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Traumatisiert durch den Tod eines Elternteils - Halbwaisenkinder als Herausforderung für die Sozialpädagogik

Seminararbeit 2007 33 Seiten

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Trauma und Kind – eine begriffliche Verknüpfung

3. Der Tod der Eltern als traumatisches Erlebnis
3.1 Die Interaktion von Trauer und Trauma
3.2 Die Traumatik des Elternverlusts vor dem Hintergrund der Bindungstheorie
3.3 Beeinflussende Faktoren der kindlichen Trauer- bzw. Traumaarbeit

4. Möglichkeiten pädagogischen Handelns angesichts traumatischen Verlusterlebens in der Kindheit
4.1 Traumaspezifischer Re-Inszenierung standhalten: Beziehung aufrechterhalten, Sicherheit demonstrieren
4.2 Kognitive Umwertung des Erlebten als pädagogische Intervention (?!)
4.3 Psychoedukative Elternarbeit als indirekte Hilfe für traumatisierte Kinder

5. Schlussbemerkung

Literaturverzeichnis

Internetquellen

1. Einleitung

Solange die Eltern leben, sind wir noch Kinder, die den Tod nicht ernst nehmen.

Doch wenn sie sterben, ist es gleichsam, als ob eine Wand, die uns vom Tode trennte, weggerissen würde.

Christian Fürchtegott Gellert

Der Tod der Eltern stellt für die meisten Menschen ein dramatisches und erschütterndes Erlebnis dar. Im Erwachsenenalter hat man sich jedoch normalerweise von seinen Eltern weitestgehend losgelöst und zu einer autonomen Person entwickelt, so dass der Verlust der Eltern nach einer Phase der Trauer angemessen verarbeitet werden kann. Kinder jedoch sind – je jünger desto stärker - physisch und emotional noch so sehr abhängig von der Zuneigung und Umsorgung ihrer Eltern, dass der Verlust eines Elternteils, ihrer primären Bezugsperson, die kindlichen Bewältigungsmechanismen oftmals in hohem Maße überfordert. Der Tod der Eltern stellt somit im Kindesalter, in den meisten Fällen, ein traumatisches Erlebnis dar. Kann der hinterbliebene Elternteil dem Kind in Folge dieses Erlebnisses nicht die notwendige Unterstützung und Sicherheit geben, so ist es ratsam professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Während die Psychotherapie eine anerkannte Methode im Umgang mit traumatisierten Kindern darstellt, werden die Möglichkeiten der Pädagogik in diesem Zusammenhang weitestgehend vernachlässigt. Der Neigung vieler SozialpädagogInnen, aufgrund eigener Unsicherheit, die Arbeit mit traumatisierten Kindern in den geschlossenen Rahmen der Therapie zu delegieren, stehe ich, in Übereinstimmung mit Weiß[1], jedoch überaus kritisch gegenüber, denn diese Kinder sind nicht nur im therapeutischen Setting traumatisierte Kinder, sondern auch im pädagogischen. Leider wurde sich von Seiten der Sozialpädagogik bisher zu wenig mit diesem Thema auseinandergesetzt, so dass auch die Forderung Denners[2], ein „sozialpädagogisches Modell für den Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen zu entwickeln“, bisher nicht realisiert werden konnte. Dieses Defizit kennend, möchte ich im Folgenden die Möglichkeiten einer sozialpädagogischen Intervention bei Kindern, die durch den Tod eines Elternteils traumatisiert wurden, erörtern.

Zu Beginn meiner Arbeit stelle ich den Begriff des Traumas allgemein vor und arbeite die Besonderheiten der kindlichen Traumaverarbeitung heraus (Kap. 2), um dann vor diesem Hintergrund, in einem zweiten Schritt, speziell den Tod eines Elternteils als traumatisches Erlebnis zu identifizieren (Kap. 3). Hierbei erläutere ich zunächst das Zusammenspiel von Trauma und Trauer (Kap. 3.1) und stelle daraufhin, in Rückbezug auf Erkenntnisse der Bindungsforschung, heraus, warum der Tod eines Elternteils in der Kindheit besonders traumatisierend ist (Kap. 3.2). Da die Verarbeitung des traumatischen Verlusts von verschiedenen Faktoren, wie dem Geschlecht, der häuslichen Umgebung, den Todesumständen sowie der kognitiven Entwicklungsstufe u.a., abhängig ist, stelle ich diese in ihren jeweiligen Auswirkungen in Kapitel 3.3 vor. Daran anschließend beschäftige ich mich schließlich mit den Möglichkeiten der Sozialpädagogik im Umgang mit Kindern, die durch den Tod eines Elternteils traumatisiert wurden (Kap. 4). In diesem Sinne mache ich zunächst auf das Phänomen der traumaspezifischen Reinszenierung aufmerksam und verdeutliche, wie SozialpädagogInnen durch professionelles Handeln in solchen Situationen die Kontrolle behalten und den Kindern langfristig helfen können (Kap. 4.1). Daraufhin gehe ich auf die von Weiß[3] beschriebene Methode der Kognitiven Umwertung, als pädagogische Möglichkeit der Traumabearbeitung, ein (Kap. 4.2) und weise abschließend auf die psychoedukative Elternarbeit, als indirekte Hilfe für traumatisierte Kinder, hin (Kap. 4.3).

2. Trauma und Kind – eine begriffliche Verknüpfung

Der Begriff „Trauma“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt „Wunde“[4]. Nach psychologischem Verständnis entsteht ein Trauma in Folge eines extremen, bedrohlichen Ereignisses, welches die Bewältigungsmöglichkeiten der betroffenen Person überfordert und somit seelische Verletzungen verursacht. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschreibt den Begriff „Trauma“, im Rahmen des ICD-10[5], als „ein belastendes Ereignis oder eine Situation kürzerer oder längerer Dauer, mit außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmaß, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde“[6]. Unfälle, Naturkatastrophen, Missbrauch, lebensbedrohliche Krankheiten oder der Tod nahe stehender Personen – um nur einige Bespiele zu nennen - sind Ereignisse, die das Potential haben, die Betroffenen zu traumatisieren.

Unmittelbar auf ein traumatisches Erlebnis folgt in den meisten Fällen ein Zustand des Schocks, in dem die Person das Geschehene noch nicht realisieren kann. Die Unfähigkeit Gefühle zu empfinden, Verwirrtheit oder körperliche Reaktionen, wie z.B. Zittern, Frieren usw., sind Symptome, die in dieser Phase auftreten können. Nachdem der unmittelbare Schockzustand überwunden ist, werden in vielen Fällen Langzeitfolgen sichtbar, welche sich u.a. in gesteigertem Angstempfinden, Depressionen, Wut, Schlafstörungen, Konzentrations- und Erinnerungsproblemen ausdrücken können. Auch das unkontrollierte geistige Wiedererleben des Ereignisses in so genannten flashbacks ist eine typische Auswirkung eines Traumas.[7]

Während viele der Betroffenen ein Leben lang unter den Folgen eines Traumas leiden, schaffen es andere, trotz aller Erinnerungen an den Schrecken und die Trauer, ein glückliches Leben zu führen. Die Voraussetzung dafür ist, laut Eckhardt, dass es dem Betroffenen gelingt „an dem Erlebnis zu `wachsen`, einen persönlichen Sinn zu finden und das Vertrauen in die Welt wiederzugewinnen.“[8] Dieser angesprochene Prozess einer „gesunden“ Traumaverarbeitung erweist sich bei Kindern – im Vergleich zu Erwachsenen – als weitaus schwieriger und somit seltener. Dies ist daher zu begründen, dass Kinder, aufgrund ihres noch unsicheren Selbst- und Weltvertrauens sowie ihrer geringen Lebenserfahrung, im Hinblick auf die Verarbeitung traumatischer Erlebnisse stark auf die Zuwendung und Unterstützung der Erwachsenen angewiesen sind. Durch die erfahrene Hilflosigkeit, im Verlauf einer traumatischen Begebenheit, neigen viele Kinder außerdem dazu, sich die Schuld für die Tragödie zuzuschreiben, und behindern damit ihre Traumaverarbeitung zusätzlich. Zudem hindern die noch fehlenden intellektuellen und sprachlichen Fähigkeiten Kinder daran, nachträglich Einsicht in das Geschehene zu gewinnen und ihre Gedanken, Ängste und Emotionen (zwecks emotionaler Entlastung) zu artikulieren sowie mit Anderen zu teilen.[9] Vor allem bei sehr früh traumatisierten Kindern werden im Laufe der Entwicklung Defizite sichtbar, da im Säuglings- und Kleinkindalter die Ich-Funktion noch nicht entwickelt ist und somit traumatische Erfahrungen nicht abgespaltet oder verdrängt werden können. Kleinkinder nehmen das Erlebte lediglich auf einer sinnlich-körperlichen Ebene wahr, d.h. das Trauma wird mit allen Empfindungen ins kindliche Körpergedächtnis „eingebrannt“. Die Verarbeitung ist somit kaum möglich.[10] Weiß[11] merkt hierzu an, dass „sehr frühe Traumatisierungen […] nicht psychisch präsent [sind], sie werden körpernah als innere Spannungen und Unruhen erlebt, man spricht dann von einer `traumatischen Identitätsbildung`.“ In Folge dessen kann der traumatische Einschnitt die gesamte weitere Entwicklung negativ beeinflussen.

Diesem Zusammenhang wird jedoch, laut Hordvik[12], nicht genügend Rechnung getragen, denn während das Phänomen der Posttraumatischen Belastungsstörung bei Erwachsenen zwar relativ gut erforscht sei, würde die Intensität, mit der Kinder ein traumatisches Ereignis erleben und darauf reagieren, vielerorts verkannt. Viele Erwachsene handelten immer noch im Glauben, dass es das Beste für ein Kind sei, das Geschehene einfach zu vergessen. Um das Kind vor schmerzhaften Erfahrungen und Emotionen zu schützen, verhielten sie sich folglich so, als wäre nichts geschehen. Sich dieser Kritik anschließend, stellen die englischen Autoren Kinchin & Brown[13] heraus, dass der Glaube, seelische Verletzungen bei Kindern seien nicht so tief sitzend wie bei Erwachsenen, zwar immer noch einige Vertreter habe, jedoch empirisch überhaupt nicht abgesichert sei. Ganz im Gegenteil dazu, hätten Untersuchungen ergeben, „that children need more, not less, understanding and care.“[14]

Des Weiteren haben Forscher herausgefunden, dass die kindlichen Reaktionen auf ein Trauma eher alters- statt traumaspezifisch sind[15]. Dennoch kann auch die Art des Traumas in einem begrenzten Maß Einfluss auf die posttraumatischen Reaktionen haben. Während die kindlichen Reaktionen auf Vernachlässigung sowie sexuelle, körperliche oder seelische Misshandlung z.B. eingehend untersucht wurden, war der Verlust einer nahe stehenden Person im Kindesalter lange Zeit nicht eindeutig als Risikofaktor für ein Trauma identifiziert. Die Frage, ob kindliche Begegnungen mit dem Tod traumatisches Potential haben oder ob ein Todesfall lediglich als gewöhnliche Lebenserfahrung betrachtet werden sollte, wird nach wie vor kontrovers diskutiert.[16] Laut Simpson[17] wird selbst im DSM IV, dem amerikanischen Klassifikationssystem für psychische Störungen, die traumatisierende Wirkung, die ein Verlusterlebnis auf die Hinterbliebenen haben kann, fälschlicherweise geleugnet. Hier würde der schmerzliche Verlust, unter allen der Menschheit bekannten Stressoren, als einziger Belastungsfaktor nicht in der Diagnostik berücksichtigt. Auf diesen Missstand verweist der Autor mit den Worten: „Even if a patient meets all the criteria for depression, DSM discourages us from making that diagnosis if the person has been bereaved.” Auch wenn “the regular presence of depressive symptoms in bereavement has been repeatedly confirmed.”[18]

3. Der Tod der Eltern als traumatisches Erlebnis

Überzeugt davon, dass der Tod eines geliebten Menschen die Hinterbliebenen – insbesondere die Kinder - durchaus traumatisieren kann, werde ich im Folgenden die Interaktion zwischen Tod und Trauma herausarbeiten und danach vor dem Hintergrund der Bindungstheorie auf die besondere Traumatik des Elternverlusts im Kindesalter hinweisen. Schließlich werde ich verschiedene Faktoren, die die kindliche Trauer- bzw. Traumaverarbeitung beeinflussen, in ihren Auswirkungen skizzieren.

3.1 Die Interaktion von Trauer und Trauma

Jeder Mensch erfährt im Laufe seines Lebens Trennungen und Verluste, mit denen er sich auseinandersetzten muss. Nicht alle Trennungen, jedoch, sind lediglich mit negativen Konsequenzen verbunden, sondern viele bringen auch Positives mit sich und können zur „Voraussetzung für bessere Lebensqualität werden.“[19] Die Hoffnung auf Neuanfang und späteres Wiedersehen kann es erleichtern, mit Trennungen umzugehen. Werden diese Hoffnungen jedoch nicht erfüllt, weil der Verlust etwa in Verbindung mit einem Todesfall steht, so verwandelt sich die Zuversicht in Verzweiflung. Das Traumatische an einem solchen Verlust ist der Zustand der absoluten Ohnmacht und Hilflosigkeit sowie die Gewissheit, dass eine lebenswichtige Beziehung verloren wurde.[20]

Besonders Kleinkinder nehmen, aufgrund ihrer starken materiellen und seelischen Abhängigkeit, erheblichen Schaden durch den Verlust der engsten Bezugspersonen. Spielen zudem verschiedene Faktoren, wie niedriges Alter, ungünstige familiäre Umstände usw.[21], zusammen, so kann dies dazu führen, dass der Verlust der Eltern für Kinder zum Trauma wird.[22] In Übereinstimmung mit anderen Autoren[23] betont Weiß[24], dass „die Trennung von den engsten Bezugspersonen, von den Menschen, zu denen das Kind […] eine einzigartige Gefühlsbindung hatte, […] in der Regel traumatisch“ ist.

Beim Lesen der Fachliteratur zum Thema wird darüber hinaus deutlich, dass sich die Symptome, unter denen Menschen mit einem Posttraumatischen Belastungssyndrom leiden, stark mit denen akuter Trauer beim Verlust eines Angehörigen überschneiden.[25] Schock, Verdrängung, Alpträume, Gefühle von Hilflosigkeit, Ärger und Schuld - um nur einige Auswirkungen zu nennen - sind Symptome, die sowohl infolge eines Traumas als auch nach einem Todesfall auftreten können. Obwohl die Phänomene der Trauer und des Trauma durchaus unabhängig voneinander existieren können, scheinen sie beim „traumatischen Verlust“, wie der Tod der Eltern in der Kindheit einer darstellt, zu interagieren. In diesem Fall, “the child must contend with the symptoms of trauma, of grief, and of an amalgam of the two”[26]. Wie die untenstehende Abbildung[27] zeigt, besteht die Gefahr, dass sich die überlappenden Symptome des Traumas und der Trauer intensivieren und somit den Heilungsprozess zusätzlich behindern.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die traumatischen Aspekte des Verlusterlebens können die Trauerverarbeitung verkomplizieren, indem sie beispielsweise Hassgefühle des Kindes dem verstorbenen Elternteil gegenüber schüren oder, in Form von Alpträumen, den kindlichen Schlaf beherrschen.[28] Im Umgang mit trauernden Kindern gilt es somit den Tod des Elternteils nicht nur als schweren Verlust für das Kind, sondern auch als Trauma zu verstehen.

Die enge Verbindung zwischen Trauer und Trauma macht Simpson in folgender Äußerung deulich: „A relation between traumatology and thanatalogy may seem so obvious as to be a tautology, for almost all traumatic stressors encompass death or the threat of death. […]. Ignoring the trauma component of grief or the grief component of trauma is surely negligent.“[29]

3.2 Die Traumatik des Elternverlusts vor dem Hintergrund der Bindungstheorie

Lange Zeit war man der Auffassung, dass Kinder ihre Eltern nach deren Tod schnell vergessen und über den Verlust leicht hinwegkommen. „Man glaubte, dass Kummer in der Kindheit kurzlebig sei.“[30] In einer Vielzahl von Studien konnte diese Annahme jedoch eindeutig widerlegt werden. Hier zeigte sich, dass das Suchen und die Sehnsucht nach der Mutter auch nach deren Fortbleiben andauern. Der Forschungsbereich, der sich mit dieser Thematik intensiv auseinander gesetzt hat, ist der der Bindungsforschung. In diesem Zusammenhang ist besonders auf John Bowlby[31] hinzuweisen, der die so genannte Bindungstheorie begründet hat. Im Mittelpunkt dieser Theorie steht das Bedürfnis des Kindes sich ständig in der Nähe seiner Mutter bzw. primären Bezugsperson aufzuhalten und mit ihr in Kontakt zu bleiben. Als Bindungsverhalten wird nach Bowlby „jede Form von Verhalten aufgefasst, die darauf hinausläuft, dass eine Person zu einer anderen unterschiedenen und vorgezogenen Person Nähe erlangt oder aufrechterhält.“[32] Solange die Bindungsfigur verfügbar ist, äußert sich dieses Verhalten unter Umständen lediglich in der Herstellung von Blickkontakt und dem Beobachten, wo sich die entsprechende Person, in diesem Fall die Mutter, gerade aufhält. Ist das Kind jedoch zu lange von seiner Mutter getrennt, so werden Verhaltensmuster aktiviert, die die gefühlsmäßige Bindung aufrechterhalten und den Verlust verhindern sollen. In dieser Phase des Protests äußert das Kind sein emotionales Leid indem es weint, schreit und versucht sich der Bindungsfigur aktiv zu nähern. Führen diese Verhaltensweisen nicht zum Erfolg, so verfällt das Kind in einen Zustand der Verzweiflung, in dem es sein Bindungsverhalten bis auf ein Minimum reduziert.[33] Da es jedoch die Suche nach seiner Mutter nicht ganz aufgibt, spricht Bowlby[34] in diesem Zusammenhang von einem „Zustand von chronischem Streß“, der als ein „Zustand von chronischem Leid“ erlebt wird. Deutlich wird hier, dass die von Bowlby beschriebenen Trennungsreaktionen des Kleinkindes stark mit den Reaktionen akuter Trauer übereinstimmen, welche weiter unten in dieser Arbeit angesprochen werden. Hierin zeigt sich, dass auch schon Kleinkinder durchaus in der Lage sind Trauer über den Verlust der primären Bezugsperson zu empfinden.

[...]


[1] vgl. Weiß 2005 , S. 46

[2] Denner 2003, S. 243

[3] vgl. Weiß 2004, S. 76f

[4] www.duden-suche.de

[5] I nternational Statistical C lassification of D iseases and Related Health Problems

[6] http://www.dimdi.de/static/de/klassi/diagnosen/icd10/htmlamtl/fr-icd.htm?gf40.htm+

[7] vgl. Hordvik 1997, S. 37 sowie Kinchin, Brown 2001, S. 23f

[8] Eckhardt 2005, S. 15

[9] vgl. ebd., S. 19f

[10] vgl. ebd., S. 20, sowie Weiß 2004, S. 32

[11] Weiß 2004, S. 32f

[12] vgl. Hordvik 1997, S. 38

[13] vgl. Kinchin & Brown 2001, S. 5

[14] ebd., S. 5

[15] vgl. Weiß 2004, S. 36

[16] vgl. Simpson. 1997, S. 7 + 13

[17] vgl. ebd., S. 7

[18] Simpson 1997, S. 7

[19] Weiß 2004, S. 30

[20] vgl. Ruppert 2005, S. 117

[21] Die Auswirkungen dieser Faktoren werden in Kapitel 3.3 dieser Arbeit erörtert.

[22] vgl. Thill 1997, S. 103f sowie Weiß 2004, S. 30f

[23] vgl. Maywald 1997, S. 274, Ruppert 2005, S. 116f

[24] Weiß 2004, S. 31

[25] vgl. Simpson 1997, S. 11fff sowie untenstehende Abbildung

[26] Nader 1997, S. 17

[27] Abbildung entnommen aus: Nader 1997

[28] vgl. Nader 1997, S. 18f

[29] Simpson 1997, S. 6

[30] Bowlby 1987, S. 21

[31] vgl. ebd., S. 56fff

[32] ebd., S. 57

[33] vgl. Rehberger 2004, S. 25

[34] Bowlby 1987, S. 61

Details

Seiten
33
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783638908825
Dateigröße
548 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v83688
Institution / Hochschule
Universität Trier
Note
1,5
Schlagworte
Traumatisiert Elternteils Halbwaisenkinder Herausforderung Sozialpädagogik

Autor

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Titel: Traumatisiert durch den Tod eines Elternteils  -  Halbwaisenkinder als Herausforderung für die Sozialpädagogik