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Der Antisemitismus in Arthur Schnitzlers "Professor Bernhardi"

Hausarbeit (Hauptseminar) 2007 30 Seiten

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Wien um

3. Arthur Schnitzler und der Antisemitismus
3.1 Schnitzler und seine Einstellung zum Judentum
3.2 Schnitzler und seine Bewertung des Antisemitismus

4. Darstellung und Bedeutung des Antisemitismus im Stück „Professor Bernhardi“
4.1 Die Figuren und ihr Verhältnis zum Antisemitismus
4.2 Die Darstellung des Antisemitismus als Spiegelung der Zeitumstände

5. Schnitzler selbst über „Professor Bernhardi“: Intention und Parallelen zu seinem Leben

6. Die Wirkung des Stückes

7. Schlusswort

8. Literaturverzeichnis

1. Vorwort

Am 15. Mai 1862 wird Arthur Schnitzler in Wien geboren. Sein Vater Johann, Laryngologe, war einer von vielen Juden, die in der Mitte des 19. Jahrhunderts, aus den östlichen Gebieten der k.u.k. Monarchie nach Wien übersiedelten. Es folgten der berufliche Aufstieg mit dem Medizinstudium und auch der gesellschaftliche, als er Marie Louise, die aus einer angesehenen und emanzipierten Familie stammt, heiratet. In allen diesen Punkten erfüllte Schnitzlers Familie damit „ein sozio-historisches Paradigma“[1]. Doch selbst als mustergültige assimilierte Familie bleiben sie von dem in den folgenden Jahren aufkommenden Antisemitismus nicht verschont. Als Schnitzler Anfang des 20.Jahrhunderts mit seiner Komödie „Professor Bernhardi“ beginnt, die er 1912 publiziert, sind die Antisemiten unter Lueger bereits an der Macht in Wien. In seinem Stück stellt er die damalige Zeit kritisch dar und so ist der vorherrschende Antisemitismus, wenn auch nicht das Thema des Stückes, so doch immer fühlbar und präsent. Er bildet eine wichtige Dimension des vielschichtigen Konfliktes.

Im Rahmen dieser Arbeit werde ich das Thema des Antisemitismus im Drama „Professor Bernhardi“ erörtern, beginnend mit der Darstellung der Zustände in Wien in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts. Darauf folgend, steht Schnitzlers persönliches Verhältnis zu seinem Judentum und dem aufkeimenden Antisemitismus im Vordergrund. Im Anschluss werde ich das angesprochene Stück analysieren, in Relation zu Schnitzlers Leben setzen und abschließend dessen Wirkung betrachten.

2. Wien um 1900

Da also Schnitzler die Handlung seines Stückes „Professor Bernhardi“ im Wien um 1900 situiert, möchte ich hier die vorherrschenden Einflüsse, wichtige Ereignisse und Personen skizzieren, immer mit Blick auf den aufkeimenden Antisemitismus. Dabei werde ich die geschichtlichen Ereignisse bis zur Revolution von 1848 zurückverfolgen, denn ab diesem Zeitpunkt verändert sich die Lage der Juden in Österreich, besonders in Wien, grundlegend. Die nach der Revolution in Kraft tretende Verfassung beinhaltete unter anderem die Gleichberechtigung der Juden. Damit setzte ein Zuzug der Juden „zunächst aus den tschechischen Gebieten, dann aus dem unerschöpflichen Reservoir Galiziens“[2] ein und zwar vornehmlich in die Städte. Vor allem in Wien, wo es zuvor nur wenige jüdische Familien gab, veränderten die Juden nachhaltig das Stadtbild. Die große Affinität der Juden gegenüber der Stadt erklärt sich aus ihrer Berufswahl: Medizin, Journalismus und Jura stellten die wichtigsten Tätigkeitsfelder dar.[3] 1851 erfolgten aber bereits wieder Beschränkungen für Juden augrund der Aufhebung der bis dato gültigen Verfassung. Erst Ende der 70er Jahre gewannen die Juden neue Freiheiten durch die Erneuerung des Bündnisses mit den Liberalen. Die Bevölkerungszahlen verdeutlichen diesen Trend: bis 1857 sind nur 1,3% der Bevölkerung Wiens Juden, binnen 12 Jahren steigt der Satz im Zuge des Liberalismus auf 6,1% an und erreicht 1890 den prozentualen Höchststand von 12,0%. Trotz der Schwächung des Liberalismus in den Folgejahren bleibt die Tendenz des jüdischen Bevölkerungszuwachses in Wien bestehen, doch prozentual sinkt der jüdische Anteil bis 1910 auf 8,6 Prozent, da immer mehr Vororte Wiens eingemeindet werden und sich unter dieser eher ländlichen Bevölkerung nur wenige Juden befinden.[4]

Die hier aufgezeigte Massenbewegung konnte nun als Ansatzpunkt genutzt werden, um Vorurteile gegenüber den Juden zu schüren. Die von Juden und Liberalen gemeinsam vertretenen Interessen, wie der Antiklerikalismus und die Aufhebung des Konkordats von 1955, das der Kirche die Entscheidungsmacht bezüglich Eherecht und Schulewesen zusicherte, führte für große Bevölkerungsteile zur Identifikation der beiden und so wurden die Juden für die Missstände, die der Liberalismus mit sich brachte, verantwortlich gemacht. Dazu zählten „[s]owohl die in der Gründung von Großhandelsunternehmen […] sich zeigende Monopolisierungstendenz als auch die rapide Bevölkerungszunahme“[5]. Das ließ Leute wie Karl Lueger auf den Plan treten, der die Schwäche des Liberalismus nutzte und der so genannten Anti-Korruptionsfront vorstand, die ein Eintreten gegen die Monopolisierung immer stärker mit antisemitischen Tendenzen verknüpfte. Diesen Zusammenhang erkannte auch Schnitzler:

Bald schlossen sich andere fragwürdige Ethiker an und aus dem antikorruptionistisch-demokratischen entstand allmälig der antisemitische Flügel des Gemeinderates, natürlich nicht, weil sich etwa unter den Juden mehr korrupte Elemente befunden hätten, als unter den Andersgläubigen, sondern weil es der großen Masse viel einleuchtender erschien und daher raschere politische Erfolge versprach, wenn man eine streng umschriebene Menschengruppe […] kurzerhand als die korrupte denunzierte[…].[6]

Als es dann 1873 zur Wirtschaftskrise kam, schien das für die Bevölkerung nur noch „die Schlechtigkeit der Juden zu beweisen“[7]. Der Antisemitismus in Österreich fand also im wirtschaftlichen Antisemitismus seinen Ursprung, der in den „Anfängen von außen angeregt, aber sehr rasch von bodenständigen Kräften aufgegriffen worden“[8] ist. Aus Konkurrenzangst bekam das antisemitische Moment Anfang der 80er Jahre auch in den Versammlungen der Handwerker einen Platz und der daraus resultierende „Österreichische Reformverein“ galt lange Zeit als „ antisemitische Hauptorganisation in Wien“[9]. Mitglied in diesem Reformverein war auch Georg Ritter von Schönerer. Bis zum Jahre 1888 prägte und förderte er den Antisemitismus und trug dazu bei, ihn salonfähig zu machen, was dann vollständig unter Lueger der Fall sein sollte. Zunächst bildete er eine Partei, die sich zum so genannten Verein der Deutschen Volkspartei entwickelte und in der auch Juden mitarbeiteten. Erst 1982 wurden diese auf einen Antrag hin ausgeschlossen, der von dem jüdischen Vorsitzenden angenommen wurde.[10] Der Antisemitismus, sozusagen als erklärtes politisches Ziel, wurde 1885 dem Parteiprogramm hinzugefügt. Darin heißt es: „Zur Durchführung der angestrebten Reformen ist es unerläßlich, den jüdischen Einfluß auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens zu beseitigen.“[11] Aus dieser Zeit stammt auch der wohl populärste Ausspruch Schönerers: „Ob Jud, ob Christ ist einerlei – In der Rasse liegt die Schweinerei“[12]. Damit setzte er neben das wirtschaftliche, nun auch das völkische Moment dem Antisemitismus hinzu und verlieh so seiner Meinung Ausdruck, dass er auch getaufte Juden – was damals im Zuge des Assimilierungsprozess beinahe gang und gäbe war - nicht anerkannte. Es muss allerdings berücksichtigt werden, dass es damals nur eine Minderheit war, die solch extreme Positionen vertrat, zumal der Liberalismus über lange Jahre religiöse Toleranz predigte und damit in weiten Teilen der Bevölkerung auch Erfolg hatte. Schönerer gelang es dennoch, sein Gedankengut stetig zu verbreiten und die Liberalen, die sich 1985, als der eben zitierte Zusatz zum Parteiprogramm erfolgte, energisch gegen jede Judenfeindlichkeit wandten, scheuten einige Jahre später schon jedes öffentliche Gefecht.[13]

1888 bereitete Schönerer selbst seiner Karriere ein jähes Ende, als er mit Gleichgesinnten einen tätlichen Übergriff auf jüdische Redakteure beging und dadurch seine bürgerlichen Ehrenrechte und sein passives Wahlrecht für die folgenden fünf Jahre verlor. Die damit einhergehende Entspannung der Lage war jedoch nur von kurzer Dauer. Der schon seit Jahren in den Startlöchern stehende Lueger trat nun endgültig in den Vordergrund. Damit änderte sich auch das Gesicht des Antisemitismus, der nun, geprägt vom Erstarken des Katholizismus, konfessioneller Natur war. Lueger wurde bereits Mitte der 70er Jahre in den Gemeinderat gewählt und gelangt mehr und mehr zu der Überzeugung, nicht, dass er Antisemit war, sondern dass sich dieser politisch als nützlich erweist. Privat pflegte er durchaus viele jüdische Kontakte, doch auf politischer Ebene zeigt ein anderes Erlebnis Luegers Ambitionen. Auf einer Versammlung der Union 1887 folgte seine Rede der des ungarischen Antisemitenführer Komlossy, die bereits viel Anklang gefunden hatte, worauf sich Lueger sorgte, wie er dies noch übertrumpfen könne.

Psenner riet ihm, er könne nur dann der Held des Abends werden, wenn er den Komlossy an Antisemitismus womöglich übertreffe. Lueger sah das sogleich ein, und unter Beifallsstürmen hielt er eine Rede, die, wie Psenner sagte, seine Verwandlung vom Demokraten in den Antisemitismus besiegelte.[14]

Das antisemitische Element der christlich-sozialen Partei wurde in den 90er Jahren vom Pfarrer Dr. Deckert forciert, der in seiner Arbeit den vermeintlichen Zusammenhang zwischen Katholizismus und Rassenantisemitismus aufzeigen wollte. Lueger jedenfalls stieg die politische Karriereleiter stetig hinauf und erklomm 1896, zunächst mithilfe eines Strohmannes, die letzte Stufe: das Bürgermeisteramt in Wien. Dort sollte er sich bis 1910 halten. Der anfangs noch nötige Strohmann erklärt sich damit, dass der Bürgermeister der Zustimmung des Monarchen bedarf, was Lueger eben wegen seiner antijüdischen Parolen mehrmals verwehrt blieb. Da sich jedoch auch die Christlich-Sozialen etwas von Luegers Emporkommen versprachen, nämlich eine weitere Schwächung der Liberalen, bekam er tatkräftige Unterstützung, wodurch er letztlich sein Amt wahrnehmen konnte.

Nicht unerwähnt bleiben dürfen ferner zwei weitere Ereignisse, die sich als symptomatisch für die Zeit erweisen: zum einen der 1896 verabschiedete „Waidhofener Beschluß“, der Juden für nicht satisfaktionsfähig erklärte. Schnitzler zitiert daraus:

Jeder Sohn einer jüdischen Mutter, jeder Mensch, in dessen Adern jüdisches Blut rollt, ist von Geburt aus ehrlos, jeder feineren Regung bar. Er kann nicht unterscheiden zwischen Schmutzigem und Reinem. Er ist ein ethisch tiefstehendes Subjekt. Der Verkehr mit einem Juden ist daher entehrend; man muß jede Gemeinschaft mit Juden vermeiden. Einen Juden kann man nicht beleidigen, ein Jude kann daher keine Genugtuung für erlittene Beleidigungen verlangen.[15]

Indem man den Juden das Recht auf Duellierung nahm, wurde ihre gesellschaftliche Isolierung vorangetrieben.[16] Das andere Ereignis ist die so genannte Dreyfusaffäre. Es würde zu weit führen, dies ausführlich darzustellen, aber kurz gesagt, ging es um den jüdischen Artilleriehauptmann Alfred Dreyfus, der des Landesverrats beschuldigt und verurteilt wurde. Im Zuge dieses 1894 einsetzenden Prozesses trat bald zu Tage, dass Dreyfus mehrheitlich bereits vor der Klärung der Sachlage von weiten Bevölkerungsteilen für schuldig befunden wurde und dies aufgrund seines Judentums. Er sah sich also zahlreichen antisemitischen Anfeindungen ausgesetzt. Nicht zuletzt diese Affäre, die bekanntermaßen hohe Wellen schlug, hat dazu beigetragen, dass es auch auf jüdischer Seite zu extremeren, sprich nationalistischen, Tendenzen kam. Dass ein Zusammenhang zwischen Antisemitismus und Zionismus besteht, konstatiert auch Schnitzler. Bezüglich des früheren Couleurstudenten und späteren Zionistenführers Theodor Herzl meint er, dass die Tatsache, dass seine „Couleurbrüder […] ihn als Juden aus ihrer Mitte stießen, […] zweifellos der erste Anlaß [war], der den deutschnationalen Studenten und Wortführer […] zu dem vielleicht mehr begeisterten als überzeugten Zionisten wandelte.“[17]

Dies soll als Überblick über die politischen und gesellschaftlichen Zustände Wiens um 1900 genügen. Ich werde im Folgenden beleuchten, wie Schnitzler den aufkeimenden Antisemitismus bewertete und sich als Jude dazu positionierte. Zunächst also Näheres zum Verhältnis, das Schnitzler zu seinem Judentum hatte.

3. Arthur Schnitzler und der Antisemitismus

3.1 Schnitzler und seine Einstellung zum Judentum

Es war nicht möglich, insbesondere für ein Juden, der in der Öffentlichkeit stand, davon abzusehen, daß er Jude war, da die andern es nicht taten, die Christen nicht und die Juden noch weniger. Man hatte die Wahl, für unempfindlich, zudringlich, frech oder für empfindlich, schüchtern, verfolgungswahnsinnig zu gelten.[18]

Laut dieser Aussage also, war es für Schnitzler unumgänglich, sich gegenüber seinem Judentum zu positionieren, wobei dieser Prozess nicht gradlinig verlief und sich sein Verhältnis zur jüdischen Identität im Laufe seines Lebens wandelte.[19]

Er entstammt einer gutbürgerlichen, jüdischen Familie, die jedoch die Religion nicht praktizierte, folglich der Mehrheit der assimilierten Juden zuzurechnen war. Die Assimilierung ging soweit, dass auch christliche Feiertage wie Weihnachten zelebriert wurden, was Schnitzler zum Teil aber ironisch kommentierte; so in einem Brief: „ – Heut Abend bin ich bei der Schwiegermutter meines Bruders; daher der Name heiliger Abend.“[20] In seiner Autobiographie geht er genauer auf den Stellenwert von jüdischen Riten in seiner Familie und seinem Alltag ein und es wird deutlich, dass abgesehen von seiner frommen Großmutter, der zu Liebe der Bußtag gefeiert wurde, „dem Geist jüdischer Religion eher Gleichgültigkeit, ihren äußeren Formen gegenüber Widerstand, wenn nicht gar spöttisches Verhalten“[21] entgegengebracht wurde. Selbst seine Bar Mitzvah vollzog sich „ohne jedes rituelle Gepränge“[22] und auch später beschränkte er jegliches Zeremoniell auf Heirat, Scheidung und Begräbnisse. Dennoch unterscheidet sich Schnitzler von anderen assimilierten Juden in dem Punkt, dass er nicht versuchte, größtmögliche Distanz zum Judentum zu wahren, sondern gar lebhaftes Interesse am jüdischen Kulturleben zeigte[23], wenn er sich auch nie für eine bestimmte Denkrichtung vereinnahmen ließ. Dies ist auch gegenüber dem aufkommenden Zionismus der Fall. Zwar verband ihn mit Herzl eine ähnliche Sozialisation und – durchaus ambivalente- Freundschaft, doch wenn es darum ging, Reden auf zionistischen Versammlungen zu halten oder Ähnliches, lehnte er doch zumeist ab. Das ergab sich unter anderem daraus, „daß ich mich niemandem gegenüber erst zu irgend einer Art von Beweis, ‚daß wir keineswegs unseres Judentums und schämen müssen’ verpflichtet fühle.“[24] Doch auch hier ist das Bild nicht ganz einheitlich. Während er noch 1909 einen Vortrag im Rahmen des zionistischen Vereins „Bar Kochba“ verneinte, lieferte er bereits ein Jahr später Beiträge für eben diesen Verein.[25] Er konnte die Beweggründe des Zionismus ohne Zweifel nachvollziehen, zumal ihn als Jude in Wien das Gefühl des Fremdseins nie verließ[26], was in Betracht der damaligen Umstände kaum verwunderlich ist. Nichtsdestoweniger glaubte er nicht an eine mögliche Lösung der ‚Judenfrage’ und empfand den Zionismus in dieser Hinsicht als anmaßend.

Wie bereits erwähnt nahm das Judentum im Schnitzlers Alltag nur eine untergeordnete Rolle ein und in seinen Aufzeichnungen finden sich weniger Anmerkungen dazu als zu vielleicht zu erwarten wäre. Oft sind es auch nur kurze Kennzeichnungen, wer Jude und wer Christ ist, denn das hält er bei jeder seiner Begegnungen fest. Nur selten berichtet er von mit seinem Jüdischsein in Verbindung stehenden Erlebnissen, so als er seinen Religionslehrer mit einer Antwort, die seine „rationalistisch-atheistische Weltanschauung“[27] offenbarte, in Rage versetzte. Die Auswahl der Episoden, die er aus seinem Leben schildert oder die Aufnahme von aktuellen Ereignissen – wie die angesprochene Dreyfusaffäre, die er beinahe unkommentiert lässt- scheinen vielmehr dem Zufall unterworfen, als aus einer bewussten Stellungnahme gegenüber seiner jüdischen Identität heraus begründet.

[...]


[1] Schwarz, Egon: Arthur Schnitzler und das Judentum. In: Im Zeichen Hiobs. Jüdische Schriftsteller und deutsche Literatur im 20. Jahrhundert. Hrsg. von Gunter E. Grimm. Königstein: Athenäum 1985, S. 67-83, S. 67.

[2] Pulzer, Peter G. J.: Die Entstehung des politischen Antisemitismus in Deutschland und Österreich 1867-1914. Vom Autor durchgesehene und erweiterte Neuausgabe der 1964 im Mohn-Verlag erschienen deutschen Erstausgabe. Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht 2004, S. 19.

[3] Vgl. Pulzer, Peter G. J.: Die Entstehung des politischen Antisemitismus in Deutschland und Österreich 1867-1914. Vom Autor durchgesehene und erweiterte Neuausgabe der 1964 im Mohn-Verlag erschienen deutschen Erstausgabe. Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht 2004, S. 20. Im Folgenden belege ich Zitate aus diesem Buch im laufenden Text mit nachstehender Sigle: (Pulzer, S. X.)

[4] Vgl. Ebenda.

[5] Abels, Norbert: Sicherheit ist nirgends. Judentum und Aufklärung bei Arthur Schnitzler. Königstein: Athenäum 1982., S. 23.

[6] Schnitzler, Arthur: Jugend in Wien. Eine Autobiographie. Hrsg von Therese Nickl und Heinrich Schnitzler. Wien: Molden 1968, S. 146.

[7] Pulzer, S. 121.

[8] Tietze, Hans: Die Juden Wiens. Geschichte – Wirtschaft – Kultur. 2. Auflage. Himberg bei Wien: Wiener Journal Zeitschriften Verlag 1987, S. 237.

[9] Pulzer, S. 122.

[10] Vgl. Pulzer, S. 127.

[11] Pulzer, S. 127.

[12] Tietze, Hans: Die Juden Wiens. Geschichte – Wirtschaft – Kultur. 2. Auflage. Himberg bei Wien: Wiener Journal Zeitschriften Verlag 1987, S. 242. Im Folgenden belege ich Zitate aus diesem Buch im laufenden Text mit nachstehender Sigle: (Tietze, S .X.)

[13] Vgl. Pulzer, S. 131.

[14] Tietze, S. 139.

[15] Schnitzler, Arthur: Jugend in Wien. Eine Autobiographie. Hrsg von Therese Nickl und Heinrich Schnitzler. Wien: Molden 1968, S. 156.

[16] Vgl. Riedmann, Bettina: ‚Ich bin Jude, Österreicher, Deutscher’. Judentum in Arthur Schnitzlers Tagebüchern und Briefen. Tübingen: Niemeyer 2002. (Conditio Judaica. 36.), S. 34.

[17] Schnitzler, Arthur: Jugend in Wien. Eine Autobiographie. Hrsg von Therese Nickl und Heinrich Schnitzler. Wien: Molden 1968, S. 156. Im Folgenden belege ich aus diesem Buch entnommene Zitate im laufenden Text mit nachstehender Sigle: (JIW, S. X.)

[18] Ebenda, S. 328.

[19] Vgl. Riedmann, Bettina: ‚Ich bin Jude, Österreicher, Deutscher’. Judentum in Arthur Schnitzlers Tagebüchern und Briefen. Tübingen: Niemeyer 2002. (Conditio Judaica. 36.), S. 7. Im Folgenden belege ich Zitate aus diesem Buch im laufenden Text mit nachstehender Sigle: (Riedmann, S. X.)

[20] Schnitzler, Arthur: Briefe 1875-1912. Hrsg. von Therese Nickl und Heinrich Schnitzler. Frankfurt a. M.: S. Fischer 1931, S. 246.

[21] JIW, S. 19.

[22] Ebenda, S. 59.

[23] Riedmann, S. 157.

[24] Schnitzler, Arthur: Briefe 1875-1912. Hrsg. von Therese Nickl und Heinrich Schnitzler. Frankfurt a. M.: S. Fischer 1931, S. 555.

[25] Vgl. Riedmann, S. 91.

[26] Vgl. Hensel, Georg: Arthur Schnitzlers Dramen. Von Gestern für Heute. In: Arthur Schnitzler in neuer Sicht. Hrsg. von Hartmut Scheible. München: Wilhelm Fink Verlag 1981, S. 292-309, S. 306.

[27] JIW, S. 81.

Details

Seiten
30
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783638696111
Dateigröße
513 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v71834
Institution / Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen – Institut für Neuere Deutsche Literaturgeschichte
Note
1,7
Schlagworte
Antisemitismus Arthur Schnitzlers Professor Bernhardi Dramen Erzählungen

Autor

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