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Geschichte und Entwicklung des VfL Bochum in der Bundesliga

Diplomarbeit 2004 80 Seiten

Sport - Sportgeschichte

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1. Einleitung

2. Gründungsgeschichte des VfL Bochum 1848
2.1 Der Ursprungsverein
2.1.1 Gründung des TV Bochum
2.1.2 Erneutes Turnverbot
2.1.3 Neugründung des TV Bochum
2.1.4 Bochums Turner und die Revolution von 1848
2.2 Spielbewegung erobert Deutschland
2.2.1 Siegeszug des Fußballs
2.2.2 Gründung des SuS Bochum
2.2.3 Gründung einer Fußballabteilung im TV Bochum
2.2.4 Erste Fusion der großen Bochumer Vereine
2.2.5 Erneute Trennung
2.3 Gründung des dritten Bochumer Großvereins
2.3.1 Germania 06 Bochum – ein reiner Fußballklub
2.3.2 Fußball wird zum Arbeitersport
2.4 Fusion der drei Bochumer Vereine
2.4.1 Gleichschaltung des Sports im Dritten Reich
2.4.2 Bochum wird gleichgeschaltet
2.4.3 Fußball unterm Hakenkreuz
2.4.4 Entstehung des VfL Bochum

3. Aufstieg des VfL Bochum 1848
3.1 Neuanfang nach dem Nationalsozialismus
3.1.1 Fußball dient der Ablenkung.
3.1.2 VfL Bochum wird neu strukturiert
3.1.3 Erstes Westfalenfinale nach dem Krieg
3.1.4 Einführung des Fußballverbandes Nordrhein-Westfalen
3.1.5 VfL Bochum startet in der Landesliga
3.2 Aus der Landesliga in die Bundesliga
3.2.1 Erste professionelle Strukturen im Fußball
3.2.2 Professionelle Entwicklung erreicht Bochum
3.2.3 Münzwurf entscheidet über Aufstieg
3.2.4 Regionalliga-Jahre und DFB-Pokalfinale
3.2.5 Aufstieg in die Bundesliga
3.3 Bundesliga-Jahre zwischen Abstieg und Insolvenz
3.3.1 Sportlich guter Start
3.3.2 Zwei bemerkenswerte Premieren
3.3.3 Finanzielle Misere schafft neue Methode
3.3.4 Zwischen Hoffen und Bangen
3.3.5 Verkäufe sichern Lizenz
3.3.6 Mittelmaß und Abstiegskampf

4.Experteninterviews
4.1 Zur Person der Befragten
4.1.1 Ottokar Wüst
4.1.2 Heinz Formann
4.2 Methodik eines Experteninterviews
4.2.1 Einführung
4.2.2 Fragebogen
4.2.3 Durchführung
4.2.4 Auswertung
4.3 Expertenbefragung
4.3.1 Heinz Formann
4.3.2 Ottokar Wüst
4.4 Interviewanalyse
4.4.1 Vergleich der Interviews
4.4.2 Transfer auf den deskriptiven Teil

5. Zusammenfassung

6. Literaturverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Fiesseler, Markus (1997): 100 Jahre Fußball in Nordrhein-Westfalen. Eine Chronik in Tabellen. Kassel: Agon Sportverlag, S.61

Tabelle 2: Fiesseler, Markus (1997): 100 Jahre Fußball in Nordrhein-Westfalen. Eine Chronik in Tabellen. Kassel: Agon Sportverlag, S.125

Tabelle 3: Fiesseler, Markus (1997): 100 Jahre Fußball in Nordrhein-Westfalen. Eine Chronik in Tabellen. Kassel: Agon Sportverlag, S.227

Tabelle 4: Fiesseler, Markus (1997): 100 Jahre Fußball in Nordrhein-Westfalen. Eine Chronik in Tabellen. Kassel: Agon Sportverlag, S.227

Tabelle 5: Pohl, Günther (1998): 150 Jahre VfL Bochum. Essen: Klartext-Verlag, S.83

Tabelle 6: Pohl, Günther (1998): 150 Jahre VfL Bochum. Essen: Klartext-Verlag, S.88

Tabelle 7: Formann, Heinz/Pohl, Günther (1994): Tief im Westen. Das Phänomen VfL Bochum. Essen: Klartext-Verlag, S.170

1. Einleitung

Obwohl der VfL Bochum erst 1938 seinen endgültigen Vereinsnamen erhielt, gibt der Klub sein Gründungsjahr mit 1848 an. Der Verein bezieht sich mit dieser Jahreszahl auf die Gründung des TV Bochum, der als Ursprung des VfL Bochum gilt. Der TV Bochum ist einer von drei Vereinen, die 1938 zusammengeschlossen und zum VfL Bochum umgewandelt wurden.

Die Vereinsgründung des TV Bochum im Jahr 1848, die Entwicklung der beiden anderen Bochumer Klubs und der letztendliche Zusammenschluss zum VfL Bochum unter Berücksichtigung des gesamthistorischen Kontextes der jeweiligen Epoche sind Thema des ersten Teils der Arbeit und werden anhand einer Literaturrecherche dargestellt.

Die Gründung des TV Bochum 1848 war das Ergebnis einer Neugründungswelle von Turnvereinen im gesamten deutschen Staatenbund. Die Neugründungen standen im engen Zusammenhang mit der ersten demokratischen Bewegung im deutschen Volk. Auch Anfang des 20. Jahrhunderts war die Entwicklung der Vorgängervereine des VfL Bochum durch die politische Situation in Deutschland geprägt. Der Erste Weltkrieg und seine Folgen hemmte die Entwicklung der Vereine. Erst der „Siegeszug“ des Fußballs in der Arbeiterklasse bewirkte einen Entwicklungsschub. Nicht nur in Bochum gab es einen massiven Anstieg von Vereinsgründungen.

Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten und deren „Gleichschaltungswelle“ wurde die Entwicklung der Bochumer Vereine erheblich gehemmt. Trotzdem führte die NS-Politik der Konzentration von mehreren kleinen Vereinen zu einem großen Klub zur Gründung des VfL Bochum.

Der zweite Teil der Arbeit erfasst die Entwicklung des VfL Bochum nach dem Zweiten Weltkrieg und beschreibt den sportlichen Aufstieg von einem drittklassigen Verein zu einem langjährigen Mitglied der Fußball-Bundesliga.

Nach dem Zweiten Weltkrieg nahmen die Vereine einen festen Platz in der Gesellschaft ein. Vor allem die Sportart Fußball entwickelte sich zur Volkssportart und zu einem Massenereignis. Diese Entwicklung führte vom Amateur- zum Profifußball und beeinflusste auch die Geschichte des VfL Bochum. 1963 wurde mit der Gründung des Profifußballs die Bundesliga eingeführt. Acht Jahre später stieg der VfL Bochum in die Bundesliga auf.

Trotz der mangelnden Perspektive, die dem Verein in der höchsten nationalen Spielklasse von vielen Experten prophezeit wurde, blieb der VfL Bochum 22 Jahre lang Mitglied der Bundesliga. Bis zum ersten Abstieg aus der Bundesliga war diese Phase durch erhebliche finanzielle Nachteile gegenüber der Konkurrenz geprägt. Die fehlenden Einnahmen führten zu einer starken Förderung der Jugendarbeit. Allerdings beeinträchtigten die ständigen Spielertransfers zur Aufrechterhaltung der Liquidität des Klubs die sportliche Entwicklung.

Anknüpfend an die Dokumentation der ersten Phase des VfL Bochum in der Bundesliga vertiefen zwei Experteninterviews den Werdegang des Klubs in diesen Jahren. Mit Ottokar Wüst als Präsident und Heinz Formann als begleitender Journalist werden Zeitzeugen befragt. In einer Schlussbetrachtung kommt es zum Vergleich der gewonnenen Erkenntnisse aus beiden Interviews und zum Transfer auf den deskriptiven Teil.

2. Gründungsgeschichte des VfL Bochum

2.1 Der Ursprungsverein

2.1.1 Gründung des TV Bochum

Nach dem Ende der Turnsperre 1842 in Deutschland erreichte die Neugründungswelle von Turnvereinen sieben Jahre später mit der Gründung des TV Bochum die Ruhrstadt.[1] 1849 wurde der TV Bochum als Ursprungsverein des heutigen VfL Bochum gegründet. Die Gründung des TV Bochum kam durch eine Zeitungsanzeige zustande. Heutzutage wird die Anzeige unter Sportjournalisten als erster Sportteil einer westdeutschen Zeitung bezeichnet.[2]

Der „Märkische Sprecher“ rief am 26. Juni 1848 zur Gründung eines Turnvereins auf. Erst am 17. Februar des folgenden Jahres verwirklichten die Bochumer Bürger Theodor Cramer, Wilhelm Mummenhoff und Julius Crone die Aufforderung. Die drei Bürger riefen zur Gründung eines Turnvereins für junge Leute und erwachsene Schüler auf.[3] Schon am folgenden Tag nahm die Gründung des TV Bochum konkrete Formen an. Auf der Gründungsversammlung trugen sich 23 Interessenten in die Mitgliederliste ein.[4]

Die Gründungsmitglieder waren aus der oberen Klassenschicht und kamen aus gutbürgerlichen Kreisen. Bergleute aus der Arbeiterschicht waren hingegen nicht unter ihnen zu finden.[5] Der Verein entsprach damit dem Trend der Neugründungsphase von Turnvereinen im Ruhrgebiet:

„Alle führenden Klubs der Vorkriegszeit waren aber bürgerlich geprägt und galten teilweise – wie beispielsweise der Essener Turnerbund – sogar als ‚elitär’“[6]

Die fehlende Mitgliedschaft aus der Arbeiterklasse im neuen TV Bochum war mit der Entwicklung der Stadt verbunden. Für Bochum mit seinen 5 000 bis 6 000 Einwohnern begann in diesen Jahren durch die Eröffnung der ersten Zechen das Industriezeitalter.[7] Trotz steigender Beschäftigung herrschte immer noch große Armut und Hungersnot. Die Bergleute waren damit beschäftigt, ihre Familien zu ernähren. Daher bestand in der Arbeiterklasse kein Interesse an dem neugegründeten Turnverein.

Bereits 1842, nachdem der preußische König Friedrich Wilhelm IV das von seinem Vater 1820 erlassene Turnverbot aufgehoben hatte, kam es zu den ersten Neugründungen von Turnvereinen.[8] Da auch andere deutsche Staaten Preußen folgten, stiegen die Vereinsgründungen in den Jahren 1842 bis 1845 im gesamten Deutschen Staatenbund stark an.[9]

Hauptsächlicher Grund für den Erlass des Turnverbotes war die Furcht der lokalen Fürsten im „Deutschen Bund“ vor der von der Turnbewegung geforderten Einheit Deutschlands. Deutschland bestand in diesen Jahren aus einem losen Staatenbund von 35 Ländern und Städten, dem bereits erwähnten „Deutschen Bund“. Die regionalen Machthaber im „Deutschen Bund“ waren gegen die Ideale der Turner. Sie befürchteten den Verlust ihrer Hegemonie aufgrund der immer größer und einflussreicher werdenden Turngemeinde. Ein Jahr vor dem Turnverbot zählte man im Jahr 1819 in Deutschland 150 Turnanstalten und etwa 12 000 Turner.[10]

Der Politiker und Pädagoge Friedrich Ludwig Jahn hatte die Turnbewegung 1811 gegründet.[11] Neben der Deutschen Einheit verfolgten die Turner weitere politische Ziele:

„Befreiung Deutschlands von der napoleonischen Fremdherrschaft, (…) sowie die Einführung einer Verfassung zur Sicherung von staatsbürgerlichen Rechten für das ganze Volk.“[12]

Die Befreiung von der „napoleonischen Fremdherrschaft“ gelang den Deutschen im Oktober 1813 bei der „Völkerschlacht von Leipzig“. In einem dreitägigen Kampf in Sachsen brachten russische und preußische Verbände den Truppen von Napoleon eine verheerende Niederlage bei.

Anschließend wurde 1814 auf dem „Wiener Kongreß“ der „Deutsche Bund“ ausgerufen. Zur Einheit kam es erst 57 Jahre später mit der Gründung des Deutschen Reiches. Die von den Turnern geforderte Demokratisierung blieb jedoch lange ein Traum. Erst über 100 Jahre später hat sich 1949 mit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland auch das letzte Ziel der frühen Turnbewegung realisiert.

Die Ideologie der frühen Turnbewegung sollte nach ihrer Gründung ganze Generationen von Sportlern prägen. Diese Tatsache betraf auch die Entwicklung der Vorgängervereine des VfL Bochum und wird im weiteren Verlauf der Arbeit noch genauer dargestellt.

2.1.2 Erneutes Turnverbot

In den Jahren der Neugründungswelle von Turnvereinen nach dem Ende der Turnsperre 1842 prägte vor allem der Wunsch nach einer Dachorganisation die Bewegung:

„Mit dem raschen Aufblühen der Turnvereine wuchs auch der Wunsch nach einer einheitlichen Organisation der Turnvereine.“[13]

Die Vereine richteten Turnfeste aus und hatten dort die Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen. Auch der TV Bochum strebte nach dem Austausch mit anderen Vereinen. Im Jahr 1850 richteten die Mitglieder den ersten Turntag für den Rheinisch-Westfälischen Bezirk der Deutschen Turnerschaft aus.[14]

Auf den Versammlungen, die im gesamten deutschen Staatenbund abgehalten wurden, kamen die Vereine zu der gemeinsamen Ansicht, dass die Ziele der frühen Turnbewegung weiterhin verfolgt werden sollten. Turnvater Friedrich Ludwig Jahn hatte als Begründer der frühen Turnbewegung die Einführung demokratischer Attribute wie freie Regierungsprinzipien, Öffentlichkeit, Mündlichkeit und Pressefreiheit für das gesamte Volk gefordert.[15] Die Turnbewegung der Neugründungswelle nahm die Demokratisierung Deutschlands nach dem Turnverbot wieder in ihr Programm auf. In den Turnvereinen wurde nicht nur Sport betrieben, sondern auch Politik. Die Turnfeste wurden zu politischen Veranstaltungen, was der preußischen Regierung schnell missfiel:

„Das Jahr 1847 war reich an Turnfesten. Dabei ging es nicht ohne eine von den Behörden mit Bedenken aufgenommene Politisierung ab.“[16]

Die Preußische Hegemonialmacht ließ aufgrund der unerwünschten Politisierung der Turnvereine die Gemeinschaften wieder verbieten.[17]

Bochum war seit 1816 Kreisstadt der Preußischen Provinz Westfalen und zählte als eigener Landkreis.[18] Im Jahr 1852 erreichte das preußische Verbot der Turnvereine die Ruhrstadt. Der Landrat im Kreis Bochum ‚von der Recke-Volmarstein’ verfügte die Schließung der Turnhalle des TV Bochum. ,Von der Recke-Volmarstein’ bezeichnete den Verein als „eine gemeingefährliche Gesellschaft zur planmäßigen Verwirklichung vaterlandsfeindlicher Absichten“[19].

In der Folgezeit ergingen weitere politische Schikanen über den TV Bochum. Der Mitglieder des TV kamen dem endgültigen Verbot zuvor und lösten den Verein im Jahr 1852 auf.

2.1.3 Neugründung des TV Bochum

Im Jahr 1860 kam es zur Neubelebung des TV Bochum. Acht Jahre nach der Auflösung des Bochumer Turnvereins hatten sich die politischen Voraussetzungen in Deutschland verändert. Die Preußische Hegemonialmacht verfolgte jetzt auch das Ziel der Deutschen Einheit. Wenigstens in diesem Punkt kam die Ideologie der Turner den Herrschern entgegen. Die demokratischen Ziele der Turner fanden dagegen weiterhin keine Berücksichtigung.

Die Preußische Militärregierung sah die Turnvereine als optimale Institution zur „Wehrertüchtigung“, die auch der TV Bochum in seinem Programm hatte.[20] Die „Wehrertüchtigung“ war schon in der frühen Turnbewegung fester Bestandteil der Ideologie. Friedrich Ludwig Jahn wollte so das Volk für den Kampf gegen Napoleon in der Zeit der Unterdrückung vorbereiten. Turnübungen sollten dem Zweck der „Wehrertüchtigung“[21] und der Erziehung zum „deutschen Volksbewusstsein“[22] dienen.

Preußen führte die Turnvereine wieder ein, da die militärische Grunderziehung im Programm der Turner der Regierung nützlich erschien.

Inzwischen bekam die Turnbewegung sportliche Konkurrenz. Die Spielbewegung aus England erhielt auch in Deutschland immer mehr Anhänger. Mit der Spielbewegung kam auch der Fußball nach Deutschland. Von Anfang an war die Sportart nicht gut angesehen. In Bochum, wie in ganz Deutschland, bezeichnete man Fußball als die„englische Krankheit“[23]. Die konservativen Turner standen der Spielbewegung feindlich gegenüber und betrachteten sie als Gefahr.

2.1.4 Bochums Turner und die Revolution von

Im Jahr 1904 wurde der TV Bochum umbenannt in „Turnverein zu Bochum, gegründet 1848“. Deutschland war inzwischen vereint. 1871 wurde im Spiegelsaal des Versailler Schlosses Wilhelm I von Preußen zum Kaiser des Deutschen Reiches gekrönt. Auch Bochum hatte sich weiterentwickelt und wurde 1876 kreisfreie Stadt. 1905 zählte die Stadt durch die Eingemeindung kleiner umliegender Ortschaften fast 117 000 Bewohner.[24] Die Industrialisierung hatte Bochum zur Großstadt wachsen lassen.

Mit der Umbenennung des TV Bochum verfolgten die Mitglieder eine ideologische Absicht. Das eigentliche Gründungsjahr des Vereins war 1849. Im Jahr 1899 hatte man sogar noch richtigerweise das 50-jährige Bestehen gefeiert.[25] Durch die Änderung des Gründungsdatums wollten die Mitglieder ihre Sympathie zur gescheiterten März-Revolution von 1848 zum Ausdruck bringen. Mit der Rückdatierung begingen die Mitglieder bewusst einen historischen Fehler. Selbst heute noch wird das Gründungsdatum des VfL Bochum mit 1848 angegeben. Die Werte Einheit und Demokratie waren Anfang des 20. Jahrhunderts in Deutschland nicht mehr verpönt. Der erste demokratisch geprägte Revolution im deutschen Volk galt im vereinten Deutschland nicht mehr als Aufstand sondern als Symbol des nationalen Neuanfangs.[26]

Im März 1848 hatte sich erstmals eine ernstzunehmende demokratische Opposition aus dem Volk herausgebildet. Nach dem Vorbild der Französischen Revolution kam es auch in vielen deutschen Städten zu spontanen Volksversammlungen, auf denen man Presse-, Gedanken- und Vereinsfreiheit sowie ein freies Parlament forderte. Die demokratische Bewegung erreichte beachtliche Erfolge:

Im Mai 1848 wurde in der Frankfurter Paulskirche erstmals eine Nationalversammlung abgehalten. Im März 1849 verabschiedete die Nationalversammlung eine demokratische Verfassung mit den bereits erwähnten demokratischen Werten. Deutschland sollte demnach eine konstitutionelle Monarchie mit einer Gewaltenteilung werden.

Nachdem der preußische König Friedrich Wilhelm IV die Krone unter diesen Voraussetzungen ablehnte, drohte die Verfassung zu scheitern. In mehreren deutschen Staaten erhoben sich anschließend radikaldemokratische Kräfte, die von den lokalen Machthabern blutig niedergeschlagen wurden.

Im Mai 1849 war die erste demokratische Bewegung in Deutschland endgültig gescheitert.

2.2 Spielbewegung erobert Deutschland

2.2.1 Siegeszug des Fußballs

Die Spielbewegung und mit ihr der Fußball konnten sich in Deutschland nur unter großem Widerstand der Turner durchsetzten. Die national geprägte Turnerschaft betrachtete das aus England importierte Fußballspiel als „undeutsche Modetorheit“[27]. Stellvertretend für die ablehnende Haltung der Turner ist die Kampfschrift von Professor Karl Planck aus dem Jahr 1898 zu erwähnen. Planck war ein prominenter Turnführer, der mit seiner radikalen Ablehnung die Meinung der Turnerschaft zur aufkommenden Sportart Fußball reflektierte:

„Er (Anm. d. Verf.: der Fußball) ist ein Zeichen der Wegwerfung, der Geringschätzung, der Verachtung, des Ekels, der Abscheu (…)“[28]

In Deutschland wurde trotz allen Widerstandes im Vergleich zu anderen Nationen auf dem europäischen Festland sehr früh Fußball gespielt. Bereits im Jahr 1796 erhielt das Spiel eine Erwähnung durch den Turnführer Guts Muths. Muths äußerte sich schon damals negativ über Fußball.[29]

Erst 78 Jahre später wurde Fußball erstmals in Deutschland an einer Schule gespielt. Der Gymnasialprofessor Konrad Koch führte den Sport im Jahr 1874 am Braunschweiger Martino-Katharineum-Gymnasium ein. Der Professor gilt heute als der deutsche „Pionier“ des Fußballs.[30] Von da an etablierte sich das Spiel an weiteren höheren Schulen und wurde vorwiegend in gutbürgerlichen Kreisen gespielt.[31] Der Widerstand der Turner gegen den Fußball ließ die Sportart in Deutschland sehr langsam wachsen. Erst Ende der 1880er Jahre etablierte sich das Spiel in großen Teilen des Reiches.[32] Das Zentrum des Fußballs war mit zwölf Vereinen Berlin. Mit dem BFC Germania 1888 wurde der heute älteste noch bestehende Fußballverein in dieser Zeit gegründet.[33] Im Gegensatz zum Turnen, bei dem die Körperertüchtigung erste Prämisse war, stand und steht natürlich auch heute noch beim Fußball die Suche nach einem Sieger im Mittelpunkt. Dieser elementare Spielcharakter schaffte um 1895 erste Wettkampfstrukturen.[34] Allerdings beschränkte sich das Kräftemessen auf den lokalen Stadtspielbetrieb. Die Vereine waren mit der Einführung eines Spielbetriebes über die Stadtgrenzen hinaus logistisch und finanziell überfordert.[35] Die folgenden Jahre waren durch Verbandsgründungen und deren nur unwesentlich spätere Abschaffung geprägt.

Am 28. Januar 1900 konnten sich Vertreter der Fußballvereine in einer historischen Versammlung auf einen einheitlichen Dachverband einigen. Die 33 Vertreter der 86 Vereine gründeten den Deutschen Fußball Bund (DFB).[36] Der westdeutsche Raum war bei der Gründung des DFB nicht vertreten und gilt auch mit der Schaffung eines Regionalverbandes als Spätstarter. Erst im Jahr 1907 wurde der Westfälische Fußballverband ins Leben gerufen.[37] Die Fußballhochburgen lagen in Süddeutschland und Berlin. Auch bei der ersten Deutschen Meisterschaft im Jahr 1903 nahm kein Verein aus Westdeutschland teil.[38] In den Jahren bis zur Gründung des Westfälischen Fußballverbandes war das Ruhrgebiet der Motor des Fußballs im Westen. Das Ruhrgebiet hob sich im Vergleich zum restlichen Deutschland schon früh durch die Mischung sozialer Schichten unter den Fußballanhängern hervor.

Fast ausschließlich im Ruhrgebiet kam es bereits vor dem Ersten Weltkrieg zu intensiven Kontakten zwischen bürgerlichen und proletarischen Anhängern.[39]

2.2.2 Gründung des SuS Bochum

Im Gegensatz zu den Fußballhochburgen Berlin und Süddeutschland entstanden im Ruhrgebiet die Spielvereine und damit auch die Fußballvereine später. Das Gründungsdatum des Spiel-und Sportvereins Bochum ist nicht genau überliefert. Im Protokoll der späteren Vereinigung aller drei Bochumer Großvereine zum VfL Bochum wurde das Gründungsdatum des SuS Bochum mit 1898 angegeben. 1905 erwähnte ein Zeitungsbericht das Gründungsjahr mit der Jahresangabe 1904. Ein anderer Zeitungsbericht nannte 1908 als das Entstehungsjahr.[40]

Fest steht die Aufnahme des Fußballteams vom SuS in den Westdeutschen Spielbetrieb im Jahr 1909.[41] In der gleichen Zeit kam es zum ersten internationalen Vergleich der Fußballer vom SuS Bochum. Gegen eine studentische Auswahl des Twenteschen TourKlubs Hengelo aus Holland bestritt der Klub sein erstes Spiel gegen ein ausländisches Team.[42]

In Europa hatten sich mittlerweile harte Fronten zwischen den führenden Nationen gebildet. Vor allem England stand in militärischer Konkurrenz mit dem Deutschen Kaiserreich. Die englische Sportart Fußball wurde daher in Deutschland nicht gerne gesehen. Internationale Vergleiche im Sport fanden nicht oder nur selten statt. Das Spiel vom SuS Bochum gegen den holländischen Verein war aus damaliger Sicht eine Sensation und zeigt einen weiteren Unterschied zur Ideologie der Turnbewegung. Die Spielbewegung suchte bereits vor dem Ersten Weltkrieg den internationalen Vergleich und hatte wenig mit den ausschließlich nationalen Absichten der Turner gemein.

Der SuS Bochum entwickelte sich in den folgenden Jahren zum führenden Klub im Bochumer Fußball. Im Jahr 1913 stellte der SuS beim 4:1-Sieg in einem Städtevergleich mit einer Auswahl der Nachbarstadt Dortmund sieben der elf Spieler.[43] Das Spiel wurde auf einem Sportplatz an der Castroper Straße ausgetragen. Eine bemerkenswerte Tatsache, da der VfL Bochum auch heute noch sein heimisches Ruhrstadion an der gleichen Straße hat. Im Ligafußball stieg der SuS Bochum in den folgenden Jahren aus der tiefsten Klasse in die höchste regionale Liga auf und belegte am Ende der ersten Saison 1913/14 in der A-Klasse Ruhrkreis den zweiten Platz.[44]

Tabelle

Klasse A, Ruhrkreis, Saison 1913/

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.2.3 Gründung einer Fußballabteilung im TV Bochum

Am 31. Januar 1911 gründeten einige Mitglieder des TV Bochum 1848 eine Fußballabteilung.[45] Im gleichen Jahr wurde das Team in den Westdeutschen Spielverband aufgenommen. Die Entwicklung des Fußballs war in Deutschland mittlerweile weit vorangeschritten. Auch in Bochum konnten die Mitglieder des TV 1848 die Anhänger der Spielbewegung im eigenen Verein nicht mehr ignorieren. Wenig überzeugt bezeichneten sie die Gründung der Fußballabteilung als Kompromiss aufgrund der historischen Entwicklung:

„’Dem Zuge der Zeit folgend’, so heißt es später in einer Festschrift, mußte man dieses Eingeständnis an die Sportler machen.“[46]

Die Gegensätze zwischen der Spielbewegung und der Turnerschaft blieben weiterhin erhalten. Im Schatten des drohenden Ersten Weltkrieges und der militärischen Aufrüstung war die Turnbewegung für das Kaiserreich von Wert. Die Maxime der „Wehrertüchtigung“ galt immer noch als wichtiger Bestandteil im Programm der Turner. In Deutschland war das „Wilhelminische Zeitalter“ auf dem Höhepunkt. Kaiser Wilhelm II hatte die Regierungsgeschäfte im Gegensatz zu seinem Vater selbst in die Hand genommen. Wilhelm strebte die deutsche Hegemonie in Europa an und trieb das Land in den folgenden Jahren in die Katastrophe des Ersten Weltkrieges. Bereits 1898 war Deutschland auf Betreiben des Kaisers durch die Mobilmachung der Marine in Konkurrenz zum englischen Kolonial-Weltreich getreten.

Die „englische“ Sportart Fußball wurde deswegen in Deutschland angefeindet. Aus den geschilderten Gründen und dem Beginn des Ersten Weltkrieges stagnierte die Entwicklung der Bochumer Vereine in den folgenden Jahren. In den Jahren 1914 bis 1918 wurden alleine in Bochum über 300 Bürger und Mitglieder der Sportgemeinschaften für den Kriegsdienst eingezogen. Mehr als 50 Menschen fielen dem Krieg zum Opfer.[47]

2.2.4 Erste Fusion der großen Bochumer Vereine

Nach dem Ersten Weltkrieg schlossen sich die Turner vom TV Bochum 1848 und die Sportler vom SuS Bochum im November 1919 zum Turn- und Sportverein Bochum 1848 zusammen. Die Mitglieder vom neuen TuS Bochum 1848 wollten angeblich die alten Gegensätze vergessen.[48] Es hatte den Anschein, als würden sich Turner und Spieler mittlerweile akzeptieren. Der TuS Bochum 1848 war mit seinen zwei Abteilungen jetzt ein Großverein. Nach dem Zusammenschluss gehörte die Fußballmannschaft zu den besten der Region. 1921 wurde das Team als Gründungsmitglied in die neu geschaffene „Gauliga“ mit aufgenommen.[49]

Um der mittlerweile großen Anzahl von Fußballvereinen in Westfalen einen geregelten Spielbetrieb zu ermöglichen, hatte der Westfälische Fußballverband fünf „Gaue“ gebildet.

Die Fußballer des TuS Bochum bestritten wie vor dem Ersten Weltkrieg wieder internationale Spiele. 1923 absolvierte ein holländisches Team aus Herleen ein Spiel in Bochum.[50] Das Spiel hatte einen politischen Hintergrund:

Kurz zuvor waren im Januar 1923 französische und belgische Truppen in das Ruhrgebiet einmarschiert. Das Ziel der Truppen war die gewaltsame Einforderung deutscher Reparationszahlungen in Form von „Naturalien“ aufgrund des Versailler Vertrages. Diese „Naturalien“ bestanden unter anderem aus Rohstoffen und Industrieprodukten. Auch wenn die Kriegsalliierten USA und England gegen das französische Vorgehen protestierten, hielt die Besetzung bis 1925 an. Das radikale Vorgehen wurde von den Menschen im Ruhrgebiet ohne gewaltsame Aufstände hingenommen. Jedoch rief der damalige Deutsche Reichskanzler Cuno das Volk zum passiven Widerstand auf. Die Partie der Bochumer gegen die Holländer wurde aus den geschilderten Gründen lokal als passiver Widerstand verstanden und gefeiert.[51]

Deutschland war in Europa, so empfanden die Menschen solche internationalen Sportvergleiche, entgegen der französischen Annahme nicht isoliert.

Generell betrachteten die Menschen den Versailler Vertrag, der nach dem Kriegsende von den Alliierten ohne Mitspracherecht der Deutschen ausgehandelt worden war, eher als Versailler „Diktat“. Sie fühlten sich nicht als Auslöser und Verlierer des Krieges. Internationale Sportvergleiche verstanden die Menschen auch aufgrund des Ausschlusses aus der Olympischen Bewegung als Widerstand gegen die „Fesseln von Versailles“.

2.2.5 Erneute Trennung

Fünf Jahre nach dem Zusammenschluss von SuS Bochum und TV Bochum kam es 1924 wieder zur Trennung. Der Dachverband der Turner in Berlin, die Deutsche Turnerschaft (DT), lehnte die Spezialisierung der Vereine auf nur eine Sportart mittlerweile ab:

„Die Beschränkung der Sportler auf eine Disziplin, ein Spiel, und das Streben nach Höchstleistungen darin halten sie (Anm. d. Verf.: Die Turner) für falsch“[52]

Die Turnerschaft hatte die Auffassung, dass ein Sportler vielseitig sein müsse. Nur für allseitig ausgebildete Mehrkämpfer sollten Preise vergeben werden.[53] Die wahren Gründe lagen woanders. Die Turnerschaft war gegen die fortschreitenden sportpolitischen Entspannungen Deutschlands mit den ehemaligen Kriegsgegnern. Aufgrund der internationalen Annäherung trat die Deutsche Turnerschaft am 18. August 1924 aus dem Deutschen Reichsausschuss für Leibesübungen (DRAfL), dem damaligen Dachverband der Sportverbände, aus. Anlass war die Absicht des DRAfL, nach der Sperre und dem Ausschluss aus der Olympischen Bewegung wieder an Olympischen Spielen teilzunehmen.

In einem Schreiben begründete der Hauptausschuss der Deutschen Turnerschaft den Austritt aus dem DRAfL dementsprechend mit dessen Absicht, sich an den Spielen in Amsterdam 1928 zu beteiligen. Die Deutsche Turnerschaft warf dem DRAfL Wortbruch vor. Laut DT habe der DRAfL immer behauptet, nicht an den Spielen teilzunehmen, solange ein Feind auf deutschen Boden stünde.[54]

Besonders der Einmarsch französischer Truppen in das Ruhrgebiet im Januar 1923 hatte nicht nur die Turnbewegung tief in ihrer nationalen Ehre getroffen. Die Turner waren traditionell nationalistisch geprägt. Sie verstanden „ihre“ Sportart ausschließlich als deutschen Sport, bei dem es reichte, sich auf nationaler Ebene in Wettkämpfen zu messen.[55]

Die internationale Ausrichtung der Spielbewegung war deswegen nicht mit ihrer eigenen Ideologie vereinbar. Aus diesem Grund verlangten sie nach dem Austritt aus dem DRAfL auch die Trennung von „Turnen“ und „Spielen“ in den Vereinen.

Die Mitglieder des TuS Bochum waren in der Mehrheit gegen die diktierte Spaltung von Turn- und Spielabteilung.[56] Allerdings wurden die Turner im TuS Bochum von der Deutschen Turnerschaft unter Druck gesetzt. Nur wer der Spaltung der Abteilungen zustimmte, durfte auch in Zukunft an Wettkämpfen teilnehmen.[57] Somit trat im Jahr 1924 die Turnbewegung aus dem TuS Bochum aus und nannte sich nunmehr wieder TV Bochum. Viele Turner wurden aus Protest gegen die Spaltung Ehrenmitglied beim TuS Bochum. Die Spielbewegung hatte auch nach der Trennung weiterhin Bestand:

„Handball, Hockey und Tennis werden gespielt. Auch Gymnastik betreibt man seit der Trennung. Die Leichathletik aber ist neben Fußball der zweite Schwerpunkt der Vereinsarbeit.“[58]

Sportarten wie Fechten, Schwimmen und Skilaufen wurden ergänzend mit in das Programm aufgenommen.[59] Sportlich lief es für die Fußballer des TuS Bochum nach der Trennung nicht mehr erfolgreich. In der damals höchsten Klasse, der Ruhrliga, erreichte der Klub nach dem Austritt der Turner nur einen 12. Platz. Im Jahr 1929 stieg der Verein aus der Ruhrliga ab.[60]

[...]


[1] Neumann, Hannes (1968): Die deutsche Turnbewegung in der Revolution 1848/49 und in der amerikanischen Emigration. Schorndorf bei Stuttgart: Hofmann, S.11

[2] Pohl, Günther (1998): 150 Jahre VfL Bochum. Essen: Klartext-Verlag, S.67

[3] (ebd.)

[4] Formann, Heinz/Pohl, Günther (1994): Tief im Westen. Das Phänomen VfL Bochum. Essen: Klartext-Verlag, S.108

[5] (ebd.)

[6] Grüne, Hardy (2003): 100 Jahre Deutsche Meisterschaft. Göttingen: Verlag Die Werkstatt GmbH, S.37

[7] Formann/Pohl (1994, S.108)

[8] Neumann (1968, S.10)

[9] (ebd., S.11)

[10] http://www.informatik.hu-berlin.de/~goebel/ha/ha_turn.htm (01.10.2004)

[11] (ebd.)

[12] Neumann (1968, S.7)

[13] (ebd., S.13)

[14] Formann/Pohl (1994, S.108)

[15] Deutsches Zentralarchiv Merseburg, Rep. 77. Tit. 925, Nr. 1, Bd. 2, fol. 144, § 2. in: Neumann (1968, S.13)

[16] Neumann (1968, S.15)

[17] (ebd., S.16)

[18] http://www.bochum.de/stadtarchiv/kurzgeschichte (28.09.2004)

[19] Formann/Pohl (1994, S.109)

[20] (ebd., S.109)

[21] Neumann (1968, S.7)

[22] (ebd.)

[23] Formann/Pohl (1994, S109)

[24] http://www.bochum.de/kurzgeschichte (28.09.2004)

[25] Formann/Pohl (1994, S.109)

[26] (ebd.)

[27] Schulze–Marmeling, Dietrich (2000): Fußball. Zur Geschichte eines globalen Sports. Göttingen: Verlag Die Werkstatt GmbH, S.65

[28] (ebd.)

[29] (ebd.)

[30] (ebd., S.66)

[31] (ebd.)

[32] Grüne (2003, S.19)

[33] (ebd.)

[34] (ebd.)

[35] (ebd., S.27)

[36] Schulze–Marmeling (2000, S.72)

[37] Grüne (2003, S.36)

[38] (ebd.)

[39] (ebd., S.37)

[40] Formann/Pohl (1994, S.110)

[41] (ebd.)

[42] (ebd.)

[43] (ebd.)

[44] Fiesseler, Markus (1997): 100 Jahre Fußball in Nordrhein-Westfalen. Eine Chronik in Tabellen. Kassel: Agon Sportverlag, S.61

[45] Formann/Pohl (1994, S.109)

[46] (ebd.)

[47] Pohl, Günther (1998, S.70)

[48] (ebd., S.109)

[49] (ebd., S.111)

[50] (ebd.)

[51] (ebd., S.109)

[52] (ebd.)

[53] (ebd.)

[54] Carl Diem (1974): Ein Leben für den Sport. Ratingen: A. Henn Verlag KG, S.5

[55] Formann/Pohl (1994, S.109)

[56] (ebd., S.110)

[57] (ebd.)

[58] (ebd., S.111/112)

[59] (ebd., S.110)

[60] Pohl (1998, S.71)

Details

Seiten
80
Jahr
2004
ISBN (eBook)
9783638726399
ISBN (Buch)
9783638727389
Dateigröße
721 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v75983
Institution / Hochschule
Deutsche Sporthochschule Köln
Note
Gut
Schlagworte
Geschichte Entwicklung Bochum Bundesliga

Autor

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Titel: Geschichte und Entwicklung des VfL Bochum in der Bundesliga