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Widersprüchlichkeiten in der Rolle von Führungskräften - Dilemma oder Voraussetzung?

Hausarbeit 2007 12 Seiten

Führung und Personal - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Definitionen „Führungskraft“, „Rolle“

3. Rollen einer Führungskraft

4. Rollenkonflikte nach Kahn

5. Rollendilemmata nach Neuberger
5.1 Mitarbeiter als Mittel - Mitarbeiter als Zweck
5.2 Gleichbehandlung - Eingehen auf den Einzelfall
5.3 Distanz - Nähe
5.4 Fremdbestimmung - Selbstbestimmung
5.5 Spezialisierung - Generalisierung
5.6 Gesamtverantwortung - Einzelverantwortung
5.7 Bewahrung - Veränderung
5.8 Konkurrenz - Kooperation
5.9 Aktivierung - Zurückhaltung
5.10 Innenorientierung - Außenorientierung
5.11 Zielorientierung - Verfahrensorientierung
5.12 Belohnungsorientierung - Wertorientierung
5.13 Selbstorientierung - Gruppenorientierung

6. Fazit

7. Quellenverzeichnis

1. Einführung

Der Verfasser beschäftigt sich mit dem Thema „Widersprüchlichkeiten in der Rolle von Führungskräften – Dilemma oder Voraussetzung“.

Nach den Definitionen der Begriffe „Führungskraft“ und „Rolle“ nennt der Verfasser die verschiedenen Rollen, die eine Führungskraft einnimmt. Aufgrund der unterschiedlichen Rollen, die eine Führungskraft innehat, und den Erwartungen, die an sie geknüpft sind, kann es zu Konflikten kommen. Kahn hat die auftretenden Rollenkonflikte in 6 Kategorien geteilt, die der Verfasser darstellt.

Im weiteren Kapitel folgen die 13 Dilemmata der Führung von Neuberger.

Neuberger geht von der These aus, „dass Vorgesetzte notwendig in Widersprüchen leben müssen, aus denen es keinen eindeutigen und gesicherten Ausweg gibt.“[1]

Im Fazit zieht der Verfasser Resümee und geht auf die Frage ein, ob Widersprüchlichkeiten ein Dilemma oder Voraussetzung für Führungskräfte sind.

2. Definitionen „Führungskraft“, „Rolle“

- Definition „Führungskraft“

„Der Begriff Führungskraft bezeichnet im Personalwesen eine Person, die eine leitende Stelle in einem Unternehmen oder in einer Behörde besetzt. […] Eine Führungskraft muss kommunikationsfreudig sein, um Arbeiten zu delegieren und Informationen zu erhalten und Mitarbeiter zu motivieren. Sie hat darauf zu achten, dass für Mitarbeiter Übereinstimmung und Verständnis mit dem Unternehmen bzw. der Behörde besteht.“[2]

„[…] Durch ihren hierarchisch höheren Rang haben sie einen erheblichen Einfluss auf die Entscheidungsprozesse des in ihrer Verantwortung stehenden organisatorischen Teilbereiches. Sie sind diejenigen Mitarbeiter eines Betriebes, die an dessen Leitung, d. h. Planung, Ausführung und Kontrolle von Entscheidungen in ihrem Verantwortungsbereich beteiligt sind, letztlich dadurch, dass sie diese Entscheidungen zu verantworten haben und/oder zu realisieren suchen.“[3]

- Definition „Rolle“

„Die Soziale Rolle ist ein dem Theater entlehnter Begriff der Soziologie und Sozialpsychologie, der die Gesamtheit der einem gegebenen Status (z.B. Mutter, Vorgesetzter, Priesterin etc.) zugeschriebenen kulturellen Modelle darstellt (Definition nach Linton). Dazu gehören insbesondere vom sozialen System abhängige Erwartungen, Werte und Verhaltensweisen (→ Rollenerwartungen), die an den die entsprechende Position einnehmenden Akteur gestellt werden.“[4]

[...]


[1] Neuberger, Oswald: Führen und geführt werden; 5. Auflage, Stuttgart 1995,

[2] Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BChrungskraft_%28Wirtschaft%29; Download vom 19.02.2007

[3] Becker, Fred G.: Lexikon des Personalmanagements; 2. Auflage, München 2002,

[4] Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Rolle; Download vom 19.02.2007

Details

Seiten
12
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783638893701
Dateigröße
448 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v83246
Institution / Hochschule
Universität Kassel
Note
1,7
Schlagworte
Widersprüchlichkeiten Rolle Führungskräften Dilemma Voraussetzung Master Public Administration

Autor

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Titel: Widersprüchlichkeiten in der Rolle von Führungskräften - Dilemma oder Voraussetzung?