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Stand und Entwicklung von m-commerce in Japan und Deutschland

Diplomarbeit 2001 146 Seiten

BWL - Handel und Distribution

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einführung
1.1 Problemstellung
1.2 Gang der Untersuchung

2 Die neue IT-Revolution: M-Commerce
2.1 Definition und Wesen des M-Commerce
2.2 M-Commerce vs. E-Commerce
2.3 Einsatzgebiete und Möglichkeiten des M-Commerce
2.3.1 Business-to-Consumer-Bereich (B2C)
2.3.2 Business-to-Business-Bereich (B2B)
2.4 M-Commerce-Akteure
2.4.1 M-Commerce-Unternehmen
2.4.2 M-Commerce-Nutzer
2.5 Sicherheitsaspekte im M-Commerce
2.5.1 Sicherheit bei WAP (digitale Signatur)
2.5.2 Sicherheit im Mobile Payment
2.5.3 Public Key Infrastructure (PKI)
2.6 M-Commerce-Erfolgsfaktoren und -Prognosen
2.7 M-Commerce-Hindernis

3 Stand der M-Commerce Hardware- und Anwendungstechnologien in Deutschland und Japan
3.1 Entwicklung der M-Commerce-Technologien
3.1.1 Definition der M-Commerce-Technologien und Standards
3.1.2 Entwicklungsverlauf der Mobilfunktechnologien von 1st bis 3rd Generation
3.2 M-Commerce-Technologien in Deutschland
3.2.1 GSM-Hardwaretechnologien
3.2.1.1 HSC
3.2.1.2 GPRS
3.2.1.3 EDGE
3.2.2 Anwendungstechnologien (WAP/Bluetooth)
3.2.2.1 WAP/Bluetooth
3.2.2.2 GPS/E-OTD
3.2.3 UMTS-Hardwaretechnologie
3.2.3.1 Wideband-Code Division Multiple Access (W-CDMA)
3.3 M-Commerce-Technologien in Japan
3.3.1 PDC-Hardwaretechnologie
3.3.2 Anwendungstechnologien
3.3.2.1 i-mode
3.3.2.2 DLP
3.3.3 PHS-Hardwaretechnologie
3.3.4 Anwendungstechnologie
3.3.4.1 mopera
3.3.5 FOMA-Technologie
3.4 Zukünftige Technologien

4 Vergleich des M-Commerce in Deutschland und Japan
4.1 Grundlegender Vergleich des Mobilfunkmarktes in beiden Ländern
4.1.1 Verbreitung und Entwicklung der Mobilfunktechnologien
4.1.2 Einfluss der unterschiedlichen Mentalitäten auf dem Mobilfunkmarkt
4.1.3 Ergebnisse bzw. Erkenntnisse der Marktbetrachtung (Vor-und Nachteile)
4.2 Vergleich der mobilen Internetdienste in Deutschland und in Japan (WAP vs. i-mode)
4.2.1 Entwicklung der mobilen Internetdienste
4.2.2 WAP-Dien
4.2.2.1 Einsatzgebiete und Möglichkeiten
4.2.2.2 WAP-Problematik
4.2.3 i-mode-Dien
4.2.3.1 Einsatzgebiete und Möglichkeiten
4.2.3.2 i-mode-Problematik
4.2.4 Ergebnisse des Vergleichs WAP vs. i-mode à (Vor-und Nachteile)
4.3 Vergleich der UMTS-Standards in Deutschland und Japan
4.3.1 UMTS-Lizenzvergabe
4.3.1.1 Deutschland
4.3.1.2 Japan
4.3.1.3 Problematik der UMTS-Lizenzvergabe
4.3.2 UMTS-Netzinfrastruktur
4.3.2.1 Deutschland
4.3.2.2 Japan
4.3.2.3 Problematik der UMTS-Netzinfrastruktur
4.3.3 Produktion UMTS-fähiger Mobiltelefone
4.3.3.1 Deutschland
4.3.3.2 Japan
4.3.4 Marketingmaßnahmen
4.3.4.1 Deutschland
4.3.4.2 Japan
4.3.5 UMTS-Problematik
4.3.6 Ergebnisse und Schlussfolgerungen des UMTS-Vergleichs für den deutschen Mobilfunkmarkt

5 Schlussbetrachtung
Anhang 1
Anhang 2
Anhang 3

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Zahlungsvorgänge mit paybox bei einem Internet-to-Paybox-Geschäft

Abb. 2: Betriebsgewinn nach Forrester

Abb. 3: Location Based Services

Abb. 4: i-mode-Netzwerkstruktur

Abb. 5: DoCoMo Location Platform (DLP)-Netzwerk

Abb. 6: mopera-Netzwerk

Abb. 7: FOMA-Netzwerk

Abb. 8: Mobilfunknutzer in Deutschland

Abb. 9: Der Mobilfunkmarkt in Japan: Anzahl der Mobiltelefonnutzer

Abb. 10: Mobile Internetnutzer weltweit im Jahr 2000

Abb. 11: i-mode Nutzerwachstum pro Woche

Abb. 12: i-mode Nutzerentwicklung seit Beginn des i-mode-Dienstes

Abb. 13: i-mode-Serien der Mobiltelefone

Abb. 14: Überblick über die i-mode-Dienste

Abb. 15: i-mode englischer-Menüpunkt

Abb. 16: Telefonaufbau eines i-mode-Mobiltelefons

Abb. 17: E-Mail-Versand eines i-mode-Mobiltelefons

Abb. 18: Webseiten-Aufruf eines i-mode-Mobiltelefons

Abb. 19: AOLi-Dienst von i-mode

Abb. 20: Popularität des i-mode-Dienstes

Abb. 21: UMTS-Investitionen der Netzinfrastruktur in Deutschland

Abb. 22: Einsparung durch die UMTS-Netzkooperation in Deutschland

Abb. 23: FOMA-Dienste in der Zukunft

Abb. 24: FOMA/i-mode-Netzwerk

Abb. 25: M-stage Netzwerk

Abb. 26: Videokonferenz-Netzwerk

Abb. 27: High-Speed-Internet-Netzwerk

Abb. 28: Multicall-Dienst-Netzwerk

Abb. 29: Multicall-Dienste

Abb. 30: UMTS-fähige Mobiltelefone von Fujit

Abb. 31: FOMA-Mobiltelefone

Abb. 32: Datenübertragungsraten: Hype oder Realität?

Tabellenverzeichnis

Tab. 1: Business-to-Consumer-Dienste im M-Commerce

Tab. 2: Business-to-Business-Dienste im M-Commerce

Tab. 3: M-Commerce-Akteure

Tab. 4: M-Commerce-Prognosen

Tab. 5: Entwicklung der mobilen Hardwaretechnologien

Tab. 6: Abrechnungstarife von GPRS in Deutschland

Tab. 7: WAP-Architektur

Tab. 8: Fokus im mobilen Internet

Tab. 9: Entwicklung des mobilen Internets in Japan und Deutschland

Tab. 10: Details der i-mode-Mobiltelfone

Tab. 11: i-mode-Tarifstruktur

Tab. 12: i-mode cHTML-Tags

Tab. 13: zusätzlicheTags und Attribute von cHTML Version 2.0

Tab. 14: UMTS-Lizenzvergabe in Europa und Japan

Tab. 15: UMTS-Lizenzvergabe in Deutschland

Tab. 16: UMTS-Lizenzkosten pro Einwohner

Tab. 17: FOMA-Introductory Service-Inhalte

Tab. 18: Mentalitäten in Japan und Deutschland

Tab. 19: Mobiles Internet in Japan und Deutschland

Tab. 20: UMTS vs. FOMA in Deutschland und Japan

Tab. 21: i-mode-Dienste in englischer Sprache X

Tab. 22: List der Tags der cHTML-Sprache 1.0 und 2.0 XIII

Tab. 23: Liste der i-mode-Bildsymbole XIV

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einführung

1.1 Problemstellung

Das moderne Leben eines Menschen ist immer mehr von Mobilität gekennzeichnet. Die Menschen, wie auch die Unternehmen, sind weltweit durch die neuen Medien (Mobiltelefon, Internet, E-Mail) miteinander verbunden. Mobilität gilt ebenfalls als selbstverständlich und wird einfach vorausgesetzt. Gleichzeitig steigen die Ansprüche der Endverbraucher und Nutzer im Hinblick auf die mobilen Anwendungsmöglichkeiten. Daher ist die Mobilität der Schlüssel für Wettbewerbsvorteile in den neuen flexiblen Arbeitspraktiken, um den wachsenden Erwartungen und Ansprüchen der Nutzer gerecht zu werden.[1]

Die steigenden Nutzerzahlen im Internet und im Mobilfunk bestätigen das Bedürfnis bzw. Verlangen nach mobilen Medien. So sind in Deutschland im Jahr 2000 24 Millionen Internetnutzer und 48 Millionen Nutzer im Mobilfunk verzeichnet worden. Bei insgesamt 145 Millionen Mobilfunkkunden im selben Jahr besaßen somit mehr als 50 Prozent der deutschen Bevölkerung ein eigenes Mobiltelefon. Insbesondere der Kurznachrichtendienst Short Message System (SMS) konnte sich mit über 14 Millionen gesendeten Kurznachrichten als Wachstumsmarkt der mobilen Medien in Deutschland entwickeln, was niemand für möglich gehalten hatte. Durch die steigenden Ansprüche der Nutzer werden daher auch hohe Erwartungen an den Mobilfunkstandard der dritten Generation Universal Mobile Telecommunication System (UMTS) gestellt.[2]

In fünf Jahren soll es nach Schätzungen etwa eine Milliarde Mobiltelefone geben, und mehr als 50 Prozent der Mobiltelefone könnten internetfähig sein, was gleichzeitig mit einer hohen Akzeptanz und Verbreitung der Mobiltelefone verbunden ist. Die einfache und schnelle Bedienung der mobilen Endgeräte für den Internetzugang gegenüber dem PC sowie die Verfügbarkeit der Mobiltelefone zu jeder Zeit an jedem Ort, begründen den enormen Anstieg des M-Commerce. Die Weiterentwicklung der M-Commerce-Technologien anhand den Übertragungstechniken, wie bspw. General Packet Radio System (GPRS) und UMTS, verspricht deutlich breitbandigere und zuverlässigere Verbindungen und Dienstleistungen von hoher Qualität, die bereits mit dem PC möglich sind. Hierbei besitzt das Mobiltelefon das Wachstumspotenzial, um sich langfristig zu einem Multimediainstrument zu entwickeln, das sehr viele Dienstleistungen von hoher Qualität auf sichere Weise ermöglicht.[3]

In Deutschland ist es relevant, im Hinblick auf das Wachstumspotenzial des M-Commerce, den japanischen Mobilfunkmarkt näher zu betrachten. Der Mobilfunknetzbetreiber NTT DoCoMo konnte eine hohe Nutzerakzeptanz mit dem mobilen Internetdienst i-mode verzeichnen. Dieser Sachverhalt sollte in Verbindung mit dem ähnlichen mobilen Internetdienst in Deutschland Wireless Application Protocol (WAP) berücksichtigt und analysiert werden. Daraus sind für Deutschland möglicherweise Vorzüge oder Empfehlungen herauszufiltern.

Japan gilt derzeit als einer der führenden Länder im M-Commerce, aufgrund der ansteigenden Entwicklung im Mobilfunkmarkt. Zudem hat der japanische Netzbetreiber NTT DoCoMo angekündigt im Mai 2001 als erster Netzbetreiber weltweit den Mobilfunkstandard der dritten Generation einzuführen. Für den deutschen Mobilfunkmarkt ist es hierbei interessant die Vorgehensweise bei der Einführung des Mobilfunkstandards der dritten Generation zu beobachten.

1.2 Gang der Untersuchung

Ziel dieser Diplomarbeit ist es, einen überschaubaren Einblick über die Marktsituationen im Mobilfunkbereich in Japan und Deutschland zu geben. Dabei soll überprüft werden, ob der schon fortgeschrittene Mobilfunkmarkt in Japan als Vorreiter bzw. als Empfehlung für den deutschen Mobilfunkmarkt angesehen werden kann. Die M-Commerce-Akteure in Deutschland könnten sich daraus eventuelle Vorteile ersehen. Demzufolge wird das Wachstumspotenzial des M-Commerce auf den japanischen Mobilfunkmarkt genauer beobachtet.

Zunächst wird darauf hingewiesen, dass die Diplomarbeit, aufgrund des sehr aktuellen Themas M-Commerce, in erster Linie auf Studien der verschiedenen Researchunternehmen und Internetquellen basiert. Da keine bzw. wenig Literatur vorhanden ist, waren dem Autor keine Möglichkeiten geboten, um sich auf andere Quellen zu berufen.

Die Untersuchung beginnt mit grundsätzlichen Erläuterungen zum Begriff und Wesen des M-Commerce (Kapitel 2). Anfangs wird die Abgrenzung zum Begriff E-Commerce sowie die Einsatzgebiete und Möglichkeiten vom M-Commerce mit den dazugehörigen M-Commerce-Akteuren dargestellt. Anschließend werden die Sicherheitsaspekte und die Erfolgsfaktoren bzw. Prognosen für den M-Commerce-Markt veranschaulicht, wobei auch die M-Commerce-Hindernisse aufgezeigt werden.

Sodann wird ein Stand der M-Commerce-Technologien, die in Hardware- und Anwendungstechnologien unterschieden werden, in ihrer Historie von der ersten bis zur dritten Generation des Mobilfunks veranschaulicht (Kapitel 3), um dem Leser einen groben Überblick über die technische Entwicklung im Mobilfunkbereich zu liefern.

Der Hauptteil der Diplomarbeit befasst sich mit dem Vergleich der beiden Länder Deutschland und Japan hinsichtlich des M-Commerce (Kapitel 4). Dabei soll zunächst ein grundlegender Vergleich des Mobilfunkmarktes einen Überblick über die Marktsituationen beider Länder verschaffen, um die wesentlichen Vor- und Nachteile herauszufiltern. In diesem Zusammenhang wird der Einfluss der Mentalitäten auf beiden Märkten dargestellt, um zu analysieren, weshalb in Japan ein hohes Wachstums- und Nutzungspotenzial bzgl. des M-Commerce existiert (Abschnitt 4.1). Anschließend wird der Vergleich auf Basis der mobilen Internetdienste in Deutschland und Japan vollzogen (WAP vs. i-mode), deren Einsatzgebiete und Möglichkeiten sowie die dazugehörigen Aspekte gegenübergestellt werden. Hierbei werden die wesentlichen Unterschiede beider Dienste eindeutig hervorgehoben (Abschnitt 4.2). Abschließend wird der Mobilfunkstandard der dritten Generation UMTS anhand ausgewählter Kriterien in beiden Ländern verglichen (Abschnitt 4.3). Demzufolge wird analysiert, ob die Kriterien einige Unterschiede bzgl. des künftigen Mobilfunkmarktes aufzeigen. In allen Abschnitten, die den Vergleich des M-Commerce betreffen, werden am Ende die Ergebnisse festgehalten. Schließlich sind in der Schlussbetrachtung (Kapitel 5) die gewonnenen Erkenntnisse der vorherigen Kapitel zusammengefasst.

2 Die neue IT-Revolution: M-Commerce

2.1 Definition und Wesen des M-Commerce

Der Begriff M-Commerce ist in letzter Zeit zunehmend in den Medien dargestellt worden. Aber was bedeutet M-Commerce?

M-Commerce ist die Abkürzung für Mobile Commerce und wird als Abwicklung des Geschäftsverkehrs auf Basis der Informationsübertragung über Mobilfunknetze, wie derzeit dem D1-, D2- und E-Netz, definiert.[4]

Gleichzeitig bedeutet M-Commerce auch eine Zusammenführung aller E-Commerce-Transaktionen im Business-to-Business (B2B)- und Business-to-Consumer (B2C)-Bereich sowie eine Kombination aus mobiler Telekommunikation und dem Internet.[5] Daher wird der M-Commerce als eine Spezialform des E-Commerce angesehen, der die beiden Wachstumsmärkte Mobilfunk und Internet vereint.[6] Diese Kombination aus der einfachen Bedienung und der Möglichkeit den Nutzer unabhängig von seinem Standort zu erreichen, machen den M-Commerce für die Unternehmen zu einem höchst interessanten Absatzkanal.[7]

Insbesondere wird die Möglichkeit geschaffen, jederzeit und an jedem Ort Onlinedienstleistungen auf eine sehr einfache und benutzerfreundliche Weise in Anspruch nehmen zu können. In diesem Zusammenhang definiert die Lehman Brothers-Studie[8] den M-Commerce als Einsatz von mobilen Endgeräten zur Kommunikation, Information, Transaktion und Unterhaltung sowie als Versendung von Text und Daten durch Verbindung mit öffentlichen bzw. privaten Netzwerken. Voraussetzung hierfür ist der Einsatz moderner Kommunikationstechnologien, so dass eine Plattform die technische Grundlage des M-Commerce bildet, um eine drahtlose Kommunikation und Interaktivität zu ermöglichen.

2.2 M-Commerce vs. E-Commerce

Es ist vorhergehend beschrieben worden, dass der M-Commerce eine Abspaltung des E-Commerce ist. Unter E-Commerce versteht man aus der Kommunikationsperspektive die Lieferung von Informationen, Produkten, Dienstleistungen oder deren Bezahlung unter Verwendung eines Netzwerks.[9] Überträgt man diese Definition auf den M-Commerce, so sind grundsätzlich auch hier dieselben Einsatzmöglichkeiten gegeben wie beim E-Commerce. Lediglich der B2B-Sektor bleibt Hauptanwendungsgebiet des E-Commerce, da dieser im M-Commerce derzeit wenig Attraktivität ausstrahlt, aufgrund der noch nicht ausgereiften Dienste.

Dennoch scheinen sich die Unternehmen und Nutzer des M-Commerce erhebliche Vorteile gegenüber dem E-Commerce zu versprechen.

(1) Ortsunabhängigkeit: Ein Hauptvorteil von mobilen Endgeräten ist die ortsunabhängige Verfügbarkeit über mobile Internetdienste. So sind bspw. Echtzeitinformationen und Transaktionen jederzeit durchführbar, unabhängig vom Standort des Benutzers.
(2) Erreichbarkeit: Man hat die Möglichkeit mit dem Nutzer immer in Kontakt zu bleiben. Vor allem kann der Nutzer über zeitnahe Ereignisse informiert werden, da das Mobiltelefon -anders als der PC- stets verfügbar ist.
(3) Lokalisierbarkeit: Mit den Lokalisierungstechnologien, wie Global Positioning System (GPS) oder Enhanced-Observed Time Difference (E-OTD), ist es möglich den genauen Standort des Benutzers zu bestimmen. Mit einer Lokalisierungsfunktion könnte der mobile Stadtplanservice zum Navigationssystem werden, so dass z. B. Einkaufsrouten vorgeschlagen werden oder das naheliegende Restaurant geortet werden kann.[10]
(4) Sicherheit: Es besteht die Möglichkeit Subscriber Interface Module (SIM)- und Smart-Cards in den Mobiltelefonen zu integrieren, damit die genaue Zuordnung zu einzelnen Personen möglich wird.
(5) Convenience: Die einfache und schnelle Bedienung des Mobiltelefons gegenüber dem stationären PC eröffnen den Weg für neue Dienste auf mobilen Endgeräten.
(6) Datenübertragung: Die paketbasierte Datenübertragung für das mobile Internet soll ebenfalls mit dem Mobilfunkstandard der 2 ½ Generation General Packet Radio System (GPRS) in Deutschland einen weiteren Vorteil bieten.
(7) Kostengünstigkeit: Die vergleichsweise niedrigen Kosten werden sich positiv auf die Akzeptanz des Mobiltelefons auswirken.
(8) Personalisierung: Mobilfunkteilnehmer sind aufgrund ihrer persönlichen Rufnummer eindeutig identifizierbar. Ein wahres One-to-One Marketing kann realisiert werden, womit gleichzeitig durch die Personalisierung auf den Kunden zugeschnittene neuartige Dienste entstehen.[11]

2.3 Einsatzgebiete und Möglichkeiten des M-Commerce

Das Mobiltelefon soll künftig noch mehr als jetzt zu einer drahtlosen Brieftasche werden, mit der man Waren und Dienstleistungen sicher und bequem bezahlen kann. Auch das mobile Internet dürfte in dieser Hinsicht einfache und standort- unabhängige Transaktionen über das Mobiltelefon gewährleisten.[12]

Einige zukünftige Entwicklungen des Mobiltelefons sind bspw., dass es Autofahrer an Staus vorbei navigiert, E-Mails in Echtzeit sichtbar macht, Musikhits aus dem Internet abspielt und die Teilnahme an Videokonferenzen aus dem Dienstwagen ermöglicht. All diese Einsatzgebiete sollen mit dem Mobilfunkstandard der dritten Generation (UMTS) realisierbar werden, in dem das Mobiltelefon mit allen Kommunikationsmitteln vernetzt werden könnte. Sei es das Internet, der Firmencomputer, der internetfähige Fernseher oder die Haustechnik.[13]

2.3.1 Business-to-Consumer-Bereich (B2C)

Die vorwiegenden Einsatzgebiete des M-Commerce lassen sich im B2C-Bereich verdeutlichen, da dem Nutzer zumeist personalisierte Dienste zur Verfügung gestellt werden. Der B2C-Bereich stellt in diesem Zusammenhang eine Verbindung zwischen dem Endverbraucher und dem Mobilfunkunternehmen her.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 1: Business-to-Consumer-Dienste im M-Commerce[14]

- Finanzdienstleistungen reichen von einfachem Abfragen des Kontostandes, über die mobile Wertpapierorder bis hin zu Transaktionsmöglichkeiten, wie Überweisungen. Ein besonderes Nutzungspotenzial obliegt dem zeitintensiven mobile Brokerage.
- Sicherheitsdienstleistungen liegen bei der sicheren Abwicklung von Zahlungsaufträgen vor. Das Mobiltelefon verfügt über eine integrierte SIM-Karte, die als digitaler Schlüssel genutzt wird (Payboxà Kreditkartenzahlung).
- Mobile Shopping ist meist für Spontankäufe oder Last-Minute-Angebote geeignet.
- Dynamisches Informationsmanagement umfasst die Speicherung von sich kontinuierlich ändernden Daten, wie Mitgliedschaften, Arztbesuchen oder Krankenkassen.
- Informationsversorgung kann in zwei Technologien aufgeteilt werden. Mit der Pull-Technologie werden Informationen vom Nutzer abgerufen, mit der Push-Technologie werden Informationen automatisch zugesendet.
- Unterhaltung soll insbesondere durch UMTS vorangetrieben werden, z. B. mit Videokonferenzen und interaktiven Spielen über das Mobiltelefon. Zudem wird die Abrufbarkeit von Musikangeboten, die bereits aus dem Internet heruntergeladen werden können, auch mit dem Mobiltelefon möglich.
- Telematik liefert Einsparpotenziale, wie in der Automobilindustrie. Durch Fernüberwachung der Autoleistung mit speziellen GSM-Chipsets wird versucht die Entwicklungsfehler frühzeitig zu erkennen.[15] Eine weitere bedeutende Anwendung ist bspw. die mobile Navigationshilfe über das Mobiltelefon oder fest installierter Systeme an Autos. Diese sind in der Lage eine Onlineanbindung von Parkleitsystemen oder eine Routenplanung unter Berücksichtigung der aktuellen Verkehrssituation zu ermöglichen. Folglich gehört der Bereich Telematik zu einem der zukunftsträchtigen Gebiete im M-Commerce, da hier der mobile Einsatz die Möglichkeiten einer stationären Nutzung des Internets übersteigen könnte.[16]

2.3.2 Business-to-Business-Bereich (B2B)

Die M-Commerce-Dienste lassen sich allerdings nicht nur auf den B2C-Bereich beschränken, sondern ermöglichen darüber hinaus im B2B-Bereich die elektronische Geschäftsabwicklung zwischen den beteiligten Unternehmen. Die folgende Tabelle beschreibt die B2B-Dienste, die im M-Commerce angewendet werden können.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 2: Business-to-Business-Dienste im M-Commerce[17]

Diese Möglichkeiten sind zwar noch nicht ausreichend realisiert, dennoch zeigen sie ein zusätzliches Nutzungspotenzial des M-Commerce auf. Gleichzeitig wird den B2B-Diensten eine geringere Bedeutung zugesprochen als den B2C-Diensten, da die Geschäftsanwendungen nicht so einfach auf den Mobiltelefonen übertragen werden können.[18]

Desweiteren eröffnet der M-Commerce die Möglichkeiten, dass der Nutzer die aktuellsten Informationen an jedem beliebigen Ort erhalten kann, die auch auf ihn abgestimmt sind. Daher werden bei den Herstellern oder Dienstleistern in diesem Zusammenhang Nutzerprofile erforderlich, die den Nutzern speziell relevante Informationen näher bringen.[19] Zum einen erwarten die mobilen Onlinenutzer personalisierte, zeitnahe Informationen, individuelle Orientierungshilfen und die Möglichkeit der schnellen Erledigung persönlicher Angelegenheiten. Zum anderen kann der Nutzer gezielt durch Werbebotschaften angesprochen werden, da das Mobiltelefon speziell einer Person zugeordnet wird. Es zeichnet sich somit ab, dass alle Einsatzgebiete des M-Commerce eigentlich unauffällig, jedoch stark Einzug in das Geschäfts- und Privatleben der Nutzer halten.[20]

Die dargestellten Aspekte verdeutlichen hierbei, dass das Wachstumspotenzial des M-Commerce eine Dimension erreichen kann, die eine Vielzahl an Anwendungen des klassischen E-Commerce möglich macht, womit eine Weiterentwicklung des E-Commerce verbunden wird. Folglich erhoffen sich alle Marktteilnehmer im Mobilfunkmarkt hohe Umsätze durch den M-Commerce.[21]

2.4 M-Commerce-Akteure

Zu den M-Commerce-Akteuren gehören all diejenigen Beteiligten, die direkt an der Entwicklung und den Erfolg des M-Commerce beteiligt sind. Ihnen gegenüber stehen die Nutzer und Endverbraucher.

2.4.1 M-Commerce-Unternehmen

Die Unternehmen, die an dem Aufbau und der Entwicklung von M-Commerce beteiligt sind, reichen von den Softwareentwicklern bis hin zu den Endgeräteherstellern.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 3: M-Commerce-Akteure[23]

- Technologieplattformhersteller sind meist die Lieferanten von Betriebssystemen und Microbrowsern für die mobilen Endgeräte, wie Palms, PDAs und Smartphones.
- Infrastrukturausrüster bieten das notwendige Equipment für mobile Netzwerke. Sie haben insbesondere die Entwicklung der Mobilfunktechnologien stark vorangetrieben.
- Anwendungsplattformhersteller ermöglichen als Middlewareanbieter die Realisierung einer Zwischenstelle (Gateway) für die Netzwerkbetreiber.
- Content Provider liefern Informationen über diverse Vertriebskanäle. Daneben bauen die Content Provider eigene mobile Portale auf.
- Content Aggregators stellen für die mobile Verbreitung Informationen zur Verfügung. Der Nutzen der Aggregators ergibt sich aus der Lieferung abgestimmter und personalisierter Informationspakete.
- Mobile Portals ergeben sich aus der Zusammenführung von Inhalten und Funktionalitäten, wie E-Mail oder Terminplanung. Dem Nutzer soll der Zugang zu netzbasierten Informationen und Inhalten gewährt werden.
- Mobile Network Operators kontrollieren zusammen mit den Mobile Service Providern das Portal, welches auf der SIM-Karte voreingestellt ist. Genauso wie alle M-Commerce-Akteure versuchen diese Beteiligten eine Schlüsselposition im Bereich des M-Commerce einzunehmen, um ihre Endkundenbindung langfristig aufrecht zu erhalten.
- Endgerätehersteller sind, durch die Bereitstellung und Verbreitung der adäquaten Endgeräte, maßgebend für den Erfolg der verschiedenen M-Commerce-Dienste verantwortlich. Die Hersteller müssen sich auf kürzer werdende Innovationszyklen einstellen und ihre Produktionskapazitäten ausweiten. Ansonsten wäre das Fehlen von Endgeräten ein entscheidendes Hindernis für den Wachstum des M-Commerce.[24]

2.4.2 M-Commerce-Nutzer

Die Etablierung des M-Commerce ist in wirtschaftlicher Hinsicht -neben den M-Commerce-Unternehmen- vor allem von den Nutzern und Endverbrauchern abhängig.

Hierbei haben sich die bis zu 25-jährigen bei allen europäischen Mobilfunkmärkten als größte Nachfragergruppe herauskristallisiert.[25] Gleichzeitig bietet das Mobiltelefon gerade der älteren Generation die Möglichkeit M-Commerce-Dienste zu nutzen. Allerdings würde eine nicht-benutzerfreundliche Anwendung diese Zielgruppe abschrecken. Demzufolge ist der Nutzer für mobile Internetdienste nur dann zu gewinnen, falls unterwegs das Mobiltelefon privat oder geschäftlich genutzt wird, und diese mobilen Dienste die Bedürfnisse der Nutzer befriedigen können.

Neben dem Alter lassen sich die Nutzer des M-Commerce auch nach ihrer wirtschaftlichen Stellung in Private Verbraucher, Geschäftskunden und B2B-Kunden unterteilen:

1. Private Verbraucher nutzen das Mobiltelefon hauptsächlich um Sprach- oder SMS-Nachrichten auszutauschen. Hauptzielgruppe sind vor allem Jugendliche, Studenten und junge Berufstätige bis 36 Jahren.[26]
2. Geschäftskunden werden in vertriebs-, service- und logistikorientierte Unternehmen unterteilt. Diese sind in erster Linie dem Customer Relationship Management (CRM)-Bereich zuzuordnen.
3. B2B-Kunden sind gegenüber dem B2C-Kunden noch keine bedeutende Zielgruppe für den M-Commerce, da es derzeit nicht ausreichend Anwendungsmöglichkeiten im B2B-Sektor gibt. Allerdings soll es langfristig dazu kommen, dass mehr B2B-Kunden gewonnen werden.[27]

Die Erwartungshaltung der M-Commerce-Akteure hat nun eine Studie der Unternehmensberatung Arthur.D.Little[28] analysiert, in der sich ergab, dass die Finanzdienstleister die größten Erwartungen an den M-Commerce aufweisen, gefolgt von Telekommunikations-, Reise- ,Touristik- und Medienunternehmen. In erster Linie wurden die Zielsetzungen und Motivationen sowie das Nutzerverhalten am M-Commerce untersucht. Die Befragten haben in diesem Zusammenhang das Nutzungspotenzial des B2C-Bereiches gegenüber dem B2B-Bereich höher eingeschätzt. Gleichzeitig wurden in einer ähnlichen Studie von Arthur Anderson[29] die Bedürfnisse der Nutzer herausgefiltert. Danach schätzt der Nutzer zwar die Einfachheit, Bequemlichkeit und Zeitersparnis der Onlinekäufe mit dem mobilen Endgerät hoch ein, jedoch wird die Sicherheit im Bereich des M-Commerce angezweifelt, was mit einer niedrigen Kundenakzeptanz verbunden ist. Die meisten Befragten sind dazu geneigt, Reisebuchungen über das Mobiltelefon zu tätigen, dagegen würden nur 15 Prozent der Befragten bereit sein bspw. einen PC mittels dem Mobiltelefon zu kaufen.[30]

Aus der Befragung wurde auch deutlich, dass allgemein mit dem M-Commerce keine Gewinne verbunden werden. Der Grund für diese negative Einschätzung ist vor allem die Tatsache, dass nur sieben Prozent der Nutzer bereit sind mehr als 30 DM im Monat für M-Commerce-Dienste auszugeben. Folglich betrugen die M-Commerce-Umsätze im Jahr 1999 insgesamt 1,5 Milliarden Euro, wovon in Deutschland 300 Millionen Euro erzielt werden konnten.[31]

2.5 Sicherheitsaspekte im M-Commerce

Ein wesentlicher Grund für Internetnutzer bislang E-Commerce-Dienstleistungen nicht genutzt zu haben, ist vor allem die Angst vor unsicheren Bezahlungsweisen und davor, dass die eigenen Daten für zweckfremde Aktivitäten missbraucht werden. Demnach sind die Erwartungen an die Sicherheitsanforderungen auch im M-Commerce sehr hoch, da sich der Nutzer beim mobilen Internet sicher fühlen möchte. Daraus haben einige Unternehmen die Initiative ergriffen und versucht Sicherheitslösungen, wie die digitale Signatur, das Mobile Payment und die Public Key Infrastructure (PKI), zu entwickeln, die einen sicheren M-Commerce gewährleisten. Insbesondere ist die Sicherheit für die Finanzdienstleistungen im M-Commerce relevant.

2.5.1 Sicherheit bei WAP (digitale Signatur)

Für die Wireless Application Protocol (WAP)-Technologie gewährt eine auf dem Internet basierende 128-bit-Verschlüsselung und eine Server-Zertifikationsüberprüfung die gewünschte Sicherheit. Dabei werden die Nutzer anhand von Passwörtern, Vertragsnummern und Zufallszahlen (Secure ID) identifiziert.[32] Mit diesen Elementen versucht die Credit Suisse den Sicherheitsansprüchen des M-Commerce gerecht zu werden.

Mit der Sicherheitslösung Key Tools Telepathy m-Sign wird von Baltimore Technologie ein weiteres digitales Signaturen-Toolkit für den M-Commerce angeboten. Es ermöglicht digitale Signaturen über die mobilen Endgeräte, wie Mobiltelefone oder PDAs. Key Tools Telepathy m-Sign stellt die digitalen Signaturen und die damit verbundenen Schlüssel, Zertifikate und kryptographischen Basisprogramme im Wireless Identity Module (WIM) zur Verfügung. Das WIM speichert die öffentlichen Schlüssel (Public Key) und privaten Schlüssel (Private Key) des Nutzers und ermöglicht so die digitale Signatur mittels eines Mobiltelefons.[33]

Die Entwickler können somit die für den Erfolg von M-Commerce geforderte Sicherheit in den Anwendungen gewährleisten.

Desweiteren wird als langfristiges Ziel angestrebt, die mobile digitale Signatur als weltweiten Standard für Anwendungen im Bereich der mobilen Kommunikation zu etablieren[34], so dass mit der digitalen Signatur den Händlern und den Verbrauchern die nötige Rechtssicherheit garantiert werden kann.[35]

2.5.2 Sicherheit im Mobile Payment

Im Hinblick der Sicherheit im M-Commerce müssen auch die Möglichkeiten des

Mobile Payments (Abwicklung von Zahlungsvorgängen über Mobiltelefone) berücksichtigt werden. Hierbei eignet sich gerade das Mobiltelefon im Zahlungsverkehr, da aufgrund der SIM-Card eine digitale Unterschrift hinterlassen wird. Für Angebote im M-Commerce ist das Mobiltelefon somit eine wichtige Basis. Insbesondere die Mobilfunkbetreiber und Finanzdienstleister sind geeignet, sich als Betreiber eines Zahlungssystems auf dem Mobilfunkmarkt zu positionieren. Sie können daher ihren Kunden die Nutzung eines sicheren Zahlungsmediums für alle Arten von Waren und Dienstleistungen anbieten.[36]

In Deutschland zeigt sich mit der Paybox-Zahlungsart ein Wachstumspotenzial für mobile Zahlungssysteme auf. Paybox ist derzeit die erste massenfähige, mobile Zahlungsmethode für Mobiltelefone.[37]

Während sich nun das sicherheitsleistende Paybox-Unternehmen um die Betreuung und Akquisition von Endkunden und von Händlern kümmert, werden die Transaktionen und Zahlungen durch die Deutsche Bank abgewickelt, mit der zuvor eine Partnerschaft eingegangen wurde.[38]

Die Vorgehensweise bei Paybox ist folgendermaßen:[39]

(1) Der Kunde meldet sich auf der Webseite www.paybox.de für die Paybox an, indem er seine Mobiltelefonnummer und die Daten seines Girokontos hinterlässt. Er bekommt dann automatisch eine Paybox PIN-Nummer zugesendet.
(2) Möchte der Kunde jetzt per Paybox bezahlen, gibt der jeweilige Händler den zu zahlenden Betrag und die Telefonnummer des Kunden an Paybox weiter.
(3) Diese ruft den Kunden zurück und autorisiert die Zahlung durch die Eingabe der Paybox PIN-Nummer auf seinem Mobiltelefon.
(4) Nach Eingabe dieser PIN wird dem Kunden die erfolgreiche Zahlung auf der Webseite des Internethändlers angezeigt und wahlweise per SMS oder E-Mail bestätigt.
(5) Der Betrag wird dann später vom Girokonto des Kunden abgebucht.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Zahlungsvorgänge mit paybox bei einem Internet-to-Paybox-Geschäft[40]

2.5.3 Public Key Infrastructure (PKI)

Eine weitere Sicherheitstechnologie ist die sog. Public Key Infrastructure (PKI), die in einer aktuellen Marktstudie von Datamonitor analysiert wurde. PKI entspricht den Hauptanforderungen für leistungsfähige Sicherheitstechnologien.[41]. Vor allem die Identifikation, die Authentifizierung, die Berechtigungsautorisierung und -kontrolle sowie der Datenschutz und die Integrität, sind wichtige Erfolgfaktoren der PKI-Technologie.

Gleichzeitig soll die PKI-Technologie auf der Basis von Chipkarten, abhörsichere und manipulationsfreie Transaktionen sensibler bzw. personifizierter Informationen ermöglichen. In naher Zukunft müsste es möglich sein die Ausführung der Aktien- und Bankgeschäfte mit hohem Sicherheitsstandard zu gewährleisten. Dabei wird sogar versucht nicht-übertragbare Autorisierungsmerkmale, wie Fingerabdrücke oder die Iris des Menschen, als Sicherheitsmechanismen einzubauen.[42]

2.6 M-Commerce-Erfolgsfaktoren und -Prognosen

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) hat für das Jahr 2003 prognostiziert, dass mehr als ein Mobiltelefon pro Einwohner im Durchschnitt im Einsatz sein werden, da der Trend zu einem „Zweithandy“ bzw. zur technologischen Differenzierung geht.[43] Der europäische M-Commerce-Markt soll hierbei weltweit eine wichtige Rolle einnehmen. In diesem Zusammenhang wird die Verbindung der zwei umsatzstärksten Marktsegmente, Internet und Mobilkommunikation, als wichtigster Erfolgsfaktor des M-Commerce angesehen. Denn hier werden die beiden Internetmärkte des stationären und mobilen Internets zu einer Einheit zusammengeführt.[44]

Mit dem M-Commerce wird daher ein hohes Nutzungs- und Wachstumspotenzial bzgl. der Zahl der Mobiltelefonnutzer und der Umsätze erwartet, wobei dies naturgemäß von der Kundenakzeptanz abhängen wird.

Eine gute Ausgangsposition im M-Commerce haben dennoch diejenigen Mobilfunkunternehmen, die bereits über mobile Portale, starke Partner und innovative Dienstleistungen verfügen.

In der Verknüpfung von mobilen Diensten und dem Internet sehen die M-Commerce-Akteure -gegenüber dem E-Commerce- ein erfolgversprechendes Geschäft. Demgemäß deuten alle M-Commerce-Prognosen auf einen enormen Anstieg des M-Commerce hin.

So soll sich laut der Ovum-Studie[45] die Zahl der Mobiltelefonnutzer in Deutschland bis zum Jahr 2004 auf 74,9 Millionen erhöhen, während derzeit „nur“ jeder zweite in Deutschland ein Mobiltelefon besitzt.

Anhand der Schätzung der Radicati Group[46] wächst ebenso der weltweite Mobiltelefonmarkt mit derzeit ca. 492 Millionen Nutzern auf 1,1 Milliarden Nutzer im Jahr 2004 an. Es wird sogar in der Diebold-Studie[47] erwartet, dass bis zum Jahr 2010 etwa 2 Milliarden Mobiltelefonnutzer weltweit existieren werden, von denen eine Milliarde internetfähige Mobiltelefone besitzen sollen. Diese Studie analysierte systematisch die sozialen Trends und Applikationen, die für den Konsumenten nützlich wären. Dies betrifft Jugendliche genauso wie Studenten oder Geschäftsleute. Vor allem wird aufgezeigt, welche Informationstypen die verschiedenen Konsumenten bevorzugen.

Eine weitere Prognose des Web-Feet-Research[48] hält zudem ein jährliches Wachstum des M-Commerce von 24,6 Prozent für möglich, so dass die Zahl der Mobiltelefonnutzer bereits im Jahr 2005 auf 1,8 Milliarden steigen soll. Auch die Anzahl der Mobiltelefone, die die Bluetooth-Technik unterstützen, könnte sich innerhalb der nächsten vier Jahre auf eine Milliarde erhöhen. Damit dürfte bereits im Jahre 2005 die Kommunikation mit Drittgeräten ( Fernsehen, Kühlschrank) via Mobiltelefon möglich sein.

Die aus wirtschaftlicher Hinsicht relevanten Vorhersagen -insbesondere bzgl. des Umsatzes - versprechen ebenfalls ein hohes Wachstumspotenzial. Eine aktuelle Studie von Pricewaterhouse Cooper prophezeit demgemäß, dass sich die Umsätze des M-Commerce in Europa schon im laufenden Jahr auf 8 Milliarden DM summieren werden. Für das Jahr 2003 rechnen die Experten mit einem Anstieg auf mehr als 40 Milliarden DM.[49] Das Gesamtvolumen des mobilen Internetmarktes in Europa wird in der Durlacher-Studie[50] im Jahr 2005 auf 76 Milliarden Euro geschätzt.

Für den weltweiten Umsatz prognostiziert das Web-Feet-Research einen Anstieg auf 480 Milliarden Dollar bis zum Jahr 2005 gegenüber 172 Milliarden Dollar im Jahr 1999. Dabei soll der Umsatz pro Nutzer von 358 Dollar im Jahr 1999 auf 267 Dollar im Jahr 2005 sinken.[51] Die erwarteten hohen Umsätze weisen darauf hin, dass sich der M-Commerce zum Massenmarkt entwickeln wird, was zu einer höheren Marktdurchdringung führt.[52]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 4: M-Commerce-Prognosen[53]

2.7 M-Commerce-Hindernisse

Die zahlreichen Prognosen hinsichtlich des M-Commerce versprechen zwar alle hohe Umsätze und Wachstumsraten, dennoch sind mögliche Hindernisse und Probleme des M-Commerce zu berücksichtigen. Eine erste Schwäche konnte schon an der WAP-Technologie festgestellt werden, da die Mehrzahl der M-Commerce-Dienste in Deutschland einfach nicht genutzt wurden. Dabei waren die hohen Kosten, niedrige Übertragungsraten von 9,6 Kbit/s im GSM-Netz und die zähen Navigationsmöglichkeiten der Hauptgrund für die Frustration der Nutzer.[54] Ferner wurde diese mangelnde Akzeptanz des WAP-Dienstes auf zu wenige Strategien für den M-Commerce der deutschen Unternehmen zurückgeführt, da nur 30 Prozent der M-Commerce-Unternehmen über eine solche Strategie verfügen.[55] Dies könnte ein wesentlicher Aspekt für das Scheitern des M-Commerce sein. Demzufolge ist es für den Erfolg der M-Commerce-Unternehmen enorm wichtig, dass sie Strategien für den mobilen Handel entwickeln.

Zudem befindet sich der europäische M-Commerce-Markt, insgesamt gesehen im Vergleich zum Vorreiterland Japan, in einer schwachen Position. So ist der japanische Mobilfunkanbieter und Marktführer NTT DoCoMo mit seinem neuen Standard i-mode in den Markt eingetreten, ohne auf das Verhandlungsende für einen Weltstandard bei der neuen UMTS-Generation zu warten. Während gleichzeitig in Deutschland der Mobilfunkstandard der 2 ½ Generation GPRS als Übergangsstandard den erfolglosen WAP-Dienst des GSM-Standards erst jetzt ersetzen soll. Daher ist die Verbreitung des mobilen Internets in Deutschland unter anderem durch eine für den Nutzer unvorteilhafte Preisgestaltung verhindert worden. Zum einen kann die Entwicklung von technischen Standards einer Technologie zum Durchbruch verhelfen oder sie verlangsamt bzw. verhindert die Verbreitung der Technologie.[56]

Gleichzeitig wird vom Forrester Research prognostiziert dass bis zum Jahr 2005 der durchschnittliche Umsatz je Nutzer (ARPU) in Europa um 15 Prozent zurückgehen wird, so dass sich bereits im Jahr 2003 der Betriebsgewinn der Betreibergesellschaften verringern soll, und im Jahr 2007 in die Verlustzone rutscht. Der Betriebsgewinn würde sich, nach Berechnungen der Marktforscher, erst im Jahr 2013 wieder erhöhen.[57]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Betriebsgewinn nach Forrester[58]

Diese Entwicklung dürfte für viel kleine europäische Unternehmen nachteilig sein, da sie sich wegen ihrer geringen Finanzkraft nicht über einen solchen Zeitraum am Markt halten können. Folglich wird die Betriebsgröße der Mobilfunkunternehmen, aufgrund des erforderlichen Finanzbedarfs, ein entscheidender Faktor für den Erfolg in der M-Commerce-Branche sein.[59] Ferner soll sich der europäische Mobilfunkmarkt in den kommenden 15 Jahren auf eine Handvoll dominierender Anbieter reduzieren. Daher ist es notwendig, dass sich die kleinen europäischen Mobilfunkgesellschaften zusammenschließen oder sie werden wenig Möglichkeiten haben sich im Mobilfunkmarkt durchzusetzen. Die Mobilfunkunternehmen, die sich dennoch Marktanteile im Hinblick auf den Mobilfunkmarkt verschaffen könnten, sind: T-Mobil, Vodafone, France Telecom/Orange und BT Cellnet.[60]

3 Stand der M-Commerce Hardware- und Anwendungstechnologien in Deutschland und Japan

3.1 Entwicklung der M-Commerce-Technologien

Die M-Commerce-Technologien können anhand unterschiedlicher Aspekte voneinander unterschieden werden. Dabei sind insbesondere Hardware- und Anwendungstechnologien sowie Standards von Bedeutung.

3.1.1 Definition der M-Commerce-Technologien und Standards

Technologien werden allgemein definiert als „das Wissen über naturwissenschaftlich/technische Zusammenhänge eines abgegrenzten Gebietes, das in materieller und immaterieller Form vorliegen kann und zur Lösung von technischen Problemen Anwendung findet“.[61] Für die Mobilfunktechnologien, gilt diese Definition ebenso, da man versucht durch diese Technologien in Kombination mit dem Mobiltelefon den technischen Fortschritt voranzutreiben.

Die Hardwaretechnologien, d.h. die Mobilfunkstandards und die Übertragungsverfahren, zielen dabei auf das mobile Endgerät ab. Zusätzlich werden Anwendungstechnologien für die operativen mobilen Dienste verwendet, um die Transaktionen mittels Mobiltelefon zu ermöglichen. Interessant ist, dass es sich beim M-Commerce sowohl um substitutional konnektive Produkte[62] (wie bspw. Telefon, Fax) als auch um funktionsabhängige Komplemente, also Produkte, die eine Hardware/Software-Beziehung (z. B. Mobiltelefon/M-Commerce-Angebot) aufweisen, handelt.

Gleichzeitig ist es relevant, im Hinblick auf die vorherigen Ausführungen die Standards zu berücksichtigen. Ein Standard wird allgemein als „eine von einer Vielzahl bzw. allen Markteilnehmern akzeptierte Spezifikation“ definiert.[63]

Die Vereinfachung der Kommunikation zwischen den Markteilnehmern und deren Austausch von Informationen zeigen das Potenzial der Nutzung von Standards auf. Somit schaffen die Standards Kompatibilität zwischen den beteiligten Akteuren. Diese Kompatibilität konnte allerdings in den Mobilfunkstandards der zweiten Generation nicht vollständig ermöglicht werden, da in den verschiedenen Regionen nicht-kompatible Standards eingesetzt werden. Demzufolge ist bspw. in Deutschland der GSM-Standard und in Japan der Personal Digital Cellular (PDC)-Standard verbreitet. Daher musste nun mit dem Mobilfunkstandard der dritten Generation UMTS weltweit ein einheitlicher Standard eingeführt werden, der für alle M-Commerce-Akteure gelten soll.

Die Basis für die mobile Kommunikation beruht auf Standards, die auf Netzwerk- und Protokollebene eingesetzt werden. Folglich haben die Mobilfunkunternehmen die Möglichkeit über das Engagement in Gremien und Industrieverbänden Einfluss auf die Entwicklung von Standards zu nehmen. Hierbei werden die Kommunikationsstandards im Mobilfunk zum einen in staatliche Standardisierungsgremien ( z. B. ITU, ETSI, 3GPP, TTC) gegliedert und zum anderen in private Unternehmensverbände ( z. B. MDI-ng, IMN, Global Platform, Radicchio Alliance, Symbian, IMT-2000) unterschieden. Ziel solcher Gremien und Verbände ist es, anhand der Durchsetzung eines einzelnen Standards, gemeinsam den Markt zu erschließen. Mit Wettbewerbern des eigenen Unternehmens ist dies auch möglich (Co-opetition). Der Begriff Co-opetition beschreibt in diesem Zusammenhang eine Mischform aus Unternehmen, die sowohl in einer Kunden-Lieferanten-Beziehung stehen, als auch Anbieter komplementärer Produkte oder Wettbewerber sein können.[64] Aus diesem Grund kann der Einsatz von Standardlösungen eine Verbesserung der Unternehmenspositionierung im Mobilfunkmarkt bewirken. Denn die per Gesetz erlassenen (de jure) oder die auf die Verbreitung der Marktteilnehmer (de facto) ausgerichteten Standards sind gewöhnlich etablierte Lösungen, auf deren Technologien alle Marktteilnehmer vertrauen.[65]

3.1.2 Entwicklungsverlauf der Mobilfunktechnologien von 1st bis 3rd Generation

Der Erfolg des M-Commerce hängt nicht zuletzt von den Hardwaretechnologien ab, die ja erst das mobile Internet möglich machen. Dabei haben die Hardwaretechnologien sowohl in Europa als auch in Japan innerhalb kürzester Zeit wesentliche Neuerungen erfahren. Während anfangs nur das analoge Telefonieren mit dem Mobiltelefon möglich war, soll künftig eine digitale und universelle Kommunikation zwischen Personen und anderen Kommunikationsmitteln anwendbar sein.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 5: Entwicklung der mobilen Hardwaretechnologien[66]

Derzeit befindet man sich in Bezug auf die Mobilfunksysteme an der Grenze von der zweiten zur dritten Generation. Nach den analogen Mobilfunksystemen der ersten Generation, die vorwiegend die analoge Sprachtelefonie mittels dem Übertragungsverfahren AMPS ermöglicht haben, folgten Anfang der neunziger Jahre GSM in Deutschland, und PDC bzw. PHS in Japan als sog. zweite Generation. Diese konnten eine digitale Kommunikation in der Sprachtelefonie realisieren, jedoch ist auch diese auf die jeweilige Region limitiert. Hinsichtlich der Datenübertragung basiert der europäische GSM-Standard auf dem TDMA -Übertragungsverfahren mit einer zeitbasierten Datenübertragung. Demgegenüber findet der japanische PDC-Standard seinen Ursprung im CDMA -Übertragungsverfahren, das eine paketbasierte Datenübertragung möglich macht. Dazwischen sind die als sog. 2 ½ Generation vorliegenden Standards HSCSD, GPRS und EDGE entstanden. Dabei verwendet HSCSD auch eine zeitbasierte Datenübertragung, wohingegen bei GPRS und EDGE die Datenübertragung paketbasiert erfolgt.

Für die dritte Generation der Mobilfunksysteme wurde von dem europäischen Standardisierungsgremium ETSI der Begriff UMTS gewählt. In Japan hat man diesen Standard der dritten Generation, der auch wie UMTS auf der W-CDMA -Technologie basiert, als FOMA bezeichnet. Hier werden die früher getrennten Bereiche Telekommunikation, Informationstechnologie und Multimediaunternehmen zusammengebracht. Folglich soll eine digitale Kommunikation realisiert werden, die multimediale Sprachtelefonie und schnelle Datenübertragung vereint.

Für den mobilen Internetzugang wird derzeit in Deutschland der GSM-Standard genutzt, über den sich eine Übertragungsgeschwindigkeit von 9,6 Kbit/s realisieren lässt. Mit der Einführung des GPRS-Standards in diesem Jahr erhöht sich das Tempo des mobilen Internetzugangs, der theoretisch Durchsatzgeschwindigkeiten bis zu 115 Kbit/s erzielen könnte. Allerdings dürften in der Anfangsphase realistisch nur Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 58 Kbit/s erreichbar sein, ähnlich der ISDN-Geschwindigkeit von 64 Kbit/s. Vorteilhaft ist dabei, dass die Netzbetreiber nach Datenvolumen abrechnen und nicht wie bisher auf Basis der Übertragungszeit. Jedoch soll erst durch die UMTS-Übertragungstechnik das Mobiltelefon zum Multimediagerät aufgewertet werden. Die damit verbundene Übertragungsgeschwindigkeit wird voraussichtlich zwischen 384 Kbit/s und 2 Mbit/s betragen, und so den Weg für die Übertragung von Bildern, Musik oder Videos via Mobiltelefon freimachen.[67]

Insbesondere lässt die Weiterentwicklung der technologischen Möglichkeiten im Mobilfunk sowohl positive Erwartungen bzgl. der Zahl der Nutzer als auch eine Zunahme von Anbietern und Angeboten auf verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette des mobilen Internets erwarten.[68]

3.2 M-Commerce-Technologien in Deutschland

3.2.1 GSM-Hardwaretechnologien

Die GSM-Technologie (Global System for Mobile Communication) ist der derzeitige internationale Standard für den digitalen Mobilfunk, auf dem das D1-, D2-, E-Plus- und Viag-Netz basiert. Diese Technologie besteht ursprünglich aus zwei Subsystemen, dem Radio-Subsystem (RSS) und dem Netzwerk-Subsystem (NSS). Das RSS ist für die drahtlose Kommunikation zwischen Mobiltelefon und der nächsten Basisstation verantwortlich. Das NSS ist für die Kommunikation nach der nächsten Basisstation zuständig.[69] Das dazugehörige Übertragungsverfahren ist TDMA, das eine maximale Datenübertragungsrate von 9,6 Kbit/s ermöglicht. Diesem TDMA-Verfahren stehen insgesamt 124 Kanäle zur Verfügung, über die sämtliche Sprach- und Datenverbindungen laufen. Bis zu acht Teilnehmer können solch einen Kanal gleichzeitig belegen. Möglich wird dies durch die Aufteilung eines Kanals in sog. Zeitschlitze. Die Signale der einzelnen Verbindungen werden zeitlich versetzt über einen Kanal verschickt. Jeder Zeitschlitz hat eine nutzbare Datenrate von 9,6 Kbit/s.[70]

Allerdings konnte die GSM-Technologie nicht dazu beitragen, dass das Wachstum des M-Commerce in Deutschland vorangetrieben wird, was insbesondere auf die zeitbasierte teuere Datenübertragung zurückzuführen ist.

3.2.1.1 HSCSD

Die HSCSD-Technologie (High Speed Circuit Switched Data) ist ein neuerer Mobilfunkstandard im GSM-System, der im Zeitalter der Unified Messaging Services-UMS (Bündelung der Dienste, wie Fax, E-Mail, SMS) schnellere Verbindungen erlaubt. Die Softwarelösung erhöht die Geschwindigkeit von 9,6 Kbit/s auf 14,4 Kbit/s in einem einzelnen Traffic-Channel. Durch Kanalbündelung zu vier Funkkanälen ist es darüber hinaus möglich 57,6 Kbit/s zu erreichen.[71]

Für die Übertragungsraten von 4x14,4 Kbit/s sorgt zum einen ein neues Kodierungsprinzip, das die bisherige GSM-Übertragungsrate um 50 Prozent je Kanal erhöht. So können für die Internetnutzung drei Kanäle zum Empfangen (43,2 Kbit/s) und einen Kanal zum Senden (14,4 Kbit/s) verwendet werden. Dieses Prinzip wird als 1+3-Verbindung bezeichnet. Alternativ hierzu eignet sich auch eine symmetrische 2+2-Verbindung, insbesondere für den Austausch von E-Mails mit dem Mailserver.[72]

Ein weiterer Vorteil von HSCSD ist, dass man E-Mail-Attachments in der gewohnten Geschwindigkeit abrufen bzw. empfangen kann, wobei sich gleichzeitig die Downloadzeit auf ein Drittel der bisherigen Dauer reduziert.[73]

Nachteilig bei HSCSD ist jedoch die Abrechnung nach Zeit. Dies führt dazu, dass die Always-On-Funktionalität, wie bei GPRS, nicht in Anspruch genommen werden kann. Mit kaum mehr als 20.000 Kunden, die inzwischen tatsächlich mit Hilfe von HSCSD Dateien laden oder verschicken konnten, hat sich der Standard für die Netzbetreiber nicht gewinnbringend entwickelt, denn nur wenige Mobilfunkgeräte sind HSCSD-fähig. Ferner investierten nur ein drittel aller europäischer Netzbetreiber in die neue HSCSD-Technik. Die Hoffnungen liegen nun auf den GPRS-Standard.[74]

3.2.1.2 GPRS

Das General Packet Radio System (GPRS) ist ein für die Internettechnologie standardisierter und optimierter Datenfunkdienst auf Basis der heutigen GSM-Netze. Denn die paketbasierte Datenübertragung bzw. die Always-On-Funktionalität ist gerade für das Zusammenwachsen von Mobilfunk und Internet bzgl. mobiler Datenkommunikation und Bandbreite von entscheidender Bedeutung. Die GPRS-Technologie baut auf der vorhandenen GSM-Technik auf, nutzt aber zur Übertragung das Internet Protocol (IP). Die Daten werden demnach vor der Übermittlung in Pakete zerlegt und erst beim Empfänger wieder zusammengesetzt. Die Datenpakete verschiedener Nutzer sind gemeinsam über beliebige Funkkanäle übertragbar. Die Kapazität des Netzes kann mit dieser Methode daher weitaus effektiver ausgenutzt werden als bisher. Die Daten der GPRS-Nutzer werden ebenfalls an die nächste Sende- und Empfangsanlage des Netzes verschickt. Um dies zu gewährleisten ist neben der Erweiterung von neuen Vermittlungsknoten, eine hard- und softwareseitige Umrüstung aller Sende- und Empfangsanlagen der vorhandenen Mobilfunknetze erforderlich.[75]

Die GPRS-Technologie ermöglicht zudem die Übermittlung von Daten und Sprache, so dass es sich als mobiler Internetzugang und zur Telefonie mittels ortsgebundener Geräte eignet. Im Gegensatz zu GSM kann mit GPRS ein deutlich höherer Datendurchsatz erreicht werden. Allerdings werden anfangs nur 58 Kbit/s möglich sein.[76] In diesem Zusammenhang ist es im Hinblick auf den M-Commerce wichtig, dass die deutschen Netzbetreiber attraktive GPRS-Dienste und auch nutzerfreundliche Abrechnungstarife anbieten können, damit die Nutzer einen Anreiz haben die GPRS-Dienste zu nutzen.[77]

Ein großes Problem von GPRS stellen daher die noch zu hohen Abrechnungstarife dar. Zwar ist mit der Einführung eines zeitunabhängigen Volumentarifs, d.h. mit GPRS wird die Onlinenutzung nach der übertragenen Datenmenge abgerechnet, ein Fortschritt gegenüber der zeitabhängige Nutzungsgebühr zu verzeichnen. Allerdings sind auch die Preise für die datenmäßige Nutzung hoch geblieben.[78]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 6: Abrechnungstarife von GPRS in Deutschland[79]

Desweiteren haben nur wenige Hersteller GPRS-fähige Endgeräte produziert, so dass diese Tatsache die termingerechte Einführung der UMTS-Netze in Deutschland gefährden könnte.[80]

3.2.1.3 EDGE

Die EDGE-Technologie (Enhanced Data-Rate for GSM Evolution) ist ursprünglich entwickelt worden, um die bestehenden GSM-Netze zu modifizieren. Auf der Grundlage von GSM und GPRS ist die EDGE-Technologie eine High-Speed-Datenübertragungstechnik, die durch eine neue Kanalcodierung eine Bandbreite von bis zu 384 Kbit/s erreichen soll. Die Migration des GSM-Netzes zu UMTS über die EDGE-Technologie gibt somit eine Möglichkeit zum Mobilfunkstandard der dritten Generation zu gelangen. So sind schon mit der EDGE-Technologie Videoanwendungen problemlos realisierbar.[81]

[...]


[1] Vgl. o.V.: Mobility Solutions, 23.11.2000, http://www.ericsson.co.uk/enterprise/sme/mob_sol/index.shtml, (19.01.2001).

[2] Vgl. Kurth, Matthias: Deutschland als Vorreiter-M-Business (Verlagsbeilage der FAZ), 28.03.2001,Ausgabe Nr. 74, S. B1.

[3] Vgl. Kolbe, Lutz: Von E-Commerce zu M-Commerce – zu jeder Zeit, an jedem Ort für jedermann, 12/99,Präsentation.

[4] Vgl. Buckler, Frank; Buxel, Holger: Mobile Commerce Report, 08.03.2000, http://www.profit-station.de/metafacts/presse/M-Commerce.htm, (11.01.2001).

[5] Vgl. Noisser, Benjamin: M-commerce-Technical Foundations, 12/99,Executive Summary

[6] Vgl. Müller-Veerse, Falk: Mobile Commerce Report, November 1999, Durlacher Research, http://www.durlacher.com,S. 7.

[7] Vgl. o.V.: www.imafdi.de/m-commerce.htm, (11.01.2001).

[8] Vgl. Skiba, Brian; Johnson, Mairi; Oliver, Jo; Robbiati, Tarek; Schmitt, Philippe; Nguyen, Dominique: Moving in Mobile Media Mode (Version 2.0)- Enabling Technologies for the Mobile Commerce Era, Juni 2000, http://entsoftware.com/company/mobile2frames.htm , www.lehman.com ,S. 8.

[9] Vgl. Deutsch, Markus: Electronic Commerce: Zwischenbetriebliche Geschäftsprozesse und neue Marktzugänge realisieren, Wiesbaden 1998.

[10] Vgl. Buckler, Frank; Buxel, Holger: Mobile Commerce Report, 08.03.2000, http://www.profit-station.de/metafacts/presse/M-Commerce.htm ,(11.01.2001), S. 3.

[11] Vgl. Buckler, Frank; Buxel, Holger: Mobile Commerce Report, 08.03.2000, http://www.profit-station.de/metafacts/presse/M-Commerce.htm ,(11.01.2001), S. 4.

[12] Vgl. o.V.: M-Commerce, 18.12.2000, http://www.ericsson.de/mobileinternet/m-commerce.html, (18.12.2000).

[13] Vgl. o.V.: Der technische Treibsatz für die supermobile Gesellschaft, 01.08.2000, http://www.berliner-morgenpost.de/archiv2000/000801/blickpunkt/story166786.html, (11.01.2001).

[14] Vgl. Müller-Veerse, Falk: Mobile Commerce Report, November 1999, Durlacher Research, http://www.durlacher.com ,S. 45.

[15] Vgl. Müller-Veerse, Falk: Mobile Commerce Report, November 1999, Durlacher Research, http://www.durlacher.com ,S. 45-53.

[16] Vgl. Krück, Ursula; Heng, Stefan: DB-Research – M-Commerce Mega-Business oder Mickey-Mouse ?, Ausgabe vom 20.10.2000, http://www.db-research.com, S. 12.

[17] Vgl. Buckler, Frank; Buxel, Holger: Mobile Commerce Report, 08.03.2000, http://www.profit-station.de/metafacts/presse/M-Commerce.htm (11.01.2001), S. 7.

[18] Vgl. Krück, Ursula; Heng, Stefan: DB-Research – M-Commerce Mega-Business oder Mickey-Mouse ?, Ausgabe vom 20.10.2000, http://www.db-research.com, S. 12.

[19] Vgl. o.V.: ARC Group Ltd. 2000, http://www.the-arc-group.com/press/wi..htm, (11.01.2001).

[20] Vgl. Schütz, Harald: Geschäfte aus der Westentasche, IHK Wirtschaftsforum, Ausgabe 03/01, S. 16.

[21] Vgl. o.V.: Der technische Treibsatz für die supermobile Gesellschaft, 01.08.2000, http://www.berliner-morgenpost.de/archiv2000/000801/blickpunkt/story166786.html, (11.01.2001).

[22] Vgl. Lehman Brothers-Studie S. 14.

[23] Vgl. Buckler, Frank; Buxel, Holger: Mobile Commerce Report, 08.03.2000, http://www.profit-station.de/metafacts/presse/M-Commerce.htm (11.01.2001), S. 8.

[24] Vgl. Müller-Veerse, Falk: Mobile Commerce Report, November 1999, Durlacher Research, http://www.durlacher.com, S. 15-16.

[25] Vgl. Krück, Ursula; Heng, Stefan: DB-Research – M-Commerce Mega-Business oder Mickey-Mouse ?, Ausgabe vom 20.10.2000, http://www.db-research.com, S. 14.

[26] Vgl. Horster, B.: Mobile Commerce, 10/1999, http://www.netinvestor.com/3businessforum/pres3Bforum/ISP_VEBA/sld002.htm, S. 7.

[27] Vgl. Horster, B.: Mobile Commerce, 10/1999, http://www.netinvestor.com/3businessforum/pres3Bforum/ISP_VEBA/sld002.htm, S. 14.

[28] Vgl. o.V.: Studie: M-Commerce hat hohe Bedeutung für Finanzdienstleister, 07.12.2000, http://www.brokat.com/de/netnews/mcommerce-studie.html, (08.01.2001).

[29] Vgl. Nendick, John.: Comment-Technology, Media and Communications, US-Wireless:stay connected, 11/2000, http://www.arthuranderson.com, (12.01.2001), S. 12.

[30] Vgl. Nendick, John.: Comment-Technology, Media and Communications, US-Wireless:stay connected, 11/2000, http://www.arthuranderson.com, (12.01.2001), S. 13.

[31] Vgl. Krück, Ursula; Heng, Stefan: DB-Research – M-Commerce Mega-Business oder Mickey-Mouse ?, Ausgabe vom 20.10.2000, http://www.db-research.com, S. 11.

[32] Vgl. o.V.: Mobile Banking: Die Killer-Applikation im M-Commerce ?, 18.12.2000, http://www.bulletin.credit-suisse.ch/ebusiness/.970481920.html, (18.12.2000).

[33] Vgl. o.V.: Pressemitteilung, Weltweit erstes digitales Sicherheits-ToolKit für M-Commerce , 17.10.2000, http://www.baltimore.com/deutsch/news/press/pr20001017a-de.html, (18.12.2000).

[34] Vgl. o.V.: DB-Forum, Patent für Signatur, Ausgabe März/2001, S. 42.

[35] Vgl. o.V.: UMTS-Report.com Newsletter vom 11.03.2001, Digitale Signatur wird kommen, 11.03.2001, http://www.umts-report.com, (11.03.2001).

[36] Vgl. o.V.: M-Payment-Überblick, 15.01.2001, http://www.brokat.com/de/applications/payment/mobile-ueberblick.html, (29.01.2001).

[37] Vgl. o.V.: UMTS-Report.com-Neujahrsausgabe v. 01.01.2001, http://www-umts-report.com, (2.01.2001).

[38] Vgl. o.V.: paybox Mitarbeiterangebot, 13.10.2000, http://gts.db.com/intranet/ts/homepage.nsf/html/paybox , (02.01.2001).

[39] Vgl. o.V.: So funktioniert Paybox; http://www.paybox.de/produkt/funktion.php3, (27.01.2001).

[40] Vgl. o.V.: paybox Basic Service- Leitfaden, http://www.paxbox.net, (27.05.2001), S. 7.

[41] Vgl. Korte, Ulrike: Elektronischer Schlüssel ins Handy integriert, Handelsblatt v. 21.03.2001, Ausgabe Nr. 57, S. B8.

[42] Vgl. Korte, Ulrike: Elektronischer Schlüssel ins Handy integriert, Handelsblatt v. 21.03.2001, Ausgabe Nr. 57, S. B8.

[43] Vgl. Kosch, Stephan: ITK-Branche setzt Hoffnungen auf „Mobile Business“, 06.02.2001, http://www.vwd.de/print.prl?id=145076, (09.02.2001).

[44] Vgl. Gentner, Andreas: Eurovisionen- M-Business (Verlagsbeilage der FAZ), 28.03.2001, Ausgabe Nr. 74, S. B6.

[45] Vgl. Brown, Duncan; Davison, John; Wals, Ann : Mobile E-Commerce: Market Strategies, Ovum Ltd. 08/2000, http://www.ovum.com/cgi/showpage.asp?doc=/research/mb3/findings/default.htm , S. 240.

[46] Vgl. o.V.: Wireless and Mobile Market Trends 2000-2004, 01.07.2000, http://www.mobilemediajapan.com/newsItems/viewDepartment$General, (19.01.2001), S. 5.

[47] Vgl. o.V.: Timelabs Research Center Diebold, Summary 2000 , http://www.timelabs.de/win (18.01.2001).

[48] Vgl. o.V.: 2005 mehr als eine Milliarde mobile Internet-Nutzer, 06.11.2000, http://www.brokat.com/de/netnews/mobile-internet-nutzer.html, (08.01.2001).

[49] Vgl. Schütz, Harald: Geschäfte aus der Westentasche, IHK Wirtschaftsforum, Ausgabe 03/01, S. 14.

[50] Vgl. o.V.: Mobiler Datenhighway?, Mobile Solutions, Sonderausgabe Nr.01/2001, S. 13.

[51] Vgl. o.V.: 2005 mehr als eine Milliarde mobile Internet-Nutzer, 06.11.2000, http://www.brokat.com/de/netnews/mobile-internet-nutzer.html, (08.01.2001).

[52] Vgl. Müller-Veerse, Falk: Mobile Commerce Report, November 1999, Durlacher Research, http://www.durlacher.com, S. 7.

[53] Vgl. Eigene Darstellung

[54] Vgl. o.V.: M-Commerce mit dem Handy frustriert deutsche User, 17.11.2000, http://de.gsmbox.com/news/mobile_news/all/20952.gsmbox, (18.12.2000).

[55] Vgl. o.V.: Viele Unternehmen ohne Strategie für M-Commerce, 22.11.2000, http://www.ftd.de/tm/in/FTF2DGGZUFC.html?nv=wn, (18.12.2000).

[56] Vgl. Waesche, Niko: Financial Times Deutschland, Europa hinkt beim M-Commerce hinterher, 04.04.2000, http://www.ftd.de/tm/eb/FTD75O2IM6C-shtml, (18.12.2000).

[57] Vgl. o.V.: Bis 2007 nur noch eine Handvoll Mobilfunkanbieter, 07.01.2001, http://www.berliner-morgenpost.de/archiv2001/010107/wirtschaft/story381226.html, (11.01.2001).

[58] Vgl. Eigene Darstellung

[59] Vgl. o.V.: Studie: M-Commerce in Europa wiegt UMTS-Kosten nicht auf, 09.01.2001, http://www.golem.de/0101/11592.html, (26.01.2001).

[60] Vgl. o.V.: Bis 2007 nur noch eine Handvoll Mobilfunkanbieter, 07.01.2001, http://www.berliner-morgenpost.de/archiv2001/010107/wirtschaft/story381226.html, (11.01.2001).

[61] Milling, Peter; Maier, Frank: Invention , Innovation und Diffusion – Eine Simulationsanalyse des Managements neuer Produkte, Berlin 1996, S.25.

[62] Beispiele für substitutional nicht konnetive Produkte sind Rasenmäher/Rasierapparat, vgl. Franck; Jungwirth, S.3-4

[63] Vgl. Backhaus, K.: Industriegütermarketing, München 1999, S. 611.

[64] Vgl. Stuart, Toby E.: Welche Vorteile Allianzen als Netzwerke haben, Ausgabe 2000, Financial Times Deutschland, S. 5-7.

[65] Vgl. Buxmann, P./ König, W.: Das Standardisierungsproblem: Zur ökonomischen Auswahl von Standards in Informationssystemen, in Wirtschaftsinformatik 40 (1998) 2, S. 122-129.

[66] Vgl.: Eigene Darstellung in Anlehnung an Lehman Brothers Studie S. 47.

[67] Vgl. Krück, Ursula; Heng, Stefan: DB-Research – M-Commerce Mega-Business oder Mickey-Mouse ?, Ausgabe vom 20.10.2000, http://www.db-research.com, S. 9.

[68] Vgl. Brodie-Smith, Justin; Jaeggi, Benno; Mass, Dr. Wolfgang; Melter, Daniel: TIMElabs Research Center; 2000, Diebold Deutschland GmbH, Winning in Mobile eMarkets, http://www.timelabs.de, (11.01.2001).

[69] Vgl. o.V.: TEC in brief: UMTS-Mobile communications for the next millenium, 01/99, http://www.tec.gts.db.com/publications/TECinbrief/umts/umts-english.htm, (02.01.2001).

[70] Vgl. Hartwig, Thorsten: Mobiltelefonie, Hausarbeiten.de, 01/2001, http://195.226.180.227/cgi...rmatik/info-1012001-41/1012001-41.shtml, (16.03.2001).

[71] Vgl. o.V.: GPRS,GSM, HSCSD, 15.01.2001, http://www.glossar.de/glossar/z_handyprotokolle.htm, (15.01.2001).

[72] Vgl. Hartwig, Thorsten: Mobiltelefonie, Hausarbeiten.de, 01/2001, http://195.226.180.227/cgi...rmatik/info-1012001-41/1012001-41.shtml, (16.03.2001).

[73] Vgl. o.V.: Durch neue Mobilfunktechnik wird M-Commerce den E-Commerce ablösen, 29.03.2000, http://www.e2i.e2i.at/AA/1it20000329durch_.htm, (08.01.2001).

[74] Vgl. Schröter, Thorsten :UMTS-Report.com-Newsletter vom 11.03.2001, http://www.umts-report.com/index.php4?seite=thema&thema=11, (11.03.2001).

[75] Vgl. Hartwig, Thorsten: Mobiltelefonie, Hausarbeiten.de, 01/2001, http://195.226.180.227/cgi...rmatik/info-1012001-41/1012001-41.shtml, (16.03.2001).

[76] Vgl. o.V.:UMTS-Report.com – Newsletter v. 24.01.2001, http://www.umts-report.com, (24.01.2001).

[77] Vgl. Berke, Jürgen; Hennersdorf, Angela: T-Mobil: Angriff auf Marktführer D2, 24.01.2001, http://www.wiwo.de/Wirtschafts...%2529%2527%2529%253E0&Index=0&Anzahl=10, (29.01.2001).

[78] Vgl. Schröter, Thorsten: GPRS-Zwischenbilanz, UMTS-Report.com v. 18.03.2001, http://www.umts-report.com/index.php4?seite=thema&thema=12, (18.03.2001).

[79] Vgl. o.V.: Mobiler Datenhighway, Mobile Solutions, Sonderausgabe Nr. 01/2001, S .11.

[80] Vgl. Berke, Jürgen; Hennersdorf, Angela: T-Mobil: Angriff auf Marktführer D2, 24.01.2001, http://www.wiwo.de/Wirtschafts...%2529%2527%2529%253E0&Index=0&Anzahl=10, (29.01.2001).

[81] Vgl. Brauer, Jürgen: TK-Netze Seite 17a, 19.01.2001, http://www.home.t-online.de/home/juergenbrauer/Seite17a.htm, (19.01.2001).

Details

Seiten
146
Jahr
2001
ISBN (eBook)
9783638149549
Dateigröße
1.7 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v7827
Institution / Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main – Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Note
1,7
Schlagworte
M-Commerce

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Titel: Stand und Entwicklung von m-commerce in Japan und Deutschland