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Die Autoren der „Federalist Papers“, ihr Menschenbild und die Notwendigkeit des Staates

Wissenschaftlicher Aufsatz 2007 43 Seiten

Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte

Leseprobe

Gliederung des Textes

1. Einleitung

2. Die Autoren der Federalist Papers
2.1 Alexander HAMILTON (1757-1804)
2.2 John JAY (1745-1829)
2.3 James MADISON (1751-1836)
2.4 Die intellektuellen Einflüsse auf HAMILTON, JAY und MADISON

3. Die „Federalist Papers“ und ihre geschichtliche Einordnung
3.1 Die „Federalist Papers“
3.2 Wichtige Begriffe in den Federalist Papers und ihre Übersetzung
3.3 Die Geschichtliche Ausgangssituation
3.3.1 Der Ursprung der „States“
3.3.2 Der Weg zur Unabhängigkeit
3.3.3 Die Entstehung der amerikanischen Verfassung

4. Das Menschenbild der Autoren der Federalist Papers und die Notwendigkeit des Staates
4.1 Das Menschenbild der Autoren der Federalist Papers
4.2 Notwendigkeit und Zweck des Staates

5. Ausblick

1. Einleitung

In der folgenden Untersuchung wird ausgehend von den Autoren der Federalist Papers und ihrem Menschenbild dargelegt, warum es nach deren Auffassung überhaupt einen Staat geben solle, was eine Mindestvoraussetzung für die Idee des Bundesstaates, welcher ein auf ganz bestimmte Art und Weise gestalteter Staat ist, darstellt.[1]

Dabei sollen auch für die Untersuchung wichtige allgemeine Hintergrundinformationen über HAMILTON, JAY und MADISON sowie der hier hauptsächlich betrachteten Schrift, dem „Federa­list“, in systematischer Art und Weise gegeben werden (Ziffer 2+3).

Danach wird die geschichtliche Ausgangssituation geschildert und gezeigt, wie es zu einer Unabhängigkeit Amerikas kam und welche Implikationen für die amerikanische Verfassung dies mit sich brachte.

Ausgehend vom Menschenbild der Autoren des Federalist werden sodann die daraus resutierenden Thesen über die Notwendigkeit des Staates dargestellt und erläutert (Ziffer 4).

Ein Ausblick rundet die Untersuchung ab.

2. Die Autoren der Federalist Papers

Zuerst wird in diesem Abschnitt auf die Biographien von HAMILTON, JAY und MA­DISON eingegangen. Dabei sind vor allem Herkunft, Art der Bildung und die durchlau­fenen politischen Stationen von Interesse. Danach sollen die intellektuellen Einflüsse auf die genannten Autoren der „Federalist Papers“ dargestellt werden. Dies alles dient als erster Überblick, um zu verstehen, wessen Idee des Bundesstaats später analysiert werden soll.

2.1 Alexander HAMILTON (1757-1804)

HAMILTON wurde in 1757 Westindien geboren.[2] Er kam aus keiner besonders wohlha­benden Familie und seine Herkunft konnte nie endgültig geklärt werden.[3]

Er fing schon 1768, im Alter von elf Jahren, eine Lehre als kaufmännischer Angestellter („clerk“) an und arbeitete vier Jahre lang in einem Handelshaus.[4] Nachdem er 1772 ei­nen hervorragenden Zeitungsartikel geschrieben hatte, sammelten Bekannte Geld, um ihm eine Schulausbildung in Amerika zu finanzieren.[5] Er ging dort zuerst auf eine pres­byterianische Schule und dann auf das renommierte King’s College in New York (die heutige Columbia University).[6] HAMILTON trat danach in die Armee ein und machte dort bald auf sich aufmerksam.[7] So wurde er von George WASHINGTON gefördert und war von 1777 bis 1781 dessen Sekretär und Adjutant im Range eines Lieutenant-Colonel (Oberstleutnant).[8] In dieser Zeit heiratete er auch die Tochter (Elizabeth SCHUYLER) eines der reichsten und einflussreichsten Männer New Yorks (General Philip SCHUYLER)[9] und schrieb im Anschluss den „Continentalist“[10]. Er studierte 1781 Rechtswissenschaft im Selbststudium und wurde als Anwalt zugelassen.[11] Danach war HAMILTON für kurze Zeit Abgeordneter im „Continental Congress“ (Kontinen­talkongress).[12] Nach den Revolutionskriegen war er Mitgründer der Bank of New York und später Finanzminister (secretary of Treasury) in der Regierung Washingtons.[13] Er hatte einen wesentlichen Einfluss auf das Zustandekommen der amerikanischen Verfas­sung.[14]

1804 starb HAMILTON in einem Duell.[15]

2.2 John JAY (1745-1829)

John Jay wurde 1745 in New York geboren.[16] Er stammte aus einem wohlhabenden Elternhaus, sein Vater war ein reicher Händler, der es sich leisten konnte, sich im Alter von 40 Jahren vom Geschäftsleben auf sein Landhaus zurückzuziehen.[17] John JAY be­suchte ab dem Jahre 1760, wie auch HAMILTON später, das King’s College[18] und schloss dieses 1764 im Alter von neunzehn Jahren ab[19]. Er begann sofort danach in ei­ner Anwaltskanzlei zu arbeiten und Jura zu studieren.[20] JAY war in seiner Jugend nicht brillant und auffällig wie HAMILTON, gleichwohl seine große Begabung sichtbar wurde, sondern eher ruhig und arbeitsam.[21]

Die Familie JAYS fühlte sich den „Whigs“[22] zugehörig und unabhängig von Eng­land.[23] Durch seine Herkunft und seine Heirat, seine Frau war die Tochter des reichen Groß­grundbesitzers Livingston, der auch ein einflussreicher Anhänger der „Whigs“ war, konnte JAY schon in jungen Jahren Beziehungen zu den damaligen Eliten der Ge­sell­schaft aufbauen.[24]

Von 1774-1776 war JAY Abgeordneter im Kontinentalkongress.[25] Seine politische Hal­tung in diesen Jahren wird als konservativ, aber nicht als königstreu (dem König von England gegenüber) beschrieben.[26] 1779 wurde JAY dann zum Präsidenten des Kontinentalkongresses gewählt.[27]

Jay war ab 1784 fünf Jahre lang Außenminister und später (1789) der erste oberste Richter des „Supreme Courts“[28] und Bürgermeister von New York (1797-1801).[29] Da­nach zog sich JAY aus der Politik zurück.[30]

Er starb 1829 in seinem Landhaus in der Nähe von New York.[31]

2.3 James MADISON (1751-1836)

James MADISON wurde 1751 in Virginia geboren.[32] Seine Eltern besaßen Tabakplantagen, waren finanziell vermögend und damit unabhängig.[33]

Ab 1769 besuchte MADISON das College in Princeton.[34] Schon sieben Jahre später, im Jahre 1776, wurde er als Abgeordneter in die Virginia Convention gewählt und war dort an der Ausarbeitung der Verfassung Virginias und deren „Bill of Rights“ beteiligt.[35] 1780 wurde er als Abgeordneter in den Kontinentalkongress entsandt.[36] MADISON setzte sich dort vor allem gegen das Drucken von Papiergeld ein, das inflationäre Ten­denzen nach sich zog.[37] Nachdem MADISON sich von der Mitte des Jahres 1783 bis in das Jahr 1784 hinein aus dem politischen Leben zurückgezogen hatte,[38] wurde er wieder Abgeordneter in Virginia bis ins Jahr 1787.[39] Während dieser Zeit setzte er sich für die Versammlungen in Annapolis[40] und Philadelphia[41] ein und beeinflusste dort die Ausar­beitung der Verfassung wesentlich.

MADISON wird von HOFSTADTER[42] „philosopher of the constitution“ (Philosoph der Verfassung), von einem damaligen Korrespondenten „author of the constitution“ (Autor der Verfassung)[43] genannt. Gleichwohl BANNING letztere Auffassung für übertrieben hält, zeige diese die Wichtigkeit MADISONS für die amerikanische Verfassung.[44]

MADISON war von 1789 bis 1797 Abgeordneter im „House of Representatives“ (Repräsentenhaus), dort war er an der Ausarbeitung der „Amendments“ (Ergänzungen), die die fehlende „Bill of Rights“ ersetzten, beteiligt.[45] Nachdem er sich 1797 wieder für kurze Zeit ins Privatleben zurückgezogen hatte,[46] war er 1799 wieder Abgeordneter in Virginia und wurde dann im Jahr 1801, als Jefferson Präsident wurde, Außenminister.[47] MADISON wurde im Jahr 1808 nach JEFFERSON zum vierten Präsidenten der Verei­nigten Staaten von Amerika gewählt.[48] Nach zwei Amtsperioden (1809-1817) half er JEFFERSON bei der Gründung der University of Virginia und war weiterhin politisch aktiv.[49] Er starb 1836.[50]

Nachdem in den ersten drei Abschnitten in einem kurzen Abriss die Lebensläufe von HAMILTON, JAY und MADISON dargestellt wurden, soll im nächsten Abschnitt dar­auf eingegangen werden, welche Autoren sie studiert hatten und von wem sie intellek­tuell beeinflusst worden sind.

2.4 Die intellektuellen Einflüsse auf HAMILTON, JAY und MADISON

Die intellektuellen Einflüsse auf MADISON sind sehr schwer festzustellen, da er selbst kaum Hinweise auf seine Quellen gab.[51] Diese Aussage gilt für HAMILTON und JAY entsprechend.

“The founders hardly ever discussed their intellectual heritage explicitly, and in their writings, they often failed to let the reader know whom they were quoting.”[52]

Aufgrund dieser Schwierigkeit und dem verfolgten Erkenntnisinteresse kann an dieser Stelle der Untersuchung daher keine eigenständige allgemeine und detaillierte Analyse der intellektuellen Einflüsse auf HAMILTON, JAY und MADISON erfolgen. Stattdes­sen sollen die bisherigen Forschungsergebnisse hierzu überblicksartig dargestellt wer­den und dort, wo im „Federalist“ oder in anderen Werken der Autoren Lehren über­nommen wurden, die für eine bestimmte Stelle dieser Untersuchung relevant sind, wird dann an dieser gesondert darauf hingewiesen.

Die Frage des intellektuellen Einflusses auf die Autoren der Federalist Papers ist gut erforscht, aber umstritten. Strittig ist dabei nicht die Frage, ob, sondern hauptsächlich die Frage, in welchem Ausmaß andere Autoren Einfluss auf die Werke HAMILTONS, JAYS und MADISONS hatten.[53]

Unbestritten ist jedenfalls der große Einfluss der Lehren von LOCKE und MONTES­QUIEU auf die Autoren der Federalist Papers.[54] Des Weiteren wird auf den Einfluss von HOBBES auf den „Federalist“ verwiesen.[55]

Das Studium der klassischen griechischen und römischen Schriftsteller gehörte zur da­maligen schulischen Basisausbildung. CHINARD[56] folgert in einem Aufsatz über den Einfluss der klassischen griechischen und römischen Schriftsteller auf die Gründungs­väter der amerikanischen Verfassung:

„[I]t is necessary to realize that the most modern form of government is not un­connected with the political thought and the political experience of ancient times.”

Er weist diesen Einfluss dabei ausgiebig auf HAMILTON und MADISON nach.[57]

Bei MADISON ist die Lektüre von zumindest ARISTOTELES, PLUTARCH und DE­MOSTHENES bekannt.[58] Nach BURNS[59] sind allerdings PLATO und CICERO, wie auch MACHIAVELLI und ROUSSEAU überhaupt nie bei MADISON erwähnt.[60]

JONES[61] weist hingegen darauf hin, dass ROUSSEAU bei MADISON zumindest bekannt war und auch über dessen Theorien diskutiert wurde. Des Weiteren führt er aus, dass neben MONTESQUIEU auch TURGOT und TARGET bei MADISON bekannt gewesen seien.[62] Der Einfluss von französischen Theoretikern zur damaligen Zeit in Amerika wird allerdings gemeinhin als gering beschrieben.[63] Eine Ausnahme bildet davon alleine der schon erwähnte MONTESQUIEU.

Von HAMILTON ist bekannt, dass er sich in seiner Jugend intensiv mit HUME be­schäftigte.[64] Auch MADISON hat die Werke HUMES zumindest gelesen.[65] Die Lektüre eines anderen großen schottischen Philosophen, Adam SMITH, hat nach der Darstel­lung von FLEISCHACKER[66] wesentlichen Einfluss vor allem auf das Menschenbild der Autoren der „Federalist Papers“ gehabt.[67]

Unklar ist der Einfluss von COKE, DIDEROT und ABBE MABLY. MADISON hat deren Schriften aber gekannt.[68]

Es wird vermutet, dass auch BULLINGER und ALTHUSIUS einen nicht zu vernach­lässigenden Einfluss auf die Autoren der Federalist Papers hatten.[69] Von James HAR­RINGTON wird behauptet, dass sein Werk„Commonwealth of Oceana“[70] den Federa­list No. 10 beeinflusst habe.[71]

Nach BURNS[72] haben sich auch die Ansichten von JEFFERSON stark auf die Theorien von MADISON ausgewirkt.

Zusammenfassend kann für diesen Abschnitt gesagt werden, dass die Autoren der „Fe­deralist Papers“ sehr belesen waren und ihnen eine Vielzahl von politischen und staats­philosophischen Theorien bekannt war.

3. Die „Federalist Papers“ und ihre geschichtliche Einordnung

In diesem Abschnitt soll das hier hauptsächlich betrachtete Werk, die „Federalist Pa­pers“, durch allgemeine Anmerkungen vorgestellt werden. Es folgt dann nach dem Ab­schnitt mit Hinweisen zu wichtigen Begriffen in den „Federalist Papers“ und deren Übersetzung die Darstellung der geschichtlichen Ausgangssituation, in der die „Federa­list Papers“ geschrieben wurden.

3.1 Die „Federalist Papers“

Unter den „Federalist Papers“ (auch „Federalist“ genannt) versteht man eine Sammlung von fünfundachtzig Essays. Diese wurden von HAMILTON, JAY und MADISON un­ter dem Pseudonym „Publius“ an die Bürger von New York gerichtet, um für die Ratifi­zierung des Verfassungsentwurfs von Philadelphia vom September 1787 zu werben.[73] Sie wurden von Oktober 1787 bis Mai 1788 in verschiedenen New Yorker Zeitungen publi­ziert. Am siebzehnten März des Jahres 1788 erschienen die ersten sechsunddreißig „Fe­deralist Papers“ unter dem Namen „The Federalist: A Collection of Essays written in favor of the new Constitution, as agreed upon the Federal Convention.“ in Buchform.[74] Der zweite Teil, in dem die letzten acht der fünfundachtzig Essays zum ersten Mal ver­öffentlich wurden, erschien am achtundzwanzigsten Mai des Jahres 1788.[75]

Die „Federalist Papers“ gelten als „maßgebender Verfassungskommentar zur amerika­nischen Verfassung“[76] und als „Dokument der liberalen Repräsentativdemokratie“[77]. Sie werden zudem als Schlüsselwerk der Zeit, in der die amerikanische Verfassung ent­stand, verstanden.[78]

Der Begriff „Federalist“ ist heutzutage mehrdeutig, da ein „Federalist“ ein Vertreter des „Federalism“[79] ist. THOMAS[80] unterscheidet zum Beispiel drei Bedeutungen von “federa­lism“:

1. Eine intellektuelle Strömung (Nachfolger des „Whiggism“).

2. Eine bestimmte Art politischer Verfahren.

3. Eine politische Partei, die schlecht organisiert war. In dieser Partei gab es unter­schiedliche Motive. Zum einen wurde ein vertragstheoretisches (vgl. die lateinische Be­deutung von foedus – Bündnis, Vertrag) Konzept der “Union” verfochten („parochial federalists“), zum anderen gab es “national federalists“, welche die „Union“ als orga­nisch gewachsenes Gebilde betrachteten.

Auch bei RAKOVE[81] wird erwähnt, dass der Begriff „federalism“ und seine Bedeutung nicht geklärt seien. RAKOVE[82] nennt beispielhaft zwei Deutungsmöglichkeiten: In der ersten Sichtweise bedeutet „federalism“ nur, dass es verschiedene Ebenen von Legisla­tive und Verwaltung gibt. Eine andere Sichtweise würde es nahe legen, den Begriffsin­halt von „federalism“, den die Gründungsväter der amerikanischen Verfassung im Sinn hatten, zu rekonstruieren.

Hier soll jedoch nicht von der heutigen Sicht von „federalism“ ausgegangen werden. Der Begriff „federalism“, wenn er sich für die Idee des Bundesstaats als nötig heraus­stellen wird, muss daher im Hauptteil der Untersuchung in Bezug der Verwendung bei HAMILTON, JAY und MADISON näher erörtert werden.

Die Bedeutung des Pseudonyms „Publius“ lässt sich hingegen einfacher klären. Nach von OPPEN-RUNDSTEDT[83] bezieht sich das Pseudonym „Publius“ auf

„den sagenhaften Publius Valerius, der, wie Plutarch berichtet, in Rom nach dem Sturz des letzten Königs Tarquinus Superbus die Republik errichtet haben soll.“

Offenkundig ist dieses Pseudonym als Hinweis auf den republikanischen Charakter der Verfassung zu sehen.[84]

[...]


[1] So auch J. M. Usteri, Theorie des Bundesstaats, S. 10. Demnach ist „Staat“ der einzig sinnvolle Oberbegriff von „Bundesstaat“.

[2] Vgl. U. Sautter, Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika, S. 106. So auch F. S. Oliver, Alexander Hamilton, S. 15 und J. T. Flexner, The Young Hamilton, S. 18. Letzterer verweist (ebd.) darauf, dass HAMILTON sein Geburtsdatum selber angab, als er nach Amerika kam, es daran aber nichts zu zweifeln gebe. Es ist aber umstritten, ob das Geburtsjahr nicht 1755 war.

[3] Vgl. C. G. Bowers, Jefferson and Hamilton, S. 22.

[4] Vgl. J. T. Flexner, The Young Hamilton, S. 34-44.

[5] Vgl. J. T. Flexner, The Young Hamilton, S. 48-52 und F. S. Oliver, Alexander Hamilton, S. 18, sowie J. E. Davies, Alexander Hamilton, S. 233 f.

[6] Vgl. J. T. Flexner, The Young Hamilton, S. 53-63 und F. S. Oliver, Alexander Hamilton, S. 18 f.

[7] Vgl. J. T. Flexner, The Young Hamilton, S. 77-94.

[8] Vgl. P. H. Burch, Elites in American History, S. 50 und F. S. Oliver, Alexander Hamilton, S. 44 ff. Eine sehr ausführliche Darstellung dieses Lebensabschnittes HAMILTONS findet sich bei J. T. Flexner, The Young Hamilton, S. 124-368.

[9] Vgl. P. H. Burch, Elites in American History, S. 50 und R. A. Hendrickson, The Rise and Fall of Alexander Hamilton, S. 101-117.

[10] Vgl. J. T. Flexner, The Young Hamilton, S. 346. Ein Abdruck des „Continentalist“ findet sich in M. J. Frisch, Selected Writings and Speeches of Alexander Hamilton, S. 40-66.

[11] Vgl. J. T. Flexner, The Young Hamilton, S. 376-379.

[12] Vgl. P. H. Burch, Elites in American History, S. 50.

[13] Vgl. P. H. Burch, Elites in American History, S. 50 und F. S. Oliver, Alexander Hamilton, S. 206-215 und J. S. Bassett, The Federalist System, S. 18 und ebd. Kapitel 2, 26 ff.

[14] Vgl. H. C. Lodge, Alexander Hamilton, S. 49-82.

[15] Vgl. J. T. Flexner, The Young Hamilton, S. 451 und R. A. Hendrickson, The Rise and Fall of Alexander Hamilton, S. 592-610.

[16] Vgl. G. Pellew, John Jay, S. 1.

[17] Vgl. G. Pellew, John Jay, S. 1.

[18] Vgl. G. Pellew, John Jay, S. 8 und W. Jay, The Life of John Jay, S. 12 f.

[19] Vgl. G. Pellew, John Jay, S. 12.

[20] Vgl. G. Pellew, John Jay, S. 12 f.

[21] Vgl. G. Pellew, John Jay, S. 19 f.

[22] Es gab damals zwei große Parteien in New York, „Whigs“ und “Tories” (vgl. G. Pellew, John Jay, S. 51).

[23] Vgl. G. Pellew, John Jay, S. 20.

[24] Vgl. P. H. Burch, Elites in American History, S. 60.

[25] Vgl. G. Pellew, John Jay, S. 33-52.

[26] Vgl. G. Pellew, John Jay, S. 33 und S. 51 (“Conservative though not Tory”).

[27] Vgl. G. Pellew, John Jay, S. 99.

[28] Vgl. P. H. Burch, Elites in American History, S. 60 und G. Pellew, John Jay, S. 235 ff.

[29] Vgl. G. Pellew, John Jay, S. 284 ff.

[30] Vgl. G. Pellew, John Jay, S. 303.

[31] Vgl. G. Pellew, John Jay, S. 315.

[32] Vgl. S. H. Gay, James Madison, S. 1.

[33] Vgl. S. H. Gay, James Madison, S. 4.

[34] Vgl. S. H. Gay, James Madison, S. 10.

[35] Vgl. S. H. Gay, James Madison, S. 15 und I. Brant, The Fourth President, S. 28-35 und die Virginia Bill of Rights bei L. W. Levy, Origins of the Bill of Rights, S. 272-280.

[36] Vgl. S. H. Gay, James Madison, S. 19, so auch I. Brant, The Fourth President, S. 44. BURNS (E. McNall Burns, James Madison. Philosopher of the Constitution, S. 7) gibt die Jahreszahl 1779 an, was nur für die Wahl in den Kontinentalkongress zutreffend ist.

[37] E. McNall Burns, James Madison. Philosopher of the Constitution, S. 7 f. und I. Brant, The Fourth President, S. 49-55.

[38] E. McNall Burns, James Madison. Philosopher of the Constitution, S. 8. Die Abgeordneten durften nur eine Amtszeit von drei Jahre hintereinander haben, deshalb war diese Pause für MADISON erzwungen.

[39] Vgl. I. Brant, The Fourth President, S. 119.

[40] Vgl. I. Brant, The Fourth President, S. 133-140 und G. Wills, Explaining America, S. 3-12 und 57-62.

[41] Vgl. C. Rossiter, 1787. The Grand Convention, S. 159-256 und R. Birley, Speeches and Documents.in American History, Vol. I, S. 44-116.

[42] R. Hofstadter, The American Tradition And The Men Who Made It, S. 4, so auch im Buchtitel bei E. McNall Burns, James Madison. Philosopher of the Constitution.

[43] Vgl. L. Banning, The Sacred Fire of Liberty, S. 1.

[44] Vgl. L. Banning, The Sacred Fire of Liberty, S. 1.

[45] Vgl. E. McNall Burns, James Madison. Philosopher of the Constitution, S. 15 f.

[46] Vgl. E. McNall Burns, James Madison. Philosopher of the Constitution, S. 17 und I. Brant, The Fourth President, S. 293-301.

[47] Vgl. I. Brant, The Fourth President, S. 305-317.

[48] Vgl. I. Brant, The Fourth President, S. 389-408 und S. H. Gay, James Madison, S. 272-308.

[49] Vgl. E. McNall Burns, James Madison. Philosopher of the Constitution, S. 24 und I. Brant, The Fourth President, S. 607-647.

[50] Vgl. E. McNall Burns, James Madison. Philosopher of the Constitution, S. 24.

[51] Vgl. J. N. Rakove, James Madison in Intellectual Context, S. 865.

[52] S. Fleischacker, Adam Smith’s Reception among the American Founders, 1776-1790, S. 897.

[53] Diese Frage interessiert hier in ihrer Allgemeinheit nicht.

[54] Vgl. B. Becker, Öffentliche Verwaltung, S. 44. Für LOCKES Einfluss auf den Federalist, z. B. D. R. Weaver, Leadership, Locke, and the Federalist. Für den Einfluss LOCKES auf MADISON vgl. z. B. E. McNall Burns, James Madison. Philosopher of the Constitution, S. 175-180 und für den Einfluss MONTESQUIEUS auf MADISON ebd., S. 180-183.

[55] Vgl. A. P. Grimes, American Political Thought, S. 129 f., F. M. Coleman, Hobbes and America, S. 121-134 und die Untersuchung von G. Mace, Locke, Hobbes, and the Federalist Papers. Zusammenfassend vertritt MACE die These (S. 120), dass nicht der Einfluss der Theorien von LOCKE, sondern der Theorien von HOBBES von weit größerer Bedeutung für die „founding fathers“ war und dass die Philosophie von LOCKE sogar in weiten Teilen abgelehnt worden ist.

[56] Vgl. G. Chinard, Polybius and the American Constitution, S. 58.

[57] Vgl. G. Chinard, Polybius and the American Constitution., S. 39 und 47-58.

[58] Vgl. E. McNall Burns, James Madison. Philosopher of the Constitution, S. 187.

[59] Vgl. E. McNall Burns, James Madison. Philosopher of the Constitution, S. 186.

[60] So auch H. M. Jones, American and French Culture, S. 369.

[61] H. M. Jones, America and French Culture, S. 525.

[62] Vgl. H. M. Jones, America and French Culture, S. 525.

[63] Vgl. R. G. Gettell, History of Political Thought, S. 295.

[64] Vgl. C. Rossiter, The Political Thought of the American Revolution, S. 67, vgl. auch die Gegenüberstellung von Zitaten von HUME und MADISON bei A. Bein, Die Staatsidee Alexander Hamiltons, S. 44-52.

[65] S. Fleischacker, Adam Smith’s Reception among the American Founders, S. 897 und H. v. Bose, Republik und Mischverfassung. Zur Staatsformenlehre der Federalist Papers, S. 39 f.

[66] S. Fleischacker, Adam Smith’s Reception among the American Founders.

[67] Vgl. dazu auch D. Adair, That Politics may be reduced to a Science, S: 345-349.

[68] Vgl. E. McNall Burns, James Madison. Philosopher of the Constitution, S. 187.

[69] Vgl. M. Burgess, Federalism in Anglo-American Political Thought, S. 60-62. Vgl. zu ALTHUSIUS T. Hueglin, Johannes Althusius: Medieval Constitutionalist or Modern Federalist? und B. Voyenne, Histoire de l’idée federaliste, S. 93 ff.

[70] Vgl. J. G. A. Pocock, The Commonwealth of Oceana and A System of Politics.

[71] E. McNall Burns, James Madison. Philosopher of the Constitution, S. 174.

[72] Vgl. E. McNall Burns, James Madison. Philosopher of the Constitution, S. 183-186.

[73] Vgl. Hamilton, No. XXXVII, S. 238, E . G. Bourne, Introduction, auf der zweiten der “Introduction” (nicht paginiert) und M. Forsyth, Alexander Hamilton; John Jay; and James Madison, S. 9 f. Die Autorschaft der einzelnen Federalist Papers ist nicht endgültig geklärt, weil sowohl HAMILTON als auch MADISON eine Liste herausbrachten, wer welchen Aufsatz geschrieben habe, diese Listen aber nicht übereinstimmen. Hier wird die Zuordnung der zitierten Federalist-Ausgabe von BOURNE übernommen. Vgl. dazu auch E. G. Bourne, The Authorship of the Federalist und D. Adair, The Authorship of the Disputed Federalist Papers, sowie G. G. Carey, Publius – a split personality?, S. 6-9.

[74] Vgl. E. G. Bourne, Introduction, auf der dritten der “Introduction” (nicht paginiert), hier, wie auch beim nächsten Zitat liegt bei BOURNE ein Druckfehler vor, denn er gibt die Jahreszahl 1778 an. Die richtige Jahreszahl findet sich z. B. bei M. Forsyth, Alexander Hamilton; John Jay; and James Madison, S. 40.

[75] Vgl. E. G. Bourne, Introduction, auf der dritten der “Introduction” (nicht paginiert).

[76] R. Speth, Hamilton, Madison, Jay, S. 145.

[77] R. Speth, Hamilton, Madison, Jay, S. 145.

[78] Vgl. M. Diamond, Democracy and the Federalist: A Reconsideration of the Framers’ Intent, S. 53.

[79] Auf keinen Fall darf “federalism” mit Föderalismus übersetzt werden. Es ist auch zwischen der heutigen und der damaligen Bedeutung von „federalism“ zu unterscheiden (vgl. W. H. Riker, Martin Diamond’s View of The Federalist, S. 73). Heute ist „federalism“ beispielsweise mit Demokratie und Majoritätsherrschaft (Vgl. I. D. Duchacek, Dyadic Federations and Confederations, S. 15-18) verbunden, während früher darunter auch monarchische Systeme subsumiert werden konnten. Es gibt zahlreiche weitere Unterschiede.

[80] C. S. Thomas, American Union in Federalist political thought, S. 1.

[81] J. N. Rakove, The First Phases of Federalism, S. 2.

[82] J. N. Rakove, The First Phases of Federalism, S. 2.

[83] K. v. Oppen-Rundstedt, Die Interpretation der amerikanischen Verfassung im Federalist, S. 41.

[84] So auch H. v. Bose, Republik und Mischverfassung. Zur Staatsformenlehre der Federalist Papers,

S. 34 f.

Details

Seiten
43
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783638013581
ISBN (Buch)
9783638917148
Dateigröße
700 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v82718
Institution / Hochschule
Universität der Bundeswehr München, Neubiberg – Universität der Bundeswehr München
Note
1,4 (Gesamtnote)
Schlagworte
Autoren Papers“ Menschenbild Notwendigkeit Staates

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Titel: Die Autoren der „Federalist Papers“, ihr Menschenbild und die Notwendigkeit des Staates