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Die Ausgestaltung des Kreditrisikomanagements bei Banken

Unter besonderer Berücksichtigung bankenaufsichtsrechtlicher und gesetzlicher Regelungen - Eine kritische Analyse

Diplomarbeit 2007 97 Seiten

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Vorgehensweise

2. Grundlagen
2.1 Allgemeiner Risikobegriff
2.2 Bankenbetriebliche Risiken
2.2.1 Überblick
2.2.2 Erfolgsrisiken
2.2.3 Liquiditätsrisiken
2.3 Kreditrisiken
2.3.1 Aktive Kreditrisiken
2.3.1.1 Definition aktives Kreditrisiko
2.3.1.2 Bonitätsrisiken
2.3.1.2.1 Ausfallrisiken
2.3.1.2.1.1 Anteilseignerrisiko
2.3.1.2.1.2 Gläubigerrisiken
2.3.1.2.1.2.1 Individuelles Bonitätsrisiko
2.3.1.2.1.2.2 Länderrisiko
2.3.1.2.2 Besicherungsrisiko
2.3.2 Passive Kreditrisiken
2.3.2.1 Definition passives Kreditrisiko
2.3.2.2 Zinsänderungsrisiken
2.3.2.3 Inflationsrisiko
2.3.2.4 Fremdwährungsrisiko
2.3.3 Allgemeine Definition
2.4 Risikomanagement
2.4.1 Begriffsdefinition
2.4.2 Gründe für ein Risikomanagement

3. Gesetzliche Vorschriften
3.1 HGB/Aktiengesetz/GmbH-Gesetz
3.2 KonTraG
3.3 Deutscher Corporate Governance Kodex
3.4 DRS 5-10

4. Bankenaufsichtsrechtliche Vorschriften
4.1 Grundlagen
4.2 KWG
4.3 SolvV
4.4 MaRisk
4.5 Sonstige Verordnungen

5. Kreditrisikomanagement bei Banken
5.1 Allgemeine Anforderungen
5.2 Identifikation von Risiken
5.2.1 Allgemeine Erläuterung
5.2.2 Verfahren zur Früherkennung von Risiken und zur Risikoklassifizierung
5.2.3 Bonitätsprüfung
5.2.3.1 Begriffsdefinition
5.2.3.2 Methoden
5.2.3.2.1 Ratings
5.2.3.2.1.1 Interne Ratings
5.2.3.2.1.2 Externe Ratings
5.2.3.2.2 Scoring
5.3 Kreditrisikomessung
5.3.1 Allgemeine Erläuterung zur Messung von Risiken
5.3.2 Wichtige Begriffe
5.3.2.1 Eigenmittelunterlegung
5.3.2.2 Erwartete Verluste
5.3.2.3 Unerwartete Verluste
5.3.2.3.1 Definition
5.3.2.3.2 Methoden zur Messung unerwarteter Verluste
5.3.2.3.2.1 Value at Risk
5.3.2.3.2.2 Szenarioanalyse/Stresstest
5.3.3 Methoden
5.3.3.1 Standardansatz
5.3.3.2 IRB-Ansätze
5.4 Steuerung von Risiken
5.4.1 Allgemeine Erläuterung zur Steuerung
5.4.2 Risikovermeidung
5.4.3 Risikoreduzierung
5.4.3.1 Kreditderivate
5.4.3.1.1 Kreditderivate allgemein
5.4.3.1.2 Credit Default Swap
5.4.3.1.3 Total Return Swap
5.4.3.1.4 Credit Linked Note
5.4.3.1.5 Credit Spread Option
5.4.3.2 Verbriefung von Forderungen
5.4.3.3 Kreditsicherheiten
5.4.3.4 Garantien
5.4.3.5 Kreditverkauf
5.4.3.6 Konditionenpolitik
5.4.3.7 Kreditversicherung
5.4.4 Risikolimitierung
5.4.5 Risikoakzeptierung
5.5 Kontrolle/Interne Revision

6. Kritische Analyse

Literaturverzeichnis

Verzeichnis der verwendeten Gesetze

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1 Überblick über bankenbetriebliche Risiken

Abb. 2 Risikomanagementsystem nach KonTraG

Abb. 3 Berichtskategorien nach DRS 5-10

Abb. 4 Die drei Säulen der Neuen Baseler Eigenkapitalvereinbarung

Abb. 5 Modulare Struktur der MaRisk

Abb. 6 Eigenmittel nach KWG und Eigenmittel für Zwecke der SolvV

Abb. 7 Credit Value at Risk

Abb. 8 Parameter in den IRB-Ansätzen

Abb. 9 Konstruktion eines Credit Default Swap

Abb. 10 Konstruktion eines Total Return Swap

Abb. 11 Konstruktion einer Credit Linked Note

Abb. 12 Konstruktion einer Credit Spread Option

Abb. 13 Bestimmung des Verbriefungsrisikogewichts

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

Durch zahlreiche Turbulenzen wie beispielsweise Konkurse, steigende Insolvenzzahlen usw. wurde in den vergangenen Jahren das Thema Risikomanagement zunehmend bedeutungsvoller. „Große Verluste, Beinahe-Zusammenbrüche oder Bankenpleiten sind meist das Ergebnis von unzureichenden Kontrollmechanismen oder Schwachstellen im Risikomanagement der Banken.“[1] Um diese Defizite im Risikomanagement zu beseitigen, wurden in den letzten Jahren eine Fülle von Gesetzen und Vorschriften verabschiedet.

Im Unternehmensbereich wurde im Jahre 1998 das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) erlassen, um auf den bewussten Umgang mit Unternehmensrisiken aufmerksam zu machen. Davon betroffen sind insbesondere das Aktiengesetz, das Handelsgesetz usw. Im Jahre 2002 wurde darüber hinaus der Corporate Governance Kodex vorgestellt, der ebenfalls die Unternehmen auf eine verantwortungsvolle Unternehmensführung aufmerksam machen sollte.

Aufgrund einer besonderen Schlüsselstellung von Kreditinstituten in der Volkswirtschaft, wurden weitere Gesetze und Regelungen zum Thema Risikomanagement für diesen Sektor veröffentlicht. Gerade durch Basel II und die MaRisk wurde das Kreditrisikomanagement bei Banken in den letzten Jahren besonders in den Vordergrund gerückt. Diese Regelwerke sollen zur Solidität der Kreditinstitute beitragen und damit die Funktionsweise und Stabilität des deutschen Bankensystems fördern.

Neben einer risikobewussten Eigenmittelunterlegung, die durch Basel II, das KWG und die SolvV gefordert wird, ist die Einrichtung eines Risikomanagementsystems notwendig. Im Dezember 2005 veröffentlichte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) nach intensiver Konsultation mit der Praxis die endgültige Fassung der „Mindestanforderungen an das Risikomanagement“ (MaRisk).[2]

1.2 Vorgehensweise

Die vorliegende Arbeit soll die Anforderungen an das Kreditrisikomanagement bei Banken unter besonderer Berücksichtigung gesetzlicher und bankenaufsichtsrechtlicher Regelungen darstellen.

Da das Thema Risikomanagement sehr komplex ist, werde ich nur ausgewählte Themen vertiefen. Besonderes Augenmerk liegt bei dieser Arbeit auf den bankenaufsichtsrechtlichen Vorschriften.

Unter Punkt 2 sind die Grundlagen dargestellt, d.h. bedeutende Begriffe werden definiert. So wird unter 2.1 erläutert, was im Allgemeinen unter dem Begriff Risiko verstanden wird. Unter 2.2 wird ein kurzer Überblick über die bankenbetrieblichen Risiken gegeben. Dazu wird eine Unterteilung in Erfolgs- und Liquiditätsrisiken vorgenommen. Unter Punkt 2.3 wird auf die für die Arbeit wesentlichen Kreditrisiken eingegangen. Hier wird eine Unterteilung in die so genannten aktiven Kreditrisiken unter 2.3.1, und passiven Kreditrisiken unter 2.3.2 vorgenommen, um dann in 2.3.3 eine allgemeine Definition für Kreditrisiken zu geben. Der Grundlagenteil soll durch den Punkt 2.4 mit der Überschrift Risikomanagement abgeschlossen werden. Punkt 2.4.1 soll eine Definition geben, wohingegen 2.4.2 die Gründe zur Einrichtung eines solchen Systems liefern soll.

Unter dem Punkt 3 gebe ich einen Überblick über die gesetzlichen Regelungen. Dabei sollen die Anforderungen an das Risikomanagement aus Sicht der einzelnen Gesetze aufgezeigt werden. Die unter 3.1 erläuterten Gesetze sind das HGB, AktG und das GmbHG. Diese Gesetze werden unter dem Gliederungspunkt KonTraG näher betrachtet. Unter 3.2 bis 3.4 werden das KonTraG, der Deutsche Corporate Governance Kodex und der DRS 5-10 erläutert.

Nach den gesetzlichen Vorschriften wird unter dem Punkt 4 auf die bankenaufsichtsrechtlichen Vorschriften eingegangen. Eingeleitet wird dieses Kapitel mit einem Grundlagenteil unter 4.1, worin kurz auf Basel II eingegangen wird. Durch die Betrachtung der Säulen von Basel II gelangt man zu den einzelnen Gesetzestexten. In 4.2 wird auf das KWG Bezug genommen. Von § 10 KWG ausgehend, wird unter Punkt 4.3 die SolvV erläutert. Das KWG sowie die SolvV sind für die Umsetzung der Säule 1 verantwortlich. Die unter 4.4 beschriebenen MaRisk resultieren aus § 25a Abs. 1 des KWG und sollen dem Kreditinstitut bei der Einrichtung eines Risikomanagementsystems behilflich sein und stellen damit die Umsetzung der Säule 2 dar. Unter 4.5 werden weitere Verordnungen kurz dargestellt.

An dieser Stelle möchte ich nochmals darauf hinweisen, dass die einzelnen Gesetze nur in Bezug auf die Anforderungen an ein Risikomanagement untersucht werden.

Unter Punkt 5 zeige ich die Möglichkeiten zur Einrichtung eines Kreditrisikomanagements bei Banken auf. Beginnen werde ich unter 5.1 mit den allgemeinen Anforderungen, um dann unter 5.2 mit der Identifikation von Risiken fortzufahren. Hier wird zuerst erklärt, was unter der Identifikation von Risiken zu verstehen ist, um im folgenden Schritt Verfahren zur Früherkennung und zur Risikoklassifizierung darzustellen. Nach der Risikoidentifikation folgt die Risikomessung, die unter 5.3 vorgestellt wird. Auch hier wird zunächst erklärt, was unter Risikomessung zu verstehen ist und die hierzu relevanten Begriffe werden definiert. Im Anschluss daran, werden der Standardansatz und die IRB-Ansätze dargestellt. Unter 5.4 gehe ich auf die Steuerung von Risiken ein und gebe einen Überblick über die Steuerungsinstrumente. Unter 5.4.1 erläutere ich die Steuerung im Allgemeinen, um dann unter 5.4.2 bzw. 5.4.3 auf die Risikovermeidung bzw. Risikoreduzierung einzugehen. Im Bereich der Risikoreduzierung gibt es viele Möglichkeiten zur Umsetzung. Dies sind Kreditderivate unter 5.4.3.1, Verbriefungen unter 5.4.3.2, Kreditsicherheiten unter 5.4.3.3, Garantien unter 5.4.3.4, der Kreditverkauf unter 5.4.3.5, die Konditionenpolitik unter 5.4.3.6 und Kreditversicherungen unter 5.4.3.7. Da eine ausführliche Behandlung aller Möglichkeiten den Rahmen dieser Arbeit weit übersteigt, beschreibe ich lediglich die grundlegenden Merkmale. Unter Punkt 5.4.4 bzw. 5.4.5 wird anschließend die Risikolimitierung bzw. die Risikoakzeptierung kurz dargestellt.

Die Kontrolle bzw. die Interne Revision bilden den Abschluss des Kreditrisikomanagements unter Punkt 5.5.

Im Schlussteil unter Punkt 6 werde ich die Anforderungen der einzelnen Gesetze kritisch analysieren und damit die Arbeit beenden.

2. Grundlagen

2.1 Allgemeiner Risikobegriff

Eine einheitliche Definition lässt sich in der wissenschaftlichen Literatur nicht finden.[3] Mit dem Begriff Risiko assoziieren viele Unternehmen Nachteile, Verluste oder Schäden, womit nur die negative Seite des Risikos gesehen wird.[4]

Risiko schließt jedoch Chancen (mögliche positive Abweichungen) und Gefahren (mögliche negative Abweichungen) mit ein.[5] Als Gefahr kann die „negative Zielverfehlung aufgrund von unvollkommenen Informationen und der Unsicherheit über zukünftige Entwicklungen"[6] angesehen werden.

2.2 Bankenbetriebliche Risiken

2.2.1 Überblick

Auch für die bankenbetrieblichen Risiken lässt sich aufgrund von Überschneidungen und Interdependenzen innerhalb der Risikoarten nur schwer eine einheitliche Definition in der Literatur finden.[7]

Für diese Arbeit ist die in Abbildung 1 gezeigte Unterteilung maßgebend.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1 Überblick über bankenbetriebliche Risiken[8]

2.2.2 Erfolgsrisiken

Adressenrisiken, operationelle Risiken und Marktpreisrisiken bilden zusammen die Erfolgsrisiken.[9]

Der Eintritt eines Adressenrisikos führt bei einem Kreditinstitut zu einer Erhöhung des Verlustes bzw. zu einer Minderung des Gewinns aufgrund verschlechterter Bonität des Geschäftspartners.[10]

Unter den operationellen Risiken versteht man die „Gefahr von Verlusten, die in Folge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder in Folge externer Ereignisse eintreten"[11]. Hierunter fallen die personellen, sachlich-technischen, ablaufstrukturellen und rechtliche Risiken, sowie externe Ereignisrisiken.[12]

Die Veränderung von Preisen kann die Erfolgssituation eines Kreditinstitutes verschlechtern. In diesem Fall spricht man von Marktpreisrisiken, die sich wieder in Fremdwährungs-, Rohwarenpreis-, Zinsänderungs-, Aktienkurs- und Wertänderungsrisiko des Sachanlagevermögens und sonstiger Vermögenswerte unterteilen lassen.[13]

2.2.3 Liquiditätsrisiken

Erfolgsdeterminierte Liquiditätsrisiken können als Folge von Erfolgsrisiken angesehen werden. Falls ein Kreditnehmer seine Zins- und Tilgungszahlungen nicht leisten kann, hat dies negativen Einfluss auf die Liquidität des Kreditinstitutes. Dieses muss trotz sinkender Liquidität seine Auszahlungsverpflichtungen gegenüber seinen Gläubigern erfüllen.[14]

Im Gegensatz zu den erfolgsdeterminierten Liquiditätsrisiken basieren Fristigkeitsrisiken auf der „zeitlichen Inkongruenz zwischen Liquiditätszu- bzw. -abflüssen“[15].

2.3 Kreditrisiken

2.3.1 Aktive Kreditrisiken

2.3.1.1 Definition aktives Kreditrisiko

Aktive Kreditrisiken resultieren aus der unmittelbaren Kundenbeziehung. Aufgrund einer Ungewissheit besteht das Risiko, dass die vereinbarten Zahlungen nicht ordnungsgemäß zurückfließen.[16]

2.3.1.2 Bonitätsrisiken
2.3.1.2.1 Ausfallrisiken

2.3.1.2.1.1 Anteilseignerrisiko

Das Anteilseignerrisiko ergibt sich aus einer Eigentümerposition eines Kreditinstitutes. Hier können Risiken in zweifacher Weise auftreten: Einerseits können Anteilsrechte an Wert verlieren, was z.B. durch Kursverluste möglich ist und andererseits können laufende Erträge ausfallen bzw. zurückgehen.[17]

2.3.1.2.1.2 Gläubigerrisiken

2.3.1.2.1.2.1 Individuelles Bonitätsrisiko

Das individuelle Bonitätsrisiko wird in der Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse des individuellen Schuldners begründet. Wegen dieser Verschlechterung besteht die Gefahr, dass der Schuldner seinen Zins- und Tilgungszahlungen nicht oder nur unvollständig nachkommen kann.[18]

2.3.1.2.1.2.2 Länderrisiko

Das Länderrisiko tritt auf, wenn ein Land den Transfer der geschuldeten Leistung verbietet,[19] wofür sowohl politische als auch ökonomische Gründe verantwortlich sein können.[20]

Es ist z.B. möglich, dass Währungsreserven nicht ausreichend zur Verfügung stehen. In diesem Fall ist von einer Zahlungsunfähigkeit, was gleichzeitig ein ökonomischer Grund eines Transferverbotes darstellt, auszugehen. Demgegenüber steht die Zahlungsunwilligkeit aus politischen Gründen. Machtpolitische Umstrukturierungen können hier als Beispiel genannt werden.[21]

Das individuelle Bonitätsrisiko und das Länderrisiko können ebenfalls zusammenfallen, wenn z.B. das Schuldnerland auch unmittelbar Verpflichteter ist.[22]

2.3.1.2.2 Besicherungsrisiko

Von einem Besicherungsrisiko wird gesprochen, wenn die Sicherheiten zur Absicherung eines Kredites nicht in vollem Umfang dem Wert entsprechen, der im Voraus angenommen wurde.[23]

2.3.2 Passive Kreditrisiken

2.3.2.1 Definition passives Kreditrisiko

Unter passiven Kreditrisiken werden die Risiken verstanden, die lediglich in einem mittelbaren Zusammenhang mit dem eigentlichen Kreditengagement stehen. Sie sind unabhängig vom jeweiligen Kreditgeschäft, nehmen jedoch Einfluss auf Zins- und Tilgungsleistungen. Unter das passive Kreditrisiko zählen das Zinsänderungs-, Inflations-, sowie das Währungsrisiko.[24]

2.3.2.2 Zinsänderungsrisiken

Unter dem Zinsänderungsrisiko versteht man die Gefahr, dass „die erzielte (zinsänderungsabhängige) Bruttozinsspanne aufgrund von Zinsänderungen negativ von der erwarteten und angestrebten (zinsänderungsabhängigen) Bruttozinsspanne abweicht"[25]. Sie ergeben sich somit aus Schwankungen der Kapitalmarktzinsen.[26]

Das Zinsänderungsrisiko tritt entweder als „ Zinsspannenrisiko auf, wenn Marktzinsänderungen zu Lasten der Zinsspanne gehen, oder als Marktwertrisiko, wenn Änderungen des Zinsniveaus zu negativen Marktwerteffekten von Aktiv- oder Passivpositionen führen"[27].

2.3.2.3 Inflationsrisiko

Beim Inflationsrisiko können Substanz- oder Ertragseinbußen als Folge von Geldentwertung auftreten. Ein wichtiger Indikator für das Inflationsrisiko ist der Realzins[28].[29]

2.3.2.4 Fremdwährungsrisiko

„Das Fremdwährungsrisiko bezeichnet die Gefahr eines Verlustes aufgrund einer Veränderung der Wertrelation zwischen in- und ausländischer Währung, die in den Devisenkursschwankungen als Ausdruck der Verschiebung dieser Wertrelation ihren Niederschlag findet."[30]

Fremdwährungsaktiva führen zu einem Verlust, wenn die heimische Währung aufgewertet wird. Im Gegensatz dazu, führen Fremdwährungspassiva zu einem Verlust, wenn die heimische Währung abgewertet wird.[31]

2.3.3 Allgemeine Definition

Eine allgemeine Definition lässt sich nicht nur für das allgemeine Risiko und die bankenbetrieblichen Risiken, sondern auch für das Kreditrisiko schwer finden.

Das Kreditrisiko kann jedoch als Gefahr angesehen werden, dass das tatsächlich eingetretene Kreditergebnis vom geplanten Kreditergebnis negativ abweicht.[32] Auf die Definition des Kreditrisikos der einzelnen Gesetze, Verordnungen, Richtlinien usw. wird unter den Punkten 3 und 4 näher eingegangen.

2.4 Risikomanagement

2.4.1 Begriffsdefinition

Das Risikomanagement setzt sich bewusst mit dem Eingehen von Risiken auseinander. Zum einen befasst sich das Risikomanagement mit den Chancen, die aus den Risiken resultieren können, um diese zu realisieren. Zum anderen wird versucht Risiken durch implementierte Abläufe zu mindern oder zu meiden. Das Risikomanagement kann als Prozess dargestellt werden. Der Prozess beginnt mit der Identifikation von Risiken, die anschließend gemessen und bewertet werden, um passende Risikosteuerungsinstrumente[33] einzusetzen.[34]

„Risikomanagement ist ein nachvollziehbares, alle Unternehmensaktivitäten umfassendes Regelungssystem, das auf Basis einer definierten Risikostrategie ein systematisches und permanentes Vorgehen umfasst. Risikomanagement ist integraler Bestandteil der Geschäftsprozesse sowie der Planungs- und Kontrollprozesse."[35]

Dieser Prozess „muss ständig überwacht werden, um neue Risiken zu entdecken und die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der eingeleiteten Steuerungsmaßnahmen zu beurteilen"[36].

Die gesetzlichen und bankenaufsichtsrechtlichen Anforderungen, die an das Risikomanagement gestellt werden, werden unter den Punkten 3 und 4 näher erläutert.

2.4.2 Gründe für ein Risikomanagement

„Ökonomische und politische Integration, fortschreitende Globalisierung, die Entwicklung neuer Technologien und nicht zuletzt die weltweite Vernetzung durch das Internet haben für Unternehmen neue Märkte geschaffen."[37] Aus dieser Entwicklung haben sich die Komplexität der Geschäfte, sowie die daraus resultierenden Risiken deutlich verändert und teilweise sogar erhöht.[38]

Für den Erfolg eines Unternehmens ist es deshalb besonders wichtig, dass es sich angemessen sowie verantwortungsvoll mit Risiken auseinandersetzt.[39] Ein Risikomanagement soll als Chance gesehen werden, langfristig die Bonität zu sichern und das Verständnis gegenüber Krisen zu verbessern.[40]

Besonders das Kreditgeschäft wurde in den letzten Jahren durch hohe Insolvenzzahlen geprägt. Rückläufige Eigenkapitalquoten der Unternehmen, der steigende Kapitalbedarf der Wirtschaft usw., sind in diesem Zusammenhang besonders zu erwähnen.[41]

Ein weiterer Grund für die Einrichtung eines Risikomanagementsystems ist, dass Banken ihr Kapital in ertragreiche, risikobehaftete Geschäfte lenken, um ihren Unternehmenswert zu steigern.[42]

3. Gesetzliche Vorschriften

3.1 HGB/Aktiengesetz/GmbH-Gesetz

§ 289 HGB, § 315 HGB, § 317 HGB, § 91 Abs. 2 AktG, sowie § 43 Abs. 1 und 2 GmbHG[43] fordern die Einrichtung eines Risikomanagements. Verdeutlicht wird dies im KonTraG, worauf unter Punkt 3.2 detailliert eingegangen wird.

3.2 KonTraG

Das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) gibt generelle Mindestanforderungen für das Risikomanagement vor und wurde am 1. Mai 1998 erlassen.[44]

„Das KonTraG ist ein Artikelgesetz, d.h. es ändert, ergänzt und präzisiert bestehende Gesetze."[45] Betroffene Gesetze sind unter anderem das Aktiengesetz (AktG) und das Handelsgesetzbuch (HGB).[46] Obwohl die Anforderungen an das Risikomanagement im Wesentlichen zunächst nur für Aktiengesellschaften formuliert wurden, besitzen sie jedoch eine Ausstrahlungswirkung auf GmbHs und Personengesellschaften.[47] Indirekt ist also auch §43 des GmbH-Gesetzes betroffen, in dem die Geschäftsführer „in den Angelegenheiten der Gesellschaft die Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmannes anzuwenden"[48] haben. Das KonTraG richtet sich somit an alle börsennotierten Aktiengesellschaften, alle Kapitalgesellschaften bzw. Unternehmen, die den Vorschriften für Kapitalgesellschaften unterliegen und Gesellschaften, die einen Aufsichtsrat haben.[49]

Zusammenfassend werden folgende Instrumente vom Gesetzgeber gefordert:

- Risikomanagementsystem,
- internes Überwachungssystem,
- Controlling,
- Frühwarnsystem.[50]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2 Risikomanagementsystem nach KonTraG[51]

Auf konkrete Inhalte oder Mindestanforderungen zur Ausgestaltung eines RMS wurde vom Gesetzgeber bewusst verzichtet. Die Ausgestaltung soll sich nach Größe und Art des Unternehmens, nach Tätigkeitsfeldern und Branchen, vorhandenem Vermögen usw. richten.[52]

Mit der Vorschrift zur Einrichtung eines Frühwarnsystems wird ein Teil des Risikomanagementprozesses verpflichtend vorgeschrieben[53] und schafft neben der Transparenz auch Instrumente zur Risikobewältigung und Risikosteuerung.[54] Dieser Prozess muss auf die Risikosteuerung und -kontrolle zu einem Kreislauf ausgeweitet werden.[55]

Vom Management sollen die wesentlichen Risiken nicht nur kontinuierlich beobachtet und analysiert werden, sondern auch publiziert werden.[56] Im Sinne des KonTraG wird unter Risiko die Verlustgefahr aus einer ungünstigen, womöglich gefährlichen oder existenzbedrohenden Entwicklung verstanden.[57] Das KonTraG verändert den § 289 Abs. 1 HGB durch folgenden Teilsatz: „dabei ist auch auf die Risiken der künftigen Entwicklung einzugehen"[58]. Im HGB wird darüber hinaus gefordert, dass der Lagebericht auf „die Risikomanagementziele und -methoden der Gesellschaft einschließlich ihrer Methoden zur Absicherung aller wichtigen Arten von Transaktionen, die im Rahmen der Bilanzierung von Sicherungsgeschäften erfasst werden"[59] eingeht. Vorhandene Kontrollmechanismen sollen nach dem KonTraG optimiert werden, um kritische Entwicklungen im Unternehmen frühzeitig transparent zu machen.[60]

Die Vorstände von Aktiengesellschaften werden durch das KonTraG verpflichtet, „geeignete Maßnahmen zu treffen, insbesondere ein Überwachungssystem einzurichten, damit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen frühzeitig erkannt werden"[61]. Damit wurde den gesetzlichen Vertretern von Aktiengesellschaften die persönliche Verantwortung zur Einführung eines funktionierenden Überwachungssystems übertragen.[62] Eine Maßnahme, die als Überwachungssystem beispielsweise in Betracht kommt, ist die „Ausdehnung der Internen Revision auf die vollständige Erfassung aller Risikofelder der Gesellschaft, auf die Angemessenheit der eingerichteten Maßnahmen zur Risikoerfassung und auf die kontinuierliche Anwendung dieser Maßnahmen“[63]. Weitere Maßnahmen sind die Einrichtung fest eingebauter Kontrollen und die Dokumentation. Vor allem ist die Dokumentation eine wesentliche Voraussetzung für den dauerhaften Erfolg des Überwachungssystems.[64]

Ergänzt wurde diese Forderung durch eine Gesetzesänderung des § 317 HGB. Nach §317HGB muss der Abschlussprüfer des Unternehmens prüfen, ob der Jahresabschluss sowie der Lagebericht eine zutreffende Vorstellung von der Lage des Unternehmens vermitteln.[65] Die Risiken über die künftige Entwicklung des Unternehmens sollen hier angemessen dargestellt werden.[66] „Darüber hinaus muss der Abschlussprüfer in seinem Prüfungsbericht gemäß § 321 Abs. 4 HGB darauf eingehen, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind, um das Überwachungssystem zu verbessern.“[67]

„Bei einer börsennotierten Aktiengesellschaft ist außerdem im Rahmen der Prüfung zu beurteilen, ob der Vorstand die ihm nach § 91 Abs. 2 des Aktiengesetzes obliegenden Maßnahmen in einer geeigneten Form getroffen hat und ob das danach einzurichtende Überwachungssystem seine Aufgaben erfüllen kann.”[68] Diese Frühwarnsysteme haben zum Ziel, Risiken frühzeitig zu erkennen bzw. zu analysieren und deren quantitative Auswirkungen auf das Unternehmen zu bestimmen und Gegenmaßnahmen zur Bekämpfung von Risiken nach § 93 bzw. §116 AktG einzuleiten.[69]

Gleichzeitig „wurde die Bedeutung der Internen Revision hervorgehoben, die in der Regierungsbegründung als „[...] unverzichtbarer Bestandteil des Risikomanagement- und Überwachungssystems" ausdrückliche Erwähnung findet."[70]

Nach dem KonTraG muss das Risikomanagement zumindest bestands- und entwicklungsgefährdende Risiken so frühzeitig erkennen, dass die Unternehmensleitung noch geeignete Gegenmaßnahmen einleiten kann. Daneben ist jedoch die Abdeckung der unternehmerischen Zielsetzung wichtig, um das Unternehmen im Wettbewerb erfolgreich weiterzuentwickeln und so den Unternehmenswert zu steigern.[71]

Zur Umsetzung eines KonTraG-konformen Risikomanagementsystems wurden die Anforderungen an das Risikomanagement konkretisiert. Das Institut der Wirtschaftsprüfer hat hierfür den Prüfungsstandard 340 erarbeitet.[72] „Zu den Inhalten zählen z.B. die Festlegung der Risikofelder, die Form der Risikoerkennung und Risikoanalyse, die Risikokommunikation, die Zuordnung von Verantwortlichkeiten und Aufgaben, die Einrichtung eines Überwachungssystems sowie die anschließende bzw. parallele Dokumentation der getroffenen Maßnahmen.“[73]

Für Banken ergeben sich aus dem KonTraG neue Rechnungslegungsvorschriften für ihre Firmenkunden.[74] „Bei einer konsequenten Umsetzung sämtlicher Regelungen des KonTraG werden den Finanzierungsspezialisten der Kreditinstitute künftig detaillierte Angaben zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ihrer Firmenkunden und sogar über einzelne Firmensegmente vorliegen.“[75] Dadurch wird in erster Linie die Kontrolle und Transparenz im Firmenkundenbereich gefördert.[76]

3.3 Deutscher Corporate Governance Kodex

Der Deutsche Corporate Governance Kodex wurde am 26. Februar 2002 verabschiedet. Der Kodex besitzt seit 26.7.2002 eine gesetzliche Grundlage über die Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG, die durch das Transparenz- und Publizitätsgesetz (TransPubG) eingefügt wurde.[77]

Corporate Governance lässt sich umfassend als rechtlicher und faktischer Ordnungsrahmen für die Leitung und Überwachung eines Unternehmens definieren. Sie betrifft in erster Linie die Funktionsweise der Leitungsorgane, deren Zusammenarbeit sowie die Kontrolle ihres Verhaltens.[78]

„Mit dem Deutschen Corporate Governance Kodex sollen die in Deutschland geltenden Regeln für Unternehmensleitung und –überwachung für nationale wie internationale Investoren transparent gemacht werden, um so das Vertrauen in die Unternehmensführung deutscher Gesellschaften zu stärken."[79]

Er stellt also wesentliche gesetzliche Vorschriften zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften,[80] und damit ein Regulierungsinstrument zwischen Recht und unternehmensindividuellen Leitlinien dar.[81] Man kann von einer Kommunikations- und Qualitätssicherungsfunktion sprechen.[82] „Inwieweit der Kodex seine Qualitätssicherungsfunktion erfüllen kann, hängt davon ab, in welchem Maße die betroffenen börsennotierten Gesellschaften seine Vorgaben umsetzen.“[83] Neben den börsennotierten Gesellschaften wird auch die Beachtung des Kodexes nicht börsennotierter Gesellschaften empfohlen.[84]

„Der Kodex enthält:

- eine Zusammenfassung wesentlicher gesetzlicher Vorschriften zur Unternehmensleitung und Überwachung börsennotierter Gesellschaften,
- Empfehlungen international und national anerkannter Verhaltensstandards sowie
- Anregungen für eine gute und verantwortungsvolle Unternehmensführung."[85]

Da es in dieser Arbeit um das Risikomanagement geht, werden nur die das Risikomanagement betreffenden Punkte im Kodex dargestellt.

Der DCGK fordert, dass der Vorstand die strategische Ausrichtung des Unternehmens mit dem Aufsichtsrat abstimmt und mit ihm den Stand der Strategieumsetzung in regelmäßigen Abständen erörtert.[86] „Der Aufsichtsratvorsitzende soll mit dem Vorstand, insbesondere mit dem Vorsitzenden bzw. Sprecher des Vorstands, regelmäßig Kontakt halten und mit ihm die Strategie, die Geschäftsentwicklung und das Risikomanagement des Unternehmens beraten.“[87] Darüber hinaus muss der Vorstand den Aufsichtsrat „regelmäßig, zeitnah und umfassend über alle für das Unternehmen relevanten Fragen der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage, des Risikomanagements und der Compliance“[88] informieren. Auch für ein angemessenes Risikomanagement und Risikocontrolling ist der Vorstand verantwortlich.[89] Zusätzlich soll der Aufsichtsrat einen Prüfungsausschuss (Audit Committee) einrichten, der sich ebenfalls mit Fragen des Risikomanagements befasst und dessen Vorsitzender über besondere Kenntnisse und Erfahrungen in der Anwendung von internen Kontrollverfahren verfügt.[90] Genaue Angaben zur Umsetzung eines Risikomanagementsystems werden jedoch nicht gemacht.

3.4 DRS 5-10

Der DRS 5-10 des Deutschen Standardisierungsrat enthält die Anforderungen an die Risikoberichterstattung im Lagebericht der Kreditinstitute.[91]

Der deutsche Rechnungslegungsstandard 5 gibt konkrete Hilfestellung zur Bestimmung der Elemente des Risikomanagements.[92] Adressaten sollen so die Möglichkeit bekommen die Art, die Eintrittswahrscheinlichkeit und die Auswirkungen zukünftiger Entwicklungsrisiken selbst zu schätzen.[93]

Der DRS regelt die Darstellung der Risiken der künftigen Entwicklung des Konzerns im Konzernlagebericht gem. § 315 Abs. 1 2. Hs. HGB[94]. Empfohlen wird diesen Standard auf den Lagebericht nach § 289 Abs. 1 2. Hs. HGB[95] anzuwenden. Dabei soll eine Darstellung der Risikolage, der Steuerungs- und Überwachungssysteme sowie der verwendeten Risikomessmethoden vermittelt werden.[96]

Der DRS 5-10 unterscheidet die Risikokategorien Adressenausfallrisiken, Liquiditätsrisiken, Marktrisiken, operationelle Risiken und sonstige Risiken.[97]

Unter einem Risiko wird die Möglichkeit „von negativen künftigen Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage des Konzerns“[98] verstanden. Die Definitionen der einzelnen Kategorien werden in der Abbildung 3 dargestellt.

Falls andere Begriffe im Risikobericht verwendet werden, müssen diese erläutert werden.

Zum Aufbau und Inhalt der Risikoberichterstattung lässt sich sagen, dass „neben allgemeinen Risiken strategischer oder struktureller Art insbesondere die für Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute spezifischen Risiken und Risikokategorien, ihre Bewertung, Steuerung und Überwachung sowie das Gesamtrisikomanagement des Konzerns darzustellen und zu erläutern“[99].

Im DRS wird gefordert, dass die Berichterstattung Angaben zu den benutzten Risikomodellen enthält. Dies soll entsprechend ihrem Entwicklungsstand geschehen.[100]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3 Berichtskategorien nach DRS 5-10[101]

4. Bankenaufsichtsrechtliche Vorschriften

4.1 Grundlagen

Als Grundlage für die bankenaufsichtsrechtlichen Vorschriften kann die „Neue Basler Eigenkapitalvereinbarung“ (Basel II) angesehen werden. Es werden Regeln über das notwendige Eigenkapital von Banken aufgestellt, mit denen die mit Bankgeschäfte verbundenen Risiken begrenzt werden. Basel II stellt einen einheitlichen Standard dar, der sich anhand eines 3‑Säulen-Konzepts (Siehe Abb. 4) darstellen lässt.[102]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 4 Die drei Säulen der Neuen Baseler Eigenkapitalvereinbarung[103]

Die erste Säule definiert Mindesteigenkapitalanforderungen, die abhängig von den jeweiligen Risiken sind.[104]

„Die zweite Säule definiert ein Überprüfungsverfahren durch die Aufsichtsbehörde für die Verfahren, die bei den Banken im Rahmen der ersten Säule zum Einsatz kommen.“[105] Die Banken sollen ihre wesentlichen Risiken erkennen und deren Höhe angemessen steuern und mit Eigenkapital unterlegen.[106]

Die dritte Säule definiert Transparenzvorschriften mit Offenlegungs- und Meldepflichten.[107] „Dabei handelt es sich um eine Vielzahl von zum Teil weitgehenden Empfehlungen bzw. Vorschriften zur Offenlegung von Angaben zur Eigenkapital- und Risikolage der Bank.“[108] Daraus soll eine größere Disziplin der Marktteilnehmer resultieren.[109]

4.2 KWG

Die rechtlichen Grundlagen für die Beaufsichtigung der Kreditinstitute, ergeben sich im Wesentlichen aus dem Kreditwesengesetz (KWG).[110] Jedoch bildet das KWG nicht die alleinige Rechtsgrundlage, sondern wird laufend durch Rechtsverordnungen und Verwaltungsmaßnahmen ergänzt und inhaltlich präzisiert.[111]

Nach § 10 Abs. 1 KWG müssen Kreditinstitute angemessene Eigenmittel besitzen, um ihren Verpflichtungen gegenüber Gläubigern, sowie der Sicherheit der ihnen anvertrauten Vermögenswerte erfüllen zu können. Zur Beurteilung der Anforderungen aus Satz 1 wurden Solvabilitätsgrundsätze aufgestellt, die in der SolvV (Siehe 4.3) zu finden sind. Die Eigenkapitalunterlegung richtet sich nach dem Risikoprofil der Bank, was Anreize für die Entwicklung und Implementierung geeigneter Methoden des Risikomanagements schaffen soll.[112]

„Gemäß des § 18 KWG darf ein Kreditinstitut einen Kredit von insgesamt mehr als 750.000 € nur gewähren, wenn es sich von dem Kreditnehmer die wirtschaftlichen Verhältnisse, insbesondere durch Vorlage der Jahresabschlüsse, im Rahmen der Kreditvergabe, als auch während der Dauer des Kreditverhältnisses einmal jährlich offen legen lässt.“[113]

§ 25a KWG stellt die Generalnorm der qualitativen Aufsicht in Deutschland dar, indem sie eine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation verlangt.[114]

„Eine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation umfasst insbesondere

- ein angemessenes Risikomanagement. Dies beinhaltet auf der Grundlage von Verfahren zur Ermittlung und Sicherstellung der Risikotragfähigkeit die Festlegung von Strategien sowie die Einrichtung interner Kontrollverfahren, die aus einem internen Kontrollsystem und einer Internen Revision bestehen;
- angemessene Regelungen, anhand derer sich die finanzielle Lage des Instituts jederzeit mit hinreichender Genauigkeit bestimmen lässt;
- angemessene Sicherheitsvorkehrungen für den Einsatz der elektronischen Datenverarbeitung;
- eine vollständige Dokumentation der ausgeführten Geschäfte;
- angemessene, geschäfts- und kundenbezogene Sicherungssysteme gegen Geldwäsche und gegen betrügerische Handlungen zu Lasten des Instituts.“[115]

In diesem Paragraph soll die besondere Bedeutung des Risikomanagements für die Kreditwirtschaft hervorgehoben werden, indem von den Banken geeignete Regelungen zur Steuerung, Überwachung und Kontrolle der Risiken sowie die Fähigkeit zur jederzeitigen, hinreichend genauen Beurteilung der finanziellen Lage gefordert werden.[116] Zur Konkretisierung des KWG veröffentlichte die BaFin die „Mindestanforderungen an das Risikomanagement“, kurz MaRisk, auf die im Punkt 4.4 eingegangen wird.

Sollte ein Institut nicht über eine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation im Sinne von §25aAbs. 1 verfügen und hat das Institut die Mängel nicht aufgrund einer Anordnung nach §25a Abs. 1 Satz 5 innerhalb einer von der Bundesanstalt zu bestimmenden angemessenen Frist behoben, kann die Bundesanstalt verschiedene Maßnahmen anordnen.

Diese können beispielsweise sein:

- Zusätzliche Vorhaltung von Eigenmitteln über die nach § 10 Abs. 1 KWG erforderliche Eigenkapitalausstattung hinaus;
- Maßnahmen zur Reduzierung von Risiken;
- Einrichtung weiterer Zweigstellen nur mit Zustimmung der Bundesanstalt;
- usw.[117]

Nach § 26a KWG i.V.m. § 321 SolvV müssen Banken einmal im Jahr qualitative und quantitative Informationen, etwa über das Eigenkapital, die eingegangenen Risiken und Risikomanagementverfahren, veröffentlichen.

4.3 SolvV

Die Solvabilitätsverordnung konkretisiert die in § 10 KWG geforderte Angemessenheit der Eigenmittel der Institute und ist am 1. Januar 2007 in Kraft getreten.[118] „Sie enthält detaillierte Bestimmungen für die angemessene Eigenmittelausstattung von Kreditinstituten, Institutsgruppen und Finanzholding-Gruppen und präzisiert damit die im KWG aufgestellten Eigenmittelanforderungen.“[119]

Die SolvV enthält zwei alternative Ansätze zur Ermittlung der angemessenen Eigenkapitalausstattung. Es wird zwischen einem Standardansatz und einem auf internen Ratings basierenden Ansatz (IRBA) unterschieden.[120] Die Ansätze und deren Behandlung nach der SolvV werden unter 5.3.3 erläutert.

Neben den Bestimmungen für die angemessene Eigenmittelausstattung enthält die SolvV Vorschriften zur Offenlegung. Diese wird in § 319 bis § 337 geregelt. § 322 stellt allgemeine inhaltliche Anforderungen an die Offenlegung. Demnach müssen Institute „zu jedem einzelnen Risikobereich, einschließlich Adressenausfallrisiko, Marktrisiko, operationelles Risiko und Zinsänderungsrisiko des Anlagebuchs, im Hinblick auf Ziele und Grundsätze des Risikomanagements folgendes beschreiben:

1. Strategien und Prozesse;
2. Struktur und Organisation der Risikosteuerung;
3. Art und Umfang der Risikoberichte und/oder des Managementinformationssystems;
4. Grundzüge der Absicherung oder Minderung von Risiken sowie die Strategien und Prozesse zur Überwachung der laufenden Wirksamkeit der zur Risikoabsicherung und -minderung getroffenen Maßnahmen.“[121]

[...]


[1] Schneider, Andreas; Bauer, Helmut (Basel II und die Mindestanforderungen 2007), S. 9.

[2] Vgl. Gödde, Roland (Chancen und Risiken der MaRisk 2007), S. 482.

[3] Vgl. Schmeisser, Wilhelm; Mauksch, Carola; Schindler, Falko (Ausgewählte Verfahren 2005), S. 6.

[4] Vgl. Gietl, Gerhard; Lobinger, Werner (Risikomanagement für Geschäftsprozesse), S. 8.

[5] Vgl. Füser, Karsten; Gleißner, Werner (Rating-Lexikon 2005), S. 397.

[6] Schmeisser, Wilhelm; Mauksch, Carola; Schindler, Falko (Ausgewählte Verfahren 2005), S. 7.

[7] Vgl. Schmeisser, Wilhelm; Mauksch, Carola; Schindler, Falko (Ausgewählte Verfahren 2005), S. 7.

[8] Entnommen aus Bieg, Hartmut (Vorlesung Bankenaufsicht WS 06/07), Abb. 10.

[9] Siehe Abb. 1.

[10] Vgl. Bieg, Hartmut; Krämer, Gregor; Waschbusch, Gerd (Bankenaufsicht 2004), S. 106.

[11] Bieg, Hartmut; Krämer, Gregor; Waschbusch, Gerd (Bankenaufsicht 2004), S. 88.

[12] Vgl. Bieg, Hartmut; Krämer, Gregor; Waschbusch, Gerd (Bankenaufsicht 2004), S. 91.

[13] Vgl. Bieg, Hartmut; Krämer, Gregor; Waschbusch, Gerd (Bankenaufsicht 2004), S. 107.

[14] Vgl. zu diesem Absatz Bieg, Hartmut (Bankbetriebslehre 1992), S. 71.

[15] Bieg, Hartmut; Krämer, Gregor; Waschbusch, Gerd (Bankenaufsicht 2004), S. 106.

[16] Vgl. zu diesem Absatz Stapp, Ralf (Kreditwirtschaft 2006), S. 24.

[17] Vgl. zu diesem Absatz Bieg, Hartmut (Bankbetriebslehre 1992), S. 64.

[18] Vgl. zu diesem Absatz Bieg, Hartmut; Krämer, Gregor; Waschbusch, Gerd (Bankenaufsicht 2004), S. 109.

[19] Vgl. Bieg, Hartmut (Bankbetriebslehre 1992), S. 63.

[20] Vgl. Bieg, Hartmut; Krämer, Gregor; Waschbusch, Gerd (Bankenaufsicht 2004), S. 109.

[21] Vgl. zu diesem Absatz Bieg, Hartmut (Bankbetriebslehre 1992), S. 63.

[22] Vgl. Bieg, Hartmut; Krämer, Gregor; Waschbusch, Gerd (Bankenaufsicht 2004), S. 109.

[23] Vgl. Füser, Karsten; Gleißner, Werner (Rating-Lexikon 2005), S. 404.

[24] Vgl. zu diesem Absatz Schmeisser, Wilhelm; Mauksch, Carola; Schindler, Falko (Ausgewählte Verfahren 2005), S. 12.

[25] Krämer, Gregor (Ziele, Adressaten und Risiken der Bankenaufsicht 2000), S. 252.

[26] Vgl. Füser, Karsten; Gleißner Werner (Rating-Lexikon 2005), S. 399.

[27] Schierenbeck, Henner (Ertragsorientiertes Bankmanagement 2001), S. 7.

[28] Der Realzins ist der inflationsbereinigte Ertrag der Ersparnis bzw. die inflationsbereinigten Kosten der Kreditaufnahme. (Vgl. Mankiw, Gregory (Makroökonomik 2003), S. 617).

[29] Vgl. zu diesem Absatz Mühlmeyer, Richard (Betriebslehre der Banken 2005), S. 425.

[30] Bieg, Hartmut; Krämer, Gregor; Waschbusch, Gerd (Bankenaufsicht 2004), S. 113.

[31] Schierenbeck, Henner (Ertragsorientiertes Bankmanagement 2001), S. 7.

[32] Vgl. zu diesem Absatz Schmeisser, Wilhelm; Mauksch, Carola; Schindler, Falko (Ausgewählte Verfahren 2005), S. 9.

[33] Siehe Punkt 5.4.

[34] Vgl. zu diesem Abschnitt Beinert, Claudia (Risikomanagement 2003), S. 26-27.

[35] O.V. (Prüfung des Risikomanagement o.J.), S. 1.

[36] Beinert, Claudia (Risikomanagement 2003), S. 27.

[37] Beinert, Claudia (Risikomanagement 2003), S. 25.

[38] Vgl. Dürselen, Karl E. (Risikomodelle 2002), S. 247.

[39] Vgl. Bodenmann, Jan Marc (Unternehmenssteuerung und -überwachung 2005), S. 135.

[40] Vgl. Beinert, Claudia (Bestandsaufnahme Risikomanagement 2003), S. 23.

[41] Vgl. zu diesem Absatz Schiller, Bettina; Tytko, Dagmar (Risikomanagement im Kreditgeschäft 2001), S. 1.

[42] Vgl. Dürselen, Karl E. (Risikomodelle 2002), S. 247.

[43] Abs. 1: Die Geschäftsführer haben in den Angelegenheiten der Gesellschaft die Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmannes anzuwenden.

Abs. 2: Geschäftsführer, welche ihre Obliegenheiten verletzen, haften der Gesellschaft solidarisch für den entstandenen Schaden.

[44] Vgl. Hagn, Walter; Walther Ursula (Risikomanagement im Firmenkundengeschäft 2006), S. 241.

[45] Schöne, Franziska (Risikomanagement und Rating 2003), S. 92.

[46] Vgl. Schöne, Franziska (Risikomanagement und Rating 2003), S. 92.

[47] Vgl. Reichling, Peter (Betriebliches RMS 2003), S. 112.

[48] § 43 Abs. 1 GmbHG.

[49] Vgl. Schöne, Franziska (Risikomanagement und Rating 2003), S. 92.

[50] Vgl. Schöne, Franziska (Risikomanagement und Rating 2003), S. 93.

[51] Entnommen aus Krob, Bernhard (Rating 2004), S. 100.

[52] Vgl. zu diesem Absatz Lützenrath, Christian; Peppmeier, Kai; Schuppener, Jörg (Bankstrategien 2006),

S. 10-11.

[53] Vgl. Beinert, Claudia (Bestandsaufnahme Risikomanagement 2003), S. 29.

[54] Vgl. Hagn, Walter; Walther Ursula (Risikomanagement im Firmenkundengeschäft 2006), S. 241.

[55] Vgl. Beinert, Claudia (Bestandsaufnahme Risikomanagement 2003), S. 29.

[56] Vgl. Wimmer, Harald (Probleme und Ansätze zur Früherkennung 2003), S. 15.

[57] Vgl. Saitz, Bernd (Risikomanagement und Unternehmensleitung 1999), S. 102.

[58] Artikel 2 Abs. 4 KonTraG.

[59] § 298 Abs. 2 Nr. 2a HGB.

[60] Vgl. Schulz, Achim (Anforderungen des KonTraG 1999), S. 479.

[61] § 91 Abs. 2 AktG.

[62] Vgl. Zakrzewski, Oliver; Wicher, Boris (Interne Revision und internes Kontrollsystem 2006), S. 597.

[63] Meyding, Thomas; Mörsdorf, Roland (Neuregelungen durch das KonTraG 1999), S. 9.

[64] Vgl. zu diesem Absatz Meyding, Thomas; Mörsdorf, Roland (Neuregelungen durch das KonTraG 1999), S. 9.

[65] Vgl. § 317 Abs. 1 und 2 HGB.

[66] Vgl. § 317 Abs. 2 Satz 2 HGB.

[67] Meyding, Thomas; Mörsdorf, Roland (Neuregelungen durch das KonTraG 1999), S. 10.

[68] § 317 Abs. 4 HGB.

[69] Vgl. Füser, Karsten; Gleißner, Werner (Rating-Lexikon 2005), S. 299.

[70] Zakrzewski, Oliver; Wicher, Boris (Interne Revision und internes Kontrollsystem 2006), S. 597.

[71] Vgl. zu diesem Absatz Saitz, Bernd (Risikomanagement und Unternehmensleitung 1999), S. 72.

[72] Vgl. Füser, Karsten; Gleißner, Werner (Rating-Lexikon 2005), S. 365.

[73] Füser, Karsten; Gleißner, Werner (Rating-Lexikon 2005), S. 365.

[74] Vgl. Schuppener, Jörg; Tillmann, Winfried (Auswirkungen auf Kreditgeschäft und Bonitätsprüfung 1999), http://www.krisennavigator.de.

[75] Schuppener, Jörg; Tillmann, Winfried (Kreditvergabe und KonTraG 1999), http://www.krisennavigator.de.

[76] Vgl. Schuppener, Jörg; Tillmann, Winfried (Kreditvergabe und KonTraG 1999), http://www.krisennavigator.de.

[77] Vgl. Cromme, G. (Corporate Governance o.J.), http://www.corporate-governance-code.de/.

[78] Vgl. zu diesem Absatz Hornberg, Matthias (Die Regelungen zur Beaufsichtigung der Geschäftsführung 2005), S. 36.

[79] Cromme, G. (Corporate Governance o.J.): http://www.corporate-governance-code.de/.

[80] Vgl. Deutscher Corporate Governance Kodex, S. 1.

[81] Vgl. Talaulicar, Till (DCGK 2002), S. 40.

[82] Vgl. Werder, Axel; Talaulicar, Till (Regulierungswirkungen 2003), S. 26.

[83] Werder, Axel; Talaulicar, Till (Regulierungswirkungen 2003), S. 26.

[84] Vgl. Deutscher Corporate Governance Kodex, S. 2.

[85] Füser, Karsten; Gleißner Werner (Rating-Lexikon 2005), S. 171.

[86] Vgl. Deutscher Corporate Governance Kodex, S.4 Punkt 3.2 u. S.6 Punkt 4.1.2.

[87] Deutscher Corporate Governance Kodex, S.9 Punkt 5.2.

[88] Deutscher Corporate Governance Kodex, S. 4 Punkt 3.4.

[89] Vgl. Deutscher Corporate Governance Kodex, S. 6 Punkt 4.1.4.

[90] Vgl. Deutscher Corporate Governance Kodex, S. 9-10 Punkt 5.3.2.

[91] Vgl. Feucht, Michael (MaRisk und externe Risikoberichterstattung 2006), S. 432.

[92] Vgl. Diederichs, Marc; Form, Stephan; Reichmann, Thomas (Standard zum Risikomanagement 2006), S. 369.

[93] Vgl. DRS 5-10, Anhang A, S. 14.

[94] [...], dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird.

[95] [...], dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird.

[96] Vgl. zu diesem Absatz DRS 5-10, S. 7.

[97] Vgl. Feucht, Michael (MaRisk und externe Risikoberichterstattung 2006), S. 433.

[98] DRS 5-10, S. 8.

[99] DRS 5-10, S. 9.

[100] Vgl. DRS 5-10, S. 11.

[101] Entnommen aus Feucht, Michael (MaRisk und externe Risikoberichterstattung 2006), S. 434.

[102] Vgl. zu diesem Absatz Peukert, Torsten; Fleischer, Stephan (Rating aus Bankensicht 2002), S. 595.

[103] Entnommen aus Bieg, Hartmut; Krämer, Gregor; Waschbusch, Gerd (Bankenaufsicht 2004), S. 325.

[104] Vgl. Peukert, Torsten; Fleischer, Stephan (Rating aus Bankensicht 2002), S. 595.

[105] Peukert, Torsten; Fleischer, Stephan (Rating aus Bankensicht 2002), S. 595.

[106] Vgl. o.V. (Monatsbericht 2006), S. 70.

[107] Vgl. Peukert, Torsten; Fleischer, Stephan (Rating aus Bankensicht 2002), S. 596.

[108] Schöne, Franziska (Risikomanagement und Rating 2003), S. 95.

[109] Vgl. Peukert, Torsten; Fleischer, Stephan (Rating aus Bankensicht 2002), S. 596.

[110] Vgl. Schiller, Bettina; Tytko, Dagmar (Risikomanagement im Kreditgeschäft 2001), S. 15.

[111] Vgl. Waschbusch, Gerd (Bankenaufsicht 2000), S. 95.

[112] Vgl. Lüdicke, Oliver (Ratingverfahren und -agenturen 2003), S. 66.

[113] Stapp, Ralf (Kreditwirtschaft 2006), S. 15.

[114] Vgl. Schneider, Andreas; Bauer, Helmut (Basel II und die Mindestanforderungen 2007), S. 10.

[115] § 25a Abs. 1.

[116] Vgl. Abendroth, Sören (Bankenrevision 2005), S. 163.

[117] Vgl. zu diesem Absatz § 45b KWG.

[118] Vgl. o.V. (Monatsbericht 2006), S. 77.

[119] Bauer, Helmut (Aufsicht über Banken 2006), S. 114.

[120] Vgl. Bauer, Helmut (Aufsicht über Banken 2006), S. 114.

[121] § 322 SolvV

Details

Seiten
97
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783638039888
ISBN (Buch)
9783638936316
Dateigröße
1.8 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v91146
Institution / Hochschule
Universität des Saarlandes
Note
2,7
Schlagworte
Ausgestaltung Kreditrisikomanagements Banken Berücksichtigung Regelungen

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Titel: Die Ausgestaltung des Kreditrisikomanagements bei Banken