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Gerard David „Die Verkündigung Mariens“ - Werkbeschreibung und Analyse

Hausarbeit 2000 9 Seiten

Kunst - Malerei

Leseprobe

Inhalt

A. Einleitung:

B. Hauptteil:
I. Werkbeschreibung
1. Formaler Bildaufbau
2. Detailierte Bildbeschreibung
a) Der Engel
b) Die Marienfigur
c) Die Taube - vom Raum gelöst
d) Der Mittel- und Hintergrund
II. Werkanalyse
1. Form- und Farbwahl
2. Bildaussage- und Absicht
a) Die Engelsfigur
b) Die Marienfigur
c) Die Taube - vom Raum gelöst
d) Der Mittel- und Hintergrund
e) Der historische, politische und religiöse Hintergrund

C. Schluß:

A. Einleitung:

Das hochformatige Tafelbild „Die Verkündigung Mariens“ wurde von dem „primitiven“ flämischen Maler der Spätgotik Gerard David (um 1460 geboren in Dudewater, am 13.8.1523 gestorben in Brügge) in Mischtechnik auf Eichenholz in seiner zweiten Schaffensperiode (um 1500-1510) gemalt, hat die Maße von 40,9 x 32,1 cm und wird im Städel unter der Inv.-Nr. 1095 aufbewahrt.

David, der 1484 Mitglied der Brügger und 1515 der Antwerpener Malergilde wurde und 41-60 Werke geschaffen hat, führt mit seinem religiösen und maltechnischen Stil die Tradition von Hans Memling und Dieric Bouts („Brügger Schule“ ) fort.

Die Szenerie der Verkündigung Mariens durch die Erscheinung des Erzengels Gabriel (Lukas 1: 26, 27, 30, 31) nimmt in seinem Oeuvre einen besonderen Stellenwert ein und ist in weiteren Fassungen auch im Metropolitan Museum of Art/New York, im St. Louis Art Museum, im Detroit Institute of Arts und in der Österreichischen Nationalgalarie zu bewundern.

B. Hauptteil:

I. Werkbeschreibung

1. Formaler Bildaufbau

Das hochformatige Gemälde „Verkündigung Mariens“ ist in einen Vorder-, Mittel- und Hintergrund aufzuteilen und wird von Raumdiagonalen, die vom linken, unteren Bildrand zum rechten, oberen verlaufen, durchkreuzt. Die Fluchtlinien scheinen dabei auf einen Punkt außerhalb des Bildes zuzulaufen. Eine Lichtquelle erhellt das Geschehen gleichmäßig, .

2. Detailierte Bildbeschreibung

a) Der Engel

Die linke Figur nimmt beinahe die gesamte Bildhöhe ein und ist in Dreiviertelansicht gegeben. Es ist ein beflügelter Engel, der mit aufrechten Oberkörper und gebeugten Knien zu sehenist, den rechten Fuß hinter den linken gesetzt hat und in die rechte Richtung zur zweiten Figur gewandt ist. Er ist in ein hellblaues Priestergewand gekleidet, eine goldene Schnalle am Kragen hält den nach hinten wehenden roten Umhang mit goldenem Muster. Die Schnalle trägt in sich ein sternförmiges Muster, ihre Mitte schmückt ein blauer Edelstein.

Der Engel hat den rechten Arm erhoben und den Zeigefinger ausgestreckt, während die linke Hand einen goldenen, verzierten Stab umschlossen hält. Das schmale Gesicht ist nach unten geneigt, der Blick gesenkt. Sein nach hinten wehendes, lockiges Haar ist dunkelblond und fällt ihm bis auf die Schultern herab.

b) Die Marienfigur

Die rechte auf dem Boden aufrecht kniende Marienfigur ist in Frontalansicht dargestellt und nimmt die Hälfte der Bildhöhe ein. Sie trägt ein dunkelblaues, einfaches Gewand, welches ihre Beine vollends überdeckt. Die Hände sind vor der Brust gekreuzt.

[...]

Details

Seiten
9
Jahr
2000
ISBN (eBook)
9783638800198
ISBN (Buch)
9783638802970
Dateigröße
421 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v75467
Institution / Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
1.3
Schlagworte
Gerard David Verkündigung Mariens“ Werkbeschreibung Analyse Malerei Spätgotik

Autor

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Titel: Gerard David „Die Verkündigung Mariens“  - Werkbeschreibung und Analyse