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Pränatale Risikofaktoren als Thema für sozialpädagogische (Gesundheits-) Beratung

Hausarbeit 2006 30 Seiten

Sozialpädagogik / Sozialarbeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Zum Begriff und zur Bedeutung von Beratung

2. Pränatale Einflüsse von Drogen/Alkohol auf die Entwicklung des ungeborenen Kindes
2.1 Alkoholkonsum
2.1.1 Symptome von FAS
2.1.1.1 Das Herz
2.1.1.2 Das Skelett
2.1.1.3 Verhaltensauffälligkeiten
2.1.1.4 Schlaf-Wach-Rhythmus
2.1.1.5 Konzentration/Lernverhalten
2.1.1.6 Soziales Verhalten

3. Zwischenbilanz

4. Prävention durch Beratung von Schwangeren
4.1 Einstellungen und Kenntnisse von Frauen zum Alkoholkonsum
4.2 Zielgruppe für die Prävention
4.3 Aufklärung und öffentliche Gesundheitsförderung
4.4 Prävention von FAS und FAE
4.5 Beratung von Schwangeren

5. Gesundheitsberatung
5.1 Eine ausschließlich klinische Aufgabe?
5.2 Abschließende Überlegungen zur Bedeutung sozialpädagogischer Beratung alkoholkonsumierender Frauen in der Schwangerschaft

6. Fazit

Literaturverzeichnis

Einleitung

Die vorliegende Erarbeitung handelt von pränatalen Risikofaktoren als Thema für die sozialpädagogische (Gesundheits-) Beratung. Im Rahmen dieser Ausführungen wird es zunächst um den Begriff und die Bedeutung von Beratung im Allgemeinen gehen. Anschließend werden pränatale Einflüsse von Drogen/Alkohol auf die Entwicklung des ungeborenen Kindes thematisiert. Dieser Aspekt wird darauf aufbauend konkretisiert indem dann der schädliche Alkoholkonsum während der Schwangerschaft beleuchtet wird. Vor allem wird dabei die Alkoholembryopathie in den Mittelpunkt der Erarbeitungen rücken: deren Symptome und Auswirkungen auf das Herz, das Skelett, das Verhalten, den Schlaf- Wach- Rhythmus, die Konzentration und das soziale Verhalten als Beispiele neben vielen anderen Negativfolgen. Eine Zwischenbilanz wird den ersten und den zweiten Teil der Hausarbeit trennen und ermöglicht eine Rückschau auf das bis dahin Erarbeitete und begründet die Notwendigkeit einer Beratung von schwangeren Frauen.

Der zweite Teil der Hausarbeit befasst sich mit der Prävention durch Beratung von Schwangeren. Um diesen Aspekt hinreichend erfassen zu können, werden zunächst Kenntnisse und Einstellungen von Frauen zum Alkoholkonsum vorgestellt. Folgend wird die Zielgruppe für die Prävention, die Aufklärung und öffentliche Gesundheitsförderung und die Prävention von Alkoholembryopathie erarbeitet. Dieser zweite Teil der Arbeit mündet dann in die Thematisierung von Beratung von Schwangeren.

Um die beiden Teile der Ausführungen zu verbinden folgt nun die Diskussion um die Gesundheitsberatung. Anfangs wird die Gesundheitsberatung vorgestellt um dann zu untersuchen ob es sich dabei um eine ausschließlich klinische Aufgabe handelt oder ob auch eine sozialpädagogische Beratung in diesem Feld einen Platz finden kann. In einem letzten Schritt sollen abschließende Überlegungen zur Bedeutung sozialpädagogischer (Gesundheits-) Beratung alkoholkonsumierender Frauen in der Schwangerschaft angestellt werden.

Eine Fazit als persönliche Schlussbetrachtung und Wertung der Erarbeitungen wird die Arbeit beenden und abrunden.

1. Zum Begriff und zur Bedeutung von Beratung

Der Begriff Beratung in der Sozialen Arbeit kennzeichnet eine zentrale Aufgabe in allen Tätigkeitsbereichen Sozialer Arbeit, aber auch einen spezialisierten Beruf. Beratung findet statt zwischen Berater und Ratsuchendem, wobei Klienten Einzelpersonen, Gruppen oder Organisationen sein können. „Idealtypisch ist Beratung ein spezifisch strukturierter, klientenzentrierter und zugleich problem- oder sachorientierter kommunikativer Verständigungsprozess, der methodisch, theoretisch, axiologisch und wissenschaftstheoretisch begründet und durch empirische Forschung bezüglich seiner Wirkungen und Nebenwirkungen kontinuierlich überprüft wird.“[1] Der Beratungsprozess ist offen (durch die Verständigungsorientierung), die Ergebnisse nicht vorhersehbar, sondern mit den Klienten erst auszuhandeln. Die Bedeutung der Verständigungsorientierung für den Beratungsprozess ist fundamental, wenn graduell auch unterschiedlich. Denn Beratung ist auf einem Kontinuum angesiedelt, dass durch die beiden Aspekte „Mangeln an Wissen“ und „Mangel an Entscheidungsfähigkeit“ begrenzt ist. Damit ist konkrete Beratung auf diesem Kontinuum schwerpunktmäßig zuzuordnen: dient also der Information- und Wissensvermittlung (z.B. Gesundheitsberatung!) oder der Förderung psychosozialer Kompetenzen (z.B. Suchtberatung). Praktisch geht es aber immer um die Verknüpfung dieser beiden Aspekte. Dann integriert z. B. die psychosoziale Beratung den informativen Aspekt. Als Beratung kann man einen Prozess nicht nennen, wenn er auf der einen Seite eine rein sachliche Auskunft enthält oder auf der anderen Seite psychotherapeutische Behandlung beinhaltet.[2] Beratung liegt von ihrem Inhalt her zwischen Auskunft und Therapie und integriert beide Elemente in spezifischer Form.[3]

Das Beratungsbedürfnis gründet in modernen Industriegesellschaften und ihren Auswirkungen: individuelle Ethik, Pluralismus, Technologisierung, Differenzierung und Spezialisierung münden in Verwirrung, Identitätsdiffusionen und Selbstwertkränkungen. Das Beratungsbedürfnis wird durch ökonomische Einbrüche, Katastrophen und dramatischen Lebensereignissen verstärkt. Der Beratungsanspruch ist im Sozialgesetzbuch, im Bundessozialhilfegesetz und im Kinder- und Jugendhilfegesetz abgesichert.

Äußere Strukturelemente von Beratung in der Sozialen Arbeit sind die Klienten, die Berater, der Ort, die Themen, die Zeit und Aspekte wie Freiwilligkeit und Leidensdruck. Im wesentlichen sind Ratsuchende Klienten mit psychosozialen Problemen, Berufspraktiker und Organisationen. Die Aufträge für Beratung müssen häufig erst erschlossen werden, wenn Beratung die sozialen Netzwerke der Klienten und Bereiche wie Präventionsberatung mit einbeziehen will. Die Beratungsthemen in der Sozialen Arbeit sind höchst differenziert (wie auch deren verschiedene Settings) und reichen von Vermittlung von wissenschaftlichem Erkenntnissen an Jugendhilfeeinrichtungen, Fragen der Verbesserung der Angebotsstruktur in sozialen Einrichtungen bis zu den Kernpunkten sozialpädagogischer Beratung im Bereich Erziehung, Partnerschaft, Drogen aber auch Gesundheit, Freizeit und Beruf. Beratung ist dabei meist kurzzeitig und reicht von einer einmaligen Beratung bis zu 6-10 Beratungseinheiten.

Eine Beratung im professionellen Sinne sollte immer strukturiert verlaufen. Das Bemühen um eine emotionales Klima, indem eine tragfähige Beziehung zwischen Klient und Berater möglich wird, welches dem Klienten vor allem ermöglicht, zu einem realitätsangemessenen Selbst- und Problemverständnis zu gelangen, ist das Grundelement dabei. Innerhalb von Beratungen können verschiedene spezielle Methoden angewendet werden. Doch ob der Beratungsprozess gelingt, hängt größtenteils von der Realisierung der tragfähigen Beziehung ab. Zuwendung, Präsent sein, Sich- Einstellen- Können auf den Klienten, Empathie, bedingungslose Wertschätzung und Echtheit gelten als beziehungsfördernde Fähigkeiten auf Seiten des professionellen Beraters.

Zu den Basismethoden in der Beratung gehören vor allem die Klientenzentrierte Gesprächsführung, die Themenzentrierte Interaktion und Verfahren aus dem Psychodrama und Rollenspiel.

Als Komplementärmedien von Beratung lassen sich letztlich Interaktionsmedien wie die Psycho-soziale Therapie, Begleitung/ Unterstützung/Betreuung und Bildung und Erziehung nennen. Komplementär meint die wechselseitig Ergänzung dieser Medien untereinander und mit dem Basismedium Beratung. Beratung kann also in psycho-soziale Therapie, in sozialpädagogische Betreuung, Unterstützung und Begleitung oder auch in Erziehungs- und Bildungsarrangements münden. Umgekehrt kann natürlich auch aus z.B. innerhalb einer Bildungsmaßnahme eine intensive Beratung notwendig werden. Die verschiedenen Interaktionsmedien schließen sich nicht gegenseitig aus sondern ergänzen sich wechselseitig, wobei die Grenzen durchlässig sind.[4]

Im Gegensatz zur Alltagsberatung hat die sozialpädagogische Beratung folgende Merkmale: Professionalität, Erreichbarkeit, Uneigennützigkeit, Nichtverstrickung sowie Vermittlungsmöglichkeiten bezüglich weiterer Hilfsquellen.[5]

In der sozialpädagogischen Beratung kommt es dazu, dass der Klient die Ursachen von Probleme und Fehlverhalten nicht bei sicht sucht, sondern bei anderen. In diesem Zusammenhang kann es häufig zu Projektionen kommen. Das bei sich selber nicht wahrgenommene Erlebenswerte oder Ablehnenswerte wird in andere Menschen hineingesehen. Projektionen haben also immer mit zwei Personen zu tun. Derjenige, der etwas nicht bei sich wahrnehmen möchte und einer zweiten Person, dem etwas angelastet wird (Projektionsopfer). Im Rahmen von Beratungen kann es aber auch zu Übertragungen kommen. Wie bei den Projektionen handelt es sich hierbei zuerst einmal um ein ganz normales menschliches Interaktionsproblem. Im Gegensatz zur Projektion ist allerdings noch eine dritte Person aus der Vergangenheit beteiligt. Es kann vorkommen, dass Ratsuchende die Fachkräfte in einer verzerrten Form erleben und damit frühere Muster und Konflikte wiederherstellen. Übertragung entstehen aufgrund z. B. äußerer Merkmale eines Menschen („spontane Übertragung“), kommen durch allgemein bekannte Rollenerwartungen zustande („Typologische Übertragung“) oder sind lebensgeschichtlich festgelegt und gehören zu den tieferen Schichten der Psyche („Notorische Übertragung“). Viele Laien denken, dass Beraterinnen sich nicht gefühlsmäßig von den Ratsuchenden berühren lassen dürfen. Doch genau das Gegenteil muss der Fall sein. Die eigenen Gefühle gehören sozusagen zum Handwerkszeug der Beratung. „Die Art, wie die Ratsuchenden die Gefühle der Beratungspersonen beeinflussen, ist Erkenntnisinstrument und methodische Hilfe gleichermaßen. Die Fachleute nennen das die Arbeit mit der Gegenübertragung.“[6]

Eine Beratung kann notwendig werden, um über pränatale Einflüsse von Alkohol/ Drogen auf die Entwicklung des ungeborenen Kindes zu informieren oder aufzuklären. Diese gilt es nun vorzustellen.

2. Pränatale Einflüsse von Alkohol/ Drogen auf die Entwicklung des ungeborenen Kindes

Im Folgenden wird beschreiben, wie sich die Einnahme von Alkohol, Koffein und Nikotin durch die Mutter auf die pränatale Entwicklung eines ungeborenen Kindes auswirken können. Die Wirkungen unterschiedlicher Drogen können aber auch im weiteren Schwangerschaftsverlauf bis hin zur Geburt und danach Auswirkungen negativer Art auf das Kind haben.[7] Die Ausarbeitungen beziehen sich auf den gesamten vorgeburtlichen Entwicklungszeitraum, werden aber auch perinatale Schäden touchieren.

Als Drogen werden in diesem Zusammenhang „alle die Stoffe/ Substanzen bezeichnet, die zur physischen (seltener psychischen) Abhängigkeit der Mutter führen können und die- (…)- die physische und psychische Entwicklung des ungeborenen Kindes negativ beeinflussen können“[8].

Zu den oral konsumierten Drogen, die für das ungeborene Kind ein hohes Risiko für das Auftreten von Entwicklungsstörungen darstellen, gehört zum einen der Alkohol. Kinder, die durch den Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft geschädigt werden, kommen mit einer so genannten Alkoholembryopathie zur Welt. Alkoholembryopathie „betrifft Auswirkungen des Alkoholmissbrauchs der schwangeren Mutter auf das Kind. Die Zeit in der Missbildungen entstehen, reicht vom 20. bis 35 Tag“[9] nach der Empfängnis. Die Symptome einer Alkoholembryopathie lassen sich folgendermaßen zusammenfassen: Untergewicht (Wachstumsverzögerungen), Gelenk- und häufig auch Genitalanomalien, Herzfehler, Harnwegsfehlbildungen, statistisch erhöhtes Risiko für das Auftreten von Gaumenspalten und häufig kommt es auch zu auffälligen äußeren Erscheinungen (z. B.: dünne, gerade Oberlippe, breite Nase, kleine Augen, kurze Lidspalten, fliehendes Kinn, auffallend kleiner Kopf).[10] Im späteren Lebensalter zeigen sich bei diesen Kindern überproportional häufig: Störung im senso- und psychomotorischen Bereich, ein erhöhtes Ausmaß aggressiver Verhaltensweisen, Retardierung in der kognitiven Entwicklung und eine unter dem Durchschnitt liegende Lebenserwartung.[11] Hinsichtlich der Entstehung einer pränatalen positiven Mutter- Kind Beziehung, sind Kinder alkoholabhängiger Mütter einem deutlichem Risiko ausgesetzt: die Mutter überträgt ihre Ängste und Schuldgefühle bezüglich der Folgen ihres Alkoholkonsums auf dieses ungeborene Kind und kann sich daher meist nicht über die Schwangerschaft freuen.[12] Das bedeutet, dass die pränatale tragfähige Mutter- Kind Beziehung erschwert wird, denn das Kind spürt die Zweifel und Ängste der Mutter. Dies kann sich negativ auf die physische und psychische Gesundheit und auf die spätere emotionale sowie soziale Entwicklung auswirken.

Auch große Mengen von Koffein können die Entwicklung des ungeborenen Kindes beeinträchtigen. Die Leber des Ungeborenen ist noch nicht ausreichend entwickelt, so dass sie den Abbau des Koffeins nicht schnell genug durchführen kann.[13] Der Anteil der Stresshormone im Körper des Kindes steigt, die Herztätigkeit ist erhöht, die Psychomotorik aktiviert und so kommt es zur Reduzierung der Ruhephasen für das Kind. Außerdem kann bei exzessivem Konsum (8- 10 Tassen pro Tag) ein Mangel von Kalzium und Eisen für das Ungeborene auftreten, was wiederum den Wachstum von Nerven- Knochen- und Muskelgewebe erschwert.

Nikotin konsum der Mutter wirkt primär gefäßverengend und reduziert die Versorgung des kindlichen Organismus mit Sauerstoff und Nährstoffen. Insbesondere die Entwicklung des kindlichen Gehirns und das Wachstum wird dadurch negativ beeinflusst. Die schlecht durchblutete Plazenta beansprucht den Kreislauf des Ungeborenen stark: Die Herzfrequenz des Babys erhöht sich, es entsteht Stress, welcher wachstumshemmend wirkt.[14] Es entsteht ein erhöhtes Risiko für folgende Entwicklungsschäden: 1. das Geburtsgewicht liegt um etwa 300g unter der Norm, das Wachstum ist retardiert, Kopfumfang des Babys ist oft geringer als bei nicht- rauchenden Müttern; 2. die Überlebenschancen von „Raucherbabys“ sind geringer, die Neugeborenensterblichkeit ist höher; 3. im späteren Alter sind diese Babys anfällig für Infektionskrankheiten.[15]

Alkohol-, Nikotin- und Koffeinkonsum der Mutter gehen oft mit Entzugserscheinungen des Kindes nach der Geburt einher, wie: psychomotorische Unruhe, häufiges Schreien und Magen- Darm- Problemen.

Die vorliegende Erarbeitung wird sich im Folgenden hauptsächlich auf den schädigenden Alkoholkonsum der Schwangeren auf das Ungeborene beziehen.

2.1 Alkoholkonsum

Keine Substanz schädigt die vorgeburtliche Entwicklung des Kindes so häufig und nachhaltig wie Alkohol!

Rosemary Lais erläutert in ihren Ausführungen u. a. die Wirkung von Alkoholkonsum auf den ungeborenen Organismus. Aufgrund mehrerer klinischer Untersuchungen und vielen tierexperimentellen Ergebnissen besteht heute eine hundertprozentige Sicherheit, dass der Alkohol und sein giftiges Abbauprodukt Azetaldehyd die Ursache für die Schädigung des Feten während der Schwangerschaft ist. Den Alkohol, den die werdende Mutter konsumiert gelangt durch die Gebärmutterschranke und trifft in gleicher Konzentrationshöhe auf den sich entwickelnden Fötus.[16] Dieser kann die Giftstoffe nicht so schnell abbauen, wie die vollentwickelte Leber der Mutter.

Wie bereits erwähnt, betrifft die Alkoholembryopathie oder „Embryo-fetales Alkoholsyndrom“ Auswirkungen des Alkoholmissbrauchs der schwangeren Mutter auf das Kind.[17] Die Zeit in der Missbildungen entstehen, reicht vom 20. bis 35. Tag nach der Empfängnis. Doch Alkoholmissbrauch kann über diese sensible Phase hinaus schädigen. Statistisch gesehen weisen 40% der Kinder chronisch alkoholkranker Frauen eine Alkoholembryopathie auf. Doch 90% davon werden nicht als Alkopholembryopathie erkannt.

Bezüglich der Alkoholembryopathie werden vier Hauptsymptomgruppen unterschieden:

1. Intrauterine Dystrophie: Hemmung des Wachstums und der Gewichtszunahme im Mutterleib, auch nach der Geburt
2. Dysmorphie: Verunstaltungen des Gesichtes; zu kleiner Hirnschädel (Mikrocephalie); Bedeckung des inneren Augenwinkels durch Lidfalte (Epicanthus); Unfähigkeit, die Oberlider vollständig zu heben (Ptosis); Lidspalten horizontal zu kurz (Blepharophimose); Schielen; kurze, nach vorn aufgestülpte Nase; unterentwickeltes Kinn; schmales Lippenrot
3. Körperliche Missbildungen: besonders der Hände und des Herzens
4. Geistig- seelische Entwicklungsstörungen: bei zu kleinem Hirnschädel.

Die Gefahr für den Embryo ist besonders in den ersten zwölf Wochen der Schwangerschaft groß, da sich etwa in der vierten bis zehnten Schwangerschaftswoche die Organe entwickeln.

[...]


[1] Stimmer, F.: Lexikon der Sozialpädagogik und der Sozialarbeit, 4. Auflage, Oldenbourg 2000

[2] vgl. ebd., S. 77 f.

[3] Stimmer, F.: Grundlagen des methodischen Handelns in der Sozialen Arbeit, Kohlhammer 2000

[4] vgl. ebd., S. 91 ff.

[5] Belardi, N., Akgün, L., Gregor, B., Neef, R., Pütz, T., Sonnen, F. R.: Beratung- Eine sozialpädagogische Einführung, 4. Auflage, Juventa Verlag Weinheim und München 2005

[6] ebd., S. 51

[7] Lauer, G. A. In: Suchtlexikon, Hrsg.: Prof. Dr. Franz Stimmer, R Oldenbourg Verlag München Wien: 2000; S. 184

[8] ebd., S. 184 f.

[9] Gerchow, J., Heberle, B.: Alkohol- Alkoholismus Lexikon, Neuland- Verlagsgesellschaft mbH, 2000 Hamburg; S. 59

[10] vgl. Lauer, G. A., a. a. O., S. 185 ff.

[11] vgl. ebd., S. 185

[12] vgl. ebd.

[13] vgl. ebd., S. 186

[14] vgl. ebd., S. 187

[15] vgl. ebd., S. 186

[16] Lais, R.: Das fetale Alkoholsyndrom (FAS)- eine vermeidbare Tragödie, 2003, S. 26 ff.

[17] vgl., Gerchow, J., Heberle, B., a. a. O. S. 59

Details

Seiten
30
Jahr
2006
ISBN (eBook)
9783638685771
Dateigröße
524 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v71837
Institution / Hochschule
Universität Lüneburg
Note
2,3
Schlagworte
Pränatale Risikofaktoren Thema Beratung

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Titel: Pränatale Risikofaktoren als Thema für sozialpädagogische (Gesundheits-) Beratung