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Unterrichtseinheit: Ebene Grundformen, Grundschule 1. Klasse

Die Kinder legen vorgegebene Figuren mit ebenen Grundformen aus, um die geomerische Grundfertigkeit des Legens zu üben und Beziehungen von geometrischen Fromen zu entdecken

Unterrichtsentwurf 2007 13 Seiten

Didaktik - Mathematik

Leseprobe

Thema der Unterrichtsstunde:

Die Kinder legen vorgegebene Figuren mit den ebenen Grundformen Dreieck, Rechteck und Quadrat aus, um die geometrische Grundfertigkeit des Legens zu üben und Beziehungen von geometrischen Formen zu entdecken.

1. Aufbau der Reihe

1.1. Thema der Unterrichtsreihe

Die Kinder lernen die ebenen Grundformen Dreieck, Kreis, Rechteck und Quadrat kennen, diese zu benennen und kreativ anzuwenden, zur Förderung der Kenntnis über deren grundlegenden Eigenschaften.

1.2. Stundenthemen

1.2.1. Die Kinder gestalten eine eigene Spielmöglichkeit für die Figuren des Buches „Graf Tüpo“ und verschriftlichen diese, zur Förderung der Freude im Umgang mit ebenen Grundformen und zur Schreibmotivation. (fächerübergreifend Sprache-Mathematik)

1.2.2. Die Kinder lernen die ebenen Grundformen und ihre Eigenschaften über die Figuren des Buches kennen und finden diese in der Umwelt wieder (Unterrichtsgang), um die Orientierung in der Umwelt durch geometrische Strukturen zu ermöglichen.

1.2.3. Die Kinder arbeiten an verschiedenen Lernangeboten zur Festigung des Erkennens der ebenen Grundformen und zur Förderung des kreativen Umgangs mit Ihnen.

1.2.4. Die Kinder legen vorgegebene Figuren mit den ebenen Grundformen Dreieck, Rechteck und Quadrat aus, um die geometrische Grundfertigkeit des Legens zu üben und Beziehungen von geometrischen Formen zu entdecken.

2. Begründung der zentralen didaktisch-methodischen

Entscheidungen im Hinblick auf diese Unterrichtsstunde

2.1. Bedeutsamkeit des Inhalts

„Die Entwicklung der geometrischen Kompetenz kann als eines der wichtigsten Ziele der gesamten Grundschulmathematik angesehen werden“ (Radatz/Schipper 1996 S.114). Mathematisches Denken beruht fast immer auf geometrischen Vorstellungen, so dass es sehr wichtig ist in den Anfängen des Mathematikunterrichts diese aufzubauen und zu fördern. Auch das Arbeitsmaterial des Anfangsunterrichts in Arithmetik beruht auf geometrischen Formen (z.B. Steckwürfel, Legeplättchen), so dass eine vertiefte Auseinandersetzung mit den ebenen Grundformen die Handhabung für die Schüler verbessert.

Die Orientierung in der Lebenswirklichkeit der Schüler wird durch den Geometrieunterricht dahingehend gefördert, dass die Zusammenhänge zwischen Umwelt und den ebenen Formen herausgestellt werden (LPO S. 79). Kennen die Kinder die Grundformen, werden sie feststellen, wie viele Dinge in ihrer Umgebung auf diesen beruhen. Die Erschließung ihrer Lebenswelt wird ihnen somit erleichtert.

Im Rahmen dieser Unterrichtsreihe zur Geometrie sollen die Schüler die ebenen Grundformen Dreieck, Rechteck, Quadrat und Kreis kennenlernen, in der Umwelt entdecken, beschreiben, legen und zerlegen.

Sie ermöglicht es auch den rechenschwachen Schülern der Klasse ein Erfolgserlebnis zu haben und „fördert Freude an der Mathematik und eine positive Einstellung zum Mathematiklernen“ (LPO S. 72).

In der heutigen Stunde legen die Schüler vorgegebene Figuren mit den Formen Dreieck, Rechteck und Quadrat aus. Dadurch können die Schüler erkennen, dass sich die Formen zu größeren Formen zusammensetzen lassen. Dabei sollen sie verschiedene Möglichkeiten für eine Figur finden und so Beziehungen zwischen den Formen entdecken (z.B. zwei Dreiecke ergeben ein Quadrat). Wenn diese Zusammenhänge von den Kindern entdeckt wurden, können sie zielgerichtet weitere Möglichkeiten des Auslegens finden.

Da der Kreis in diesem Zusammenhang wenig Bedeutung hat, weil aus ihm keine weiteren ebenen Grundformen gelegt werden können, habe ich ihn herausgenommen.

2.2. Lernvoraussetzungen bezogen auf den Inhalt der Stunde

In der Klasse 1a sind 21 Schüler, 11 Mädchen und 10 Jungen. Von diesen gehen vier Kinder normalerweise ins Lernstudio und sind somit den größten Teil des Klassenunterrichts nicht anwesend. In meiner Unterrichtsreihe waren sie immer da und werden auch in der heutigen Stunde anwesend sein, weil ich den Geometrieunterricht aus oben genannten Gründen für diese Schüler als wichtig erachte.

2.2.1. Inhalt

Die Klasse hat im Bereich der Geometrie bisher nur eine kurze Unterrichtseinheit zur Spiegelsymmetrie gemacht. Die ebenen Grundformen sind ihnen nur durch außerschulische Erfahrungen bekannt.

In meiner Unterrichtsreihe haben sie diese über einen spielerischen Einstieg durch das Buch „Graf Tüpo“ kennengelernt und in den weiteren Stunden mit ihnen gearbeitet und sie in der Umwelt entdeckt. In einer Stunde legten die Kinder eigene Bilder aus den Formen und malten sie auf. Alle Schüler sollten nun die ebenen Formen beschreiben können und haben erste Erfahrungen mit dem Legen gemacht.

2.2.2. Methoden

An die Partnerarbeit habe ich die Schüler erst in den letzten Wochen herangeführt. Hierbei könnte es noch zu Schwierigkeiten kommen, da es einigen Kindern schwer fällt sich mit einem Partner abzusprechen. Oft wird es in der Klasse dabei laut, da alle miteinander reden. Dem versuche ich vorzubeugen, indem ich vor Beginn der Partnerarbeit noch einmal auf die Regeln hinweise. Die Partner ergeben sich durch die Sitzordnung (Tischpartner). Auf Grund der Schüleranzahl wird ein Schüler entweder alleine oder in einer Dreiergruppe arbeiten. Diese Entscheidung stelle ich frei.

Den Stuhlkreis kennen die Kinder. Er wird jedoch selten im Unterricht durchgeführt. Die Regeln für seinen Auf- und Abbau sind bekannt, jedoch entsteht noch oft viel Unruhe, da es für die Schüler ungewohnt ist.

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Details

Seiten
13
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783638033688
Dateigröße
640 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v86596
Schlagworte
Unterrichtseinheit Ebene Grundformen Grundschule Klasse

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Titel: Unterrichtseinheit: Ebene Grundformen, Grundschule 1. Klasse