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Das Phänomen Short Message Service (SMS) - Einführung in eine neue Kommunikationsform

Hausarbeit (Hauptseminar) 2005 33 Seiten

Medien / Kommunikation - Interpersonale Kommunikation

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis:

1 Einleitung

2 Das Phänomen Short Message Service (SMS) - Einführung in eine neue Kommunikationsform
2.1 SMS als neue Informations- und Kommunikationstechnologie
2.1.1 Definition und Funktionsweise des Short Message Service
2.1.2 Zur Entstehung, Verbreitung und Weiterentwicklung der SMS
2.1.3 SMS-Anwendungen
2.2 Medienspezifische Merkmale der SMS
2.2.1 Medienspezifische Nachteile und Einschränkungen in der SMS-Kommunikation
2.2.2 Medienspezifische Vorzüge und Besonderheiten der SMS
2.2.3 SMS im Medienvergleich
2.2.3.1 SMS vs. Telefon – Gemeinsamkeiten und Unterschiede
2.2.3.2 SMS – Email für das Handy?
2.3 Funktionen der SMS-Kommunikation
2.4 Jugendliche und SMS
2.4.1 Jugendliche als Hauptnutzergruppe von SMS
2.4.2 Inhalte von SMS-Botschaften
2.4.3 Nutzungsmotive und Gratifikationsdimensionen
2.4.4 Das Handy als „persönliches Medium“ der Jugendlichen
2.5 Sprachliche Besonderheiten in der SMS-Kommunikation: zur Entwicklung von Kurzformen und zum Gebrauch von „Emoticons“

3 Zusammenfassung, Ausblick

Anhang:

Literaturverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis:

Abbildung 1: Aus deutschen Mobilfunknetzen versandte SMS pro Jahr in Mrd

Abbildung 2: Interesse an SMS-Informationsangeboten

Abbildung 3: Beurteilung der Zeicheneinschränkung in der SMS-Kommunikation

Abbildung 4: SMS-Nutzung nach Altersgruppen

Abbildung 5: Wichtigkeit verschiedener Handy-Funktionen

Abbildung 6: Themen der SMS-Kommunikation

Abbildung 7: SMS-Bilder

Abbildung 8: Standardisierte Befragungen zu Funktionen der SMS-Kommunikation

Abbildung 9: Auswahl von Emoticons und ihre parasprachliche Bedeutung

Abbildung 10: Phänomene syntaktischer Reduktion im Überblick

1 Einleitung

Als Motorola 1983 das erste Mobilfunktelefon auf den Markt brachte[1] und damit das Zeitalter der mobilen Telephonie einläutete, konnte kaum einer die Erfolgsgeschichte dieses neuen Mediums voraussehen. Nachdem die anfangs sehr teuren Geräte meist noch den Chefetagen vorbehalten waren[2], verfügten im Jahr 2004 bereits 72 Prozent aller deutschen Haushalte über ein Handy.[3]

Neben der mobilen Telephonie erfreut sich inzwischen mit dem Short Message Service, kurz SMS[4], allerdings noch eine ganz andere Anwendungsform des Mobiltelefons, das Versenden elektronischer Kurzmitteilungen über das Handy, großer Beliebtheit. Im Jahr 2001 nutzten bereits zwei Drittel der deutschen Handybesitzer diesen Dienst[5], 2004 waren es sogar 86 Prozent.[6]

Dieser völlig unerwartete Erfolg, der in den Medien wiederholt als „SMS-Boom“[7] oder „SMS-Manie“[8] bezeichnet wird, führte nicht nur dazu, dass das Wort SMS im Jahr 2001 von der Gesellschaft für deutsche Sprache in die Liste der Wörter des Jahres aufgenommen wurde[9], sondern auch zu einem verstärkten, fächerübergreifenden[10] wissenschaftlichen Interesse an dieser neuen Kommunikationsform.[11] Neben medienspezifischen und sprachlichen Besonderheiten der SMS-Kommunikation stehen dabei im Zusammenhang mit der SMS-Nutzung insbesondere die jugendlichen Handybesitzer als Hauptnutzergruppe des Short Message Service im Fokus wissenschaftlicher Studien.

Im Folgenden sollen die medienspezifischen und sprachlichen Besonderheiten, die Inhalte sowie die Nutzungsmotive des Short Message Service untersucht werden. Ein besonderes Augenmerk liegt auch hier auf der Gruppe der Jugendlichen, zum einen, da sie, wie bereits erwähnt, die Hauptnutzergruppe des Kurzmitteilungsdienstes darstellen, zum anderen aber auch aufgrund der aktuellen Forschungslage, die in der Literatur bislang kaum Untersuchungen zu anderen Nutzergruppen hervorgebracht hat.

Zunächst sollen allerdings die Funktionsweise des Short Message Service sowie seine unterschiedlichen Anwendungsformen kurz dargestellt werden, um dem Leser einen grundlegenden Überblick zu verschaffen.

2 Das Phänomen Short Message Service (SMS) - Einführung in eine neue Kommunikationsform

2.1 SMS als neue Informations- und Kommunikationstechnologie

2.1.1 Definition und Funktionsweise des Short Message Service

Ob man nun von „simsen“, „texten“ oder „tickern“ spricht[12], gemeint ist die „zwischenmenschliche Kommunikation mittels elektronischer Kurzmitteilungen SMS“[13], bei der über den Short Message Service Textnachrichten (kurz SMS) von bis zu 160 alphanumerischen Zeichen über die Tastatur eines Mobiltelefons erstellt und zwischen Mobiltelefonen ausgetauscht werden können. Ermöglicht wird dieser Dienst auf Basis der 1992 eingeführten Mobilfunktechnologie GSM (Global Systems for Mobile Communications). Dabei erreichen versandte SMS den Empfänger, sobald dessen Mobiltelefon eingeschaltet und damit empfangsbereit ist, bis dahin werden die Kurznachrichten in einem sogenannten Short Message Service Center (SMSC) zwischengespeichert. Daher handelt es sich bei der SMS-Kommunikation technisch bedingt um eine asynchrone Kommunikationsform, deren Anbieter in der Regel die jeweiligen Mobilfunkanbieter sind und deren dominierendes Endgerät das Mobiltelefon bleibt, auch wenn der Versand von SMS inzwischen ebenfalls von einigen Festnetztelefonen aus bzw. über das Internet möglich ist.[14]

2.1.2 Zur Entstehung, Verbreitung und Weiterentwicklung der SMS

Zur Erfindung der SMS als „unbeabsichtigtes Nebenprodukt des Mobiltelefonierens“[15] kam es im Jahr 1992 eher zufällig, als einige Entwickler der Firma Vodafone sich einige noch überschüssige Übertragungskapazität des Handy-Signalisierungskanals zunutze machten und über diesen eine Textnachricht mit dem Wortlaut „Merry Christmas“ an das Handy eines Kollegen verschickten.[16]

Anschließend wurde der Versand von Kurzmitteilungen zunächst ausschließlich von den Netzbetreibern als Informationsdienst genutzt, um ihre Kunden über eingegangene Nachrichten auf der Sprachmailbox zu informieren[17], bevor der Short Message Service 1994 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde und ab 1996 die ersten SMS-fähigen Mobiltelefone für den privaten Gebrauch den Siegeszug der SMS einläuteten[18]

Insbesondere die jugendlichen Nutzergruppen haben zur raschen Verbreitung des Short Message Service beigetragen und für seinen unvorhergesehenen und bis heute ungebremsten Erfolg gesorgt, der sicherlich auch auf der in der deutschen Bevölkerung allgemein sehr hohen Adoptionsrate des Mobiltelefons[19] beruht.

Bemerkenswert ist an dieser Stelle, dass neben den Jugendlichen

„[i]nsbesondere Bevölkerungsgruppen, die im Zusammenhang mit geringerer formaler Bildung von der Online-Kommunikation tendenziell ausgeschlossen sind, [.] verstärkt an der Mobilkommunikation [partizipieren]“[20],

hier also mit dem Short Message Service eine Plattform für eine Bevölkerungsgruppe entstanden ist, die sich ansonsten durch eine vergleichsweise geringe Nutzung der neuen Medien auszeichnet.

Abbildung 1 zeigt die Entwicklung der SMS-Nutzung seit 1998 und soll noch einmal die rasche Verbreitung des Kurzmitteilungsdienstes in der deutschen Bevölkerung veranschaulichen.[21]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Aus deutschen Mobilfunknetzen versandte SMS pro Jahr in Mrd.[22]

Wurden im Jahr 1998 erst 0,6 Milliarden SMS aus deutschen Mobilfunknetzen verschickt, so hat sich dieser Wert bis zum Jahr 2004 auf einen europäischen Spitzenwert von 20,6 Milliarden gesteigert, und das trotz gerade in den Anfangsjahren stark gestiegener Preise für den SMS-Versand. Inzwischen nutzen bereits 86 Prozent der deutschen Handybesitzer den Dienst.[23]

Im Zuge ihrer rasanten Verbreitung hat sich die SMS kontinuierlich weiterentwickelt. So gibt es mittlerweile nicht nur die Möglichkeit, SMS-Texte mit Hilfe des T9-Wörterbuches[24] mit deutlich weniger Tastendrücken und damit erheblich schneller über die Handytastatur einzutippen als zuvor[25], sondern es können via EMS (Enhanced Messaging Service) inzwischen Textnachrichten von bis zu 760 Zeichen[26] verfasst werden. Mit der Einführung des Multimedia Messaging Service (MMS) im Zuge der dritten Mobilfunkgeneration können seit dem Jahr 2004 außerdem neben reinen Textmitteilungen zusätzlich Bilder, Videos und Tonaufnahmen wie Musik und Sprachaufnahmen übertragen werden.[27]

Mit dieser Anwendung wurde im Jahr 2002 Neuland beschritten, weswegen hierzu auch bislang keine wissenschaftlichen Studien vorliegen. Die vorliegende Arbeit konzentriert sich daher auf die „klassische“ SMS, also den Austausch von reinen Textnachrichten via Handy, über dessen verschiedene Anwendungsmöglichkeiten der folgende Abschnitt zunächst einen Überblick geben soll.

2.1.3 SMS-Anwendungen

Neben der dominierenden Nutzungsform der interpersonalen, in erster Linie privaten Kommunikation zwischen Partnern, Freunden und Verwandten[28] bietet der Short Message Service noch eine Reihe weiterer Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der „personalisierten Massenkommunikation per SMS“[29], also dem „massenhafte[n] Versand von standardisierten Botschaften an spezifische Zielgruppen“[30], wie beispielsweise SMS-Informationsdienste oder SMS-Werbung, die im folgenden Abschnitt kurz dargestellt werden sollen.

Insbesondere haben sich zahlreiche Informationsdienste entwickelt, die den Handybesitzer entweder auf Basis eines Abonnements oder auf dessen gezielten Abruf hin ständig mit aktuellen Informationen aus sämtlichen gesellschaftlichen Bereichen (z.B. Sportergebnisse, Nachrichten, Wetter, Routen, Staus, Flug- und Fahrpläne, Börseninformationen etc.) versorgen.[31] Abbildung 2 zeigt einige ausgewählte Angebote und die entsprechenden Nutzerinteressen.[32]

Zwar ist das Interesse an einigen Informationsdiensten mit bis zu 50 Prozent vergleichsweise hoch, doch verzeichnen die meisten Dienste aufgrund zum Teil sehr hoher Nutzungsgebühren und allgemein geringer Zahlungsbereitschaft der Handybesitzer bislang nur mäßigen Erfolg.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Interesse an SMS-Informationsangeboten[33]

Des Weiteren können per SMS neue Klingeltöne und Logos bestellt werden, es kann an Abstimmungen und Gewinnspielen jeglicher Art teilgenommen werden[34] und sogar die Möglichkeit der Teilnahme an einem SMS-Gottesdienst[35] wird dem interessierten Handybesitzer geboten.[36]

[...]


[1] Vgl. o.V. (2003): Das Handy wird 20 Jahre alt. Schaumburg/Wiesbaden, 2003. URL: http://www.flensburg-online.de/telefon-internet/handy-geschichte.html. Stand: 26.03.2005.

[2] vgl. o.V. (2003).

[3] Vgl. Albert, B. (2004): Mehr Handys als Festnetztelefone in Deutschland. URL: http://www.areamobile.de/news/2906.html. Stand: 26.03.2005.

[4] Zwar steht die Abkürzung SMS für den Dienst Short Message Service, allerdings ist SMS auch die allgemein übliche Abkürzung für die Textnachricht (also eigentlich die Short Message) an sich und wird im Folgenden in beiden Kontexten verwendet.

[5] Focus (Hrsg.) (2001): Der Markt der Telekommunikation. Daten, Fakten, Trends. O.O. 2001.

URL: http://medialine.focus.de/PM1D/PM1DN/PM1DNA/DOWNLOAD/01telkom.pdf. Stand: 26.03.2005.

[6] vgl. Beile, M. (2004): Neue Studie zum Handymarkt. Deutsche verrückt nach SMS. O.O. 2004. URL: http://www.bild.t-online.de/BTO/handyco/topthemen/SMS__deutschland/SMS__wahn__brd.html. Stand: 26.03.2005.

[7] Höflich, J. (2003): Vermittlungskulturen im Wandel: Brief – Email – SMS. In: Höflich, R./Gebhardt, J.: Vermittlungskulturen im Wandel. Brief – Email – SMS. Frankfurt a. M. 2003, S. 43.

[8] Schmid, O. (2001): Kurz und formlos: SMS – Ein interaktives Medium wird erwachsen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 239/01, 2001. URL: http://www.synapsy.de/press/mirror/detail.php?id=6. Stand: 26.03.2005.

[9] Vgl. http://www.gfds.de/woerter.html.

[10] Für die vorliegende Arbeit wurden Studien aus der Kommunikationswissenschaft, den Sprach- und Sozialwissenschaften sowie der Psychologie herangezogen.

[11] Vgl. http://www.gfds.de/woerter.html.

[12] Vgl. Döring, N. (2002b): "Kurzm. wird gesendet" - Abkürzungen und Akronyme in der SMS-Kommunikation. Muttersprache. Vierteljahresschrift für Deutsche Sprache, 112 (2), 97-114. URL: http://www.nicola-doering.de/publications/sms-kurzformen-doering-2002.pdf, S.4. Stand: 26.03.2005.

[13] Döring (2002b), S.4.

[14] Vgl. Döring (2002b), S.4.

[15] Androutsopoulos, J./Schmidt, G. (2001): SMS-Kommunikation: Ethnografische Gattungsanalyse am Beispiel einer Kleingruppe. In: Zeitschrift für Angewandte Linguistik (ZfAL). URL: http://www.ids-mannheim.de/ prag/sprachvariation/tp/tp7/SMS-Kommunikation.pdf, S.2. Stand: 26.03.2005.

[16] Scheurer, S. (2004): Happy Birthday, SMS! O.O. 2004. URL: http://www.swr3.de/info/handyman/10jahre/. Stand 09.11.2004.

[17] Vgl. Schmid (2002).

[18] Vgl Thamm/Schommer, Ch. (2004): Schicken macht Spaß. Seit 10 Jahren kann man per Handy Briefe schreiben. URL: http://www.bild.t-online.de/BTO/handyco/aktuell/2004/03/14/sms__macht__spass/sms__ macht__spass.html. Stand: 26.03.2005.

[19] Vgl. Döring (2002b), S.6.

[20] Döring (2002b), S.6.

[21] Vgl. Abbildung 1, S.4.

[22] Eigene Grafik (modifiziert nach RegTP (Hrsg.) (2004): Jahresbericht 2004 der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post gemäß § 122 Telekommunikationsgesetz. O.O. 2004. URL: http://www.regtp.de/ imperia/md/content/aktuelles/jb2004.pdf. Stand: 26.03.2005.

[23] Vgl. Beile (2004).

[24] Die T9-Software bietet auf der Basis der 9 Zifferntasten auf dem Mobiltelefon nach dem einmaligen Eintippen jeder Taste automatische Wortergänzungen an.

[25] Vgl. Döring (2002b), S.5.

[26] Allerdings wird auch hier auf 160-Zeichen-Basis abgerechnet, für eine SMS mit bspw. 300 Zeichen würden also die doppelten Versandgebühren berechnet.

[27] Vgl. Informationszentrum Mobilfunk (2004), S.8.

[28] Vgl. Döring (2002b), S.6.

[29] Döring, N. (2002a): "1x Brot, Wurst, 5Sack Äpfel I.L.D." - Kommunikative Funktionen von Kurzmitteilungen (SMS). In: Zeitschrift für Medienpsychologie 3/2002. URL: http://www.nicola-doering.de/publications/sms-funktionen-doering-2002.pdf, S.4. Stand: 26.03.2005.

[30] Döring (2002a), S.4.

[31] Vgl. Döring (2002b), S.6.

[32] Vgl. Abbildung 2, S.6.

[33] eigene Grafik (modifiziert nach: Puls GmbH (Hrsg.) (2002): Studie: Mobile Communication. O.O. 2002. Zitiert nach: o.V. (2002): Handy-Werbung erwünscht. URL: www.itk-trends.de/0224_03.htm. Stand 26.01.2005.

[34] Besonders beliebt ist in diesem Zusammenhang die Teilnahme an Abstimmungen und Gewinnspielen zu Fernsehsendungen, wie es beispielsweise beim RTL-Format Deutschland sucht den Superstar der Fall war. Durch die Möglichkeit, auf bequeme Art abstimmen zu können und dadurch auch noch Einfluss auf den weiteren Sendungsverlauf nehmen zu können, werden gerade von Jugendlichen die oft überteuerten SMS-Gebühren in Kauf genommen.

[35] Vgl. Androutsopoulos/Schmidt (2001), S.1.

[36] Vgl. Abbildung 2, S.5.

Details

Seiten
33
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783638614177
Dateigröße
915 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v69906
Institution / Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München – Institut für Kommunikationswissenschaft (IFKW)
Note
1,0
Schlagworte
Phänomen Short Message Service Einführung Kommunikationsform Hauptseminararbeit Online-Forschung

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