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eCommerce als Bindeglied zwischen der Beschaffung stationärer Einrichtungen des Gesundheitswesens und einer Einkaufsgemeinschaft am Beispiel der P.E.G. e.G. München

Diplomarbeit 2001 99 Seiten

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit

2. Theoretische Grundlagen
2.1 Electronic Commerce
2.1.1 Bedeutung
2.1.2 Entwicklung und technische Basis
2.1.3 Erscheinungsformen
2.2 Beschaffung in stationären Einrichtungen des Gesundheitswesens
2.2.1 Bedeutung
2.2.2 Aufgaben und Instrumente
2.2.3 Kosten

3. eCommerce in der Beschaffung stationärer Einrichtungen des iirGesundheitswesens
3.1 Motivation für den Einsatz elektronischer Beschaffungssysteme
3.2 Nutzungsmöglichkeiten
3.2.1 Informationsrecherche
3.2.2 Interaktive Bestellungen
3.2.3 eProcurement
3.3 Rechtlicher Rahmen
3.3.1 Rabattgesetz und Zugabeverordnung
3.3.2 Kartellrecht
3.3.3 Vertragsrecht im Internet
3.4 Zwischenergebnis

4. Standortanalyse der P.E.G.
4.1 Material und Methode
4.2 Unternehmen P.E.G.
4.2.1 Geschäftsmodell
4.2.2 Leistungsspektrum
4.2.3 Ziele
4.3 Wettbewerberanalyse
4.3.1 Darstellung Geschäftsmodelle
4.3.2 Zusammenfassung der Leistungen
4.3.3 Bewertung
4.4 Mitgliedshäuser
4.4.1 Struktur
4.4.2 Wünsche der Mitglieder in Bezug auf eCommerce
4.5 Zwischenergebnis

5. Ansätze von eCommerce Lösungen für die P.E.G.
5.1 Methodisches Vorgehen
5.2 Beschreibung der Ansätze
5.2.1 Fachportal P.E.G.
5.2.2 B2B Lösung
5.2.3 eMarketplace
5.3 Bewertung der Ansätze
5.3.1 Fachportal P.E.G.
5.3.2 B2B Lösung
5.3.3 eMarketplace
5.4 Strategische Empfehlung

6. Resümee

Literaturverzeichnis

Anhang

Eidesstattliche Erklärung

Tabellenverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis Seite

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

Stationäre Einrichtungen im Gesundheitswesen werden durch die Folgen der Gesundheitsreform und der Umstellung auf die AR- DRG auch in Zukunft weiter steigendem Kostendruck ausgesetzt sein. Dementsprechend wird der Wettbewerb sowohl im Inland, als auch, im Hinblick auf den vermehrten „Medizintourismus“ im Ausland, untereinander verstärkt werden, so dass das Management einer Einrichtung vor die Herausforderung gestellt wird, Kosten zu sparen, während gleichzeitig Qualität und Effizienz der Dienstleistungen gehalten oder gesteigert werden sollten.[1]

Mögliches Einsparpotential für diese Herausforderung liegt unter anderem in den Bereichen Einkauf und Logistik und somit im Beschaffungsprozess der Einrichtungen. Hier helfen schon heute Einkaufsgemeinschaften, Kooperationen und Verbunde, wie z.B. die P.E.G. e.G. in München, indem sie den Beschaffungsbedarf der Einrichtungen bündeln und somit günstigere Preise mit den Partnerlieferanten verhandeln können. Eine andere Möglichkeit, den Beschaffungsprozess zu optimieren, kann die Integration von eCommerce sein. So schätzen Experten das mögliche Einsparpotential deutscher Krankenhäuser auf ca. 80%, wenn bei Bestellungen das Medium „Internet“ genutzt würde.[2]

In dieser Entwicklung sieht die P.E.G., welche als Partner für Einkauf und Beratung im Gesundheitswesen seit über 30 Jahren ihre Funktion als Genossenschaft wahrnimmt, eine persönliche Herausforderung, ihre über 1500 Mitgliedshäuser und über 350 Partnerlieferanten zum Thema eCommerce optimal zu beraten. Auch im Hinblick auf eine vermehrte Konkurrenz an Einkaufskooperationen und der Entwicklung von Einkaufsplattformen für das Gesundheitswesen im Internet kann eCommerce als Service der P.E.G. auch eine strategische Chance für die Genossenschaft bedeuten. Somit kann es mit dem Ziel einer sogenannten „win- win“ Situation, bei der für die Mitglieder der P.E.G. und für die Genossenschaft selbst Nutzen entsteht, sinnvoll sein, dass die P.E.G. für ihre Mitglieder eCommerce Lösungen evaluiert und anbietet.

1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit

Inhalt dieser Arbeit ist die Betrachtung der Möglichkeiten, eCommerce in die Beschaffung stationärer Einrichtungen des Gesundheitswesens zu integrieren. Insbesondere soll die Frage geklärt werden, in welcher Form die P.E.G. in Zukunft eCommerce als zusätzliche Serviceleistung erbringen kann, damit effektiver Nutzen für beide Seiten entsteht.

Dazu werden in Kapitel 2 zunächst Grundlagen des eCommerce und der Beschaffung in stationären Einrichtungen des Gesundheitswesens erläutert. Dieses Kapitel soll einen Einblick in die Bedeutung, die Entwicklung sowie die Erscheinungsformen des eCommerce und die Bedeutung, Aufgaben und Kosten der Beschaffung in stationären Einrichtungen des Gesundheitswesens geben.

Die Bedeutung von eCommerce für die Beschaffung stationärer Einrichtungen des Gesundheitswesens im Hinblick auf potentiellen Nutzen wird in Kapitel 3 dargestellt. Außerdem werden hier die rechtlichen Rahmenbedingungen, welche bei der geschäftlichen Nutzung elektronischer Transferwege und in Verbindung mit der Bildung von Einkaufsgemeinschaften in Betracht kommen, dargelegt.

Kapitel 4 stellt die aktuelle Situation der P.E.G. selbst sowie im Verhältnis zu ihren Mitbewerbern und auch in Bezug zu ihren Mitgliedern und deren Wünschen dar. Es werden hier die Ausgangsgrundlagen für Ansätze von eCommerce Lösungen anhand von Sekundäranalysen herausgearbeitet.

Drei mögliche Ansätze von eCommerce Lösungen werden im Kapitel 5 als Modelle vorgestellt und im Hinblick auf Umsetzbarkeit und Nutzen für die P.E.G. und ihre Mitglieder kritisch bewertet. Außerdem wird in diesem Kapitel eine strategische Empfehlung für die zukünftige Entwicklung von P.E.G. Geschäftsfeldern gegeben.

Den Abschluss dieser Arbeit bildet ein Resümee.

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Electronic Commerce

2.1.1 Bedeutung

Electronic Commerce aus dem Englischen übersetzt, bedeutet elektronischer Handel. Es ist ein Begriff, der zwar weit verbreitet, dessen Inhalt jedoch noch nicht abschließend geklärt ist. So finden sich in der Literatur eine Vielzahl unterschiedlicher Definitionen des Electronic Commerce (eCommerce).[3]

Haertsch hat die wesentlichen von ihnen zusammengetragen und ihre Kernaspekte in folgender Definition abgebildet: ,,Unter Electronic Commerce wird die Unterstützung von Geschäftstransaktionen, Geschäftsprozessen und Beziehungen zu sämtlichen internen und externen Partnern eines Unternehmens durch Informations- und Kommunikationstechnologien verstanden."[4] Es handelt sich somit nicht ausschließlich um einen Online- Verkauf von Waren und Dienstleistungen. Es gilt vielmehr: "Internet sales are just the tip of the iceberg of economic value that companies can derive from e- commerce."[5]

Synonym zu eCommerce werden häufig auch der Begriff Electronic Business (eBusiness) oder Electronic Service (eService) verwendet. eBusiness meint jedoch eine Geschäftstätigkeit, die vollständig auf das Internet konzentriert ist, wie z.B. Online-Werbung, Online-Servicedienste oder die Erstellung von Websites. eService umfasst dagegen alle Dienstleistungen, die auf elektronische Wege angeboten und in Anspruch genommen werden.[6]

Aus technologischer Sicht ist eCommerce die Bemühung, mit Hilfe von Internettechnologien, Kommunikations-, Auftrags- und Klärungsprozesse sowie inner- und zwischenbetrieblichen Workflow abzubilden. Hierzu werden das freie Internet, betrieblich geschlossene Intranets oder Extranets, bei denen ein Intranet ausgewählten Kunden oder Lieferanten geöffnet wird, genutzt. Die im eCommerce umgesetzten Prozesse sind dabei vollständig medialisiert, das heißt über elektronische Medien erreichbar und bedienbar und finden somit in einem virtuellen Arbeitsraum statt.[7] [8]

Aus Sicht einer Unternehmung kann eCommerce eine Verbesserung in der gesamten Wertschöpfungskette bedeuten, indem es eine Vielzahl von geschäftlichen Transaktionen und Operationen erleichtert oder neu erschließt. Als Beispiele sind ein schnellerer Informationsaustausch, mit einer Erleichterung der Erstellung des Erstkontaktes zwischen potentiellen Kunden und Anbietern sowie ein detaillierterer Kunden-Support vor und nach dem Kauf durch Detailangaben zu verfügbaren Produkten aus einem Online- Katalog zu nennen. Über das Medium Internet wird eine weltweite Marktpräsenz ermöglicht und Dienstleistungen, technische Anweisungen zur Produktverwendung, Reaktionen auf Kundenfragen, sowie der Verkauf von Produkten über elektronischen Zahlungsverkehr, wie Electronic Funds Transfer, Kreditkarten, elektronische Schecks, Electronic Cash erleichtert. Weiterhin bedeutet eCommerce für Unternehmen eine Verbesserung des Vertriebs, in den Bereichen Vertriebsmanagement und Verwaltung physisch vorhandener Produkte und von Produkten, die elektronisch geliefert werden können, wie Softwarelizenzen oder Datenmaterial. Ein weiterer Vorteil ergibt sich in der Möglichkeit ein virtuelles Unternehmen zu gründen, indem unabhängige Unternehmen durch einen Zusammenschluss ihre Kompetenz zusammenführen, so dass Produkte oder Dienstleistungen angeboten werden können, die ohne eine Zusammenarbeit nicht bereitgestellt werden könnten.[9]

Aus Sicht der Verbraucher kann eCommerce eine Erleichterung in der Abwicklung alltäglicher Prozesse darstellen. Beispiele dafür sind zum Beispiel die online Bestellung eines Buches, Ersteigerungen von Flugtickets über das Internet, Bestellung von Produkten direkt beim Hersteller und nicht über einen Zwischenhändler, online Sammelbestellungen, Homebanking, elektronische Beglaubigung von Online-Verträgen über online Notare aber auch das schnellere Auffinden von speziellen Firmen oder Produkten über Suchmaschinen.

Für stationäre Einrichtungen des Gesundheitswesens hat eCommerce dieselbe Bedeutung wie für andere wirtschaftliche Unternehmen und für Verbraucher. Zusätzlich kann es in Bezug auf die Beschaffung eine Reduktion der Beschaffungskosten bedeuten.[10] Über einen zentralen Einkauf, der an ein hauseigenes Intranet gekoppelt ist, lassen sich mehrfache Lagerhaltung und Doppelbestellungen vermeiden. Durch Transparenz über die Lager

bestände und das jährliche Bestellvolumen können online Ausschreibungen erfolgen. eCommerce- Handelsdatenbanken verschaffen dem Einkäufer Übersicht bei der Preisrecherche und in Zukunft könnte der beste Preis „nur einen Mausklick weit entfernt sein“. Weiterhin könnten Bestellungen per eMail und nicht mehr per Fax, Telefon oder Brief erfolgen, wodurch Kosten gespart werden könnten. Eine weitere Bedeutung erhält der eCommerce durch die Möglichkeit der Bildung von virtuellen Einkaufs- Communities, welche durch Bündelung ihres Bedarfes Preisnachlässe bei Lieferanten erreichen können.[11]

Die Bedeutung des eCommerce in seiner heutigen Funktion ergibt sich aus den technischen Möglichkeiten eCommerce Lösungen anzuwenden. Deshalb soll im Folgenden die Entwicklung und die technische Basis des eCommerce näher betrachtet werden.

2.1.2 Entwicklung und technische Basis

Electronic Commerce wird in Form von Elektronic Data Interchange (EDI) bereits seit den 70er Jahren betrieben. EDI umfasst Standardformate zur Übertragung von Datenvolumen zwischen zwei Parteien und setzt eine entsprechende Vereinbarung voraus. Betrieben wird EDI über eigene, nicht öffentliche Netze, sogenannte Value Added Networks (VAN).[12]

Mit der Nutzung des Multimediadienstes World Wide Web (WWW) innerhalb des Internet wird seit den 90er Jahren der eCommerce auf eine wesentlich breitere Basis gestellt. Die Gründe hierfür liegen vor allem in der leichten Zugänglichkeit zu niedrigen Kosten sowie der globalen Reichweite, so dass Nutzergruppen von großen Unternehmen bis hin zu Endverbrauchern der Zutritt möglich wird.[13]

Das Internet wiederum entwickelte sich Anfang der 70er Jahre aus dem ARPANet, welches damals vom amerikanischen Verteidigungsministerium mit vier Rechner- Netzknoten in Betrieb genommen wurde, um ein ausfallsicheres Netzwerk zu schaffen. Das Internet ist heute sozusagen ein Vielfaches dieses ARPANet, indem es einen Verbund einzelner Computer- Netzwerke darstellt. Die Kommunikation der verschiedenen Netzwerke erfolgt über ein gemeinsames Protokoll, das Transmission Control Protocol/ Internet Protocol (TCP/IP).[14]

Die Nutzung des Internet erfolgte bis in die 90er Jahre durch Internet- Dienste, wie Telnet, einem Dienst für Remote- Computing, dem File Transfer Protocol (FTP) zum Übertragen von Daten zwischen entfernten Rechnern, Usenet oder auch News oder NetNews, einer Art elektronischer Datenpinwand und eMail, zum Verschicken und Empfangen elektronischer Post.[15]

Heute ist, wie in Abbildung 1 dargestellt, durch die gemeinsame Sprache TCP/IP und die darauf aufbauenden Protokolle eine Kommunikation zwischen verschiedensten Rechnern und Diensten möglich.[16]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.1: Protokolle und Dienste im Internet

Quelle: Schwickert, A.C., Theuring, T.E. (1998), S. 77.

So sind heute im Internet die Dienste eMail, FTP, Telnet, WWW und News vertreten. Dabei bildet das WWW innerhalb dieser Dienste einen neuen multimedialen Internetdienst, der erstmals die Nutzung der Internetressourcen über eine graphische Benutzeroberfläche erlaubt.

Entwickelt wurde das World Wide Web zu Beginn der 90er Jahre vom Kernforschungsinstitut CERN und stellt neben dem eMail Dienst heute mit Abstand den wichtigsten Dienst im Internet dar.[17] Als Hypermediasystem ermöglicht das WWW Objekte wie Texte, Graphiken oder Animationen über Querverweise (Links) miteinander zu verbinden. Als Benutzerschnittstelle dienen sogenannte Browser, welche eine graphische Oberfläche darstellen auf welcher der Benutzer per Mausklick die gewünschten Links anklickt. Die Verbindung zu dem Server auf dem die erwünschte Information liegt, wird automatisch aufgebaut und die Daten werden per HTTP (Hyper Text Transfer Protocol) übertragen.[18]

Die Seiten im WWW werden durch die Seitenbeschreibungssprache HTML (Hypertext Markup Language) programmiert und so können Hypermedien in die jeweiligen Seiten integriert werden. Damit die verschiedenen Datenpakete im Netz sich nicht gegenseitig stören, werden die einzelnen Netzknoten (Hosts) über das System der Namensvergabe DNS (Domain Name System) mit einer Adresse versehen. So werden die Domains in der Bundesrepublik Deutschland unter der Top Domain „de“ von der zentralen deutschen Verwaltungs- und Vergabestelle „DE- NIC“ (Deutschland Network Information Center) mit Sitz in Karlsruhe, vergeben. Neue Sub- Domain Namen können nur über die DE- NIC vergeben werden, damit Doppeldomains vermieden werden.[19]

Das ökonomische Potential des WWW erkannten zunächst Unternehmen in den USA, jedoch wurde im Jahr 1995 auch in Deutschland und Europa dieses Medium entdeckt und vermehrt genutzt, um das eigene Unternehmen über eine Homepage darzustellen oder über Produkte zu informieren. Dabei wurde die Homepage über HTML Format erstellt, welches trotz der Möglichkeit Dateien anzubinden starre Strukturen hat. Um eine flexible Transaktionsfähigkeit für eCommerce zu erreichen, wurden externe Applikationen über Schnittstellen wie ISAPI (Internet Server Application Programming Interface) von Microsoft, NSAPI (Netscape Server Application Programming Interface) von Netscape oder über CGI (Common Gateway Interface) an die HTML angebunden.[20]

Ein CGI Programm wird in Echtzeit ausgeführt und kann dynamische Informationen ausgeben, wie zum Beispiel nach Eingaben des Nutzers bestimmte Aktionen folgen lassen, individuelle Rückmeldungen generieren oder den Zugriff auf Datenbanken erlauben. Beispiele hierfür sind Gästebücher, Zugriffszähler und andere Anwendungen für die Auswertung von Dialogformularen. CGI und die anderen Schnittstellen ermöglichen es somit, dass Webseiten aufgrund vorliegender Datenbankinformationen automatisch erstellt und aktualisiert werden können. Weiterhin können so über das WWW gewonnene Benutzerdaten in Datenbanken gespeichert werden, so dass Transaktionen abgebildet werden können.

Die Möglichkeit der Transaktionsabbildung liefert die Basis für eCommerce in Form von Onlineinteraktionssystemen, Implementierungen von Warenkörben sowie Zugriffen auf Artikeldatenbanken als Grundlage für einen Onlineshop und andere Variationen.[21] Zur Systematisierung der möglichen Ausprägungen soll im Folgenden auf die verschiedenen Erscheinungsformen des eCommerce näher eingegangen werden.

2.1.3 Erscheinungsformen

eCommerce wird in verschiedenen Formen praktiziert. Je nach Art der am Geschäft beteiligten Parteien wird unterschieden in:

Business-to-Business-Commerce (B2B)

Business-to-Consumer-Commerce (B2C)

Business-to-Administration-Commerce (B2A)

Consumer-to-Consumer-Commerce (C2C)

Administration-to-Consumer-Commerce (A2C)

Administration-to-Administration-Commerce (A2A)[22]

Business- to- Business- Commerce umfasst den Online- Handel zwischen verschiedenen Unternehmen entlang der Zulieferbeziehung einer bestehenden Wertschöpfungskette. eCommerce hilft hierbei den Einkaufsabteilungen, den Beschaffungsbedarf eines Unternehmens zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen und beim Zulieferer rechtzeitig Kapazitäten zu reservieren. Dazu ist eine präzise Überwachung von Ein- und Verkaufstransaktionen der Unternehmen erforderlich. Wal- Mart, eine amerikanische Supermarkt-Kette, gilt als Paradebeispiel für eine B2B Geschäftsbeziehung. Bei Wal- Mart werden die Warenabgänge an den Point of Sales Terminals direkt an den Lieferanten gemeldet, so daß dieser in Echtzeit den Lagerbestand des Geschäfts verfolgen kann. Ein Schlüsselelement ist dabei der Zugriff des Lieferanten auf die Datenbank von Wal- Mart über dessen Extranet.

Business- to- Consumer- Commerce, auch Electronic Retailing genannt, bezeichnet Aktivitäten von Unternehmen, Waren direkt an den Endkunden abzusetzen. Ein Beispiel hierfür ist der Verkauf der Ware eines Softwareherstellers über das Internet direkt an den privaten Endverbraucher. Andere Beispiele sind Einkaufszentren im Internet, die alle Arten von Konsumgütern, von Lebensmitteln bis hin zu Computern und Kraftfahrzeugen anbieten. B2C Handelstransaktionen sind durch Spontanität, mittlere bis kleine Transaktionsvolumen (bis zu einigen hundert Euro) und keiner vertraglichen Bindung zwischen den Transaktionspartnern gekennzeichnet. Neben der Produktauswahl findet meist auch die Bezahlung online statt. Als Kunde tritt zumeist eine einzelne Person auf. Zu Verhandlungen zwischen den Geschäftspartnern kommt es aus Kostengründen kaum.

Business- to- Administration- Commerce umfasst alle Transaktionen zwischen Unternehmen und staatlichen Behörden. Der Anwendungsbereich des B2A Commerce liegt vor allem in öffentlichen Beschaffungsverfahren und dort im Bereich der öffentlichen Ausschreibungen. Neben dem staatlichen Beschaffungswesen haben Behörden ebenfalls die Möglichkeit, elektronischen Datenaustausch für Transaktionen wie Mehrwertsteuerrückerstattungen und die Bezahlung von Körperschaftssteuern anzubieten.[23]

Consumer- to- Consumer- Commerce beschreibt den eCommerce zwischen Endverbrauchern, also Konsumenten. C2C Commerce erfolgt zum Beispiel, indem Privatanwender füreinander Werbung betreiben (Bannertauschringe). Ebenso bieten C2C- Systeme wie eBay (www.ebay.com) Privatpersonen die Möglichkeit, Produkte einander direkt anzubieten und einen Online- Verkauf auf Basis von Auktionen auszuhandeln oder abzuschließen. Hier ergeben sich Vorteile, wenn geschlossene Benutzergruppen entstehen, für die eine C2C- Infrastruktur bereitgestellt werden kann, ohne daß "offizielles Geld" fließt. Ein Beispiel dafür wäre, wenn ein Online- Dienst über mehrere Millionen Mitglieder verfügt und beispielsweise T- Taler als Verrechnungseinheit einsetzt, den Umlauf von T- Talern lediglich als Kundenbindungsinstrument einsetzt und alle Teilnehmer dann Dienste, Waren und T- Taler gegeneinander austauschen, ohne steuerlich belastet zu werden.

Administration- to- Consumer- Commerce beschreibt die Transaktionen zwischen Staat und Konsumenten. A2C- Commerce hat nur wenig kommerziellen Charakter, jedoch bieten sich Möglichkeiten des eCommerce in Bezug auf elektronische Steuererklärungen, Online- Vermittlung Arbeitssuchender oder Online- Mechanismen zur Bürgerbeteiligung bei Wahlen. Weiterhin kann der Staat die Bürger beim B2C- Commerce unterstützen, indem er Produktempfehlungen ausspricht, schwarze Listen für unzuverlässige Unternehmen führt oder Qualitätsmerkmale von Unternehmen feststellt und publiziert und somit dem Konsumenten bei der Auswahl eines Angebots hilft.

Administration- to- Administration- Commerce beschreibt die eCommerce Transaktionen zwischen staatlichen Einrichtungen und hat wie A2C- Commerce nur geringen kommerziellen Charakter. Beispiele für A2A- Commerce wären Auktionssysteme, über die internationale Rechte erworben werden können, wie zum Beispiel das Recht zur Emission bestimmter Mengen von Kohlendioxyd oder FCKW, den Einschlag von Tropenholz oder Walfangquoten. A2A- Commerce beschränkt sich jedoch eher auf die Unterstützung von Unternehmen beim internationalen Handel, indem Firmeninformationen durch Amtsgerichte oder Handelskammern vertrauenswürdig bereitgestellt werden.[24]

Die Grenzen zwischen diesen eCommerce- Kategorien sind nicht klar bestimmbar, weil durchaus Unternehmen als Consumer auftreten oder ein Consumer als Anbieter eines Dienstes auftreten kann, so dass diese Art von Handel auch als Business- to- Business- Consumer- Commerce (B2BC-Commerce) bezeichnet werden könnte.

Eine andere Differenzierung des eCommerce erfolgt nach Art und Umfang der eCommerce- Lösung. So wird unterschieden in:

Kommerzielle Internet- Präsenz:

Diese Form des eCommerce beschränkt sich auf eine reine Präsentation des Unternehmens im Internet durch eine Homepage oder Website. Das Internet wird hierbei nicht für den Verkauf, sondern lediglich für Information und Werbung genutzt. Bestellmöglichkeiten bestehen außer für weiteres Informationsmaterial, nicht.

Elektronischer Versandhandel:

Hierunter fallen alle kommerziellen Internetseiten, die Produkte und Dienstleistungen anbieten und online verkaufen wollen. Benutzerhilfen wie Kataloge und Suchmaschinen, elektronische Warenkörbe, Kontenübersicht und bequeme Zahlungsmöglichkeiten erleichtern den Kunden den Online- Einkauf.

Integrierte Wertschöpfungskette:

Mit diesem Begriff wird die Vernetzung zwischen dem Unternehmen, seinen Geschäftspartnern und seinen Kunden beschrieben. Realisiert werden kann diese Integration über ein allen Beteiligten zugängliches aber Unbefugten unzugängliches Extranet. In dieser Integration können Zulieferer Lieferdaten und Auftragsvolumina abfragen und die Händler die Bestellungen tätigen. Diese umfassende eCommerce Variante kommt vor allem im Bereich B2B- Commerce in Betracht, da hier die Einbindung von Kunden und Partnern Einspareffekte und somit Wettbewerbsvorteile bieten kann.

Weitere Varianten des eCommerce sind Bank- Automaten, Terminals für elektronische Überweisungen, und sogenannte „Kiosk-“ oder „Point of Sales-“ Anwendungen, wie Bildschirm Terminals im Bahnhof, Supermarkt oder im Krankenhaus, die auf Knopfdruck Fahrscheine ausgeben, Sonderangebote anzeigen oder Informationen über die Abteilungen anzeigen.[25]

Neben den Grundlagen über eCommerce sollen im Folgenden Grundlagen der Beschaffung in stationären Einrichtungen des Gesundheitswesens näher dargestellt werden.

2.2 Beschaffung in stationären Einrichtungen des Gesundheitswesens

2.2.1 Bedeutung

Beschaffung oder auch „procurement“ bedeutet in der Betriebswirtschaftslehre die Gesamtheit aller Aktivitäten, welche für eine kostengünstige und sichere Versorgung eines Unternehmens mit Produktionsfaktoren notwendig sind.[26] Übertragen auf stationäre Einrichtungen des Gesundheitswesens ist die Beschaffung die erste Stufe im Gesamtprozess der Ver- und Entsorgung und bedeutet die Zusammenfassung sämtlicher Aktivitäten, die zur Bereitstellung der zum Leistungsprozess erforderlichen Leistungsfaktoren, also Sachgüter und Dienstleistungen, notwendig sind.[27]

So ergeben sich in der vertikalen Ebene folgende Funktionsbereiche für die Beschaffung:

1. Lebensmittel
2. Medizinischer Bedarf
3. Wasser, Energie, Brennstoffe
4. Wirtschaftsbedarf
5. Verwaltungsbedarf
6. Zentrale Verwaltungsdienste
7. Zentrale Gemeinschaftsdienste
8. Steuern, Abgaben, Versicherungen
9. Instandhaltung
10. Gebrauchsgüter

In der horizontalen Ebene umfasst die Beschaffung vorwiegend:[28]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Oberstes Ziel einer Beschaffungsabteilung ist es, die benötigten Güter und Dienstleistungen optimal bereit zu stellen. Dabei geht es darum, bei gleicher oder besserer Ergebnisqualität die Kosten in der Beschaffung zu senken. Bezogen auf die horizontale Ebene setzt dieses Ziel voraus, dass die Einkäufer der Einrichtungen über kaufmännisches Wissen, Produkt- Know- how und Marktkenntnisse verfügen, denn die Einkaufsabteilung hat hier drei Bedingungen zur Zielerreichung zu erfüllen. Die Versorgungssicherheit, die Kostenminimierung und die Anwenderunterstützung.[29]

Abbildung 2 zeigt die Zielsetzung der Beschaffung, mit ihren Nebenbedingungen und den dafür erforderlichen Anforderungen an die Einkaufsabteilung in stationären Einrichtungen des Gesundheitswesens, anhand eines Flussdiagramms.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.2: Anforderungen an die Beschaffung

Modifiziert nach Haake, D., Moseler, W. (1996), S. 18.

Es wird hier deutlich, dass die drei Nebenbedingungen und das Ziel der Beschaffung in Beziehung zueinander stehen. Hierbei kann es zu Konflikten kommen, weil z.B. die Versorgungssicherheit in der Beschaffung stationärer Einrichtungen des Gesundheitswesens eine übergeordnete Bedeutung hat. Um zuverlässige Materialbereitstellung zu gewährleisten ist häufig ein bestimmter Lagerbestand nötig, welcher durch zu hohe Kapitalbindungskosten dem Ziel der Kostenminimierung entgegenwirken kann. Hier bedeutet Beschaffung somit nicht nur „Einkauf“, sondern eine funktionsübergreifende Betrachtungsweise des gesamten Versorgungsbereiches.[30]

Weiterhin fungiert die Beschaffung als Schnittstelle sowohl zum Lieferanten als auch zur internen Lagerwirtschaft und somit zum Anwender bzw. Verbraucher, indem die Bedarfsträger durch Information und Produkterklärungen unterstützt werden und auf der Lieferantenseite Preise und Mengen verhandelt werden. Hierbei bedeutet Beschaffung, Kenntnisse der Anwender über Funktionalität, Qualität und Verträglichkeit der Artikel zu erhalten und mit in den Beschaffungsprozess einzubeziehen und bei den Lieferanten Preisvergleiche, technische Neuerungen und andere Marktinformationen zu berücksichtigen.[31]

Eine weitere Bedeutung kommt der Beschaffung bei der Koordination der Bestellungen zu. Als Einkäufer für nicht investive Sachgüter ist in der Regel eine Einkaufsabteilung zuständig. Die Arzneimittelversorgung erfolgt dagegen häufig durch die Apotheke. Dabei können sich Überschneidungen im Bereich des medizinischen Sachbedarfs ergeben, der sowohl von der Apotheke, als auch von den Einkäufern der entsprechenden Abteilung eingekauft werden kann. Weiterhin könnten auch betroffene Abteilungen, wie die Küche, das Labor oder die Wäscherei als anfordernde Leistungsstellen in den Bestellvorgang involviert sein, so dass der Einkauf nicht zentral erfolgt.[32] Bei einem Einkauf über mehrere Leistungsstellen, kann das insgesamt betrachtet in der Beschaffung der jeweiligen Einrichtung zu Unwirtschaftlichkeiten führen, denn jeder Vorgang des Bestellens, Lieferns und Fakturierens verursacht Kosten.

Beschaffung bedeutet somit nicht nur Einkauf als operative Tätigkeit, sondern eine strategische Planung des gesamten Versorgungsprozesses mit seinen interdisziplinären Anforderungen. Zur Erfüllung dieser Anforderungen, im Hinblick auf die Erreichung des Ziels der Güterbereitstellung, gibt es in der Beschaffung verschiedene Instrumente und Aufgaben, auf die im folgenden Kapitel näher eingegangen werden soll.

2.2.2 Aufgaben und Instrumente

Zu den typischen Aufgaben einer Beschaffungsabteilung in stationären Einrichtungen des Gesundheitswesens gehören das Einholen und Vergleichen von Angeboten, die Beurteilung und Auswahl von Lieferanten, das Führen von Preisverhandlungen, das Erteilen von Bestellungen, die Terminüberwachung und die Durchführung von Reklamationen.[33] Je nach Struktur der Einrichtung sind der Beschaffungsabteilung weitere Funktionen zugeteilt, wie z.B. allgemeine Verwaltungsaufgaben, wie die Abwicklung des Schriftverkehrs, die Rechnungsprüfung sowie Bestandsführung, Verbrauchs- bzw. Bedarfsanalysen und Wareneingangskontrollen. Abbildung 3 veranschaulicht die wesentlichen Aufgaben und Instrumente gemäß ihrer hierarchischen und operativen oder strategischen Ausprägung im Beschaffungsprozess.[34]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.3: Hierarchische Einordnung Beschaffungsaufgaben und Instrumente

Quelle: Müller, J. (1999), S. 37.

Damit die Beschaffungsabteilung einen Überblick über aktuelle und potentielle Beschaffungsmärkte hat, gehört eine regelmäßige Beschaffungsmarktforschung zum Aufgabenspektrum. Sie ist als Teil der Marktforschung ein Prozess der systematischen Informationssammlung und –aufbereitung und dient zur Erhöhung der Markttransparenz. Hierauf aufbauend können auch mögliche Marktentwicklungen beobachtet und Prognosen entwickelt werden.[35]

Bei einer Produktbeurteilung im Hinblick auf eine potentielle Auswahl, sollte die Beschaffungsabteilung ein einheitliches Bewertungsraster verwenden, dieses dem Beschaffungsteam und den Nutzern für eine Einschätzung zur Verfügung stellen und die getroffenen Entscheidungen und Begründungen dokumentieren.[36] Diese Maßnahme kann dem Einkäufer dabei helfen, funktionale und wirtschaftliche Aspekte gegeneinander abzuwägen und gleichzeitig wird beim Anwender das Kostenbewusstsein geweckt.

Ein Instrument zur Unterstützung der Beurteilung des Artikelspektrums kann die ABC Analyse sein, mit deren Hilfe Schwerpunkte in der Bearbeitung des Artikelsortiments gesetzt werden können. Ziel ist es hierbei, durch die richtige Auswahl mit möglichst wenig Artikeln eine möglichst hohe Funktionserfüllung, wie z.B. einen optimalen Bereitstellungsgrad zu erreichen. Dazu werden Produkte und Warengruppen nach ihrer relativen Bedeutung klassifiziert, wobei in der Regel der Jahresbestellwert als Beurteilungskriterium genutzt wird. So ergeben sich A, B und C- Artikel, wobei die A- Artikel die Hauptumsatzträger sind und in der Regel mit 20% Anteil an der Gesamtzahl der Artikel ca. 80 % der Gesamtkosten ausmachen. Sind dem Einkäufer die Hauptumsatzträger bekannt, sollte für diese Artikel die Lieferantenauswahl, Bestandsüberwachung und eine „just in time“ Lieferung strategisch geplant werden, um eine möglichst geringe Kapitalbindung durch zu hohe Lagerhaltung erreicht werden kann.[37]

Die Lieferantenauswahl wiederum ist eine weitere wichtige Aufgabe der Beschaffungsabteilung, bei der die Leistungsfähigkeit im Hinblick auf die jeweilige Preispolitik, Qualität der Artikel und Termineinhaltung des Lieferanten beurteilt werden sollte. Weitere Kriterien für die Lieferantenauswahl können auch zusätzlicher Lieferservice in Form von raschen Reaktionen auf Beschwerden und Mahnungen, eine schnelle Beantwortung von Fragen, Unterstützung in Notsituationen oder ein Kundendienst sein. Auch hier können schriftliche Vermerke zu bestimmten Kriterien, ähnlich wie bei der Produktbeurteilung, bei der Auswahl helfen.[38]

Nach der Auswahl des Lieferanten gehört die Gestaltung des Vertrages zu einer der wichtigsten Aufgaben des Einkäufers. Hierbei werden Angaben zur erforderlichen Qualität und Menge, Termin-, Preis- und Gewährleistungsvereinbarungen sowie Liefer- und Zahlungsbedingungen vereinbart. Eine im Gesundheitswesen häufig verbreitete Vertragsform ist hierbei ein sogenannter Rahmenvertrag, der über eine bestimmte Laufzeit bestimmte Artikel zu besonderen Konditionen gewährt. In der Regel werden A- Artikel über Rahmenverträge bezogen, damit das relativ hohe Umsatzvolumen im Voraus kalkuliert werden kann.[39]

Die eigentliche Bestellung erfolgt dann, nach dem Einholen von Angeboten und nach entsprechenden Vergleichen, bei dem ausgewählten Lieferanten per Einzelbestellung oder per Abrufvorgang, je nach Vereinbarung.

Als letzte Aufgabe sei das Beschaffungscontrolling genannt, dem eine besondere Bedeutung im Hinblick auf die Ermittlung von Wirtschaftlichkeitsreserven in der Beschaffung zukommt, denn die Beschaffungsabteilung hat als Schnittstelle zwischen dem Markt und den Anwendern die Möglichkeit Marktdaten und interne Daten abzugleichen. So können Verbrauchskennzahlen ermittelt und Plausibilitätsprüfungen unternommen werden, das Sortiment gereinigt und gestrafft und im Hinblick auf technologische Entwicklungen Geschäftsbeziehungen mit Lieferanten überprüft werden.[40]

Neben den Anforderungen und Instrumenten der Beschaffung sind die beim Beschaffungsprozess entstehenden Kosten von Bedeutung, auf welche im Folgenden näher eingegangen werden soll.

2.2.3 Kosten

Die Gesamtkosten in stationären Einrichtungen des Gesundheitswesens gliedern sich typischerweise in zwei Drittel Personalkosten und ein Drittel Sachkosten. Abbildung 4 veranschaulicht dies beispielhaft anhand der Gesamtkosten der Krankenhäuser in der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1998.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.4: Sach- und Personalkosten Krankenhäuser BRD gesamt 1998

Quelle: BMG (2001), Zugriff: 26.04.2001.

[...]


[1] Vgl. Schober, C. (2001), S. 1.

[2] Vgl. Porsche, R. (2000), S. 215.

[3] Vgl. Siebert, A. (1999), S. 8.

[4] Haertsch, P. (2000), S. 13.

[5] Masterson, M. (1999), (o. S.).

[6] Vgl. Müller-Hagedorn, L., Kaapke, A. (1999), S. 195.

[7] Vgl. Mocker, H., Ahlreep, J. (2000), S. 20.

[8]

[9] Vgl. Haf, A. (1998), S. 3 f..

[10] Vgl. Menne, M. (2000), S. 13.

[11] Vgl. Riegel, F. (2000), S. 104.

[12] Vgl. Haertsch, P. (2000), S. 10.

[13] Vgl. Nath, R. (1998), S. 97.

[14] Vgl. Siebert, A. (1999), S. 45.

[15] Vgl. Siebert, A. (1999), S. 46.

[16] Vgl. Schwickert, A.C., Theuring, T.E. (1998), S. 76 f..

[17] Vgl. Köhler, T., Best, R.B. (1998), S. 22.

[18] Vgl. Schwickert, A.C., Theuring, T.E. (1998), S. 78.

[19] Vgl. Siebert, A. (1998), S. 47.

[20] Vgl. Köhler, T., Best, R.B. (1998), S. 23.

[21] Vgl. Köhler, T., Best, R.B. (1998), S. 34.

[22] Vgl. Merz. M. (1999), S. 23 f..

[23] Vgl. Merz, M. (1999), S. 21 ff..

[24] Vgl. Merz, M. (1999), S. 24 ff..

[25] Vgl. Siebert, A. (1999), S. 11.

[26] Vgl. Jung, H. (2001), S. 292.

[27] Vgl. Gronemann, J. (1988), S. 98.

[28] Die Aufgaben, welche mit diesen Teilfunktionen verbunden sind, werden im Kapitel 2.2.2 näher erläutert.

[29] Vgl. Gronemann, J. (1988), S. 98.

[30] Vgl. Müller, J. (1999), S. 6.

[31] Vgl. Goldermann, O. (1996), S. 28.

[32] Vgl. März, C. (1997), S. 3.

[33] Vgl. Haake, D., Moseler, W. (1996), S. 19.

[34] Vgl. Müller, J. (1999), S. 5.

[35] Vgl. Diller, H. (1992), S. 195.

[36] Vgl. Haake, D., Moseler, W. (1996), S. 18.

[37] Vgl. Golle, H. (1991), S. 55.

[38] Vgl. Männel, W. (1995), S. 37f..

[39] Vgl. Heymann, M. (1996), S. 447.

[40] Vgl. Müller, J. (1999), S. 34.

Details

Seiten
99
Jahr
2001
ISBN (eBook)
9783638150453
Dateigröße
1.2 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v7953
Institution / Hochschule
Fachhochschule Braunschweig / Wolfenbüttel; Standort Wolfenbüttel – Fachbereich Gesundheitswesen
Note
1,3
Schlagworte
Bindeglied Beschaffung Einrichtungen Gesundheitswesens Einkaufsgemeinschaft Beispiel München

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Titel: eCommerce als Bindeglied zwischen der Beschaffung stationärer Einrichtungen des Gesundheitswesens und einer Einkaufsgemeinschaft am Beispiel der P.E.G. e.G. München