Lade Inhalt...

Zwischen Fiktion und Rekonstruktion - Können Historienbilder einen Beitrag zum methodisch-analytischen Umgang mit Bildern im Geschichtsunterricht leisten?

Seminararbeit 2008 32 Seiten

Didaktik - Geschichte

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Wie wir sehen, hören wir nichts! – Einleitung

2. Was zeichnet eine Bildquelle? – Das Medium und seine Spezifika
2.1. Zeichen setzen! – Was ist eine Bildquelle?
2.2. Kein Ei gleicht dem anderen. – Differenzierungskategorien der Bildquelle als Gattung
2.3. Verstehsehen! – Die Verstehensstufen der Bildbetrachtung
2.4. Zwischenfazit

3. Multitalent! – Didaktische Legitimationen des Bildeinsatzes im Geschichtsunterricht
3.1. Alle guten Dinge sind vier! – Das Bild als Quelle im Geschichtsunterricht
3.2. Veranschaulichung und Versprachlichung
3.3. Legitimation aus Sicht der Pädagogischen Psychologie
3.4. Beschränkter Reichtum – Von der geschichtstheoretischen Armut und dem didaktischen Reichtum der Bilder
3.5. Zwischenfazit

4. Licht aus, Spot an! – Methodische Verfahren zum Umgang mit Bildern im Geschichtsunterricht
4.1. Methodische Grundvoraussetzungen im Umgang mit Bildern im Geschichtsunterricht
4.2. Lokalisation des Bildeinsatzes in der Unterrichtssituation
4.3. Heuristische Bildverwendungsstrategien im Umgang mit dem Illusionismusproblem
4.3.1. Verlangsamung
4.3.2. Rekontextualisierung
4.3.3. Handlungsorientierung
4.3.4. Verfremdung
4.4. Im Gleichschritt Marsch! – Verschiedene Verfahrensmodelle zur Bildanalyse
4.4.1. Der Panofsky-Drei-Schritt
4.4.2. Der Bergmann-Vier-Schritt
4.4.3. Der Erdmann-Sieben-Schritt
4.5. Zwischenfazit

5. In Szene gesetzt! – Vorteile des Einsatzes von Historienbildern im Geschichtsunterricht
5.1. Was zeichnet ein Historienbild?
5.1.1. Zwischen Fiktion und Rekonstruktion
5.1.2. Zeitgleich! – Die vier Zeitebenen des Historienbildes
5.2. Didaktische Legitimation des Einsatzes von Historienbildes im Geschichtsunterricht anhand eines kurzen Beispiels (Zwischenfazit)

6. Und wir ‚hören’ sie doch...! – Fazit

7. Literaturverzeichnis
7.1. Sekundärliteratur
7.1.1. Monografien
7.1.2. Sammelbände
7.1.3. Aufsätze
7.2. Bildnachweise

1. Wie wir sehen, hören wir nichts! – Einleitung

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, heißt es und doch sprechen sie nicht von sich aus. Das Verständnis/das Lesen eines Bildes muss erst erlernt werden.

Bilder als stumme Zeugnisse kulturell geformter Vergangenheitsüberlieferung sind ein Bestandteil und zugleich Quellen von Geschichte. Aber nicht nur der Blick in die Vergangenheit, sondern auch eine zukunftsgerichtete Perspektive macht die Bedeutung und beeinflussende Macht von Bildern schnell deutlich. Der gekonnte, methodengeleitete Umgang mit Bildern sowohl in Hinblick auf die Entschlüsselung und Vorstellungsentwicklung von Vergangenem als auch in Hinblick auf den gegenwärtigen Umgang in einer stark visualisierten Umwelt ist von zunehmender Bedeutung für die Weltorientierung.[1]

Diese Arbeit, die im Rahmen des Seminars „Bilder und historisches Lernen“ (AM7) angeregt wurde, soll der Frage nachgehen, ob und wie Historienbilder als Bildquellen einen Beitrag zum methodisch-analytischen Umgang mit Bildern im Geschichtsunterricht leisten können.

Der hier verwendete Bildquellenbegriff wird sich stets an dem von Grafe und Hinrichs konzipierten orientieren, der Gemälde, Karikaturen, Plakate, zeitgenössische Fotografien und historische Karten umfasst.[2]

Ausgehend von einem Überblick zum Bildquellenbegriff und seinen spezifischen Eigenschaften und Besonderheiten in Hinblick auf den Geschichtsunterricht, sollen Legitimationsansätze aus verschiedenen für die Unterrichtssituation relevanten Perspektiven dargestellt werden. In Hinblick auf den methodisch-analytischen Umgang mit Bildquellen werden darauf folgend drei unterschiedliche Verfahrensmodelle für den Geschichtsunterricht skizziert. Abschließend soll anhand von Manets „Erschießung des Kaisers Maximilian“ die didaktische Besonderheit des Historienbildes zwischen Fiktion und Rekonstruktion in Hinblick auf einen methodisch-analytischen Umgang mit den Besonderheiten und Problemen (Beschränktheit und Illusionismusproblem) von Bildern/Bildquellen als Teil einer umfassenden Bildkompetenz aufgezeigt werden.

2. Was zeichnet eine Bildquelle aus? – Das Medium und seine Spezifika

Um eine didaktische Legitimation und die Vorteile der Bildgattung Historienmalerei darzulegen, soll im ersten Themenkomplex zunächst betrachtet werden, was das Bild als übergeordnete Quellengattung auszeichnet und wo seine Besonderheiten und Probleme in Hinblick auf eine Verwendung im Geschichtsunterricht liegen.

Ausgehend von allgemeinen Aspekten des Bildes als Quelle werden einzelne Untergattungen vorgestellt und abschließend im Geschichtsunterricht zu berücksichtigende Wahrnehmungs- und Verstehensstrukturen und bildspezifische Wahrnehmungs- und Verstehensprobleme erläutert werden.

2.1. Zeichen setzen! – Was ist eine Bildquelle?

Aus geschichtswissenschaftlicher Perspektive sind BilderAnm.1 wie Texte als historische Quellen zu betrachten und damit kulturell geformte Überlieferungen der Vergangenheit, die kritisch im quellenkundlichen Sinne zu behandeln sind.[3]

Sie sind durch ihren „Kunstcharakter“[4] allerdings nie als absichtsfreie Überreste, sondern stets als fragmentarische Zeugnisse von Tradition zu betrachten.[5]

Bilder können durch den inhärenten darstellenden Charakter als Zeugnis der materiellen Kultur auf realienkundliche Fragen Antwort geben.[6]

Darüber hinaus dienen sie der Sozial-, Alltags-, Kultur- und Mentalitätsgeschichte als intentional konstruierte Darstellung beim Erforschen von „gesellschaftlichen Wertvorstellungen, sozialen Beziehungen, den Wahrnehmungen und Gefühlen von Menschen, alltäglichen Verhaltensweisen und Haltungen und schließlich ihrem Verhältnis zur Außenwelt der Natur oder Technik.“[7]

Allerdings bilden sie in Vergangenheit Geschehenes nicht real ab, sondern beinhalten bildlich dargestellte Anschauungen von Welt oder Teilen davon entweder in Hinblick auf das gesellschaftliche Verständnis von vergangenen Ereignissen in der betrachteten Gegenwart oder in Hinblick auf ein gesellschaftlich intendiertes (Selbst-)Verständnis der dargestellten vergangenen Gegenwart.[8]

Gerade in Bezug auf solche in Bildern enthaltenen kollektive Vorstellungen von Welt sowie Selbstdeutungen und Bewusstseinshaltungen ist dieses darstellende Medium für die Geschichtswissenschaft und -didaktik von großer Bedeutung.[9]

BilderAnm.2, ähnlich den Textquellen, sind in besonderem Maße auf Kontextualisierung angewiesen, da sie als „Momentaufnahmen“[10] nicht narrativ sind. „Sie erzählen nicht“[11], wie Sauer es treffend formuliert und können so keinerlei Abläufe, Prozesse, Ideen oder Strukturen darstellen.[12]

Ähnliches meint das Merkmal der Beschränktheit des Bildes.[13]

Ein Bild als Momentaufnahme ist stets isoliert von Ort, Zeit und Zusammenhang und damit „immer notwendig ein beschränktes“ (Hegel).[14]

Daraus folgt, dass die Bildquelle als Gegenstand historischer Betrachtung nicht selbst Historie bildet, sie ist vielmehr deren Voraussetzung und Rohstoff, wobei sie diese historische Basis als eine nicht-sprachliche darbietet.[15]

Ein weiteres Merkmal von Bildquellen ist daher, dass sie erst durch Sprache formal und inhaltlich mitteilbar werden.[16]

Das Bild als Gattung der Kategorie Medium weist bestimmte Spezifika auf, die bei der inhaltlichen Analyse stets berücksichtigt werden müssen. So sind Ähnlichkeit und Unvollständigkeit konstitutive Merkmale von Bildern, wie die Definition nach Schönemann deutlich macht[17]:

„Ein Bild [...] ist ein Kunstding, das ein Naturding absichtsvoll ähnlich abbildet, ohne es materialiter zu verdoppeln; denn sonst wäre es ein neues Exemplar des Naturdings, als kein Bild, sondern eine Nachahmung“[18]

Aufgrund seiner Oberflächlichkeit und Zweidimensionalität ist ein Bild damit von einer „ontologischen Unvollständigkeit“ geprägt.[19]

Neben diesem ersten bildkonstituierenden Merkmal verweist Schönemann auf fünf weitere, die zusammen den „elliptischen Charakter“ eines Bildes ausmachen.[20]

- Selektivität: Damit ist der oben bereits angesprochene Umstand gemeint, dass Bilder „notwendig ausschnitthaft“ sind und keinen Kontext abbilden.[21]
- Perspektivität: Bilder sind mono- und nicht multiperspektivisch, da sie in Abhängigkeit zur Perspektivenwahl des Bildproduzenten stehen.[22]
- Gestalterische Durchformung: Damit ist der Konstruktcharakter eines Bildes gemeint. Einzelne Komponenten können hinzugefügt oder ausgelassen werden sowie symbolisch aufgeladen, abgeschwächt oder umgestaltet werden.[23]
- Statik: Wie oben bereits erläutert, sind Bilder Momentaufnahmen. Dynamische Vorgänge werden in ihnen festgehalten und zu statischen Abbildungen. Durch das Fehlen mindestens zweier zeitdifferenter Ereignisse entsteht der nicht-narrative Charakter von Bilder.[24]
- Konkretheit oder Mangel an Abstraktion: Durch den konkreten Darstellungscharakter und die Nicht-Narrativität eines Bildes ist es nicht nur unmöglich, aktive Ereignisse (Prozesse etc.) abzubilden, sondern auch abstrakte Begriffe sind nicht abbildbar.[25]

Trotz des theoretischen Wissens um die ontologische Unvollständigkeit und der elliptischen Charakter von Bildern stellt sich häufig bei der Wahrnehmung von Bildern das Illusionismusproblem ein.Anm.3 Die im Abbild durch „Konkretion“ vorgetäuschte Authentizität wird dabei als Wirklichkeit missverstanden.[26]

Diese ‚Täuschung’ entsteht durch das Zusammenwirken von Gattungseigenschaften und Rezeptionsmechanismen und durch den Mangel an Kontextwissen, das dem Betrachter den elliptischen Charakter eines Bildes wieder deutlich machen und damit die vermutete Authentizität zerstören würde.[27]

Als letzte Bildquellen bestimmende Merkmale sollen hier die Systemizität und die Produktivität festgehalten werden.[28]

Bilder sind damit Ausdruck eines analogen, syntaktisch dichten Symbolsystems, d.h. es beinhaltet eine unbegrenzte Anzahl von Zeichen, die einander überlappen und ineinander übergehen können und die Bildung von immer neuen Symbolen zulassen.[29]

Den systematischen Aufbau von Bildquellen berücksichtigen zu können, ist daher auch ein Teil einer umfassenden Bildkompetenz, wenn diese als die Fertigkeit Bilder verstehen zu können verstanden wird.[30]

Im Folgenden sollen hierauf aufbauend weitere Aspekte der Bildwahrnehmung- und des Bildverstehens erläutert werden.

2.2. Kein Ei gleicht dem anderen. – Differenzierungskategorien der Bildquelle als Gattung

Die Gattung BildquelleAnm.4 umfasst eine Vielzahl an verschiedenartigen Werken. Daher ist eine erste systematische Einordnung bei der Betrachtung einer Bildquelle in Differenzierungskategorien in Hinblick auf das historische Erkenntnisinteresse im Geschichtsunterricht als erste Orientierung hilfreich und von Nöten.[31]

Beispielsweise sollen hier die eher thematisch orientierten Systematisierungskategorien nach Sauer dargestellt werden.[32]

Unter Berücksichtigung möglicher Überschneidungen unterscheidet er Bildquellen hinsichtlich

- des Bildinhaltes (Welcher Gegenstand/Welches Ereignis ist auf dem Bild zu sehen?),
- der Intention (Warum ist das Dargestellte in dieser Form abgebildet worden?),
- der Zeitebenen (Bildet die Quelle einen Gegenstand/ein Ereignis aus seiner Gegenwart/nahen Vergangenheit seiner Entstehungszeit ab (zeitgleiches Bild) oder wird ein Gegenstand/Ereignis aus der Vergangenheit dargestellt (Geschichtsbild)?),
- der Frage, ob es sich um ein Einzelbild oder Bildreihe handelt (Handelt es sich um eine Momentaufnahme oder um die Darstellung eines Prozesses mittels einer Bildreihe?) und
- hinsichtlich der Techniken und Präsentationsformen (Welche Abbildungstechnik verwendete der Produzent?).[33]

Ein anderes Differenzierungssystems unterscheidet die Vielzahl an Bildquellen anhand ihrer Funktionen und Verfahren in Hinblick auf die Einübung von Methodenkompetenzen im Geschichtsunterricht:

- Kunstwerke als historische Quellen
- Bilder als Quelle für Realaussagen
- Geschichtsdarstellungen
- Kommunikationsmedien als Bildquellen[34]

Einen vollständigen und universellen Differenzierungskatalog kann es gerade durch die Abhängigkeit vom historischen Erkenntnisinteresse und dem Unterrichtsziel nicht geben. Dennoch ist eine erste Orientierung mittels solcher Differenzierungskategorie im methodisch-reflektierten Umgang mit dem Medium Bild notwendig.[35]

2.3. Verstehsehen! – Die Verstehensstufen der Bildbetrachtung

Besonders müssen im unterrichtlichen Umgang mit Bildquellen die spezifisch visuellen Aspekte und Probleme des Mediums berücksichtigt werden. Äußere Rahmenbedingungen, subjektbezogene oder individuelle Bedingungen und soziale Bedingungen nehmen neben den oben erläuterten Merkmalen und Eigenschaften Einfluss auf das Verstehen eine Bildes.[36]

[...]


[1] Zum Thema ‚Bilderflut’: Bergmann, Gerd: „...so ist das Bild immer notwenig ein beschränktes“ – historisches Denken durch Bilder, in: Schneider, Gerd (Hg.): Die visuelle Dimension des Historischen (Forum Historisches Lernen), Schwalbach/Ts. 2002, S.9f, Scholz, Oliver R.: Was heißt es Bilder zu verstehen?, in: Sachs-Hombach, Klaus und Klaus Rehkämper (Hg.): Bild – Bildwahrnehmung – Bildverarbeitung. Interdisziplinäre Beiträge zur Bildwissenschaft (Studien zur Kognitionswissenschaft), Nachdruck der 1. Auflage, Wiesbaden 1998, S.105 und Sauer, Michael: Bilder im Geschichtsunterricht. Typen, Interpretationsmethoden, Unterrichtsverfahren, 2. überarbeitete und aktualisierte Auflage, Seelze-Velber 2000, S.14.

[2] Grafe, Edda und Carsten Hinrichs: Visuelle Quellen und Darstellungen, in: Günther-Arndt, Hilke (Hg.): Geschichtsdidaktik. Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II, 2. Auflage, Berlin 2003, S.94.

Anm. 1 Im Sinne des in der Einleitung dargelegten Bildquellenverständisses (Siehe bei: Grafe, Edda und Carsten Hinrichs: Visuelle Quellen und Darstellungen, in: Günther-Arndt, Hilke (Hg.): Geschichtsdidaktik. Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II, 2. Auflage, Berlin 2003, S.94.

[3] Sauer, Michael: Bilder im Geschichtsunterricht. Typen, Interpretationsmethoden, Unterrichtsverfahren, 2. überarbeitete und aktualisierte Auflage, Seelze-Velber 2000, S.11, Grafe, Edda und Carsten Hinrichs: Visuelle Quellen und Darstellungen, in: Günther-Arndt, Hilke (Hg.): Geschichtsdidaktik. Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II, 2. Auflage, Berlin 2003, S.95, Wilharm, Irmgard: Geschichte, Bilder und die Bilder im Kopf, in: Dies. (Hg.): Geschichte in Bildern. Von der Miniatur bis zum Film als historische Quelle (Geschichtsdidaktik. Studien, Materialen. Neue Folge, Band 10), Pfaffenweiler 1995, S.16 und Von Borries, Bodo: Zeitgenössische Dokumente und/oder historische Rekonstruktionen? Gattungen und Anmutungen von Geschichtsbildern, in: Schneider, Gerd (Hg.): Die visuelle Dimension des Historischen (Forum Historisches Lernen), Schwalbach/Ts. 2002, S.34f.

[4] Von Borries, Bodo: Zeitgenössische Dokumente und/oder historische Rekonstruktionen? Gattungen und Anmutungen von Geschichtsbildern, in: Schneider, Gerd (Hg.): Die visuelle Dimension des Historischen (Forum Historisches Lernen), Schwalbach/Ts. 2002, S.41.

[5] Ebd. und Bergmann, Klaus: „...so ist das Bild immer notwendig ein beschränktes“ – historisches Denken durch Bilder, in: Schneider, Gerd (Hg.): Die visuelle Dimension des Historischen (Forum Historisches Lernen), Schwalbach/Ts. 2002, S.13.

[6] Sauer, Michael: Bilder im Geschichtsunterricht. Typen, Interpretationsmethoden, Unterrichtsverfahren, 2. überarbeitete und aktualisierte Auflage, Seelze-Velber 2000, S.11ff.

[7] Ders., S.13.

[8] Wilharm, Irmgard: Geschichte, Bilder und die Bilder im Kopf, in: Dies. (Hg.): Geschichte in Bildern. Von der Miniatur bis zum Film als historische Quelle (Geschichtsdidaktik. Studien, Materialen. Neue Folge, Band 10), Pfaffenweiler 1995, S.13, Sauer, Michael: Bilder im Geschichtsunterricht. Typen, Interpretationsmethoden, Unterrichtsverfahren, 2. überarbeitete und aktualisierte Auflage, Seelze-Velber 2000, S.11 und Ders.: Bilder, in: GWU 51, 2000, S.114f.

[9] Sauer, Michael: Bilder im Geschichtsunterricht. Typen, Interpretationsmethoden, Unterrichtsverfahren, 2. überarbeitete und aktualisierte Auflage, Seelze-Velber 2000, S.13.

Anm. 2 ausgenommen Bildreihen und logische Bilder. Siehe dazu auch: Sauer, Michael: Bilder im Geschichtsunterricht. Typen, Interpretationsmethoden, Unterrichtsverfahren, 2. überarbeitete und aktualisierte Auflage, Seelze-Velber 2000, S.14.

[10] Ders., S.13f.

[11] Ders., S.14.

[12] Ders., S.13f.

[13] Bergmann, Gerd: „...so ist das Bild immer notwenig ein beschränktes“ – historisches Denken durch Bilder, in: Schneider, Gerd (Hg.): Die visuelle Dimension des Historischen (Forum Historisches Lernen), Schwalbach/Ts. 2002, S.11-14.

[14] Ders., S.11.

[15] Von Borries, Bodo: Zeitgenössische Dokumente und/oder historische Rekonstruktionen? Gattungen und Anmutungen von Geschichtsbildern, in: Schneider, Gerd (Hg.): Die visuelle Dimension des Historischen (Forum Historisches Lernen), Schwalbach/Ts. 2002, S.41 in Verbindung mit Schönemann, Bernd; Visualität als Lernfalle? Vom Nutzen und Nachteil der Bilder beim Aufbau von Geschichtsbewusstsein, in: Schneider, Gerd (Hg.): Die visuelle Dimension des Historischen (Forum Historisches Lernen), Schwalbach/Ts. 2002, S.24.

[16] Schönemann, Bernd; Visualität als Lernfalle? Vom Nutzen und Nachteil der Bilder beim Aufbau von Geschichtsbewusstsein, in: Schneider, Gerd (Hg.): Die visuelle Dimension des Historischen (Forum Historisches Lernen), Schwalbach/Ts. 2002, S.24.

[17] Ders., S.23.

[18] angelehnt an Hans Jonas: Schönemann, Bernd; Visualität als Lernfalle? Vom Nutzen und Nachteil der Bilder beim Aufbau von Geschichtsbewusstsein, in: Schneider, Gerd (Hg.): Die visuelle Dimension des Historischen (Forum Historisches Lernen), Schwalbach/Ts. 2002, S.23.

[19] Ebenda.

[20] Ders., S.23f.

[21] Ders., S.23.

[22] Ebenda.

[23] Ders., S.24.

[24] Ebenda.

[25] Ebenda.

Anm. 3 Zu berücksichtigen ist, dass es sich hier um eine medienspezifische Variante des Illusionismusproblems, welches als generelles Problem im Umgang mit Geschichte verstanden werden kann, handelt. (Siehe hierzu: Schönemann, Bernd; Visualität als Lernfalle? Vom Nutzen und Nachteil der Bilder beim Aufbau von Geschichtsbewusstsein, in: Schneider, Gerd (Hg.): Die visuelle Dimension des Historischen (Forum Historisches Lernen), Schwalbach/Ts. 2002, S.23)[26] Schönemann, Bernd; Visualität als Lernfalle? Vom Nutzen und Nachteil der Bilder beim Aufbau von Geschichtsbewusstsein, in: Schneider, Gerd (Hg.): Die visuelle Dimension des Historischen (Forum Historisches Lernen), Schwalbach/Ts. 2002, S.22.

[27] Vergleiche Schönemann, Bernd; Visualität als Lernfalle? Vom Nutzen und Nachteil der Bilder beim Aufbau von Geschichtsbewusstsein, in: Schneider, Gerd (Hg.): Die visuelle Dimension des Historischen (Forum Historisches Lernen), Schwalbach/Ts. 2002, S.23 und S.25.

[28] Scholz, Oliver R.: Was heißt es Bilder zu verstehen?, in: Sachs-Hombach, Klaus und Klaus Rehkämper (Hg.): Bild – Bildwahrnehmung – Bildverarbeitung. Interdisziplinäre Beiträge zur Bildwissenschaft (Studien zur Kognitionswissenschaft), Nachdruck der 1. Auflage, Wiesbaden 1998, S.105.

[29] Vergleiche Scholz, Oliver R.: Was heißt es Bilder zu verstehen?, in: Sachs-Hombach, Klaus und Klaus Rehkämper (Hg.): Bild – Bildwahrnehmung – Bildverarbeitung. Interdisziplinäre Beiträge zur Bildwissenschaft (Studien zur Kognitionswissenschaft), Nachdruck der 1. Auflage, Wiesbaden 1998, S.105 und S.110.

[30] Ders., S.105.

Anm. 4 Im Sinne des in der Einleitung erläuterten Bildbegriffes.

[31] Sauer, Michael: Bilder, in: GWU 51, 2000, S.115.

[32] Vergleiche Sauer, Michael: Bilder, in: GWU 51, 2000, S.115 und Grafe, Edda und Carsten Hinrichs: Visuelle Quellen und Darstellungen, in: Günther-Arndt, Hilke (Hg.): Geschichtsdidaktik. Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II, 2. Auflage, Berlin 2003, S.96.

[33] Sauer, Michael: Bilder, in: GWU 51, 2000, S.115f und Grafe, Edda und Carsten Hinrichs: Visuelle Quellen und Darstellungen, in: Günther-Arndt, Hilke (Hg.): Geschichtsdidaktik. Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II, 2. Auflage, Berlin 2003, S.96.

[34] Grafe, Edda und Carsten Hinrichs: Visuelle Quellen und Darstellungen, in: Günther-Arndt, Hilke (Hg.): Geschichtsdidaktik. Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II, 2. Auflage, Berlin 2003, S.96.

[35] Ebenda.

[36] Oliver R.: Was heißt es Bilder zu verstehen?, in: Sachs-Hombach, Klaus und Klaus Rehkämper (Hg.): Bild – Bildwahrnehmung – Bildverarbeitung. Interdisziplinäre Beiträge zur Bildwissenschaft (Studien zur Kognitionswissenschaft), Nachdruck der 1. Auflage, Wiesbaden 1998, S.108.

Details

Seiten
32
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783638047524
ISBN (Buch)
9783638944120
Dateigröße
690 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v90395
Institution / Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg – Institut für Geschichte
Note
1,3
Schlagworte
Zwischen Fiktion Rekonstruktion Können Historienbilder Beitrag Umgang Bildern Geschichtsunterricht

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Zwischen Fiktion und Rekonstruktion - Können Historienbilder einen Beitrag zum methodisch-analytischen Umgang mit Bildern im Geschichtsunterricht leisten?