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Die gesellschaftliche Dimension sozialer Verantwortung von Unternehmen am Beispiel des Corporate Citizenship in Deutschland

Bachelorarbeit 2003 101 Seiten

Gesundheit - Public Health

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Anhangsverzeichnis

1.Einleitung

2.Vorgehensweise

3.Was bedeutet Soziale Verantwortung von Unternehmen?
3.1 Grundsätze von CSR
3.2 Maßnahmenschwerpunkte von CSR
3.3 Auswirkungen von CSR
3.4 Die interne und externe Dimension von CSR
3.4.1 Die interne Dimension von CSR
3.4.1.1 Humanressourcemanagement
3.4.1.2 Arbeitsschutz
3.4.1.3 Anpassung an den Wandel
3.4.1.4 Umweltverträglichkeit und Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen
3.4.2 Die externe Dimension von CSR
3.4.2.1 lokale Gemeinschaften
3.4.2.2 Geschäftspartner, Zulieferer, Verbraucher
3.4.2.3 Menschenrechte
3.4.2.4 Globaler Umweltschutz
3.5 Unternehmensführung im Bewusstsein der sozialen Verantwortung
3.5.1 Qualität der Arbeit
3.5.2 Berichterstattung und Auditierung von CSR-Maßnahmen
3.5.3 Sozial verantwortliches Investieren

4.CSR im wirtschaftlichen und politischen Kontext
4.1 Bisherige Hemmnisse von CSR
4.2 Der Weg zu einem Aktionsrahmen von CSR

5.CSR bzw. bürgerschaftliches Engagement von Unternehmen in Deutschland
5.1 Die Strategie des Corporate Citizenship
5.2 Corporate Citizenship in Deutschland
5.2.1 Beteiligung am Corporate Citizenship
5.2.2 Maßnahmen des Corporate Citizenship
5.2.3 Ziele des Corporate Citizenship
5.2.4 Ziele und Unternehmensgröße
5.2.5 Aufwendungen für wohltätige Zwecke
5.2.6 Bewertung der Erfolge der Corporate Citizenship-Aktionen in Deutschland
5.2.6.1 Beurteilung des Erfolges aus Sicht der Unternehmensführung
5.2.6.2 Beurteilung des Erfolgs aus Sicht der eigenen Mitarbeiter
5.2.7 Ausblick auf geplante Aktivitäten
5.2.8 Good Practice-Beispiele in Deutschland
5.2.8.1 Soziale Verantwortung und Corporate Citizenship am Beispiel der Siemens AG
5.2.8.2 Soziale Verantwortung am Beispiel der Ford-Werke AG
5.2.9 wirtschaftlicher Ausblick

6.Weiterführende Überlegungen

Literaturverzeichnis

Eidesstattliche Erklärung

Anhangsverzeichnis

1.Die Liste der 100 besten Arbeitgeber der EU 2003

2.Bewertung von CSR
2.1 Richtlinien
2.1.1 United Nations Global Compact
2.1.2 Caux Round Table Richtlinien für Unternehmen
2.1.3 Ethical Trading Initiative`s Basic Code (ETI)
2.1.4 OECD Leitlinien für multinationale Unternehmen
2.2 Standards
2.2.1 Boston`s College Standard of Excellence
2.2.2 Social Accountability 8000 (SA 8000)
2.3 Bewertungsinstrumente
2.3.1 Community Mark
2.3.2 CSR Europe Matrix
2.3.3 The European Foundation for Quality Management (EFQM) Excellence Modell

3.CRT – Grundsätze für Geschäftsaktivitäten

4.Good-Practice-Beispiele:

5.Leitgedanken zur unternehmerischen Nachhaltigkeit der ÖBU
(schweizerische Vereinigung für ökologisch bewusste
Unternehmensführung)

6.Imug: Verantwortlich einkaufen – eine repräsentative
Haushaltsbefragung Dez. 1999

1 Einleitung

Im Zuge der wachsenden Globalisierung und dem damit einher gehenden Wandel der Arbeitswelt, der Gesellschaft und ihrer Gesundheit, gewinnt die soziale Verantwortung von Unternehmen (CSR) zunehmend an Bedeutung. Im Sinne der Ottawa Charta sollte die Arbeit als Quelle der Gesundheit statt der Krankheit verstanden werden, so dass es gilt sichere, angenehme Arbeits- und Lebensbedingungen zu schaffen. Dieses Ziel ist erreichbar, indem unnötige Arbeitsbelastungen vorab reduziert werden und sich die Betriebsorganisation und -philosophie auf die Gesundheit und Motivation ihrer Mitarbeiter ausrichtet. Bestandteil des Konzeptes der sozialen Verantwortung ist demnach die Auffassung, dass der Mitarbeiter das höchste Gut eines Unternehmens ist, das es gilt durch entsprechende Maßnahmen zu bewahren. Soziale Verantwortung umfasst von daher Investitionen in Humankapital, aber auch in die Umwelt und das soziale Umfeld der Unternehmen. Hierbei sollen jedoch die Interessen aller Seiten gewahrt werden, also die des Unternehmens und die der Mitarbeiter, der Umwelt und des sozialen Umfeldes. Die Rede ist dann von einer sogenannten Win-Win-Situation.

Auf Grund der globalen Vernetzung vieler Unternehmen gewinnt die soziale Verantwortung von Unternehmen an Tragweite. Sie geht also über die Werktore und das unmittelbare Umfeld hinaus und erzielt weltweite Dimensionen. International erarbeitete Richtlinien, Standards und Bewertungsinstrumente sozialer Verantwortung finden dann auch für Zulieferer, Geschäftspartner und deren Mitarbeiter Anwendung. Ein Unternehmen, das seine Unternehmenspolitik nach den CSR-Prinzipien ausgerichtet hat, ist demnach bestrebt mit internationalen Geschäftspartnern zu handeln, die u.a. die Menschenrechte einhalten und Kinderarbeit untersagen.

Darüber hinaus haben bereits (einige) Unternehmen erkannt, dass überdurchschnittliche sozial- und ökologisch ausgerichtete Unternehmenspraktiken zur Gewinnerzielung beitragen. So werden beispielsweise anerkannt sozial verantwortliche handelnden Unternehmen konkrete finanzielle Vorteile eingeräumt, indem sie z.B. in einen auf ethischen Kriterien basierenden Aktienindex aufgenommen werden.

Vor diesem Hintergrund und dem ganzheitlichen Verständnis von Gesundheit zielt das CSR-Konzept darauf ab, die negativen Einflüsse auf den Menschen und die Gesellschaft zu minimieren und die Unternehmen und Institutionen zu ähnlichen Handlungsweisen zu animieren[1].

2 Vorgehensweise

In meinem Praxissemester bei der BKK-Team Gesundheit Gesellschaft für Gesundheitsmanagement mbH in Essen wurde ich mit dem WHO-Projekt „Wandel der Arbeitswelt – Einflüsse auf die Gesundheit der Gesellschaften“ betraut und befasste mich hierbei v.a. mit den Themen „Der Wandel der Arbeitswelt“, „Die gesellschaftlichen Auswirkungen des Wandels der Arbeitswelt“ und „Die Gesundheit im Wandel der Arbeitswelt“. Ich lernte hierdurch, wie stark der Einfluss der Arbeitswelt mit den gesellschaftlichen und gesundheitlichen Chancen korreliert, so dass Unternehmen eine erhebliche Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern und anderen Stakeholdern besitzen.

Da mir das Thema bis dahin noch nicht vertraut war, es bei mir jedoch äußerstes Interesse und Neugierde weckte, entschloss ich mich schließlich es zum Thema meiner Abschlussarbeit zu machen.

Meine Recherchen weitete ich deshalb auf die Medien Hochschulbibliothek Neubrandenburg, Fernleihe, Internet und private Buchbestellungen aus dem Internet aus, wobei mir das Grünbuch der Europäischen Kommission über die “Europäischen Rahmenbedingungen für die Soziale Verantwortung der Unternehmen“ als Grundlage diente. Hiermit verschaffte ich mir einen ersten Überblick über diese Thematik, woraufhin ich meine Recherchen intensivierte. Mit Zunahme der Recherchen wurde ich mir Schritt für Schritt der immensen Komplexität dieses Themas bewusst. Ich stieß auf Problemstellungen, die ich mittels meines bisherigen Kenntnisstandes nicht beantworten kann, es aber zu meiner zukünftigen Zielsetzung mache, mir das hierfür erforderliche Wissen anzueignen.

Aufgrund des vorgegebenen Rahmens der Arbeit entschloss ich mich, den Schwerpunkt auf die Grundlagen von Sozialer Verantwortung zu legen und hierauf aufbauend, die aktuelle Situation in Deutschland zu reflektieren. Die Arbeit will also die verschieden Dimensionen des CSR-Konzeptes aufzeigen und praktisch fundieren.

3 Was bedeutet Soziale Verantwortung von Unternehmen?

Es existiert bislang noch keine allgemein gültige Definition des Begriffs der sozialen Verantwortung von Unternehmen (CSR[2] ). Folgt man allerdings dem im Juni 2001 von der Europäischen Kommission vorgelegtem Grünbuch zum Thema CSR, kann CSR als Konzept definiert werden, das den Unternehmen als Grundlage dient, „`auf freiwilliger Basis soziale und Umweltbelange in ihre Unternehmenstätigkeit und in die Wechselbeziehungen mit den Stakeholdern zu integrieren`“[3].

Sozial verantwortliches Handeln implementiert einerseits, gesetzliche Bestimmungen einzuhalten, andererseits aber auch über Gesetzeskonformitäten hinaus „mehr“ in Humankapital, Umwelt und Beziehungen zu anderen Stakeholdern zu investieren. Hierzu zählen beispielsweise Investitionen in umweltverträgliche Technologien und Unternehmenspraktiken, die sich wiederum zuträglich auf die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen auswirken. Weiterhin kann sich soziales Engagement, das über gesetzliche Auflagen hinaus geht, positiv auf die Produktivität auswirken.

Die soziale Verantwortung von Unternehmen sollte jedoch nicht als Ersatz für bestehende Rechtvorschriften und Regelungen im Bereich für soziale Rechte und Umweltstandards gesehen werden. In Ländern ohne entsprechende Rahmenbedingungen ist es vorab erforderlich, angemessene Regulierungs- und Gesetzesrahmen zu schaffen, um somit den Weg für die Entwicklung von sozial verantwortlichen Praktiken zu ebenen[4].

Die Vorgehensweise der Europäischen Union in Bezug auf die soziale Verantwortung von Unternehmen basiert insbesondere auf der EU-Grundrechte-Charta, die auf dem Gipfel in Nizza verabschiedet wurde. Die Charta[5] besitzt zwar keine Rechtskraft, kann aber als Leithilfe für die Politik betrachtet werden.

Mit der Veröffentlichung des Grünbuches über die „Förderung von Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung von Unternehmen“ will die Europäische Kommission eine umfassende europäische Debatte zur Förderung von CSR in Gang setzen, wobei der grundlegende Ansatz des Grünbuchs auf der Vertiefung von Partnerschaften basiert, in denen alle Akteure eine aktive Rolle zu spielen haben. Gemäß der Kommission handelt es sich bei CSR um ein Konzept, nach dem ein Unternehmen für die Auswirkungen seines Handelns auf alle relevanten Interessensgruppen rechenschaftspflichtig ist[6].

„Die Unternehmen haben die ständige Pflicht, fair und verantwortungsvoll zu handeln und zu der wirtschaftlichen Entwicklung beizutragen, wobei sie gleichzeitig die Lebensqualität ihrer Mitarbeiter und deren Familien sowie diejenige der örtlichen Gemeinschaft und der Gesellschaft ganz allgemein verbessern.“[7]

„Mit dem Bekenntnis zu ihrer sozialen Verantwortung bestätigen die Unternehmen ihre Rolle beim sozialen und territorialen Zusammenhalt, der Qualitätsförderung und der Umwelt. Über die Produktion, die Arbeitsbeziehungen und ihre Investitionen sind die Unternehmen in der Lage, die Beschäftigung, die Qualität der Arbeitsplätze und der Arbeitsbeziehungen – einschließlich Achtung der Grundrechte, Chancengleichheit, Nicht-Diskriminierung, Qualität von Gütern und Dienstleistungen, Gesundheitsschutz und Umwelt – zu beeinflussen.“7

Doch unter welchen Grundsätzen sollte CSR verwirklicht werden, welche Maßnahmenschwerpunkte setzt CSR und wie wirken sich diese aus? Auf diese Fragen soll nun kurz eingegangen werden:

3.1 Grundsätze von CSR

Die EU verfolgt u.a. das Ziel, die Soziale Verantwortung von Unternehmen zu fördern, wobei folgende Grundsätze zu beachten sind:

(1) Die Soziale Verantwortung von Unternehmen wird stets unter freiwilligen Aspekten durchgeführt, wobei (2) entsprechende Maßnahmen glaubwürdig und transparent sein sollten. (3) Der Schwerpunkt sollte dabei auf solchen Maßnahmen liegen, durch deren Beitrag die Europäische Gemeinschaft einen Mehrwert erfährt. Darüber hinaus (4) muss der CSR-Ansatz ausgewogen und umfassend sein, also wirtschaftliche, soziale und ökologische Fragen sowie Verbraucherinteressen einbeziehen. Ebenso sollten möglichst alle Arten von Unternehmen in allen Wirtschaftssektoren erreicht werden. Das bedeutet, dass das CSR-Konzept neben den Großbetrieben auch den (5) Bedürfnissen und Besonderheiten der Klein- und Mittelunternehmen (KMU) nachgeht, denn diese leisten den größten Wirtschafts- und Beschäftigungsbeitrag.

(6) Die CSR-Politik sollte zudem in Einklang mit den bestehenden internationalen Abkommen und -Instrumentarien stehen und diese ergänzen (siehe IAO-Kernarbeitsnormen, OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen)[8].

3.2 Maßnahmenschwerpunkte von CSR

Im März 2000 verabschiedete der Europäische Rat in Lissabon eine neue Strategie, die das Ziel verfolgt, „die Union bis 2010 zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt zu machen“ – „zu einem Wirtschaftraum, der fähig ist, ein dauerhaftes Wirtschaftswachstum mit mehr und besseren Arbeitsplätzen und einem größeren sozialen Zusammenhalt zu erreichen“[9]. Zur Verwirklichung dieses Vorhabens kann CSR einen wesentlichen Beitrag leisten, so dass der Europäische Rat in Lissabon an das Verantwortungsbewusstsein der Unternehmen appellierte, um dieses strategische Ziel tatsächlich auch umsetzten zu können.

Zu diesem Zweck soll zu aller erst, (1) das Wissen über die positiven Auswirkungen von CSR auf Wirtschaft und Gesellschaft europa- wie auch weltweit, insbesondere in den Entwicklungsländern vertieft werden. Dies implementiert (2) einen regen Austausch von Erfahrungen mit CSR und den Austausch von Good Practice im Bereich von CSR zwischen den Unternehmen und den EU-Mitgliedsstaaten. Zudem ist es unabdingbar, (3) CSR in die Gemeinschaftspolitik zu integrieren und (4) die Entwicklung von CSR-Managementkonzepten zu fördern. Darüber hinaus soll (5) die Transparenz von CSR-Praktiken und -Instrumentarien gefördert werden und (6) CSR zunehmend auch für Mittel-, Klein- und Kleinstunternehmen handhabbar sein3.

Am 16.10.2002 wurde in Brüssel das Europäische Stakeholderforum zur Förderung der sozialen Verantwortung der Unternehmen (European Multi-Stakeholderforum on Corporate Social Responsibility = CSR-EMS-Forum) eingerichtet, das sich aus rund 20 auf EU-Ebene organisierten Arbeitgeberverbänden und anderen Wirtschaftsvereinigungen sowie Organisationen der Arbeitnehmer und der Zivilgesellschaft zusammensetzt. Den Vorsitzt führt die Kommission[10]. In dem Aufgabenbereich des CSR-EMS-Forums finden sich viele der aufgezeigten Maßnahmenschwerpunkte von CSR wieder.

Die für Beschäftigung und Soziales zuständige Kommissarin, Anna Diamantopoulou, vertritt dazu folgende Meinung: Die soziale Verantwortung ist der Beitrag der Unternehmen zur nachhaltigen Entwicklung. Dieses Forum soll den Unternehmen und anderen Stakeholdern dabei helfen sich zu einigen, wie dieser Beitrag effizient und nachprüfbar zum Wohle Aller, auch der Unternehmen, geleistet werden kann.“[11]

3.3 Auswirkungen von CSR

Nach Angaben anerkannter sozial verantwortlich und umweltbewusst handelnder Unternehmen geht eine derartige Unternehmensausrichtung mit wirtschaftlichen Auswirkungen, wie Leistungs-, Gewinn- und Wachstumssteigerung einher.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen von CSR lassen sich in direkte und indirekte positive Auswirkungen unterteilen. Erstere ergeben sich beispielsweise aus einem besseren Arbeitsumfeld, aus einer steigenden Mitarbeitermotivation, Produktivität und Qualität, Kosteneinsparungen und aus einer effizienteren Nutzung natürlicher Ressourcen[12]. Indirekt betrachtet verbessern sich zum einen Unternehmensimage und -reputation, wodurch die Möglichkeiten der Unternehmen wachsen, Kapital, Handelspartner und Kunden zu gewinnen, gleichzeitig aber auch Kontakte zu politischen Entscheidungsträgern und anderen relevanten Wirtschaftsakteuren zu knüpfen. Zum anderen können Unternehmen, die sich gegenüber der Gemeinschaft und Umwelt verantwortungsvoll verhalten, eine erhöhte Kauf- und Kundenloyalität für ihre Produkte und Dienstleistungen verzeichnen. Des weiteren besitzen derartige Unternehmen ein stärkeres Potential Arbeitnehmer zu gewinnen und zu halten und weisen von daher niedrigere Fluktuationsraten sowie niedrigere Anwerbungs- und Trainingskosten auf als andere Konkurrenten[13].

Kritik an der Unternehmenstätigkeit kann dem Ruf eines Unternehmens jedoch schaden und somit die Vermögenswerte beeinträchtigen. Kreditinstitute nutzen beispielsweise bei der Kreditvergabe und bei Investitionen Checklisten, die die soziale Verantwortung und das Umweltbewusstsein der Unternehmen bewerten12.[14]

In diesem Kontext steht der `Tripple Bottom Line` Ansatz von John Elkington (1997), dessen Grundidee es ist, „dass eine Organisation dann (langfristig) nachhaltig ist, wenn sie finanziell abgesichert ist, ihre negativen Umweltauswirkungen minimiert (oder idealerweise eliminiert) und schließlich in Übereinstimmung mit gesellschaftlichen Erwartungen handelt“[15].

3.4 Die interne und externe Dimension von CSR

Die soziale Verantwortung von Unternehmen kann unter zwei unterschiedlichen Blickwinkeln bzw. Dimensionen betrachtet werden, der internen und der externen:

3.4.1 Die interne Dimension von CSR

Sozial verantwortliches Handeln von Unternehmen wirkt sich in erster Linie auf die Arbeitnehmer aus und betrifft Fragen wie: Investitionen in Humankapital und Arbeitsschutz, Bewältigung des Wandels[16] sowie umweltbewusstes Handeln. Diese Fragestellungen eröffnen neue Wege, den Wandel der Wirtschaftswelt besser zu bewältigen und soziale Errungenschaften in Einklang mit der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit zu bringen[17].

3.4.1.1 Humanressourcemanagement

Heutzutage besteht das Unternehmensziel darin qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen und auch zu halten. Von daher ist es unabdingbar Anreize für die Mitarbeiter zu schaffen, wie zum Beispiel: lebenslanges Lernen, Empowerment, bessere Informationspolitik im gesamten Unternehmen, bessere Vereinbarkeit von Arbeit, Familienleben und Freizeit, gleiches Entgeld und gleiche Berufschancen für Frauen, Gewinn- und Kapitalbeteiligung, Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit, Sicherheit des Arbeitsplatzes und größere Diversivizierung[18] bei der Arbeit17.

Im Sinne sozial verantwortlichen Handelns spielt ebenso eine verantwortungsvolle und nichtdiskriminierende Einstellungspolitik eine bedeutende Rolle. Dies schließt die Einstellung von Personen, die ethnischen Minderheiten angehören, älteren Arbeitnehmen, Frauen, Langzeitarbeitslosen und anderweitig benachteiligten Personen ein. Derartige Methoden sind unerlässlich, sollen die Ziele der europäischen Beschäftigungsstrategie – (1) Verminderung der Arbeitslosigkeit, (2) Anhebung der Beschäftigungsquote und (3) Bekämpfung der sozialen Ausgrenzung – Umsetzung finden17.

Sozial verantwortlich Handeln bedeutet aber auch, dass Unternehmen ein Umfeld schaffen, „das alle Arbeitnehmer zu lebenslangem Lernen ermutigt, insbesondere Arbeitsnehmer mit niedrigem Bildungsniveau, geringqualifizierte und ältere Arbeitnehmer“[19]. Ebenso sollten sie in enger Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren stehen, um somit den tatsächlichen Ausbildungsbedarf zu ermitteln und entsprechende Bildungs- und Ausbildungsprogramme zu gestalten. Weiterhin sollten Unternehmen sich dahingehend verantwortlich fühlen, den Übergang von der Schule zum Berufsleben zu erleichtern, indem sie beispielsweise Lehrstellen bereitstellen17.

3.4.1.2 Arbeitsschutz

Regierungen, Unternehmen und Branchenverbände sind zunehmend bestrebt den Arbeitsschutzstandard anzuheben. Denn Arbeitsschutzerwägungen spielen bei der Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen von anderen Unternehmen eine bedeutende Rolle und werden zudem als Argumente im Marketing eigener Produkte und Dienstleistungen genutzt. Da die Qualität von Produkten und Dienstleistungen auch anhand des Arbeitschutzes festzumachen ist, wächst hierdurch der Bedarf, die Qualität der vermarkteten Produkte zu messen, zu belegen und auch zu publizieren.

So gehen Arbeitsschutzkriterien in unterschiedlichem Maße in die Zulassung und Etikettierung von Produkten und Arbeitsmitteln ein. Zudem wurden bereits auf den Arbeitsschutz abzielende Zertifizierungsverfahren für Managementsysteme und Nachunternehmen eingeführt17.

So hat beispielsweise die schwedische Angestelltengewerkschaft TCO ein Gütesiegel für Unternehmen entwickelt, das sowohl Umwelt- als auch Qualitätsbewusstsein unter aktiver Beteiligung der Beschäftigten im Betrieb umsetzen. Um u.a. das Ziel der Effizienz zu erreichen, werden Faktoren wie Kreativität, Wissen und Weiterbildung oberste Priorität beigemessen[20]. Das Gütesiegel TCO für Büroausstattung steht für festgeschriebene Qualitätsmerkmale und soll die Hersteller dazu anhalten, ergonomische und umweltfreundliche Büroausstattungen zu entwickeln und den Käufern dabei helfen, entsprechende Kaufentscheidungen zu treffen[21].

3.4.1.3 Anpassung an den Wandel

In Europa lösen die umfassenden Umstrukturierungen bei allen Arbeitnehmern und anderen Stakeholdern Besorgnis aus, da zahlreiche Betriebsschließungen und massiver Stellenabbau drohen bzw. bereits im vollen Gange sind. Im Jahr 2000 hat die Zahl der Fusionen und Übernahmen eine bisher noch nie da gewesene Größenordnung erreicht. Weniger als ein Viertel aller Umstrukturierungsmaßnahmen erreichen das Ziel des „Kostenabbaus, der Produktivitätssteigerung, der Qualitätsverbesserung und der Verbesserung des Kundendienstes, da sie oft die Motivation, Loyalität, Kreativität und Produktivität der Arbeitnehmer beeinträchtigen“[22].

Sozial verantwortliche Umschulungsprogramme berücksichtigen in ausgewogener Weise die Interessen und Belange aller Akteure, die von Veränderungen und einschlägigen Entscheidungen betroffen sind. Eine derartige Vorgehensweise ist in der Praxis vielfach genauso wichtig für den Umstrukturierungserfolg wie die eigentlichen Umstrukturierungsmaßnahmen. Gleichermaßen ist es erforderlich im Voraus Umstrukturierungen durch folgende Maßnahmen vorzubereiten. Zunächst sollten die Hauptrisiken ermittelt und die Kosten (direkte wie auch indirekte) berechnet werden, die durch alternative Strategien und Verfahren entstehen. Dies schließt die Bewertung und Berücksichtigung aller Alternativen ein, die weniger Entlassungen nach sich ziehen.

Umstrukturierungen sollten stets die Rechte der Arbeitnehmer schützen und sollten ihnen erforderlichenfalls Umschulungsmaßnahmen anbieten. Zudem sollten sie ein Programm zur Modernisierung der Arbeitsmittel und Arbeitsverfahren umfassen, um die Arbeitsprozesse zu optimieren. Eine Strategie der Mobilisierung öffentlicher und privater Mittel sowie Verfahren, die Dialog, Partizipation, Information und Partnerschaften sowohl intern als auch extern unterstützen, sind weitere nützliche Maßnahmen, um einen Umstrukturierungsprozess erfolgreich zu bestehen[23].

3.4.1.4 Umweltverträglichkeit und Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen

Sozial verantwortungsbewusste Unternehmen sollten ebenso ökologische Aspekte in ihrer Unternehmensführung aufnehmen. Denn die Einschränkung des Ressourcenverbrauchs, der Umweltverschmutzung und der Abfallproduktion senkt im allgemeinen die Umweltbelastung und gleichermaßen die anfallenden Energie- und Abfallkosten, sowie die Produktions- und Schadstoffbeseitigungskosten23.

Anscheinend haben bisher jedoch nur einzelne Unternehmen erkannt, dass ein sparsamer Ressourceneinsatz sich positiv auf ihre Ertragskraft und Wettbewerbsfähigkeit auswirken kann. Derartige Umweltinvestitionen werden auch als „Win-Win“-Situation bezeichnet, da sie gut für Wirtschaft und Umwelt sind23.

Aus diesem Grund wurde dieses Prinzip in das Sechste Umweltaktionsprogramm der Europäischen Kommission integriert. Das Programm zeigt Möglichkeiten auf, wie die Europäische Union und die Regierungen der Mitgliedsstaaten der Wirtschaft dabei helfen können, Marktchancen zu erkennen und Win-Win-Investitionen zu tätigen. Es beinhaltet darüber hinaus eine Reihe auf die Wirtschaft abzielende Maßnahmen. Hierzu zählt u.a. die Entwicklung nationaler, harmonischer Systeme, die die Umweltperformance von Unternehmen ermitteln und auszeichnen23. Es gilt demzufolge Anreizsysteme zu schaffen, um die Unternehmen zu derartigem Handeln zu ermutigen.

Erhebungen zu Folge wünschen Verbraucher nicht nur gute und sicherer Produkte, sondern auch solche, die auf sozial verträgliche Weise produziert wurden[24].

„Für die Mehrheit der europäischen Verbraucher beeinflusst die Einstellung eines Unternehmens zur sozialen Verantwortung die Kaufentscheidung oder die Wahl eines Dienstleistungsanbieters.“[25]

Hieraus ergeben sich neue Marktchancen, da viele europäische Verbraucher erklären, dass sie bereit wären, mehr für derartige Produkte zu bezahlen[26]. Schwerpunkt ihrer Betrachtungsweise sind hierbei Faktoren wie der Arbeitsschutz, die Respektierung der Menschenrechte im gesamten Tätigkeitsbereich eines Unternehmens sowie in der gesamten Versorgungskette (z.B. Kinderarbeit), der Umweltschutz im Allgemeinen und insbesondere die Verminderung der Treibgasemission.

Dieser Trend bewirkt eine zunehmende Schaffung von Sozialsiegeln, und zwar entweder durch die einzelnen Hersteller oder durch die Industriesektoren oder die NRO[27] oder die Regierungen. Hierbei handelt es sich jedoch nur um markgestützte Anreizsysteme ohne offizielle Regelung, die das Sozialbewusstsein der Unternehmen, Einzelhändler und der Verbraucher stärken sollen. Allerdings weisen derartige Sozial- und Umweltgütesiegel einen beschränkten Anwendungsbereich sowie beschränkten potentiellen Nutzen auf. Im Allgemeinen finden sie nur bei bestimmen Nischenprodukten auf dem Einzelhandelsmarkt Anwendung, so dass ihr Marktanteil gering ist und dringender Bedarf besteht, den Nutzeffekt dieser Güter zu verbessern.[28]

„Sozial- und Umweltgütesiegel, die garantieren, dass das Produkt frei von Ausbeutung und ohne missbräuchliche Praktiken hergestellt wurde, mangelt es [jedoch] an Transparenz und an einer Instanz für die zuverlässige Überprüfung der geltend gemachten Ansprüche.“25

Derartige Ansprüche lassen sich – im Gegensatz zu Produktqualitäts- und Sicherheitsgütesiegeln – nicht durch Produkttests verifizieren. Von daher müssten die Arbeitsplätze nach vereinbarten Normen in regelmäßigen Abständen Prüfverfahren unterzogen werden, um so die Glaubwürdigkeit der Sozial- und Umweltgütersiegel zu garantieren.28

3.4.2 Die externe Dimension von CSR

Da es sich bei der sozialen Verantwortung von Unternehmen um ein ganzheitlich umfassendes Konzept handelt, reicht der Wirkungsradius über die betriebsinterne Dimension hinaus. CSR richtet sich demzufolge auch an die lokalen Gemeinschaften und bezieht neben Arbeitnehmern und Aktionären eine Vielzahl weiterer Stakeholder mit ein, wie zum Beispiel Geschäftspartner, Zulieferer, Kunden, Behörden, lokale Gemeinschaften und den Umweltschutz vertretende NRO.

Da die Wirtschaft sowohl von multinationalen Investitionen als auch von globalen Versorgungsketten geprägt ist, reicht das Wirkungsspektrum von sozialer Verantwortung über die europäischen Grenzen hinaus[29].

3.4.2.1 lokale Gemeinschaften

Europa- wie auch weltweit besteht das Ziel von CSR in der Integration der Unternehmen in das lokale Umfeld. Denn Unternehmen übernehmen insbesondere in lokalen Gemeinschaften wichtige Funktionen. Sie bieten Arbeitsplätze an, zahlen Arbeitsentgelder und Sozialleistungen und verhelfen den Kommunen auf diese Weise zu Steuereinnahmen[30]. Da die Unternehmen wiederum von der Stabilität und dem Wohlstand der Gesellschaft wie auch der Gemeinschaft abhängig sind und eine Vielzahl ihrer Arbeitnehmer aus dem lokalen Arbeitsmarkt beziehen, ist es den Unternehmen ein unmittelbares Anliegen, dass dieser Markt die benötigten Qualifikationen zur Verfügung stellt. Zwischen Unternehmen und lokalen Gemeinschaften bestehen Wechselwirkungsverhältnisse, d.h. sie sind von einander abhängig. So beschränkt sich der Kundenkreis vor allem für Klein- und Mittelunternehmen hauptsächlich auf den lokalen Sektor28.

Die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens wird von seinem Ruf an seinem Standort, seinem Image als Arbeitgeber und Produzent und auch als Akteur in der lokalen Szene erheblich beeinflusst28.

Darüber hinaus stehen die Unternehmen in einer Wechselbeziehung mit den lokalen Umweltbedingungen, das bedeutet, dass einige Unternehmen an einer intakten Umwelt (saubere Luft, sauberes Wasser und „staubfreie“ Straßen) für ihre Produktion und ihre Dienstleistungen angewiesen sind. Lokale Umweltbedingungen können demzufolge über die Attraktivität von Unternehmen für potentielle Mitarbeiter (Kunden) entscheiden. Unternehmen können aber auch die Umwelt belasten, z.B. in Form von Lärm, Licht, Wasserverschmutzung, Luftverschmutzung, Bodenkontamination und anderen Umweltproblemen30.

Sozial verantwortliche und ökologische Verhaltensweisen sollten demnach im beiderseitigem Interesse stehen. Erfreulicher Weise nehmen bisher viele Unternehmen positiven Einfluss auf die Gemeinschaftsbelange, in dem sie zusätzliche Berufsausbildungsplätze zur Verfügung stellen, Umweltengagement beweisen, sozial Ausgegrenzte einstellen, Kinderbetreuungseinrichtungen für Arbeitnehmer bereitstellen, Partnerschaften mit Kommunen knüpfen, lokale Sport- und Kulturereignisse sponsern und Spenden für wohltätige Zwecke vergeben30.

3.4.2.2 Geschäftspartner, Zulieferer, Verbraucher

Große Unternehmen sind Geschäftspartner kleinerer (und auch großer) Unternehmen und werden als Kunden, Zulieferer, Auftragsgeber oder Wettbewerber wirksam. Indem Unternehmen mit ihren Geschäftspartnern kooperativ zusammenarbeiten, können Schwierigkeiten vermieden, Kosten gesenkt und die Qualität gesteigert werden. Andererseits sollten sich Firmen bewusst sein, dass ihre soziale Leistung durch die Praktiken ihrer Partner und Zulieferer in der gesamten Versorgungskette beeinflusst werden kann. Die Auswirkungen von CSR beschränken sich von daher nicht nur auf das jeweilige Unternehmen, sondern strahlen auch auf deren Geschäftspartner aus. Dies trifft in besonderen Maßen auf Großunternehmen zu, die einen Teil ihrer Produktion oder Dienstleistungen outgesourct und somit zusätzlich soziale Verantwortung in Bezug auf ihre Zulieferer und deren Belegschaft übernommen haben[31].

Im Rahmen der sozialen Verantwortung von Unternehmen wird von diesen eine Produkt und Dienstleistungserstellung erwartet, die in „effizienter und unternehmensethisch und ökologisch unbedenklicher Weise“[32] her- bzw. bereitgestellt wird.

„Unternehmen sind profitabler, wenn sie langfristige Beziehungen mit Kunden aufbauen und ihre ganze Organisation und ihr ganze Unternehmensstrategie daraus ausrichten, was die Kunden brauchen und wünschen und wie man ihnen hohe Qualität, Sicherheit, Zuverlässigkeit und vorbildlichen Service bietet.“32

3.4.2.3 Menschenrechte

Das Konzept der sozialen Verantwortung besitzt eine ausgeprägte Menschenrechtsdimension, die besonderen Bezug auf die internationale Wirtschaftstätigkeit und die globalen Versorgungsketten nimmt, was in internationalen Abkommen zum Ausdruck kommt. Hierzu zählen beispielsweise die Erklärung der IAO über die grundlegenden Prinzipien und Rechte bei der Arbeit (the ILO Tripartits Decleration of Principles concerning Multinational Enterprises and Social Policy) sowie die OECD-Leitlinien für multinationale Unternehmen (the OECD Guidelines für Multinational Enterprises)[33].

Die Menschenrechte stellen ein sehr komplexes Thema dar, das politische, rechtliche und ethische Probleme aufwirft und Unternehmen schwierig zu beantwortende Fragen stellt: Wie lassen sich die Verantwortlichkeiten der Unternehmen gegenüber der jeweiligen Regierungen abgrenzen?; Wie kann sichergestellt werden, dass Geschäftspartner das für das eigene Unternehmen aufgestellte Werteschema einhalten?; Welches Verhalten ist gegenüber den Ländern angebracht aus Perspektive der Unternehmen, in denen häufig Menschenrechte verletzt werden?

Im Rahmen der Kooperationspolitik ist die Europäische Union verpflichtet, über die Einhaltung der Arbeitsnormen, Umweltschutzauflagen und die Respektierung der Menschenrechte zu wachen33.

Darüber hinaus können die internationalen Arbeitsnormen durch freiwillige Verhaltenskodizes der Unternehmen verbessert werden. Diese Verhaltenskodizes nehmen Bezug auf die Arbeitsbedingungen, Menschenrechte und Umweltaspekte, richten sich insbesondere an Subunternehmen und Zulieferer und verbessern hierdurch das jeweilige Unternehmensimage und vermindern die Gefahr negativer Verbraucherreaktionen33.

Die Wirksamkeit dieser Regeln hängt jedoch von dem Grad ihrer ordnungsgemäßen Umsetzung und Überwachung ab. Deshalb ist es erforderlich, dass die Verhaltenskodizes auf allen Organisationseben und in der gesamten Produktionskette eingehalten werden und dass ein uneingeschränkter Informationsfluss über die Umsetzung erfolgt – eingeschlossen die jeweiligen lokalen Gemeinschaften.

Im Falle von Kinderarbeit sollten nicht nur die IAO-Konventionen zur Kinderarbeit eingehalten und die Zusammenarbeit mit derartigen Unternehmen eingestellt, sondern darüber hinaus ein konkreter Beitrag von Seiten der Unternehmen zur Bekämpfung von Armut bei Kindern geleistet werden. Dies kann geschehen, indem Kindern eine Ausbildung ermöglicht wird[34].

Um die Einhaltung und Gewährleistung von Verhaltenskodizes im Bereich der Menschenrechte zu garantieren, sind ständige Überprüfungen erforderlich, die nach klar formulierten Normen und Regelungen erfolgen. Organisationen und Einzelpersonen erhalten die Aufgabe „Sozialaudits“ durchzuführen und damit für die Einhaltung der Regularien zu sorgen. In die Überwachungen sollten zudem Stakeholder wie Behörden, Gewerkschaften und NRO mit einbezogen werden, um die Glaubwürdigkeit der Verhaltenskodizes zu gewährleisten34.

3.4.2.4 Globaler Umweltschutz

Unternehmen zählen ebenso zu Akteuren des globalen Umweltschutzes, da viele wirtschaftlich bedingte Umweltprobleme mit grenzüberschreitenden Auswirkungen einhergehen und Ressourcen aus allen Teilen der Welt verbraucht werden. Aus diesem Grund können und sollten Unternehmen ihrer sozialen Verantwortung europa- bzw. weltweit gerecht werden. Im Rahmen des Konzeptes der integrierten Produktpolitik (IPP) können sie beispielsweise die Umweltperformance in ihrer gesamten Versorgungskette anheben und vermehrt von europäischen und internationalen Instrumentarien des Unternehmens- und Produktmanagements Gebrauch machen[35]. Das Ziel des IPP-Konzeptes besteht vor allem darin, die Umweltverträglichkeit von Gütern und Dienstleistungen allmählich anzuheben. Das Konzept „soll die bestehenden umweltpolitischen Maßnahmen ergänzen, indem bislang ungenutztes Potential ausgeschöpft wird, um eine umfangreiche Palette von Produkten und Dienstleistungen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg – angefangen beim Abbau der Rohstoffe über die Herstellung, den Vertrieb und die Verwendung bis hin zur Abfallentsorgung – zu verbessern.“[36]

Aus dieser Zielsetzung ergeben sich eine Reihe von Herausforderungen, die bewältigt werden müssen. Hierzu zählt beispielsweise die Problematik, dass eine umweltfreundlichere Produktgestaltung in erster Linie von den Unternehmen und Verbrauchern angenommen werden muss, da sonst alle anderweitigen Bemühungen umsonst wären[37]. Um dem entgegenzuwirken konzentriert sich das IPP-Konzept insbesondere auf das Ökodesign von Produkten und auf „die Bereitstellung von Informationen und Anreizen für eine effiziente Aufnahme und Verwendung umweltfreundlicher Produkte“36.

Die Thematik der sozialen Verantwortung von Unternehmen erschließt sich zu einem ganzheitlichen Komplex unterschiedlicher Dimensionen, den es allumfassend zu betrachten gilt. Deshalb ist es erforderlich Themen wie „Unternehmensführung im Bewusstsein der sozialen Verantwortung“, „Berichterstattung und Auditierung von CSR-Maßnahmen“, „Qualität der Arbeit“, „Sozial verantwortliches Investieren“ näher zu reflektieren:

3.5 Unternehmensführung im Bewusstsein der sozialen Verantwortung

Immer mehr Unternehmen bekennen sich zwar zu ihrer sozialen Verantwortung, in vielen Fällen stehen entsprechende Anpassungen der Managementtechniken jedoch noch aus. Vielmehr müssten Schulungen und Weiterbildungen Arbeitnehmern und Managern die entsprechenden Qualifikationen und Kompetenzen vermitteln, um CSR in die gesamte Versorgungskette zu integrieren.

Soll die CSR-Strategie sich in das Bewusstsein der Unternehmensführung manifestieren, setzt dies einige Maßnahmen voraus. Der Aspekt der sozialen Verantwortung ist als erstes in die Unternehmensplanung und in die Unternehmensetats mit einzubinden, um somit die Unternehmensleistung in diesem Bereich neu zu bewerten. Auf lokaler Ebene sollten beratende Ausschüsse eingesetzt, Sozial- und Umweltaudits ausgeführt und entsprechende Fortbildungsprogramme ausgearbeitet werden. Auf diese Weise wird das Konzept der sozialen Verantwortung zunehmend in die Unternehmensstrategie und Unternehmensroutine eingebunden30.

3.5.1 Qualität der Arbeit

Die Arbeitnehmer zählen zu den wichtigsten Stakeholdern in den Unternehmen und müssen von daher bei der Umsetzung von CSR mit einbezogen werden. Eine erfolgreiche Umsetzung von CSR erfordert zudem das entsprechende Engagement von Seiten der Unternehmensführung und innovatives Denken.

Hierfür sind neue Qualifikationen der Beschäftigten notwendig sowie eine engere Einbeziehung der Belegschaft auf allen Ebenen, um so die Vorraussetzung für ein kontinuierliches Feedback und einer ständigen Anpassungen zu schaffen. Der soziale Dialog mit den Arbeitnehmervertretern zählt einerseits zu den wichtigsten Instrumenten der Gestaltung der Beziehung zwischen dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern und spielt andererseits eine wesentliche Rolle bei der Verbreitung sozial verantwortlichen Handelns. Da CSR einen weiten Themenkomplex abdeckt und nahezu alle Unternehmenstätigkeiten betrifft, müssen die Arbeitnehmervertreter im Sinne von CSR zu allen Vorhaben und Maßnahmen aller Unternehmenstätigkeiten gehört werden[38]. Der soziale Dialog muss darüber hinaus auch auf Konzepte und Instrumente zur Verbesserung der Sozial- und Umweltperformance der Unternehmen ausgeweitet werden. Hierzu zählen Maßnahmen wie die Sensibilisierung des Managements, der Arbeitskräfte und der Ausbildungspläne, die fachliche Orientierung der Unternehmen in Bezug auf ihre Sozial- und Umweltperformance wie auch Konzepte des strategischen Managements, um wirtschaftliche, soziale und ökologische Aspekte miteinander zu verknüpfen[39].

Zudem sind sich einige Unternehmen über den Zusammenhang zwischen Umweltperformance und der Qualität der Arbeit im klaren, da sauberere Technologien zum einen die Umweltperformance verbessern, zum anderen mit der Schaffung von Arbeitsplätzen verknüpft sind, die hohe technische Anforderungen stellen und Arbeitszufriedenheit vermitteln. Sauberere Technologien wirken sich daher in dreierlei Hinsicht positiv aus: sie steigern die Umweltperformance, die Arbeitszufriedenheit und die Ertragskraft39.

„In einigen Ländern werden bereits Unternehmen, die ein gutes Arbeitsumfeld bieten, gezielt gefördert durch Veröffentlichung von Verzeichnissen der besten Abreitgeber.“[40]

Die Erhebung „50 Best Companies to Work For in the UK“ (die 50 besten Unternehmen für Arbeitnehmer im Vereinigten Königreich) zeigt beispielsweise, dass kleine Familienunternehmen ebenso wie multinationale High-Tech-Unternehmen sozial verantwortlich handeln können39.

Übertragen auf die EU-Ebene kann die jährliche Veröffentlichung eines Verzeichnisses der besten europäischen Arbeitgeber ein effizientes Mittel zur Belohnung derjenigen Unternehmen sein, die im Rahmen einer entsprechenden Unternehmensführung ihre Bestrebungen dahin ausrichten, gute Arbeitsplätze zu bieten. Aus diesem Grunde wurde auf dem Europäischen Rat von Lissabon die wichtige Funktion der Investition in Menschen betont und die Kommission aufgefordert, einen europäischen Preis für besonders aktive Unternehmen auszusetzen39.

In diesem Kontext gab die Europäische Kommission am 27.03.2003 in Brüssel u.a. die Liste der 100 besten Arbeitgeber der Europäischen Union 2003 (siehe Anhang 1) bekannt, die als erste ihrer Art anzusehen ist. Sie zeichnete alle 100 Unternehmen zum einen für ihre Anstrengungen zur Schaffung eines qualitativ hochwertigen Arbeitsumfeldes aus, zum anderen für ihre außergewöhnliche Arbeitsplatzqualität. Aus über 1000 teilnehmenden Unternehmen wurden schließlich 100 ausgewählt, unter denen sich sowohl private und öffentliche Unternehmen als auch NGO`s befanden. An der Befragung nahmen mehr als 210.000 Arbeitnehmer aus allen 15 europäischen Mitgliedstaaten teil, von denen 124.196 Personen den Fragebogen beantworteten[41].

3.5.2 Berichterstattung und Auditierung von CSR-Maßnahmen

Die soziale Verantwortung von Unternehmen kann in vielen Bereichen der Arbeitsbeziehungen mit zahlreichen Mitteln beurteilt werden[42].

„Die Gesetze sehen lediglich Mindestanforderungen vor, und es ist notwendig, diese Unternehmen zu überwachen, weil sie ihren Konkurrenzkampf sonst auf unverantwortliches Verhalten und Sozialdumping stützen würden.“[43]

Gesetzesvorgaben können zudem durch Tarifverträge und andere Vereinbarungen zwischen Gewerkschaften, Unternehmen und Arbeitgeberverbänden ergänzt werden, die von der betrieblichen bis zur globalen Ebene reichen. Darüber hinaus stellen freiwillige Initiativen und die Annahme von Sozialkontroll-Systemen oder -Normen eine weitere Möglichkeit dar, große wie auch kleine Unternehmen zu sozial verantwortlichem Verhalten zu bewegen42.

Der Rahmen für ein derartiges Vorgehen wird von internationalen Instrumenten, Kodizes, Leitlinien und Erklärungen gebildet, so zum Beispiel die Internationalen Arbeitsnormen (IAO)[44], der Global Compact der UNO[45], die IAO- und OECD-Leitlinien45 sowie der SA 8000-Standard45. Die Grundlage hierfür bildet die 1999 verabschiedete `IAO-Erklärung über grundlegende Prinzipien und Rechte bei der Arbeit und ihre Folgemaßnahmen`42.

Darüber hinaus sollte darauf hingewiesen werden, dass nur wenige Unternehmen über ihre Politik und ihre Leistungen im Humanressourcemanagement, sowie über Beschäftigungsfragen wie Tarifverhandlungen, Anhörung der Belegschaf, Ausbildung und der Verantwortlichkeiten der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates Auskunft geben30.

Die auf Initiative des Europäischen Rates eingesetzte „Hochrangige Sachverständigengruppe für die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen industrieller Wandlungsprozesse“ forderte 1998 daher alle Unternehmen mit mehr als 1000 Beschäftigten auf, auf freiwilliger Basis einen Bericht „Strategie für den industriellen Wandel“ zu veröffentlichen. Das Ziel eines solchen Berichtes besteht im wesentlichen darin, in Ein-Jahres-Abständen Stellung zur betriebsinternen Beschäftigungslage und den Arbeitsbedingungen zu nehmen. In Übereinstimmung mit den nationalen Praktiken sind – nach Empfehlung der Gruppe – Arbeitnehmer und deren Vertreter bei der Berichterstellung mit einzubeziehen[46].

[...]


[1] (vgl. BKK, WHO; Soziale Indikatoren zur Entwicklung von Gesundheit Soziale Verantwortung

von Unternehmen, http://www.bkk.de, [Stand: 09.02.2003],.S.4)

[2] Corporate Social Responsibility

[3] (Europäische KMU und soziale und umweltbezogene Verantwortung, Europäische

Kommission, 2002, S.11)

[4] (vgl. Grünbuch – Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der

Unternehmen, Kommission der Europäischen Gemeinschaften, S.7)

[5] Die Charta betrachtet sechs Rechte. Hierzu zählen die Rechte auf Würde, Freiheiten, Gleichheit, Solidarität sowie die Bürgerrechte und die justiziellen Rechte. Das Recht auf Würde „umfasst das Recht auf Leben, das Verbot von Folterung und von Zwangs- und Pflichtarbeit“ (www.union-network.org, [Stand: 03.06.2003]), das Recht auf Freiheit schließt die Gedankenfreiheit, die freie Meinungsäußerung, die Vereinigungsfreiheit, sowie das Asyl- und das Eigentumsrecht mit ein. Das Recht auf Gleichheit impliziert einerseits Fragen der Nicht-Diskriminierung, andererseits die Rechte von Kindern. Das Recht auf Solidarität bezieht sich auf die „Arbeitsbedingungen, das Verbot von Kinderarbeit, das Recht auf Gesundheitsschutz sowie das Recht auf Tarifverhandlungen und zu Streikaktionen“ (www.union-network.org, [Stand: 03.06.2003]). Die Bürgerrechte vertreten insbesondere das Wahlrecht und die Aufenthaltsfreiheit. Die justiziellen Rechte stehen für das Recht auf ein faires Gerichtsverfahren (vgl. www.union-network.org, [Stand. 03.06.2003]).

[6] (vgl. union-network.org, [Stand: 03.06.2003])

[7] (union-network.org, [Stand: 03.06.2003])

[8] (vgl. www.bmwa.gv.at, [Stand: 14.01.2003])

[9] (Strategie von Lissabon, www.akwien.at, [Stand: 24.01.2003])

[10] (vgl. www.europa.eu, [Stand: 31.05.2003])

[11] (www.europa.eu; [Stand: 31.05.2003])

[12] (vgl. Grünbuch – Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der

Unternehmen, Kommission der Europäischen Gemeinschaften, S.8)

[13] ( vgl. Europäische KMU und soziale und umweltbezogene Verantwortung, Europäische

Kommission, 2002, S.12)

[14] Näheres dazu: siehe Kapitel 3.4.3 Sozial verantwortliches Investieren

[15] (Europäische KMU und soziale und umweltbezogene Verantwortung, Europäische

Kommission, 2002, S.12)

[16] z.B. Wandel der Arbeitswelt, Globalisierung etc.

[17] (vgl. Grünbuch – Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der

Unternehmen, Kommission der Europäischen Gemeinschaften, S.9)

[18] d.h. erweitertes Aufgabenspektrum, Delegation von Verantwortung

[19] (Grünbuch – Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der

Unternehmen, Kommission der Europäischen Gemeinschaften, S.9)

[20] (vgl. GPA, www.gpa.at, [Stand: 10.06.2003]), S.14)

[21] (vgl. Grünbuch – Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der

Unternehmen, Kommission der Europäischen Gemeinschaften, S.10)

[22] (Grünbuch – Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der

Unternehmen, Kommission der Europäischen Gemeinschaften, S.10)

[23] (vgl. Grünbuch – Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der

Unternehmen, Kommission der Europäischen Gemeinschaften, S.11)

[24] (vgl. Grünbuch – Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der

Unternehmen, Kommission der Europäischen Gemeinschaften, S.22)

[25] (Grünbuch – Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der

Unternehmen, Kommission der Europäischen Gemeinschaften, S.21)

[26] In der gegenwärtigen Praxis macht davon jedoch nur eine Minderheit Gebrauch.

[27] Nichtregierungsorganisationen

[28] (vgl. Grünbuch – Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der

Unternehmen, Kommission der Europäischen Gemeinschaften, S.21)

[29] (vgl. Grünbuch – Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der

Unternehmen, Kommission der Europäischen Gemeinschaften, S.12)

[30] (vgl. Grünbuch – Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der

Unternehmen, Kommission der Europäischen Gemeinschaften, S.18)

[31] (vgl. Grünbuch – Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der

Unternehmen, Kommission der Europäischen Gemeinschaften, S.14)

[32] (Grünbuch – Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der

Unternehmen, Kommission der Europäischen Gemeinschaften, S.14)

[33] (vgl. Grünbuch – Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der

Unternehmen, Kommission der Europäischen Gemeinschaften, S.15)

[34] (vgl. Grünbuch – Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der

Unternehmen, Kommission der Europäischen Gemeinschaften, S.16)

[35] (vgl. Grünbuch – Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der

Unternehmen, Kommission der Europäischen Gemeinschaften, S.17)

[36] (Grünbuch zur integrierten Produktqualität, Kommission der Europäischen Gemeinschaften,

S.3)

[37] (vgl. Grünbuch zur integrierten Produktqualität, Kommission der Europäischen

Gemeinschaften, S.3)

[38] Diese CSR-Maßnahme wurde im Richtlinienentwurf der Kommission zur Schaffung eines

allgemeinen Rahmens für die Information und Anhörung der Arbeitnehmer in der

Europäischen Gemeinschaft vorgeschlagen (KOM(98) 612) (vgl. Grünbuch – Europäische

Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der Unternehmen, Kommission der

Europäischen Gemeinschaften, S.21)

[39] (vgl. Grünbuch – Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der

Unternehmen, Kommission der Europäischen Gemeinschaften, S.21)

[40] (Grünbuch – Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der

Unternehmen, Kommission der Europäischen Gemeinschaften, S.21)

[41] (vgl. Best Work Places EU 2003, www.eu100bst.org, [Stand: 10.06.2003])

[42] (vgl. www.union-networg.org, [Stand: 03.06.2003])

[43] (www.union-networg.org, [Stand: 03.06.2003])

[44] Arbeitsnormen der IAO: Vereinigungsfreiheit, Abschaffung der Zwangsarbeit,

Nichtdiskriminierung und Ausmerzung der Kinderarbeit

[45] siehe Anhang 2

[46] (vgl. Grünbuch – Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der

Unternehmen, Kommission der Europäischen Gemeinschaften, S.19)

Details

Seiten
101
Jahr
2003
ISBN (eBook)
9783638731072
ISBN (Buch)
9783638803366
Dateigröße
819 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v76257
Institution / Hochschule
Hochschule Neubrandenburg
Note
1,0
Schlagworte
Dimension Verantwortung Unternehmen Beispiel Corporate Citizenship Deutschland Soziale Verantwortung CSR

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Titel: Die gesellschaftliche Dimension sozialer Verantwortung von Unternehmen am Beispiel des Corporate Citizenship in Deutschland