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Bildung von strategischen Allianzen zur Stärkung der globalen Wettbewerbsposition im internationalen Luftverkehr. Das Beispiel "Lufthansa"

Seminararbeit 2007 33 Seiten

BWL - Allgemeines

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Luftverkehrs
2.1 Wachstums- und Beschäftigungseffekte
2.2 Transaktionskosten und Globalisierung
2.3 Luftverkehr als Schrittmacher der Globalisierung
2.4 Grenzen der Globalisierung – Einfluss des Luftverkehrs

3 Strategische Allianzen
3.1 Strategische Allianzen als eine Form der Unternehmenskooperationen
3.2 Strategische Allianzen im Luftverkehr und ihre Besonderheiten
3.3 Motive für die Bildung strategischer Allianzen im Luftverkehr
3.4 Probleme der strategischen Allianzen im Luftverkehr
3.5 Folgen für den Wettbewerb

4 Fallbeispiel Deutsche Lufthansa AG und Star Alliance
4.1 Vorstellung der Lufthansa
4.2 Entwicklung zur Star Alliance
4.3 Wirkung der Star Alliance auf die Lufthansa
4.4 Vor- und Nachteile aus Sicht der Kunden
4.5 Betrachtung der Konkurrenten Oneworld und Skyteam

5 Zusammenfassung

6 Anlagen

7 Literaturliste

1 Einleitung

Der Flugverkehr wächst derzeit stetig durch steigende Mobilitätsansprüche der Gesellschaft und dem wachsenden internationalen Handel. Das Flugzeug hat sich zu einem Massentransportmittel entwickelt und steht im Mittelpunkt der internationalen Vernetzung. Der Wettbewerb nimmt im Zuge der Globalisierung zu und Unternehmen müssen sich mit einem neuen, komplexeren Markt auseinander setzen. Dieser Herausforderung begegnen sie zunehmend mit Kooperationen. Fluggesellschaften wählen überwiegend Strategische Allianzen als Kooperationsform, um international wettbewerbsfähig zu bleiben und neue Märkte zu erschließen.

Im zweiten Kapitel wird einleitend die Bedeutung des Luftverkehrs für die Volkswirtschaft erläutert und welche Vorteile er bietet. Nach einem Exkurs zu den Transaktionskosten und der Globalisierung wird beschrieben in welcher Weise der Luftverkehr ein Schrittmacher der Globalisierung ist. Darauf folgen eine Betrachtung des Flugverkehrs und seinen Einfluss auf mögliche Grenzen der Globalisierung.

Das dritte Kapitel beinhaltet eine allgemeine Definition der Strategischen Allianzen und eine Darstellung anhand Luftverkehrs. Motive und Probleme werden dabei aufgezeigt.

Die Deutsche Lufthansa AG (Lufthansa) und ihr Weg zur Star Alliance wird im vierten Kapitel vorgestellt. Dabei werden die wirtschaftlichen Ursachen hervorgehoben und die theoretischen Grundlagen eingearbeitet. Vor- und Nachteile aus Sicht der Kunden werden dabei dargestellt. Ein Vergleich mit anderen Strategischen Allianzen soll einen Einblick in den sich ändernden Wettbewerb im Luftverkehr verschaffen.

Im fünften Kapitel folgt eine zusammenfassende Schlussbetrachtung der Ergebnisse.

2 Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Luftverkehrs

Der Begriff Luftverkehr bezeichnet die Gesamtheit aller „Vorgänge, die der Ortsveränderung von Personen, Fracht und Post auf dem Luftweg dienen“[1]. Berücksichtigt werden dabei auch die mit dem Luftverkehr im Zusammenhang stehenden Leistungen.

Ein funktionierendes Luftverkehrssystem gilt als eine der Grundvoraussetzungen entwickelter Volkswirtschaften, die gekennzeichnet sind durch eine Arbeitsteilung, die zur räumlichen Trennung von Produktionsfaktoren, von Produkten und Verkauf sowie von Wohnort und Urlaubsort führt. Durch die räumliche Trennung ist es erforderlich eine Transportmöglichkeit für Produktionsfaktoren und für den Freizeitsektor zu schaffen, die die steigende Arbeitsteilung, die geographische Ausweitung von Absatz- und Bezugsmärkten und die verstärkten Urlaubsmobilitätswünsche berücksichtigen können.

Der Luftverkehr hat gegenüber den anderen Transportmöglichkeiten wie der Schifffahrt, der Eisenbahn und dem Straßenverkehr den Vorteil, weite Entfernungen in kurzer Zeit zurücklegen zu können. Die Zeitersparnis steht hier im Vordergrund. Die Möglichkeit der Kostenersparnis bei der Wahl alternativer, günstigerer Transportwege ist nachrangig.

Die Zeitersparnis spielt eine wichtige Rolle im Güter- und Personenverkehr. Besonders bei Gütern mit einem dringlichen Bedarf wie Arzneimittel oder mit einer hohen Verderblichkeit ist ein schneller Transport bedeutend. Dadurch kann der Im- und Export bestimmter Güter ermöglicht werden. Weite Entfernungen können zeitsparend zurückgelegt werden, was für Urlaubsreisen und besonders für Geschäftstätigkeiten interessant ist. Es können neue Regionen bereist und neue Geschäftsregionen erschlossen werden. Auch bei kürzeren Distanzen gewinnt der Luftverkehr an Bedeutung und löst andere Transportmöglichkeiten zunehmend ab. Der persönliche Kontakt zu Geschäftspartnern ist tendenziell sehr wichtig und Geschäftsreisen sind daher von großer Bedeutung. Für die Überwindung kurzer Entfernungen in kurzer Zeit ist daher auch das Flugzeug die beste Möglichkeit Zeit einzusparen, um so die Abwesenheit vom Arbeitsplatz zu verringern.[2]

„Luftverkehr ermöglicht damit nicht nur ein höheres Niveau der Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen, er ist vielmehr ein Grunderfordernis arbeitsteiliger Industriegesellschaften und internationaler Volkswirtschaften.“[3]

2.1 Wachstums- und Beschäftigungseffekte

Die Funktion des Luftverkehrs ist zunächst die Erfüllung eines öffentlichen Interesses an einem ausgewogenen Angebot an Flügen zu niedrigen Preisen. Darüber hinaus erfüllt der Luftverkehr auch wirtschaftliche Funktionen wie die Schaffung von Arbeitsplätzen und das Auslösen von Wachstumsimpulsen aufgrund von Standorteffekten in der Nähe von Flughäfen.

In welchem Umfang der Luftverkehr die Wirtschaft beeinflusst ist mengenmäßig nicht eindeutig bestimmbar. Die Anzahl der Beschäftigten oder die geflogenen Kilometer sind direkte Leistungen der Fluggesellschaften. Mit dem Personen- und Gütertransport hängen jedoch noch weitere Leistungen zusammen, die die Wirtschaft beeinflussen und dem Gesamtbeitrag des Luftverkehrs zur Bruttowertschöpfung[4] hinzugerechnet werden müssen.

Diesen Gesamtbeitrag klassifiziert Pompl in „direkte, indirekte, induzierte und katalysierte Effekte“[5]:

- Direkte Effekte beinhalten die Leistungen der Luftverkehrswirtschaft, wie Personen- und Gütertransport, Flughäfen, Öffentliche Dienste (z.B. Flugsicherung) und die Leistungen der Luftfahrtindustrie (z.B. Flugzeughersteller).
- Indirekte Effekte umfassen die Auftragsvergabe der Luftverkehrsunternehmen an Lieferanten und Anbieter von Leistungen, die im Zusammenhang mit dem Luftverkehr stehen (z.B. Reisebüros oder Autovermietungen).
- Induzierte Effekte entstehen aus den direkt oder indirekt mit dem Luftverkehr im Zusammenhang stehenden Beschäftigten und deren Nachfrage sowie den Unternehmen und Behörden und deren Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen.
- Katalytische Effekte resultieren aus der Anziehungskraft von Flughäfen als Luftverkehrsknotenpunkte. Unternehmen, die die günstigen Reise-, Liefer- und Exportmöglichkeiten nutzen möchten, siedeln sich in der Nähe des Flughafens an. Eine gesamtwirtschaftliche Wertschöpfung durch die katalysierten Effekte erfolgt jedoch nur, wenn sich die entsprechenden Unternehmen im Inland ansiedeln.[6]

Wachstumseffekte ergeben sich also aus den katalytischen Effekten in der Region des Flughafens durch die Ansiedlung der Unternehmen. Die Zeitersparnis bei kurzen Zubringerwegen ist u.a. bei Herstellern von sehr hochwertigen Gütern, wie technischen Geräten, ein wichtiger Aspekt. Sie lassen sich daher in der Nähe von Flughäfen nieder. Daraus resultiert eine regionale Verschiebung der Wertschöpfung in die Flughafenregionen. In diesen Gebieten kommt es zu einer Standortverbesserung, da sich u.a. Zuliefer- und Dienstleistungsunternehmen ebenfalls dort ansiedeln.

Für Regionen, die nur mit großem Aufwand erreichbar sind (z.B. aufgrund von Wüsten oder Gebirgen) stellt der Luftverkehr eine Voraussetzung für die wirtschaftliche Integration dar, insbesondere in Zeiten, in denen der internationale Handel an Bedeutung gewinnt.

Ferner ist die geographische Lage eines Landes zu berücksichtigen. Im Zuge der Globalisierung gewinnt der Luftverkehr wirtschaftlich immer mehr an Bedeutung. So wählen Geschäftsleute und Touristen zunehmend das Flugzeug. Für Regionen ohne Festlandanbindungen wählen Reisende bis zu 90 % den Luftweg.

Ein Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung lässt sich hingegen qualitativ belegen. Der Luftverkehr ist ein technologisch hoch entwickelter Industriezweig. Durch seine Grundlagenforschungen leistet er einen großen Beitrag zur Weiterentwicklung von Technologien, die auch in andere Industrien transferiert werden können. Die Luftfahrtindustrie dringt daher auch in Bereiche mit großen wirtschaftlichem Leistungspotential ein.

Der Luftverkehr unterstützt zudem den Außenhandel. Der Export von Gütern und Dienstleistungen, der mit alternativen Transportmitteln sehr aufwendig oder nicht realisierbar wäre, wird erst durch den Lufttransport ermöglicht. Des Weiteren können auf diesem Wege internationale Geschäfte kostengünstig und zeitsparend abgewickelt oder neu abgeschlossen werden.[7]

2.2 Transaktionskosten und Globalisierung

Die Transaktionskostentheorie wurde von R. Coase 1937 entwickelt und u.a. von Williamson weitergeführt. Ausgangspunkt dieser Theorie sind die unterschiedlichen Austauschbeziehungen zwischen verschiedenen Parteien und die daraus resultierenden Kosten. Eine Transaktion wird von Jost als ein „Austausch von Gütern zwischen zwei Akteuren bezeichnet“.[8]

Er unterteilt die Transaktionskosten in Anbahnungskosten, Vertragskosten, Kosten der Organisationsstruktur und Kosten des Betriebs der Organisation. Die Anbahnungskosten beinhalten die Kosten für die Information und Suche nach potentiellen Transaktionspartnern. Die Vertragskosten umfassen die Kosten für die Verhandlung, Einigung und ineffiziente Vertragsergebnisse. Die Kosten für die Organisationsstruktur beinhalten deren Einrichtung, Erhaltung und Änderungen. Entscheidungs- und Informationskosten werden den Kosten des Betriebs der Organisation zugeordnet.

Die Höhe der Transaktionskosten ist von mehreren Faktoren abhängig: den transaktionsspezifischen Investitionen, Kosten für Unsicherheit und Häufigkeit, Messbarkeit der Leistungserbringung und der Zusammenhang mit anderen Transaktionen.

- Transaktionsspezifische Investitionen umfassen Investitionen, die für die vorgesehene Transaktion notwendig sind. Hierbei begeben sich die Transaktionspartner in eine gewisse Abhängigkeit aufgrund der nur auf diese Transaktion ausgerichteten Investitionen. Voraussetzung für diese Transaktion ist also eine gewisse Sicherheit der Partner über eine Vorteilhaftigkeit trotz Abhängigkeit.
- Kosten für die Unsicherheiten beinhalten Ausgaben für die nicht vorherzusehenden Veränderungen der Rahmenbedingungen der Transaktion. Durch die steigende Komplexität der Umwelt steigt auch die Komplexität der vertraglichen Bedingungen. Veränderungen der Umwelt führen zu veränderten Rahmenbedingungen, die eine Anpassung der vertraglichen Bedingungen zur Folge haben.
- Die Häufigkeit einer Transaktion beeinflusst die Kosten, indem durch sich wiederholende Transaktionen standardisierte Abläufe entstehen. Skalen- und Synergievorteile können so entstehen.
- Schwierigkeiten bei der Messung der Leistungserbringung des Transaktionspartners führen zu Unsicherheiten. Er könnte diese zu seinem Vorteil nutzen und die Leistungserbringung dementsprechend verringern. Die Unsicherheiten können aus einer ungleichen Verteilung von Informationen resultieren.
- Der Zusammenhang zwischen mehreren Transaktionen kann zu einem Mehraufwand an Koordination führen. Dadurch erhöhen sich die Kosten für die ursprüngliche Transaktion.[9]

Die Höhe der Transaktionskosten wird durch die zunehmende Globalisierung beeinflusst. Die steigende internationale Unternehmenstätigkeit und Arbeitsteilung führen allgemein zu einer Steigerung der Transaktionskosten. Die Ursache dafür liegt in der größeren Unsicherheit der unternehmerischen Tätigkeit aufgrund der fehlenden Kenntnisse über die Region des Geschäftspartners.

Natürliche Rahmenbedingungen sind weltweit unterschiedlich, daher müssen bei einer Transaktion die örtlichen Umweltbedingungen berücksichtigt werden, denn das Klima und die geographische Lage des Geschäftspartners können diese beeinflussen.

Kulturelle Unterschiede können ebenfalls Einfluss auf eine Transaktion haben. In einigen Regionen, wie z.B. Asien ist es notwendig zunächst einen sozialen Kontakt aufzubauen, wohingegen in Deutschland das eigentliche Geschäft sofort abgewickelt wird. Missverständnisse können die Folge sein und die Transaktion entscheidend beeinflussen.

Unterschiedliche politische und rechtliche Rahmenbedingungen verursachen einen erhöhten Zeitaufwand durch die Prüfung der Voraussetzungen. Daraus resultieren zusätzliche Kosten bei der Transaktion.

Ökonomische Unterschiede können ebenfalls Ursache für Unsicherheiten sein. Währungs- und Inflationsrisiken müssen beachtet und eingeschränkt werden. Auch die örtliche Nachfrage oder die technologischen Unterschiede sind zu berücksichtigen.

Aufgrund von weiten Entfernungen, Zöllen oder nicht-monetären Handelshemmnissen resultieren erhöhte Transaktionskosten allgemein aus erhöhten Transportkosten. Zölle werden bei der Einfuhr, Ausfuhr und Durchfuhr von Waren erhoben. Durch politische und rechtliche Bestimmungen in der Region des Geschäftspartners, wie Nicht-monetäre Handelshemmnisse (Einfuhrquoten), werden zusätzliche Kosten verursacht. Zusätzliche Informationen müssen beschafft werden, um eine Durchführung der Transaktion überhaupt zu ermöglichen.[10]

Die eben aufgeführten Aspekte beeinflussen die internationale Transaktion also dahingehend, dass sie kostenintensiver ist aufgrund von zusätzlichen Recherchen und rechtlichen Auflagen. Bei der Berücksichtigung der Höhe der Transaktionskosten sind allerdings nicht nur allgemeine Einflussfaktoren zu berücksichtigen. Durch die stetige Zunahme der Globalisierung, also auch des internationalen Handels, steigt das Volumen der Transaktionen. Durch diese Zunahme können Skalen- und Synergieeffekte realisiert werden, die die Kosten entscheidend sinken lassen.[11] Durch den technischen Fortschritt können zusätzlich Kosten bei der Informationsbeschaffung und Kommunikation eingespart werden.

Ferner hat die Bedeutung von Zöllen und nicht-monetären Handelshemmnissen abgenommen. So wurde innerhalb der Europäischen Union ein zollfreier Binnenmarkt geschaffen. Auch international versuchen Organisationen wie die GATT (General Agreement on Tariffs and Trade) und die WTO (World Trade Organization) Handelsbarrieren aufgrund von Zöllen und nicht-monetären Handelshemmnissen durch Liberalisierung des Weltmarktes abzubauen.[12] Daraus resultieren ebenfalls sinkende Transaktionskosten.

Die Höhe von Transaktionskosten ist bedeutend für die internationale Wettbewerbsfähigkeit von Kooperationen. Eine geschickte Wahl der Organisation kann zur Senkung beitragen (s. Abschnitt 3.3).

[...]


[1] Maurer (2006), S. 1.

[2] Vgl. Pompl (2001), S. 47 ff.

[3] Pompl (2001), S. 49

[4] „Die Bruttowertschöpfung misst den Wert der von einem Wirtschaftssektor oder der gesamten Volkswirtschaft während einer bestimmten Periode erbrachten Sachgüter und Dienstleistungen.“ Ponpl (2001), S. 49

[5] Pompl (2001), S. 49

[6] Vgl. Pompl (2002), S. 49 ff.

[7] Vgl. Pompl (2001), S. 52 ff.

[8] Jost (2006), S.10

[9] Vgl. Jost (2001), S. 35ff., Sydow (1993), S. 132

[10] Jost (2001), S. 190 ff.

[11] Bundestag.de: Globalisierung und die Rolle der Transportkosten, Online in

URL: http://www.bundestag.de/gremien/welt/glob_end/3_2_1.html [19.07.2007]

[12] Vgl. Jost (2001), S. 190f.

Details

Seiten
33
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783638001991
ISBN (Buch)
9783638910224
Dateigröße
556 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v84121
Institution / Hochschule
Fachhochschule für Wirtschaft Berlin
Note
1,7
Schlagworte
Bildung Allianzen Stärkung Wettbewerbsposition Luftverkehr Beispiel Deutschen Lufthansa Bedeutung Luftverkehrs Gesamtwirtschaft Themenfeld Internationalisation

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