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Wie der Meister, so der Schüler? Über das Aufbrechen phallizistischer Fantasien im "Wagnerbuch"

Seminararbeit 2019 26 Seiten

Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik

Leseprobe

Inhalt

Inhalt

1 Einleitung

2 Theoretische Einbettung und Vorgehensweise

3 Phallus und Penis – Historia und Wagnerbuch
3.1 Sexuelles Begehren
3.2 Qualitative und quantitative Potenz
3.3 Potenter Samen und die Nachfolgerfrage
3.4 Schadenszauber
3.5 Der fragile Penis

4 Schluss

Bibliographie

1 Einleitung

Das 21. Jahrhundert könnte womöglich auch als Zeitalter des Phallus beschrieben werden. Als 19981 mit Sildenafil ein erstes effektives und relativ sicheres Potenzmit­tel2 zum Markt zugelassen wurde, erfüllte sich die Fantasie einer störungsfreien Erektion. Im gleichen Jahr warb der damals 75-jährige Bob Dole für dieses Wunder­mittel unter dem Markennamen Viagra.3 Vier Jahre nach Dole bestätigt der 39-jäh­rige Baseballspieler Rafael Palmeiro in einem Werbespot seinen Zuschauern, dass auch er Viagra nehme: "I take Viagra. Let's just say it works for me."4 Dass im Fol­genden "vor allem jugendlich und gesund aussehende Männer durch die Werbe­filme" tanzten, suggeriert, dass sich im Rahmen von ein paar Jahren die Käufer­gruppe stark verjüngt hat: "Junge, gesunde Männer, die verzweifeln, weil sie sexuell verunsichert sind. Deshalb greifen sie vermehrt zu Medikamenten, zu Viagra oder anderen Potenzmitteln."5 Viagras Werbung scheint dieser jungen Klientel zu ver­mitteln, dass sie nicht mehr mit ungenügenden sexuellen Leistungen kämpfen müs­sen. Denn sie verspricht ihnen den Erhalt eines allzeit potenten Phallus.

Diese Angst vor der Unberechenbarkeit des Penis, dessen "Standvermögen" nicht immer im Einklang mit der sexuellen Lust des Besitzers steht, ist kein Phänomen aus der Moderne. Die Wunschfantasie, einen Phallus und nicht einen mit Fehlern behafteten Penis zu besitzen, wurde bereits in der Frühen Neuzeit behandelt und literarisch bedient. So deklariert Bettina Mathes die Kapitel des epikurischen Mit­telteils der Faust- Historia"als pornographische Phantasien", in denen der Phallus über den Penis siegt.6 Trotz dieser Versicherung männlicher Potenz, die sich in der Figur des Faust widerspiegelt, erkennt Mathes im erfolgreichen Roman des 16. Jahr­hunderts auch destabilisierende Tendenzen dieser "phallizistisch-pornographi­sche[n] Phantasie", zu der immer ein nicht-phallisches 'Anderes' gehört.7 Diese Fan­tasie wird auch vom Ander theil D. Johan Fausti Historien, dem Nachfolger der Historia, aufgegriffen. Dort wird schon früh im Text eine Referenz zu den sexuellen Es­kapaden des Meisters Faust hergestellt, als sich Wagner vom Teufel Jungfrawen vnnd Frawen (WB8, S. 27) wünscht. Betrachtet man das Wagnerbuch in erster Linie als "geographisch erweiterten 'Aufguss'" der Historia,9 sollte naheliegen, dass mit der Figur Wagner dieselbe Fantasie erfüllt wird, die sein Meister Faust bereits be­dient hat. Auch wenn man annehmen kann, dass das Wagnerbuch"vom Markterfolg der Historia profitieren wollte", hält Barbara Mahlmann-Bauer fest, dass diese Fort­setzung der Lebensgeschichte Fausts "Eher als aemulatio denn als imitatio zu bezeich­nen [Hervorh. i. Orig.]" ist.10 Mahlmann-Bauer beschränkt sich in ihrer kontrastiven Untersuchung jedoch auf die narrativen Strukturen und den Einbau neuen Wissens im Wagnerbuch.11

Aufbauend auf Jacques Lacans Auslegungen zum Phallus soll daher im Folgenden aufgezeigt werden, dass das Wagnerbuch als aemulatio der Historia die simple Ge­genüberstellung vom potenten Helden zum impotenten Gegenüber weiterentwi­ckelt, indem es anhand ihrer ambivalenten Figur Wagner phallizistische Fantasien gleichzeitig bedient und ablehnt. Im folgenden Kapitel wird die theoretische Grundlage zum lacanschen Konzept des Phallus dargelegt. Anschliessend wird die De-Konstruktion der phallizistischen Fantasie im Wagnerbuch hinsichtlich der sexu­ellen Begierde, der Qualität und Quantität männlicher Potenz, der Genealogie, der kastrierenden Schadenszauber und der Darstellung des Penis untersucht.

2 Theoretische Einbettung und Vorgehensweise

Die lacansche Unterscheidung von Penis und Phallus in Die Bedeutung des Phallus 12 erweist sich als Streitpunkt innerhalb des feministischen Diskurses zur Geschlech­terforschung: Manche Autorinnen kennzeichnen die besondere Rolle, die Lacan dem Phallus zuweist, als Fortsetzung des freudschen patriarchalen Denkmusters.13 Dagegen sehen andere Feministinnen Lacans Konzept des Phallus eher als Möglich­keit, eine Differenzierung von gender aufzubauen, die nicht ausschliesslich von der Biologie herrührt.14 Insbesondere die zweite Perspektive beruht auf der anatomi­schen Ungebundenheit, die Lacan seinem Konzept verleiht, wenn er von einer "Be­ziehung des Subjekts zum Phallus" spricht, "die sich ohne Rücksicht auf den anato­mischen Geschlechtsunterschied herstellt."15 Dahingehend hebt Lacan auch hervor, dass der Phallus nicht der Penis sei, sondern diesen vielmehr repräsentiere.16 An dieser Stelle werden der Penis als Organ und der Phallus als "Signifikant"17 von Lacan deutlich voneinander getrennt. Dadurch, dass sowohl die Frau als auch der Mann eine Beziehung zum Phallus herstellt, kommt diesem die Funktion zu, die Geschlechterverhältnisse zu strukturieren.18 Trotz der geschlechtersymmetrisch an­mutenden Relation von Subjekt zu Phallus schlussfolgert Lacan, dass der Phallus doch an die anatomischen Besonderheiten des Penis gebunden sei:

Man kann sagen, daß die Wahl auf diesen Signifikanten fällt, weil er am auffallendsten von alledem, was man in der Realität antrifft, die sexuelle Kopulation ausdrückt wie auch den Gipfel des Symbolischen im buchstäblichen (typographischen) Sinn dieses Begriffs, da er im sexuellen Bereich der (logischen) Kopula entspricht. Man kann auch sagen, daß er kraft sei­ner Turgeszenz das Bild des Lebensflusses ist, soweit dieser in die (in der) Zeugung ein­geht.19

Hier produziert Lacan eine Verbindung zwischen Penis und Phallus, die er zuvor negiert hat. Diese Bindung bekräftigt er, indem er das Verhältnis, das die Frau und der Mann zum Phallus pflegen, zwischen einem "Sein" beziehungsweise "Haben" unterscheidet.20 Mathes fasst die sich hier abzeichnende Widersprüchlichkeit zum zuvor anatomisch ungebundenen Phallus zusammen:

Die Frau ist für den Mann der Phallus, weil sie ihm sowohl das Begehren nach dem Phallus als auch seine eigene phallische Position signifiziert. Lacan bindet also den Phallus an den Penis und macht damit seine eigenen [sic] Unterscheidung zwischen Penis und Phallus in gewisser Weise rückgängig.21

Mit dieser geschlechterspezifischen Relation zum Phallus wird das Geschlechter­verhältnis eindeutig definiert; denn den Phallus zu haben, bedeutet "to be at the cen­ter of discourse, to generate meaning, to have mastery of language, to control rather than to conform to that which comes from outside, from the Other."22 Die Frau über­nimmt demnach die Rolle des kastrierten Anderen ("the Other"), während der Mann über den Phallus verfügt. Gallop fügt hinzu, dass eine Unterscheidung zwi­schen Phallus und Penis zwar von Lacanianern erwünscht, aber nie möglich wird, denn der Phallus verweist als Synonym immer auf den Penis.23 Dem Mann kommt damit in der lacanschen Theorie immer die Position des (Macht-)Zentrums zu.

Mit der "Gleichsetzung von Phallus und Penis", wie sie bei Lacan geschieht, werden die den beiden Begriffen inhärenten Unterschiede ausgeblendet: "Das, was dabei verleugnet wird, ist die Ambivalenz, Verletzbarkeit, Schwäche und Unkontrollier­barkeit des Penis."24 Wenn Phallus und Penis zusammenfallen, werden gemäss Mathes auch der "Männerkörper und Männlichkeit 'naturgemäss'" in direkter Ver­bindung gesehen.25 Mit dieser doppelten Gleichsetzung vollzieht sich der patriar­chale Kreislauf, der die Geschlechterverhältnisse auf eine Machtposition des Man­nes auslegt. Andererseits wird gleichzeitig die Fragilität des Phallus angelegt, des­sen "Materialisierung" durch jede "öffentliche und offizielle Feststellung der Impo­tenz" bedroht wird.26 Schliesslich entsteht durch das Gleichsetzen von biologischem Penis und symbolischem Phallus27 und durch die daraus resultierende Instabilität des Phallus eine deutliche Ambivalenz hinsichtlich der Konstruktion von Männ­lichkeit und Weiblichkeit.

Eine solche Bedrohung für den Phallus stellt die Praxis des cross dressing dar. In ihrer Untersuchung zu Potenzfantasien in der Historia zeigt Mathes dar, dass die Instabilität des biologisierten Phallus sich in diesem Phänomen der Frühen Neuzeit niederschlägt:

Dass der Penis nicht von 'Natur aus' der Phallus ist, beweisen zudem die zahlreichen Frauen, die sich dieser Mode bedienten. Viele Frauen lebten und arbeiteten jahrelang als Mann, tru­gen Männerkleidung, dienten als männliche Soldaten in den europäischen Armeen und wurden meist erst bei ihrem Tod oder aufgrund einer Verwundung als Frauen 'entlarvt' [Hervorh. i. Orig.].28

Indem der frühneuzeitliche männliche Körper unter anderem durch Kleidung und Arbeit konstruiert wurde, konnten Frauen mit Hilfsmitteln – beispielsweise eines am Bauch befestigten "menbrum virile"29 – ihren "kulturelle[n] Körper"30 umformen. Durch diese Form des cross dressing und der Nachahmung heterosexueller Sexual­praktiken verweigert sich die Frau in Männerkleidern ihrer Rolle, die ihr vom Phal­lus-Konzept her zugeordnet wird. Sie stellt sich als Frau, die über den Phallus ver­fügt, ins männliche Machtzentrum und stellt damit die Maskulinität aller anderen dort befindlichen Männer genauso in Frage, wie es der biologische Penis mit seiner ambivalenten Potenz tut.

Dass diese zusätzliche Gefahr durch Frauen mit Phallus als besonders bedrohlich empfunden wurde, beleht Mathes mit einem Bericht aus dem Jahr 1537 über den "Fall einer Frau, die jahrelang als Mann lebte und nach ihrer 'Entdeckung' mit dem Tod bestraft wurde."31 Die Hinrichtung durch Ertränken, "eine typische Frauen­strafe", stelle sowohl die aufgefasste Schwere des Vergehens als auch die Wieder­herstellung des "'ursprüngliche[n]' und 'rechtmässige[n]' Geschlecht[s]" dar.32

Das Übermass an Strafe und die damit zusammenhängende Furcht und das Ab­schreckungsbedürfnis bestätigen Schnells Feststellung, dass der "Frühen Neuzeit […] eine klare diskursive Grenzlinie zwischen naturhafter Veranlagung des Ge­schlechts [ sex ] und soziokultureller Bestimmtheit des Geschlechts [ gender ]" weitest­gehend fehlt.33 Indem Frauen mit männlichen Kleidern und männlichem Verhalten auftreten, bewegen sie sich in einem sex-gender- Spektrum, das dem Konzept des abject nach Julia Kristeva nahekommt:

Not me. Not that. But not nothing either. A 'something' that I do not recognize as a thing. A weight of meaninglessness about which there is nothing insignificant, and which crushes me.34

Die Frau mit Phallus ist für den frühneuzeitlichen Mann abject: Sie ist weder wie der Mann, noch ist sie wie dessen Gegenstück, das heisst, die Frau ohne Phallus. Sie wird zum Ort der bedeutungsvollen Bedeutungslosigkeit, die das Subjekt, den Mann, zu erdrücken droht. Dadurch, dass die Frau mit Phallus nicht eindeutig zu­geordnet werden kann, reagiert der Mann mit übermässiger Härte: Er vernichtet das abject und startet den Versuch, es doch noch einer klar definierten und nicht unheimlichen Kategorie – das heisst, der Frau, die nicht über den Phallus verfügt – zuzuordnen, indem er es frauengerecht ertränkt. Das Unbehagen gegenüber der Frau in Männerkleidern kann nur eine solche Dimension annehmen, wenn noch nicht kategorial zwischen gender und sex unterschieden wird. Dieses Unbehagen wird auch in der Historia aufgegriffen, wenn der Text "durch die Konstruktion von 'Anderen'" versucht, die dem Phallus inhärenten Gefährdungn "unter Kontrolle zu bekommen."35 Fausts Körper muss demnach als vereinfacht-konstanter Repräsen­tant männlicher Potenz zur Gegenüberstellung des Anderen ohne Phallus dienen. In den folgenden Kapiteln wird nun gezeigt, dass in Kontrast dazu die Figur Wagner im Wagnerbuch diesem System entzogen wird.

3 Phallus und Penis – Historia und Wagnerbuch

3.1 Sexuelles Begehren

Im Wagnerbuch wird die Lebensgeschichte vom erwachsenen Wagner nachgezeich­net, der als ehrgeiziger Schüler des Schwarzmagiers Faust mit ähnlichem Wissens­durst und Verlangen nach einem epikurischen Lebensstil auftritt. Im Gegensatz zu seinem Meister fordert Wagner schon beim Vertragsschluss vom Geist Auerhan konkrete Leistungen des Lebens in Saus und Braus, wie zum Beispiel, das er [Auerhan] [ihm] Jungfrawen vnnd Frawen / welche [er] haben vnd begeren werde / zur Concubinen verschaffe (WB, S. 27). Für Wagner scheint klar zu sein, dass seine sexu­elle Begierde in den nächsten 30. Jahr (WB, S. 27) nicht abnehmen wird, weil er sich hier mit der Kopula "werden" des Zukunftstempus bedient: Er wird auch in Zu­kunft Frauen und Jungfrauen begehren. Damit formuliert er einen Anspruch auf sexuelle Befriedigung, den Faust schon in seiner Kindeszeit formuliert hat:

DA der D. Johann Faustus seine Zauberey vbete / vnnd mit dem bösen Geist Mephostophiles genandt vmbgienge / hat er einen Famulum oder diener bey sich (wie es denn bey den Studenten uff Uniuersiteten heutiges tages noch im brauch das sie Junge Knaben vmb sich haben / derer dienst sie gebrauchen in Einheitzen / Bierholen / vnd junge Weiber zu zufu ͤ hren) mit nahmen Christoff Wagner (WB, S. 8) .

Auf diese Weise wurde Wagner als junger Knabe in das Konzept des "Zuführens" eingeführt.

Ganz in genealogischer Art tritt Wagner in die Fussstapfen seines Ziehvaters Faust und lässt sich durch seine Lebensgeschichte hindurch immer wieder vom Verlan­gen nach Frauen leiten. Nachdem er zu Prag einen Juden um sein Geld betrogen hat, möchte er seine Zauberkunst verbessern und weiteres Unheil anrichten. Des­halb begibt er sich nach Südeuropa, jedoch auch sintemal er gerne die huepschen Curtisannen besehen vnnd brauchen wolte (WB, S. 41). Auf ähnliche Weise lässt sich Wagner dazu überreden, einem Gastmahl beizuwohnen, weil er dort Frauen antref­fen würde:

vnter denen Gasten einer ward mit Wagener bekant worden / geht zu jm vnd bitt jn auch zum Wolleben / Sagt jm darneben / das viel huepsche Frawenzimmer vnd lustige Madonnen / alle wuerden erscheinen vnd ankomen. Darueber ward Wagner wol zu Mueth / vnd ließ sich bereden (WB, S. 64).

Hier wird angedeutet, dass Wagner sich nur durch bereden, durch die versproche­nen hübschen Frauen und begehrenden (lustige)36 Madonnen, dazu entschliesst, zur Gasterei zu kommen. Die Handlung des Wagnerbuches scheint also zumindest teil­weise durch die sexuellen Gelüste der Figur Wagner motiviert. Damit geht es einen Schritt weiter als die Historia, in der Fausts sexuelle Begierde zwar das alleinige Thema für ein ganzes Kapitel darstellt (vgl. Kap. 57; H, S. 109)37, jedoch nicht die Handlung des Textes im grösseren Masse beeinflusst. Wagners Wollust tritt an mehreren Stellen noch vor dem Wissensdurst oder dem Essen und Trinken als Handlungsmotiv auf und situiert Wagner damit näher als Faust an die Fantasie des allzeit verfügbaren und potenten Mannes.

[...]


1 Vgl. Heiman 2002, S. 75

2 Vgl. Heiman 2002, S. 76.

3 Vgl. Baglia 2005, S. 59f.

4 Baglia 2005, S. 78.

5 Clalüna 2018, par. 2f.

6 Mathes 2001, S. 41.

7 Mathes 2001, S. 64.

8 Hier und im Folgenden wird das Wagnerbuch mit der Sigle WB und Seitenzahl nach folgender Ausgabe zitiert: Ander theil D. Johan Fausti Historien, von seinem Famulo Christoff Wagner 1593. Hg. von Josef Fritz. Halle a. d. S. 1910.

9 Mahal 1998, S. 158.

10 Mahlmann-Bauer 2011, S. 489.

11 Vgl. Mahlmann-Bauer 2011.

12 Lacan 1991.

13 Vgl. bspw. Grosz 1990.

14 Vgl. bspw. Mitchell und Rose 1982.

15 Lacan 1991, S. 121.

16 Vgl. Lacan 1991, S. 126.

17 Lacan 1991, S. 126.

18 Vgl. Lacan 1991, S. 130.

19 Lacan 1991, S. 128.

20 Lacan 1991, S. 130.

21 Mathes 2001, S. 56.

22 Gallop 1988, S. 126.

23 Vgl. Gallop 1988, S. 126.

24 Mathes 2001, S. 56.

25 Mathes 2001, S. 57.

26 Mathes 2001, S. 57.

27 Im Folgenden ist mit "Phallus" immer der symbolische Phallus gemeint, in Abgrenzung zum realen (vgl. Lacan 2007, S. 266) und imaginären Phallus (vgl. ebd., S. 238f.).

28 Mathes 2001, S. 62.

29 Lindemann 1995, S. 265.

30 Mathes 2001, S. 63.

31 Mathes 2001, S. 63.

32 Mathes 2001, S. 64.

33 Schnell 2002, S. 473.

34 Kristeva 1997, S. 230.

35 Mathes 2001, S. 64.

36 Vgl. DWB, s. v. 'lustig'.

37 Hier und im Folgenden wird die Historia mit der Sigle H und Seitenzahl nach folgender Ausgabe zitiert: Historia von D. Johann Fausten. Text des Druckes von 1587. Kritische Ausgabe. Mit den Zusatztexten der Wolfenbütteler Handschrift und der zeitgenössischen Drucke. Hgg. von Stephan Füssel und Hans Joachim Kreutzer. Erg. und bibliographisch aktual. Ausgabe. Stuttgart 2006.

Details

Seiten
26
Jahr
2019
ISBN (eBook)
9783346173713
ISBN (Buch)
9783346173720
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v703372
Institution / Hochschule
Universität Zürich – Deutsches Seminar
Note
2.0
Schlagworte
Wagnerbuch Faust-Historia Phallus

Autor

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