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Auf dem Weg zur schwedischen Großmacht

Die Dynastie(n) der Wasa, ihre Politik und die Anfänge des schwedisch-polnischen Konflikts (1523-1604). Unter Berücksichtigung der konfessionellen, dynastischen und territorialen Entwicklung im Ostseeraum

Seminararbeit 2006 33 Seiten

Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Die Dynastie Wasa und das neue schwedische Königtum
II.1 Die Kalmarer Union und die Stellung Schwedens
II. 2 Der erste Wasa und das unabhängige schwedische Königreich
II. 3 Die Hanse als Gegner

III. Konflikte durch Reformierung und Neuordnung des Reiches
III. 1 Die Sture-Rebellen und die Reformen
III. 2 Das Kirchengold im Blick der schwedischen Finanzpolitik
III. 3 Die allgemeine Reichsversammlung von Västerås 1527 und 1544

IV. Die Anfänge eines konfessionell, dynastischen und territorialen Konflikts im baltischen Raum
IV. 1 Der Konflikt um das Erbe der Livländisch Konföderation
IV. 2 Der Anfang des „Dominium maris Baltici“
IV. 3 Der Streit der Gebrüder Wasa
IV. 4 Die Union Schweden-Polen 1592-1598

V. Schlussbetrachtung

VI. Literaturverzeichnis

I. Einleitung

Die frühneuzeitliche Geschichte des nordeuropäischen Raums ist eng mit dem Namen Gustav II. Adolf aus der Dynastie der Wasa verbunden, dem berühmten „Löwen aus Mitternacht“, welcher Schweden ab 1611 auf den Weg zur Großmacht führte. Dieser König wird in der historischen Forschung meist mit dem Beginn der „schwedischen Großmachtzeit“ verbunden. Den Weg, den Schweden seit dieser Zeit beschritten hatte war eng mit den machtpolitischen und dynastischen Auseinandersetzungen gegen Polen verbunden. Denn in Polen herrschte ebenfalls ein König aus dem Hause Wasa, der nicht nur wie Schweden die Vormachtstellung im Ostseeraum erringen wollte, sondern auch einen Anspruch auf den schwedischen Thron erhob.

Doch wie kam es zu diesem Konflikt? Welche Entwicklung nahm das Königreich Schweden, von seinem gewaltsamen Ausscheiden aus der Kalmarer Union 1523 und in der Zeit danach in der es mit inneren wie äußeren Problemen zu kämpfen hatte? Wie geriet Schweden dann später, am Anfang des 17. Jahrhunderts in den ständigen Konflikt mit der polnischen Adelsrepublik, der sich über einen Zeitraum von 1600 bis 1660, also bis zum Friedensschluss von Oliva erstreckte? Diese Fragen sollen die Basis meiner Hausarbeit „Auf dem Weg zur schwedischen Großmacht“ bilden.

In der Forschung ist relativ viel über die "schwedische Großmachtzeit" 1611-1721 und ihre Entwicklung bekannt. Zahlreiche Werke die in englischer und deutscher Sprache verfasst sind, müssen aber unter dem Aspekt betrachtete werden, das sie teilweise, da zu verschiedenen Zeiten geschrieben, auch unterschiedlichen Schulen und Gesichtspunkten entspringen. Das englischsprachige Werke von Michael Roberts „The swedish imperial experience“[1] und Klaus-Richard Böhmes Aufsatz „Building a Baltic Empire. Aspects of Swedish Expansion, 1560-1720“[2] zeigen dabei die unterschiedlichen Schulen auf. Aber auch die deutschen Aufsätze „Das Zeitalter der Nordischen Kriege von 1588-1809 als frühneuzeitliche Geschichtsepoche[3] und „Schweden als europäische Großmacht der Frühen Neuzeit“[4] von Klaus Zernack können herangezogen werden und wurden wie die erst genannten von mir für meine Hausarbeit genutzt. Daneben habe ich aber auch den Beitrag Ahasver von Brandts im „Handbuch der europäischen Geschichte, Die nordischen Länder von 1448-1654“[5], verwendet, welches einen ausführlichen Überblick für die von mir zu behandelnde Zeit von 1523-1604 gibt. Ein weiterer ebenfalls sehr ausführlicher Aufsatz von Werner Buchholz, mit dem Titel „Schweden mit Finnland“[6] zeigt die Kirchen- und Finanzpolitik des ersten Wasa Königs und die damit verbundenen Aufstände der ländlichen Bevölkerung. Weiter genutzte Literatur ist etwa Wolfgang Froese's Buch „Geschichte der Os tsee[7], Jörg-Peter Findeisen's „Schweden. Von den Anfängen bis zur Gegenwart“ und einige Handbücher zur polnischen und baltischen Geschichte.[8]

Diese Arbeit beschäftigt sich grundsätzlich so nicht direkt mit der Großmachtzeit Schwedens ab 1611, sondern mit ihren Voraussetzungen, welche in der Entwicklung Schwedens seit 1523 liegen. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit Schweden zur Zeit der Kalmarer Union und speziell mit dem „Stockholmer Blutbad“ bis zum Verlust des hanseatischen Handelsmonopols in Schweden. Es soll dabei das Zusammenwirken der schwedischen Bauern, Handwerker, Bergwerksleuten und Teilen des Adels gegen die Union gezeigt werden. Das dritte Kapitel beinhaltet die Konflikte innerhalb Schwedens, welche aufgrund der Politik des Königs Gustav Eriksson entstanden. Geldmangel, Schulden und die Modernisierung des Königreichs ließen zahlreiche Aufstände entstehen, welche sowohl von Bauern, als auch von Teilen des Adel und des Klerus getragen wurden. Im vierten Kapitel geht es dann um die Anfänge der schwedischen Expansions- und Großmachtpolitik. An deren Anfang stand das Ende der Livländischen Konföderation, welches einen Machtkampf um die baltische Region nach sich zog, der sich zuletzt sogar bis direkt in die Dynastie der Wasa erstreckte. Die dann später erfolgte Krönung Karl IX. war so der Anfang der schwedisch-polnischen Auseinandersetzungen, die für den Beginn der „schwedische Großmacht“ von großer Bedeutung waren.

Zum Schluss folgt dann eine kurze kritische Betrachtung der Politik Gustav Eriksson's und seiner Söhne, die wichtige Voraussetzungen, aber auch Konfliktpotenzial für die weitere schwedisch-polnische Geschichte lieferte.

II. Die Dynastie Wasa und das neue schwedische Königtum

II.1 Die Kalmarer Union und die Stellung Schwedens

Die drei skandinavischen Königreiche Dänemark, Norwegen und Schweden-Finnland sind in ihrer Geschichte eng miteinander verbunden, dies nicht zuletzt durch die Kalmarer Union. Unter der Herrschaft von Königin Margarete von Dänemark kam es zu dieser Verbindung welche von 1397 bis 1523 bestand. Das „Unionsdokument“[9], welches die Grundlage dieser Union war, wird bis heute in der Geschichtswissenschaft diskutiert.[10] Es ist fraglich inwieweit es eine Rechtsgrundlage für die Union war. Zumal das „Drei-Kronen-Reich“ auch schon zur damaligen Zeit nicht unumstritten war. Die Thronfolge war dabei oft ein Streitpunkt, welche Konflikte entstehen und sogar zwei Könige zeitgleich in Erscheinung treten ließ.[11] Die Unentschiedenheit des Reichsrates und des Hochadels für den einen oder anderen Kandidaten führte ab 1438 auch zur Einsetzung von Reichsverwesern (riksföreståndare), welche Schweden in der Königslosen Zeit regieren sollten.[12] Weitere Gründe für die Einführung des Amtes des Reichsverwesers, war die Minderjährigkeit oder Abwesenheit eines Throninhabers.[13]

Die Kalmarer Union war so nie über einen längeren Zeitraum stabil, sondern immer durch innere Konflikte geprägt. Durch die verwandtschaftlichen Beziehungen des Adels in allen drei Teilreichen herrschte jedoch eine tendenziell pro-dänische Haltung - die „Dänifizierung“.[14] Dabei stellte sich in Norwegen eine spezielle Situation dar, hier herrschte zwar auch ein pro-dänischer Adel, jedoch war der gesamte Stand des Hochadels relativ klein. Trotzdem konnten sich wegen der nicht sehr hoch entwickelten Wirtschaft und Bildung sowie dem durch dänische Beamte stark dominierten Verwaltungsapparat keine oppositionellen Kräfte gegen die dänische Herrschaft und die Union herausbilden. So wurde Norwegen letztendlich faktisch als „Nebenland der dänischen Krone“[15] verwaltet.[16] In Schweden hingegen stellte sich die Situation ganz anders als in Norwegen dar. Denn der schwedische Hochadel war in zwei Lager gespalten. In den „unionsfreundlichen“ Adel (die Oxenstierna-Wasa Gruppe) und den „pro-schwedischen“ Adel (sog. Axelssöhne), weshalb sich die Haltung Schwedens gegenüber Dänemark immer wieder änderte.[17] Die Wirtschaft Schwedens war vor allem durch die Landwirtschaft geprägt, in welcher

90 Prozent der Bevölkerung Arbeit fanden.[18] Neben den Bauern waren aber auch die Bergbauleute in Mittelschweden, wie in Dalarna, Mälersee, Närke u.a. von Bedeutung[19], denn sie unterstützen die Opposition ebenfalls und befürworteten die Eigenständigkeit des Landes. Aber hier ist kein Interesse an einem eigenen schwedischen Königtum zu sehen, sondern wirtschaftspolitische Erwägungen, welche sie zur Unterstützung der Unionsgegner veranlassten. Die Finanzen der dänisch dominierten Union, welche in Kriegszeiten stark strapaziert wurden, sollten auf Kosten der Bauern, Bergwerksbesitzer und Kaufleute erbracht werden, d.h. durch zu leistende Sondersteuern. Ein anderer Faktor der die schwedische Wirtschaft störte, war Anfang des 16. Jahrhunderts der dänisch geführte Krieg gegen die Hanse, welcher der wichtigste Transporteur für die zu exportierenden Handelsgüter Kupfer und Eisen war. Die „lübckfeindliche Politik“ Christians II., die ab 1520 einsetzte, ließ damit eine Gegnerschaft aus schwedischen Bauen, Bergwerks- und Hüttenbesitzern und hanseatischen Kaufleuten entstehen.[20]

Schweden war zwar nicht wirtschaftlich so geschwächt wie Norwegen und auch im Hochadel gab es eine Opposition die sich gegen Dänemark richtete, doch reichte dies alles bis 1520 nicht aus um Schweden aus der Union zu lösen.

Christian II. nutzte seine gestärkte Stellung nach dem gewonnen Konflikt gegen Schwedens Reichsverweser aus und ließ sich zum erblichen König von Schweden krönen.

Der vom dänischen König vorher geführte Feldzug gegen den eigentlich als Reichsverweser (riksföreståndare) für Schweden eingesetzten Sten Sture den Jüngeren wurde dadurch legitimiert, das er im Namen der katholischen Kirche agierte. Die Kirche, welche in Schweden viele Ländereien besaß, war nämlich ab 1516 in Streitigkeiten über das Gebiet von Almarestäket, welches auch vom riksföreståndare beansprucht wurde, geraten. Der Konflikt endete mit der Belagerung von Erzbischof Trolle von Uppsala, welcher sich im Dezember 1517 geschlagen geben musste und anschließend von Sten Sture zur Abdankung gezwungen wurde. Rom verhängte 1519 über Sten Sture und seiner Anhänger den Kirchenbann und ließ Christian II. in kirchlichem Auftrag gegen Stockholm und den Reichsverweser ziehen.[21]

Mit dem Tod Sten Stures des Jüngeren 1520 brach bald der Widerstand gegenüber Dänemark-Norwegen zusammen und die Union war wieder hergestellt. Der vom Papst ausgesprochene Bann über die Sture-Gänger blieb jedoch auch weiterhin bestehen, weshalb die von Christian II. gegebene zweifache Amnestiezusage letztendlich keinen Wert hatte. Unter der Leitung des zuvor abgesetzten und verjagten Erzbischofs Trolle saß nun das Kirchengericht und verurteilte zwei Bischöfe, mehrere Ratsherren, Bürgermeister, Adlige und Stockholmer Bürger zum Tode, weil sie Sten Sture unterstützt hatten. Die Vollstreckung des Urteils lag in der Verantwortung von Christian II., die Hinrichtungen erfolgten am 8.-9. November 1520 und sollten als das „Stockholmer Blutbad“ in die Geschichte eingehen.[22]

Es sah so aus als hätte Christian II. Schweden damit wieder unter die Kontrolle der Kalmarer Union gebracht und die politischen Feinde vernichtend geschlagen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte es Schweden so nicht geschafft die Abhängigkeit gegenüber Dänemark-Norwegen endgültig zu beseitigen. Potenzial für einen schwedischen Widerstand gegen die Kalmarer Union war im Adel, der Wirtschaft und in der Bevölkerung vorhanden, jedoch ungeordnet und immer wieder zerstritten. Die alte Ordnung des Mittelalters in Nordeuropa, dominiert durch die dänisch geführte Kalmarer Union, die Hanse und die katholischen Kirche, schien so nach dem Ende der schwedischen Opposition ungestört weiter existieren zu können.

II. 2 Der erste Wasa und das unabhängige schwedische Königreich

Christian II. hatte mit der Hinrichtung der Sture-Anhänger ein Exempel statuieren und die Minderheit der verbliebenen schwedischen Opposition somit ein für alle mal zum schweigen bringen wollen. Zu dieser Zeit wurde auch die dänisch-norwegische Politik gegenüber der Hanse immer aggressiver, indem Verbindungen mit den Niederlanden geknüpft wurden um das Handelsmonopol der Hanse zu durchbrechen.[23]

1521 wendete sich jedoch das Blatt für den Unionskönig, und er sah sich zwei Kontrahenten gegenüber. Die Sture-Anhänger hatten zwar die Spitze ihrer Bewegung verloren, doch kurze Zeit später formierten sie sich unter anderer Führung wieder neu. Der Schwede Gustav Eriksson Wasa, einst selbst Gefangener des dänischen Königs baute den Widerstand gegen die Union auf und zählte zu seinen Verbündeten neben den Bauern Mittelschwedens, die Bergwerksleute, Kaufleute, teile des Hochadels und die Hansestadt Lübeck, die ja durch die feindliche Handelspolitik des Unionskönigs bedrängt war. Militärische Siege gegen dänische Truppen und gegen den Erzbischof Trolle zeigten bald wieder, dass an ein Ende der Kämpfe nicht zu denken war. Teile des Hochadels, vorher noch Treu an der Seite Dänemarks, wechselten 1521 auf die Seite Wasa's.[24] Der Hochadel, vorher immer gespalten gewesen, stellte sich jetzt auf die Seite des neuen Anführers der Opposition, was eine eigenständige Position Schwedens nur stärkte. Der schwedische Reichsrat wählte Gustav Eriksson Wasa im August 1521 zum neuen riksföreståndare. Schon Anfang des Jahres 1521 beherrschte Gustav Wasa den größten Teil Mittelschwedens, welcher auch am Bevölkerungsreichsten war. Nicht zuletzt die Propaganda um das „Stockholmer Blutbad“[25] brachte viele weitere Anhänger für die Mithilfe gegen Dänemark-Norwegen und die Union mit sich. Mit Waffenhilfe der Hanse und dem eigenen Aufgebot ging Gustav Eriksson dann gegen die Dänen in den schwedischen Gebieten vor und besetzte Festzungen im Reichsgebiet von Schweden und Finnland.[26] Die Waffenlieferungen, Söldner und Gelder die die Hanse schickte, wurden durch Zollfreiheit im schwedischen Handel belohnt.[27] Das Ziel Christian II., die Opposition endgültig zu zerschlagen, wurde so nicht erreicht, die Aktionen des dänischen Königs wendeten sich vielmehr gegen ihn selbst.

[...]


[1] Siehe dazu: The Swedish imperial experience, 1560-1718, 3. Auflage, Cambridge 1989.

[2] Siehe dazu: BÖHME, Klaus-Richard, Building a Baltic Empire. Aspects of Swedish Expansion, 1560-1660., in: RYSTAD, Göran, BÖHME, Klaus-R., CARLGREN, Wilhelm M., The Baltic in Power Politics 1500- 1990, Volume I 1500-1890,Lund 1994, S. 177-197.

[3] Siehe dazu: ZERNACK, Klaus, Nordosteuropa. Skizzen und Studien zu einer Geschichte der Ostsee, Lüneburg 1993, S. 202-209.

[4] Siehe dazu: ZERNACK, Klaus, Das Zeitalter der Nordischen Kriege von 1558-1809 als Frühneuzeitliche Geschichtsepoche, in: KUNISCH, Johannes, LUIG, Klaus, MORAW, Peter, u.a. (Hrsgg.), Zeitschrift für historische Forschung, 1.Band/ 1. Heft, Berlin 1974, S. 55-79.

[5] Siehe dazu: BRANDT, Ahasver von, Die nordischen Länder von 1448-1654, in: Schieder, Theodor (Hrg.), Handbuch der europäischen Geschichte, Band 3, 2. Auflage, Stuttgart 1987, S. 962-988.

[6] Siehe dazu: BUCHHOLZ, Werner, Schweden mit Finnland, in: ASCHE, Matthias, SCHINDLNG (Hrsgg.), Dänemark, Norwegen und Schweden im Zeitalter der Reformation und Konfessionalisierung. Nordische Königreiche und Konfessionen 1500 bis 1660, Münster 2003, S. 107-273.

[7] Siehe dazu: FROESE, Wolfgang, Geschichte der Ostsee. Völker und Staaten am Baltischen Meer. Gernsbach 2002.

[8] Siehe dazu: HOENSCH, Jörg K., Geschichte Polens, 3. Auflage Stuttgart 1998 (UTB1251),

sowie: TUCHTENHAGEN, Ralph, Geschichte der baltischen Länder, München 2005 (Beck’sche Reihe 2355).

[9] Siehe dazu: FROESE,(2002), S. 190.

[10] Vgl.: BRANDT, Ahasver von, Die nordischen Länder von der Mitte des 11. Jahrhunderts bis 1448, in: Schieder,

Theodor (Hrg.), Handbuch der europäischen Geschichte, Band 2, 2. Auflage, Stuttgart 1987, S. 912-913.

[11] Gemeint ist hier die Königsherrschaft von Christian I. (Unionskönig) und Karl Knutsson (Karl VIII., zeitweiliger König von Schweden). Beiden gelang jedoch kein Sieg über den anderen. Der Hochadel Schwedens als politisches Gewicht, setzte sich zeitweise gegen beide zur Wehr, setzte Karl Knutsson mehrere male als König von Schweden ein und wieder ab (1548-57, 1564-65,1567-1570). Siehe dazu: BRANDT, (1987), 3. Band, S. 962-965.

[12] Sten Sture ernannte sich selbst zum Reichsverweser (riksföreståndare) nach dem Tod von Karl Knutsson (15.Mai. 1570). Ebd.: BRANDT (1987), 3. Band, S. 965. Zur Auflistung der Unionskönige und Reichsverweser, Siehe:BUCHHOLZ (2003), S. 108.

[13] Siehe dazu: BUCHHOLZ (2003), S. 124.

[14] Siehe dazu: FROESE (2002), S. 192. Die Erhebung des Hochadels war so schon allein durch die grenzüberschreitenden Besitzungen und Familienbande in allen Ländern unmöglich. Weder in Norwegen noch in Schweden waren die Bestrebungen aufgrund dieser Familien- und Besitzverhältnisse stark genug um gegen die Union erfolgreich vorzugehen.

[15] Siehe dazu: BRANDT (1987), 3. Band, S. 964.

[16] Ebd.: BRANDT (1987), 3. Band, S. 964.

[17] Siehe dazu: BRANDT (1987), 3. Band, S. 965.

[18] Siehe dazu: LINDEGREN, Jan, The Swedish “Military State” 1560-1720. Scandinavian Journal of History,

10 (1985), S. 309; sowie BUCHHOLZ(2003), S. 115.

[19] Siehe dazu: ZERNACK, Klaus, (2003) , S. 87.

[20] Siehe dazu: FINDEISEN (2003), S. 87, sowie: BRANDT, (1987), 3. Band, S. 973 und S. 977.

[21] Siehe dazu: BRANDT, (1987), 3. Band, S. 973-974.

[22] Siehe dazu: FINDEISEN (2003), S. 85-86; FROESE (2002), S. 207; BRANDT, (1987), 3. Band, S. 973-974.

[23] Siehe dazu: BRANDT, (1987), 3. Band, S. 977; FROESE (2002), S. 209.

[24] Ebd.: BRANDT, (1987), 3. Band, S. 977.

[25] Siehe dazu: BUCHHOLZ (2003), S. 129-130.

[26] Siehe dazu: FINDEISEN (2003), S. 88.

[27] Siehe dazu: BRANDT, (1987), 3. Band, S. 977.

Details

Seiten
33
Jahr
2006
ISBN (eBook)
9783638055666
ISBN (Buch)
9783638947107
Dateigröße
527 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v91062
Institution / Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald – Historisches Institut
Note
sehr gut (1,3)
Schlagworte
Großmacht Schwedische Großmachtzeit

Autor

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