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Die Figur des Messias im Denken Ernst Blochs

Hausarbeit (Hauptseminar) 2007 27 Seiten

Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte

Leseprobe

Gliederung

1. Einleitung

2. Forschungsstand und Gliederung

3. Religion und „konkrete Utopie“

4. Ernst Blochs politischer Messianismus

5. Der Messias
5.2 Elite und Masse in Blochs Denken
5.2 Der politische Messias
5.2.1 Person und Funktion
5.2.2 Charakter
5.2.3 Strategie und Kompetenzen
5.3 Die Rolle der Masse

6. Fazit: Ein totalitäres Denkmuster?

7. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Unter den merkwürdigsten Dingen, die an der Peripherie des Marxismus auftraten, stellen die Schriften Blochs sicherlich die größte philosophische Extravaganz dar.“[1] Unnachahmlich stritt er für die Legitimität des utopischen Denkens, appellierte prophetisch an das „Träumen nach Vorwärts“[2] und begab sich damit zeitlebens in eine Außenseiterrolle. Max Weber wünschte nach seiner ersten Begegnung mit dem stürmischen homo novus der Philosophie, dass er sofort seine Koffer packe und zum Bahnhof gebracht werde[3] und auch während aller Lebensstationen gelang es ihm nie, die öffentliche Meinung zu dominieren. Mit seinem Anspruch, dem Menschen das freie Träumen wieder beizubringen und ihm Wege ins Glück, in die „Heimat“[4], in das noch „nie Dagewesene“[5] aufzuzeigen, widersprach er stets dem Zeitgeist: „Er ist ein Ketzer durch und durch, von uns aus gesehen, von Rom aus, von Washington und Moskau aus, von Ost- und West-Berlin aus, von wo aus auch immer, Bloch ist ein Ketzer.“[6] Neben seiner oftmals schroffen Kritik an der geistigen Lage der Gegenwart war dafür nicht zuletzt seine merkwürdige und einzigartige Mixtur aus Marxismus, Sozialutopie, Idealismus, Anthropologie, Psychoanalyse und der christlich-jüdischen Religion verantwortlich, die in einer „marxistisch auf Kiel gelegt[en]“[7] chiliastischen und messianischen Heilserwartung zusammenlief.

Das Werk Ernst Blochs ist ein hervorragendes Beispiel, wie sich im 20. Jahrhundert Politik und Theologie auf einer metareligiösen Ebene verbanden, d.h. wie religiöse Fragen als politische neu formuliert werden und die Religion zur Legitimation politischen Handelns genutzt wird. Bloch war kein unpolitischer Philosoph, für den ihn Mayer einst hielt.[8] Er mischte sich nicht nur unentwegt in das politische Geschehen ein, sondern verstand seine Philosophie auch als politischen Auftrag, was dieser Aufsatz am Beispiel der Messiasfigur in Blochs Denken verdeutlichen möchte. Es wird zu zeigen sein, wie diese alttestamentarische Figur aus ihrer Beziehung zu Gott herausgelöst, „humanisiert“ und damit politisiert wurde, wie Bloch dabei Charakteristika der jüdischen und christlichen Tradition übernahm und welche Konsequenzen sich aus der Humanisierung des Messias ergeben. Im Ergebnis wird Blochs Messias kaum Unterschiede zu einem charismatischen, politischen Führer aufweisen. Dies eröffnet die zweite These: Hinter Blochs oft gepriesener Parteinahme für das Individuum verbirgt sich ein gewöhnliches Masse- und Elitedenken, das totalitäre Züge annehmen kann.

2. Forschungsstand und Gliederung

Bloch selbst hat seine Vorstellungen vom Messias nie systematisiert. Sie blieben stets Fragment, eingebettet in die Gedanken über „konkrete Utopie“.[9] Auch die Forschung hat den Messias noch nicht dem Dunkel der Blochschen Wortgewalt entrissen. Zwar wurde sein Werk zutreffend als „politischer Messianismus“[10] und er selbst als „Prophet mit Marx- und Engelszungen“[11] charakterisiert, doch die politische Interpretation Blochs steht noch am Anfang. Sie wurde bisher vor allem biografisch[12] bearbeitet. Einige wenige Arbeiten setzen sich mit Blochs Auffassung von konkreten politischen Problemen auseinander[13] ; Messianismus und Chiliasmus blieben jedoch auf theologische[14] und philosophische Fragestellungen[15] beschränkt, die sich mehr für die Erlösung und ihre Verheißungen interessieren als für die Figur des Messias. Selbiges Urteil kann über Blochs eigene Ausführungen gefällt werden. In diesem Aufsatz müssen deshalb die Arbeiten Blochs im Mittelpunkt stehen[16] und es wird der Versuch unternommen, seine versprengten Ausführungen über den Messias zu systematisieren, indem sie nach Kategorien – Funktion, Charakter und Kompetenzen – untersucht werden. Trotz Blochs „marxistischer Wende“ der dreißiger Jahre blieben seine messianischen Erwartungen unverändert[17], weshalb nicht zwischen einem „frühen“ und „reifen“ Bloch unterschieden, sondern sein Werk als Gesamtwerk verstanden wird. Es stellt sich zudem die Aufgabe, die expressionistischen, mit sprachlichen Bildern überladenen Texte auch als politische Forderungen zu interpretieren. Von besonderer Bedeutung wird dabei das Münzerbuch sein. Blochs historische Abhandlung über den Bauernkriegsführer kann nur schwerlich als objektiv bezeichnet werden, denn zu offensichtlich benutzt er ihn als Kronzeugen für seine eigenen Ideen.[18] Gerade deshalb aber dient sie dem Zweck dieser Arbeit, indem Blochs Bild von der messianischen Figur Münzer zugleich Aufschluss über seine Erwartungen an dessen Nachfolger gibt.

Das 3. Kapitel verschafft einen knappen Überblick über Blochs Philosophie der „konkreten Utopie“ und skizziert die Bedeutung der Religion. Im Anschluss steht der politische Denker im Vordergrund. Kapitel 4 untersucht seinen politischen Messianismus und vergleicht diesen mit Heilserwartungen im Judentum. Blochs Vorstellungen vom Messias werden in Kapitel 5 vertieft. Nachdem zunächst (5.1.) grundsätzliche Überlegungen zur Bedeutung von Elite und Masse in Blochs Werk erfolgen, systematisiert Kapitel 5.2. in seinen Unterkapiteln (5.2.1-5.2.3) die Messiasfigur. Die hier gewonnenen Erkenntnisse werden anschließend (5.3.) mit Blochs Bild der Masse verglichen. Das Fazit stellt die Frage nach der Charakteristik der Blochschen Lehre.

3. Religion und „konkrete Utopie“

„Ich bin. Aber ich habe mich nicht. Deshalb werden wir erst.“[19] An keiner anderen Stelle beschreibt Bloch seine Philosophie so markant wie in diesen ersten Worten der „Tübinger Einleitung zur Philosophie“. Das „Ich“, das im „Dunkel des gelebten Augenblicks“ lebende Subjekt, kenne seine Bestimmung noch nicht. Es sei ein Mangelwesen, angetrieben vom Streben nach Selbstverwirklichung, fragend nach dem Wohin und Wozu seiner Existenz, unruhig, träumend die Zukunft antizipierend. In ihm wohne ein „utopischer Überschuss“[20], ein Hunger auf das, was noch nicht da ist. Mensch wie Welt seien unfertig, seien noch nicht das, was sie sein könnten.[21] Sie besäßen ein Potential, das noch nicht abgerufen wurde. Doch ein „Segel in die andere Welt“[22] weise den Weg. Es ist die Hoffnung: nicht auf Besserung der gegenwärtigen Zustände, sondern auf deren radikale Umwälzung und Vervollkommnung; nicht blind romantisch, die Augen vor der Umwelt verschließend, sondern im dialektischen Prozess verschmelzend; wissend, dass die Menschheit teleologisch auf ihre Bestimmung zutreibt.[23] Bloch versteht Hoffnung als die „Grundeigenschaft menschlicher Existenz“[24].

Kein Grund aber zum Müßiggang! Geschichte ist für Bloch kein Automatismus von notwendigerweise aufeinander folgenden Stufen der gesellschaftlichen Entwicklung. Sie bedürfe des eingreifenden Subjekts mit bewussten Vorstellungen vom „Noch-Nicht-Sein“, von der vollkommenen Welt im Geiste. „Wir“, die Gemeinschaft, die für Bloch nur eine kommunistische sein kann, entstünden erst durch das engagierte Handeln von Menschen, wobei Utopie erst dann „konkret“ werde, wenn sie die objektiven Verhältnisse, das „Real-Mögliche“ nicht aus dem Blick verliere. Der Marxismus sorge hier für genügend Bodenhaftung, um nicht in den „abstrakten“ Utopismus der Frühsozialisten zu verfallen.[25]

Die utopischen Wunschvorstellungen des Menschen seien die treibende Kraft nach vorn. Sie bilden den „Wärmestrom“ der Geschichte und ergänzen den marxistischen, objektiven „Kältestrom“, denn es gebe „zuviel des Fortschritts zum Marxismus von der Utopie zur Wissenschaft.“[26] Nur durch die Synthese von Marxismus und Utopie sei es möglich, im Subjekt den Mut, die Leidenschaft und die Entschlossenheit zu wecken, einen „Fernblick“[27] hinter den nächsten Fünfjahresplan zu entwickeln und das „Nicht“ der Gegenwart zu überwinden. In Blochs blumiger Sprache heißt es so:

„Und hat auch Marx den Anstoß zum neuen Leben mit Recht entscheidend auf den homo oeconomicus [...] gestellt, damit die allzu arkadisch vermutete hinterweltliche Paradiesordnung des rationalen, im Kern chiliastischen Sozialismus hart und mit weltklugem Kampf gegen die Welt erobert werde: so stirbt man doch nicht für ein bloßes durchorganisiertes Produktionsbudget.“[28]

Zu realisieren sei das Endstadium der Menschheit: die „wirkliche Genesis“[29], das „Reich der Freiheit“. Den Weg weisen die jüdische und christliche Religion, die er sich für die Konstruktion seines Bildes von Utopie zu Nutzen macht: „Der Akzent liegt nicht nur auf der Entlarvung des ideologischen Scheins, sondern auf der Musterung des möglichen Rests.“[30] Religion dürfe nicht grundsätzlich als erledigt betrachtet werden, sondern müsse nach ihrem wahren Kern durchsucht und dieser vom Marxismus übernommen, beerbt werden. „Auch bilden sich ‚Museen der religiösen Vergangenheit’ erst wirklich, wenn die echten Reliquien aus ihnen entfernt sind. Wenn sie dem ‚Himmel auf Erden’ dienen müssen und den Willen zu ihm wach halten.“[31] Eine „echte Reliquie“ ist Bloch zufolge nicht nur die Protestfunktion gegen irdische Missstände, sondern vor allem die in der Religion verkörperte „Hoffnung in Totalität“[32] auf eine neue, irdische Welt, d.h. auf die Möglichkeit der Erlösung der Menschheit.

Im Gegensatz zu Ludwig Feuerbach und dem orthodoxen Marxismus betrachtet Bloch Glauben durchaus als legitim, solange es sich um einen „Glaube ohne Lüge“[33] handelt. Um Lüge bzw. Aberglaube handele sich bei der Vorstellung eines personifizierten Schöpfer- oder Herrengottes, er erscheine „nur als hypostasiertes Ideal des in seinen Möglichkeiten noch ungewordenen Menschenwesens.“ Gott als Person sei nicht real, sondern nur eine projizierte Hoffnungsvorstellung der menschlichen Noch-Nicht-Existenz. Dieser Projektionsraum müsse den Religionen und Kirchen entrissen und durch die Utopie beerbt werden.[34] Utopie und Gottesglauben meinen deshalb das Selbe: Den Glauben an die eigenen Potentiale und die Tendenzen der Geschichte. Religion sei dann nicht mehr Rückverbindung zu Gott, sondern Verbindung nach vorwärts, zum Ziel, ins Reich: „Dasein Gottes, ja Gott überhaupt als eigene Wesenheit ist Aberglaube; Glaube ist einzig der an ein messianisches Reich Gottes – ohne Gott.“[35] Selbst wenn in Blochs frühen Schriften das Wort „Gott“ schillernd erstrahlt, so meint dies doch nur die höchste Entwicklungsstufe des Menschen.[36] Gott sei wie der Mensch selbst noch verborgen, im Entstehen begriffen.

Der Keim für die Humansierung der Religion ohne göttliche Vaterfigur sei in der jüdischen und christlichen Tradition selbst angelegt, da, so Bloch, die Tendenz der biblischen Erzählung vor allem in der Emanzipierung des Menschen von weltlicher (Auszug aus Ägypten) und göttlicher Unterdrückung (Adam isst vom Baum der Weisheit und will so sein wie Gott) liege und damit das Streben der menschlichen Geschichte nach Vervollkommnung bzw. eigener Vergöttlichung verkörpere und damit in hohem Maße utopischen Charakter trage.[37] Blochs Religionskritik versteht sich deshalb auch nur als Vollstrecker dieser Tendenz.[38]

Nach Ausschöpfung aller dem Menschen innewohnenden Potentiale werde der Mensch gottgleich und vollende damit seine Existenz. Konkreten Ausdruck finde dieser Hoffnungsinhalt der Religion im Messianismus, den Bloch ebenfalls zu beerben versucht und für ihn den utopischen Charakter der Religion verkörpere:

„Und wenn der Satz gilt: wo Hoffnung ist, ist Religion, dann wirkt das Christentum, mit seinem kräftigen Startpunkt und seiner reichen Ketzergeschichte, als wäre hier ein Wesen der Religion endlich hervorgekommen. Nämlich nicht statischer, darin apologetischer Mythos, sondern human‑ eschatologischer, darin sprengend gesetzter Messianismus. Erst darin lebt – von Illusion, Gotthypostase, gar Herrentabu abgelöst – das in Religion einzig bedeutbare Erbsubstrat: Hoffnung in Totalität zu sein, und zwar sprengende.“[39]

[...]


[1] Kolakowski, Leszek: Ernst Bloch – der Marxismus als futuristische Gnosis, in: Ders.: Die Hauptströmungen

des Marxismus. Entstehung – Entwicklung – Zerfall, Bd. 3, 2. überarb. Aufl., München 1981, S. 459-488, S.

459.

[2] Bloch, Ernst: Das Prinzip Hoffnung, Frankfurt a.M. 1973, S. 4.

[3] Vgl. Zudeick, Peter: Der Hintern des Teufels. Ernst Bloch – Leben und Werk, Baden-Baden 1985, S. 45, zit.

nach: Münster, Arno: Ernst Bloch. Eine politische Biographie, Berlin, Wien 2004, S. 50.

[4] Bloch: Prinzip Hoffnung, S. 1628.

[5] Ebd., S. 132.

[6] Walser, Martin: Prophet mit Marx- und Engelszungen, in: Über Ernst Bloch, Frankfurt a.M. 1968, S. 7-16, S. 14.

[7] Ebd., S. 10.

[8] Vgl. Mayer, Hans: Ernst Bloch oder die Selbstbegegnung, in: Tiefenbacher, Heinz (Hrsg.): Laboratoris salutis. Beiträge zu Weg, Werk und Wirkung des Philosophen Ernst Bloch (1885-1977), Stuttgart 1985, S. 13-26; vgl. auch die Gegenposition bei Horster, Detlef: Exodus und Demokratie – Ernst Bloch, in: Buckmiller, Michael / Heimann, Dietrich / Perels, Joachim (Hrsg.): Judentum und politische Existenz. Siebzehn Porträts deutsch- jüdischer Intellektueller, Hannover 2000, S. 293-305.

[9] Bloch kündigte in einem Brief an Max Scheler 1919 an, ein Werk namens „System des Messianismus“ verfassen zu wollen, das er jedoch fallen ließ, vgl. Bloch, Ernst: Briefe 1903-1975, hrsg. von Karola Bloch, Jan Robert Bloch u.a., Bd. 1, Frankfurt a.M. 1985, S. 253 (Brief vom 03. 09. 1919).

[10] Weigand, Karlheinz: Bloch. Eine Bildmonographie, Frankfurt a.M. 2007, S. 7.

[11] Walser: Prophet mit Marx- und Engelszungen.

[12] Vgl. Münster: Ernst Bloch; Weigand: Bloch.

[13] Vgl. Pauen, Michael: Hoffnung und Hybris. Ernst Bloch und der Geist der Utopie, in: Rohrbacher, Klaus: (Hrsg.): Zugänge zur Philosophie Ernst Blochs, Frankfurt a.M, S. 87-101; Rohrbacher, Klaus: Zeitdiagnose und Marxinterpretation. Politische Aspekte des Blochschen Denkens, in: ebd., S. 103-126.

[14] Vgl. Kruttschnitt, Elke: Ernst Bloch und das Christentum. Der geschichtliche Prozess und der philosophische Begriff der „Religion des Exodus und des Reiches“, Mainz 1993; Miranda, Juan Peter: Wieder die Götzen – Für das utopische Potential der Religion. Zur Religionskritik Ernst Blochs, Frankfurt a.M. 1987; Moltmann, Jürgen: Messianismus und Marxismus, in: Über Ernst Bloch, S. 42-60.

[15] Vgl. Bloch, Jan Robert: Katalytische Beschleunigung und kristalline Ankunft: Zur Dynamik des Werdens, in: Ders.: Kristalle der Utopie. Gedanken zur politischen Philosophie Ernst Blochs, Mössingen-Talheim, S. 159- 176; Buhr, Manfred: Der religiöse Ursprung und Charakter der Hoffnungsphilosophie Ernst Blochs, in: Zeitschrift für Philosophie 6, 1958, S. 576-598; Löwy, Michael: Erlösung und Utopie. Jüdischer Messianismus und libertäres Denken. Eine Wahlverwandtschaft, Berlin 1997; Münster, Arno: Utopie, Messianismus und Apokalypse im Frühwerk von Ernst Bloch, Frankfurt a.M. 1982.

[16] Hier vor allem Bloch Ernst: Erbschaft dieser Zeit, Frankfurt a.M. 1962; Ders.: Prinzip Hoffnung; Ders.: Geist der Utopie. Zweite Fassung, 2. Aufl. der bearb. Neuaufl., Frankfurt a.M. 1977; Ders.: Politische Messungen, Pestzeit, Vormärz, Frankfurt a.M. 1985; Ders.: Thomas Münzer als Theologe der Revolution, Frankfurt a.M. 1985; Ders.: Tübinger Einleitungen in die Philosophie, Frankfurt a.M. 1985.

[17] Vgl. Buhr: Der religiöse Ursprung, S. 588, 591; Löwy: Erlösung und Utopie, S. 196.

[18] Vgl. Nigg, Walter: Thomas Münzer, in: Ernst Blochs Wirkung. Ein Arbeitsbuch zum 90. Geburtstag, Frankfurt a.M. 1975, S. 32-35, S. 34.

[19] Bloch: Tübinger Einleitung, S. 13.

[20] Bloch: Geist der Utopie, S. 247.

[21] Vgl. Bloch, Jan Robert: Subjekt ist noch nicht Prädikat, in: Ders.: Kristalle der Utopie, S. 11-29, S. 16.

[22] Bloch: Geist der Utopie, S. 260.

[23] Vgl. Lowe, Adolph: S ist noch nicht P. Eine Frage an Ernst Bloch, in: Unseld, Siegfried (Hrsg.): Ernst Bloch zu ehren. Beiträge zu seinem Werk, Frankfurt a.M. 1965, S. 135-143, S. 136f.

[24] Manthey, Franz: Die Religionstheorie von Ernst Bloch, in: Königsteiner Studien 14, 1968, S. 1-20, S. 4.

[25] Vgl. Bloch: Prinzip Hoffnung, S. 680, vgl. auch Voßkamp, Wilhelm: „Grundrisse einer besseren Welt“. Messianismus und Geschichte der Utopie bei Ernst Bloch, in: Moses, Stéphane / Schöne, Albrecht (Hrsg.): Juden in der deutschen Literatur, Frankfurt a.M. 1986, S. 316-329.

[26] Bloch, Ernst, zit. nach Münster: Utopie, Messianismus und Apokalypse, S. 248f.

[27] Bloch, J.R.: Subjekt ist noch nicht Prädikat, S. 23.

[28] Bloch: Thomas Münzer, S. 94, vgl. hierzu auch die inhaltsgleiche, aber rationalere Ausdrucksweise bei Ders:

Experimentum Mundi, Frankfurt a.M. 1975, S. 255.

[29] Bloch: Prinzip Hoffnung, S. 1628.

[30] Bloch: Erbschaft dieser Zeit, S. 18.

[31] Bloch, Ernst: Nicht Hades, sondern Himmel auf Erden in: ebd., S. 152-160, S. 160.

[32] Bloch: Prinzip Hoffnung, S. 1404.

[33] Ebd., S. 1832; vgl. hierzu ausführlich Miranda: Wider die Götzen, S. 37-205.

[34] Vgl. Miranda: Wider die Götzen, S. 306.

[35] Bloch: Prinzip Hoffnung, S. 1413; vgl. auch Manthey: Religionstheorie, S. 10.

[36] Vgl. Miranda: Wider die Götzen, S. 285.

[37] Vgl. Bloch, Ernst: Atheismus im Christentum, 2. Aufl., Frankfurt a.M. 1977; Ders.: Prinzip Hoffnung, S. 1450-1550; Kruttschnitt: Ernst Bloch und das Christentum, S. 155-198.

[38] Vgl. Pannenberg, Wolfgang: Der Gott der Hoffnung, in: Unseld (Hrsg.): Ernst Bloch zu ehren, S. 209-225, S.

213.

[39] Bloch: Prinzip Hoffnung, S. 1404 (kursiv im Orig.).

Details

Seiten
27
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783638013345
ISBN (Buch)
9783638916882
Dateigröße
516 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v85428
Institution / Hochschule
Technische Universität Chemnitz
Note
1,0
Schlagworte
Messias Ernst Blochs Theologie Politik Mesianismus Konkrete Utopie

Autor

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