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Gibt es einen Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Output - Okunsches Gesetz

Hausarbeit 2007 39 Seiten

VWL - Arbeitsmarktökonomik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung
1.1. Einführung und Problemstellung
1.2. Gang der Untersuchung

2. Allgemeine Begriffe
2.1. Arbeitslosigkeit
2.2. Wirtschaftswachstum

3. Okunsches Gesetz

4. Empirische Untersuchung
4.1. Erste Analysen
4.1.1 Beschreibung des Datensatzes.
4.1.2. Korrelation
4.1.3. Normalverteilung
4.2. Lineare Regressionsanalyse
4.2.1. Herleitung der Regressionsgleichung
4.2.2. Ergebnis
4.2.3. Prüfung der Regressionsfunktion
4.2.3.1. Globale Gütemaße
4.2.3.2. Prüfung der Regressionskoeffizienten
4.2.3.3. Prüfung der Modellprämissen

5. Auswertung der empirischen Ergebnisse

6. Schlussbetrachtung und Ausblick

Literaturverzeichnis

Anhang I verwendeter Datensatz ( alphabetische Reihenfolge)
Anhang II Tabelle F-Werte
Anhang III Tabelle Konfidenzintervalle

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Argumente zur Begründung von Wirtschaftswachstum

Tabelle 2: Mittelwerte von untersuchten Ländern

Tabelle 3: Korrelation nach Pearson

Tabelle 4: Asymptotische Signifikanz

Tabelle 5: Koeffizienten

Tabelle 6: Durbin-Watson-Koeffizient

Abbildungsverzeichnis

Abb. A: Regressionsgerade Deutschland

Abb. B: Histogramm

Abb. C: Normalverteilungsdiagramm

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Ehrenwörtliche Erklärung

Ich erkläre hiermit, dass ich die vorliegende Seminararbeit

„Okunsches Gesetz

selbst angefertigt habe. Die aus fremden Quellen direkt oder indirekt übernommen

Gedanken sind als solche kenntlich gemacht.

Die Arbeit wurde bisher keiner anderen Prüfungsbehörde vorgelegt und auch nicht veröffentlicht.

Hamburg, 30.04.2007

C. Großmann

1. Einleitung

In der Einleitung soll zum Thema hingeführt werden. Im ersten Punkt erfolgt zunächst die kurze Einführung in das Okunsche Gesetz, sowie in Randbedingungen dessen und die Problemstellung dieser Arbeit. Im zweiten Untergliederungspunkt wird der Gang der Arbeit näher beleuchtet.

1.1 Einführung und Problemstellung

Der starke Anstieg der Arbeitslosigkeit nach der ersten Ölkrise 1974 in den meisten westlichen Industrieländern hat das Politische Ziel der Vollbeschäftigung in den letzten dreißig Jahren in den Hintergrund rücken lassen.[1] Es wurde kaum ein Rückgang der Arbeitslosigkeit erreicht, sondern es vollzog sich ein schleichender Prozess, an dessen Ende sich die Arbeitslosenzahl von Rekordhoch zu Rekordhoch bewegte. Im Groben kann man für die Länder der EU sagen, dass sich die Arbeitslosigkeit auch in Aufschwung- und Boomphasen kaum erholte, anders als es in den Konjunkturzyklen der 50er und 60 er Jahre noch der Fall war.[2]

Somit kommt man zu dem Thema dieser Seminararbeit. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Outputwachstum und Arbeitslosigkeit? Dieser Zusammenhang wird in der Literatur als Okunsches Gesetz bezeichnet. Gilt dieses Gesetz trotz der oben beschriebenen Zusammenhänge, dass sich im Boom die Arbeitslosigkeit kaum verändert? Wie stark ist diese Gesetzmäßigkeit? Dieser Fragestellungen wird in dieser Arbeit nachgegangen und es wird für siebzehn Länder versucht, dass Okunsche Gesetz nachzuweisen. Die bedeutet also einen negativen linearen Zusammenhang zwischen den Größen Wachstum und Arbeitslosigkeit herauszufinden.

Dabei wird auch angeschnitten, ob institutionelle Hemmnisse für eine schrittweise Aufhebung des Okunschen Gesetzes verantwortlich sind und ein überregulierter Arbeitsmarkt für eine Abschwächung der Output – Arbeitslosigkeit Beziehung.

1.2. Gang der Untersuchung

Das damit vorgegebene Untersuchungsprogramm wird in sechs Kapitel unterteilt.

Am Anfang der Arbeit steht die Einleitung, welche sich der Hinführung zum Thema, der Herausarbeitung der Problemstellung und dem Gang der Untersuchung widmet.

Im zweiten Kapitel werden allgemeine Begriffe wie Arbeitslosigkeit und Wirtschaftswachstum erläutert. So wird die Bedeutung des Wirtschaftswachstums aufgezeigt und kurz erklärt, wie Arbeitslosigkeit entsteht.

Das Okunsche Gesetz und die daran geknüpften Begrifflichkeiten sind Bestandteil des dritten Kapitels und sollen ein einheitliches Verständnis und klare Abgrenzungen aufzeigen. Der durch das Gesetz festgestellte Zusammenhang der Größen Wachstum und Arbeitslosigkeit wird im weiteren Text untersucht. Dabei wird auf verschiedene Puffer, sowie verschiedene Arbeitsmarktregularien kurz eingegangen.

Das vierte Kapitel bildet den Hauptteil dieser Arbeit. Begonnen wird mit der Beschreibung des Datensatzes . Dabei wird auch auf die Vergleichbarkeit der Daten der verschiedenen Länder eingegangen. Es werden nun auch die für diese empirische Arbeit betrachteten Länder vorgestellt und erste Zusammenhänge zwischen Arbeitslosigkeit und Wachstum des Bruttoinlandsproduktes anhand einer Mittelwerttabelle verdeutlicht. Im weiteren Verlauf werden die beiden Größen mit Hilfe einer bivariaten Korrelation nach Pearson auf einen möglichen bestehenden Zusammenhang hin untersucht. Darauf folgt ein Test auf Normalverteilung der Variablen. Danach erfolgt die Regressionsanalyse, welche das Bestehen des Okunsche Gesetz untersucht. Nun wird kurz die für die lineare Regression verwendete Formel hergeleitet. Im Folgenden wird das Ergebnis dieser Analyse erläutert und diskutiert. Es folgen mehrere Tests zur Prüfung der Regressionskoeffizienten. Diese Prüfung untersucht die Globalen Gütemaße, Prüfung der Regressionskoeffizienten und anschließend die Prüfung der Modelprämissen.

Das anschließende fünfte Kapitel befasst sich mit der Deutung der Ergebnisse. Des weiteren werden einige Länder exemplarisch dargestellt und versucht die Gültigkeit des Okunschen Gesetzes zu untermauern.

Im letzten Kapitel dieser Arbeit soll noch einmal auf die anfangs formulierte Problemstellung eingegangen und das Ergebnis dieser Arbeit reflektiert werden. Es wird eine Zusammenfassung der empirischen Untersuchung vorgenommen. Dabei sollen auch mögliche weiteren Untersuchungsmethoden zum Gesetz angesprochen werden.

2. Allgemeine Begriffsdefinitionen

In diesem Kapitel sollen die Begriffe der Arbeitslosigkeit und des Wirtschaftswachstums erläutert werden. Dabei werden auch Fragen beantwortet, wie Arbeitslosigkeit entsteht und welche Bedeutung das Wirtschaftswachstum hat.

2.1. Arbeitslosigkeit

Was ist Arbeitslosigkeit?

Als arbeitslos gelten Personen, welche nicht beschäftig sind und zu dem herrschenden Lohnniveau arbeiten würden, sowie aktiv nach Arbeit Suchende. Das Maß für die Arbeitslosigkeit ist die Arbeitslosenquote. Sie wird durch folgende Formel beschrieben:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Arbeitslosenquote wird in Deutschland anhand der Statistik der Bundesagentur für Arbeit ermittelt, dabei gelten Personen unter bestimmten Punkten als arbeitslos.[3]

Wie entsteht Arbeitslosigkeit?

Man unterscheidet vier Formen der Arbeitslosigkeit. Dies sind die konjunkturelle, strukturelle, saisonale und die friktionelle Arbeitslosigkeit. Konjunkturelle Arbeitslosigkeit betrifft alle Wirtschaftsbereiche und ist die Folge wiederkehrender Unterauslastung des Produktionspotentials.[4] Strukturelle Arbeitslosigkeit tritt nur in bestimmten Bereichen auf. Dies betrifft vor allem die Branchen, welche an Bedeutung verlieren, wie beispielsweise den Bergbau in Deutschland. Des Weiteren zählen die Branchen dazu, in denen neue Technologien eingeführt werden, welche menschliche Arbeit ersetzen. Somit führt Lohnstarrheit und Arbeitsplatzrationalisierung zur strukturellen Arbeitslosigkeit.[5] Saisonale Arbeitslosigkeit beschreibt die Branchen, in denen die Nachfrage stark jahreszeitlichen Schwankungen unterliegt, wie beispielsweise die Baubranche. Friktionelle Arbeitslosigkeit entsteht durch Arbeitplatzwechsel, welcher meistens nicht lückenlos geschieht und einiger Zeit bedarf.[6]

Eine Vollbeschäftigung ist nur theoretisch erreichbar, da es eine natürliche Arbeitslosenquote gibt. Diese entsteht durch friktionelle, saisonale und freiwillige Arbeitslosigkeit. In Deutschland wird schon bei einer Arbeitslosenquote unter 4 Prozent von einer Vollbeschäftigung ausgegangen.[7]

[...]


[1] Vgl. Hubert (1997) S. 1.

[2] Vgl. Hubert (1997) S. 1.

[3] Als arbeitslos in Deutschland gilt, wer unter die Kriterien der §§ 16 und 119 des Sozialgesetzbuches III (SGB III) fällt.

[4] Vgl. Baßeler / Heinrich / Utecht (2002) S. 769.

[5] Vgl. Mankiw (2003) S. 191.

[6] Vgl. Bofinger (2003) S. 236.

[7] Vgl. Bofinger (2003) S. 236.

Details

Seiten
39
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783638836968
ISBN (Buch)
9783640345465
Dateigröße
565 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v78222
Institution / Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg – Institut für Theoretische Volkswirtschaftslehre
Note
2,0
Schlagworte
Gibt Zusammenhang Arbeitslosigkeit Output Okunsches Gesetz

Autor

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Titel: Gibt es einen Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Output  -  Okunsches Gesetz