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Cross-Docking-Konzepte als Bestandteil des Supply Chain Management und Efficient Consumer Response

Seminararbeit 2007 20 Seiten

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Ziel

2. Cross Docking Konzepte
2.1. Vorraussetzungen, Untersysteme und Begriffserklärung
2.1.1. Efficient Consumer Response
2.1.2. Supply Chain Management
2.1.3. Cross Docking Zentrum und Zwischenstationen
2.1.4. EAN - Code
2.1.5. FTS System
2.1.6. Trans Faster System®
2.1.7. Pick Faster System®
2.1.8. Ladeeinheiten und Ladungsträger
2.2. Modelle des Cross Docking
2.2.1. Einstufiges Cross Docking Modell
2.2.2. Zweistufiges Cross Docking Modell
2.2.3. Mehrstufiges Cross Docking Modell
2.3. Orientierungen des Crossdocking
2.3.1. Quell- zielgebietsorientiertes Crossdocking
2.3.2. Einsatzorientiertes Crossdocking
2.3.2.1. Manufacturing Cross Docking:
2.3.2.2. Distribution Cross Docking
2.3.2.3. Transportation Cross Docking
2.3.2.4. Retail Cross Docking
2.3.2.5. Opportunistic Cross Docking

3. Fazit

4. Literaturverzeichnis

5. Internetquellen

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 2.1: Schaubild Cross Docking Zentrum
Abbildung 2.2.1: Einstufiges Cross Docking
Abbildung 2.2.2: Zweistufiges Cross Docking

Abbildung 2.3.1: Quellgebietsorientiertes Cross Docking
Abbildung 2.3.1: Zielgebietorientiertes Cross Docking

Abbildung 3: Wichtigkeit und Nutzengrad.

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

In den letzten Jahren hat sich der Leistungsdruck auf Unternehmen verändert. Kunden wünschen und verlangen schnelle, präzise und flexible Lieferungen. Dabei soll zunehmend auf konservative Lagerhaltung verzichtet werden, um die Kapital­bindung und den Arbeitsaufwand der durch die Warenkommissionierung entsteht zu minimieren. Um auf konservative Lagerhaltung verzichten zu können, ist es ent­scheidend ein flüssiges Liefer- und Umschlagssystem zu benutzen, welches zwischen Lieferant, Umschlagspunkt und Kunden eng abgestimmt sein muss. Um diese Vorgaben und Bedingungen zu erfüllen sind mehrere logistische Optionen entstanden, u.a. haben sich die Cross Docking Konzepte im Handel durchgesetzt und sind dabei Bestandteil des Supply Chain Management und Efficient Consumer Response. Jedoch stellt sich die Frage welches Cross Docking System für welche Ausgangslage nutzbar ist und welches System nicht.

1.2. Ziel

Ziel dieser Arbeit ist es, den Begriff Cross Docking zu erklären und verschiedene Cross Docking Konzepte vorzustellen.

2. Cross Docking Konzepte

Die Idee des Cross Docking entstand bereits Anfang der 90er Jahre. Cross Docking (Kreuzverkupplung) ist meist ein Bestandteil des Supply Chain Management, Efficient Consumer Response und der Distributionslogistik. Cross Docking bezeichnet den zeitnahen Umschlag von Waren mit dem Ziel, Bestands­bildung zwischen den Ent- und Beladepunkten zu vermeiden. Es wird daher auch als bestandsloser Warenumschlag bezeichnet. Kotzab beschreibt den Begriff Cross Docking wie folgt: „distributionslogistische Tätigkeit, die typischerweise an einem speziellen Ort innerhalb der Wertschöpfungskette stattfindet“.[1]

In einem traditionellen Unternehmen ist die Ware in der Regel am Lager vorhanden. Sie wird bei Bestellung ausgelagert, kommissioniert, versandfertig vor­bereitet und anschließend versendet. Dieses Verfahren verursacht durch die umfangreiche Lagerhaltung eine sehr hohe Kapitalbindung und einen hohen Arbeitsaufwand durch die Kommissionierung. Um diese Nachteile zu minimieren, wurde nach entsprechenden Alternativen gesucht. Hieraus entstand bspw. die Just in Time Versorgung um laufenden Lieferfluss zu ermöglichen und die Lagerhaltung zu ermöglichen.[2]

Durch die unterlassende Lagerhaltung verringert sich die Durchlaufzeit von Produkten und Gütern. Dies führt zu geringeren Warenbeständen und insgesamt zu einem gesteigertem Reaktionsvermögen auf Bestellungen und Lagerbestands­veränderungen und damit der gesamten Supply Chain.[3] Bei diesen Konzepten orientiert sich die Warenbestellung an kurzfristigen Prognosen der Nachfrage und steigert die Flexibilität. Um zu vermeiden, dass Produzenten die Leidtragenden sind und entsprechend umfangreiche Lagerkapazitäten bereitstellen müssen, werden die Hersteller in dieses Konzept integriert und ihre Produktion und Kommunikation an das jeweilige Cross Docking Modell anpasst. Durch konsequente Umsetzung profitiert so auch der Hersteller und kann auf eine teure Lagerhaltung verzichten.[4]

2.1. Vorraussetzungen, Untersysteme und Begriffserklärung

2.1.1. Efficient Consumer Response

Unter dem Begriff ECR (Efficient Consumer Response) versteht man Strategien im Rahmen partnerschaftlicher Kooperation zwischen Hersteller und dem Handel. Ziel dieser Kooperation ist es, Ineffizienzen in der gesamten Kette zu beseitigen und die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Als Grundlage für Verbesserungen werden beim ECR – Ansatz nicht nur die Produktion und der Warenfluss gesehen, sondern auch besonders die Nachfrageseite und die Möglichkeiten des Absatzwachstums.[5] Die Aktivitäten beginnen bereits beim Daten- und Informationsaustausch. Hierbei informieren z.B. die Verkaufsstellen über EDV – Systeme ihre Hauptstellen über Absatzdaten und Lagerbestände. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit relativ genaue Absatzprognose zu erstellen und Produktions- und Forschungsplanungen entsprechend anzupassen und auszurichten. Ebenfalls werden so firmenpolitische Maßnahmen, wie Produkteinführungen und Optimierungen der Wertschöpfungs-kette, genau mit allen beteiligten Stellen abgestimmt.[6]

2.1.2. Supply Chain Management

„Das Netzwerkmanagement oder Supply Chain Management umfasst die Auswahl, die Gestaltung, die Organisation und den Betrieb der Lieferketten und Logistiknetze zur Versorgung von Bedarfsstellen oder Kunden aus den Liefer- oder Versand­stellen.“[7]

Die Supply Chain ist eine Kette von Lieferanten, welche hintereinander geschaltet und aufeinander abgestimmt, gemeinsam an der Entstehung und Lieferung von Produkten und Leistungen arbeiten. Innerhalb eines Unternehmens besteht die Supply Chain aus mehreren Abteilungen. Eingeschlossen sind Abteilungen wie Einkauf, Lager, Produktion usw. mit ihren jeweiligen Tätigkeiten wie Beschaffung, Lagerung, Kommissionierung, Produktion, Wartung, Verpackung, Versand. Die jeweiligen Aktivitäten sind anhand von Richtlinien zu planen und umzusetzen. Diese Richtlinien orientierten sich an den Zielen des Managements und den Zielen dem Endverbraucher gegenüber.[8]

Ursprünglich verfolgte das Supply Chain Management lediglich das Ziel die vor­handenen Bestände zu reduzieren um die Kapitalbindung zu senken. Jedoch wurde schnell ein Zielkonflikt deutlich. Einerseits wird eine hohe Versorgungs­sicherheit angestrebt und andererseits werden geringe Lagerbestände bevorzugt. Die isolierte Verfolgung von nur einem Ziel führt unweigerlich zu Konflikten. Daraus resultierte die Erweiterung der Ziele des Supply Chain Management um die gesamte Wertschöpfungskette.[9] [10]

Cross Docking Konzepte sind häufig Bestandteil einer Supply Chain und deren Lieferkette, um Kostenoptimierung und eine gesteigerte Kundenausrichtung zu erreichen.

2.1.3. Cross Docking Zentrum und Zwischenstationen

Das Cross Docking Zentrum ist ein Umschlagspunkt. Die eingehenden Anlieferungen und die Auslieferungen werden zeitlich und mengenmäßig so koordiniert, dass ein gleichmäßiger Durchfluss erzielt wird. Dabei werden gleich nach dem Eingang die Waren umsortiert und kundenbezogen auf die ausliefernden Transportmittel umgeladen. Im Idealfall werden die eingehenden Güter direkt vom Wareneingang zum gegenüberliegenden Warenausgangstor bewegt und auf dort bereitstehende Transportmittel verladen (daher auch der Name Cross Docking). Durch dieses Verfahren entfallen die konservativen Einlagerungsprozeduren und anschließenden Kommissionierungsvorgänge, welche in der Regel sehr kosten­intensiv sind.[11] [12]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2.1: Schaubild Cross Docking Zentrum: Inbound geht zeitnah in Outbound über. (Stickel, M.,2006, S.8.)

In internen Logistikketten sind die Cross Docking Zentren oder Zwischenstationen auch Lager und Puffer für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und weiterhin für Fertig­waren und Halbfertigprodukte.

Bei externen Logistikketten erfüllen die Cross Docking Zentren oder Zwischen­stationen abgeänderte Aufgaben. So werden in Regionalzentren mehrere Leistungen parallel durchgeführt. Neben Kommissionierung, Zwischenlagerung werden auch Tätigkeiten wie Retourenabwicklung, Abfüllen, Labeling und Umpacken erfüllt.[13]

2.1.4. EAN - Code

Grundlage für ein erfolgreiches Cross Docking System ist die Verwendung EDV gestützter Identifikationssysteme. Die am weitesten verbreitete Kodierung der Produkte ist der EAN – Code. Der EAN –Code basiert auf einem standardisierten Strichcode und einem normierten Nummernsystem. Hierbei werden die Produkte mit entsprechenden Etiketten versehen und sind somit jederzeit zu identifizieren und zu orten. Die Verfahren zur Identifikation, z.B. mit Handscanner, sind viel­fältig.[14] [15]

2.1.5. FTS System

Das FTS System (Fahrerloses Transportsystem) sind flurgebundene, automatisch gesteuerte Flurförderfahrzeuge. Sie kommen ohne Bediener aus und sind in der Lage vorgegebene Quellen und Senken zu bedienen. Die Steuerung wird durch in den Boden eingelassene Induktionsschleifen ermöglicht, in seltenen Fällen auch durch optische Reflektionsstreifen. Dieses System ist geeignet um in Cross Docking Zentren oder Zwischenstationen eingesetzt zu werden.[16]

2.1.6. Trans Faster System®

Da Cross Docking auf geringe bis keine Lagerhaltung basiert, ist es wichtig automatisierte Lagersysteme zu verwenden. Automatisierte Lagersysteme sparen Personalressourcen, ermöglichen eine bessere Platzausnutzung und schnellere Ein- und Auslagerungsvorgänge. Zentrale Elemente der neuen automatisierten Lagersysteme ist z.B. Trans Faster System. Das TFS besteht aus dem Lagergerät Trans Faster® mit dem passenden Lagerumsetzgerät Trans Mover®. Beide Geräte wurden von der Krusche AG entwickelt und zum Patent angemeldet. Das Trans Faster System besteht aus einer Verfahreneinheit und einer Hubplattform die vertikal beweglich ist. Die Verfahreneinheit läuft auf zwei Fahrschienen wie ein kleiner Brückenkran. Die Lagerartikel werden mit einem Aufnahmemittel auf die Hubplattform aufgenommen und in das Lagerfach eingelagert und im Falle der Auslagerung beim vorgegeben Bereitstellungsplatz abgegeben.[17]

2.1.7. Pick Faster System®

Ideal für das mehrstufige Cross Docking System, bei dem Kommissionierarbeiten durchgeführt werden, ist das Pick Faster System. Das Pick Faster System ist ein leistungsgesteigertes Kommissioniersystem und wurde 2002 zum Patent an­gemeldet. Das Pick Faster System beinhaltet das FTS – und Trans Faster System®. Es benötigt einerseits geringen Personalbedarf und andererseits deutlich geringeren Platzbedarf. Die Waren und Artikel werden eingelagert und durch Trans Faster Lagergeräte automatisiert aus den Lagerplätzen befördert und an die FTS Systeme übergeben. Die FTS Systeme bringen nun die Waren und Artikel zu den Kommissionierplätzen und werden nun kommissioniert und dem Versand über­geben. Durch die dynamische Bereitstellung und stationäre Kommissionierung entfallen Wege- und Basiszeiten. Zusätzlich ist es möglich die Kommissionierplätze genau an den Bedarf anzupassen.[18]

2.1.8. Ladeeinheiten und Ladungsträger

„Eine Ladeeinheit ist ein Raum mit bestimmten Abmessungen, der zur Aufnahme von Fülleinheiten geeignet ist.“[19] Ladeeinheiten können sowohl mobil als auch stationär sein. Mobile Ladeeinheiten sind beispielsweise Verpackungseinheiten (VPE), Versandeinheiten (VSE), Lagereinheiten (LE) und Transporteinheiten (TE). Abstellfläche, Lagerräume, Pufferplätze, Lagerkanäle, Abstellgleise, usw. sind hin­gegen stationäre Ladeeinheiten. Ladungsträger können spezielle oder genormte Lager- oder Transporthilfsmittel sein, mit deren Hilfe durch Zusammenfassen von Fülleinheiten Ladeeinheiten gebildet werden.[20]

2.2. Modelle des Cross Docking

In der Fachliteratur wird zwischen verschiedenen Cross Docking Modellen unter­schieden. Hierbei sind vorrangig die Stufen / Arbeitsschritte unterschiedlich. Das Grundprinzip mit den verfolgten Zielen ist identisch. Die unterschiedlichen Modelle beziehen sich auf das vorhandene Lieferanten – Abnehmersystem und sind ab­hängig von Größe und Beschaffenheit der Cross Docking Teilnehmer. Vorhandene Modelle sind das einstufige, zweistufige und das mehrstufige Modell. Hiermit sind alle Optionen ausreichend abgedeckt und eine weitere Verfeinerung ist nicht nötig. Grundlage für das Funktionieren der Cross Docking Modelle und der Abwicklung des Warenflusses ist die Bestellgenerierung beim Handelunternehmen.

2.2.1. Einstufiges Cross Docking Modell

Die Modelle welche am weitesten verbreitet sind, sind das einstufige und das zwei­stufige Cross Docking Modell. Das einstufige, auch single - stage, Cross Docking besteht aus nur einem Umschlagvorgang. Der Lieferant, bzw. Hersteller übernimmt hierbei schon die kundenorientierte Kommissionierung der Paletten. Entscheidend ist allerdings dafür, dass der Hersteller den zielgenauen Bedarf kennt, um die Paletten entsprechend vorzubereiten und anzuliefern. Das Cross Docking Zentrum übernimmt nun die entsprechende Zusammenstellung der Transporträume. Ein Aufbrechen der Ladung entfällt, wodurch der Durchlauf beschleunigt wird.[21] [22]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2.2.1: Einstufiges Cross Docking: Waren werden nach Eingang unmittelbar umgeschlagen und versendet. (Gudehus, 2005, S.909)

2.2.2. Zweistufiges Cross Docking Modell

In der Literatur wird für das zweistufige Cross Docking auch der Begriff Transshipment genutzt. Im Gegensatz zum einstufigen Cross Docking Modell, kommissioniert der Versender auf das Cross Docking Zentrum bezogen die Ware. Eine weitere Aufteilung nach Kunden erfolgt beim Versender noch nicht. Die logistischen Einheiten werden unverändert am Cross Docking Punkt angeliefert. Nun folgt hier die Zusammenstellung auf den Empfänger bezogen. Diese Variante wird genutzt wenn der Empfänger die Bestellung nicht auf einen einzelnen Punkt / Filiale bezieht und der Hersteller das Cross Docking Zentrum als Empfänger an­gibt.[23]

Die Kennzeichnung der Ware wird durch den Handel übernommen, eine Ein­lagerung wird jedoch vermieden. Das Cross Docking Zentrum fasst die einzelnen Bestellungen der Verkaufsstellen / Empfänger zusammen und übersendet diese dem Lieferanten. Der Lieferant stellt nun artikelreine Paletten zusammen. Nach Eingang im Cross Docking Punkt werden diese aufgebrochen und Einzel­empfängerbezogen kommissioniert und unmittelbar auf bereitstehende Transport­mittel verladen. Die Anzahl der Prozesse ist beim zweistufigen Modell auf einen zusätzlichen Prozess begrenzt. Dieser Prozess besteht meist aus der Waren­kommissionierung. Hierbei ist es sinnvoll automatisierte Warenlager-verfahren, wie z.B. das Pick Faster System, für die Kommissionierung zu verwenden.[24] [25]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2.2.2: Zweistufiges Cross Docking: Palette werden nach dem Eingang kundenbezogen kommissioniert. (Gudehus, 2005, S.909)

2.2.3. Mehrstufiges Cross Docking Modell

Das mehrstufige Cross Docking Modell entspricht grundsätzlich dem zweistufigen Modell. Der Unterschied besteht in der nicht begrenzten Anzahl der möglichen Prozess­schritte. Bei diesem Modell kann der Cross Docking Punkt zusätzliche Aufgaben oder Umwandlungsprozesse wie Abfüllen, Zuschneiden, Ablagern, Auf­bau und Montage, Konfektionierung, Kommissionierung oder auch Etikettierung übernehmen.[26] [27]

2.3. Orientierungen des Crossdocking

Neben den eigentlichen grundsätzlichen Modellen des Cross Docking, können weiterhin die Orientierungen und Ausrichtungen des Cross Docking unterschieden werden. Es ist allerdings zu beachten, dass die Orientierungen des Cross Dockings wenig Auswirkungen auf die operative Planung und Steuerung von Cross Docking Zentren haben. Es kann jedoch zur Beschreibung eines Cross Docking Konzepts hilfreich sein, die Stufe und Ausrichtung in der logistischen Kette zu kennen.

2.3.1. Quell- zielgebietsorientiertes Crossdocking

Zusätzlich der zur Stufenklassifizierung des Cross Docking unterteilt die Praxis noch in quellgebietsorientiertes und zielgebietsorientiertes Cross Docking. Beim Modell des quellgebietsorientierten Cross Docking befindet sich das Cross Docking Zentrum in der Nähe des Lieferanten. Ein Cross Docking Zentrum versorgt alle Kunden, wird aber nicht von jedem Lieferanten beliefert. So ergibt es sich, dass nur bestimmte Waren und Güter in den einzelnen Zentren vorhanden sind und nicht die gesamte Palette abgedeckt wird. Das aus der Automobilindustrie bekannte Modell der Gebietsspediteure ähnelt dem Modell des quellgebietsorientierten Cross Docking. Durch die Bündelung der Lieferanten in ihren Gebieten, erhöhen sich aber auch die Anlieferungen beim Kunden.

[...]


[1] Kotzab (1996), S. 156.

[2] Vgl. Klaus, P., et al. (2000), S.77. – 78.

[3] Vgl. Arnold, et al. (2002), S. A2. – 27.

[4] Vgl. Klaus, P., et al. (2000), S.77. – 78.

[5] Moll, C. (2000), S.249.

[6] Vgl. Gudehus (2005), S.990. – 991.

[7] Gudehus (2005), S.905.

[8] Vgl. Kuhn, Hellingrath (2002), o.S.

[9] Vgl. Kortus-Schultes, D., et al. (2005), S.6.

[10] Vgl. Großpietsch, J. (2003), S.3. – 5.

[11] Vgl. Gudehus (2005), S.433. – 442.

[12] Vgl. Stickel, M. (2006), S.9. – 12.

[13] Vgl. Gudehus (2005), S.433. – 442.

[14] Vgl. Rosenstein, et al., in Logistik Inside (2004), S.36. – 37.

[15] Vgl. Gudehus (2005), S.59. – 60.

[16] Vgl. Klaus, P., et al. (2000), S.141.

[17] Vgl. Gudehus (2005), S.674. – 677.

[18] Vgl. ebd., S.795. – 806.

[19] Gudehus (2005), S.433.

[20] Vgl. Gudehus (2005), S.433. – 442.

[21] Vgl. Rosenstein, et al., in Logistik Inside (2004), S.36. – 37.

[22] Vgl. Abruf Wikipedia vom 08.06.2007, o.S.

[23] Vgl. Gudehus (2005), S.909. – 910.

[24] Vgl. Stickel, M. (2006), S.9. – 12.

[25] Vgl. Abruf Wikipedia vom 08.06.2007, o.S.

[26] Vgl. Gudehus (2005), S.912.

[27] Vgl. Abruf Metro Group vom 08.06.2007, o.S.

Details

Seiten
20
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783638006217
ISBN (Buch)
9783638912839
Dateigröße
630 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v85206
Institution / Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Note
1,0
Schlagworte
Cross-Docking-Konzepte cross docking logistik Supply Chain Management

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