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Erstellen eines Urlaubsformulars (Unterweisung Bürokaufmann / -kauffrau)

Unterweisung / Unterweisungsentwurf 2007 16 Seiten

AdA Kaufmännische Berufe / Verwaltung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Thema der Unterweisung

2 Rahmenbedingungen
2.1. Beschreibung des Auszubildenden
2.2. Beschreibung des Ausbildungsortes
2.3. Einordnung der Unterweisung im Gesamtzusammenhang

3 Lernziele
3.1. Richtlernziel
3.2. Groblernziel
3.3. Feinlernziel
3.3.1. Kognitiver Bereich
3.3.2. Affektiver Bereich
3.3.3. Psychomotorischer Bereich
3.4. Lernzielkontrolle

4 Ablauf der Unterweisung
4.1. Gewählte Unterweisungsmethode
4.2. Ablaufplan
4.2.1. Vorbereiten
4.2.2. Vorführen und Erklären des Arbeitsvorgangs
4.2.3. Nachmachen der Arbeitsschritte des Auszubildenden
4.2.4. Selbstständiges Üben und abschließende Erfolgskontrolle
4.3. Arbeitszergliederung
4.4. Verwendete Ausbildungsmittel
4.5. Didaktische Reserve

Anhang
A. Ausschnitt aus dem Ausbildungsrahmenplan zum Bürokaufmann
B. Arbeitszergliederung
C. Übungsfälle

1 Thema der Unterweisung

Der Auszubildende wird angeleitet, ein Urlaubsformular richtig ausfüllen zu können, da er während seines Ausbildungsverhältnisses den Anspruch auf Urlaub erwirbt. Zudem sollen dem Auszubildenden Besonderheiten in bezug auf sogenannte Brückentage und sinnvolle Nutzung der erworbenen Urlaubstage aufgezeigt werden. Dem Auszubildenden wird der Verwaltungsweg eines Urlaubsformulars aufgezeigt. Das soll dem Auszubildenden verdeutlichen, warum das Urlaubsformular rechtzeitig dem Vorgesetzten vorgelegt wird. Im Laufe des 2. Ausbildungsjahres wird der Auszubildende die Personalabteilung kennen lernen, um dort einen Ausbildungsabschnitt zu absolvieren und wird dort ebenfalls Urlaubsformulare auf Richtigkeit kontrollieren.

Als Arbeitshilfe habe ich dem Auszubildenden einen Kalender 2007 beigefügt, so dass er unter realen Umständen und unter Berücksichtigung der gesetzlichen und evangelischen - kirchlichen Feiertage die Übungsfälle in ein Urlaubsformular eintragen kann.

2 Rahmenbedingungen

In den folgenden Abschnitten wird der Ausbilder die Rahmenbedingungen vorstellen, unter denen er die Unterweisung am Auszubildenden durchführen wird.

2.1. Beschreibung des Auszubildenden

Der zu unterweisende Auszubildende Herr Balow ist 17 Jahre alt und hat am 1. September 2007 seine Ausbildung zum Bürokaufmann in unserem Betrieb begonnen. Herr Balow hat vor kurzem die Schule mit der mittleren Reife abgeschlossen. Er befindet sich im dritten Ausbildungsmonat.

Der Auszubildende hat keinerlei Vorkenntnisse mit dem Ausfüllen eines Urlaubsformulars, da Herr Balow noch nie zuvor in einem Betrieb fest gearbeitet hat. Herr Balow kann ein zweiwöchiges Praktikum im Rahmen seiner Schulzeit als Bürokaufmann vorweisen.

Herr Balow zeigte sich in seiner Ausbildung bisweilen engagiert. Er konnte sich gut in den Betrieb eingliedern. Besonders scheint Herrn Balow die Arbeit im Team zu liegen. Hier zeigt er gute bis sehr gute Arbeitsergebnisse, was schätzungsweise an seiner sportlichen Aktivität im Fußballverein liegen mag.

Seine Noten in der Realschule waren eher durchschnittlich. Daher habe ich mich mit dem zuständigen Klassenlehrer der Berufsschule in Verbindung gesetzt, um zu wissen, wie in der Berufsschule die Leistungen des Herrn Balow sind. Auch hier werden gute Arbeitergebnisse erzielt. Aber weiterhin erachte ich eine regelmäßige Verbindung mit der Berufsschule für angemessen.

Da Herr Balow erst vor kurzem seine Ausbildung in unserem Unternehmen begonnen hat, ist er zu siezen.

2.2. Beschreibung des Ausbildungsortes

Die Unterweisung wird im Schulungsraum des Betriebes stattfinden. Hier wird die benötigte Ruhe herrschen. Durch den Lichteinfall ist dieser Raum angenehm hell. Im Vorfeld werde ich sieben Urlaubsscheine, zwei Kugelschreiber, die Übungsfälle und den Kalender 2007 bereitlegen. Den Zeitpunkt der Unterweisung habe ich auf 10 Uhr festgelegt, da der Auszubildende seine Frühstückspause beendet hat und ich den Anstieg der biologischen Leistungskurve ausnutze. Ebenfalls werde ich dem Auszubildenden einen Kaugummi anbieten, um das Verhältnis zwischen Auszubildenden und Ausbilder aufzulockern und um die positiven Effekte beim Lernen durch Bewegung zu aktivieren.

2.3. Einordnung der Unterweisung im Gesamtzusammenhang

Herr Balow wurde bereits über das Bundesdatenschutzgesetz belehrt und ihm wurde die Wichtigkeit dieses Gesetzes näher gebracht. Zudem kennt er bereits die groben Abläufe unseres Betriebes und hat schon einen Ausbildungsabschnitt am Empfang absolviert. Aufgrund seiner bisherigen Kenntnisse gehe ich davon aus, dass Herr Balow die Unterweisung schnell auffassen wird.

Die nächste Unterweisung wird in der 1. Kalenderwoche des neuen Jahres erfolgen bei der Herr Balow lernen soll, wie er Textverarbeitungsgeräte systemgerecht handhaben soll und worauf es im allgemeinen Briefverkehr des Betriebes ankommt.

3 Lernziele

In den folgenden Abschnitten werden nun die konkreten Ziele der Unterweisung erklärt, die der Ausbilder mit der Unterweisung verfolgt.

3.1. Richtlernziel

Themenbereich laut Ausbildungsordnung:

Der Auszubildende soll die groben Abläufe der Personalverwaltung verstehen.

3.2. Groblernziel

Themenbereich laut Ausbildungsrahmenplan:

Diese Ausbildungseinheit ist laut Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Bürokaufmann / Bürokauffrau unter der laufenden Nummer 6.2 „Personalverwaltung“, § 3 Nr. 6.2 Buchstabe e: „Vorgänge der Personalbearbeitung bearbeiten,...“, zu finden.

3.3. Feinlernziel

Themenbereich laut individuellen Ausbildungsplan:

Der Auszubildende ist nach der Unterweisung in der Lage einen Urlaubsschein selbstständig und ordnungsgemäß in einer angemessener Zeit auszufüllen. Zudem untergliedern sich die Feinziele in folgende Teilbereiche:

3.3.1. Kognitiver Bereich

Das kognitive Ziel dieser Unterweisung ist das Erlernen des Ausfüllens eines Urlaubsformulars. Der Auszubildende soll die Felder zum Ausfüllen eines Formulars kennen und diese sinnvoll, logisch und leserlich ausfüllen. Er soll verstehen, wo er das Formular herbekommt und wo er diesen abzugeben hat, beziehungsweise wie der Verwaltungsverlauf dieses Formulars ist. Zur Erleichterung werden Auszubildender und Ausbilder das Formular zusammen ausfüllen und unter mehrmaligen selbstständigen Übungen eine gewisse Routine im Ausfüllen und Korrigieren eines Urlaubsformulars bekommen.

3.3.2. Affektiver Bereich

Als affektives Lernziel soll der Auszubildende durch die Unterweisung erlernen, das Urlaubsformular mit der nötigen Sorgfalt zu bearbeiten. Weiterhin ist es wichtig, das Urlaubsformular eigenverantwortlich, selbstständig und leserlich auszufüllen.

3.3.3. Psychomotorischer Bereich

Der Psychomotorische Bereich ist zu definieren, das Herr Balow eine saubere und ordentliche Arbeitsweise verinnerlicht. Eine saubere und lesbare Schreibweise ist gerade in diesem Beruf sehr wichtig.

3.4. Lernzielkontrolle

Das Lernziel ist erreicht, wenn der Auszubildende Herr Balow in der Lage ist, selbstständig ein Urlaubsformular auszufüllen. Der Auszubildende wird angewiesen, seinen Urlaubsschein für die Weihnachtszeit 2007 für den Zeitraum vom 21. Dezember 2007 bis zum 27. Dezember 2007 auszufüllen. Gleichzeitig werde ich Herrn Balow dazu animieren, diese Unterweisung in seinem Berichtsheft aufzuführen. In drei Tagen werde ich vom Auszubildenden verlangen, einen weiteren Urlaubsschein vom 27. Dezember 2007 bis zum 2. Januar 2008 auszufüllen. Das Urlaubsformular und das Berichtsheft werde ich kontrollieren und genehmigen, beziehungsweise unterschreiben.

[...]

Details

Seiten
16
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783638032674
ISBN (Buch)
9783656057857
Dateigröße
598 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v85721
Note
1,4
Schlagworte
Erstellen Urlaubsformulars Bürokaufmann Ausbildung Ausbilder

Autor

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Titel: Erstellen eines Urlaubsformulars (Unterweisung Bürokaufmann / -kauffrau)