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The Running Man - Medienpädagogische Betrachtung von Heldenfiguren im Film

Hausarbeit 2004 17 Seiten

Pädagogik - Medienpädagogik

Leseprobe

Gliederung

1.0 Einleitung

2.0 Hintergrundinformationen zum Film
2.1 Kurzbeschreibung der Handlung des Filmes
2.2 Informationen zu Arnold Schwarzenegger
2.3 Unterschiede zwischen Literaturvorlage und Film

3.0 Helden im Film „The Running Man“
3.1 Der echte Held
3.2 Die falschen Helden

4.0 Vorbildfunktion?

5.0 Abschließende Bemerkungen

Quellenangaben:

1.0 Einleitung

Diese Hausarbeit widmet sich dem Oberthema „Helden im Film“.

Dieses Themenfeld wird eingegrenzt auf die Frage nach der Vorbildfunktion von Heldenfiguren im Film „The Running Man“ aus dem Jahr 1987.

Neben einer Kurzbeschreibung der Handlung des Filmes (in Punkt 2.1) und einigen Informationen zum Hauptdarsteller Arnold Schwarzenegger (in Punkt 2.2) sollen auch die Unterschiede zwischen Film und der Literaturvorlage „Menschenjagd“ (in Punkt 2.3) betrachtet werden.

Unter Punkt 3.0 werden die unterschiedlichen Arten von Helden beleuchtet, welche im Film und im Vergleich zum Buch in Erscheinung treten, nämlich echte (in Punkt 3.1) und falsche Helden (In Punkt 3.2).

Ob die Heldenfiguren im Film eine Vorbildfunktion haben, und, wenn ja, welche Effekte eine solche Funktion haben kann, wird in Punkt 4.0 behandelt.

Eine abschließende Beurteilung des Vorangegangenen wird in Punkt 5.0 erfolgen.

2.0 Hintergrundinformationen zum Film

Der Film „The Running Man“ kam im Jahr 1987 in die Kinos. Eine kurze Zusammenfassung der Handlung des Filmes wird in Punkt 2.1 erfolgen.

Regie führte Paul Michael Glaser. Die Hauptrolle des Ben Richards spielte der aus Österreich stammende Schauspieler Arnold Schwarzenegger. Einige Hintergrundinformationen zu diesem Schauspieler werden in Punkt 2.2 gegeben.

Grundlage für die Handlung der Geschichte war das gleichnamige Buch „Menschenjagd“ (Originaltitel: „RUNNING MAN“) von Richard Bachman (1993), der später größere Bekanntheit unter dem Namen Stephen King erlangte. Zwischen der Handlung des Filmes und der des Buches bestehen wesentliche Unterschiede, welche auch für die Betrachtung der

Heldenrolle(n) im Film interessant sind. Diese Unterschiede werden in Punkt 2.3 erläutert.

2.1 Kurzbeschreibung der Handlung des Filmes

Die Geschichte spielt im Amerika des Jahres 2017.

Der Polizist Ben Richards (gespielt von Arnold Schwarzenegger) weigert sich bei einer Luftüberwachungsmission, den Feuerbefehl gegen eine Gruppe von hungernden Demonstranten auszuführen. Er gerät in Konflikt mit seinen Kollegen. In einem darauf folgenden Handgemenge unterliegt er und wird bewusstlos geschlagen.

Für seine Befehlsverweigerung wird er verurteilt und in eine Strafkolonie eingeliefert. Von dort gelingt ihm die Flucht mit Hilfe zweier Rebellen, Laughlin und Weiss.

Richards wird nach seiner Flucht von einer Frau namens Mendez verraten, die in seiner ehemaligen Wohnung lebt und für den Fernsehsender ICS arbeitet. Auch Laughlin und Weiss werden wieder eingefangen und von einem Mann namens Dan Killian vor die Wahl zwischen der Rückkehr ins Gefängnis und der Teilnahme an der Spielshow „Running Man“ gestellt.

Das Konzept der Show ist einfach: Die Spieler werden auf einem groß angelegten Spielgelände freigelassen. Die einzige Aufgabe besteht darin, zu überleben. Gelingt es den Spielern, lebend das Ziel zu erreichen, werden sie freigelassen und reich

belohnt. Das Erreichen des Zieles wird für die Spieler erschwert durch eine Zahl von Kämpfern, welche im Stil von Comichelden eingekleidet und mit unterschiedlichsten Waffen ausgerüstet wurden.

Die Aufzeichnungen des Polizeieinsatzes von Richards werden von Killian manipuliert und stellen ihn als den Verursacher des Massakers unter den Demonstranten dar, um das Fernsehpublikum gegen ihn einzustimmen. Mendez, verunsichert durch die Begegnung mit Ben Richards, verschafft sich Zugang zu den Originalaufzeichnungen dieses Falles, wird dabei entdeckt und ebenfalls auf das Spielgelände befördert, wo sie auf Richards trifft.

Es gelingt Richards, seine schwer bewaffneten Gegner außer Gefecht zu setzen; das Fernsehpublikum beginnt allmählich, Wetten auf seinen Sieg abzuschließen und ihn als den wahren Helden der Show zu feiern.

Mendez entdeckt, dass die Vorgänger, die das Spiel angeblich gewonnen haben, weder

freigelassen, noch belohnt, sondern getötet wurden.

Mit Hilfe der im Untergrund operierenden Rebellenorganisation, der Laughlin und Weiss angehören, gelingt es Richards schließlich, sämtliche Lügen der Spielbetreiber aufzudecken und im Fernsehen auszustrahlen. Killian wird getötet, die Revolution beginnt.

(vgl. Internet: http://www.fast-rewind.com, 23.01.2004)

2.2 Informationen zu Arnold Schwarzenegger

Arnold Schwarzenegger wird am 30. Juli 1947 in Thal geboren. Er beginnt seine Karriere als Bodybuilder. Im Alter von 20 Jahren erlangt er den Titel des Mr. Universum, weitere Titel folgen in den darauffolgenden Jahren. Im Jahr 1968 wandert Schwarzenegger in die USA aus. Bereits 1970 beginnt er seine Filmkarriere. Sein erster großer Erfolg wird „Conan der Barbar“ (1982).

Neben Filmen aus dem Fantasy-Genre spielt Arnold Schwarzenegger vor allen Dingen Hauptrollen in Science-Fiction-Actionfilmen wie „Terminator“ [Teil I (1984), Teil II (1991) und Teil III (2003)] oder „Totall Recall“(1990). Aber auch mit Komödien wie „Twins“(1988) oder „Kindergarten Cop“(1990) feiert er große Erfolge. Derzeit ist Schwarzenegger vor allem durch seine politische Rolle als Gouverneur von

Kalifornien in den Medien präsent.

(vgl. Internet: http://www.wikipedia.org, 02.02.2004)

[...]

Details

Seiten
17
Jahr
2004
ISBN (eBook)
9783638887045
ISBN (Buch)
9783638887281
Dateigröße
397 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v80973
Institution / Hochschule
Universität Bielefeld
Note
Schlagworte
Betrachtung Heldenfiguren Film Helden Animationsfilm Digitales Kino Medienpädagogik Science-Fiction

Autor

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