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Institutionelle Strukturen des Kulturbetriebes Staatsoper Stuttgart

Seminararbeit 2007 12 Seiten

Kulturwissenschaften - Empirische Kulturwissenschaften

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einführung
1.1 Ziel Der Arbeit
1.2 Kurze Einführung in die Geschichte des Staatstheaters Stuttgart

2. Daten und Fakten zur Organisationsform der Stuttgarter Oper

3. Die Stuttgarter Staatsoper im Kontext der Kulturellen Produktion

4. Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Staatstheater Stuttgart

Abbildung 2: Innenraum der Staatsoper

Abbildung 3: Organigramm der Staatstheater

1. Einführung

Im Laufe des Studiums des Sport-, Kultur- und Veranstaltungsmanagements ist es von größter Bedeutung die einzelnen Disziplinen praxisnah und anhand von Unternehmen aus der Branche kennen zu lernen. Die Exkursion nach Wien hat gezeigt wie wichtig und sinnvoll es ist als Student, in einzelne Kulturbetriebe einen ersten Eindruck von dem zu bekommen, was später eventuell Mittelpunkt der eigenen Arbeit sein kann.

Nun soll auch mit dieser Arbeit gezeigt werden wie ein solcher Kulturbetrieb „von innen“ aussieht, was ihn ausmacht und wie die Symbiose aus Management und Kreativer Leitung so reibungslos funktioniert, dass er, wie im Falle der Staatsoper Stuttgart, schon zum sechsten Mal zum Opernhaus des Jahres gekürt wurde.

1.1 Ziel Der Arbeit

Ziel dieser Arbeit aus der Lehrveranstaltung Kulturmanagement soll es sein, einen ersten Einblick in eine Form des institutionellen Kulturbetriebes der eigenen Wahl zu bekommen und diesen soweit wie möglich durch Interviews mit Ansprechpartnern, Internet- und sonstiger Quellenrecherche zu vertiefen. Des Weiteren wird das Feld der Kulturproduktion erörtert und aus diesem Kontext heraus das Unternehmen mit den Aspekten des Ökonomischen und Symbolischen Kapitals nach Pierre Bourdieu verglichen. Zuletzt werden etwaige Problem- bzw. Entwicklungsfelder identifiziert und vorgestellt. Für diese Arbeit wurden die Staatstheater Stuttgart gewählt, mit Hauptaugenmerk auf der Staatsoper. Anhand dieses Kulturbetriebes soll auf obige Problemstellung geantwortet werden.

1.2 Kurze Einführung in die Geschichte des Staatstheaters Stuttgart

Da Stuttgart vor dem eigentlichen Bau des Staatstheaters die einzig größere Stadt in Württemberg war, gab es außer dem Königlichen Hoftheater, das später in das Staatstheater von Max Littmann umkonzipiert wurde, kein weiteres ganzjährig bespielbares Theater im Land, weshalb das Stuttgarter Hoftheater gut besucht war. Im 18. Jahrhundert entstand direkt neben dem Hoftheater das neue Residenzschloss, das gegenwärtig das Herzstück Stuttgarts in der Stadtmitte ausmacht.[1] Das heutige Staatstheater Stuttgart wurde von 1909 bis 1912 vom Architekten Max Littmann als Doppeltheater aus Schauspiel und Oper erbaut.

Aus den Plänen des Münchner Architekten entstanden unter anderem auch das Hofbräuhaus in München, das Charlottenburger Schillertheater, das Großherzogliche Hoftheater in Weimar und das Künstlertheater in München.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Staatstheater Stuttgart

(Quelle: http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/4524436)

Da nach dem zweiten Weltkrieg nur noch das mit Säulen geschmückte Große Haus erhalten war, war ein Neubau unerlässlich. Seit dem Neuerungen 1959 bis 1962 ist das Staatstheater Stuttgart das größte Drei Sparten Theater ganz Europas mit Oper, Schauspiel und Ballett doch leider verschwanden die Stuckarbeiten und Verzierungen währenddessen gänzlich[2] Ursprünglich war das Staatstheater ein Doppeltheater aus Schauspiel und Oper.[3] Die Innenräume wurden 1982 bis 1984, nachdem die ursprünglichen Pläne Littmanns wieder gefunden wurden, in den ursprünglichen Zustand zurückgeführt. In der Wandelhalle stehen nun wieder wie vor dem Umbau 1959 bis 1962 Mamorbüsten von Dichtern und Komponisten und ein großes Deckengemälde schmückt den Zuschauerraum. Vom Opernregisseur Max Reinhardt (1873 - 1943) als das schönste Opernhaus der Welt bezeichnet, ist es gleichzeitig Bühne für Oper, Schauspiel und Ballett.

[...]


[1] Vgl. Weiss- Vossenkuhl, 1983, S.3f

[2] Vgl. URL: http://www.bahn.de/regional/view/bawue/spezial2/stuttgart_kulturell.shtml[02.02.07]

[3] Vgl. URL: http://www.stuttgart-tourist.de/DEU/freizeit/staatstheater.htm [04.02.07]

Details

Seiten
12
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783638050968
ISBN (Buch)
9783640866861
Dateigröße
696 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v90776
Institution / Hochschule
Fachhochschule Kufstein Tirol
Note
1,0
Schlagworte
Institutionelle Strukturen Kulturbetriebes Staatsoper Stuttgart Kulturmanagement

Autor

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Titel: Institutionelle Strukturen des Kulturbetriebes Staatsoper Stuttgart