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Mobile Commerce Business-to-Consumer-Bereich

Lizentiatsarbeit 2001 130 Seiten

BWL - Handel und Distribution

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG
1.1 AUSGANGSLAGE UND RAHMENBEDINGUNGEN
1.2 ZWECK UND ZIELSETZUNGEN
1.3 ABGRENZUNG DER ARBEIT
1.4 INHALTLICHER ABRISS

2 GRUNDLAGEN
2.1 MOBILE COMMERCE BUSINESS-TO-CONSUMER-BEREICH
2.1.1 Definitionen
2.1.1.1 Electronic Commerce
2.1.1.2 Mobile Commerce
2.1.2 Die Wertkette des mobilen Internets
2.1.3 Geschäftsmodelle
2.1.4 Market Drivers
2.1.5 E-Commerce versus M-Commerce
2.1.5.1 Allgegenwärtigkeit
2.1.5.2 Zugänglichkeit
2.1.5.3 Annehmlichkeit
2.1.5.4 Lokalisierung
2.1.5.5 Personalisierung
2.1.5.6 Formfaktoren
2.2 MOBILE TELEKOMMUNIKATIONSTECHNOLOGIEN
2.2.1 Einleitung
2.2.2 Mobile Endgeräte
2.2.2.1 Einleitung/Überblick
2.2.2.2 Das Smartphone
2.2.3 Übertragungstechnologien.
2.2.3.1 Einleitung/Überblick
2.2.3.2 GSM
2.2.3.3 HSCSD
2.2.3.4 GPRS
2.2.3.5 EDGE
2.2.3.6 UMTS
2.2.3.7 Bluetooth
2.2.4 WAP
2.2.4.1 Einleitung/Überblick
2.2.4.2 Träger
2.2.4.3 WML/WML-Skript
2.2.4.4 WTA
2.2.4.5 WTLS Sicherheitsschicht
2.2.4.6 WAP versus i-mode
2.2.5 Weitere Technologien
2.2.5.1 Smartcard
2.2.5.2 Public Key Infrastructure
2.2.5.3 Location Based Technologie

3 ANWENDUNGEN
3.1 EINLEITUNG
3.2 LEISTUNGSKOORDINATION
3.2.1 Informationsphase.
3.2.2 Vereinbarungsphase
3.2.3 Abwicklungsphase
3.3 ERFOLGSFAKTOREN FÜR M-COMMERCE–APPLIKATIONEN
3.3.1 Zeitkritisch
3.3.2 Simpel.
3.3.3 Location Based
3.4 ANALYSE DER APPLIKATIONEN
3.4.1 Transaktionen
3.4.1.1 Banking
3.4.1.2 Broking
3.4.1.3 Online Shopping
3.4.1.4 Auktionen
3.4.1.5 Wetten
3.4.1.6 Buchungen und Reservationen
3.4.1.7 Mobile Wallet
3.4.2 Information
3.4.2.1 News
3.4.2.2 City Guides
3.4.2.3 Shopping Guides
3.4.2.4 Gelbe Seiten
3.4.2.5 Verzeichnisse, Suchmaschinen
3.4.2.6 Karten/Navigationshilfen
3.4.2.7 Verkehr und Wetter.
3.4.2.8 Firmen-WAPsites
3.4.3 Kommunikation
3.4.3.1 Short Messaging
3.4.3.2 E-Mail
3.4.3.3 Unified Messaging
3.4.3.4 Chatrooms
3.4.3.5 Video-Conferencing
3.4.4 Unterhaltung
3.4.4.1 Spiele
3.4.4.2 Musik
3.4.4.3 Bilder und Grafiken
3.4.4.4 Video
3.4.5 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen
3.5 WEITERE EINSATZMÖGLICHKEITEN
3.5.1 Einleitung, Allgemeines
3.5.2 Support und Service
3.5.3 Personal Information Management
3.5.4 Dienste für ältere Menschen
3.5.5 Weitere Guides
3.5.6 Anwendungen im Automobil, auf dem Motorrad, Fahrrad, Boot etc.
3.5.7 Proximate people finders
3.5.8 Market Place Hyperlinks
3.5.9 Diverse weitere Dienste

4 FALLSTUDIEN
4.1 EINLEITUNG
4.2 AUSWAHL
4.2.1 Auswahlkriterien
4.2.2 Getroffene Auswahl
4.3 UNTERSUCHUNG
4.4 SWISS TXT
4.4.1 Adresse
4.4.2 Interwiewpartner
4.4.3 Wer ist SWISS TXT?
4.4.4 Beschreibung des WAP-Angebotes
4.4.5 Hauptkategorien der WAP-Site
4.4.6 Vergleich WAPsite - Website
4.4.7 Strategie und Vision
4.4.8 WAP in der Praxis
4.4.9 Einsatzmöglichkeiten für die mobile Telekommunikationstechnologie
4.5 RICARDO.CH
4.5.1 Adresse
4.5.2 Interviewpartner
4.5.3 Wer ist ricardo.ch?
4.5.4 Beschreibung WAP-Angebot
4.5.5 Hauptkategorien WAP-Site
4.5.6 Vergleich WAPsite - Website
4.5.7 Strategie und Vision
4.5.8 WAP in der Praxis
4.5.9 Einsatzmöglichkeiten für die mobile Telekommunikationstechnologie
4.6 TICKETCORNER
4.6.1 Adresse
4.6.2 Interviewpartner
4.6.3 Wer ist TicketCorner?
4.6.4 Beschreibung des WAP-Angebots
4.6.5 Hauptkategorien WAP-Site
4.6.6 Vergleich WAPsite - Website
4.6.7 Strategie und Vision
4.6.8 WAP in der Praxis
4.6.9 Einsatzmöglichkeiten für die mobile Telekommunikationstechnologie
4.7 ZUSAMMENFASSUNG UND SCHLUSSFOLGERUNGEN

5 HYPOTHESEN
5.1 EINLEITUNG
5.2 MARKETING
5.3 BENUTZERFREUNDLICHKEIT/ERGONOMIE
5.4 PIONIERANSATZ
5.5 NETZEFFEKTE
5.6 DIE MOBILE KOMMUNIKATIONSGESELLSCHAFT
5.7 ZUSAMMENFASSUNG UND SCHLUSSFOLGERUNGEN

6 SCHLUSSBEMERKUNGEN

LITERATURVERZEICHNIS

ANHANG A: HYPERLINKVERZEICHNIS

ANHANG B: INTERVIEWLEITFADEN

SELBSTÄNDIGKEITSERKLÄRUNG

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Die Wertkette des mobilen Internets

Abb. 2: Kanäle der Einnahmen.

Abb. 3: Bedeutung und Potential des M-Commerce nach Ländern

Abb. 4: Einnahmen pro Kunde für Netzwerkbetreiber aus Sprach- u. Datenkommunikation

Abb. 5: Eignung mobiler Endgeräte für Sprach- und Datenkommunikation

Abb. 6: Entwicklung des Smartphones

Abb. 7: Internetzugang via WAP

Abb. 8: WAP versus i-mode

Abb. 9: Dienste des M-Commerce

Abb. 10: Marktreife der M-Commerce Applikationen

Abb. 11: Phasen der Leistungskoordination

Abb. 12: Startseite der SWISS TXT-WAPsite

Abb. 13: Startseite der SWISS TXT-Website

Abb. 14: Vergleich einer Textinformation auf der Web- und der WAPsite von SWISS TXT

Abb. 15: Startseite der Ricardo-WAPsite.

Abb. 16: Startseite der Ricardo-Website

Abb. 17: Vergleich der Seiten „ich biete“/“ich kaufe“ auf der Web- und der WAPsite von Ricardo.

Abb. 18: Startseite der TicketCorner-WAPsite.

Abb. 19: Startseite der TicketCorner-Website

Abb. 20: Vergleich der Resultateseiten der Web- und der WAPsite von TicketCorner

Abb. 21: Memberfunktion bei TicketCorner.ch.

Abb. 22: Mobile Commerce Hype-Curve.

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Übersicht der Übertragungstechnologien

Tabelle 2: Abstufung bezüglich der Bewertung der Erfolgsfaktoren.

Tabelle 3: Übersicht der Bewertung der Applikationen

Tabelle 4: Überblick Fallstudien.

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

1.1 Ausgangslage und Rahmenbedingungen

Die grosse Verbreitung und Nutzung mobiler Telefone und des Internets sowie das Auftauchen von WAP[1] und i-mode[2] haben einen neuen mobilen E-Commerce entstehen lassen. Aus dieser Konvergenz von Mobilkommunikation und Internet resultieren für die Teilnehmer der Wertkette des mobilen Internets teilweise riesige Wachstumsraten.[3]

Mit der Möglichkeit, mittels mobiler Endgeräte online zu gehen, entstehen zahlreiche neue Einsatzmöglichkeiten. Hierzu gehören beispielsweise die Location Based Services, welche dem Benutzer Dienste und Informationen in Abhängigkeit seines Standortes bereitstellen, etwa die lokale Wetterprognose oder der Weg zum nächsten Mc Donald‘s Restaurant.

Doch gerade bei den Einsatzmöglichkeiten und den Geschäftsmodellen herrscht Unklarheit. Es werden zwar Milliarden in UMTS–Lizenzen und Infrastruktur investiert, doch niemand weiss so genau, wohin das führen soll.[4]

Fest steht, dass die Bedürfnisse nach Mobilität und Kommunikation stetig zunehmen.[5] Dass auch nicht sehr benutzerfreundliche, jedoch gut und simpel funktionierende mobile Dienstleistungen genutzt werden, sobald sie verfügbar und verbreitet sind, hat uns der riesige Erfolg der momentanen „Cash Cow“[6] SMS bewiesen. In der Nacht von Silvester auf Neujahr 2000/2001 wurden alleine über das Netzwerk der Swisscom mehr als 16 Millionen SMS verschickt, was die SMS- Zentrale zeitweise arg überlastete. Nach eigenen Angaben verzeichnet die Swisscom durchschnittlich 5 Millionen SMS pro Tag.[7]

1.2 Zweck und Zielsetzungen

Diese Arbeit soll die Einsatzmöglichkeiten des Mobile Commerce im Business-to- Consumer–Bereich analysieren. Dazu werden in einem ersten Schritt die Technologien untersucht. Mittels einer Analyse und Bewertung der Anwendungen sollen in einem weiteren Schritt die potentiell erfolgreichsten Applikationen herauskristallisiert werden. Die Fallstudien zeigen die bisherigen Erfahrungen von drei mobilen Anbietern und deren Zukunftspläne auf. In einem letzten Schritt werden die im Laufe der Arbeit gewonnenen Hypothesen mit Experten qualitativ beurteilt.

1.3 Abgrenzung der Arbeit

Die Arbeit beschränkt sich ausschliesslich auf den mobilen E-Commerce im Business-to-Consumer-Bereich.[8] Die neuen Mobile–Commerce-Anwendungen werden von den Benutzern über mobile Endgeräte wie Handy, Smartphone, Communicator, PDA etc. abgerufen.[9] Die Untersuchungen beschränken sich auf das Smartphone, welches bereits im Jahr 2003 das mit Abstand wichtigste mobile Endgerät sein wird.[10]

Bezüglich Standards liegt der Hauptfokus auf WAP; es wird jedoch auch ein Vergleich mit den derzeitigen i-mode Standards gezogen; geographisch liegt der Hauptfokus auf der Schweiz und West-Europa. Die 3 Fallstudienpartner stammen aus der Schweiz.

Bezüglich Branchen wird alles offen gelassen, da die Suche insbesondere den sogenannten Killerapplikationen[11] gilt, welche überall versteckt sein können. Es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben.

Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf den M-Commerce Service und Content Providern.[12]

Eine detailliertere Abgrenzung und eine Definition des mobilen E-Commerce im Business-to-Consumer-Bereich sowie eine Erklärung der relevanten Begriffe folgen in Kapitel 2.

1.4 Inhaltlicher Abriss

Nach der Einleitung in diesem Kapitel folgen in Kapitel 2 „Grundlagen“ Definitionen und Erläuterung des Mobile Commerce sowie Informationen zu den relevanten mobilen Telekommunikationstechnologien.

In Kapitel 3 werden Mobile Commerce Anwendungen aus den Bereichen Trans- aktionen, Information, Kommunikation und Unterhaltung bezüglich Leistungs- koordination und Erfolgsfaktoren untersucht.

In Kapitel 4 folgen drei Fallstudien konkreter Anwendungen von Schweizer Anbietern.

In Kapitel 5 werden mit Hilfe von Expertengesprächen Hypothesen überprüft, welche aus den vorangehenden Kapiteln abgeleitet wurden.

Das letzte Kapitel enthält abschliessende Bemerkungen.

2 Grundlagen

2.1 Mobile Commerce Business-to-Consumer-Bereich

2.1.1 Definitionen

Die Arbeit konzentriert sich auf den Business-to-Consumer Mobile Commerce im weiteren Sinne. Die Begriffe Mobile Commerce, Mobile Electronic Commerce, Wireless E-Commerce und M-Commerce etc. sind als Synonyme zu betrachten. In diesem Kapitel soll eine Definition für Business-to-Consumer Mobile Commerce gefunden werden. Dazu müssen vorerst die Begriffe E-Commerce und Business-to- Consumer genauer angesehen werden.

2.1.1.1 Electronic Commerce

„Im engeren Sinn: Verkauf und Bezahlung von Waren und Dienstleistungen über Telekommunikationsnetze, insbesondere dem Internet.

Im weiteren Sinn: Alle Aktivitäten, die der betrieblichen Leistungserstellung dienen und über Telekommunikationsnetze abgewickelt werden.“[13]

Business-to-Consumer Electronic Commerce

„Unter Business-to-Consumer Electronic Commerce verstehen wir die Unterstützung von Transaktionen zwischen Institutionen (Unternehmungen, staatlichen Organisationen und weiteren Non-Profit-Organisationen) und privaten Haushalten durch Informations- und Kommunikationssysteme.“[14]

Business-to-Business Electronic Commerce

„Unter Business-to-Business Electronic Commerce verstehen wir die Unterstützung von Transaktionen zwischen Unternehmungen, staatlichen Organisationen, Vereinen etc. durch Informations- und Kommunikationssysteme.“[15]

2.1.1.2 Mobile Commerce

„The use of mobile hand-held devices to communicate, inform, transact and entertain using text and data via connection to public and private networks.“[16]

Business-to-Consumer Mobile Commerce

In Anlehnung an die oben genannten Definitionen kann M-Commerce Business-to- Consumer wie folgt definiert werden:

„Unter Business-to-Consumer Mobile Commerce verstehen wir die Unterstützung von Transaktionen, Kommunikation, Information und Unterhaltung via mobiler Endgeräte, wie Handy, Smartphone, Communicator, PDA, zwischen Institutionen (Unternehmungen, staatlichen Organisationen und weiteren Non-Profit- Organisationen) und privaten Haushalten durch Informations- und Kommunikationssysteme.“

Da in dieser Arbeit der Mobile Commerce Business-to-Consumer im weiteren Sinne betrachtet wird, sind auch die Einsatzmöglichkeiten mobiler Telekommunikations- technologien in den Bereichen Marketing und Support eingeschlossen.

Business-to-Business Mobile Commerce

„Unter Business-to-Business Mobile Commerce verstehen wir die Unterstützung von Transaktionen via mobiler Endgeräte, wie Handy, Smartphone, Communicator,

PDA, zwischen Unternehmungen, staatlichen Organisationen, Vereinen etc. durch Informations- und Kommunikationssysteme.“

Auf eine benutzerorientierte Einteilung in Bereiche wird hier verzichtet.

2.1.2 Die Wertkette des mobilen Internets

Die neuen mobilen elektronischen Märkte kombinieren die Ressourcen, die Kompetenz und die Geschäftsmodelle zweier Welten: der Telekom und des Internets.[17]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Die Wertkette des mobilen Internets.

Um via WAP Interenet-Dienste abrufen zu können, braucht es entsprechende Middleware, wie etwa WAP-Gateways.[18] Um den Mobile Commerce zu fördern, wurden zahlreiche Interessengruppen, wie das WAP-Forum, die Bluetooths Special Interset Group oder das UMTS-Forum gebildet, welche die entsprechenden Standards festlegen und fördern.[19] Die entstandenen Applikationsplattformen und die Technologieplattformen (Betriebsysteme und Microbrowser) bilden die Grundlage für die Entwicklung von Applikationen. Applikationsentwickler erstellen die entsprechen WAP- und SMS-Anwendungen sowie Programme für die drei im mobilen Bereich verbreiteten Betriebsysteme Windows CE, EPOC und PalmOS. Die Applikationen verlagern sich derzeit vermehrt auf den WAP-Server. Man spricht dabei von Application Service Providing. Vorteile sind unter anderem,

dass die benutzte Software immer auf dem neuesten Stand und unabhängig vom Betriebsystem ist, die Ressourcen des Endgerätes geschont werden und die Anwendungen vielfach auch via stationäre Geräte verfügbar sind. Bei Kalendern beispielsweise entfällt damit eine umständliche Synchronisation von Terminen.[20]

Erstellte WAP-Anwendungen werden von den M-Commerce Dienst- und Inhaltsanbietern betrieben und mit Inhalt angereichert. In diese Gruppe der sogenannten Content Provider fallen die meisten Anbieter der in dieser Arbeit untersuchten Anwendungen.[21] Die mobilen Content Aggregator bereiten bereits vorhandene Inhalte für die mobile Nutzung auf.[22]

Portale entstehen durch die Aggregation von Applikationen, wie etwa E-Mail, Instant Messaging, Unterhaltung, Online Shopping etc., und Inhalten. Mobile Portale zeichnen sich besonders durch eine hohe Personalisierung aus. Die Anbieter

versuchen, wichtiger Inhalts- und Dienstanbieter zu werden, um die Kunden zu binden.[23]

Internet Service Provider bieten v.a. Hosting- und Zugangsdienste an. Da WAP- Applikationen auf herkömmlichen Webservern betrieben werden und keine zusätzlichen Investitionen notwendig sind, werden diese Dienste normalerweise von den meisten bisherigen Anbietern für den nicht mobilen Bereich angeboten. Die Einwahl ins Internet erfolgt heute meist über die Netzwerkbetreiber. In der Schweiz sind dies Swisscom, Orange und Diax. Diese haben eine gute Ausgangslage, da bereits ein Vertragsverhältnis mit dem Kunden besteht. Zudem können Sie das Portal der Kunden über die SIM-Karte festlegen. Via Portal wollen

die Operatoren an den Einnahmen der Dienste partizipieren.[24]

Mobile Service Provider, wie Tele 2 in der Schweiz, besitzen zwar kein eigenes Netzwerk, haben aber den Abonnementsvertrag mit dem Kunden. Ihre Kernkompetenzen sind Marketing, Verkauf und Service. Normalerweise werden die

Leistungen ca. 20-25% günstiger bei einem mobilen Netzwerkbetreiber gekauft und unter eigenem Namen weiterverkauft.[25]

Die neue HSCSD-, GPRS-, EGPRS- und UMTS- Netzwerkinfrastruktur [26] beziehen die Netzwerkbetreiber von Anbietern wie Ericsson, Nokia, Lucent, Siemens und Motorola, welche meist zugleich auch Endgeräte anbieten. Die Endgeräteanbieter sind in der Wertkette als kritisch zu betrachten, weil die Kunden ihr Mobilgerät normalerweise nicht aufgrund des Netzwerkoperators oder des Service Providers wählen, sondern eher aufgrund der Marke des Herstellers. Das Endgerät ist verglichen mit anderen elektronischen Geräten wesentlich persönlicher. Zur Zeit sind noch nicht ausreichend Geräte verfügbar, welche die neuen

Technologien wie etwa WAP und GPRS unterstützen. [27]

Für die Kunden ist Mobile Commerce eine neue Erfahrung, da das Mobilgerät bisher zur Sprachkommunikation und allenfalls zum Senden und Empfangen von SMS benutzt wurde.

Laut Nokia lassen sich die interessantesten Kunden in folgende drei Gruppen aufteilen:

- Teenager (18 Jahre und jünger)
- Studenten (19-25 Jahre)
- Junge Geschäftsleute (25-36 Jahre)[28]

2.1.3 Geschäftsmodelle

Wie soll im neu entstandenen mobilen elektronischen Markt ein Return-on- Investment erreicht werden? Welche Modelle sollen die Anbieter der Inhalte und Applikationen wählen? Der Content Provider SWISS TXT beispielsweise verkauft der Swisscom seine Inhalte und profitiert so indirekt von den Verbindungsgebühren,

welche die Telefongesellschaft ihren Kunden verrechnet. Geplant sind aber auch Premiumdienste, welche von Endkunden abonniert werden können.[29]

Auch Werbung auf mobilen Geräten ist möglich: diese darf jedoch weder langweilig noch ungezielt sein. Selbstverständlich können analog zum nicht mobilen Internet kostenpflichtige Transaktionen und Dienste oder Online Shopping angeboten werden. Aber auch kostenlose Dienste, welche mit Sponsoring oder Werbung finanziert werden oder dazu dienen, den Markennamen zu stärken, treten bereits

heute häufig auf.[30]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Kanäle der Einnahmen.[31]

Abb. 2 zeigt die möglichen Einnahmequellen der Anbieter der mobilen Inhalte und Applikationen. Es sind dies Erlöse aus Verkäufen von Gütern und Dienstleistungen, Werbung, Abonnements, Kommissionen sowie indirekt aus der Verbindungszeit. Diskutiert werden auch Modelle wo die Gebühren für die Benutzung der Applikation ebenfalls von der übertragenen Datenmenge oder anderen nutzungsabhänigen Einheiten abhängt.

Es wird erwartet, dass die mobilen Märkte in Zukunft boomen und Newcomer die Geschäftsmodelle konstant weiterentwickeln.[32]

2.1.4 Market Drivers

Welches sind die treibenden Kräfte des M-Commerce? Laut einer Studie der Lehman Brothers sind dies unter anderem folgende qualitativen und quantitativen Faktoren:

- das explosionsartige Wachstum der Mobilkommunikation und des Internets, sowie die Rolle, welche diese Technologien in unserem Leben spielen
- die hohe Dichte der Mobiltelefone
- das Auftauchen neuer Technologien, wie WAP, Bluetooth, GPRS und GPS[33]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3: Bedeutung und Potential des M-Commerce nach Ländern.[34]

Insbesondere die Netzwerkbetreiber in Europa haben laut dem Lehman Report goldene Zeiten vor sich, und dies auch ohne Datendienste. Die grössten Wachstumsaussichten resultieren aus der Konvergenz von Mobilkommunikation und Internet.[35]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 4: Einnahmen pro Kunde für Netzwerkbetreiber aus Sprach- u. Datenkommunikation.[36]

Die zusätzlichen Einnahmen aus Datendiensten der mobilen Operatoren setzen sich aus den Gebühren für die Datenübertragung und Dienste sowie aus Werbung und den weiteren Einnahmen der Portale, beispielsweise Kommissionen, zusammen.

Für den gesamten M-Commerce wurden zahlreiche Szenarios publiziert, teilweise waren sie wohl etwas zu euphorisch. Eine im zweiten Halbjahr 2000 erschienene Studie von Arthur Andersen und JP Morgan besagt, dass die bisherigen Gewinnerwartungen für den europäischen M-Commerce zu hoch angesetzt sind. Die beiden Firmen gehen davon aus, dass M-Commerce in Europa im Jahr 2010 einen Wert von 156 Milliarden Dollar erreichen wird. Dabei sollen datenbasierte Dienste über 82 Milliarden Dollar ausmachen, wobei 26 Milliarden aus Transaktionen, 15 Milliarden aus Informationsdiensten und Surfing, 13 Milliarden aus Multimedia, 8 Milliarden aus Gerät zu Gerät-Direktkommunikation, 6 Milliarden aus Werbung, 6

Milliarden aus Business Data, 5 Milliarden aus E-Mails und 3 Milliarden aus SMS Diensten stammen sollen. 47 Prozent oder 74 Milliarden Dollar der Einnahmen werden aus der Sprachkommunikation stammen. 2010 wird Deutschland mit 23 Prozent den höchsten Marktanteil haben, gefolgt von UK und Frankreich (je 17 Prozent). An weiterer Stelle folgen Italien (14 Prozent), Spanien (10 Prozent), Skandinavien (7 Prozent), die Niederlande (5 Prozent), Belgien sowie Griechenland

(3 Prozent).[37]

2.1.5 E-Commerce versus M-Commerce

M-Commerce wird die Nutzung des Internets nicht nur erweitern, sondern auch revolutionieren. Messaging wird wohl wie im PC Internet einer der Hauptgründe dafür sein, online zu gehen; doch die neuen mobilen Telekommunikations- technologien ermöglichen auch zahlreiche neue Einsatzmöglichkeiten.[38]

Laut dem Lehman Report gibt es sechs definierende Attribute des M-Commerce: Allgegenwärtigkeit (ubiquity), Zugänglichkeit (accessibility), Annehmlichkeit (convenience), Personalisierung (personalisation), Lokalisierung (localisation) und Formfaktoren (form factors).[39]

2.1.5.1 Allgegenwärtigkeit

Die mobilen Telekommunikationstechnologien ermöglichen es uns, zu jeder Zeit von nahezu überall her in Echtzeit zu kommunizieren, informiert zu werden, Transaktionen durchzuführen und unterhalten zu werden.

2.1.5.2 Zugänglichkeit

Beim M-Commerce ist der Kunde nicht mehr an Ort und Zeit gebunden. Die Kommunikation und Transaktion erfolgt dann, wenn es der Benutzer wünscht.

Leistungen können dann bezogen werden, wenn man diese dringend braucht oder wenn man sich in Stimmung dafür fühlt.

2.1.5.3 Annehmlichkeit

Smartphones bieten dem Benutzer Komfort. Multifunktionsgeräte bieten Telefonie-, Organizer-, Internet- und zahlreiche weitere Funktionen in einem Gerät. Auch erweiterte Features - das Smartphone als Fernbedienung, Barcodeleser, Chipleser, Navigationshilfe, Zahlungsmittel - sollen dem Benutzer das Leben leichter machen.

2.1.5.4 Lokalisierung

Dank neuen mobilen Telekommunikationstechnologien und globalen Positio- nierungssystemen können Informationen und Dienste in Abhängigkeit des Benutzerstandortes abgerufen werden. Dank Bluetooth sind sogar Navigationshilfen und standortabhängige Empfehlungen in Einkaufshäusern möglich.

2.1.5.5 Personalisierung

Smartphones sind weit persönlichere Geräte als ein PC. Sie werden in der Tasche mitgetragen und meist nur von einer Person gebraucht. Oft repräsentieren sie auch persönliche Identität und Stil.

2.1.5.6 Formfaktoren

Die Form, respektive die Ergonomie der Smartphones ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg des M-Commerce. Die Benutzer wollen ein simples, einfach zu tragendes, multifunktionales Gerät.

Das bestmögliche Ausnutzen der beschriebenen Attribute wird wohl darüber entscheiden, wer die Gewinner und wer die Verlierer des M-Commerce sein werden.

2.2 Mobile Telekommunikationstechnologien

2.2.1 Einleitung

Welches sind nun die Technologien, die den M-Commerce ermöglichen? Damit die Kunden die neuen Dienste auf Ihren Endgeräten benutzen können, bedarf es zahlreicher neuer Technologien. Dafür braucht es neue Standards und Geräte mit grafischer Anzeige und integriertem Microbrowser sowie neue Übertragungs- technologien.

2.2.2 Mobile Endgeräte

2.2.2.1 Einleitung/Überblick

Diese Arbeit beschränkt sich bezüglich der Endgeräte auf die sogenannten Smartphones. Doch wo liegen die Unterschiede zwischen Handy, Smartphone, Communicator und PDA?

Während das Handy für die Sprachkommunikation und der PDA für die Datenkommunikation konzipiert wurde, sind das Smartphone und der Communicator durch die Konvergenz der Sprach– und Datenkommunikation entstanden. Die folgende Grafik soll dies veranschaulichen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 5: Eignung mobiler Endgeräte für Sprach- und Datenkommunikation.

Gemäss dieser Darstellung ist das Smartphone das optimale Gerät für den Nutzer, der bezüglich der Sprachkommunikation keine Einschränkungen hinnehmen und trotzdem Datendienste nutzen will. Laut Forrester Research spielen Communicators und PDAs beim M-Commerce nur eine Nebenrolle . „Users reject mutant devices. Users will choose one device that is optimised for the primary function of making phone calls but also offers new data features. (...) Mobile Consumers won’t carry around a utility pack of multiple devices. Other devices, like PDAs and video

terminals that don’t provide the mobility or core voice function that mobile consumers demand, will remain niche products.“[40]

2.2.2.2 Das Smartphone

Die mit Abstand grösste Bedeutung für den M-Commerce hat das Smartphone.[41] Es beinhaltet alle Funktionen eines Handys und zusätzlich soweit möglich alle

Funktionen eines Communicators, wie z.B. Kalender, Taskliste, Notizen, E-Mail, Navigationsystem, Internet. Die Grösse entspricht der eines Handys.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 6: Entwicklung des Smartphones.[42]

Zur Zeit sind bei der Entwicklung von M-Commerce–Anwendungen bezüglich der Geräte noch erhebliche Einschränken in Kauf zu nehmen. Die Hauptprobleme sind die kleine Displaygrösse, das kleine Tastenfeld, der geringe Speicher sowie die geringe Akkuleistung.

Die mobilen Geräte werden meist nur durch eine Person genutzt. Die Benutzer können das Gerät fast immer mit sich herumtragen. Eine grundlegende Eigenschaft eines Smartphones ist die Möglichkeit für den Besitzer, das Gerät unter seiner vollen Kontrolle nutzen zu können. Somit erhält es die Eigenschaft eines persönlichen Gerätes. Dies ist ein wesentlicher Unterschied zum nicht mobilen E-Commerce, wo es üblich ist, den PC beispielsweise mit anderen Familienmitgliedern zu teilen. Die Personalisierung ist somit für M-Commerce–Applikationen von grosser Wichtigkeit.

Grundsätzlich besteht für den Besitzer die Möglichkeit, zu jeder Zeit und an jedem Ort zu kommunizieren . Das Mobilgerät ermöglicht es ihm, mobil zu sein. Services können also dem Benutzer jederzeit an jedem Ort angeboten werden.[43]

2.2.3 Übertragungstechnologien

2.2.3.1 Einleitung/Überblick

Die heutige GSM–Technologie kann den Anforderungen der neuen mobilen Datenkommunikation nicht mehr gerecht werden. 9.6 Kbit/s sind auch für die aufgrund der kleineren, noch nicht farbigen Displays meist nur aus Text bestehenden Seiten und somit relativ schlanken Inhalten zu wenig.

Das Hauptproblem liegt heute nicht in der Bandbreite, sondern bei der Einwahl zum Access Provider. Zur Zeit sind dies praktisch immer die Netzwerkbetreiber; in der Schweiz Swisscom, Orange und Diax oder deren allfällige Partner.

Hier treten immer noch relativ häufig Verbindungsfehler auf, wie man es früher von der Einwahl per Modem oder ISDN ins Internet kannte. Es ist zur Erwarten, dass auch im mobilen Bereich die Probleme in Zukunft grösstenteils gelöst werden können.

HSCD löst das Bandbreitenproblem, indem mehrere Linien gebündelt werden, wie man das von ISDN–Adaptern kennt, und somit die Einzelkanäle effizienter genutzt werden. Dies ergibt eine Bandbreite von 57 Kbit/s, was einem modernen PC-Modem entspricht.[44]

Bereits ab GPRS stellt sich das Problem der Einwahl nicht mehr. Die Daten dieser Technologie werden in Einzelpaketen übermittelt, wodurch der Benutzer immer online ist, sofern die Abdeckung der Telefongesellschaft seinen Standort

einschliesst. GPRS ermöglicht eine theoretische Übertragungsgeschwindigkeit von 171 Kbit/s. [45]

Weitere Übertragungstechnologien wie EDGE und das wegen der Lizenzversteigerungen bereits wohlbekannte UMTS unterscheiden sich „nur“ durch höhere Bandbreiten. Dafür sind auf Anbieterseite jeweils eine neue Infrastruktur und auf der Benutzerseite ein neues Endgerät erforderlich. [46]

Bluetooth, die letzte in dieser Arbeit vorgestellte Übertragungstechnologie, ist nicht der Nachfolger von UMTS, sondern ein Kurzstrecken Funkstandard, welcher kabellose Kommunikation zwischen Geräten unterschiedlicher Hersteller ermöglicht.[47] [48] [49] [50] [51] [52]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Übersicht der Übertragungstechnologien.[53]

2.2.3.2 GSM

Träger des weltweiten Kommunikationsstandards ist die GSM Association, welche für die Entwicklung und Promotion des Standards verantwortlich ist. Sie repräsentiert weltweit die Interessen von über 400 GSM, Satelliten- und Netzwerkbetreibern der 3. Generation,[54] regulierenden und verwaltenden Institutionen sowie Schlüsselproduzenten und Zulieferern der GSM-Industrie.[55]

Bei der Datenübertragung können mit GSM 9.6 Kbit/s erreicht werden, was bereits für die jetzigen Anwendungen zu knapp ist. Solange man online ist, belegt man einen Kanal für sich. Dies hat zwar den Vorteil, dass man den Kanal nicht mit anderen Benutzern teilen muss, es bedingt jedoch, dass man für jede Session einmal Einwählen und am Ende die Verbindung wieder unterbrechen muss. Unabhängig von der effektiven Auslastung des Kanals fallen pro Zeiteinheit Gebühren an. Weitere Nachteile sind, dass während einer solchen Online–Sitzung der Telefonanschluss besetzt ist und bei GSM Push-Services nur per SMS möglich

sind.[56]

2.2.3.3 HSCSD

HSCD löst das Bandbreitenproblem indem mehrere Linien gebündelt werden, wie man das von ISDN–Adaptern kennt und mittels einer effizienteren Nutzung der Einzelkanäle. Dies ergibt eine Bandbreite von 57 Kbit/s, was einem modernen PC- Modem entspricht.

Bei relativ niedrigen Infrastrukturkosten können Anbieter auf HSCSD aufrüsten. Je nach Anlage reicht sogar ein Softwareupdate, um die Bandbreite von bisher 9.6 Kbit/s auf 57 Kbit/s zu versechsfachen. Dazu werden vier Kanäle genutzt und die

Kapazität pro Kanal kann dank besserer Fehlerkorrektur auf 14.4 Kbit/s angehoben werden.[57]

Das erste HSCSD–fähige Gerät war das Card Phone 2.0 von Nokia im PC–Card– Format für Notebooks.[58] Heute sind bereits diverse Handys erhältlich, wie etwa das Nokia 6210.[59]

Die meisten Mobilfunkanbieter ignorieren HSCSD. Weltweit werden ungefähr 20 Mobile Operatoren HSCSD einführen, der Rest investiert in GPRS.[60]

In der Schweiz bieten sowohl Swisscom als auch Orange bereits Unterstützung für HSCSD an, während Diax darauf verzichtet hat und im Gegenzug als erster Anbieter in der Schweiz seit dem 18. Dezember 2000 GPRS anbietet.[61]

Nach Meinung vieler Experten wird HSCSD keine grosse Rolle spielen, da alle Datenkanäle für einen Benutzer zur ausschliesslichen Verwendung reserviert werden müssen. Dadurch werden die ohnehin schon sehr ausgelasteten Leistungsreserven der GSM-Netze weiter strapaziert.[62]

2.2.3.4 GPRS

Ab GPRS ist eines der wichtigsten Kriterien für einen erfolgreichen M-Commerce erfüllt: die Paketübermittlung. Daten werden wie beim Internet Transportprotokoll TCP/IP beim Sender in kleine Paket aufgeteilt und beim Empfänger wieder zusammengesetzt. Dies hat den Vorteil, dass der Handy-Benutzer immer online ist. Surft der Nutzer im Internet, können eingehende Anrufe je nach Klasse des Terminals in den meisten Fällen zumindest anklopfen oder sogar eine konventionelle GSM- und eine GPRS-Verbindung gleichzeitig aktiviert haben.

Bereits im Juli 2000 hatten sich rund 200 Operatoren, also rund die Hälfte aller weltweiten GSM–Betreiber, entschlossen, GPRS einzuführen. Im Jahr 2001 soll ein erstes internationales Roaming möglich sein.[63]

Die Gebühren werden voraussichtlich von der übertragenen Datenmenge abhängen, wie es beim Internet über Kabel, Standleitungen und Server Hosting zumindest teilweise bereits praktiziert wird. Diax verlangt zur Zeit pro MB stattliche CHF 7.50.-.[64] Ziemlich sicher werden auch Flat Rate-Angebote auftauchen. Die theoretische Übertragungsgeschwindigkeit von GPRS beträgt 171 Kbit/s. Zu beachten gilt es hier, dass die Geschwindigkeit wesentlich von der Auslastung des

Netzwerkes abhängt, da man sich die Kanäle mit anderen Usern teilt. Ähnlich dem Surfen im Internet wird es auch hier „rush hours“ geben. Bemerkt sei hier, dass die Übertragungsgeschwindigkeit auch von zahlreichen weiteren Faktoren abhängt, wie beispielsweise vom Standort und von der Fortbewegungsgeschwindigkeit des mobilen Benutzers sowie dem Wetter. Zudem werden Antennen in Ballungszentren für höhere Bandbreiten ausgelegt sein als solche auf dem Land. „Bei der Markt- einführung unterstützen die verfügbaren GPRS-Netze eine durchschnittliche

Datenrate von 20 Kbit/s.“[65]

GPRS ist die von allen am meisten erwartete Technologie und die Einführung der Technologie erfolgt durch alle namhaften Mobilfunkanbieter in Europa.[66]

2.2.3.5 EDGE

Dank einem leistungsfähigeren Modulationsverfahren bringt EDGE, resp. EGPRS die dreifache Übertragungsgeschwindigkeit gegenüber GPRS, d.h. theoretisch bis zu

384 Kbit/s, womit anspruchsvolle Multimediaanwendungen realisiert werden können. Wie hoch die Datenraten effektiv sein werden, will heute niemand mehr so genau wissen. Anfangs kommunizierten die Anbieter die theoretischen Werte, als wären die effektiven Datenraten unmerklich niedriger.

Die Infrastrukturkosten sind wesentlich tiefer als bei UMTS, und es werden keine Konzessionen benötigt. Die kommerzielle Einführung ist für Mitte 2002 geplant. Bisher planen die Schweizer Telefongesellschaften keine Einführung dieser Technologie. EDGE ist eine Alternative für die Anbieter die bei der UMTS-Vergabe

keine Lizenz erwerben konnten oder wollten. EDGE ist die letzte Übertragungstechnologie, welche auf dem GSM-Standard aufbaut.[67]

2.2.3.6 UMTS

UMTS wird der Nachfolger der heute installierten Systeme der 2. Generation, die ab 2002/2003 in Europa verfügbar sein wird. Besonders gefördert wird diese Technologie von Ericsson und Nokia, den weltweit grössten Infrastruktur- und

Endgeräteanbietern, von NTT DoCoMo, welche damit insbesondere die Frequenz– Engpässe auflösen will, und der Qualcomm v.a., wegen ihrer CDMA -Patente.[68]

UMTS ist ein eigener Standard, baut somit nicht auf den GSM Standard auf und ermöglicht theoretisch Datenraten bis zu 2 Mbit/s. Allerdings stellen sich viele Anbieter die Frage, ob es sich überhaupt lohnt, in diese Technologie zu investieren. Fest steht, dass durch die steigenden Benutzerzahlen und die Entwicklung von Mobile Commerce mehr Kapazität und höhere Transferraten benötigt werden.[69]

Die Anbieter müssen neue Mobilfunknetze aufbauen, um den neuen Frequenzbereich nutzen zu können. Eine erste Überlegung der Mobilfunkanbieter für die Zukunft besteht deshalb darin, UMTS zunächst nur in den Ballungsgebieten zu verwenden. Dadurch wird eine hohe Übertragungsgeschwindigkeit bestenfalls an sogenannten HotSpots, wie etwa Bahnhöfen, Einkaufs- oder Businesszentren oder Flughäfen, erreicht werden. In der Fläche bleibt die Geschwindigkeit auf dem Niveau von EDGE und GPRS. UMTS wird nicht flächendeckend verfügbar sein. Noch lange Zeit wird GSM und GPRS wesentlich mehr Abdeckung erreichen. Deshalb werden die Geräte der 3. Generation die Fallback-Technologie nach EDGE resp. GPRS unterstützen. Die Auflagen der schweizerischen UMTS-Konzessionen

schreiben für die Anbieter eine Versorgungspflicht von 50% der Bevölkerung bis Ende 2004 vor.[70] Man geht jedoch davon aus, dass die Übertragungs- geschwindigkeiten von UMTS bei der Einführung kaum höher sein werden, als diejenigen von GPRS.[71]

NTT DoCoMo arbeitet bereits am Mobilfunkstandard der vierten Generation, welcher eine theoretische Übertragungsgeschwindigkeit von minimal 20 Mbit/s ermöglichen soll. 2007 will NTT DoCoMo den neuen Standard auf den Markt bringen, nicht nur in Japan, sondern weltweit.[72]

2.2.3.7 Bluetooth

Der Standard für Funkverbindungen im Kurzstreckenbereich, welcher die kabellose Kommunikation zwischen Geräten unterschiedlicher Hersteller ermöglicht, ersetzt gewissermassen die Infrarot-Übertragung, welche man beispielsweise zur drahtlosen Synchronisation von Terminen und Adressen zwischen PC und Mobilgerät benutzt. Der Vorteil von Bluetooth liegt in der Reichweite von normalerweise ca. 10 Metern, welche bis auf 100 Meter erhöht werden kann und der im Gegensatz zu Infrarot nicht mehr benötigten Sichtverbindung zwischen den Geräten. Maximal lassen sich Daten mit einer Geschwindigkeit von 1Mbit/s übertragen. Es können problemlos[73]

acht Geräte gleichzeitig miteinander kommunizieren, im Höchstfall sogar 127.[74]

Bluetooth ist eine gemeinsame Entwicklung von Ericsson, Nokia, IBM, INTEL und Toshiba. Im Mai 1998 wurde der Standard der Öffentlichkeit vorgestellt. Um die Einsatzmöglichkeiten dieser Technologie zu maximieren, sollte der Bluetooth Chip kostengünstig und klein sein, wenig Energie verbrauchen und dennoch integrierte Sicherheitsfunktionen aufweisen. Bis Ende 2000 hatten sich der "Bluetooth Special Interest Group" rund 1600 Unternehmen aus den Branchen wie Telekommunikation, Informationstechnologie, Unterhaltungselektronik, Haushaltgeräte und Fahrzeugbau angeschlossen.[75]

2.2.4 WAP

2.2.4.1 Einleitung/Überblick

„The Wireless Application Protocol (WAP) is an open, global specification that empowers mobile users with wireless devices to easily access and interact with information and services instantly.“[76]

Die WAP–Spezifikation bleibt unabhängig von der verwendeten Übertragungstechnologie bestehen. WAP definiert unter anderem:

- einen Micro-Browser, ähnlich den bekannten Browsern
- WML, eine dem HTML sehr ähnliche Sprache
- WML-Script, eine Scriptsprache ähnlich JavaScript
- WTA/ WTAI, für die Kontrolle von Funktionen des Telefons
- WTLS für Sicherheitsfunktionen
- Inhalts-Formate wie Visitenkarten und Termin-Einträge
- einen mehrschichtigen Telekommunikations-Stack[77]

Dieser Standard ermöglicht den Nutzern von Mobilgeräten den Zugang ins World Wide Web. WAP ist ein offener Standard und sowohl mit dem US- Mobilfunkstandard CDMA als auch mit dem europäischen GSM-Mobilfunkstandard sowie UMTS kompatibel.

2.2.4.2 Träger

Getragen wird die Spezifikation vom sogenannten WAP–Forum,[78] welches von Phone.com,[79] Ericsson, Motorola und Nokia 1997 als nicht gewinnorientierte Institution entstand. Heute hat das WAP–Forum bereits über 500 Mitglieder und

repräsentiert über 90% des globalen Handset-Marktes. Dazu gehören Netzwerkbetreiber mit total über 100 Millionen Abonnenten, führende Anbieter von Infrastruktur, Softwareentwickler und andere Organisationen, welche Lösungen für den Markt der mobilen Geräte anbieten.[80]

Das WAP–Forum ist bemüht, die Kosten für Endgeräte, Infrastruktur, Entwicklung etc. so tief als möglich zu halten, damit sich WAP am Massenmarkt durchsetzen kann.[81]

2.2.4.3 WML/WML-Skript

Zur WAP-Spezifikation gehört unter anderem WML, die Sprache analog zu HTML, in welcher WAP-Seiten geschrieben sind. WML ist das Format, in welchem Hypertext-Informationen für Geräte mit sehr kleinen Displays und geringer Rechenleistung, wie Handys, Smartphones, Communicators, PDAs, Palmtop- Computer , Auto-(Navigations)geräte etc., definiert werden können. Auf den kleinen Displays der Handys lassen sich heute je nach Modell 10 bis 20 Wörter in 2 bis 5 Zeilen darstellen.

WML erfüllt eine ähnliche Funktion wie HTML, welches sich besser für Geräte mit grösseren Displays eignet, wie Notebooks, Desktop-PCs, Workstations, Fernseh- apparate etc.[82]

Im Folgenden wird zwischen Website und WAPsite unterschieden. Website ist die Gesamtbezeichnung für die Webpräsenz eines Anbieters. Der Begriff umfasst alle dazu gehörenden Bildschirmseiten, Webseiten und Dokumente und Download- Bereiche.[83] Die Unterschiede von einer WAPsite zu einer Website liegen darin, dass die Seiten speziell für WAP aufbereitet und demnach in WML und WML–Skript geschrieben sind. Dies dient jedoch lediglich der Vereinfachung. Streng genommen ist eine WAPsite auch eine Website. Analog dazu verwenden wir den Begriff Web für das nicht mobile Internet und WAP für das mobile Internet.

WML baut nicht direkt auf HTML, sondern auf der Metasprache XML auf. WML ist ähnlich wie HTML, aber nicht mit HTML kompatibel. Die zwei bekanntesten Internet Browser „Internet Explorer“ und „Netscape Navigator“ unterstützen WML im Gegensatz zum norwegischen Aussenseiter „Opera“ nicht.

Es gibt spezielle HTML-zu-WML-Konverter, die versuchen, bestehende HTML- Informationen automatisch in WML umzuwandeln. Meistens genügt eine solche automatische Umwandlung aber nicht, weil die Informationen für die kleinen Displays v.a. anders strukturiert und teilweise gekürzt werden müssen.

Bei grösseren, professionellen Lösungen wird oft mit Redaktionssystemen gearbeitet, welche die Inhalte z.T. automatisch für die verschiedenen Medien aufbereiten.

In WML können auch Bilder und Formulare eingebunden werden. Dank der binären Übertragung können theoretisch alle möglichen Dateitypen übertragen werden. WML erlaubt auch serverseitiges Skripting, was enorm rechenintensive Anwendungen ermöglicht, ohne dass der Prozessor des Endgerätes belastet wird. Der Server schickt in diesem Fall nur das Resultat des Programmcodes in Form von Text und Bild an das Endgerät.

WAP-Inhalte können auf herkömmlichen Webservern gespeichert werden. Die Daten müssen für die Übertragung über Funk zum Handy in das binäre Format umgewandelt werden. Dies geschieht mittels einem sogenannten WAP–Gateway.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 7: Internetzugang via WAP.[84]

2.2.4.4 WTA

Das Wireless Telephony Application Interface erlaubt die Verarbeitung von ein- und ausgehenden Anrufen innerhalb WML und WML Script. So kann beispielsweise per Klick auf einen Hyperlink automatisch eine Nummer angerufen werden, das Einverständnis des Benutzers vorausgesetzt. In Verbindung mit einem Netzwerk WTA-Server, können sogenannte „trusted parties“, wie etwa die

Telefongesellschaften kombinierte Sprach- und Datendienste zur Verfügung stellen.[85]

2.2.4.5 WTLS Sicherheitsschicht

WAP enthält die sogenannten WTLS-Spezifikationen, welche Optionen für Authentifizierung und Verschlüsselung erlauben. Diese sind für mobile Bedingungen optimiert.[86] Diese Sicherheitsfunktionen sind v.a. für Transaktionen wie etwa WAP-Banking oder ein Mobile Wallet unerlässlich. WTLS beinhaltet

darüber hinaus auch eine Überprüfung der Datenintegrität und stellt die Abhörsicherheit auf dem Gateway sicher.[87]

2.2.4.6 WAP versus i-mode

Während bei WAP immer wieder von einem Flop gesprochen wird, erlebt i-mode, der mobile Internet Service des japanischen NTT DoCoMo, einen riesigen Boom. Doch wo liegt der Unterschied zwischen WAP und i-mode?

Die i-mode Technologie ist heute proprietär. Es handelt sich bei i-mode im Gegensatz zu WAP um einen Markennamen eines Dienstes und nicht um ein Protokoll. NTT DoCoMo könnte also durchaus auch WAP–Dienste unter dem Namen i-mode verkaufen.

Der wohl grösste Vorteil von i-mode ist, dass always-on-Verbindungen seit Beginn des Dienstes Standard sind. NTT DoCoMo hatte bereits eine paketorientierte Infrastruktur, bevor i-mode lanciert wurde. Dieses wesentliche Feature hat sich in Europa noch nicht durchgesetzt. Dank dieser Technologie sind die i-mode– Verbindungsgebühren zur Zeit auch billiger, weil nicht mehr die Dauer der Verbindung verrechnet wird, sondern nur die übertragenen Bytes. Langfristig ist aber WAP verhältnismässig kostengünstiger, da WML schlanker ist als das i-mode– Pendent cHTML. Dank dem geschlossenen Standard unterstützt i-mode bereits heute farbige Bilder und Soundfiles, da generell schneller fortgeschritten werden

kann. Viele Kritiker sehen Parallelen mit Microsoft. Man ist der Meinung, dass das NTT-Monopol in Japan gebrochen werden sollte.[88]

“You may compare this tendency with the development we have seen between Mac computers, which are controlled by a single player – Apple Computers, and PCs, which are based on open standards. The Mac has it’s own proprietary software and hardware while PCs are a result of different companies offering their own sub systems for motherboards, processors, sound, graphics and system software. Most people choose to use PCs today even though the Mac may still be more user

friendly. (...) WAP will (similar to PCs) have a bigger momentum and GPRS will gain much of i-mode’s current lead when it comes to usability and terms of speed.“[89] Zur Zeit dominiert i–mode WAP ganz klar. Dies dürfte sich aber ändern, insbesondere wenn sich in Europa GPRS durchgesetzt hat.

Im November 2000 verteilten sich die sich die Benutzer von mobilen Datendiensten weltweit wie folgt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 8: WAP versus i-mode.[90]

i-mode soll auch in Europa und Amerika lanciert werden. British Telecom hat jedoch bereits Ende 1999 für Europa vorgebeugt und einen Antrag gestellt, um den Markennamen i-mode für sich schützen zu lassen. Dies soll offensichtlich nur dazu dienen, NTT DoCoMo einen grossen Stein in den Weg zu legen.[91]

Bereits im Laufe des Jahres 2001 soll i-mode in Europa eingeführt werden. Im Jahr 2000 wurde DoCoMo Europe (UK) gegründet, um i-mode in Europa aufzubauen. Zusammengearbeitet wird mit europäischen Telekommunikationsgesellschaften wie

etwa KPN Mobile N.V. und Hutchison 3G UK Holding Ltd., an welcher NTT DoCoMo eine wesentliche Beteiligung hält. NTT DoCoMo hat sich zudem an einem der weltweit grössten mobilen Netzwerkoperatoren AT&T Wireless beteiligt, um i- mode Dienstleitungen in Amerika zu pushen. AOL, der grösste Internet Service Provider, und NTT kooperieren ebenfalls, um die i-mode weltweit zu vermarkten.[92] Doch NTT DoCoMo wird es in Europa wesentlich schwieriger haben als in Japan, da nicht von einem Monopol profitiert werden kann und viele Netzwerkbetreiber

nach den grossen Investitionen in WAP nicht bereit sein werden, das Netzwerk für i–mode aufzurüsten. Gerade auf die wichtige Abrechnungsmöglichkeit via Micropayments wird zumindest anfangs verzichtet werden müssen. Im Bereich

Entertainment dürfte das farbigere und lebendigere i-mode Europa aber positive Impulse verleihen.[93]

[...]


[1] Vgl. 2.2.4.

[2] Vgl. 2.2.4.6.

[3] Vgl. Skiba u.a. (2000), S. 19.

[4] Vgl. Zohar (1999), S. 2.

[5] Vgl. Abb. 3: Bedeutung und Potential des M-Commerce nach Ländern.

[6] Vgl. Kühn/Grünig (2000), S. 46.

[7] Vgl. http://nachrichten.search.ch/, 12.01.2001.

[8] Vgl. 2.1.1.2.

[9] Vgl. 2.2.2.

[10] Vgl. http://www.epaynews.com/statistics/mcommstats.html#10, 02.01.2001.

[11] Vgl. Gutzman (2000), http://ecommerce.internet.com/, 05.01.2001.

[12] Vgl. 2.1.2.

[13] Vgl. Griese/Sieber (1999), S. 112.

[14] http://ec.unibe.ch/begriffe.asp, 02.01.2001.

[15] http://ec.unibe.ch/begriffe.asp, 02.01.2001.

[16] Skiba u.a. (2000), S. 8.

[17] Vgl. Timelabs (Hrsg.) (2000), http://www.timelabs.de/Projects/projects.html, 03.01.2001.

[18] Vgl. 2.2.4.

[19] Müller-Veerse (1999), S. 15.

[20] Vgl. http://www.asp-information.de, 04.01.2001.

[21] Vgl. Kapitel 3.

[22] Müller-Veerse (1999), S. 16.

[23] Müller-Veerse (1999), S. 16f.

[24] Vgl. 2.2.5.1.

[25] Vgl. Müller-Veerse (1999), S. 17.

[26] Vgl. 2.2.3.

[27] Vgl. Müller-Veerse (1999), S. 15.ff.

[28] Vgl. Müller-Veerse (1999), S. 18.

[29] Interview mit Gregory Turkawka, 27.11.2000.

[30] Vgl. Timelabs (Hrsg.) (2000), http://www.timelabs.de/Projects/projects.html, 03.01.2001.

[31] Vgl. Timelabs (Hrsg.) (2000), http://www.timelabs.de/Projects/projects.html, 03.01.2001.

[32] Vgl. Timelabs (Hrsg.) (2000), http://www.timelabs.de/Projects/projects.html, 03.01.2001.

[33] Skiba u.a. (2000), S. 15.

[34] Vgl. Tazzi-Riffi (2000), S. 6.

[35] Vgl. Skiba u.a. (2000), S. 19.

[36] Vgl. Skiba u.a. (2000), S. 19.

[37] http://www.arthurandersen.com, 22.12.2001.

[38] Vgl. Skiba u.a. (2000), S. 9.

[39] Vgl. Skiba u.a. (2000), S. 9f.

[40] Zohar (1999), S. 7.

[41] Vgl. http://www.epaynews.com/statistics/mcommstats.html#10, 02.01.2001.

[42] Vgl. Küchler (2000), S. 15.

[43] Vgl. Müller-Veerse (1999), S. 8.

[44] Vgl. Mielke (2000), http://www.dafu.de, 22.12.2000.

[45] Vgl. Mielke (2000), http://www.dafu.de, 22.12.2000.

[46] Vgl. Mielke (2000), http://www.dafu.de, 22.12.2000.

[47] Vgl. Mielke (2000), http://www.dafu.de, 22.12.2000.

[48] Vgl. Müller-Veerse (1999), S. 19f.

[49] Vgl. Müller-Veerse (1999), S. 19f.

[50] Vgl. Müller-Veerse (1999), S. 19f.; o.V. (2000a), S. 20.

[51] Vgl. Mielke (2000), http://www.dafu.de, 22.12.2000.

[52] Vgl. Tazzi-Riffi (2000), S. 4; http://www.bluetooth.com, 09.01.2001.

[53] Vgl. Tazzi-Riffi (2000), S. 4; Mielke (2000), http://www.dafu.de, 22.12.2000; http://www.bluetooth.com, 09.01.2001.

[54] Vgl. 2.2.3.6.

[55] Vgl. http://www.gsmworld.com, 22.12.2000.

[56] Vgl. http://www.gsmworld.com, 22.12.2000.

[57] Vgl. Mielke (2000), http://www.dafu.de, 22.12.2000.

[58] Vgl. http://www.nokia.com/phones/cardphone2_0/index.html, 02.01.2001.

[59] Vgl. http://www.nokia.com/phones/6210/specifications.html, 02.01.2001.

[60] Vgl. Müller-Veerse (1999), S. 19.

[61] Vgl. o.V. (2000a), S. 20.

[62] Vgl. Mielke (2000), http://www.dafu.de, 22.12.2000.

[63] Vgl. Mielke (2000), http://www.dafu.de, 22.12.2000.

[64] Vgl. http://www.diax.ch/ger/06_businessarea/02_businessmobile/16_gprs/, 10.01.2001.

[65] Vgl. o.V. (2000a), S. 20.

[66] Vgl. Mielke (2000), http://www.dafu.de, 02.01.2001.

[67] Vgl. http://wapjag.de/develop/wapglossar.php3#EDGE, 02.01.2001.

[68] Vgl. http://umts-forum.org/members.html, 02.01.2001; http://www.dafu.de/, 02.01.2001.

[69] Vgl. Müller-Veerse (1999), S. 21.

[70] Vgl. http://www.fedcomcom.ch/docs/rohstoff_290800_d.pdf, 02.01.2001.

[71] Vgl. o.V. (2000a), S. 20.

[72] Vgl. o.V. (2000a), S. 20.

[73] Die Bezeichnung „Bluetooth“ stammt vom Namen eines dänischen Königs aus dem 10 Jh.

[74] Vgl. http://www.bluetooth.com, 02.01.2001.

[75] Vgl. http://www.bluetooth.com, 02.01.2001.

[76] http://www.wapforum.org/faqs/index.htm, 02.01.2001.

[77] Vgl. Mielke (2000), http://www.dafu.de, 22.12.2000.

[78] http://www.wapforum.org.

[79] http://www.openwave.com; http://www.phone.com.

[80] Vgl. http://www.wapforum.org/faqs/index.htm#faq12, 02.01.2001.

[81] Vgl. http://www.wapforum.org/faqs/index.htm, 02.01.2001.

[82] Vgl. Mielke (2000), http://www.dafu.de, 22.12.2000.

[83] Vgl. http://www.networds.de/, 02.01.2001.

[84] Graves u.a. (1999), S. 17.

[85] Vgl. http://www.wapforum.org, 02.01.2001.

[86] Vgl. http://www.wapforum.org, 02.01.2001.

[87] Vgl. http://www.wapforum.org, 02.01.2001.

[88] Vgl. Løken (2000b), http://www.wap.com, 18.12.2000.

[89] Vgl. Løken (2000a), http://www.wap.com, 21.09.2000.

[90] http://eurotechnology.com/imode, 18.12.2001.

[91] Vgl. Szebeni (2000), http://www.wap.com, 21.12.2001.

[92] Vgl. Szebeni (2000), http://www.wap.com, 21.12.2001; Meland (2000), http://www.wap.com, 12.10.200.

[93] Vgl. Szebeni (2001), http://www.wap.com, 10.01.2001.

Details

Seiten
130
Jahr
2001
ISBN (eBook)
9783638105378
Dateigröße
1.9 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v840
Institution / Hochschule
Universität Bern – Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät
Note
8/10
Schlagworte
mobile commerce wap imode

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Titel: Mobile Commerce Business-to-Consumer-Bereich