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Die Vermittlung von Wortschatzelementen in Lernprogrammen für den Englischunterricht der Klasse 3

Examensarbeit 2003 81 Seiten

Didaktik - Englisch - Pädagogik, Sprachwissenschaft

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Auswahl der Lernprogramme
1.2 Begrenzung des Themas
1.3 Gliederung der Arbeit

2 Theoretische und fachdidaktische Aspekte
2.1 Die Kennzeichen des frühbeginnenden Englischunterrichts
2.1.1 Rolle der Fertigkeiten
2.1.1.1 Mündliche Fertigkeiten
2.1.1.2 Schriftliche Fertigkeiten
2.1.2 Rolle der Sprachelemente
2.1.2.1 Aussprache
2.1.2.2 Wortschatz
2.1.2.3 Grammatik
2.1.2.4 Sprachfunktionen
2.1.3 Rolle der Medien im frühbeginnenden Englischunterricht
2.1.3.1 Auditive Medien
2.1.3.2 Visuelle Medien
2.1.3.3 Audiovisuelle Medien
2.1.3.4 Interaktive Medien
2.2 Wortschatzelemente im Englischunterricht
2.2.1 Eigenschaften von Wörtern
2.2.2 Aktiver und passiver Wortschatz
2.3 Vermittlung von Wortschatzelementen im frühbeginnenden Englischunterricht
2.3.1 Auswahl der Wortschatzelemente
2.3.2 Abstufung der Wortschatzelemente
2.3.3 Sprachaufnahmephase
2.3.3.1 Semantisierung
2.3.3.2 Übung der Aussprache
2.3.3.3 Präsentation des Schriftbildes
2.4 Kriterienkatalog zur Vermittlung von Wortschatzelementen in Lernprogrammen für den frühbeginnenden Englischunterricht
2.4.1 Kriterien zur Auswahl
2.4.2 Kriterien zur Abstufung
2.4.3 Kriterien zur Sprachaufnahme
2.5 Lernen mit dem Medium Computer
2.6 Lernprogramme für den frühbeginnenden Englischunterricht
2.6.1 Klassifizierung von Lernprogrammen
2.6.1.1 Übungsprogramme
2.6.1.2 Tutorielle Programme
2.6.2 Beschreibung der Lernprogramme
2.6.2.1 Tell me more kids
2.6.2.2 Kooky’s Early English Course 1
2.6.3 Auswahl von Teilbereichen innerhalb der Lernprogramme

3 Untersuchung der Lernprogramme anhand des Kriterienkataloges
3.1 Überprüfung der Kriterien in Tell me more kids
3.1.1 Betrachtung der Auswahl in Tell me more kids
3.1.2 Betrachtung der Abstufung in Tell me more kids
3.1.3 Betrachtung der Sprachaufnahme in Tell me more kids
3.2 Überprüfung der Kriterien in Kooky 1
3.2.1 Betrachtung der Auswahl in Kooky 1
3.2.2 Betrachtung der Abstufung in Kooky 1
3.2.3 Betrachtung der Sprachaufnahme in Kooky 1
3.3 Vergleich und Bewertung der Ergebnisse
3.3.1 Vergleich der Kriterien zur Auswahl
3.3.2 Vergleich der Kriterien zur Abstufung
3.3.3 Kriterien zur Sprachaufnahme
3.4 Stärken und Schwächen der Lernprogramme
3.4.1 Tell me more kids
3.4.2 Kooky 1

4 Fazit

5 Literaturverzeichnis

6 Internetressourcen

7 Verwendete Lernprogramme

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Das Hauptmenü von Tell me more kids

Abbildung 2: Das Wörterbuch mit den 31 Wortfeldern

Abbildung 3: Das Wortfeld My clothes

Abbildung 4: Das Hauptmenü von Kooky 1

Abbildung 5: Das Ausgangsbild der Lektion 7 Drinks

1 Einleitung

Die vorliegende Arbeit untersucht die Vermittlung von Wortschatzelementen in Lernprogrammen für den Englischunterricht der Klasse 3. Das Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines allgemein gültigen Kriterienkataloges, mit dem die Vermittlung von Wortschatzelementen in Lernprogrammen untersucht und bewertet werden kann. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf der Auswahl und Abstufung der Wortschatzelemente sowie der Sprachaufnahmephase. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Analyse und Bewertung von ausgesuchten Lernprogrammen hinsichtlich der Wortschatzvermittlung anhand des Kriterienkataloges. Die Ergebnisse zeigen die Stärken und Schwächen der untersuchten Lernprogramme. Der Kriterienkatalog soll außerdem Anforderungen an die Autoren und Entwickler von Englischlernprogrammen im Bereich der Wortschatzvermittlung stellen.

Eine kritische Prüfung der Lernprogramme ist durch die steigende Anzahl von neuen Programmen für den frühbeginnenden Englischunterricht notwendig geworden. Viele Verlage haben auf die fast flächendeckende Einführung[1] des frühbeginnenden Englischunterrichts an den Grundschulen in Deutschland mit einem breiten Spektrum an neuen Materialien reagiert. Neben den herkömmlichen Materialien berücksichtigen die meisten Verlage die verstärkte Nutzung der elektronischen Medien in den Schulen und zu Hause und bringen zusätzlich Lernprogramme für den frühbeginnenden Englischunterricht auf den Markt. Mit diesen Lernprogrammen, die oft von den Eltern als motivierende Alternative zu Büchern gesehen werden, sollen die Schüler[2] mit Spaß und Freude sowie kinderleicht und mühelos Englisch lernen. Viele der Lernprogramme sind nicht nur für Grundschüler oder als Begleitmaterial für Lehrwerke konzipiert. Mittlerweile gibt es auch Englischlernprogramme für Kinder ab vier oder fünf Jahren[3], die „spielerisch und abwechslungsreich – ideal für den frühen Einstieg“[4] in die englische Sprache konzipiert wurden. Gründe dafür liegen einerseits bei den Eltern, die wollen, dass ihre Kinder schon vor dem Eintritt in die Schule Englisch lernen und andererseits in unserer Gesellschaft, in der das Können von mindestens einer Fremdsprache zu den grundlegenden Kulturtechniken wie Lesen und Schreiben gehört. Diese Entwicklung ist grundsätzlich als positiv zu betrachten, aber bei der Umsetzung weisen viele Programme eine mangelnde didaktische Qualität auf[5] und versuchen, dieses Manko mit technischen Raffinessen zu überdecken. Es ist fraglich, inwieweit diese Programme das Sprachkönnen der Schüler fördern und nicht nur eine „nette Spielerei“ sind. Auch die Programme der renommierten Schulbuchverlage sind nicht immer optimal gestaltet. Fehlende oder schlecht konzipierte Rahmenpläne und zum Teil sehr unterschiedliche Konzeptionen des frühbeginnenden Englischunterrichts in den einzelnen Bundesländern erschweren die Lage für die Hersteller, didaktisch hochwertige Lernprogramme für Grundschulkinder zu entwickeln. Viele Lernprogramme über- oder unterfordern die Schüler, was zur Folge hat, dass diese keine sprachlichen Erfolge erzielen.

1.1 Auswahl der Lernprogramme

Diese Arbeit untersucht die Wortschatzvermittlung in Englischlernprogrammen für die dritte Klasse. Zurzeit sind viele verschiedene Lernprogramme für Kinder im Grundschulalter erhältlich und bereits für die nächsten Monate sind elf weitere Programme angekündigt[6]. Da die genaue Analyse und Bewertung eines Lernprogramms sehr viel Zeit kostet, muss eine Auswahl aus den verfügbaren Programmen getroffen werden. Die bereits erschienenen Lernprogramme lassen sich in lehrwerksbezogene und lehrwerksunabhängige Lernprogramme unterteilen. Es erscheint sinnvoll, aus jeder Gruppe ein Programm auszuwählen. Die Kategorie der lehrwerksbezogenen Lernprogramme beschränkt sich momentan auf Kooky’s Early English Course 1 (im Nachfolgenden Kooky 1 genannt) und Lollipop Englisch 1 von Cornelsen und Bumblebee 1 von Schroedel. Ich habe mich für Kooky 1 entschieden, da dieses Lernprogramm aufgrund der guten Programmstruktur und Handhabung am Besten für eine genaue Analyse geeignet ist und das dazugehörige Lehrwerk an vielen Schulen verwendet wird. Das Lehrwerk Kooky 1 ist vom Verlag für die dritte Klasse konzipiert, das Lernprogramm Kooky 1 für Kinder ab sieben Jahren. Hiermit will der Verlag wahrscheinlich das Lernprogramm einer größeren Zielgruppe zugänglich machen. Im Englischunterricht der Berliner Grundschulen würde dieses Programm aber erst in der dritten Klasse verwendet werden, da dies das erste Lernjahr für den frühbeginnenden Englischunterricht in Berlin ist. Außerdem umfasst das Lernprogramm im Wesentlichen die Themen des Lehrwerkes Kooky 1, was den Einsatz in der dritten Klasse sinnvoll erscheinen lässt. Das ausgewählte Lernprogramm aus der Kategorie der eigenständigen Programme sollte demzufolge auch für Kinder der gleichen Altersstufe konzipiert sein, um einen Vergleich beider Programme zu ermöglichen. Ich habe mich für das Lernprogramm Tell me more kids 5-7 Englisch kinderleicht mit Julius und Calico (im Nachfolgenden Tell me more kids genannt) von Cornelsen entschieden, da dies ein bekanntes und mit vielen Preisen und Auszeichnungen[7] bewertetes Lernprogramm ist. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass, obwohl beide Lernprogramme nicht explizit für die Altersgruppe der Neun- bis Zehnjährigen konzipiert wurden, sie sich trotzdem für die exemplarische Untersuchung der Wortschatzvermittlung in Lernprogrammen für den Englischunterricht der Klasse 3 eignen.

Beide Programme vollständig nach fachdidaktischen Gesichtspunkten zu bewerten, würde den Rahmen dieser Examensarbeit überschreiten. Aus diesem Grund wird nur ein Teilelement, die Vermittlung von Wortschatzelementen, analysiert und überprüft. Die Auswahl des Teilgebietes Wortschatz erweist sich als angebracht, da viele Lernprogramme den Schwerpunkt auf die Vermittlung von Wortschatzelementen setzen. Alle Ergebnisse dieser Arbeit sind demzufolge ausschließlich für den Bereich der Wortschatzvermittlung gültig.

1.2 Begrenzung des Themas

Die Vermittlung von Wortschatzelementen umfasst die Bereiche der Auswahl, Abstufung und Darbietung, welche wiederum in die Phasen Sprachaufnahme, Sprachverarbeitung und Sprachanwendung untergliedert wird. Einen Kriterienkatalog für alle fünf Bereiche zu erstellen, inklusive der Überprüfung der einzelnen Kriterien, wäre für diese Arbeit zu umfangreich. Daher beschränkt sich der Kriterienkatalog und dessen Überprüfung auf die drei Bereiche Auswahl, Abstufung und Sprachaufnahme. Für diese Begrenzung sprechen mehrere Gründe. Die Sprachaufnahme ist zum einen eine besonders entscheidende Phase der Unterrichtsgestaltung bei der Wortschatzvermittlung und zum anderen ist sie grundlegend für alle nachfolgenden Phasen. Misslingt die Sprachaufnahme, kann eine gezielte Wortschatzvermittlung nicht mehr stattfinden. Des Weiteren sind die Sprachanwendung und Sprachverarbeitung zwei höchst komplexe und umfangreiche Phasen. Die vielen Wiederholungen und die zyklisch wiederkehrende Einübung der neuen Wortschatzelemente bis hin zum Transfer würden zu viele Kriterien ergeben, die in der vorgegebenen Zeit nicht ausführlich genug untersucht werden können.

1.3 Gliederung der Arbeit

Die Arbeit gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil und beinhaltet darüber hinaus ein abschließendes Fazit. Im ersten Teil werden unter dem Punkt theoretische und fachdidaktische Aspekte die Kennzeichen des Englischunterrichts der dritten Klasse dargestellt und die Bedeutung von Wortschatzelementen sowie deren Vermittlung nach fachdidaktischem Kenntnisstand erläutert. Aus diesen Erkenntnissen entsteht ein Kriterienkatalog, der die wichtigsten Merkmale der Auswahl, Abstufung und Sprachaufnahmephase der Wortschatzvermittlung unter Berücksichtigung der methodisch notwendigen und spezifischen Merkmale des frühbeginnenden Englischunterrichts der Klasse 3 nennt. Zusätzlich werden die ausgewählten Lernprogramme beschrieben, um dem Leser einen Einblick in die Programme und deren Aufbau zu ermöglichen. Mit dem Kriterienkatalog werden im praktischen Teil die beiden Lernprogramme untersucht und bezüglich der Wortschatzvermittlung beurteilt. Hierbei wird auch die Auswahl des Wortschatzes der Lernprogramme bewertet. Dies geschieht mithilfe der von Mindt und Schlüter erstellten Wortlisten für den frühbeginnenden Englischunterricht[8] und dem British National Corpus (BNC). Somit soll festgestellt werden, inwieweit der Wortschatz den Redebedürfnissen der Grundschulkinder entspricht sowie altersangemessen und relevant für den weiterführenden Englischunterricht der Sekundarstufe I ist. Das abschließende Fazit fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen.

2 Theoretische und fachdidaktische Aspekte

Um eine theoretische Grundlage für die Erstellung des Kriterienkataloges zu schaffen, wird in diesem Kapitel die Vermittlung von Wortschatzelementen nach fachdidaktischem Kenntnisstand erläutert. Dabei werden insbesondere der frühbeginnende Englischunterricht und die Rolle der Medien näher betrachtet. Aus den gewonnenen Erkenntnissen entsteht der Kriterienkatalog. Er soll eine allgemeine Bewertung von Lernprogrammen für den Frühbeginn ermöglichen. Weiterhin werden das Lernen mit Lernprogrammen sowie die zu untersuchenden Programme beschrieben.

2.1 Die Kennzeichen des frühbeginnenden Englischunterrichts

Für den frühbeginnenden Englischunterricht gibt es eine spezielle Didaktik, die sich mit dem Lehren der englischen Sprache in der Grundschule befasst, da der Unterricht in den Klassen 3 und 4 keine bloße Vorverlegung des Stoffes der Klasse 5 darstellt. Es wurden Methoden entwickelt, welche die spezifischen Bedürfnisse der noch sehr jungen Schüler berücksichtigen. Mit dem Beginn der zweiten Hochphase des Englischunterrichts an den Grundschulen in den 90er Jahren entstanden viele verschiedene Konzepte mit sehr unterschiedlichen Zielsetzungen. Mit der Zeit hat sich das Prinzip des ergebnisorientierten Englischunterrichts an den Grundschulen als effektiv und sinnvoll erwiesen, wenn es um die systematische Vermittlung von Sprachkönnen in der Grundschule geht. Aus diesem Grund werden im Rahmen dieser Arbeit die Kennzeichen, Ziele und Methoden, sowie die Rolle der Sprachelemente und der Fertigkeiten in Hinblick auf einen ergebnisorientierten Englischunterricht beschrieben, wie er auch von Mindt und seinen Kollegen gefordert und an der Freien Universität Berlin im Bereich Didaktik gelehrt wird.[9]

Der Sinn und Zweck des frühbeginnenden Englischunterrichts ist die Vermittlung von elementaren Grundfertigkeiten in der englischen Sprache mit dem Ziel, den Schülern eine grundlegende Kommunikationsfähigkeit zu ermöglichen. Der Unterricht ist nach sorgfältig ausgewählten und abgestuften Lernzielen organisiert, um somit eine Fortführung in der fünften Klasse zu gewährleisten. Des Weiteren passt er sich an die Bedürfnisse der Grundschulkinder an und orientiert sich stark an ihren Interessen und Wünschen. Die Themen sind altersangemessen und helfen den Schülern, mit der neuen Sprache handeln und kommunizieren zu lernen. Der Englischunterricht in der Grundschule folgt den Prinzipien des ganzheitlichen und handlungsorientierten Lernens und zeichnet sich durch eine hohe Schüleraktivität aus. Die kindgerechten Methoden zeigen sich vor allem im Lernen mit Bewegungen, Spielen und Liedern sowie Geschichten und Rollenspielen. Rituale am Anfang der Stunde oder zu besonderen Anlässen helfen den Schülern, sich leichter auf die englische Sprache einzustellen. Häufige Wechsel der Sozial- und Arbeitsformen, sowie der Einsatz von abwechslungsreichen und authentischen Medien und Materialien wirken sich positiv auf die Motivation der jungen Schüler aus und berücksichtigen ihre geringe Konzentrationsfähigkeit. Wichtig ist die ständige Wiederholung und Erweiterung der bereits gelernten Sprachelemente in verschiedenen Situationen. Der Unterricht sollte in kleinen Schritten voranschreiten und eine langsame Steigerung der Anforderungen vorsehen. Außerdem muss der Lehrer auf das unterschiedliche Können der Schüler Rücksicht nehmen. In den zumeist heterogenen Grundschulklassen sollten den Schülern differenzierte Übungsmöglichkeiten angeboten werden, damit sie ihren Fähigkeiten entsprechend gefördert werden.

Die Unterrichtssprache im frühbeginnenden Englischunterricht ist zum größten Teil Englisch und besonders der allgemeine Klassenraumdiskurs sollte in englischer Sprache stattfinden. Die Schüler bekommen dadurch schon frühzeitig die Gelegenheit, sich in die fremde Sprache einzuhören und sich an ihren Klang zu gewöhnen. Zusätzlich ist die neue Sprache somit von Anfang an Kommunikationsmittel und nicht nur Lerngegenstand. Da das Lernen der neuen Sprache an das Vorwissen und die Interessen der Schüler anknüpfen soll, kann das nähere Umfeld der Schüler als Ausgangspunkt für einen einsprachigen Unterricht gewählt werden. Die Einsprachigkeit ist aber nicht zwingend und die Muttersprache sollte bei Verständnisschwierigkeiten verwendet werden.[10] Neben den kognitiven Lernzielen werden auch affektiv-emotionale Lernziele im frühbeginnenden Englischunterricht bedacht. Man erwartet

[...] vom Umgang mit fremder Kultur, von den kulturellen Lernerfahrungen der Kinder grundlegende Einsichten in kulturelle Zusammenhänge und eine offene, verstehensorientierte Einstellung zur eigenen und fremden Kultur.[11]

2.1.1 Rolle der Fertigkeiten

Die vier Fertigkeiten Hörverstehen, Sprechen, Lesen und Schreiben haben im frühbeginnenden Englischunterricht einen anderen Stellenwert als im Englischunterricht der Sekundarstufe I. Im frühbeginnenden Englischunterricht hat das didaktische Prinzip Primat des Mündlichen [12] eine besondere Bedeutung, da die Fähigkeit, in Englisch kommunizieren zu können, das Hauptziel des Englischunterrichts ist. Zu Beginn des Englischunterrichts in der dritten Klasse werden die mündlichen Fertigkeiten Hörverstehen und Sprechen mehr geübt als die schriftlichen Fertigkeiten Lesen und Schreiben. Trotzdem gibt es kein isoliertes Üben von einzelnen Fertigkeiten, da sich alle Fertigkeiten aufeinander beziehen und gegenseitig beeinflussen.[13]

2.1.1.1 Mündliche Fertigkeiten

Das Hörverstehen ist eine der Grundfertigkeiten des frühbeginnenden Englischunterrichts. Besonders zu Beginn des Unterrichts sollte den Schülern die Möglichkeit gegeben werden, sich in die Lautung der fremden Sprache einzuhören. Dazu ist es hilfreich, wenn der Lehrer seine Aussagen durch Gestik, Mimik und visuelle Medien unterstützt, welche besonders für lernschwache Schüler notwendige Verständnishilfen darstellen. Beim Hörverstehen müssen die Schüler Laute erkennen und voneinander unterscheiden lernen, sowie Wörter aus dem Lautstrom isolieren und ihre Bedeutung entschlüsseln. Erst wenn diese Fähigkeiten erreicht sind, kann anschließend das Globalverstehen von Geschichten geübt werden.[14] Neben dem Hörverstehen ist das Sprechen eine weitere bedeutende Fertigkeit auf dem Weg zu einer interkulturellen Kommunikationsfähigkeit. Nicht alle Schüler wollen sofort englische Wörter und Sätze nachsprechen. Ihnen muss die Möglichkeit gegeben werden, sich anfangs nur hörend am Englischunterricht zu beteiligen. Durch das gemeinsame Singen und Aufsagen von Liedern,Chants und Reimen sollen möglichst oft alle Schüler spielerisch die Aussprache der neuen Laute in der Gruppe üben.[15] Mindt und Schlüter unterscheiden zwischen dem reproduktiven und dem produktiven Sprechen, wobei das reproduktive Sprechen dem produktiven vorausgeht.[16] Gemeinsam in der Gruppe oder alleine sollen die Schüler die neuen Wörter erst mitsprechen und später nachsprechen, um somit stufenweise zum eigenständigen Sprechen zu gelangen.

2.1.1.2 Schriftliche Fertigkeiten

Die schriftlichen Fertigkeiten Lesen und Schreiben werden in der dritten Klasse noch nicht systematisch geübt. Anfangs hat das Lesen von Einzelwörtern und das Wiedererkennen von Wörtern und Sätzen eine stützende Funktion. Das Schreiben begrenzt sich auf Einzelwörter und Namen. Erst im Verlauf des Englischunterrichts und mit zunehmendem Sprachkönnen wird das Lesen und Schreiben stärker einbezogen. Es sollte darauf geachtet werden, dass das Schriftbild den Schülern erst dann präsentiert wird, wenn sie über die korrekte Artikulation des Wortes verfügen. Andernfalls kann es zu Schwierigkeiten bei der Aussprache kommen. Analog verhält es sich mit dem Schreiben. Dies darf erst geübt werden, wenn die Schüler die Wörter fehlerfrei lesen können. Auf jeden Fall darf die unterstützende Funktion des Schriftbildes nicht unbeachtet bleiben und sollte den Schülern zugänglich gemacht werden. Das Schriftbild ermöglicht den Schülern Einblicke in die Struktur der englischen Sprache zu bekommen und hilft ihnen, den Lautstrom der gesprochenen Sprache zu segmentieren. Durch den Mutterspracherwerb kennen die Schüler die Hilfsfunktion des Schriftbildes für das Merken von neuen Wörtern. Es wurde festgestellt, dass sich Schüler bei einem völlig schriftlosen Englischunterricht selbst Schriftbilder ausdenken, um sich Notizen zu machen.[17]

2.1.2 Rolle der Sprachelemente

Die vier Sprachelemente Aussprache, Wortschatz, Grammatik und Sprachfunktionen sollen alle im Englischunterricht der Grundschule berücksichtigt werden. Insbesondere die Aussprache muss gleich von Beginn an im Englischunterricht geübt werden, damit die Schüler die Besonderheiten der englischen Aussprache erkennen und von der deutschen unterscheiden lernen. Frühzeitig sollten ihnen aber auch Wortschatzelemente, Sprachfunktionen und grammatische Strukturen vermittelt werden, mit denen sie dann kommunikativ umgehen können. Die Übung der Sprachelemente muss in für die Schüler motivierenden Situationen geschehen und darf nicht zum isolierten Lerngegenstand werden, da im frühbeginnenden Englischunterricht das spielerische Lernen der Sprache im Vordergrund steht. Die vermittelten Sprachelemente bilden eine ausbaufähige Grundlage, an die später in der Sekundarstufe I angeknüpft werden kann.

2.1.2.1 Aussprache

Die Aussprache ist einer der Schwerpunkte im frühbeginnenden Englischunterricht, da diese Fertigkeit ein grundlegendes Fundament des Sprachenlernens darstellt. Der Lehrer muss über eine sehr gute Aussprache verfügen und Aussprachefehler der Schüler erkennen sowie Hilfestellungen zur korrekten Aussprache geben. Zu dem Ziel der elementaren Kommunikationsfähigkeit zählt eine phonemisch korrekte Aussprache. Eine lauttreue Wiedergabe von phonetischen Variationen innerhalb eines Phonembereichs[18] ist nicht bei allen Schülern zu erreichen. Aufseiten des Lehrers ist dies aber unbedingte Voraussetzung für eine gute und akzentfreie Aussprache. Die Schüler imitieren die Aussprache ihres Sprachvorbildes. Falls diese fehlerhaft ist, übernehmen sie die falsche Aussprache des Lehrers. Schwerwiegende Aussprachefehler, die nicht gleich vom Lehrer korrigiert werden, lassen sich im späteren Verlauf des Englischunterrichts nur schwer beheben. Der Lehrer sollte aber auch vermeiden, jeden Fehler der Schüler zu verbessern, da sie sonst die Freude am Unterricht verlieren. Timm fordert „message before accuracy[19], solange die Sprachäußerung verständlich ist. Schwierigkeiten bei der Aussprache können vom Lehrer mit gezielten Ausspracheübungen und Hilfestellungen wie z.B. die Beschreibung der Position der Zunge bei [7] und [0] behoben werden. Im spielerischen Englischunterricht können Reime und Lieder dazu beitragen, mit den Schülern unbewusst sowie mit Spaß und Freude die Artikulation der englischen Laute zu üben. Dialoge und Rollenspiele ermöglichen das gleichzeitige Lernen von Sprachmustern durch mehrere Schüler. Der Lehrer muss in seinem Unterricht möglichst jedem einzelnen Schüler die Gelegenheit bieten, die neuen Sprachstrukturen zu üben. Ebenso ist die Wiederholung der Aussprache von bereits gelernten Wörtern und neuen Wortschatzelementen wichtig.

2.1.2.2 Wortschatz

Der zu erlernende Wortschatz ist abhängig von den Themen und Inhalten des Englischunterrichts. Diese sollten der Lebenswelt und den Interessen der Schüler entsprechen. Um den primären Redebedürfnissen der Schüler nachzukommen, ist es notwendig, den Schülern Wortschatzelemente beizubringen, die es ihnen ermöglichen, Äußerungen über sich und andere in für sie bedeutsamen Situationen zu machen. Zumeist ist das Lernen von ausgewählten Wortschatzelementen, mit denen die Schüler eine wirkliche Kommunikationsfähigkeit erreichen können, effektiver, als das Lernen von unzähligen Wörtern zu einzelnen Themen.[20]

2.1.2.3 Grammatik

Die Didaktik des ergebnisorientierten Englischunterrichts fordert die Behandlung von grammatischen Themen im frühbeginnenden Englischunterricht im Sinne einer grammatischen Progression. Grammatik strukturiert die Sprache und somit ist dieses Grundelement für die elementare Kommunikation notwendig, damit die Schüler die Möglichkeit haben, kreativ mit der neuen Sprache umzugehen. Ohne elementare Grammatikkenntnisse ist das Erlernen der Sprache für die Schüler sehr schwierig, da sie in diesem Fall selbst Regeln erstellen müssen. Da Grammatik allgemein, produktiv und übertragbar ist, können die Schüler mit einer grammatischen Struktur viele verschiedene Sprachabsichten realisieren und produzieren. Die Schüler sollten nicht mit Regelwissen und komplizierter Grammatik überfordert werden, sondern durch die Grammatik Einblicke in die Struktur der englischen Sprache bekommen, die es ihnen ermöglicht, sie leichter und besser zu erlernen. Durch eine sorgfältige und übersichtliche Strukturierung des Lerngegenstandes lernen die Schüler unbewusst die grammatischen Strukturen.

2.1.2.4 Sprachfunktionen

Die Sprachfunktionen bilden ein Repertoire für wiederkehrende und ritualisierte Sprachsituationen mit gleichem Inhalt und Charakter. Jedes Redemittel muss wie ein neues Wortschatzelement gelernt werden, da die Bedeutung der Redemittel nicht durch die lexikalische oder grammatikalische Analyse der einzelnen Wörter erschlossen werden kann. Im ergebnisorientierten Englischunterricht werden nur solche Sprachfunktionen als eigenständige Sprachelemente vermittelt, die sich nicht aus Grammatik oder Lexik ergeben und deren Eigenbedeutung sich nicht aus der Summe der Einzelbedeutungen erschließen lässt. Bei allen anderen Sprachfunktionen werden den Schülern die Zusammenhänge zwischen Wörtern und Grammatik gezeigt, damit sie die Möglichkeit erhalten, die Strukturen in anderen Zusammenhängen anzuwenden. Die zu erlernenden Sprachfunktionen müssen wie die Wortschatzelemente in der Kindersprache von Bedeutung sein.

2.1.3 Rolle der Medien im frühbeginnenden Englischunterricht

Medien spielen im frühbeginnenden Englischunterricht eine bedeutende Rolle, da sie das Lernen über verschiedene Wahrnehmungskanäle ermöglichen. Freudenstein stellt fest, dass Medien den Unterricht optimieren und nennt verschiedene Funktionen des Medieneinsatzes. Medien unterstützen den Lehrer bei der Unterrichtsgestaltung und erleichtern aufgrund ihrer Anschaulichkeit die Arbeit mit neuen Sprachmitteln. Sie helfen dem Lehrer, schon mit Anfängern einen einsprachigen Unterricht zu gestalten. Außerdem ermöglichen sie eine Begegnung mit der englischen Aussprache und Intonation von Muttersprachlern und können landeskundliche Informationen vermitteln. Mithilfe von Medien kann ein methodisch abwechslungsreicher Unterricht stattfinden, der die Schüler motiviert. Medien sind grundlegend für einen schüleraktiven und handlungs-orientierten Unterricht[21] und dürfen somit auch im frühbeginnenden Englischunterricht nicht unberücksichtigt bleiben.

Die Medien, die im frühbeginnenden Englischunterricht zum Einsatz kommen, können nach dem Wahrnehmungskanal in auditive, visuelle, audiovisuelle und interaktive Medien eingeteilt werden. Um die Lernprogramme von den anderen Medien abzugrenzen, wird ein Überblick über die verschiedenen Medien gegeben. Dabei beziehe ich mich im Folgenden (Kapitel 2.1.3.1-2.1.3.4), wenn nicht anders erwähnt, auf Klippel, die einen Überblick über den Einsatz und die Verwendung der verschiedenen Medien gibt.[22]

2.1.3.1 Auditive Medien

Zu den auditiven Medien zählen Kassetten, CDs und das Radio. Der Vorteil der auditiven Medien ist, dass die Schüler das Englisch eines Muttersprachlers hören und somit andere Sprachvorbilder und Akzente als die des Lehrers kennen lernen. CDs und Kassetten haben als Produktmedien[23] den weiteren Vorteil, dass sie beliebig oft abgespielt werden können. Der Nachteil der auditiven Medien ist die fehlende visuelle Unterstützung des Gesagten und der zum Teil starke und somit schwer zu verstehende Akzent des Sprechers. Besonders am Anfang des Englischunterrichts wird es den Schülern sehr schwer fallen, das Gesagte zu verstehen, da sie den Sprecher nicht sehen können. Aus diesem Grund ist der Einsatz von auditiven Medien ohne zusätzliche visuelle Unterstützung in Form von Bildern, Gestik oder Mimik im frühbeginnenden Englischunterricht nur eingeschränkt zu empfehlen. Das Erstellen von auditiven Medien kann hingegen schon von jüngeren Schülern durchgeführt werden. Sie können z.B. Dialoge oder Lieder auf Kassette aufnehmen.

2.1.3.2 Visuelle Medien

Die visuellen Medien haben einen großen Stellenwert im Englischunterricht der Grundschule. Sie helfen einen einsprachigen Unterricht durchzuführen und dienen der Anschaulichkeit sowie der Demonstration bei der Semantisierung neuer Wortschatzelemente. Zu den visuellen Medien zählen Realgegenstände, Bild- und Wortkarten, Fotos, (Tafel-)Zeichnungen, Bücher, OH-Folien sowie Lehrwerke und Arbeitsbogen. Die Realgegenstände sind mit die wichtigsten Medien im frühbeginnenden Englischunterricht, da sie durch ihre Eindeutigkeit vielseitig einsetzbar sind und den Schülern Handlungsmöglichkeiten bieten, so können sie z.B. als Requisiten in Rollenspielen verwendet werden. Die Handpuppe ist ein besonderer Realgegenstand, da sie eine bedeutende Funktion entweder als Gesprächspartner des Lehrers oder als Sprecher für zurückhaltende Schüler einnehmen kann. Mit der Handpuppe kann der Lehrer gemeinsam Dialoge vorspielen, Arbeits- und Spielanweisungen demonstrieren, neue Sprachelemente präsentieren oder Schwieriges wiederholen.[24]

2.1.3.3 Audiovisuelle Medien

Audiovisuelle Medien stellen eine gute Kombination von auditiven und visuellen Medien dar. Hierzu zählen vor allem Fernsehfilme und Videos. Diese können nur bedingt im frühbeginnenden Englischunterricht eingesetzt werden, da sie zumeist für Muttersprachler produziert werden und somit eine zu hohe Sprechgeschwindigkeit und zu schwieriges Vokabular verwenden. Mittlerweile gibt es aber Lehrwerke, die Videos anbieten, die speziell für den Einsatz im frühbeginnenden Englischunterricht vorgesehen sind.[25] Audiovisuelle Medien eignen sich für viele verschiedene Lerntypen, da sie mehrere Wahrnehmungskanäle ansprechen.

2.1.3.4 Interaktive Medien

Neu sind interaktive Medien, die immer mehr an Bedeutung gewinnen. Hierzu zählen in erster Linie CD-ROMs mit verschiedenen Typen von Lernprogrammen und Internetanwendungen. Die interaktiven Medien verbinden viele Vorzüge der anderen Medien und können u.a. die Kommunikation mit Muttersprachlern ermöglichen. Für den frühbeginnenden Englischunterricht gibt es viele verschiedene CD-ROMs, mit denen die Schüler spielerisch ohne den Lehrer üben können. Sie zeichnen sich oft durch ansprechende Grafik und die gleichzeitige Verfügbarkeit von visuellen und auditiven Elementen aus. E‑Mail‑Projekte oder Internetrecherchen können mit jüngeren Schülern nicht durchgeführt werden, da sie die Voraussetzungen, auf englisch schreiben und lesen zu können, nicht erfüllen.

[...]


[1] Spätestes mit dem Beginn des Schuljahres 2005 wird in ganz Deutschland frühbeginnender Englischunterricht stattfinden. Vgl. Baer 2002:113.

[2] Zugunsten der leichteren Lesbarkeit wird in dieser Arbeit auf Doppelbezeichnungen (männlich - weiblich) verzichtet.

[3] Programme für Kinder ab vier sind z.B. Addy Junior Englisch von Vivendi oder Clicking Kids von Hueber.

[4] PONS Kiddies 2002: Rückseite der Verpackung.

[5] Vgl. Rüschoff 2003:427.

[6] Stand April 2003. Eine genaue Auflistung der Lernprogramme befindet sich im Anhang.

[7] Tell me more kids wurde 2001 z.B. vom Kindersoftwareratgeber ausgezeichnet und erhielt die Comenius Medaille.

[8] Vgl. Mindt/Schlüter 2003:63-67.

[9] Viele Informationen über den frühbeginnenden Englischunterricht entnehme ich Aufzeichnungen aus dem Seminar „Einführung in den frühbeginnenden Englischunterricht“ von Herrn Prof. Dr. Mindt, das im Wintersemester 2001/2002 an der Freien Universität Berlin stattfand.

[10] Vgl. Mindt/Schlüter 2003:27f. und Klippel 2000:29.

[11] Klippel 2000:39.

[12] Vgl. Schmidt-Schönbein 2001:66.

[13] Vgl. Klippel 2000:22f.

[14] Vgl. Schmidt-Schönbein 2001:65.

[15] Vgl. Klippel 2000:23.

[16] Vgl. Mindt/Schlüter 2003:43.

[17] Vgl. Wunsch 2002:129.

[18] Zum Beispiel das englische [ r ] oder das helle [ l ] im Vergleich zum dunklen [ł], die zwar keinen Bedeutungsunterschied zur Folge haben, aber zu einer akzentfreien Aussprache gehören. Vgl. hierzu Mindt/Schlüter 2003: 60f.

[19] Timm; zit. n. Schmidt-Schönbein 2001:123.

[20] Vgl. Schmidt-Schönbein 2001:72.

[21] Vgl. Freudenstein 1995:289.

[22] Vgl. Klippel 2000:33f.

[23] Zur Definition von Prozess- und Produktmedien vgl. Erdmenger 1997:16ff.

[24] Zum Einsatz der Handpuppe vgl. Klippel 2000:31.

[25] Vgl. Gerngross/Puchta 2001.

Details

Seiten
81
Jahr
2003
ISBN (eBook)
9783638634427
ISBN (Buch)
9783638675666
Dateigröße
956 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v73175
Institution / Hochschule
Freie Universität Berlin – Fachdidaktik Englisch
Note
1,00
Schlagworte
Vermittlung Wortschatzelementen Lernprogrammen Englischunterricht Grundschule Software Tell me more Kooky Frühbeginnender Englischunterricht

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Titel: Die Vermittlung von Wortschatzelementen in Lernprogrammen für den Englischunterricht der Klasse 3