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Zur Verwendung von Funktionsverbgefügen in medizinischen Aufklärungsbögen für PatientInnen

Hausarbeit (Hauptseminar) 1995 35 Seiten

Germanistik - Linguistik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Zu dieser Arbeit

2 Vorüberlegung 1: Zur Aufklärung
2.1 Grundsätzliches
2.2 Die Bedeutung der Aufklärungsbögen im Aufklärungsprozeß

3 Vorüberlegung 2: Funktionsverbgefüge

4 Die Funktionsverbgefüge in den Aufklärungsbögen
4.1 Überblick über die Funktionen der FVG allgemein
4.2 Zwei wichtige Eigenschaften der FVG
4.2.1 Die Zweiteiligkeit des Verbs
4.2.2 Die Tendenz zur Nominalisierung
4.3 Allgemeinsprachliche, fachsprachliche und textsortenspezifisch besonders interes­sante Funktionen
4.3.1 Allgemeinsprachliche Funktionen
4.3.1.1 Schließen lexikalischer Lücken
4.3.1.2 Ausdrücken allgemeiner Bedeutungen
4.3.1.3 Stilistische Variation
4.3.2 Fachsprachliche Funktionen
4.3.2.1 Veränderung der Mitteilungsperspektive
4.3.1.2 Ausdrücken allgemeiner Bedeutungen
4.3.2.3 Vereinheitlichung von Rektion
4.3.3 Textsortenspezifisch besonders interessante Funktionen
4.2.3.1 Passivausdruck
4.3.3.2 Fachtermini

5 Kritik an Deagentivierung und Nominalstil in den Aufklärungsbögen
5.1 Deagentivierung
5.2 Nominalstil

6 Resümee und offene Fragen

7 Literatur

Anhang: Übersicht über die verwendeten Aufklärungsbögen

1 Zu dieser Arbeit

Diese Arbeit knüpft an ein Seminar über Phraseologie/Idiomatik der deutschen Gegenwartssprache an. Besonders interessant finde ich dabei eine Art von Ausdrücken, die sicherlich an der Peripherie des ge­samten Bereichs Phraseologie/Idiomatik an­zusiedeln ist: die Funk­tionsverbgefüge (FVG); und zwar nicht so sehr deren grammatische Form, sondern v.a. die Funktionen, die sie in einem Text erfüllen.

Die FVG sind eine Art von Ausdrücken, die zum einen überwiegend in der geschriebenen Sprache, zum anderen überwiegend in den Fach­sprachen und in der Sprache der Verwaltung vorkommen. Die Idee, Aufklärungsbögen, wie man sie als PatientIn vor Untersuchungen bzw. Behandlungen zum Lesen und Unterschreiben bekommt, auf den spe­ziellen Aspekt der FVG hin zu analysieren, liegt darin begrün­det, daß ich aus meiner früheren berufli­chen Praxis als Kranken­pfleger im Kran­kenhaus diese Bögen, und insbesondere auch den ge­samten Aufklärungsprozeß als ziemlich zwei­felhaft und unbefrie­digend in Erinnerung habe: eine genauere Untersuchung liegt dann nahe, weil es sich bei den Aufklärungsbögen um geschriebene Spra­che handelt, die ganz sicher fachsprachli­che Züge aufweist; aber es handelt sich nicht um geschriebene Sprache zur fachsprachlichen Kommunikation, sondern zur Kommunikation zwischen Fachleuten und Laien. Diese ist m.E. nicht nur besonders interessant, sondern auch im Fall der Aufklärung vor einem Eingriff überaus wichtig - zumindest für den Patienten/die Patientin.

Die Frage, ob PatientInnen gut, d.h. v.a. umfassend und ihren Vor­aussetzungen entsprechend auf­geklärt werden, wird diese Arbeit selbstverständlich nicht beantworten können. Ich hoffe aber, daß ich einige Erkenntnisse über die Tauglichkeit eines der "Werkzeuge" zur Aufklärung, eben die Aufklärungsbögen, gewinnen kann.

Die Textgrundlage meiner Arbeit besteht aus 46 Aufklärungs­bögen, vorwiegend aus dem Bereich der Therapie und Diagnostik in­nerhalb der Inneren Medizin, d.h. aus dem Bereich, in dem ich selbst als Krankenpfleger mehrere Jahre gearbeitet habe. Die Bö­gen stammen teils aus dem Klini­kum der Stadt Nürnberg, teils aus der Universi­tätsklinik Kiel und werden in den beiden Kliniken ak­tuell zur Auf­klärung verwendet. Eine Übersicht über die Aufklä­rungsbögen findet sich im An­hang.

Bevor ich die verschiedenen Funktionen oder "Leistungen" der Funk­tionsverbgefüge in den Auf­klärungsbögen diskutiere, möchte ich zwei Vorüberlegungen anstellen: Vorüberlegung 1 beschäf­tigt sich dabei mit der Aufklärung von PatientInnen sowohl allgemein als auch speziell mit der Rolle der Aufklärungsbögen im Aufklä­rungsprozeß. Ich beziehe mich in allem, was Aufklärung betrifft, ausschließlich auf die Aufklärung im Krankenhaus und nicht auf die Aufklärung, wie sie bei niedergelassenen ÄrztInnen in der Praxis erfolgt. In Vorüberlegung 2 ver­suche ich ein- und ab­zugrenzen, welche Ausdrücke in dieser Arbeit zweckmäßig unter den Begriff FVG fallen und wel­che außerhalb stehen: es geht also um eine Ar­beitsdefinition.

Bei der Besprechung der Funktionen, die die FVG in unseren Texten erfüllen, stehen zwei Funktio­nen im Mittelpunkt, die sich als be­sonders wichtig erweisen: die FVG als Ersatzform des Pas­sivs/Mittel zur Deagentivierung und als Möglichkeit, substantivi­sche Fachtermini einzusetzen. Diese beiden Funktionen werden nicht isoliert, sondern im engen Zusammenhang mit wesentlichen Eigen­schaften der FVG besprochen. Andere Funktionen der FVG werden kür­zer abgehandelt.

2 Vorüberlegung 1: Zur Aufklärung

2.1 Grundsätzliches

Jeder ärztliche Eingriff in die körperliche Unversehrtheit eines Patienten/einer Patientin stellt zu­nächst juristisch den Tatbe­stand einer Körperverletzung dar. Drei Voraussetzungen müssen er­füllt sein, damit der Eingriff rechtmäßig ist. Vereinfacht darge­stellt handelt es sich um folgende Punkte:[1]

1) Der Patient/die Patientin muß über den Eingriff aufgeklärt wor­den sein. Die Aufklärung darf nur durch einen Arzt/eine Ärztin er­folgen.

Die wesentlichen Inhalte der Aufklärung sind:

- die Diagnose bzw. bisherige Befunde (als Entscheidungsgrundlage für den Patienten/die Patientin für die notwendige Einverständnis­erklärung - s.u. 2),
- die Grundzüge der vorgesehenen Untersuchung/Behandlung,
- sog. typische, d.h. für die Untersuchung/Behandlung spezifische Risiken,
- sog. atypische, d.h. andere, allgemeine Risiken eines Eingriffs, abhängig von der Häufigkeit,
- eventuelle andere, wissenschaftlich anerkannte Untersuchungs-/Behandlungsmethoden und deren typische Risiken.

2) Der Patient/die Patientin muß nach der Aufklärung eine Einver­ständniserklärung für den Eingriff abgegeben haben.

3) Der Eingriff muß vom ärztlichen Personal fachgerecht durchge­führt worden sein.

Von besonderem Interesse für meine Arbeit ist der erste Punkt, die Aufklärung. Zurecht wird dieser Begriff kritisiert, "da er Ansprü­che beinhaltet, die nur im Idealfall zu befriedigen sind. Zutref­fender und ehrlicher ist der im Anglo-Amerikanischen gebrauchte Ausdruck 'informed consent' (Zustim­mung nach Information)."[2] Den naheliegenden Punkt "Einverständniserklärung" werde ich aus prak­ti­schen Gesichtspunkten gelegentlich mit einbeziehen, wenn auch in viel geringerem Umfang, während Punkt "Fachgerechte Durchführung" selbstverständ­lich für meine Arbeit keine Rolle spielt.

Je nach Umfang und Risiko des Eingriffs werden Aufklärung und Ein­verständniserklärung unter­schiedlich aussehen. Bei Bagatelleingriffen, wie etwa der einmaligen Verabreichung einer Injek­tion, geschieht die Aufklärung, soweit man sie denn überhaupt als solche bezeichnen kann, form­los, sie kann z.B. nur in der Ankündigung durch den Arzt/die Ärztin bestehen: "Ich gebe Ihnen jetzt eine Spritze", worauf der Patient/die Patientin sein Einverständnis be­kundet durch die einfache Antwort: "Ja".

Bei Eingriffen, die stärker mit Risiken behaftet sind, werden Auf­klärung und Einverständnis, und übrigens auch die oben unter Punkt 3) geforderte fachgerechte Durchführung (mittels Untersu­chungs-, OP-Bericht), v.a. zur Absicherung des ärztlichen Personals schriftlich dokumen­tiert, für den Fall, daß es im Anschluß an die Untersu­chung/Behandlung zu rechtlichen Auseinandersetzung mit dem Patien­ten/der Patientin kommt. Denn: "Behauptet der Patient einen Auf­klärungsmangel, so ist der Arzt für die ordnungsgemäße Aufklä­rung beweispflichtig. Aus diesem Grunde ist es beson­ders wichtig, das Aufklärungsgespräch ausführlich im Krankenblatt zu dokumentie­ren und die schriftliche Einwilligungserklärung beizufügen."[3] Die Auf­klärungsbögen, die ich in dieser Arbeit untersuche, dienen auch als Hilfe bei der geforderten Dokumentation.

Die eben angesprochenen juristischen Aspekte der Aufklärung sind sicherlich wichtig, wichtiger noch ist jedoch, was sich PatientInnen von einer guten Aufklärung versprechen, und welche Kon­sequenzen sie haben kann. Eine Umfrage unter PatientInnen ergab folgendes:

"222 Patienten wurden zur Aufklärung durch ihren Arzt be­fragt: 8% wünschten keine besondere Aufklä­rung über die Risi­ken von Untersuchungen und Be­handlungen, 49% wollten über die häu­figsten und we­sentlichen Risiken aufgeklärt sein und 43% wünsch­ten, von allen denkbaren Mög­lichkeiten auftretender Ri­siken zu erfahren. Dabei gaben 88% an, sie wären ruhiger, wenn sie vor­her über die Gefahren Bescheid wüßten, nur 12% befürchteten, mehr Angst zu bekom­men."[4]

PatientInnen wollen also i.a. sorgfältig aufgeklärt werden. Eine gute Aufklärung wirkt sich aber auch positiv auf den Heilungsver­lauf bzw. auf das Leben mit oder nach der Krankheit aus:

"Postoperative Komplikationen sind bei Patienten, die vor ih­rer Operation gründlich aufgeklärt wur­den, statistisch signi­fikant seltener als bei Pati­enten, die im Ungewissen belassen wurden; der post­operative Verbrauch von Analgetika und Nar­kotika ist in der 'aufgeklärten Gruppe' um fast 50% gerin­ger."[5]

An weiteren Vorteilen einer umfangreichen Aufklärung ist zu nen­nen:[6]

- Bei größeren Eingriffen zu Untersuchungs-/Behandlungszwecken treten weniger Komplikationen auf.
- Die Compliance[7] steigt mit dem Grad der Informiertheit der Pati­entInnen.
- PatientInnen können sich, nachdem sie aus dem Krankenhaus ent­lassen worden sind, gesundheits- bzw. krankheitsbewußter verhal­ten.
- Informierte PatientInnen können, falls dies später erneut not­wendig wird, mehr zur Anamnese beitragen und ihre Symptome bes­ser beschreiben.
- Aufgeklärte PatientInnen können besser einschätzen, ob und wann sie sich erneut in ärztliche Be­handlung begeben müssen.

Aus wiederum juristischer, aber auch aus ethischer Sicht kann schließlich noch hinzugefügt wer­den, daß zwar "die Aufklärungs­pflicht des Arztes (...) gesetzlich nicht fixiert" ist, sich aber "aus dem grundgesetzlich garantierten Persönlichkeits- und Selbstbe­stimmungsrecht des Patienten" er­gibt.[8]

2.2 Die Bedeutung der Aufklärungsbögen im Aufklärungsprozess

Die o.g. praktische Verbindung der Punkte "Aufklärung" und "Einverständniserklärung" ergibt sich daraus, daß unsere Texte, die ich bisher dem Klinikjargon folgend "Aufklärungsbögen" genannt habe (und auf die ich trotz allem auch weiterhin diese wenig ex­akte, aber allgemein gebräuchliche Be­zeichnung anwenden werde), sowohl zur Aufklärung beitragen als auch am Ende ein Formular zur Einverständniserklärung beinhalten.

Die unpräzise Bezeichnung "Aufklärungsbogen" wird z.T. auch von den VerfasserInnen der Bögen verwendet, z.B. für diejenigen der gastroenterologischen Abteilung des Klinikums Nürnberg. Tref­fender benennt der perimed Verlag die meisten seiner Bögen: "Merkblatt zum Aufklärungsgespräch mit dem Arzt/der Ärztin über ... (den vor­gesehenen Eingriff; meine Ergänzung)". Denn in der Tat darf ein wie auch immer gearteter Aufklärungsbogen das Aufklärungsgespräch zwischen Arzt/Ärztin und PatientIn nicht ersetzen: "Auch die Über­gabe von schriftlichem Aufklärungsmate­rial, in denen die möglichen Nebenwirkungen und Risiken einer bestimmten Behandlungsmethode aufgeführt sind, reichen keinesfalls als Aufklärung des Pati­enten aus."[9] Der Aufklärungsbogen soll für das Auf­klärungsgespräch also eine erste Orientierung für den Patien­ten/die Patientin sein, wichtige Anhaltspunkte bieten und Hilfen bereitstellen, z.B. in Form von bildlichen Darstellungen.

Meist enthalten die Bögen folgende Hauptabschnitte, wobei sich je nach Unter­suchung/Behandlung weitere wichtige Punkte ergeben kön­nen:

- Anrede des Patienten/der Patientin, allgemeine Motivation der vorgesehenen Untersu­chung/Behandlung.
- Allgemeine Beschreibung des Untersuchungs-/Behandlungsablaufs.
- Hinweis auf mögliche Komplikationen und Abfragen von individuel­len Risikofaktoren.
- Hinweise zum Verhalten nach der Untersuchung/Behandlung.
- Raum für Ergänzungen und
- als weiteren Text ein Formular, mit dem der Patient/die Patientin seine Einwilligung zu der ge­planten Untersuchung/Behandlung er­teilt oder verweigert.

Aus meiner beruflichen Praxis als Krankenpfleger in der Inneren Medizin muß ich jedoch kritisch anmerken, daß sich leider immer wieder die Aufklärung eben doch nur auf das Aushändigen eines Auf­klärungsbogens be­schränkt etwa mit dem Hinweis: "Lesen Sie sich das durch, und wenn Sie dann noch weitere Fragen haben...", um schließlich rasch zum Ziel zu kommen: "Jetzt müssen Sie hier noch unterschreiben." Nach geleisteter Unterschrift fragen dann Patien­tInnen, die zuvor aus Respekt vor dem weißen Arztkittel stumm geblieben waren, bei ihren Pflegekräften, bei der Kran­kengymnastin oder auch bei MitpatientInnen, die kurz zuvor die gleiche Untersu­chung/Behandlung hatten, nach, was sie denn nun erwarte. Der ge­ringe Erfolg einer solchen Pseudoaufklärung durch eine mißbräuch­liche Verwendung von Aufklärungsbögen wird in einer ganz neuen Un­tersuchung von A. Busch dargestellt.[10] In dieser Untersuchung wur­den 20 Patienten, die an der Prostata[11] ope­riert werden sollten, in Interviews jeweils vor und nach der Lektüre eines Aufklärungsbo­gens[12] zu vier Bereichen befragt: abgefragt wurde Wissen über das Organ Prostata selbst (als aufklärungsu­nabhängiges Vorwissen), über die Krankheit, an der sie litten, das OP-Verfah­ren und über mögliche Komplikationen. Verglichen wurde das Wissen der Patienten mit einem "idealtypischen" ExpertIn­nen­wissen auf diesem Gebiet. Die Patienten erreichten im Durchschnitt vor der Lektüre des Aufklä­rungsbogens 8,5%, nach der Lektüre 12,65% des ExpertInnenwissens, was einem Wissenszuwachs von ledig­lich 4,15% entspricht bei weiterhin sehr niedrigem Wissensstand. Individuell schwankte die Wissensquote zwischen 8% und 21% nach der Lektüre.

Busch resümiert: "Die Wissenskluft wird durch den Einsatz von Auf­klärungsbögen nur geringfügig vermindert. Die befragten Probanden wußten auch nach dem Lesen des Aufklärungsbogens, der ja immerhin eine Basisaufklärung liefern soll, kaum mehr als vor der Rezeption (...)"[13]

Auf der Basis eines solchen Aufklärungsergebnisses, das nicht im­mer durch ein anschließendes, genügend intensives Aufklärungsge­spräch verbessert wird, muß sich der Patient/die Patientin ent­scheiden, ob er/sie dem Eingriff zustimmt oder nicht.

Der Auf­klärungsbogen ist in der klinischen Praxis also nicht nur eine Art Stichpunktgeber für den Arzt/die Ärztin beim Aufklärungs­gespräch, sondern, neben dem Me­dium zur Dokumentation, auch immer ein wichtiger, nur allzu oft sogar der zentrale Bestandteil der Aufklärung für den Patien­ten/die Patientin. Aus dieser Funktion ergeben sich selbstverständlich hohe Ansprüche an die Qua­lität der Bögen.

[...]


[1] Für eine ausführlichere Darstellung, in der auch Beispiele gegeben werden und auf Ausnahmeregelungen eingegangen wird, verweise ich auf Geisler (1987) und Hollmann (1982).

[2] Geisler (1987), S. 175.

[3] Hollmann (1982), S. 133.

[4] Haferlach (1994), S. 16, zit. nach: Demling, L. und H. Flügel: Wie steht der Patient zur Aufklärungspflicht des Arztes? Ergebnis einer Umfrage. DMW 100, 1975, S. 1587-1589.

[5] Haferlach (1994), S. 17.

[6] Nach Haferlach (1994), S. 83.

[7] Unter Compliance versteht man "die Zuverlässigkeit des Befolgens therapeuti­scher Verabredung (zwischen Arzt/Ärztin und PatientIn, meine Erg.) durch den Kranken". (Haehn (1982), S. 41.)

[8] Hollmann (1982), S. 130.

[9] Hollmann (1982), S. 130.

[10] Busch, Albert (im Druck): Laienkommunikation. Vertikalitätsuntersuchungen zu medizinischen Experten-Laien-Kommunikationen. Frankfurt/Main (etc.) Lang. (= Germanistische Arbeiten zu Sprache und Kulturgeschichte), v.a. unter Wortschatz­aspekten besprochen in: Wichter (1994), S. 288-294.

[11] Ich finde es bedauerlich, daß sich Busch durch die Auswahl ausgerechnet von Prostata-Patienten die Möglichkeit nimmt, auch etwas über eventuelle Unterschiede zwischen Männern und Frauen als "Aufzuklärende" herauszufinden - bei nahezu allen anderen Untersuchungen/Behandlungen wäre diese Fragestellung möglich.

[12] Es handelt sich um das Merkblatt zum Aufklärungsgespräch mit dem Arzt/der Ärztin über die Operation der Prostatavergrößerung/Blasenhalsstarre durch die Harnröhre (transurethrale Elektroresektion, TURP) des perimed Verlages Dr. Diet­mar Straube.

[13] Busch (im Druck), S. 350, zit. in Wichter (1994), S. 285.

Details

Seiten
35
Jahr
1995
ISBN (eBook)
9783638140386
Dateigröße
626 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v6477
Institution / Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel – Germanistisches Seminar
Note
gut (2+)
Schlagworte
Phraseologie Idiomatik Arzt-Patienten-Gespräch Kommunikation im Krankenhaus Medizinische Kommunikation Funktionsvergefüge Nominalstil

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