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Implementierung eines PPP-Projektes an einem deutschen Standort unter besonderer Berücksichtigung finanztheoretischer Aspekte

Diplomarbeit 2006 107 Seiten

BWL - Investition und Finanzierung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Symbolverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Formelverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Inhaltliche Einführung
1.2 Gang der Untersuchung

2 Problemstellung und Relevanz
2.1 Problemdefinition
2.1.1 Definition von Public Private Partnership
2.1.2 Historischer Hintergrund von Public Private Partnership
2.1.3 Ansprüche an Public Private Partnership
2.2 Relevanz und Motivation von Public Private Partnership in der heutigen Gesellschaft
2.3 Methodologien
2.3.1 Angewandte Sekundärquellen
2.3.1.1 Angewandte Literatur
2.3.1.2 Untersuchte und Entwickelte Daten
2.3.2 Entwickelte Primärquellen
2.3.2.1 Geführte Interviews
2.3.2.2 Statistische Erhebung

3 Theorien
3.1 Relevante Theorien
3.1.1 Neoinstitutionelle Theorien
3.1.1.1 Hintergrund zu den Neoinstitutionellen Theorien
3.1.1.2 Die Transaktionskostentheorie
3.1.1.3 Prinzipal-Agenten-Theorie
3.1.1.4 Property Rights-Theorie
3.1.2 Projektfinanzierungsmodelle
3.1.3 Allgemeine Beschreibung von Projektrisiken
3.2 Ausgewählte Theorieelemente
3.2.1 Ausprägungen der Prinzipal-Agenten-Theorie
3.2.2 Relevante Projektfinanzierungsmodelle
3.2.3 Relevante Projektrisiken

4 Das Public Private Partnership - Projekt Bismarckschule
4.1 Darstellung des Projektes Bismarckschule
4.2 Anwendung der Theorieelemente
4.2.1 Elemente der Prinzipal-Agenten-Theorie
4.2.2 Elemente der Projektfinanzierungsmodelle
4.2.3 Elemente der Risikobetrachtung
4.3 Interpretation der Methodologie
4.4 Falllösung des Public Private Partnership - Projektes Bismarckschule

5 Fazit, Kritische Würdigung und Ausblick

Literaturverzeichnis

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Symbolverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Zweige der Neoinstitutionellen Theorien

Abbildung 2: PPP-Projektstruktur

Abbildung 3: Risk-Incentive-Problem

Abbildung 4: Inhabermodell mit Forfaitierung

Abbildung 5: Projektstruktur Leverkusen

Abbildung 6: Entwicklung von PPP

Abbildung 7: Erfolgsfaktoren von PPP

Abbildung 8: Zukunftsaussichten von PPP

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Übersicht Interviewpartner

Tabelle 2: Arten von Transaktionskosten

Tabelle 3: Übersicht Prinzipal Agenten Theorie

Tabelle 4: Verlauf der Projektentwicklung

Tabelle 5: Gründe für PPP

Tabelle 6: Gründe gegen PPP

Formelverzeichnis

Formel 1: Gesamtkapitalrentabilität

Formel 2: Bruttogewinn

Formel 3: Gesamtkapital

Formel 4: Eigenkapitalrentabilität

Formel 5: Wertedifferenz

1 Einleitung

1.1 Inhaltliche Einführung

Was ist Public Private Partnership - oder kurz ausgedrückt PPP? Diese Frage stel­len sich heute wesentlich weniger Leute als noch vor zehn Jahren. Der Grund hier­für liegt an dem stetig zunehmenden Interesse für das Thema und der damit steigenden Bekanntheit. Was außerhalb Deutschlands schon seit langem als Me­thode der Finanzierung praktiziert wird, ist in der Bundesrepublik erst in den letzten Jahren mehr und mehr in den Fokus gerückt. Dabei sind die Anwendungsgebiete genauso vielseitig wie das vorhandene Begriffsverständnis. Je nach Auslegung ist PPP in der Museumsarbeit oder Forschung sowie bei Infrastrukturmaßnahmen und dem öffentlichen Hochbau wieder zu finden.

Im Rahmen dieser Arbeit soll ausschließlich das letzte Anwendungsgebiet - der öffentliche Hochbau - betrachtet werden. Besonders in der jüngeren Vergangen­heit hat dieser Teilbereich auf bundes- und landespolitischer Ebene viel Unterstüt­zung gefunden. So wurden in den Finanzministerien Kompetenzteams eingerichtet und eine Vielzahl von unterstützendem und begleitendem Material zur Verfügung gestellt. Dies liegt vor allem an dem erheblichen Potential, welches in diesem Be­reich vermutet wird. Bestätigt wird diese Tendenz durch das beim Hauptverband der deutschen Bauindustrie erwartetem Investitionsvolumen von 6 Milliarden Euro bis zum Jahr 2009 - seit 2002 sind schon 800 Millionen Euro in den öffentlichen Hochbau mittels PPP investiert worden (Stand August 2006).[1] Vor dem Hintergrund eines derart zunehmenden Marktes sind viele Beteiligte vor Euphorie kaum noch zu bremsen. Gleichwohl gibt es kritische und mahnende Stimmen, die zur Vorsicht und Zurückhaltung aufrufen. Sind diese Leute bloß Pessimisten, die sich vor dem Fortschritt fürchten und neue Entwicklungen scheuen oder sind es die Einzigen, die bei dem ganzen Enthusiasmus einen kühlen Kopf bewahren? Eine Beantwortung dieser Frage ist zurzeit nicht möglich, aber vielleicht kann eine Analyse der finanz­theoretischen Aspekte bei der Implementierung von PPP an einem deutschen Standort dazu dienen, der Antwort ein Stück näher zu kommen.

1.2 Gang der Untersuchung

Der Problemstellung, die in der Arbeit behandelt werden soll, wird sich zunächst mit der Begriffsdefinition in Kapitel 2.1.1 genähert. Dabei gilt es, die verschiedenen existierenden Auslegungen von PPP zu konkretisieren und zu einer Definition zu­sammen zu führen. Im Anschluss daran wird die historische Entwicklung von PPP vorgestellt, um darauf folgend die Ansprüche, welche zurzeit in Deutschland mit dem Begriff verbunden werden, darzustellen. Ziel der Arbeit ist es, festzustellen, ob diese Ansprüche in der praktischen umsetzung aufrechterhalten werden können. Warum diese Fragestellung in unserer heutigen Gesellschaft von besonderer Be­deutung ist und damit einen Anreiz bietet, über dieses Thema zu schreiben, wird in Kapitel 2.2 dargelegt. Anschließend erfolgt im Abschnitt Methodologie die Vorstel­lung der verwendeten Quellen. Dabei findet eine Aufteilung in die Sekundärquellen, untergliedert nach Literatur und Daten und in Primärquellen, bestehend aus Inter­views und statistischer Erhebung statt. Anschließend wird in Kapitel 3 der notwen­dige theoretische Hintergrund vorgestellt. Zunächst stehen die allgemein relevanten Theorien mit besonderem Fokus auf den neoinstitutionellen Theorien (Kapitel 3.1.1) im Vordergrund. Hierbei wird zuerst die Entwicklung dieser Theorien beschrieben, bevor dann die Vorstellung von drei Ausprägungen erfolgt. Des Wei­teren werden die Theorieaspekte der Projektfinanzierungsmodelle (Kapitel 3.1.2) und der Projektrisiken (Kapitel 3.1.3) hervorgehoben. Um die notwendige Konkreti­sierung zu erreichen, werden in Kapitel 3.2. ausgewählte Theorieelemente - der bereits vorgestellten Theorien - detailliert dargelegt. Im anschließenden Praxisteil (Kapitel 4) erfolgt, nach einer allgemeinen Vorstellung und Einordnung des PPP- Projektes Bismarckschule Leverkusen (Kapitel 4.1) die Anwendung genau jener Elemente auf den Fall (Kapitel 4.2). Im Kapitel 4.3 wird die Methodologie genauer analysiert und interpretiert, um somit in der Falllösung (Kapitel 4.4) die zu Beginn aufgeworfene Problemstellung beantworten zu können. Zum Abschluss wird in Kapitel 5 mit der kritischen Würdigung des Problems, dem Fazit und dem Ausblick auf die weitere Entwicklung von PPP in Deutschland die Arbeit vervollständigt.

2 Problemstellung und Relevanz

2.1 Problemdefinition

2.1.1 Definition von Public Private Partnership

Der Begriff PPP wird ungefähr seit den Neunziger Jahren regelmäßig in Deutsch­land verwendet.[2] Für ihn gibt es in der Literatur eine Vielzahl von Definitionen, aber keinem dieser Ansätze ist es gelungen, sich als allgemeingültig durchzusetzen. Dies hängt zum einen mit den vielseitigen Variationsmöglichkeiten der Zusammen­arbeit zwischen privatem und öffentlichem Sektor zusammen, zum anderen mit den unterschiedlichen Standpunkten der jeweiligen Betrachter, die versuchen einen für ihren Interessenbereich passenden Definitionsversuch zu finden.[3] Das erklärt auch, warum in der Praxis viele unterschiedliche Projekte aus unterschiedlichsten Berei­chen und mit stark variierendem Umfang unter dem Begriff PPP subsumiert wer­den.[4] Diese Verwendung birgt die Gefahr, dass wenn der Begriff für jedwede Zusammenarbeit zwischen öffentlichem und privatem Sektor benutzt wird, dieser an Klarheit verliert.[5] Damit dies nicht in dieser Arbeit passiert, soll sich der relevan­ten Abgrenzung insofern genähert werden, als dass die einzelnen Merkmale von PPP, wie sie in der gängigen Literatur beschrieben sind, einzeln vorgestellt werden. Daraus werden dann die Charakteristika bestimmt, die wesentlich für die Abgren­zung von PPP-Projekten sind.

Für alle Definitionen gilt zunächst die Interaktionen zwischen öffentlicher Hand und Akteuren aus dem privaten Sektor als Basis für die weitere Beschreibung. Einer der meist zitierten Ansätze, verfasst von Budäus et allie, verlangt darüber hinaus die Erschließung komplementärer Ziele und von Synergiepotentialen, dass die Zu­sammenarbeit (gesellschafts-) vertraglich formalisiert ist und die Identität und Ver­antwortung der Partner intakt bleiben.[6] In Teilen wird diese Definition noch erweitert, indem die Zusammenarbeit auch auf informellem Wege hinzugezählt wird.[7]

Alternativ dazu findet eine Konkretisierung der Definition statt, wenn die Kooperati­on zusätzlich durch Vertrauen gekennzeichnet, längerfristig (projektbezogen) oder auf Dauer (organisationsbezogen) angelegt ist und es sich um einen Prozess mit Teilmodulen handelt.[8] Der zeitliche Aspekt kann aber auch so ausgelegt werden, dass PPP nur für ein klar definiertes Projekt mit einer zeitlich begrenzten Vertrags­beziehung gilt.[9]

Neben diesen allgemeinen Beschreibungen von PPP werden in einigen Begriffsde­finitionen Merkmale formuliert, die eine gewisse Erwartungshaltung ausdrücken. So wird bei PPP-Projekten angenommen, dass beide Partner Ressourcen (z.B. Know­how, Kapital, Gebäude) einbringen, um zu einem möglichst guten Ergebnis zu ge­langen.[10] Ein weiterer Aspekt, der sehr gerne von der öffentlichen Seite angebracht wird, ist die ganzheitliche Betrachtung beziehungsweise (bzw.) der Lebenszyklus­ansatz. Dabei geht es darum, jeden Zyklus des Projektes (Planung, Bau/Sanierung/Herstellung/installation, Finanzierung, Betrieb/instandhaltung und Verwertung) schon vorab genau zu analysieren, um somit über die gesamte Lauf­zeit effizient zu wirtschaften.[11] Ergänzt wird dies häufig mit der Aufteilung der er­warteten Risiken unter den Projektpartnern.[12] Die Erwartungshaltung wird sogar in Teilen noch vertieft, indem in die Beschreibung noch einige Maßnahmen mit auf­genommen werden, wie z.B. eine leistungsorientierte Vergütungsregelung und Outputspezifizierung der Leistungsbeschreibung.[13]

Um zu der Definition von PPP für diese Arbeit zu gelangen, sind folgende Überle­gungen von Relevanz: Einzelne Maßnahmen zu benennen, ist nicht zielführend, da diese in einer Vielzahl von Ausprägungen auftreten können und sich aus den Er­wartungen an ein Projekt bestimmen. Die Ansätze aus der Erwartungshaltung her­aus sind inhaltlich für PPP-Projekte zutreffend, bedürfen aber keiner Konkretisierung, wenn die Hebung von Synergiepotentialen im Vordergrund steht.

Ob dies nun mit einer Risikoteilung, der konkreten Planung der einzelnen Phasen sowie der Bestimmung des optimalen Ressourceneinsatzes oder anderen Möglich­keiten einhergeht, ist unrelevant, solange für das gesamte Projekt die best mögli­che Lösung als Ergebnis erzielt wird. Grundsätzlich steht bei PPP Projekten die Interaktion, also die Zusammenarbeit beider Partner im Vordergrund, so dass dar­auf zu achten ist, dass beide Parteien weiterhin Freiräume besitzen, aber bei der gemeinsamen Aufgabenerfüllung gleiche Ziele verfolgen. Dabei sollte die von part­nerschaftlichem Verhalten und Vertrauen gekennzeichnet sein. Die Aufgaben wei­sen die Charakteristika eines Projektes auf, also eine einmalige Aufgabe von befristeter Dauer und nötiger Komplexität, so dass es nicht möglich ist, ohne ver­tragliche Regelungen zu einem effizienten Ergebnis zu kommen. Die Zusammen­fassung dieser Argumentationskette liefert die Definition für PPP, die für diese wissenschaftliche Arbeit entwickelt wurde, aber auch darüber hinaus angewendet werden kann:

Unter PPP ist die Interaktion zwischen Partnern des öffentlichen und privaten Sek­tors zu verstehen, um eine optimale Lösung für ein Projekt unter Ausnutzung aller möglichen Synergiepotentiale zu erzielen, ohne dabei die Identität der Partner auf­zugeben. Dabei ist die Zusammenarbeit von Vertrauen und partnerschaftlichen Verhalten gekennzeichnet, durch komplementäre Zielvorstellungen geprägt, ver­traglich formalisiert und zeitlich auf das Projekt begrenzt.

2.1.2 Historischer Hintergrund von Public Private Partnership

Bis zu dem in Kapitel 2.1.1 hergeleiteten Begriffsverständnis war es historisch be­trachtet ein langer Weg. Bereits Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts gab es in Deutschland Partnerschaften zwischen öffentlichen und privaten Partnern. So wur­de im Jahr 1919 ein Vertrag geschlossen nachdem eine Stadt 49% der Aktien an der Aktiengesellschaft, die für die Gasbeleuchtung der Stadt zuständig war, an ein privates Unternehmen verkaufte. Gleichzeitig wurden ein Widerkaufsrecht und wechselseitige Vorkaufrechte vereinbart.[14] Allerdings handelte es sich eher um einen Einzelfall; die eigentliche Entwicklung von PPP fand in den Vereinigten Staa­ten von Amerika statt. Der Ursprung geht auf ein Beispiel der Stadt Pittsburgh zu­rück: Die Stadt war im 19. Jahrhundert zu einem Zentrum der Schwerindustrie aufgestiegen und befand sich im Jahr 1920 auf dem Höhepunkt ihrer Entwicklung. Die stark entwickelte Monostruktur und die damit verbundenen Abhängigkeit von der Stahlindustrie verusachte aber eine Vielzahl von Problemen: Pittsburgh war die dreckigste Industriestadt in den Vereinigten Staaten. Negative Agglomerationser­scheinungen, wie beispielsweise die geringe Umweltqualität, sorgten dafür, dass der Standort für andere Branchen unattraktiv wurde. Der Verfall der gesamten Re­gion drohte und die Stadtverwaltung war nicht in der Lage, dieses Problem alleine zu lösen. So gründeten Spitzenvertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und den Hochschulen im Jahr 1943 die Allegheny Conference on Community Development. Die Konferenz war ein kooperatives, prozessorientiertes Planungs-, Koordinie- rungs- und Mobilisierungsinstrument mit dem Ziel, den Wirtschaftsstandort Pitts­burgh zu sichern und zu fördern. Maßnahmen gegen den Verfall des Ballungsraumes und zur Verbesserung der Umweltsituation wurden eingeleitet und insbesondere das Zentrum von Pittsburgh wiederbelebt und attraktiver gestaltet. Im Laufe der Jahre kamen noch verschiedene weitere, von der Konferenz koordinierte Kooperationsprojekte zustande, die sich auf unterschiedlichste Spezialgebiete wie beispielsweise das Stadtmarketing oder die Förderung von Existenzgründern kon­zentrierten.[15]

Verstärkt durch zahlreiche Unterstützungen des Staates und wachsende Probleme in der Stadtentwicklung entstanden bis etwas Mitte der 60er Jahre zahlreiche Part­nerschaften in den Vereinigten Staaten. Doch bereits in den 70er Jahren wurde deutlich, dass der Staat die Grenze der Finanzierbarkeit und Leistungsfähigkeit für solche Projekte erreicht hatte. So formulierte Präsident Carter 1977 mit seiner New Urban Policy die Erwartung an die Empfänger von staatlichen Zuschüssen, die Effizienz der geförderten Projekte durch die Einbindung von Privatinvestitionen zu erhöhen. Es mussten Quoten von bis zu 7:1 (Privat zu Staat) nachgewiesen wer­den, um einen Anspruch auf die staatliche Mittel zu erhalten. Einen weiteren Schub erhielten die PPP-Projekte durch die Politik von Präsident Reagan in den 80er Jah­ren, der einen massiven Rückzug des Staates aus den öffentlichen Aufgabenfel­dern vollzog. Die Einzelstaaten und Kommunen standen nun vor schwierigen Aufgaben, denn hinsichtlich ihrer Kapazitäten, Kompetenzen und Finanzen hatte sich wenig geändert. Als Lösung propagierte und unterstützte Reagan die Privati­sierung öffentlicher Aufgaben und Leistungen, reine private Initiativen und aus­drücklich PPP. Verstärkt wurde dieser Trend noch durch den rapiden weltwirt­schaftlichen Wandel, der zu einer verstärkten technologie- und innovationsorientierten Industrie- und Wirtschaftspolitik führte, für die vermehrt die Einzelstaaten und Städte zuständig waren. Dies führte insgesamt zu einem regel­rechten Boom von PPP in den Vereinigten Staaten von Amerika.[16]

Zu dieser Zeit fand das Thema auch schrittweise in Europa Beachtung. Länder wie Großbritannien, Niederlande oder Schweden unternahmen erste Versuche in die­ser neuen Form der Kooperation.[17] Ein Beispiel hierfür stammt aus Amsterdam, wo 1985 eine Gesellschaft für die Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung und der ökonomischen Wiederbelebung gegründet wurde. Hintergrund waren die zuneh­mende Kriminalität und der Drogenkonsum in der berühmtesten Amsterdamer Straße (Zeedijk), die zu Umsatzeinbußen und somit zu sinkenden ökonomischen Aktivitäten bei den dort ansässigen Geschäften und Banken führte.[18] Seit den neunziger Jahren bekam dann auch PPP in Deutschland eine höhere Relevanz (siehe Kapitel 2.2).

2.1.3 Ansprüche an Public Private Partnership

Die historische Entwicklung von PPP (siehe Kapitel 2.1.2) zeigt, dass immer dann Partnerschaften gesucht wurde, wenn die öffentliche Hand Anforderungen alleine nicht optimal bewältigen konnte. Zur Problemlösung wurden private Institutionen gesucht, welche ebenfalls ein Interesse daran hatten, in eine Kooperation einzuwil­ligen. So ist auch die Wortschöpfung von Public Privat Partnership zu erklären, vereinigt der Begriff doch öffentlich und privat zu einer Einheit - was auf den ersten Blick eigentlich gegensätzlich erscheint - und vollendet dies noch mit dem positiv behafteten Wort Partnerschaft.[19] Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass bei der Begriffsdefinition (Kapitel 2.1.1) explizit auf die Hebung von Synergie­potentialen eingegangen wurde, denn eine Partnerschaft macht nur Sinn, wenn beide Seiten davon profitieren. So wird gerne von einer win-win-Situation gespro-chen, wenn es um das Thema PPP geht. Damit gemeint, ist die für beide Seiten günstigere Realisierung im Verhältnis zu konventionellen Lösungen.[20]

Hinter diesem Gedanken steckt aber auch jeweils ein Anspruchsdenken der Betei­ligten. Dabei sind die Ansprüche von Partei zu Partei unterschiedlich. Der private Partner intendiert zumeist seine Gewinnaussichten langfristig zu steigern, wettbe­werbsfähig zu bleiben und zu expandieren. Aber genauso können die Teilnahme am lokalen Fortschritt, Corporate identity Gedanken oder eine verbesserte Außen­darstellung (Public Relation) eine Rolle spielen.[21] Diese Ansprüche an ein PPP- Projekt werden aber nicht häufig herausgestellt.

Anders sieht dies bei der öffentlichen Seite aus. Ihre Vertreter werden nicht müde, bei jeglicher Gelegenheit die Vorteile - und damit auch ihre Ansprüche an PPP - kund zu tun. So sieht beispielsweise der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Roland Schäfer, die Stärken bei der Gesamtprozessoptimierung der kommunalen Leistungserstellung, realistischer Kostenermittlung, höherer Quali­tät durch verlässliche und dauerhafte Partnerschaften, kürzere Errichtungszeiten, Entlastung der Kommunen und einer bessere Risikoverteilung.[22] Unterstützt wird dies meist mit den Argumenten, dass bei PPP durch die Fachkenntnis, Innovati­onskraft, Flexibilität und Management-Know-how die privaten Partner dazu beitra­gen werden, die Planung, Finanzierung, Durchführung, das Risikomanagement und den Betrieb von Vorhaben effektiver zu gestalten.[23] Ebenfalls wird von Schäfer angesprochen, dass PPP ein innovatives Modell ist, die nötigen Kommunalen In­vestitionen zu tätigen, die trotz schlechter Kassenlage notwenig sind.[24] Allerdings, so relativiert der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesbauministerium, Achim Großmann, ersetzt PPP weder eine vernünftige Haushaltspolitik, noch kann damit ein konventionell nicht finanzierbares Vorhaben umgesetzt werden - es ist ein Mittel zur Effizienzsteigerung.[25]

Leider werden die Nachteile und Probleme von PPP nicht allzu häufig angespro­chen und ausreichend thematisiert. Meist begnügen sich die Beteiligten mit einem Verweis auf hohe Kosten in Bezug auf externe Beratung und weitere Argumente bezüglich der Komplexität eines solchen Projektes, relativieren diese aber sofort mit dem Verweis auf Effizienzvorteile.

Die Fragen, die sich deshalb stellen: Ergeben sich aus finanztheoretischer Sicht Aspekte, welche kritisch auf PPP anwendbar sind? Können bei der Implementie­rung von PPP an einem deutschen Standort vor diesem Hintergrund überhaupt die vorher so hoch gelobten Ansprüche aufrechterhalten werden? Diese Fragen gilt es im Rahmen der Arbeit zu klären.

2.2 Relevanz und Motivation von Public Private Partnership in der heutigen Gesellschaft

Welchen Stellenwert nimmt PPP bei uns in Deutschland ein? Ein Blick auf die Ent­wicklung in den letzten Jahren lässt ein zunehmendes Interesse an diesem Thema erkennen. So nimmt die Anzahl der PPP-Kongresse und -Tagungen in Deutsch­land zu.[26] Beispielhaft sei hier die Jahrestagung PPP (dieses Jahr zum fünften Mal) und der PPP-Kongress Kommunale Praxis (dieses Jahr zum dritten Mal) genannt. Seit knapp über zwei Jahren gibt es eine Zeitschrift mit dem Namen City Partner, die sich in ihren vierteljährlich erscheinenden Ausgaben ausschließlich mit PPP befasst. Auch die Bundespolitiker haben sich schon ausführlich mit dem Thema beschäftigt. Ergebnis dessen ist das Inkrafttreten des Gesetzes zur Beschleuni­gung der Umsetzung von öffentlich-privaten Partnerschaften im Sommer 2005.[27] Darüber hinaus misst die aktuelle Bundesregierung dem Themenkomplex im Koali­tionsvertrag einen hohen Stellenwert bei. Das gerade veröffentlichte Gesetz wird darin nur als erster Schritt bezeichnet; mit einer zügigen Novellierung sollen weitere Hemmnisse abgebaut werden.[28]

In der Wissenschaft lässt sich ein ähnlicher Trend abzeichnen. Trotz einer über­sichtlichen Anzahl veröffentlichter Arbeiten und Handlungsempfehlungen zu PPP in den letzten 10 bis 15 Jahren kann eine steigende Tendenz festgestellt werden.[29] Erste Empirische Erhebungen in Nordrhein-Westfalen (NRW) wurden bereits 1993 von Kruzewicz durchgeführt. Kruzewicz stellte bereits unter anderem die Thesen auf, dass in der Zukunft tendenziell mit einer weiteren Zunahme und Verbreitung von Partnerschaften zu rechnen sei, sowie Problemlösungspotentiale und Res­sourcen erschlossen würden.[30] Vor dem Hintergrund der bereits langjährigen Er­gründung des Themas drängt sich nahezu die Frage auf: Warum findet PPP erst in den letzten Jahren so eine starke Resonanz, obwohl es doch ein seit langem be­kanntes Modell ist?

Ein Grund dafür kann sein, dass sich der öffentliche Sektor im Wandel befindet. Die alleinige politische und rechtliche Steuerung der Verwaltung soll durch eine öko­nomische Sichtweise, die auf mehr Effektivität und Effizienz zielt ergänzt werden. Ein Schlagwort, was dabei meistens genannt wird, ist das New Public Manage­ment, welches ein internationales, integriertes Konzept zur Modernisierung des öffentlichen Verwaltungsapparates ist.[31] In dieser ganzheitlichen Strategie der Ver­waltungsmodernisierung sind die PPP-Modelle ein zentraler Eckpfeiler für die Effi­zienzsteigerung, so begreift es zumindest das Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen.[32] Ein anderer Grund ist die schwierige Situation der staatli­chen und kommunalen Haushalte, der finanzielle Handlungsspielräume drastisch einengt. Um notwenige Investitionsmaßnahmen umzusetzen, die auf Grund gesetz­licher- und verfassungsrechtlicher Aufgaben (z.B. als Schulträger) erfüllt werden müssen, wird verstärkt nach neuen Wegen gesucht, diese zu realisieren. Der Be­darf ist enorm, denn allein für den Bereich Schulen wird im Zeitraum von 2000 bis 2009 ein Investitionsbedarf für Baumaßnahmen und Ausrüstung von circa 80 Milli­arden Euro erwartet.[33] Diese hohe Zahl wird vor folgendem Hintergrund nachvoll­ziehbar: Rund ein Drittel der bestehenden Schulen in Deutschland stammen aus dem Zeitraum 1870 bis 1945, ein Zehntel wurde zwischen 1945 und 1965 erbaut und ungefähr die Hälfte aller Gebäude sind Stahlbetonskelettbauten, welche nach den 60er Jahren errichtet wurden. Dabei sind neben den Sanierungen von Elektrik, Sanitär- und Heizungsanlagen insbesondere Anpassungen an sicherheitstechni­sche und behindertengerechte Anforderungen, aber auch Modernisierungen in funktioneller, hygienischer, energetischer und ökologischer Hinsicht notwendig.[34]

Angesichts solcher Herausforderungen wurde in NRW bereits im April 2002 eine PPP-Task Force beim Finanzministerium eingesetzt, um die von der Landesregie­rung beschlossene PPP-Initiative umzusetzen. Dieses Team widmet sich vornehm­lich PPP-Pilotprojekten, um Standardisierungen von Verträgen zu erreichen, Erfolgsfaktoren zu identifizieren und rechtliche- sowie praktische Hindernisse zu lösen. Das übergeordnete Ziel ist, europäische - insbesondere britische - Erfah­rungen auf NRW zu übertragen.[35] Hier stehen vor allem Schulen im Vordergrund der Betrachtung, da in diesem Bereich auf die meiste Erfahrung zurückgegriffen werden kann. Die hierbei erarbeiteten Vertragsmodule und Empfehlungen sollen dann später auf andere Projekte, wie Krankenhäuser, Verwaltungsgebäude, Justiz­vollzugsanstalten, Tief- und Straßenbau übertragen werden.[36] Der ehemalige Fi­nanzminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Jochen Diekmann, betonte gerade vor diesem Hintergrund die wesentlichen Aspekte Effizienzgewinnung und Moder­nisierung der öffentlichen Verwaltung, die die Regierung zum Start der Initiative bewogen haben.[37] Im April 2004 hat auch die Bundesregierung eine PPP-Bundes- Task Force eingerichtet, die eher grundsätzliche Aufgaben übernehmen soll. Zu­sätzlich wurden in weiteren Bundesländern Kompetenzzentren eingerichtet, die das Thema PPP fördern sollen.[38]

Gerade vor dem Hintergrund dieser starken Tendenzen und Zukunftsaussichten von PPP ist es verwunderlich, dass sich noch keine wissenschaftliche Arbeit mit einem der Pilotprojekte der PPP-Task Force NRW kritisch auseinander gesetzt hat. Dabei hat das öffentliche Interesse, wie dargestellt, deutlich zugenommen und ge­rade im Bereich Schulen entwickelt sich eine hohe Dynamik. Da diese gesamte Thematik - trotz ihrer langen Geschichte - in Deutschland noch ein weitgehend unbehandeltes Gebiet ist, stellte eine Diplomarbeit zu diesem Thema eine ganz besondere Herausforderung dar.

2.3 Methodologien

2.3.1 Angewandte Sekundärquellen

2.3.1.1 Angewandte Literatur

Für den Theorieteil wird eine Vielzahl an Literatur verwand, so dass es nicht mög­lich ist, den vollständigen Weg der Untersuchung aufzuzeigen. Aus diesem Grund wird nur auf ausgewählte Werke und Autoren hingewiesen.

Zunächst ist der Bereich der neoinstitutionellen Theorie mit den unterschiedlichen Ausprägungen zu nennen. Hierbei basieren die Ausgangslage und die Transakti­onskostentheorie vornehmlich auf dem Werk von Ronald Coase „The nature of the Firm“ und die darauf aufbauenden Gedanken von Oliver Williamson in dem Buch „The Economic Institutions of Capitalism“. Bei der Prinzipal Agenten Theorie ist die wesentliche Literatur ein Artikel von Michael Jensen und William Meckling, der die Basis für weitere Überlegungen darstellt. Die Property Rights Theorie wird vor­nehmlich mit Hilfe eines aktuellen betriebswirtschaftlichen Lehrbuchs von Werner Neus vorgestellt. In dem gesamten Bereich der neoinstitutionellen Theorien wird des weiteren Standardliteratur verwandt, die unter anderem von den Autoren Peter Jost, Mathias Erlei, Rudolf Richter und Eirik Furubotn verfasst wurde. Außerdem wird ein Lehrbuch von Ulrich Blum, Leonrad Dudley, Frank Leibbrand und Andreas Weiske einbezogen. Im Themenbereich der Finanzierungsmodelle wird vornehm­lich auf Schriften von Dagmar Tytko und Holger Werthschulte zurückgegriffen. Die Darstellung der Risikoarten orientiert sich an Jan-Hendrik Röver.

Für den Themenbereich PPP gibt es zwar eine Vielzahl von Veröffentlichungen, diese befassen sich aber meist nur mit allgemeinen Themen und sind für die aus­gewählten Theorieelemente nicht nutzbar. Als Standardliteratur für die theoretische Betrachtung können nur verschiedene Veröffentlichungen von Dietrich Budäus genannt werden. Darüber hinaus werden vielfach Unterlagen herangezogen, die von den Task Forcen der Länder oder des Bundes bereitgestellt wurden, sowie Veröffentlichungen aus dem Public Private Partnership Jahrbuch 2006, herausge­geben von Detlef Knop. Allerdings beschränken sich diese Schriften zum größten Teil auf praktische Hinweise, Berichte und Darstellungen ohne theoretische Ele­mente. Somit erweist sich eine Darstellung der Theorie mit praktischem Bezug als äußerst schwierig. Das gleiche gilt für Schriften, die sich kritisch mit dem Thema

PPP auseinander setzten. Es ist anzunehmen, dass bis dato - auf Grund der Aktu­alität des Themas - aktuelle Veröffentlichungen noch nicht vorliegen.

2.3.1.2 Untersuchte und Entwickelte Daten

Für die Bereitstellung von Sekundär Daten sind zwei wesentliche Quellen zu be­nennen: Erstens hat das statistische Amt der Stadt Leverkusen verschiedenes Zah­lenmaterial zur Verfügung gestellt. Dabei handelt es sich um allgemeine Daten, wie beispielsweise die Einwohnerzahl oder die Entwicklung der Berufsschüler in Lever­kusen, welche für die Einordnung des Praxisbeispiels in den Gesamtzusammen­hang notwendig sind. Als Zweites ist das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) zu benennen, das im Jahr 2005 eine statistische Untersuchung im Auftrag der PPP- Task Force des Bundes erstellte. Diese Erhebung befasste sich direkt mit dem Thema PPP. Dabei handelt es sich um eine Bestandsaufnahme von PPP-Projekten bei Bund, Ländern und Kommunen in Deutschland. Für diese Untersuchung wurde eine Vollerhebung bei den öffentlichen Institutionen durchgeführt. Mit einer Rück­laufquote von fast 70% auf kommunaler Ebene veröffentlichte sie repräsentative Daten der Situation in Deutschland.[39] Anhand verschiedener Fragestellungen wur­den dabei eine Reihe wichtiger Aspekte im Zusammenhang mit PPP aufgegriffen und bewertet. Für eine Verwendung dieser Daten spricht, dass es sich hierbei um die aktuellste statistische Veröffentlichung der öffentlichen Hand zu diesem Thema handelt. Es werden allerdings nur die Daten verwendet, die für den kommunalen Bereich erhoben wurden. Die Ergebnisse auf Bundesebene werden nicht berück­sichtig.

2.3.2 Entwickelte Primärquellen

2.3.2.1 Geführte Interviews

Die aktuelle Stimmung von PPP in Deutschland ist vornehmlich durch die Projekt­beteiligten geprägt. Somit ist es für eine umfassende Darstellung des Themas PPP unerlässlich, Meinungen von Personen zu erfragen, die damit in Verbindung ste­hen. Neben diesen allgemeinen Einschätzungen waren zusätzlich Interviews not­wendig, um Detailinformationen über das PPP-Projekt Bismarckschule zu erfahren.

Die Personen, mit denen Interviews geführt wurden, lassen sich in zwei Kategorien einordnen: Beteiligte mit direktem Bezug zu dem Projekt Bismarckschule und all­gemeine Sachverständige.

Zu der ersten Kategorie gehört zunächst die Stadt Leverkusen als Auftraggeber zu nennen. Hier wurde der Kämmerer Rainer Häusler im Rahmen eines PPP- Kongresses, der Kommunalpolitiker Christopher Krahforst persönlich und eine Verwaltungsmitarbeiter telefonisch befragt. Das Interview mit dem Betreiber konnte nicht berücksichtigt werden, da dieser eine Verwendung untersagte. Zusätzlich wurde Regina Cablitz als zuständige Sachbearbeiterin bei der PPP-Task Force NRW telefonisch, Christiane Grewe als Sachbearbeiterin der finanzierenden West­deutsche Immobilien Bank (WIB) telefonisch und der Schulleiter des Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung, Werner Peters, persönlich befragt.

Als allgemeiner Sachverständiger wurde ebenfalls persönlich die Meinung des Bürgermeisters der Stadt Leichlingen Ernst Müller einbezogen. Die Gemeinde eig­nete sich als Gesprächspartner, da sie bisher mehrere Schulbauinvestitionen getä­tigt hat, in denen die Verwendung von PPP geprüft wurde, aber immer die Vorteile der konventionellen Lösung aus Sicht der Stadt überwogen. Die übrigen Gesprä­che wurden telefonisch geführt. So haben der Geschäftsführer der BAM PPP GmbH, Ralf Nagengast, und Thomas Buths, Projektleiter der Bilfinger Berger BOT GmbH ihre Meinung aus Sicht einer Betreiberfirma geäußert. Interviewt wurde auch Walter Ulsamer, Stellvertretender Leiter des Kundenbereiches Öffentliche Hand/Kommunale Unternehmen der Hessischen Landesbank. Ebenfalls beantwor­tete der Leiter der PPP-Task Force von Sachsen Anhalt, Axel Gühl, die gestellten Fragen. Außerdem wurde noch der Leiter des Arbeitskreises Finanzierung des Bundesverbandes PPP, Martin Schellenberg, befragt, der gleichzeitig auch als ju­ristischer Berater auf dem Gebiet tätig ist. Insgesamt lässt sich feststellen, dass alle relevanten Institutionen von PPP-Projekten interviewt worden sind. Übersichtlich ist dies in Tabelle 1 dargestellt. Zu erwähnen ist noch, dass Anfragen auf elektroni­schem Wege - trotz vorherigen Kontakts - bei der PPP-Task Force des Bundes und bei dem führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet (Budäus) unbeantwortet blieben.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Darstellung Tabelle 1: Übersicht Interviewpartner

2.3.2.2 Statistische Erhebung

Für die Diplomarbeit ist eine eigene statistische Untersuchung durchgeführt wor­den. Dabei wurden in dem verwendeten Fragebogen verschiedene Aspekte von PPP erfragt. Inhaltlich orientierten sich die Fragen an der in Kapitel 2.3.1.2 erwähn­ten Difu-Erhebung, ergänzt um weitere spezifische Fragestellungen.

Die Erhebung wurde am 25.04.2006 während der 5. Jahrestagung PPP in Frankfurt am Main, einem renommierten Fachkongress für alle beteiligten Institutionen von PPP-Projekten, erhoben. Nur drei der insgesamt 53 beantworteten Fragebögen konnten nicht vor Ort, sondern erst im Nachgang beantwortet und per Mail zuge­sandt werden. Aus allen Antworten wurden zwei komplette und bei einigen Bögen Teilaspekte aus der Wertung herausgenommen, da sie Unstimmigkeiten aufwie­sen. In Teilen ließ die Form der Antworten darauf schließen, dass zum einen nicht genügend Zeit zum Ausfüllen vorhanden war und zum anderen Begrifflichkeiten unterschiedlich ausgelegt wurden. So verloren einige Ergebnisse an Aussagekraft oder konnten erst gar nicht verwendet werden. Dennoch lässt sich bei 51 bewert­baren Rückläufen grundsätzlich von einer repräsentativen Erhebung sprechen. Die Ergebnisse wurden einzeln ausgewertet, untersucht und miteinander verglichen. Leider konnten keine Abhängigkeiten zwischen den Fragen festgestellt werden.

Die Befragten der eigenen Erhebung können zu 46% den Vertretern der öffentli­chen Hand zugerechnet werden, jeweils 13% den Kreditinstituten und Betreibern, 25% den Beratern und 4% den sonstigen Beteiligten (Wissenschaftler). Diese Auf-teilung verdeutlicht, dass ein Vergleich mit der Difu-Erhebung nicht möglich ist, da den Untersuchungen zwei unterschiedliche Zielgruppen zu Grunde lagen.

Obwohl von einer ausreichenden Fachexpertise der Befragten auf Grund der Teil­nahme an diesem Kongress ausgegangen werden konnte, wurde diese dennoch überprüft. So ist nach den Erfahrungen mit PPP-Projekten und der Anzahl von kon­kreten Projekten gefragt worden. Ebenso wurde ermittelt, auf welcher Ebene (Städ­te, Gemeinde, Landkreis oder Bund) die Projekte stattgefunden haben. Alle drei Fragen bestätigten die Annahme der ausreichenden Fachkompetenz. Die Ergeb­nisse im Einzelnen zu bewerten, macht bei diesen Fragen aber keinen Sinn, da die Doppelerfassung eines Projektes nicht ausgeschlossen werden kann. Beispiels­weise können Kommunalvertreter und Betreiber befragt worden sein, die beide das gleiche PPP-Modell bewerten. Dieser Sachverhalt ist allerdings nur bei den Fragen zu berücksichtigen, die einen direkten Projektbezug aufweisen.

3 Theorien

3.1 Relevante Theorien

3.1.1 Neoinstitutionelle Theorien

3.1.1.1 Hintergrund zu den Neoinstitutionellen Theorien

Die mitunter bekanntesten und am meisten diskutierten ökonomischen Theorien sind die Ansätze von Keynes und die Konzepte der Neoklassik, deren Hauptfokus auf dem Markt als einzige relevante Koordinationsform liegt.[40] Unternehmen wer­den als Produktionsfunktionen interpretiert und der vollkommene Markt dient dem Austausch von Gütern.[41] Untersucht werden vor allem Personen-Gut-Beziehungen ohne dabei auf die Personen-Personen-Beziehungen einzugehen. Somit werden Anreizprobleme und interessenkonflikte als nicht existent oder als kostenlos lösbar betrachtet. Dies ist vor allem darin begründet, dass die neoklassische Lehre den Grundgedanken verfolgt, dass in jeder Situation der Auftragnehmer im Sinne des Auftraggebers handelt und Eigentums- und Verfügungsverhältnisse irrelevant sind.[42]

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden diese Annahmen in Frage gestellt. Dies war zum einen durch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung bedingt, zum anderen wurde die konstitutive Bedeutung von Institutionen für das wirtschaftliche Handeln entdeckt. Allerdings waren diese Überlegungen zunächst weitestgehend folgen­los.[43] Dies lässt sich mitunter damit begründen, dass schon bei den Klassikern sol­che Überlegungen berücksichtigt wurden. Adam Smith (1723-1790) beispielsweise betrachtete ausdrückliche Handelsrestriktionen wie Moral, Sitte und Tradition. Da­vid Hume (1711-1776) analysierte die Funktionsweise von Eigentumsrechten. Erst mit dem Übergang von der Klassik zur Neoklassik und der Einführung der kompa­rativ-statischen Analysemethode von David Ricardo (1772-1823) rückten die Insti­tutionen in den Hintergrund des Interesses. Der Schwerpunkt der Entwicklung ökonomischer Theorien lag in der Folgezeit eher darin, diese Theorie sowie die Marginalanalyse zu verfeinern und einer formalen Betrachtung zugänglich zu ma­chen.[44] Institutionen fanden in diesen Analysen nur als Ausgangsgrößen oder Randbedingungen Bedeutung, vorausgesetzt wurde ihre Existenz, diese aber nicht weiter erklärt.[45]

Die Neue Institutionenökonomie versteht sich nun als eine Erweiterung - nicht als Ersatz - der neoklassischen Theorie, die als eine Reaktion auf die Unzufriedenheit mit dem dominierenden recht abstrakten Modellen zu verstehen ist.[46] Dabei dient die Bezeichnung Neue als Abgrenzung zu früheren Arbeiten von Vertretern der earlier generation of institutional economists (z.B. Veblen, Commons und Mitchell), die sich vor allem darauf konzentrierten, die Unzulänglichkeiten der mikroökonoi- schen Theorien im Zusammenhang mit Institutionen aufzuzeigen, diese aber nicht entsprechend ergänzten. Im Gegensatz hierzu haben die Vertreter der Neuen Insti­tutionenökonomik beispielsweise die Institutionen von einem exogenen in einen endogenen Faktor umgewandelt.[47]

Da bisher der Begriff der Institutionen mehrfach erwähnt und als wesentlich her­ausgestellt wurde, soll nun dargestellt werden, wie dieser überhaupt zu verstehen ist. Allerdings gestaltet sich dies als nicht so einfach, denn in der einschlägigen Literatur ist der Begriff Institution nicht einheitlich definiert. Grundsätzlich ist fest­stellbar, dass Institutionen, die Handlungen von Individuen kanalisieren, indem sie die Anreize der Individuen beeinflussen. Eine weit gefasste Definition beschreibt unter einer Institution generell ein Regelsystem oder eine Regel, ein Vertragssys­tem oder einen Vertrag (jeweils inklusive ihrer Durchsetzungsmechanismen), durch die oder den das Verhalten von Individuen kanalisiert wird.[48] Ein anderer allgemei­ner Ansatz definiert Institutionen als informelle oder formale Regeln, die für das Entscheiden von Individuen in sich wiederholenden mehrpersonellen Entschei­dungssituationen berücksichtigt werden, mit der Konsequenz wechselseitiger Ver­haltenserwartungen.[49] Dabei ist es nicht notwendig, dass es zu einem erneuten Zusammentreffen zwischen ein- und denselben Interaktionspartnern kommt, son­dern nur, dass für die Individuen eine Möglichkeit besteht, diesem Typ von Situati­on wieder zu begegnen.[50]

Die Betrachtung der vorgenannten Ansätze zeigt gewisse Parallelen zu einer häu­fig in der Literatur vertretenden Auffassung von Richter und Furubotn, die Institutio­nen als ein System formungebundener (informeller) und formgebundener (formaler) Regeln einschließlich der Vorkehrung zu deren Durchsetzung betrachten.[51] Aller­dings soll in dieser Arbeit eher die Definition von Blum et allie Anwendung finden, welche zwar nicht so präzise ist, aber eine identische Herangehensweise zu der vorgenannten aufweist und den Zusammenhang praxisnäher und verständlicher beschreibt und wie folgt lautet: “Eine Institution ist .. ein von Menschen zur Gestal­tung menschlicher Interaktion ersonnenes System von Regeln (einschließlich der Vorkehrungen zu deren Durchsetzung), das einen bestimmten Bereich des menschlichen Zusammenlebens organisiert“[52]. Als Beispiele lassen sich nun eben­falls formungebundene (informelle) wie Tabus, Bräuche, Gewohnheiten, Tradition oder formgebundene (formelle) Institutionen wie Verfassungen, Gesetzte, Verträge subsumiert unter dem Begriff Recht, aufführen. Ebenso zählen Unternehmen zu den Institutionen, welche unter institutionenökonomischer Sicht als rechtliche Ein­heit verstanden werden, die mit ihren Beschäftigten ungeschriebene oder ge­schriebene Verträge abschließen.[53] Auf umfassendere Klassifikationen von Institutionen wird hier verzichtet, da diese im Rahmen der Arbeit nicht relevant sind.

Der Punkt, der nun wieder aufgegriffen werden soll, ist, warum die Vertreter der Neuen Institutionenökonomie die Institutionen als einen endogenen Faktor anneh­men konnten. Die Basis hierfür bildete die Untersuchung nach den Ursachen für das Entstehen und die Existenz unterschiedlichster Institutionen, welche in der realen Wirtschaft vorhanden waren bzw. immer noch sind.[54] Diese Untersuchungen brachten eine wesentliche Neuerung gegenüber der Neoklassik mit sich und zwar die Aufhebung der Prämisse, dass keinerlei Transaktionskosten existieren.[55] Diese sind laut Jost die Kosten zur Durchführung einer Transaktion, wobei als Transakti­on den Austausch von Gütern, hier definiert als alles, was für eine Partei Nutzen stiftet, zwischen zwei Akteuren bezeichnet.[56] Es wurde festgestellt, dass die Nut­zung von Interaktionssystemen wie dem Markt oder der Demokratie Kosten verur­sachte und nicht, wie bisher angenommen, kostenlos möglich war.[57] So entstand die Kernaussage, dass das Auftreten von Transaktionskosten in der Realität institu­tionelle Arrangements relevant macht, da durch diese die Effizienz einer Gesell­schaft erhöht werden kann.[58]

Die Frage, die sich nun stellt, ist, warum überhaupt Transaktionskosten vorhanden sind. Die Vertreter der Institutionenökonomik begründen dies damit, dass die Mög­lichkeit zum opportunistischen Verhalten besteht und der Mensch nur über eine begrenzte Rationalität verfügt.[59] Diese Annahmen grenzen sie von den früher ver­tretenden Theorien ab, die bis dahin von dem methodologischem Individualismus, der vollkommenen Rationalität und der Stabilität der Präferenzen ausgegangen waren. Der methodologische Individualismus beschreibt dabei die Makrophänome­ne innerhalb der volkswirtschaftlichen Modelle als ein Ergebnis aggregierter Hand­lungen von Individuen, ohne dass den sozialen oder kollektiven Einheiten ein von den Individuen unabhängiges Handeln zugesprochen wird. Die vollkommene Rati­onalität wird meist mit dem homo-oeconomicus umschrieben; ein Akteur, der zum Ziel hat, seinen Nutzen zu maximieren und vollkommen rational handelt. Durch die Festlegung konstanter Präferenzen konnten Verhaltensänderungen nur noch auf Änderungen in den Randbedingungen des Handels zurückgeführt werden.[60]

Diese Sichtweise der unbedingt im Eigeninteresse und rational handelnden Akteure wurde überholt, da sie nicht der historischen Realität entsprach und durch den ge­bunden rationalen Akteur ersetzt. Dieses ebenfalls im Eigeninteresse handelnde Individuum verfolgt entsprechend seines Wissenstandes Kosten-Nutzen-rational und budgetorientiert seine Ziele.[61] Es zeichnet sich dadurch aus, dass einzelne, relevante Restriktionen problemorientiert in das alte Modell integriert wurden. Wie oben schon erwähnt, wird in der Neuen Institutionenökonomie von der beschränk­ten Rationalität ausgegangen. Unter dieser ist zu verstehen, dass ein Individuum zwar beabsichtigt rational zu handeln, ihm dieses aber nur bedingt gelingt, da so­wohl seine sprachlichen Fähigkeiten (z.B. lässt sich nicht alles mit Worten be­schreiben) als auch die Leistungsfähigkeit seines Gehirnes beschränkt sind.[62] Hin­zu kommt eine Unsicherheit bei der Planung und Entscheidungsfindung, insbesondere hervorgerufen durch den Komplexitätsgrad der Umwelt, so dass kei­ne vollkommenen informationen beschaffbar sind und Entscheidungsgesetzte dem Zufall unterliegen. Dies wird noch durch die theoretische Überlegung einer asym­metrischen informationsverteilung zweier kooperierender Vertragspartner verstärkt. So ist häufig eine Partei besser informiert als die andere, was die Verhaltensunsi­cherheit noch verstärkt.[63] Denn durch die konsequente Auslegung der Rationalität kann jedem Individuum opportunistisches Verhalten unterstellt werden. Dies impli­ziert Verhaltensannahmen zur Durchsetzung der eigenen Interessen, nach denen es egal ist, ob eine Aktion einem andern Akteur schadet oder nicht. Es werden dis­kretionäre Spielräume genutzt, wenn sie den individuellen Nutzen steigern, auch wenn dies den Bruch vertraglicher Verpflichtungen, allgemeiner Normen oder ko­operativer Absprachen zur Folge haben könnte. Somit verfolgen Wirtschaftssubjek­te nicht nur rational ihr Eigeninteresse, sondern setzten dazu auch List und alle Varianten der Unaufrichtigkeit ein, von Diebstahl und Betrug bis zur geringfügig verzerrten Weitergabe von Informationen (Opportunismus)[64]. Die Annahme der vorgenannten Sachverhalte führt zur Aufwendung von Zeit und Ressourcen, um die Risiken, die mit Opportunismus, Umweltunsicherheit, begrenzter Rationalität und asymmetrischer Informationsverteilung zusammenhängen, zu begrenzen. Diese Aufwendungen bilden die Grundlage der Transaktionskosten.[65]

Die genannten Erkenntnisse bilden in der Gesamtheit die Basis für verschiedene Theoriezweige innerhalb der Neuen Institutionellen Theorie (siehe Abbildung 1). In dem anreizorientierten Zweig, dessen Ausgangspunkt in der Trennung von Eigen­tum und Entscheidungsmacht liegt, stehen die Prinzipal-Agent- und die Property- Rights-Theorie im Vordergrund. Im anderen Zweig werden die Transaktionskosten genauer untersucht.[66] Die einzelnen Theorien werden nun in den folgenden Kapi­teln näher erläutert.

[...]


[1] Vgl. http://www.ppp-platform.de/#, Stand 07.09.2006.

[2] Vgl. EIB (2004), S. 3.

[3] Vgl. Ziekow (2003), S. 29.

[4] Vgl. Hatje (2003), S. 117.

[5] Vgl. Budäus, Grüning (1997), S. 46.

[6] Vgl. Budäus, Grüning, Stennbock (1997b), S. 47.

[7] Vgl. Budäus, Grüning (1997), S. 54.

[8] Vgl. Budäus (2004), S. 314 f.

[9] Vgl. Thomson, Goodwin, Yescombe (2005), S. 10.

[10] Vgl. Vogel (2002), S. 3.

[11] Vgl. Grabow, Reidenbach, Rottmann, Seidel-Schulze (2005), S. 14; Storz, Frank (2004), S. 8 f.

[12] Vgl. Beratergruppe - PPP im öffentlichen Hochbau (2003a) S. 2 f.

[13] Vgl. Bundesverband deutscher Banken (2004), S. 11.

[14] Vgl. Nowotny (2003), S. 135 f.

[15] Vgl. Jacobs (2000), S. 219 ff; Kruzewicz, Schuchardt (1989), S. 763.

[16] Vgl. Kestermann (1992), S. 13 ff.

[17] Vgl. Clemens-Ziegler, Loock (1998), S. 4.

[18] Vgl. Budäus, Grüning (2004), S. 24.

[19] Vgl. Kestermann (1992), S. 7.

[20] Vgl. Kullack, (2003), S. 20.

[21] Vgl. Budäus, Grüning (2004), S. 38 f.

[22] Vgl. Schäfer (2006), S. 4 f.

[23] Vgl. Sacchi-Cremmer (2004), S. 22.

[24] Vgl. Schäfer (2006), S. 4 f.

[25] Vgl. Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (2005), S. 2.

[26] Vgl. http://www.ppp-events.de/, Stand 07.09.2006.

[27] Vgl. Böhme (2006), S. 21.

[28] Vgl. Bodner (2006), S. 8.

[29] Vgl. Budäus (2004), S. 312.

[30] Vgl. Kruzewicz (1993), S. 66.

[31] Vgl. Mundhenke (2003), S. 4.

[32] Vgl. Oerter (2.12.2004), S. 3.

[33] Vgl. Littwin (2005), S. 1 f.

[34] Vgl. Lederer, Pieper, Kötz (2004), S. 51.

[35] Vgl. Littwin (2005), S. 1.

[36] Vgl. Meinking (2005), S. 21.

[37] Vgl. Diekmann (27.11.2003), S. 1.

[38] Vgl. Littwin (2005), S. 19 f.

[39] Vgl. Grabow, Reidenbach, Rottmann, Seidel-Schulze (2005), S. 7 f.

[40] Vgl. Kaluza, Dullnig, Malle (2003), S. 14.

[41] Vgl. Ossadnik, Lange, Bruns (1998), S. 7.

[42] Vgl. Gläser (2000), S. 30 f.

[43] Vgl. Reuter (2001), S. 102.

[44] Vgl. Erlei, Leschke, Sauerland (1999), S. 28.

[45] Vgl. Siepmann (2001), S. 1.

[46] Vgl. Saalbach (1996), S. 5 f.

[47] Vgl. Blümelhuber (2000), S. 102 f.

[48] Vgl. Erlei, Leschke, Sauerland (1999), S. 24 f.

[49] Vgl. Schönig (2001), S. 37 f.

[50] Vgl. Siepmann (2001), S. 13.

[51] Vgl. Richter, Furubotn (2003), S. 7 f.

[52] Vgl. Blum, Dudley, Leibbrand, Weiske (2005), S. 28.

[53] Vgl. Blum, Dudley, Leibbrand, Weiske (2005), S. 28 f.

[54] Vgl. Becker (2003), S. 27.

[55] Vgl. Wolferink (2005), S. 31.

[56] Vgl. Jost (2001a), S. 10 ff.

[57] Vgl. Williamson (1985), S. 1 f.

[58] Vgl. Blum, Dudley, Leibbrand, Weiske (2005), S. 42 f.

[59] Vgl. Lohmann (1999), S. 54.

[60] Vgl. Lütge (2001), S. 85 f.

[61] Vgl. Plumpe (2004), S. 33.

[62] Vgl. Wolferink (2005), S. 32.

[63] Vgl. Klein (2004), S. 73 f.

[64] Vgl. Williamson (1990), S. 50 ff.

[65] Vgl. Lohmann (1999), S. 50 ff.

[66] Vgl. Perridon, Steiner (2004), S. 538 f.

Details

Seiten
107
Jahr
2006
ISBN (eBook)
9783638028424
ISBN (Buch)
9783638926751
Dateigröße
1.5 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v88545
Institution / Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Note
1,5
Schlagworte
Implementierung PPP-Projektes Standort Berücksichtigung Aspekte Finanzierung Public Privat Partnership PPP Public öffentliche Finanzierung Kommunalfinanzierung Schulufinanzierung Leverkusen

Autor

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Titel: Implementierung eines PPP-Projektes an einem deutschen Standort unter besonderer Berücksichtigung finanztheoretischer Aspekte