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Depressionen - Ein Überblick

Seminararbeit 2007 13 Seiten

Gesundheit - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Depressionen
2.1 Definition
2.2 Ursachen
2.3 Symptome
2.4 Depression oder depressiv?

3. Arten von Depressionen
3.1 Klinische Störungsbilder
3.2 Major Depression
3.3 Dysthyme Störung
3.4 Bipolare Störung

4. Häufigkeit der Erkrankung
4.1 Erkrankung bei Erwachsenen – und deren Kinder?
4.2 Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen

5. Suizid
5.1 Suizid Allgemein
5.2 Unfall oder Selbstmord?

6. Schlussfolgerung

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

In unserer heutigen Zeit gebraucht fast jeder Mensch das Wort Depression, ohne genau zu Wissen, wie gefährlich diese Krankheit sein kann.

In der folgenden Arbeit werde ich mich mit dem Thema der Depressionen auseinandersetzen.

Vorerst werde ich einen Einblick in die Definition von Depressionen geben. Dieses ist nicht einfach, da es viele verschiedene Arten von Depressionen gibt. Zudem gibt es viele verschiedenen Ursachen und Symptome, auf die ebenfalls kurz in dieser Arbeit eingegangen wird. Ebenfalls ist eine Unterscheidung von Depression und depressiver Stimmung von großer Bedeutung.

Wie bereits erwähnt, gibt es viele verschieden Formen von Depressionen, die sich in Art und Dauer unterscheiden. Ich habe mir 3 der häufigsten Störungsbilder rausgesucht und werde diese genauer beschreiben.

Auch wenn Depressionen nicht vererbt werden können, sind Kinder und Jugendliche, deren Eltern an einer Depression leiden, deutlich häufiger von einer Depression betroffen, als Kinder nicht betroffener Eltern. Die Hintergründe dieser Tatsache werden in dieser Arbeit genauer beschrieben. Ebenfalls werde ich einen kurzen Einblick in die Geschichte von Depressionen bei Kindern und Jugendlichen gewähren.

Leider ist der Suizid ein großes Kapitel bei einer Depression, da die meisten Suizide von depressiven Menschen durchgeführt werden. Dieses Thema werde ich näher erläutern, da ich es für wichtig halte, dass man suizidgefährdete Menschen nicht abwertet.

Ich habe mich für die Art der Gliederung entschieden, weil ich denke, dass es sinnvoll ist, erst einmal einen Einblick zu bekommen, was Depressionen überhaupt sind und woher diese kommen. Ebenfalls halte ich es für sehr wichtig, inwiefern Kinder depressiver Elternteile gefährdet sind, einmal selbst an einer Depression zu erkranken. Aus diesem Grund stellt dieses Thema auch ein Kapitel dieser Arbeit dar. Zudem sollte man Kinder und Jugendliche im Bereich Depressionen nicht vergessen, da diese ebenso gefährdet sind, an einer Depression zu erkranken, wie Erwachsene.

Wenn man erst einmal an einer Depression erkrankt ist, ist es schwer diesem Teufelskreis wieder zu entfliehen. Man sollte nicht zu stolz sein und professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Die Therapiemöglichkeiten werde ich jedoch nicht behandeln, da dieses zu viel psychologisches Wissen erfordert.

2. Depressionen

2.1 Definition

Es gibt verschiedene Arten von Depressionen, aber im Allgemeinen kann man sagen, dass es sich „bei einer Depression um einen emotionalen Zustand handelt, der durch starke Traurigkeit und Niedergeschlagenheit, Gefühle der Wertlosigkeit und Schuld, sozialen Rückzug, Schlafstörungen, Verlust von Appetit und sexuellem Verlangen oder dem Verlust von Interesse und Freude an alltäglichen Aktivitäten gekennzeichnet ist“ (Hautzinger, 2002, S. 303).

Ebenso versteht man unter einer Depression, „eine passive Lebenseinstellung, die von einer langandauernden traurigen Grundstimmung geprägt ist“ (Petermann, 1985, S. 81).

Es ist sehr wichtig zu unterscheiden, ob man nur kurzzeitig depressiv gestimmt oder an einer fortschreitenden Depression erkrankt ist. Depressive Verstimmungen hat jeder schon einmal miterlebt, aber deswegen ist man noch nicht an einer Depression erkrankt. Im Gegensatz zu einer Depression verschwindet die depressive Verstimmung nach ein paar Tagen von selber. (McKnew, Cytryn & Yahraes, 1985).

2.2 Ursachen

Die Ursachen für ausgebildete Depressionen können mehrere Gründe haben. Es gibt verschiedene Einflussfaktoren, die Depressionen auslösen können. Biologische, äußere, soziale und psychische Ursachen können Auslöser von Depressionen sein (Petermann, 1985).

Zu den biologischen Ursachen muss gesagt werden, dass Depressionen nicht vererbt werden, sondern aufgrund äußerer Ereignisse erworben werden. Während einer Depression hat der Körper ein niedriges Aktivierungsniveau, welches biochemische Veränderungen im Körper hervorruft. Die Informationsübertragung ist gestört (Petermann, 1985).

Bei den äußeren, sozialen Ursachen kann man einen Mangel oder Verlust von sozialen Kontakten feststellen, wodurch man wenig Zuwendung oder Rückmeldung des eigenen Verhaltens erhält. Dieses führt bis hin zur totalen Isolation.

Eine frühe Trennung des Kindes zur Mutter oder einer engen Bezugsperson, z.B. durch Tod, begünstig das Auftreten einer Depression. Starke Vernachlässigung oder mangelnde Förderung können ebenso Auslöser sein (Petermann, 1985).

Von psychischen Ursachen spricht man, wenn sich falsche Denkabläufe im Leben herausgebildet haben. Man hat eine falsche Einschätzung seiner selbst, über- oder untertreibt. Die eigene Person wird abgewertet oder in Frage gestellt. Positive Ereignisse lassen sich auf Glück oder mithilfe anderer oder glücklichen Umständen erklären. Andersherum sind negative Ereignisse immer bei sich selbst zu finden, z.B. ist man der Meinung, dass man selber schlecht ist, wenn man eine schlechte Arbeit abgeliefert hat. (Petermann, 1985).

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Details

Seiten
13
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783638001410
Dateigröße
449 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v83904
Institution / Hochschule
Europa-Universität Flensburg (ehem. Universität Flensburg) – Institut für Psychologie
Note
2,5
Schlagworte
Depressionen Krankheit Krankheitsbewältigung

Autor

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Titel: Depressionen - Ein Überblick