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Stresemanns Erfolg in der Ruhrkrise und dessen Bedeutung

Zwischenprüfungsarbeit 2007 31 Seiten

Gesch. Europa - Deutschland - I. Weltkrieg, Weimarer Republik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Ergebnis des Weltkrieges

III. Äußere Lage der frühen 1920er Jahre
A. Zwischen Verweigerung und Erfüllung
B. Neue Optionen und neue Einkreisung
B.1. Hintergrund: Der französisch-polnische Zangengriff
B.2. Rapallo

IV. Machtprobe an der Ruhr
A. Frankreichs Entschluss zur Ruhrgebietsbesetzung
B. Ruhrkampf
C. Cunos Scheitern

V. Gustav Stresemann und die außenpolitische Wende
A. Grundkonzept
B. Der Weg aus der Ruhrkrise
B.1. „Kalkulierte Kapitulation“ und Republik am Abgrund
B.2. Frankreichs erzwungener Umschwung
B.3. Die Zäsur von London und deren Folgen

VI. Fazit

VII. Quellen-/ und Literaturverzeichnis
Quellenbände
Literatur
Zeitschriftenaufsätze
Multimediale Darstellung

I. Einleitung

Gustav Stresemann gilt als der erste deutsche Staatsmann seit Bismarck, der eine konzeptionelle und erfolgreiche Außenpolitik betrieben hat.

Was aber war Stresemanns Konzept und in welcher Hinsicht hatte er Erfolg?

Dieser Frage will die hier vorgelegte Arbeit im Rahmen des Proseminars „Der Ruhrkampf 1923“ nachgehen. Untersucht werden soll der Weg von jenem Ruhrkampf bis zur Londoner Konferenz im ersten Amtsjahr von Gustav Stresemann als Außenminister des Deutschen Reiches zwischen August 1923 und August 1924. Um Stresemanns Wirken in diesem Jahr fundiert einschätzen zu können, sollen zuvor folgende Aspekte analysiert werden:

1. Eine Untersuchung der Zeitspanne vom Ende des Ersten Weltkrieges bis zu Stresemanns Amtsantritt soll die Voraussetzungen, in denen er agieren konnte und musste, erschließen. Hierbei werden zwei Schwerpunkte gesetzt: Die aus dem Verlangen der Siegermächte nach umfassender Wiedergutmachung resultierende Reparationsfrage und die nach Sprengung der Vorkriegsordnung offene Bündnisfrage. These dieser Arbeit ist, dass diese beiden Fragen zur französischen Ruhrbesetzung führten. Eine kurze Betrachtung der ersten Phase der Ruhrkrise, in der Stresemann noch nicht an entscheidender Stelle beteiligt war, also des halben Jahres zwischen dem Jahreswechsel 1922/ 1923 und dem August 1923, soll dann die konkrete Situation zu Stresemanns Amtsantritt und ihre Dramatik verdeutlichen.
2. Eine Skizzierung der grundlegenden Überlegungen und Strategien des Außenpolitikers Stresemann soll herausarbeiten, dass Stresemann den Zangengriff von Frankreich und Polen anders lösen wollte, als es in Deutschland bis dahin diskutiert wurde, und dass er daher die Reparations- und Ruhrkampffrage bei aller Empörungsrhetorik, an der auch er sich beizeiten beteiligte, kooperativ lösen musste.

Ziel dieser Arbeit ist es, zu bewerten, inwieweit Gustav Stresemann in seiner Anfangszeit als Leiter der deutschen Außenpolitik die Situation für das Deutsche Reich grundlegend veränderte. Ein kurzer Ausblick auf die Zeit nach der Londoner Konferenz soll schließlich die Nachhaltigkeit dieser Veränderung von 1923/1924 dokumentieren.

II. Ergebnis des Weltkrieges

Der zum Weltkrieg eskalierende Konflikt zwischen der Entente[1] um Großbritannien, Frankreich und Russland auf der einen Seite sowie den Mittelmächten Deutsches Reich, Österreich-Ungarn, Osmanisches Reich und Bulgarien auf der anderen Seite stellte eine tiefe Zäsur im Verhältnis der europäischen Großmächte dar. Dem als Pentarchie[2] bezeichneten Wiener Kongresssystem, welches einen ständigen Ausgleich der fünf europäischen Großmächte zur Sicherung des Friedens vorsah, wurde der Boden entzogen; der Kriegseintritt der USA und die Revolution in Russland 1917 sollten die geostrategische Situation grundlegend verändern und auf Jahrzehnte prägen.

Spätestens die „unter demütigenden Umständen vollzogene Kapitulation“ [3], als die Eberhard Kolb den Waffenstillstand des November 1918 charakterisiert, stellte die Weichen auf einen harten Siegfrieden gegen Deutschland als Grundlage einer neuen europäischen Ordnung. Die Verhandlungen über jene Neuordnung wurden in den Pariser Vororten hauptsächlich zwischen den Hauptalliierten USA, Großbritannien, Frankreich, Italien und Japan durchgeführt. Jedem besiegten Gegner wurde ein eigener Vorort zugewiesen[4] und die dort ohne seine Teilnahme vereinbarten Bedingungen dem Betroffenen faktisch oktroyiert. Insbesondere im Falle des Deutschen Reiches kann man durchaus von einem Diktat sprechen: Das Reich bekam ein einwöchiges Ultimatum, in dem es die Alternativen der vorbehaltlosen Annahme ohne relevante Änderungen oder der Kriegsfortsetzung mit anschließender Zerstückelung hatte.[5]

In Deutschland hatten sich die Hoffnungen auf das 14-Punkte -Programm des amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson projiziert. Auf Grundlage der 14 Punkte hatte man den Waffenstillstand erbeten, die Demokratisierung nach westlichem Vorbild hatte neben inneren Ursachen auch mit der Annäherung an die Ideale Wilsons zu tun.[6] Es wurde dabei übersehen, dass die 14 Punkte das propagierte „ Selbstbestimmungsrecht der Völker[7] durch territoriale Vorfestlegungen wie den garantierten „ polnischen Zugang zum Meer“ [8] bereits selbst in Frage stellten und dass für den amerikanischen Präsidenten der nominell letzte Punkt „Schaffung eines Völkerbundes“ [9] an erster Stelle der Prioritätenliste stand, so dass er dafür bei europäischen Streitfragen den Mitalliierten weit entgegenzukommen bereit war.

Das Ergebnis des Versailler Vertrages[10] war für das Deutsche Reich, auch wenn zeitweise noch härtere Bedingungen drohten, niederschmetternd: Schmerzhafter als der erwartete Verlust sämtlicher Kolonien wogen dabei die Gebietsverluste im Westen und Norden des Reiches, sowie besonders jene im Osten, von denen noch die Rede sein wird. Insgesamt verlor Deutschland ein Zehntel seiner Bevölkerung und ein Siebtel seiner Fläche.[11] Als Rechtfertigungsgrundlage für die zunächst nicht der Höhe nach fixierten Reparationen wurde eine deutsche Alleinschuld am Krieg im Vertrag verankert, was im Reich besondere Empörung hervorrief. Massive Eingriffe in die nationale Souveränität bedeuteten die Vorgaben zur Abrüstung und zur Auslieferung von „Kriegsverbrechern“. Hinzu kam die demütigende Behandlung der deutschen Friedensdelegation in Versailles, für die sich im Gegensatz zu den harten Inhalten der Verträge keine historische Parallele findet.[12] Zudem enthielt der Vertrag von St. Germain gegenüber deutschen Volksgruppen - den Sudetendeutschen[13] und den Österreichern[14] - Verstöße gegen das Selbstbestimmungsrecht der Völker.

Die nach den Vorortverträgen benannte Pariser Friedensordnung wurde so zu einer schweren Hypothek für die junge Republik. Eine Revision des Versailler Vertrages, insbesondere der als inakzeptabel angesehenen deutschen Ostgrenzen, war das außenpolitische Ziel im Deutschen Reich, über Parteigrenzen hinweg und in allen gesellschaftlichen Lagern.[15]

III. Äußere Lage der frühen 1920er Jahre

A. Zwischen Verweigerung und Erfüllung

Die Konsequenz der Kriegsniederlage war für Deutschland anfangs eine Art Schockstarre. Der Kontinuitätsverlust durch die Pariser Friedensordnung kollidierte mit einer von wilhelminischem Geist geprägten Mentalitätskontinuität.[16] Diese Ambivalenz verhinderte anfangs auf die neue Lage eingestellte Konzepte, weswegen sich die deutsche Außenpolitik zunächst auf Reaktion beschränkte: Man versuchte auf die Abstimmungsgebiete im Osten (siehe unten) positiv einzuwirken und so eine Art „passiver Revisionspolitik“ zu organisieren.

Anderen Vertragsbestimmungen begegneten die recht häufig wechselnden Reichsregierungen unterschiedlich: Hinhalte- und Verweigerungsversuchen folgten Phasen des Nachgebens und umgekehrt. Dies gilt insbesondere für die Reparationsfrage, die sich zum zentralen politischen Thema der Nachkriegszeit entwickelte.[17] Hierbei wurde zunächst unter der bürgerlichen Regierung Konstantin Fehrenbach auf Konfrontation gesetzt. Die Regierung hatte mit einer Reparationsschuld von etwa 50 Milliarden Goldmark gerechnet, von denen man ein gutes Drittel bereits in Sachleistungen erbracht zu haben glaubte.[18] Anfängliche Forderungen der Siegermächte zur Gesamtzahlung von 269 bzw. 226 Milliarden Goldmark[19] wurden daher als völlig übertrieben zurückgewiesen[20], was eine alliierte Besetzung von Düsseldorf, Duisburg und Ruhrort zur Folge hatte. Unter dem Druck der Alliierten, die im Londoner Ultimatum[21] die Herabsetzung der vorläufigen Schuld auf 132 Milliarden Goldmark mit der Drohung verbanden, in das gesamte Ruhrgebiet einzumarschieren, trat Fehrenbach schließlich zurück.

Sein Nachfolger Joseph Wirth (beide Zentrum) betrieb mit der Weimarer Koalition aus Sozialdemokraten, katholischem Zentrum und linksliberalen Demokraten (DDP) die - insbesondere von ihren Gegnern – so genannte Erfüllungspolitik. Wirth argumentierte, es sei nötig, „das Äußerste aufzubieten, um den uns auferlegten Lasten gerecht zu werden“ [22], um „die Atmosphäre [zu] schaffen, in der eine erträgliche Handhabung der Londoner Beschlüsse“[23] möglich sei. Jedoch war, als die Weimarer Koalition – auch wegen der politischen Gewalt gegen ihre Politik[24] - scheiterte, letztlich nur eine Rate gezahlt. Da die nachfolgende rechtsbürgerliche Regierung unter dem Generaldirektor der Hamburger Reederei HAPAG, Wilhelm Cuno, „offensichtlich entschlossen war, überhaupt nicht zu zahlen“ [25], kam es nun zur kompletten Ruhrgebietsbesetzung (siehe unten).

B. Neue Optionen und neue Einkreisung

Der Kriegsverlauf hatte auch die Umgebung des Reiches grundlegend verändert: Die verbündeten Vielvölkerstaaten Österreich-Ungarn und Osmanisches Reich waren einer Reihe von Nationalstaaten in Ostmittel- und Südosteuropa gewichen.[26] Mit Russland war eine Großmacht aus dem gegnerischen Block ausgeschieden, die als revolutionäre Sowjetrepublik die große Unbekannte für die Bündnispolitik der Zukunft darstellte. Die Einkreisung, in der sich das Reich von 1914 wähnte, konnte dadurch durchbrochen werden.

Sorge musste einer neuen Einkreisung durch Frankreich und neu entstandene osteuropäische Staaten, in erster Linie durch Polen, gelten. Selbst die innenpolitischen Diskussionen in Deutschland wurden seinerzeit vor dem Hintergrund dieser Einkreisung diskutiert, etwa weil „…die Erhebung preußischer Provinzen zu selbständigen Gliedstaaten die Gefahr ihrer Lösung vom Reich […] bei den bekannten Bestrebungen Polens zur Gewinnung der Odergrenze und den französischen zur Separierung der Rheinlande mit sich gebracht…“ [27] hätte. Derartige Sorgen scheinen angesichts der aggressiven Deutschlandpolitik Frankreichs und Polens, deren Hintergründe nun Gegenstand eines Exkurses sein sollen, nicht unbegründet gewesen zu sein.

B.1. Hintergrund: Der französisch-polnische Zangengriff

Die Franzosen sahen sich nach dem Weltkrieg einer schizophrenen Situation ausgesetzt: Sie waren zwar nominelle Siegermacht, hatten aber als langjähriger Kriegsschauplatz unter gewaltigen Verheerungen zu leiden[28] ; sie konnten die Friedensordnung in Europa federführend mitbestimmen und erschienen doch zeitgenössisch als „Hegemonialmacht auf Abruf“ - das Deutsche Reich drohte durch seine Demographie und Wirtschaftskraft langfristig überlegen zu sein.[29] Aus dieser strukturellen Analyse ergab sich für die französische Deutschlandpolitik der Nachkriegszeit eine Mischung aus territorialen und wirtschaftlichen Maßnahmen, die in einer Wechselwirkung zueinander standen: Die Deutschland entzogenen oder noch zu entziehenden Gebiete waren der Schlüssel, um die wirtschaftlichen Strukturen Europas zu verändern; die Änderung der wirtschaftlichen Verhältnisse wiederum wurde als nötig erachtet, um Deutschland eine Revision der neuen Territorialordnung (und der Pariser Friedensordnung insgesamt) unmöglich zu machen.

Ausgangspunkt der wirtschaftlichen Intention war die Erkenntnis, dass das Deutsche Reich vor allem aufgrund seiner gewaltigen Stahlerzeugung, die 1913 ein Viertel der Weltproduktion ausmachte[30], den verheerenden Krieg in Nordfrankreich so lange zu führen im Stande war. Daher sollte insbesondere die Verbindung zwischen „Ruhrkohle und Eisenerz aus dem [Anm.: 1871] annektierten Lothringen sowie aus Luxemburg“ [31] unterbrochen werden, um der „Ruhrindustrie die Möglichkeit einer autonomen Versorgung [32] zu nehmen. Im Zuge der Pariser Friedensordnung nahm man Deutschland dementsprechend nicht nur die Kontrolle über die Erzproduktion in Elsass-Lothringen und Luxemburg[33], sondern mit dem Saarland und Ostoberschlesien (siehe unten) zwei essentielle Kohlequellen.[34]

Der latente Streit zwischen Deutschland und Frankreich um den Rhein als mögliche Grenze war indes älter das Deutsche Reich selber.[35] Während des Krieges lebte er militärstrategische Intention wieder auf: Um Frankreichs Sicherheit vor deutschen Revanchegelüsten zu verstärken, sollte Preußen-Deutschland endgültig hinter den Rhein zurückgeworfen werden:

„Die überwiegende Mehrheit der politischen Kräfte visierte […] eine Abtrennung des gesamten Rheinlandes vom deutschen Staatsverband an, sei es in der Form einer Annexion oder, was mit der Zeit als wahrscheinlicher angesehen wurde, mit dem Ziel der Etablierung eines rheinischen Separatstaates.“ [36]

[...]


[1] Die Entente cordiale von 1904 aus Großbritannien und Frankreich war 1907 um Russland zur Triple Entente erweitert worden.

[2] Zur Pentarchie zählten Großbritannien, Frankreich, Preußen (ab 1871: Deutsches Reich), Österreich (ab 1867: Österreich-Ungarn) und Russland.

[3] Kolb, Eberhard: Der Frieden Versailles. München 2005, S.39.

[4] Für das Deutsche Reich das symbolträchtige Versailles, für Österreich St. Germain-en-Laye, für Ungarn Trianon, für Bulgarien Neuilly-sur-Seine und für die Türkei Sèvres (der Vertrag von Sèvres wurde allerdings von der nachfolgenden Entwicklung überholt), vgl. Der große Ploetz. Die Daten-Enzyklopädie der Weltgeschichte. Köln 1998, S.734-737. Kurzform: Ploetz.

[5] Vgl. Grevelhörster, Ludger: Kleine Geschichte der Weimarer Republik. Ein problemgeschichtlicher Überblick. Münster 2003, S.53.

[6] Vgl. Kolb, Versailles, S.23, 27-33.

[7] Zit. nach Ploetz , S.734.

[8] Punkt 13 der 14 Punkt e, vgl. Ploetz, S.728.

[9] Punkt 14, ebenda.

[10] Der Friedensvertrag von Versailles vom 28. Juni 1 9 19 in: Ursachen und Folgen. Vom deutschen Zusammenbruch 1918 und 1945 bis zur staatlichen Neuordnung Deutschlands in der Gegenwart. Eine Urkunden- und Dokumentensammlung zur Zeitgeschichte. Band III, S.388-415. Kurzform: Ursachen und Folgen „Band“.

[11] Vgl. Grevelhörster, Republik, S.46 ff.

[12] Vgl. Kolb, Versailles, S.92/93.

[13] Böhmen und Mähren wurden, obwohl teilweise tschechisch und teilweise deutsch besiedelt, ohne Abstimmung komplett der neuen Tschechoslowakei zugesprochen, vgl. Ploetz, S.736.

[14] Sowohl die Weimarer Reichsverfassung als auch ein Beschluss der Wiener Nationalversammlung sahen einen Anschluss „Deutschösterreichs“ an das Deutsche Reich vor. In beiden Pariser Vorortverträgen mit den betroffenen Staaten aber wurde die „Unabhängigkeit“ Österreichs vorgeschrieben. Vgl. Deutsche Reichsverfassung vom 11. August 1919, Art. 61, Gesetz über die Staats- und Regierungsform von Deutschösterreich vom 11. November 1918, Art. 2, Friedensvertrag von St. Germain vom 10. September 1919, Art. 88, Versailler Vertrag, Art. 80. In: Ursachen und Folgen III, S.285, S.290, S.395 und S.474.

[15] Vgl. Kolb, Eberhard: Die Weimarer Republik. München 2002, S.217.

[16] Hintergrund dieser Schockstarre war laut Werner Conze die Überforderung „einer einzigen Generation, die Aufstieg, Gipfel und Absturz Deutschlands“ erlebt hatte und „nur begrenzt in der Lage war […] den raschen Wechsel […] begreifend nachzuvollziehen“. Zit. nach Arnold, Georg: Gustav Stresemann und die Problematik der deutschen Ostgrenzen. Frankfurt am Main 2000, S.31.

[17] Vgl. Grevelhörster, Republik, S.69.

[18] Vgl. Note der deutschen Regierung an die Vereinigten Staaten von Amerika vom 24. April 1921. In: Ursachen und Folgen III, S.336.

[19] Vgl. Erklärung des Reichsaußenministers Dr. Simons vom 01. Februar 1921. In: Ursachen und Folgen III, S. 311 ff.

[20] Ebenda.

[21] Vgl. Das Londoner Ultimatum vom 5. Mai 1921, in: Ursachen und Folgen IV, S.339 ff.

[22] Rede des Reichkanzler Dr. Wirth im Reichstag am 10.05.1921, in: Ursachen und Folgen III, S.344 f.

[23] Ebenda.

[24] Außenminister Walther Rathenau (DDP) wurde am 24.06.1922 ebenso Opfer eines rechtsextremen Mordes, wie Zentrumspolitiker Matthias Erzberger als Symbolfigur für „Erfüllungspolitik“ am 26.08.1921, vgl, Kolb, Republik, S.39 und S.50.

[25] Loth, Wilfried: Geschichte Frankreichs im 20. Jahrhundert. Stuttgart u.a. 1987, S.63.

[26] Unter anderem Österreich, Tschechoslowakei, Ungarn, Jugoslawien, vgl. Ploetz, S.736.

[27] Dietrich, Richard: Kleine Geschichte Preußens. Berlin 1966, S.250.

[28] Vgl. Kolb, Versailles, S.56.

[29] Vgl. Grevelhörster, Republik, S.45.

[30] Vgl. Bariéty, Jacques: Die französische Politik in der Ruhrkrise, in: Schwabe, Klaus (Hrsg.): Die Ruhrkrise 1923. Wendepunkt der internationalen Beziehungen nach dem Ersten Weltkrieg. Paderborn 1985, S.12.

[31] Ebenda.

[32] Bariéty, Ruhrkrise, S.14.

[33] Das ehemals zum deutschen Zollverein zählende Großherzogtum wurde durch eine luxemburgisch-belgische Zollunion nach dem Krieg aus französischer Sicht dem Rivalen entzogen und einem Verbündeten zugeführt, insofern entspricht dieser Vorgang der Abgabe Ostoberschlesiens an Polen, von der noch die Rede sein wird. Vgl. Bariéty, Ruhrkrise, S.12/13.

[34] Insgesamt büßte das Reich „25 % seiner Steinkohleförderung, 44 % seiner Roheisen- und 38% seiner Stahlerzeugung, 75 % seiner Eisenerzförderung, 68 % seiner Zinkerze“ ein. Grevelhörster, Republik, S.48.

[35] Ein Beispiel hierfür ist die Rheinkrise von 1840, vgl. hierzu: Winkler, Heinrich August: Der lange Weg nach Westen. Deutsche Geschichte 1806-1933, München 2000, S.86/ 87.

[36] Loth, Frankreich, S.57/58.

Details

Seiten
31
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783638044554
ISBN (Buch)
9783638941099
Dateigröße
558 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v90176
Institution / Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Note
1,0
Schlagworte
Stresemanns Erfolg Ruhrkrise Bedeutung Ruhrkampf

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