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"Globalization" and Vertical Structure

Seminararbeit 2007 27 Seiten

VWL - Industrieökonomik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Modell von McLaren
2.1 Die Idee des Modells
2.2 Die Details des Modells
2.3 Die Preisbestimmung
2.3.1 Industriegleichgewicht bei Symmetrie
2.3.2 Industriegleichgewicht bei breiter Vielfalt

3 Kritische Betrachtung

4 Verwandte Literatur
4.1 Der Ansatz von Grossman und Helpman (2002)
4.2 Der Ansatz von Aghion, Griffith und Howitt (2006)

5 Schlußbetrachtung

6 Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Die Stufen des Modells

Abbildung 2: Das internationale Gleichgewicht bei breiter Vielfalt

1 Einleitung

Viele Länder unterscheiden sich in bezug auf ihre vertikale Struktur. Japan gilt als ein Beispiel für eine Volkswirtschaft, in der die vertikale Integration im Vergleich zu den USA eher schwach ausgeprägt ist. In Japan spielt dafür „Outsourcing“ eine größere Rolle. Der geringere vertikale Integrationsgrad der japanischen Industrie hat diesem Land scheinbar einige Vorteile verschafft und sogar zu einer teilweisen „Japanisierung“ einiger westlicher Industrien geführt. Weitere Beispiele für unterschiedliche Industrie- strukturen sind Südkorea und Taiwan1, die italienischen Region „Emilia-Romagna“ und das restliche Europa2 sowie die amerikanische und britische Textilindustrie in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts3. Diese beobachteten Phänomene werden häufig mit inter- nationalem Handel in Verbindung gebracht. Hierbei wird z.B. „Downsizing“ (das oft mit einer Zunahme des „Outsourcing“ verbunden ist) als Reaktion auf eine erhöhte aus- ländische Konkurrenz betrachtet.

John McLarens Artikel “Globalization and Vertical Structure“, erschienen 2000 im American Economic Review, ist Thema der vorliegenden Seminararbeit. Der Autor vertritt in seiner Arbeit die Meinung, daß dem Thema der „market-thickness“ in der Außenwirtschaftstheorie noch nicht genug Beachtung beigemessen wird. Ihm zufolge gibt es noch keine Theorie, die es umfassend aufgreift. Es wäre daher interessant zu untersuchen, ob die Öffnung einer Volkswirtschaft für den internationalen Handel einen vorhersagbaren Einfluß auf die vertikale Struktur einer Industrie hat. In diesem Fall könnte dies einer der Gründe für den beobachteten Strukturwandel sein. Es ist aber nicht offensichtlich, wie sich ein erweiterter internationaler Handel auf die bestehenden Strukturen auswirkt. Geht die treibende Kraft von dem zunehmenden Konkurrenzdruck aus, muß es einen Grund geben, warum z.B. die amerikanischen Strukturen nicht kon- kurrenzfähig waren. Wenn es sich dabei um ein reines „Kostenargument“ handelt, weil eine geringere Integration kostengünstiger ist, bleibt die Frage bestehen, warum Firmen mit einer Umstrukturierung warten, bis sie vom Konkurrenzdruck dazu gezwungen werden. Von einem profitmaximierenden Unternehmen würde man schließlich erwar- ten, daß es rentable Umstrukturierungen bereits vorher anstrebt.

McLaren untersucht daher die Effekte einer Marktöffnung für den internationalen Handel auf die vertikale Integrationsentscheidung. Er analysiert, welche Effekte die Öffnung einer Volkswirtschaft für den internationalen Handel auf die vertikale Integra- tion hat. Er kommt zu dem Ergebnis, daß das Angebot eines Zwischenprodukts durch vertikale Integration sinken kann und somit auch der Markt für dieses Zwischenprodukt kleiner werden kann. Dies führt zu multiplen Gleichgewichten bei der Integrationsentscheidung, und stellt damit eine Theorie für die Entwicklung zu unterschiedlichen Industriestrukturen von ex ante identischen Ländern zur Verfügung.

Die Arbeit von McLaren legt nahe, daß Marktoffenheit einen starken Einfluß auf die vertikale Struktur hat, und daß dies mit großen Wohlfahrtseffekten verbunden sein kann. Es wird gezeigt, daß es zwei Gleichgewichtspunkte geben kann, wenn sich die Firmen in der Industrie ausreichend ähnlich sind. In dem einem sind alle Firmen inte- griert, im anderen gibt es gar keine Integration. Eine mögliche Interpretation dieses Sachverhalts ist, daß zwei sonst identische Länder völlig unterschiedliche Industrie- strukturen entwickeln können, wie die oben genannten Fallstudien vermuten lassen, ohne daß die Annahmen rationalen Verhaltens oder der Profitmaximierung verletzt werden müssen.

Der Aufbau meiner Arbeit ist wie folgt: In Kapitel 2 werde ich das Modell von McLaren (2000), das auf dem einfachen Transaktionskosten-Modell aufbaut, näher erläutern. Darauf folgt eine kritische Beurteilung von McLarens Arbeit in Kapitel 3.

Anschließend werde ich in Kapitel 4 kurz einige Arbeiten nennen, auf denen McLarens Modell aufbaut. Darüber hinaus werde ich hier den Artikel „Outsourcing in a Global Economy“ von Grossman und Helpman (2002) vorstellen, der teilweise auf McLarens Arbeit aufbaut. In diesem Artikel ist der Ansatz jedoch deutlich umfangreicher als bei McLaren (2000). Damit bietet er mehr Spielraum für Interpretationen und liefert viele potentielle Diskussionspunkte. Darauf folgt die Arbeit „Vertical Integration and Competition“ von Aghion, Griffith und Howitt (2006), in der untersucht wird, wie sich steigender Wettbewerb auf die Integrationsentscheidung der Firmen auswirkt. Auch hier werden einige interessante Zusammenhänge zu der Arbeit von McLaren (2000) sichtbar. Zum Abschluß folgt in Kapitel 5 eine Schlußbetrachtung, in der die wesentlichen Resultate meiner Arbeit noch einmal kurz genannt werden.

2 Das Modell von McLaren

In diesem Kapitel werde ich McLarens Modell darstellen.4 Zunächst erfolgt eine Ein- führung in das Modell, die dem Leser einen Überblick verschaffen soll. In Abschnitt 2.2 werden die Modelldetails erläutert und in Abschnitt 2.3 wird die Lösung des Modells präsentiert. Es werden die Gleichgewichte vorgestellt, wobei zwei Fälle unterschieden werden: Der Fall symmetrischer Firmen, bei dem sich die Firmen im Bereich der Flexi- bilität gleichen und der Fall breiter Vielfalt, bei dem die Firmen in dieser Hinsicht sehr unterschiedlich sind.

2.1 Die Idee des Modells

Es gibt eine Reihe von Produzenten eines Endproduktes5. Zur Produktion benötigen diese ein spezialisiertes, unteilbares Input-Gut von einem Zulieferbetrieb6. Zur Auswahl stehen zwei verschiedene Beschaffungsmethoden: Die Marktlösung und die integrierte Lösung (z.B. ein langfristiger Vertrag oder eine Fusion der DSF mit ihrer USF).

Bei der Marktlösung sieht sich die USF einem Hold-up-Problem ausgesetzt: Vor der Produktion kann per Annahme kein verbindlicher Liefervertrag zwischen USF und DSF geschlossen werden, sondern z.B. nur eine mündliche Absichtserklärung. Daher müssen die Produktionskosten zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses als versunkene Kosten angesehen werden. Aufgrund dieses Sachverhalts läuft die USF bei der Vertragsver- handlung Gefahr, ihre Kosten ex post nicht decken zu können. Ihre einzige Absicherung besteht in der Möglichkeit, einen Alternativkäufer zu finden, dessen Existenz ihr eine gewisse Verhandlungsmacht beschert und ihr damit ermöglicht, einen „angemessenen“ Preis zu verlangen. Wenn ein solcher Alternativkäufer nicht existiert, kann die USF das Produkt als unrentabel beurteilen und mit der Produktion gar nicht erst beginnen.

Die integrierte Lösung hat ebenfalls gewisse Nachteile. Dies können die Kosten sein, die bei den Vertragsverhandlungen und der Durchsetzung des Vertrages entstehen oder die Kosten der Fusion und damit steigende Governance-Kosten.

Gemäß McLarens gibt es drei Konsequenzen, die aus diesen Überlegungen folgen, denen in der existierenden Literatur nicht genug Beachtung geschenkt wird.

Erstens: Ob die Marktlösung geeignet ist, hängt von den Aussichten der USF ab, die versunkenen Kosten auf dem freien Markt decken zu können. Diese sind umso besser, je mehr andere Firmen ebenfalls die Marktlösung gewählt haben. McLaren spricht hier auch von der Marktdichte7 für das Inputgut. Dieses Marktdichte-Prinzip ist auch der Kernpunkt seines Modells. Der erwartete Absatzpreis ist umso höher, je mehr Verwen- dungsmöglichkeiten des Inputs zur Verfügung stehen, denn eine Steigerung der Anzahl an Verwendungsmöglichkeiten erhöht die Anzahl der potentiellen Alternativkäufer. Die Wahrscheinlichkeit dafür, daß eine nicht-integrierte DSF ein potentieller Verwender des Inputgutes sein kann, ist deutlich höher als bei einer integrierten DSF. Daher macht eine steigende Anzahl von (potentiellen) nicht-integrierten Abnehmern die Produktion für nicht-integrierte Hersteller attraktiver. Von der vertikalen Integration geht hier also eine negative Externalität aus, welche die Marktlösung für die verbleibenden Unternehmen weniger attraktiv macht. Somit wird es im Gleichgewicht tendenziell zu viele integrierte Unternehmen geben. Aus demselben Grund besteht eine strategische Komplementarität bei der Entscheidung über die vertikale Integration.

Zweitens: Eine Möglichkeit, die Marktdichte zu erhöhen, besteht darin, die Volks- wirtschaft für den internationalen Handel zu öffnen. Wenn zwei Länder ähnliche Indu- strien besitzen, die sich dem Hold-up-Problem ausgesetzt sehen, macht es eine Senkung der Handelskosten einfacher für einen Produzenten des Inputgutes einen attraktiven Alternativkäufer im Ausland zu finden. Dadurch steigt die Verhandlungsmacht und die Marktlösung wird attraktiver. Daher kann internationaler Handel zu einer substanziellen Senkung der Anzahl von integrierten Unternehmen führen. Außerdem wirkt (laut

McLaren) die steigende Anzahl von Marktlösungen international in gewisser Weise „ansteckend“.

Drittens: Da eine Steigerung der Marktdichte den Unternehmen mehr Möglichkeiten bei der Beschaffung bietet, beurteilt McLaren die Effekte einer Öffnung des Handels auf die vertikale Struktur als eindeutig effizienzsteigernd. Er sieht hierin eine Möglichkeit zur Effizienzsteigerung durch Freihandel, die nichts mit einer Steigerung der Spezialisierung oder des Wettbewerbs zu tun hat. Seiner Meinung nach wird diese Tatsache von der Außenhandelstheorie bisher nicht hinreichend beachtet.

2.2 Die Details des Modells

In der Grundform von McLarens Modell gibt es eine Industrie mit n USF-DSF- Paaren, in der jede USF höchstens eine Einheit eines unteilbaren, speziellen Input pro- duzieren und jede DSF höchstens eine dieser Einheiten benutzen kann. Alle Firmen haben zunächst verschiedene, risikoneutrale Besitzer mit einer Diskontrate von Null, die gewinnmaximierend agieren. Weitere Markteintritte sind per Annahme ausgeschlossen. Der Autor stellt die Integrationsentscheidung des ersten Firmenpaares in einer geschlossenen Volkswirtschaft mit nur einem Industriesektor dar und nimmt dafür die Entscheidung der anderen Paare als gegeben an. Die Wahrscheinlichkeit, einen Alternativkäufer zu finden, nennt McLaren die „outside option probability“8. Das bereits beschriebene Hold-up-Problem ergibt sich daraus, daß diese Alternativ-Wahrscheinlichkeit gering sein könnte. Das Modell läßt sich in drei Stufen unterteilen: Eine Fusions-, eine Produktions- und eine Marktstufe (siehe Abbildung 1).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Die Stufen des Modells

Zu Beginn des Modells werden auf der Fusionsstufe die Entscheidungen bzgl. der vertikalen Integration getroffen. Jede DSFi kann ein einmaliges Fusionsangebot abge- ben, noch bevor andere Entscheidungen getroffen werden. Entscheidet sich die DSFi, kein Fusionsangebot zu machen, bzw. wenn die USFi dieses Angebot nicht annimmt, bleiben beide Firmen unabhängig.9 In diesem Fall entscheidet die USFi selbständig, ob sie den Input für die DSFi produzieren möchte oder nicht. Die Fusionsentscheidungen der verschiedenen Firmenpaare werden simultan getroffen. Die Firma, die durch einen Zusammenschluß von USFi und DSFi entsteht, wird als IFi bezeichnet. Außerdem wird der Input, der für die DSFi hergestellt wird, als Input i bezeichnet. Wird keine Fusion vorgenommen, entscheidet die nicht-integrierte USF, ob sie produziert oder nicht. Auf der Produktionsstufe kann jede DSF ihre Fixkosten bis zu einem gewissen Grad reduzieren, indem sie einen spezialisierten Input erwirbt, der weitestgehend auf sie maß-geschneidert ist. Den USFs entstehen bei der Entwicklung und der Produktion einer Einheit dieses speziellen Inputs Kosten in Höhe von K > 0. Diese Kosten entstehen auch bei der Produktion durch eine IF. Die Produktionsstufe ist in zwei Abschnitte unterteilt: Im ersten entstehen der USF die „versinkenden“ Kosten und im zweiten erhält sie ihren Output (das Inputgut für die DSF). Im Falle einer Fusion entstehen zusätzlich interne Governance-Kosten von L > 0 .

Beim Entwerfen des Inputs stehen zwei Strategien zur Auswahl: „Maximale Spezia- lisierung“ oder „Flexibilität“. Bei maximaler Spezialisierung wird der Input so entwor- fen, daß er vollständig auf den Produktionsprozeß in der DSF zugeschnitten ist und für jeden anderen Verwendungszweck unbrauchbar ist. Der Vorteil dieser Vorgehensweise ist, daß dies eine größtmögliche Reduzierung der Fixkosten für den ursprünglich vorge- sehenen Nutzer10 mit sich bringt. Die Kostenreduzierung, die ein Input bietet, der für DSFi entworfen wurde und von DSFj benutzt wird, sei Rij. Bei der Strategie der maxi- malen Spezialisierung gilt (wegen der vorausgesetzten Unbrauchbarkeit): Rij = 0 für alle i ¹ j. Rii wird in diesem Fall auf Eins normiert.

Wird hingegen die Strategie der Flexibilität gewählt, wird der Input so entworfen, daß er auch im Produktionsprozeß anderer DSFs verwendet werden kann. Bei der flexi- blen Produktion besteht ex ante Unsicherheit über die spätere Qualität des Inputgutes: Es kann zum einen ein effektiver Input sein, der seinem Ursprungsnutzer eine Kosten- reduzierung von e Einheiten ermöglicht und jedem anderen Benutzer lediglich e'. Zum anderen kann es sich um einen ineffektiven Input handeln, der seinem Ursprungsnutzer d Einheiten an Kostenreduzierung ermöglicht und jedem anderen nur d'. Die Rij sind also Zufallsvariablen, deren Werte nur realisiert werden, wenn der Input fertig produ- ziert ist. Rij und Rii ( i ¹ j) sind dann entweder e und e' , oder d und d ' . Es wird ange- nommen, daß: 1> e > e'> 0 und 1> d > d'> 0. Dies stellt zum Einen sicher, daß ein flexibel produzierter Input für seinen Ursprungsnutzer weniger effektiv ist als ein maxi- mal spezialisierter Input. Zum Anderen folgt daraus, daß er dort effektiver ist als bei einem Alternativkäufer, aber auch, daß er nicht vollkommen nutzlos ist für diesen Alter- nativkäufer. Eine wichtige Folge dieser Annahmen ist, daß für jede Strategie gilt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 für alle i mit i ¹ j. Diese Ungleichung sagt aus, daß der Ursprungsnutzer beim Verwenden von Input i eine größere Kostenersparnis hat als jeder Alternativnutzer.

Darüber hinaus wird angenommen, daß e' > d gilt. Dies impliziert, daß ein effektiver Input einem ineffektiven stets überlegen ist, selbst wenn er von einem Alternativkäufer benutzt wird. Die Größe dieses absoluten Vorteils wird definiert als: D º e'-d > 0 . (1) sagt jedoch aus, daß es dennoch effizient ist, Input i dem Nutzer i zuzuordnen; analog gilt dies für Input j und Nutzer j.

Damit Käufer j an Input i interessiert ist, muß Input i insgesamt besser sein als Input j . Da es nicht möglich ist, daß jeder Input insgesamt besser ist als ein anderer, muß es einen Input geben, für den sich kein (Alternativ-) Käufer interessiert. Wäre ex ante bereits bekannt, wer dieser Anbieter ist, würde dieser erst gar nicht mit der Produk- tion beginnen. Diese Unsicherheit läßt jeden Anbieter auf einen Alternativkäufer hoffen, obwohl alle wissen, daß zumindest ein Anbieter keine Alternative haben wird.

Zuletzt gilt folgende Annahme: Wenn I nput i flexibel produziert wird, ist dies mit einer Wahrscheinlichkeit von[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten]effektiv. r ist der „Umfang der Flexibilität“ von USFi und unabhängig vom Ergebnis der anderen Inputs.

Zuletzt nimmt die USF auf der Marktstufe Gebote für ihr produziertes Inputgut an und verkauft es an den Höchstbietenden. Damit endet das „Auktionsspiel“. Im Falle einer offenen Volkswirtschaft gibt es zwei identische Länder. Somit gibt es 2n Firmen (1 bis n in Land I und die übrigen in Land II). Zur Untersuchung der verti- kalen Struktur und der Auswirkungen einer Marktöffnung wird angenommen, daß die Endprodukte des einen Landes uninteressant sind für die Konsumenten des anderen und daher nicht gehandelt werden. Inputs hingegen können zu Kosten von t über die Gren- zen hinweg gehandelt werden. Wenn für einen Input i gilt: i £ n und j > n , dann ist

i) [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] wenn sich der flexibel produzierte Input als ineffektiv erweist,
ii)[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten]wenn sich der flexibel produzierte Input als effektiv erweist,
iii) [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] wenn der Input so entworfen wurde, daß er maximal spezialisiert ist.

Abgesehen hiervon funktioniert das Modell der offenen Volkswirtschaft analog zu dem der geschlossenen Volkswirtschaft.

[...]


1 Vgl. Levy, B. (1991) und Feenstr, R. C. et al. (1997).

2 Vgl. Johnston R. und Lawrence, P.R. (1988).

3 Vgl. Temin, P. (1988).

4 Vgl. MacLaren (2000).

5 Im Folgenden DSF für „downstream firm“.

6 Im Folgenden USF für „upstream firm“.

7 Originaltext: „market thickness“. Gemeint ist die effektive Anzahl der Marktteilnehmer. Sie beschreibt die Wahrscheinlichkeit dafür, daß jeder Marktteilnehmer in einer gegebenen Zeit einen Handelspartner finden kann. Eine Anstieg der „market thickness“ führt jedoch nicht zu einem Anstieg der Konkurrenz.

8 Im Folgenden nur noch die „Alternativ-Wahrscheinlichkeit“.

9 Eine Fusion wird selbstverständlich nur dann durchgeführt, wenn der erwartete Gewinn des daraus entstehenden Unternehmens die Summe der erwarteten Gewinne der einzelnen Unternehmen übersteigt.

10 Im Folgenden nur noch der „Ursprungsnutzer“.

Details

Seiten
27
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783638629362
Dateigröße
1.6 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v71352
Institution / Hochschule
Universität Konstanz – Universität Konstanz, FB Wirtschaftswissenschaften
Note
Schlagworte
Globalization Vertical Structure Seminar Industriedynamik Wachstum Innovation

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Titel: "Globalization" and Vertical Structure