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Wie entscheiden sich Wähler? Psychologische Kritik an Rational-Choice-Modellierung der Wahlentscheidung

Hausarbeit 2006 30 Seiten

Politik - Methoden, Forschung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Psychologische Kritik I - Kritik an RC- Annahmen
2.1 Identifizierung aller Alternativen
2.2 Bildung einer transitiven Präferenzstruktur
2.3 Bestimmung aller relevanten zukünftigen Zustände der Welt / Bestimmung des Ergebnisses jeder Kombination von Alternative und Zustand
2.4 Bewertung der einzelnen Ergebnisse / Bestimmung der Eintrittswahrscheinlichkeiten für die Zustände
2.5 Wahl der Alternative mit dem maximalen erwarteten Nutzen

3. Psychologische Kritik II - Zentrale Aspekte
3.1 Emotionen
3.2 Kultur / Normen
3.3 Persönlichkeitsmerkmale
3.4 Zeit
3.5 Risiko / Unsicherheit

4. Psychologische Wahlmodelle
4.1 Ökologische Rationalität
4.2 Prospect Theory

5. Schlussfolgerungen für die politikwissenschaftliche Modellierung

6. Literaturliste

7. Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

Sowohl in der psychologischen (Tversky 2004:621) als auch in der politik- wissenschaftlichen Literatur (Hinich/Munger 1997:128) besteht Einigkeit darüber, dass die Annahme rationaler, nutzenmaximierender Akteure eine zentrale Rolle in der Politikwissenschaft spielt. Auch neuere räumliche Wahlmodelle folgen der Logik der Rational-Choice (im Folgenden: RC) -Theorie:

„The classical spatial model uses „decision-theoretic” reasoning. This […] assumes rational (informed and optimising) behavior by each participant.”1

Übertragen auf Wahlen bedeutet dies:

„The theory assumes that the voter recognizes his own self-interest, evaluates alternative candidates on the basis of which will best serve this self-interest, and casts his vote for the candidate most favourably evaluated.“2

Ziel dieser Arbeit ist es, die in den obigen Zitaten bereits angedeuteten Annahmen der RC- Theorie der empirisch-psychologischen Kritik gegenüberzustellen, um über die Vorstellung von psychologischen Wahlmodellen zu einer Relevanzabschätzung für die politikwissenschaftliche Wahlforschung zu gelangen.

Die Arbeit gliedert sich in vier Blöke:

Im ersten Abschnitt möchte ich die psychologischen Kritikpunkte an den zentralen RC- Annahmen darstellen. Der zweite Block beinhaltet allgemeine Kritikpunkte, die ich nicht einer speziellen Annahme zuteilen möchte, sondern die als generelle Kritik aufgefasst werden sollen. Gleichzeitig möchte ich im dritten Teil Kritikpunkte aufzeigen, die zwar gegen RC-Annahmen sprechen, aber im Falle der Anwendung auf Wahlentscheidungen meiner Meinung nach eher unzutreffend sind. Als vorläufige Konsequenz sollen im dritten Abschnitt die beiden derzeit einflussreichsten psychologischen Wahlmodelle vorgestellt werden, die Kritikpunkte an RC in ihrer Theorie berücksichtigen. Als Abschluss soll eine Diskussion erfolgen, welche Konsequenzen die vorherigen Ausführungen für die politikwissenschaftliche Modellierung des Wahlverhaltens haben.

Zur Verdeutlichung sei betont, dass die Darstellung der Kritikpunkte aus psychologischer Sicht erfolgt. Politikwissenschaftliche Kritik wie zum Beispiel das „paradox of voting“ oder soziologische Kritik bzw. alternative soziologische Modelle wie Essers Framingtheorie sollen außen vor gelassen werden3.

Eine Wahlentscheidung soll in Anlehnung an Langenheder (1975:37) und Schnabel (2005:279/280) wie folgt verstanden werden:

Das Verhalten, das eine Person P in einer bestimmten Situation S zu einem bestimmten Zeitpunkt t0 ausführt, wollen wir eine Entscheidungshandlung nennen, wenn die Person P in der gegebenen Situation und zu dem gegebenen Zeitpunkt t0 :

1 ) mindestens zwei alternative Handlungsmöglichkeiten wahrnimmt und
2) sich auf Grund bestimmter angebbarer Kriterien für eine dieser Handlungsmöglichkeiten entscheidet.

2. Psychologische Kritik I - Kritik an RC- Annahmen

Neuere Aufsätze in der Politikwissenschaft4 verwenden in der Modellierung des Wahlverhaltens das Modell eines rationalen Entscheiders. Dies impliziert die Verwendung des RC- Ansatzes. Diesem Ansatz können verschiedene Grundannahmen zugeschrieben werden. Demnach ist der rationale Entscheider zu Folgendem in der Lage:

- Identifizierung aller Alternativen
- Bildung einer transitiven Präferenzstruktur
- Bestimmung aller relevanten zukünftigen Zustände der Welt
- Bestimmung des Ergebnisses jeder Kombination von Alternative und Zustand
- Bewertung der einzelnen Ergebnisse
- Bestimmung der Eintrittswahrscheinlichkeiten für die Zustände
- Wahl der Alternative mit dem maximalen erwarteten Nutzen

Darüber hinaus kann als wissenschaftstheoretische Grundannahme das Prinzip des methodologischen Individualismus identifiziert werden. Danach erfolgt eine Analyse und Erklärung kollektiver Phänomene durch Annahmen über das Handeln einzelner Akteure. Im Falle der Wahlentscheidung scheint diese Annahme einleuchtend: Das Kollektivphänomen „Wahlsieg“ wird über die Wahlentscheidung des einzelnen Akteurs erklärt. Wie ich im Folgenden zeigen möchte sind im Gegensatz zur Plausibilität des methodologischen Individualismus bei Wahlentscheidungen die weiteren Grundannahmen starker psychologischer Kritik ausgesetzt.

2.1 Identifizierungen aller Alternativen

Im Hinblick auf Wahlen erscheint diese Annahme als relativ plausibel. Der Großteil der Wähler müsste fähig sein, alle relevanten Parteien und Parteikandidaten zu identifizieren. Bei anderen (nichtpolitischen) Wahlentscheidungen kann diese Identifizierung aller Alternativen allerdings nicht von vornherein angenommen werden. Bei komplexen Entscheidungen kann sich die Anzahl von Alternativen so stark erhöhen, dass es für Menschen nicht mehr möglich sein wird, alle alternativen Möglichkeiten zu begreifen.

2.2 Bildung einer transitiven Präferenzstruktur

Eine Bedingung des RC- Ansatzes besteht darin, dass ein Individuum in der Lage ist, sich sich Präferenzen transitiv zu strukturieren. Bei drei Alternativen formal ausgedrückt: Ich bevorzuge A vor B, B vor C und A vor C.

Diese Annahme ist aus psychologischer Sicht mehrfach empirisch5 verletzt:

1) Da Wahlen als wiederholt stattfindend aufgefasst werden können, widerspricht das Phänomen von zyklischen Präferenzen6 der Annahme einer transitiven Präferenzstruktur. Individuen bevorzugen zwar A vor B und B vor C, jedoch werden sie C vor A wählen, und weißen somit keine transitive Präferenzstruktur mehr auf.
2) Tversky (2004:433) zeigt in drei verschiedenen Experimenten deutlich eine weitere Verletzung dieser Annahme in der Realität. Wenn Individuen mit der einfachen Wahl zwischen zwei Alternativen A und B konfrontiert sind, wählen sie rein zufällig A oder
B. Das Gleiche gilt für Wahlen zwischen mehreren Alternativen. Eine transitive Präferenzstruktur scheint bei diesem Phänomen überhaupt nicht erst gebildet zu werden.
Dieser Effekt kann vermehrt bei Entscheidungen eintreten, die persönlich als relativ unbedeutend angesehen werden. Nimmt man die Unwichtigkeit von Wahlen für das Individuum an, so stellt sich allerdings die Frage, warum der Wahlgang überhaupt vollzogen wird, obwohl die Wichtigkeit als gering eingeschätzt wird.
3) Als weitere Erklärung neben einer zufälligen Wahl tritt der sogenannte Isolations- Effekt.7 Abgeleitet wird dieser Effekt aus der Beobachtung, dass Menschen die Gemeinsamkeiten von Alternativen zugunsten der Unterschiede vernachlässigen. Daraus ergibt sich, dass die Einteilung in gemeinsame und unterschiedliche Aspekte von Alternativen auf mehrere Arten geschehen kann. Als Folge ergeben sich nicht nur eine, sondern mehrere unterschiedliche transitive Präferenzstrukturen. Dieses Phänomen wäre ein Erklärungsansatz für die zufällige Wahl die Tversky beobachtet hat.
4) Eine weitere Verletzung der Annahme transitiver Präferenzstrukturen hängt mit der Beschreibung von Alternativen zusammen: Individuen ordnen je nach unterschiedlicher Beschreibung des gleichen Sachverhalts8 - z.B. ob in Verlusten oder Gewinnen ausgedrückte Alternativen- ihre Präferenzen anders an, und verletzen somit die Annahme der Extensionalität [auch Kriterium der Invarianz genannt]: Solange der Erwartungsnutzen mehrerer Alternativen gleich bleibt, darf die Reihenfolge oder Struktur, in der die Entscheidungsmöglichkeiten präsentiert werden, keine Rolle bei der Entscheidungsfindung spielen.

Diese oben gezeigten empirischen Widerlegungen der geforderten Transitivität lassen das Bild eines rationalen Entscheiders zumindest fraglich erscheinen. Umso fraglicher, da die Annahme einer transitiven Präferenzstruktur zu den „nötigsten Prinzipien des rationalen Verhaltens“9 zählt.

2.3 Bestimmung aller relevanten zukünftigen Zustände der Welt / Bestimmung des Ergebnisses jeder Kombination von Alternative und Zustand

Diese beiden Annahmen erscheinen als die beiden unrealistischsten Annahmen der RC-Theorie. Um alle relevanten Zustände zu bestimmen, bräuchte man unbegrenzte kognitive Ressourcen10, über die Menschen nicht verfügen können. Diese beiden Annahmen sind eindeutig ein Schwachpunkt der RC- Theorie, der auf den ersten Blick sichtbar wird.

2.4 Bewertung der einzelnen Ergebnisse / Bestimmung der Eintrittswahrscheinlichkeiten für die Zustände

Individuen scheinen nach psychologischen Gesichtspunkten11 Probleme zu haben, Fragen der Art „wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Prozess A das Ereignis B hervorbringt bzw. wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Objekt A zu der Klasse B gehört?“ rational einzuschätzen. Auf Wahlen übertragen bedeutet dies, dass Wähler Probleme haben, politische Handlungen (zumindest offensichtliche zu erwartende Handlungen, die von Aussagen bzw. Grundhaltungen der Kandidaten abzuleiten sind) von gewählten Kandidaten zu antizipieren. Wähler wenden als Folge davon die Repräsentationsregel12 an: Anhand von Beschreibungen der Kandidaten wird die Wahrscheinlichkeit der Zugehörigkeit -z. Bsp. zu Themen bestimmt. Tversky (2004:204) zeigt in einem Beispiel sehr deutlich, dass die Folge des Ignorierens von Prior-Wahrscheinlichkeiten13 zu irrationalen Wahrscheinlichkeit-seinschätzungen führen wird.

Psychologen kennen darüber hinaus weitere Phänomene, die gegen die Annahme einer rationalen Einschätzung von Eintrittswahrscheinlichkeiten sprechen.

Das erste Phänomen ist das sogenannte „preference paradox“. Zwar wollen Individuen das Eintreten von Ereignissen in Wahrscheinlichkeiten berichtet bekommen, geben aber selbst die Eintrittswahrscheinlichkeit von Ereignissen verbal statt numerisch an.14 Dies kann als Indiz gewertet werden, dass Menschen Schwierigkeiten haben, sich über Eintrittswahrscheinlich-keiten klar zu werden oder sie in eine Reihenfolge zu bringen.

Das Phänomen des „Misconceptions of Chance“ behindert Menschen - unabhängig von ihrem statistischen Wissen- bei der Einschätzung von Eintrittswahrscheinlichkeiten. Individuen verstehen das Eintreten von Wahrscheinlichkeiten als „a self correcting process, where a deviation in one direction induces a deviation in the opposite direction to restore the equilibrium”15

Übertragen auf Wahlen bedeutet dies, dass Wähler einem Kandidaten oder einer Partei höhere Chancen auf den Sieg zuteilen, wenn dieser Kandidat bzw. Partei bei vorangegangenen Wahlen mehrfach unterlegen ist.

Das dritte psychologische Phänomen stellt die sogenannte „available heuristic“ dar: Individuen bestimmen die Eintrittswahrscheinlichkeit von Ereignissen danach, wie gut dieses Ereignis mental repräsentiert werden kann bzw. wie oft solche Ereignisse in ihrem direkten Umfeld passieren. Diese Entscheidungsfindung scheint sich auf den ersten Blick nicht besonders von anderen Heuristiken abzuheben. Tatsächlich ist diese Heuristik empirisch mehrfach getestet16, und die meist geteilte Annahme in der psychologischen und sozial-wissenschaftlichen Entscheidungsforschung. Sie stellt deshalb wohl das stärkste Argument gegen diese Annahme der RC- Theorie dar.

2.5 Wahl der Alternative mit dem maximalen erwarteten Nutzen

Aus psychologischer Sicht lassen sich zu dieser Annahme des RC- Modells wohl die meisten Gegenargumente anführen:

1) Geht man davon aus, dass Individuen Wahlen als Sequenzen auffassen, und geht man weiter davon aus, dass der rationale Wähler seinen Nutzen (gesehen in Geldeinheiten) maximiert, so wird er eine abfallende Sequenz von Auszahlungen einer Sequenz vorziehen, deren Geldeinheiten sich über die Zeit erhöhen. Psychologische Studien17 belegen das Gegenteil. Menschen werden eher eine steigende Sequenz bevorzugen, obwohl sich der rationale Entscheider über den Mehrwert heutigen Geldes klar sein müsste.

2) Ein ähnliches Verhalten lässt sich beobachten, wenn der Nutzen nicht in Gewinne, sondern Verluste ausgedrückt wird. Es lässt sich beobachten, dass bei einem Wechsel von Gewinn auf Verlust eine Verhaltensänderung eintritt. Dies verletzt die Annahme der Wahl des maximalen Nutzens, da beide Entscheidungsräume gleich definiert sind. Erklären lässt sich das mit einer gewissen Risikoaversion des Menschen. Wie wir später sehen werden, ist das ein Punkt, den die Prospect Theory von Tversky aufgreift.

3) Individuen wählen nicht die Alternative des maximalen Nutzens, obwohl sie diese Alternative sehr wohl identifizieren können. Psychologisch gesprochen, handelt es sich um die Unabhängigkeit der kognitiven von der affektiven Komponente. Überzeugungen werden oft nicht in folgerichtiges Handeln umgesetzt. Die fehlende starke Verbindung zwischen Einstellung und Verhalten kann als psychologisch bestätigt angesehen werden und scheint mir in dem bisherigen RC- Modell nicht angemessen berücksichtigt zu sein. Es wird nicht zwischen der gedanklichen und der tatsächlich ausgeführten Wahlentscheidung unterschieden.

4) Geht man davon aus, dass Individuen sich in Gruppen zu ihrem Wahlverhalten entschließen - was nicht abwegig scheint- so tendieren diese Individuen dazu, nicht den Kandidaten zu wählen, der ihren Nutzen maximiert, sondern wählen einen Kandidaten, der ihnen weniger Nutzen einbringt. Der Grund dafür liegt in gruppendynamischen Phänomenen, z.B. versuchen Individuen ihre Selbstzuschreibung zu einer Gruppe möglichst konsistent zu halten. Dieses Verhalten ist in der Psychologie unter dem Namen „social loafing“, und in der Politikwissenschaft unter dem Begriff „psychologische Mitgliedschaft in Gruppen“18 bekannt und empirisch bestätigt.19

5) Vielfach werden Individuen nicht die maximierende Alternative wählen, sondern werden versuchen, den „Status- Quo“ zu erhalten. Wähler werden den Amtsinhaber eher wählen als den Herausforderer, unabhängig von den Aussagen bzw.

Programmen der Kandidaten. Da Veränderung mit Risiko gleichgesetzt wird, werden Wähler als risikoaverse Individuen die scheinbare Sicherheit der Kontinuität des Amtsinhabers wählen. Dass kann als eine Erklärung des beobachteten „Kanzlerbonus“ betrachtet werden.

Das Erhalten des „Status-Quo“ widerspricht offensichtlich dem oben beschriebenen Phänomen der „misconceptions of chance“. Welcher Erklärungsansatz zutreffender ist, muss die Empirie zeigen. Leider scheint, nach Durchsicht der mir zur Verfügung stehenden Literatur, bisher kein Test der beiden Erklärungsbeiträge durchgeführt worden zu sein. Für den Erhalt des „Status Quo“ spricht aber eindeutig die bisherige vielfache Verwendung in politik-wissenschaftlichen Kontexten.

6) Neben der Rolle von Emotionen (siehe 3.2) bedingen andere Stopp-Regeln eine nicht-maximierende Entscheidung. Stopp - Regeln werden von Individuen angewendet, um die Informationsflut zu begrenzen mit dem Ziel zu einer Entscheidung zu gelangen. Die Wahrscheinlichkeit, solche Regeln auch tatsächlich zu benutzen, scheint mit dem Anstieg der Komplexität der Wahl anzusteigen.20 Da Wahlen sehr komplexe Entscheidungen mit entsprechend medialer Informationsflut darstellen, kann davon ausgegangen werden, dass diese Stopp-Regeln auch tatsächlich bei Wahlentscheidungen angewendet werden.

Psychologen unterscheiden in diesem Zusammenhang zwischen verschiedenen Regeln21:

1) Satisficing

Diese Stopp-Regel wurde bereits von Herbert Simon22 im Rahmen des Konzeptes von „bounded rationaliy“ eingeführt. Individuen wählen nicht nach einem Nutzenkalkül, sondern geben sich ab einer bestimmten „Befriedigungsschwelle“ mit ihrer Wahl zufrieden, ohne nach einer besseren Alternative zu fahnden. Individuen streben demnach keine perfekten Entscheidungen an. Das Ergebnis der Entscheidung muss nur das Überleben sichern.

2) Rekognitionsregel

Dieser Bestandteil einer Entscheidungsheuristik sagt voraus, dass ein Individuum diejenige Alternative wählt, die es als erste wiedererkennt.

[...]


1 Zitiert nach: Hinich/ Munger (1997:128)

2 Zitiert nach: Eneloch / Hinich (1984:3)

3 Zur politikwissenschaftlichen Diskussion im deutschen Sprachraum siehe: Diekmann/Voss (2004) und Druwe/Kunz (1996). Zur sozialwissenschaftlichen Diskussion um Essers Framingtheorie vgl. Esser (2004), Kroneberg (2005)

4 Zum Beispiel: Sanders (1998) und Adams et al. (2003)

5 Siehe u. a. Selten (2001:15), Laux (2005:33), Read / Powell (2002)

6 Vgl. Schüßler (2004)

7 Vgl. Tversky (2004:557ff.)

8 Vgl. Tversky (2004:642)

9 Aus dem Englischen übersetzt aus: Tversky (2004:455). Vgl. gleichlautend Schnabel (2005:281)

10 Zur Kritik an diesen Annahmen siehe u.a. Selten (2001), Henrich et al. (2001:343)

11 Vgl. Tversky (2004:203)

12 Vgl. Tversky (1974:194ff.)

13 Ein Beispiel für eine Priorwahrscheinlichkeit wäre die Anzahl von Ärzten in der BRD zu berücksichtigen, wenn aufgrund einer Personenbeschreibung auf den Beruf geschlossen werden soll.

14 Vgl. Smits/Horens (2005) und Olson/Budescu (1997). Ähnliche Phänomene - vor allem Probleme des Menschen im Umgang mit Wahrscheinlichkeiten beschreibt Gigerenzer (2004)in seinem populärwissenschaftlichem Buch „Das Einmaleins der Skepsis“.

15 Zitiert nach Tversky (2004:207)

16 Vgl. Tversky (1974:152ff.)

17 Aufgeführt bei Read / Powell (2002)

18 Vgl. Hahn (2005)

19 Vgl. Sadrieh et al.(2001:99)

20 Vgl. Mellers et al. (2001:269)

21 Einige Regeln werden ausführlicher in Abschnitt 4 behandelt werden

22 Vgl. Simon (1982)

Details

Seiten
30
Jahr
2006
ISBN (eBook)
9783638003292
ISBN (Buch)
9783638914383
Dateigröße
476 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v85268
Institution / Hochschule
Universität Konstanz
Note
1,7
Schlagworte
Wähler Psychologische Kritik Rational-Choice-Modellierung Wahlentscheidung Interessenvermittlung Delegation Systemen

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Titel: Wie entscheiden sich Wähler? Psychologische Kritik an Rational-Choice-Modellierung der Wahlentscheidung