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Unterrichtsstunde: Verschlossene Türen in unserem Leben – Wir schreiben eigene Tür- Erlebnisse

Unterrichtsentwurf 2007 8 Seiten

Didaktik - Theologie, Religionspädagogik

Leseprobe

1. Unterrichtliche Voraussetzungen

Im Laufe der letzten Wochen haben die Kinder viele Symbole kennengelernt, die sich innerhalb der gewählten Themen anboten. Das bereits thematisierte „Vater Unser“ wurde schrittweise mit dem „Vater- Unser- Haus“ erarbeitet. Die einzelnen Passagen wurden am Ende der jeweiligen Stunden mit einem Symbol abgeschlossen, die jeweils in das „Vater- Unser- Haus“ geklebt wurden. So wurden z.B. zwei sich reichende Hände zum Symbol der Bitte „Und vergib uns unsere Schuld...“. Immer wieder tauchten also in den vergangen Unterrichtsstunden Symbole auf .

Das vor dieser Unterrichtsstunde abgeschlossene Thema lautete „Evangelisch-Katholisch“. Hier beschäftigten wir uns vor allem mit Martin Luther. In diesem Zusammenhang wurde natürlich auch der Thesenanschlag an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg thematisiert. So bietet diese Tür einen guten Übergang zum nächsten Thema, der Beschäftigung mit dem Symbol Tür als Zeichen des Angenommenseins bzw. der Ablehnung.

Immer wieder haben die Kinder auch ihre Gefühle bei verschiedensten Betrachtungen und Rollenspielen beschrieben, so dass es möglich ist, auch in dieser Unterrichtsstunde wieder die persönlichen Gefühle zu artikulieren.

Da alle Kinder schon mit Türen in Kontakt gekommen sind, diese also tagtäglich in der Erfahrungswelt der Kinder vorkommt, können verschiedenste Erfahrungen der Kinder zum Ausdruck gebracht werden.

Die Methode der Meldekette ist den Kindern bereits bekannt. Sie wissen durch meine Handbewegung, dass sie sich selbst gegenseitig an die Reihe nehmen sollen. Auch Bilder haben wir bereits betrachtet und unsere Assoziationen dazu geäußert.

Nicht bekannt ist ihnen die Methode des offenen Schreibendes, die ihnen aber leicht zu erklären sein wird und die sich als sehr sinnvoll erweist, um langsamen Kindern die Chance zu geben, ihre Arbeit in ihrem Arbeitstempo fertigzustellen.

2. Begründung von Thema und Ziel:

Struktur der Unterrichtsreihe:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Unterrichtsreihe greift Aufgabenschwerpunkte der Bereiche des Faches Katholische Religionslehre auf. In der Einführungsstunde beziehe ich mich hauptsächlich auf den Aufgabenschwerpunkt „Symbole, Bilder und Sprechweisen verstehen lernen“. Das Symbol der Tür wollen wir „sehen, mehr sehen, tiefer sehen, deuten“[1]. In der Unterrichtsstunde soll den Erfahrungen der Kinder und ihrer diesbezüglichen Gefühle nachgegangen werden, um der Tür als Symbol stückweise näher zu kommen. Wenn die geschlossene Tür als Zeichen der Ablehnung und die offene Tür als Zeichen des Angenommenseins verstanden wird, führt dies weiter zum Aspekt „Über das Zusammenleben nachdenken“, der in der zweiten, dritten und vierten Unterrichtsstunde verstärkt aufgegriffen wird. Auf die „Verschiedenartigkeit der Menschen“ und „die Mitarbeit an der Gemeinschaft“ wird dann besonders eingegangen. In der fünften Unterrichtsstunde wird Jesus als Vorbild gesehen. Er hilft uns, Türen zu öffnen. Insofern würden dann die Aufgabenschwerpunkte „Vom Auftrag der Kirche im Dienst am Menschen erfahren“ und „Sich an Vorbildern orientieren“ zur Geltung kommen.[2]

[...]


[1] Ministerium für Schule, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW: „Richtlinien und Lehrpläne“,

[2] Vgl. ebd., S.158ff.

Details

Seiten
8
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783638036757
Dateigröße
508 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v88811
Schlagworte
Unterrichtsstunde Verschlossene Türen Leben Tür- Erlebnisse

Autor

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Titel: Unterrichtsstunde: Verschlossene Türen in unserem Leben – Wir schreiben eigene Tür- Erlebnisse