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Berufswahl von Kindern und Jugendlichen

Hausarbeit (Hauptseminar) 1999 43 Seiten

Psychologie - Entwicklungspsychologie

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Das Jugendalter als Entwicklungsabschnitt

2. Einführung

3. Berufswahltheorien
3.1 Klassische Berufswahltheorie
3.2 Neotechnische Berufswahltheorie
3.3 Psychologisch orientierte Ansätze
3.3.1 Entwicklungspsychologischer Ansatz
3.3.2 Sozialpsychologischer Ansatz (Allokationsmodell)
3.4 Entscheidungtheoretischer Ansatz
3.4.1 Entscheidungsmodell
3.4.2 Interaktionstheoretisches Modell

4. Die Berufswahl
4.1 Berufswünsche von Kindern
4.2 Probewahlen (11-17 Jahre)
4.3 Realistische Wahlen ab 17 Jahren
4.4 Typologien der Berufswahl
4.5 Informationsquellen für Berufswähler
4.6 Exogene Einflußfaktoren auf die Berufswahl
4.6.1 Der Einfluß der Eltern
4.6.2 Peers/Schulische Einflüsse
4.6.3 Einflüsse der Freizeitaktivitäten/ Hobbys auf die Berufswahl
4.6.4 Gesellschaftliche Vorurteile
4.7 Berufspräferenzen unter geschlechtsspezifischen Aspekten
4.8 Berufspläne und allgemeine Wertorientierungen
4.9 Verlauf der Berufsfindung

5. Unzufriedenheit mit der Berufswahl

6. Zusammenfassung

7. Fazit

8. Literaturverzeichnis

1. Das Jugendalter als Entwicklungsabschnitt

Das Jugendalter (Adoleszenz) ist eine meist konfliktreich verlaufende Lebensphase. Im Gegensatz zu der relativ stabil verlaufenden Phase der Kindheit sieht der Jugendliche sich mit gravierenden Veränderungen konfrontiert. „Eine zunehmend kritische Auseinandersetzung mit den Lebensstilen, Normen und Werten der Erwachsenen und vor allem der Gesellschaft erfolgt mit dem Ziel, eine eigene Ich-Identität zu finden“ (Bertram et al 1994, S.109). Desweiteren muß der Jugendliche sich meist psychisch und sozial vom Elternhaus lösen. „Parallel dazu muß die Entwicklung intellektueller Fähigkeiten, sozialer Verantwortungsbereitschaft und sozialer Kompetenzen forciert und stabilisiert werden“ (Bertram et al 1994, S.109).

Infolge der sich zeitlich stärker ausdehnenden Jugendphase spricht man immer mehr von der Post- Adoleszenz. Dabei wird das Streben nach Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und Autonomie in frühere Lebensjahre verlegt und die wirtschaftliche Unabhängigkeit auf spätere Lebensjahre verschoben. Die Zeit der Berufswahl ist für Jugendliche eine Zeit in der sie ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit vorbereiten und den Prozeß der Identitätsfindung vollziehen. Die Fähigkeit zur Sicherung des eigenen Lebensunterhaltes durch Arbeit und die damit verbundene wirtschaftliche Unabhängigkeit sind mit dem Erreichen des Erwachsenenstatus eng verknüpft. Dieses ermöglicht die Lösung vom Elternhaus und ebnet den Weg zur Gründung einer eigenen Familie. Dadurch erhält der junge Erwachsenen die Anerkennung des Erwachsenenstaus und die damit verbundene soziale Wertschätzung.

2. Einführung

Die Wahl und die Übernahme eines Berufes ist in unserer Gesellschaft ein bedeutender Bestandteil der menschlichen Entwicklung (nach Oerter 1982, S. 282). Daher ist es ein individuelles Problem, da jeder Mensch im Laufe seines Lebens an den Punkt kommt, wo er sich für einen Beruf entscheiden muß. Der Beruf besitzt eine ausfüllende Rolle im Leben eines Menschen und ist daher Bestandteil der Identität. Deswegen gehört die Berufswahl zu den wichtigsten Entscheidungen im Leben. Obwohl heute niemand mehr damit rechnen kann, den erwählten Beruf ein Leben lang ausüben zu können, wird die getroffene Entscheidung eine lange Zeit gravierende Folgen haben.

Historisch gesehen ist die Berufswahl für die Mitglieder einer Gesellschaft noch ein sehr junges Phänomen, einen Beruf[1] zu wählen. Denn noch bis vor wenigen Jahrzehnten bestand für die jungen Erwachsenen kein Mitspracherecht in der Berufswahl.

In sozialistisch geprägten Ländern ist es heute z.T. gegeben, daß Jugendliche nicht die eigenen Berufswünsche verwirklichen können, sondern sich an die gesellschaftlichen Belangnisse zu halten haben. Selbst in den Ländern, in denen die Berufswahl vom Grundgesetz garantiert wird, besteht nicht immer die Möglichkeit, sich den Berufswunsch zu erfüllen (nach Mietzel 1992, S. 205). Die Freiheit der Berufswahl existiert eigentlich nur theoretisch im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland (Artikel 12, Absatz 1), da die wirtschaftlichen Voraussetzungen der freien Berufswahl zugleich deren Grenzen bilden (nach www.gwdg.de).

Der technische und wirtschaftliche Entwicklungsstand eines Landes bzw. einer Gesellschaft bestimmen die Qualifikationen, die die Mitglieder der heranwachsenden Generation mitbringen und umgrenzt somit die Berufsmöglichkeiten. Daher unterscheiden sich die Berufschancen der Mitglieder eines Agrarlandes von den Berufschancen für die Mitglieder eines Industrielandes.

Für einen Jugendlichen ergibt sich in unserer Gesellschaft die Möglichkeit zahlreiche Qualifikationen zu erwerben (achieved qualifications). Dieses war aus historischer Sicht nicht immer so; denn früher wurden den Heranwachsenden Statussysteme zugeschrieben (ascribed qualifications).

Im Vergleich von früher und heute läßt sich ein Wandel in der Einstellung zu Beruf und Arbeit feststellen. Früher wurde die Arbeit als Mittelpunkt des Lebens gesehen. Für andere Aktivitäten wie Freizeit, Freundschaft und Familie blieb nur wenig Zeit. Jugendliche der Gegenwart sehen die Arbeit nicht mehr als Lebensbestimmung und wollen Selbstverwirklichung in anderen Lebensbereichen erreichen. Die Arbeit im Beruf wird dem Privatleben nicht mehr so häufig untergeordnet, sondern vielmehr gleichgesetzt. Zu den wichtigsten sozialgeschichtlichen Änderungen der letzten Jahrzehnte, die durch die Bildungsexpansion der 60er und der 70er Jahre hervorgerufen wurden, gehört die starke Zunahme der Berufsmöglichkeiten für Mädchen (nach Fend 1991, S. 61).

„Berufswahl wird auch nicht mehr als Ergebnis eines Prozesses angesehen, der sich nur einmal im späten Jugendalter oder frühen Erwachsenenalter vollzieht“ (Mietzel 1992, S. 205). „Berufswahl ist ein lebenslanger Prozeß von Entscheidungen für jene, die in ihrer Arbeit wesentliche Befriedigung suchen“ (Eli Ginzberg in Mietzel 1992, S. 205). Die Berufswahl kann dabei unter dem Aspekt des Entscheidungsprozesses, des Zuweisungsprozesses, des Interaktionsprozesses und des Entwicklungsprozesses gesehen werden. Desweiteren hängt die Berufswahl von zahlreichen endogenen und exogenen Faktoren ab.

Die endogenen Faktoren bilden jene Determinanten, die die individuellen Entscheidungskriterien für die Selektion von Berufswahlalternativen als Grundlage haben. Dazu zählen somatische Voraussetzungen wie Alter und Geschlecht, Eignung und Neigung. Desweiteren fallen darunter Intelligenz und schulische Leistungen sowie Lern- und Arbeitsmotivation.

Gesellschaftliche Kriterien, die nicht im Einwirkungsbereich des Wählenden stehen, werden als exogene Faktoren bezeichnet. Dazu zählen Familie, Schule, Umgebung sowie die regionalen Gegebenheiten und die Infrastruktur.

Der Prozeß der Berufswahl wird desweiteren definiert als ein „Vorgang der Entscheidung des Einzelnen für einen bestimmten Beruf, meist unter Zugrundelegung eines adäquaten Ausbildungsberufes, beeinflußt durch eine Vielzahl individueller und gesellschaftlicher Determinanten“ (http://paedpsych.jk.uni-linz.ac.at:4711/JUGENDPSYCH/JUGENDPSYCHREFERATE96/Thema6.html).

In den nun folgenden Abschnitt sollen nun kurz verschiedene Berufswahltheorien dargestellt werden.

3. Berufswahltheorien

3.1 Klassische Berufswahltheorie

Diese Theorie legt zugrunde, daß für jedes Individuum ein Beruf in dieser Gesellschaft vorhanden ist, welcher dessen „Berufung“ entspricht. Um diesen zu finden, soll die Berufsberatung unterstützend einwirken. „Diesen Überlegungen liegt ein relativ statistisches und reduziertes Modell gesellschaftlicher Zusammenhänge zugrunde“ (Braun/Hartmann 1984, S.11).

3.2 Neotechnische Berufswahltheorie

Diese Theorie geht von einer Variabilität der persönlichen Fähigkeiten und Neigungen aus. Damit sieht diese Theorie die Berufswahl als einen dynamischen Prozeß. Allerdings werden wirtschaftliche Interessen zu Ungunsten der sozio-ökonomischen Gegebenheiten akzentuiert (nach Braun/Hartmann 1984, S.11).

3.3 Psychologisch orientierte Ansätze

Es gibt zahlreiche psychologisch orientierte Ansätze. Sie beschäftigen sich zumeist mit der Eignung, den Neigungen und den Motivationen der Berufswähler.

3.3.1 Entwicklungspsychologischer Ansatz

Die Berufswahl wird im entwicklungspsychlogischen Ansatz als ein „...lebenslanger Prozeß (angesehen), in dem die Persönlichkeitsentwicklung über mehrere Lebensstadien (beginnend mit der Phase beruflicher Phantasiewünsche in der Kindheit, bis zum Rückzug aus dem Berufsleben im Alter) mit beruflichen Anforderungen und Verhaltensweisen dynamisch verknüpft wird“ (Beineke/Wascher 1993, S.34).

Hier einzuordnen ist die Stufen- und Phasentheorie von Ginzberg. Dabei werden drei Stufen der Berufswahl unterschieden:

a) Die Phantasiewahl des Kindes
b) Die Probewahl (vom 11. Bis zum 17. Lebensjahr)
c) Die realistische Berufswahl, die durch die Spezifikation abgeschlossen wird

„Entwicklungspsychologische Ansätze sehen die Berufswahl nicht als einmaligen Akt, sondern...“ (Braun/Hartmann 1984, S.12). verstehen sie eher als den Prozeß der beruflichen Entwicklung, wobei die Schule fördernd eingreifen kann.

Bei den meisten psychologischen Theorien der Berufswahl steht das Individuum im Zentrum der Aufmerksamkeit. Gesellschaftliche Einflüsse werden meist nachgestellt.

3.3.2 Sozialpsychologischer Ansatz (Allokationsmodell)

Die Berufswahl ist abhängig von vielen gesellschaftlichen Faktoren. Sie steht dem Ansatz nach im engen Zusammenhang mit den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Neben volkswirtschaftlichen Faktoren wie Wirtschaftslage, politische Situation, Bildungssituation, regionale Lage, Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, bestimmen soziologische Faktoren wie Familie (z.B. Schichtzugehörigkeit), Milieu, Begabungsstruktur, gesellschaftliche Werte und Normen die Berufswahl (nach Braun/Hartmann 1984, S.11 nach Ries 1970, S. 42). Kritiker führen an, daß diese Sichtweise die sozio-ökonomischen Determinanten zu stark akzentuiert und dabei die Wechselwirkungen zwischen den Individuen und der Gesellschaft vernachlässigt.

3.4 Entscheidungtheoretischer Ansatz

3.4.1 Entscheidungsmodell

Der Schwerpunkt dieses Ansatzes liegt in dem Entscheidungsfindungsprozeß.

„Berufswahl ist eine Folge von Handlungs- und Entscheidungssituationen, die jeweils existentiell bedeutsame Lebenssituationen darstellen“ (Beineke/Wascher 1993, S.34).

Diese Theorie setzt eine rationale Entscheidungslogik voraus. Das Individuum orientiert sein Handeln ausschließlich an wirtschaftlichen Rationalitätsprinzipien (nach Braun/Hartmann 1984, S.12). Der Berufswähler besitzt Interessen, Werthaltungen, Neigungen und alternative Wahlmöglichkeiten. Mit Hilfe von Entscheidungsregeln trifft dann der Berufswähler seine rationale Entscheidung.

Neuere entscheidungstheoretische Ansätze berücksichtigen, daß Fähigkeiten und Informationen für das Individuum beschränkt sein können und daß deswegen die Rationalität nur bis zu einem gewissen Grad handlungsbestimmend sein kann.

Ein weiterer entscheidungstheoretischer Ansatz versucht die starke Orientierung am Individuum zu überwinden, indem die Berufswahl als ein Interaktions- und Entscheidungsprozeß gesehen wird.

3.4.2 Interaktionstheoretisches Modell

„Berufswahl wird als Ergebnis einer Interaktion aufgefaßt, in der mehrere Interaktionspartner (z.B. Eltern, Freunde, Lehrer, Berufsberater) über einen bestimmten Zeitraum miteinander interagieren, um das Problem der Berufswahl zu lösen“ (Beineke/Wascher 1993, S.34). Dementsprechend werden die Interaktionspersonen des Berufswählers wie Eltern, Lehrer, Freunde, Berufsberater und der zukünftige Arbeitgeber in die Erklärungen zum Berufswahlprozeß mit einbezogen. Zudem wird der Entscheidungsprozeß in verschiedene individuelle Entscheidungskriterien wie Interessen, Werthaltungen, berufliche Fertigkeiten und Fähigkeiten, sowie das berufliche Anspruchsniveau differenziert (nach Braun/Hartmann 1984, S.13).

Lange, der als Mitbegründer dieses Ansatzes zählt, unterscheidet drei Ebenen des Interaktionsprozesses:

a) Evaluative Prämisse

Die Bewertung der Voraussetzungen wie Interessen, Werthaltungen und das Anspruchsniveau werden vor allem durch die Eltern beeinflußt.

b) Modalen Prämisse

Die Art und Weise der Voraussetzungen wie die Differenziertheit der Entscheidungsregeln und das allgemeines Informationsniveau werden entscheidend von der Schule beeinflußt

c) Kognitiven Prämisse

Das Wahrnehmen der Voraussetzungen und das Informationsniveau bezüglich der beruflichen Alternativen werden vor allem durch die Berufsberatung mit beeinflußt.

Die Berufswahl ist damit ein Konglomerat unterschiedlicher personaler und sozialer Einflüsse, die von dem Berufswähler gegeneinander abgewägt werden.

Dieser Erklärungsansatz spiegelt die Komplexität der Berufswahl sehr gut wieder und bietet damit auch eine entsprechende Untersuchungsgrundlage zum Berufswahlverhalten.

4. Die Berufswahl

In einer von Küng 1971 durchgeführten Längsschnitterhebung an einer Schweizer Sekundarschule (in etwa vergleichbar mit der hiesigen Hauptschule), die den Zeitraum von 3 Jahren vor der Schulentlassung und zwei Jahre nach der Schulentlassung umfaßte, kam er zu der Auffassung, „daß die Berufswahl eine Entscheidung darstellt, an der alle psychischen Kräftefelder beteiligt sind, die sich an der Mit- und Umwelt orientieren und verändern. Dabei zeigt sich die Neigungsstruktur als Ausdruck personaler Bezogenheit zu Sachgebieten und zur Mitwelt gerade zur Zeit der akuten Berufswahl starke Schwankungen“ (Nickel 1975, S. 449 nach Küng 1971).

Aus den Ergebnissen folgerte er, daß der entwicklungspsychologische Zeitpunkt nicht der ideale Zeitpunkt der Berufswahl ist, sondern vielmehr als ungünstig für eine so wesentliche Entscheidung angesehen werden kann. Wichtige Faktoren der Persönlichkeitsentwicklung sind nach Scharmann (1965) eine erhöhte Stimmungslabitität und eine Triebhaftigkeit. Auch die unzureichende intellektuelle Basis mit mangelnden Kenntnissen und Erfahrungen und eine mehr oder weniger geistige Unselbständigkeit wirken alles andere als fördernd bei der Entscheidung.

Trotz der Erkenntnisse treffen die meisten jungen Erwachsenen ihre Berufsentscheidung in diesem Entwicklungsabschnitt. Ein Großteil der Betroffenen in diesem Alter besitzen weder hinreichende Kenntnisse von den Tätigkeitsfeldern, Anforderungen, Aufgaben und Entfaltungsmöglichkeiten der ersehnten Berufe. Zudem sind viele junge Erwachsene durch die Verhaltensunsicherheit nicht imstande, eine Entscheidung zu treffen, die den gesamten Lebensweg begleiten soll. Gymnasiasten befinden sich daher in einer besseren Lage, da sie für die Berufswahl noch ein paar Jahre Zeit haben.

4.1 Berufswünsche von Kindern

Im späteren Jugendalter oder spätestens mit dem Eintritt in das Erwachsenendasein, haben die meisten Menschen ihre erste verbindliche Berufsentscheidung getroffen. Die Entscheidung der Berufswahl trifft dementsprechend früher im Leben ein.

Vorschüler oder Grundschüler bekommen häufig die Frage gestellt:

„was willst Du denn mal werden, wenn Du groß bist?“

Die Antwort erfolgt meist prompt; denn die meisten Kinder haben gewisse Vorstellungen. Nach Meixner (in Schober/Gaworek 1995, S.40) haben 84% der 6-8 jährigen einen Traumberuf. Dieses belegt, daß sich Kinder bereits in frühen Jahren, in einer gewissen Weise, mit Berufen befassen.

- Zum einen können sich die Berufswünsche an der Tätigkeit eines oder beider Elternteile orientieren.
- Zum anderen können die Äußerungen ausgefallenen Charakter haben, weil die Kinder sich nach der Freude an einer Tätigkeit richten, die sie in ihrer Umwelt erleben und anschließend mit einem Beruf verbinden (Fußballspieler, Lokomotivführer, Cowboy, Polizist, Pilot, Astronaut...).

In einer Untersuchung zu Traumberufen von 1000 Kindern (nach Meixner in Schober/Gaworek 1995, S.40) konnten ca. 200 Traumberufe von Kindern festgestellt werden. Dabei war eine geschlechtspezifische Separation festzustellen. Diese Anzahl läßt auf eine entsprechende Differenzierung bereits in dem Alter schließen. Bei der Untersuchung gestalteten sich Berufspräferenzen heraus:

[...]


[1] Beruf:

„Tätigkeit, der das systematische Erlernen bestimmter Kenntnisse, Fertigkeiten und die Entwicklung von

Fähigkeiten nach einer vorausgegangenen Berufsausbildung zugrunde liegt. Im Idealfall deckt sich der Beruf

mit der Berufung des Menschen für eine bestimmte Tätigkeit, die ihm Freude und Selbstverwirklichung bei

seiner Arbeit ermöglicht“

(http://paedpsych.jk.unilinz.ac.at:4711/JUGENDPSYCH/JUGENDPSYCHREFERATE96/Thema6.html, zitiert

nach Paulik, H.: Lexikon der Ausbildungspraxis, Verlag moderne Industrie,1975,S.49)

Details

Seiten
43
Jahr
1999
ISBN (eBook)
9783638146203
Dateigröße
766 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v7324
Institution / Hochschule
Universität Duisburg-Essen – Psychologisches Institut
Note
1
Schlagworte
Berufswahl Kindern Jugendlichen Entwicklung Jugendalter

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Titel: Berufswahl von Kindern und Jugendlichen