mit meinen Kommilitonen oder hebe mir sie bis zur nächsten Vorlesung auf. In dringenden Fällen kontaktiere ich meine Dozent(inn)en per E-Mail.

In den Fächern BWL, Online-Marketing, Wirtschaftsinformatik aber auch Informatik und Rechnungswesen gibt es viele Definitionen, Regeln und Fachinhalte, die auswendig gelernt werden oder zumindest sinngemäß wiedergegeben können sollten. In diesem Fall greife ich klassischerweise auf Karteikarten zurück. Durch die heutigen Technologischen Möglichkeiten nehme ich mir dabei jedoch eine App zu nutze. Die App heißt StudySmarter und ist sowohl mobil, als auch auf dem Computer verfügbar. Innerhalb der App ist es möglich, für jedes Fach einen eigenen Ordner zu erstellen. Die Karteikarten können dann entweder vom Mobilgerät oder auf dem Computer geschrieben werden. Einer der Vorteile im Vergleich zu physischen Karteikarten ist dabei, dass in die Karteikarten Abbildungen übernommen werden können.

In einem Fachordner ist eine klare Übersicht gegeben, die aufzeigt, wie viele Karteikarten enthalten sind, wie viele am aktuellen Tag gelernt wurden und wie viele Karten sich in welcher Kategorie befinden. Es gibt drei Kategorien, die bei jeder Karteikarte, die bearbeitet wird, zur Auswahl gestellt werden. Die erste Kategorie „Unklar“ bedeutet, dass der Lernende die Antwort ganz klar nicht gewusst hat. Die zweite Kategorie „Unsicher“ bedeutet, dass er zwar Ansätze erläutern, aber nicht den vollen Umfang wiedergeben kann. Die letzte Kategorie „Verstanden“ soll nur gewählt werden, wenn die Antwort zu 100% richtig beantwortet wird.11

Ein weiterer Vorteil zu klassischen Karteikarten ist hierbei, dass das System einen Algorithmus enthält, der die Karten je nach können mehr oder weniger oft wiederholt. Den größten Nutzen sehe ich aber in der Mobilität und Übersichtlichkeit. Egal wo ich bin, wenn ich gerade Zeit habe, kann ich ohne großen Aufwand lernen. So werden die Inhalte in meinen Alltag integriert, auch wenn ich nicht zu Hause an meinem Schreibtisch sitze.

4.4 Übungsfächer

Grundsätzlich ist die Struktur der Vorgehensweise in den Übungsfächer ähnlich. Auch in den Übungsfächern schreibe ich nach jeder Vorlesung eine Zusammenfassung. Diese enthält aber immer nur die Grundregeln und einzelne Formeln, die Prüfungsrelevant sind. Der Schwerpunkt soll ja auch nicht auf der Zusammenfassung liegen, sondern logischerweise auf dem Üben - das wiederholte Lösen verschiedener Aufgaben.

Eine Methode, die mich in meiner Schulzeit geprägt hat und sich vor allem in Mathematik als auch in Programmieren sehr bewährt, ist eine abgeänderte Variante der A-B-C-Methode. Die A-B-C-Methode besteht aus drei Elementen. Element A soll als erstes, B als zweites und Element C zuletzt erledigt werden. Normalerweise steht A dabei für alle Aufgaben, die sehr wichtig und dringend zu machen sind, B für alle Aufgaben die durchschnittlich wichtig, aber nicht allzu dringend sind und C steht für Aufgaben, die eher weniger wichtig sind.12

Ich habe die Elemente jeweils neu definiert, um die Methode optimal auf die Übungsfächer anwenden zu können (Siehe Abbildung 2).

[...]


1 Vgl. Litzcke 2008, S. 9

2 Vgl. https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/motivation-38456 damit vor Augen zu haben, später in einem Beruf zu arbeiten, der mir Spaß macht und gleichzeitig ein attraktives Einkommen sichert.

3 Vgl. https://lexikon.stangl.eu/541/konzentration/

4 Vgl. Litzcke 2008, S. 12

5 Vgl. https://www.iflw.de/blog/lernen/welche-lerntypen-gibt-es/

6 Vgl. https://www.iflw.de/blog/lernen/wie-lernt-jeder-lerntyp-am-effektivsten

7 Vgl. https://www.mystipendium.de/studium/lerntypen

8 Vgl. TN Skript vom 20.04.2020, S. 28

9 Vgl. https://www.mystipendium.de/studium/lerntypen

10 Vgl. https://www.iflw.de/blog/lernen/welche-lerntypen-gibt-es/

11 Vgl. https://www.studysmarter.de

12 Vgl. TN Skript vom 27.04.2020, S. 24

Details

Seiten
22
Jahr
2020
ISBN (eBook)
9783346227584
ISBN (Buch)
9783346227591
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v918550
Institution / Hochschule
Hochschule Heilbronn Technik Wirtschaft Informatik
Note
1,0
Schlagworte
Lern- und Arbeitstechnik Hausarbeit Lernmethoden Lerntypen Lernen im Studium

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Titel: Lern- und Arbeitsmethodik im Studium. Einsatz, Nutzung und Zeitmanagement