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Entwicklungspolitik als Katalysator der europäisch-afrikanischen Beziehungen.

Wissenschaftlicher Aufsatz 2006 11 Seiten

Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)

Leseprobe

1. Einleitung

Katalysator bezeichnet allgemein einen Stoff, der durch seine Präsenz chemische Reaktionen beschleunigt oder verzögert, ohne sich selbst zu verändern. Diese Definition deutet gleichwohl auf die Möglichkeit der Übertragung des Begriffs auf andere Bereiche hin. Katalysator wird hier deshalb auf die internationale Ethik und in Analogie zur Entwicklungspolitik angewandt. Letztere wird in diesem Kontext als ein politisches Gebiet aufgefasst, dessen ideologischer Charakter sich durch Stereotype, negative Einstellungen und Ressentiments ausdrückt, während sie selbst auf ein völlig anderes Prinzip aufbaut, nämlich die Zusammenarbeit zwischen Ländern und Völkern zu fördern. Diese Ideologie steht nicht nur im krassen Widerspruch zum ethischen und humanistischen Ideal der Entwicklungspolitik, sondern führt auch dazu, dass letztere die internationalen und interkulturellen Beziehungen, insbesondere zwischen Europa und Afrika negativ beeinflusst und trotz aller Kritiken und Widerstände sich nicht von ihrer Ideologie löst.

Von ihrem ethischen Prinzip her sollte Entwicklungspolitik ursprünglich karitativen Zielen dienen[1] und im Namen sowie zum Zweck der Gerechtigkeit ein “besseres” Afrika aufbauen helfen. Die Kooperation mit Afrika sollte für die Länder Westeuropas nicht nur Reue für das an Afrikanern durch ihre verbrecherische Politik der Sklaverei und Kolonisation begangene Unrecht ausdrücken. Sie sollte zudem die Wiedergutmachung sowie die Normalisierung der Beziehungen zwischen den Völkern beider Kontinente fördern. Während die Afrikaner gute Versöhnungsgesten erwarteten, wurden sie von den europäischen Ländern vielmehr in ein kompliziertes politisches und wirtschaftliches Ordnungssystem eingebunden, das ihre Abhängigkeit von Europa aufrechterhielt. Mit technischer und finanzieller Hilfe verpflichtete man die Länder Afrikas von Anfang an zur Anerkennung internationaler Vereinbarungen und Abmachungen. Sie mussten sich seitdem dem Kredo “Pakta sunt servanda” (“Verträge sind einzuhalten”) unterwerfen, was ihnen nichts anderes übrig ließ, als sämtliche Abkommen einschließlich der über die kaum rückzahlbaren Schulden[2] zu erfüllen.

Doch nicht nur die europäische Entwicklungspolitik, sondern auch die Entwicklungspolitik afrikanischer Länder selbst unterliegt dem Fehler, dass sie nicht primär den Aufbau leistungsfähiger Staaten in den Mittelpunkt stellt, welche die freie und gleiche Entfaltung für alle Bürger insbesondere durch gute Bildung und Ausbildung[3] sichern sollen. Daraus erklärt sich, warum diese Politik bis heute nicht vermag, einen effektiven ökonomischen, politischen und gesellschaftlichen Wandel in Afrika herbeizuführen. Statt dessen stärkt sie nur die Neigung zur Mythologisierung Afrikas in Europa, der die meisten Afrikaner oft mit einer unglaublich vehementen Dämonisierung der europäischen Zivilisation entgegnen.[4] Auf beiden Seiten hat leider vor allem in der Politik stets der Respekt vor dem Anderssein des Anderen gefehlt. So begeben sich alle immer mit vorgefassten Meinungen in ihre bilateralen oder multilateralen Gespräche und wundern sich, wenn sie scheitern. Solange Entwicklungspolitik ideologischen Vorurteilen verhaftet bleibt, wird sie immer wie ein Katalysator wirken, der anstelle von Dialog, Kooperation, Freundschaft, Solidarität nur feindliche Konkurrenz, ökonomischen Neid schüren kann. Sie sollte der Angleichung der Lebensverhältnisse dienen, statt dauernd kulturelle Divergenzen und Gegensätze zu stimulieren.

Indes verstärkt die Entwicklungspolitik nicht nur Ungerechtigkeit zwischen Europa und Afrika, sondern auch soziale und wirtschaftliche Ungleichheit zwischen Privilegierten und Unterprivilegierten oder Marginalisierten in Afrika. So wächst die Zahl der Reichen und sozial Privilegierten (absolut, nicht prozentual) in Afrika ebenso kontinuierlich wie in Europa. Parallel dazu lässt sich auch auf beiden Kontinenten eine rapide Zunahme der Mittel- und Unterschichten beobachten, die von oligarchischen und aristokratischen Oberschichten[5] immer mehr abhängig werden. Durch die Entwicklungspolitik verstärkt sich unter Afrikanern dieses Abhängigkeitsverhältnis und vertieft sich zugleich die Kluft zwischen der Oberklasse einerseits und den Mittel- oder Unterklassen andererseits.[6] Ist Entwicklungspolitik derart fehlerhaft, kann sie keineswegs die gleichberechtigte Partnerschaft, geschweige denn die Gerechtigkeit zwischen den Völkern Europas und Afrikas fördern.

Dieser Beitrag beginnt mit einer Untersuchung der Gerechtigkeitsproblematik im internationalen Handel. Darauf folgt eine Auseinandersetzung mit der Frage nach dem Verhältnis von Entwicklungspolitik und Neokolonialismus. Sie endet mit einer knappen Reflexion über die Armutssituation.

2. Entwicklungspolitik im Spannungsfeld von Gerechtigkeit und Handel

Im Mittelpunkt der Entwicklungspolitik stehen stets Forderungen nach Gerechtigkeit. Geber und Empfänger der Entwicklungshilfe setzen sich dabei gemeinsam das Ziel, ein auf das Wohl aller Bürger ausgerichtetes Weltsystem zu etablieren. Doch die Schaffung einer gerechten Ordnung, in der die Menschen insbesondere in ihren sozialen und ökonomischen Verhältnissen gleich gestellt wären, ist wegen der immer größer werdenden Divergenzen zwischen nationalen und regionalen Interessen bisher noch bloße Utopie. Das hängt damit zusammen, dass eine auf egoistischen Motiven beruhende Politik nicht mit den ethischen Prinzipien der Gerechtigkeit vereinbar ist. Als Interessenideologie vermag die Entwicklungspolitik nicht alle in einem Staat lebenden Bürger zu bestimmten moralischen Handlungen zu verpflichten.[7]

Von Entwicklungspolitik Gerechtigkeit zu erwarten, würde voraussetzen, dass sie Freiheit, Gleichheit und Gemeinwohl sichert. Doch Gerechtigkeit ist keine reine machtpolitische Frage, sondern vielmehr ein ethisches Prinzip, das rationales Handeln und Denken voraussetzt. Das oberste Prinzip der Gerechtigkeit ist die Gewährung der Entscheidungsfreiheit und deren Politisierung oder politische Realisierung hängt sodann von der individuellen sowie kollektiven Einhaltung dieses Prinzips. Dies setzt allerdings bestimmte Maßstäbe voraus, nach denen sich alle handelnden Personen als Repräsentanten der Staaten in freier Verantwortung zu richten haben. Dem Staat kommt dabei die Aufgabe zu, die allgemeinen Kriterien festzulegen, die seinen Bürgern zur gemeinsamen Realisierung ihrer Freiheit verhelfen, indem sie selbst den Weg ihrer politischen, wirtschaftlichen, religiösen, kulturellen und sozialen Entwicklung in eigener Entscheidung und Verantwortung bestimmen. Dazu gehört vor allem die freie Wahl von Verfassungs-, Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, insofern sie dem friedlichen und harmonischen Zusammenleben dienen.

Der Handel hingegen unterliegt anderen Grundsätzen und Gesetzmäßigkeiten, die für das Verhältnis der Menschen zueinander bestimmend sind. Allgemein sind für den Handel zwei Kategorien von Personen entscheidend, deren Beziehungen oft einer stringenten Normierung und Regelung bedürfen: Den Kunden als Konsumenten stehen die Händler als Kaufleute gegenüber, die ihre Dienste oder Produkte gegen Entgelt anbieten. Doch das Verhältnis zwischen beiden ist stets kompliziert und komplex, weil sowohl der Kunde als auch der Geschäfts- oder Kaufmann jeweils differente und nicht zu vereinbarende Interessen verfolgen. Dies spiegelt die Situation in der Entwicklungszusammenarbeit, bei der Industrieländer meist mit ihren Diensten im Wissen und in natura sowie ihren Produkten auftreten und sie den Regierungen und sonstigen privaten oder öffentlichen Akteuren gegen bestimmte Gegenleistungen anbieten. Traditionell ist Afrika für Europa ein Markt mit verschiedenen Kundenkategorien, Absatzmöglichkeiten und wertvollen Rohstoffen. Doch die afrikanischen Länder wollen sich nicht mit dieser Rolle zufrieden geben, sondern, wenn es sein muss, als gleichberechtigte Handelspartner agieren und dementsprechend akzeptiert werden. Vor dem Hintergrund ihrer differenten Ausgangsposition können beide Kontinente jedenfalls keine gleichwertige Partnerschaft erreichen, es sei denn, sie alle treten in ihren Beziehungen als konkurrierende Kaufleute auf dem gemeinsamen Markt auf, wie dies der Fall zwischen den USA, Deutschland oder der EU und Japan ist.

Da es kein Moralprinzip gibt, welches fordert, seinen ökonomischen Vorteilen nicht zu folgen oder den Interessen des Partners im Handel stets Rechnung zu tragen, versucht man im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit seit geraumer Zeit, gesetzliche Regelungen und Normen (mit moralischem Anspruch) festzulegen. Man hofft damit, die im Handel zu häufigen Betrügereien, Tricks, Fälschungen etc. zu verhindern, um die Interessen der politisch schwachen Länder insbesondere Afrikas zu befriedigen. So gibt es immer wieder neue Sanktionen und strenge Gesetze, die dem fairen und gerechten Handel in den Nord-Süd-Beziehungen dienen sollen. Es wird dabei leider übersehen, dass Zwangsgesetze früher oder später das Gegenteil von dem bewirken können, was sie ursprünglich erreichen sollten. Denn nicht selten wirken sie zu Lasten der Schwächeren. Stellt man moralische Anforderungen an einen Kaufmann, müsste man dabei bedenken, dass dieser seine Tätigkeit nicht um des Gemeinwohls willen, sondern primär aus Profitinteressen ausübt. Von ihm sittliches Denken und Handeln zu verlangen, bedeutet nichts anderes, als seine Entscheidungsfreiheit einzuschränken.

Gleiches gilt für Konzerne im internationalen Handeln, die ihre ökonomischen Vorteile mit Hilfe ihrer Regierungen wahren wollen. Ob man ihnen zur Einsicht in das allgemeine Gut und die Gerechtigkeit zum Wohle aller und niemandem zum Schaden verhelfen kann, ist zu bezweifeln. Abgesehen davon, dass kaum ein Mensch in der Lage ist, diese hohe moralische Forderung zu erfüllen, ist es ratsam zu bedenken, dass der derzeit weltweit geforderte politische Sanktionismus keinesfalls national, lokal oder global dem gerechten Handel dienen kann. Es ist zudem kaum möglich, die gegenwärtig Privilegierten in Europa und Afrika mit strengen Gesetzen zu bestrafen, um die Benachteiligten in Afrika sozial zu rehabilitieren. Doch die Erfahrung lehrt, dass nicht die Profiteure, sondern nur eine überwiegende Mehrheit der Opfer der Ungerechtigkeit letzten Endes noch mehr unter sanktionistischen Maßnahmen leiden könnten. Engagierte Wissenschaftler, Politiker und sonstige Friedensaktivisten haben das Recht, weltweite Gerechtigkeit in den Handelsbeziehungen einzuklagen.[8] Damit läßt sich weder das Dilemma der Gerechtigkeit gegenüber der kämpferischen Verteidigung nationaler Interessen lösen noch die Kluft zwischen reichen Händlern oder reichen Kunden im Westen und armen Kunden oder reichen Händlern in Afrika überwinden. Was dieser Gerechtigkeitsaktionismus vielleicht bewirken könnte, wäre nicht die Abschaffung der Profitgier, sondern vielmehr eine leichte Aufstockung der Zahl der Nutznießer der Ungerechtigkeit. Ob man nationale und internationale Gerechtigkeit mit Entwicklungshilfe erreichen kann, ist fragwürdig.

Überdies ist das afrikanische Wirtschaftsleben gekennzeichnet durch das Nebeneinander von geregeltem und normiertem Dienstleistungssektor einerseits und einer unkoordinierten und kaum kontrollierbaren Straßenwirtschaft andererseits, mittels derer über 50 % der Bevölkerung ihre Existenz sichern oder ihre Geschäfte sogar mit dem Ausland abwickeln. Statt diesen überlebenssichernden Wirtschaftsbereich zu rehabilitieren, indem man ihm Strukturen für seine Organisation verschafft, setzte die Entwicklungspolitik auf eine sektorale Wirtschaft (Landwirtschaft, Industrie und Dienstleistung), ohne dabei die Bedingungen für die Entfaltung einer freien Marktwirtschaft zu schaffen. Damit machte man lediglich den Weg zu peripheren Märkten in ganz Afrika frei, die aufgrund ihrer Produktionsstruktur (Rohstoffe) von metropolitanen Märkten der westlichen Industriestaaten abhängig bleiben.[9]

[...]


[1] Nach Henry Odera Oruka sollte Entwicklungspolitik das Recht der Menschen auf Existenzsicherung stärken. H. Odera Oruka: Philosophy and Foreign Aids, in: Sagacious Reasoning. Henry Odera Oruka in Memoriam, hrsg. von A. Graness und K. Kress, Frankfurt 1997. Daran glaubte auch der Verfasser dieses Artikels in seinem ersten Buch. Siehe J.E. Mabe: Deutsche Entwicklungspolitik in Kamerun. Theorie und Praxis, Frankfurt/M. u.a. 1993.

[2] Einzelheiten bei E. Alvater u.a. (Hrsg.): Die Armut der Nationen. Handbuch zur Schuldenkrise von Argentinien bis Zaire, Berlin 1987.

[3] Doch es wurde bislang keine Bildungspolitik gefördert, die auf Gewährleistung der Chancengleichheit für alle jungen Menschen unabhängig davon hinzielt, ob sie aus reichen oder armen Verhältnissen kommen. Häufig müssen arme Kinder und Jugendliche wegen Geldmangels die Schule abbrechen. Zudem läßt sich eine gefährliche Unteralphabetisierung beobachten, die fast allen Ländern Afrikas ernste soziale Schwierigkeiten bereitet. Denn aus der Unteralphabetisierten-Gruppe kommen die meisten Menschen, die mit Magie und Hexerei ihre intellektuelle (formative) Lücke kompensieren wollen. Der Neid treibt andere von ihnen zudem zu hasserfüllten Reaktionen auf Reiche, Wohlhabende, Touristen etc. Leider sind aus gut gebildeten Menschen teilweise ewig Beschäftigungslose oder Einkommenslose geworden. Aufgrund der Beschäftigungslosigkeit findet man vor allem in den Städten viele Menschen mit guter Ausbildung, die schon im Rentenalter stehen, ohne jemals eigenständig Geld verdient zu haben. Da es ohnehin im Verhältnis zu den Arbeitsuchenden sehr wenig Arbeitsplätze gibt, sind sich junge Leute mit qualifiziertem Schul- oder Hochschulabschluss keineswegs sicher, eine Erwerbsquelle in ihrer Heimat zu finden. Die Folge ist die kognitive Emigration.

[4] Einzelheiten bei J.E Mabe: “African Philosophy and the Conflict between Eurocentrism and Afrocentrism”, in: Reason, Universality, and History: Standpoints on the European Intellectual Tradition, hrsg. von M. Buhr und D. Moggach, New York/Toronto/Ottawa 2004, S. 89-100. Ders.: Mündliche und schriftliche Formen philosophischen Denkens in Afrika. Grundzüge einer Konvergenzphilosophie, Frankfurt/M. u.a. 2005, S. 24 ff.

[5] Die Kluft zwischen arm und reich wird im entwicklungspolitischen Jargon etwas übertrieben, insofern man alle Menschen im Westen als Reiche kategorisiert und sämtliche Afrikaner unter die Armen subsumiert. Dies vermittelt den Eindruck, dass es keine Armen insbesondere in Westeuropa oder keine Reichen in Afrika gäbe. Eine strenge Nuancierung wäre hier zur Vermeidung unnötiger Konfusionen angebracht. Denn es ist unseriös, europäischen Obdachlosen, mittellosen Studenten, Sozialhilfeempfängern, Geringverdienern etc. mit einer solchen Kategorisierung zu schmeicheln. Man darf zudem ihren sozialen Status nicht beschönigen, indem man ihnen den falschen Eindruck vermittelt, dass es ihnen geistig und finanziell besser als allen Afrikanern geht. Man muß lernen zu differenzieren und unredliche Generalisierungen zu unterlassen. Damit verdrängt man nur reale Probleme. Denn nur ehrlich argumentierend lässt sich das soziale Desaster weltweit beseitigen, statt es mit solch billigen Generalisierungen in vielen Ländern zu vertuschen.

[6] Diese Kluft verschärft sich noch zwischen Stadt und Land. In Afrika verschlimmert sich das Elend in ländlichen Regionen Jahr für Jahr, was zur Folge hat, dass die bisher vom Ackerbau existierenden Menschen in die Städte flüchten. Mit der Land-Stadt-Wanderung geht eine besorgniserregende Verarmung der Städte wie Abidjan, Accra, Dakar, Douala, Kinshasa, Lagos, Lomé etc. einher, was sie heute schwer regierbar macht. Zudem leben in diesen Städten die meisten Arbeitswilligen, die leider keine Erwerbsquelle finden. Nicht zuletzt hängen die meisten Krankheiten und sonstigen Übelstände mit der zunehmenden Armut in der Stadt zusammen.

[7] Fast alle großen Philosophen von der Antike (Imhotep und Ptahhotep in Ägypten, Platon und Aristoteles in Griechendland) über Augustin und Kant bis John Rawls etc., die sich mit der Gerechtigkeitsfrage befasst haben, betrachten sie als theoretisches und zugleich praktisches Problem und damit als Fundamentalprinzip des Rechts und sittlichen Handelns. Näheres bei U. Steinvorth: Gerechtigkeit, in: Philosophie. Ein Grundkurs. Hrsg. v. E. Martens und H. Schnädelbach , Reinbek 1985, s. 306-347; O. Höffe: Gerechtigkeit. Eine philosophische Einführung, München 2001.

[8] Siehe besonders T. Lang und C. Hines: The New Protectionism: Protecting the Future Against Free Trade, London 1993; S. Amin: Au délà du capitalisme sénile. Pour un 21e siècle non-américain, Paris 2001(dt.: Für ein nicht-amerikanisches 21. Jahrhundert. Der in die Jahre gekommenen Kapitalismus, Hamburg 2003): J. Mander und J. Cavanough: Eine andere Welt ist möglich. Alternativen zur Globalisierung, München 2003.

[9] Vgl. S. Amin: Le développement inégal, Paris 1973 (dt.: Die ungleiche Entwicklung, Hamburg 1975). Ders.: Accumulation, dépendance et sous-développement. Sociétés capitalistes et capitalisme, Paris 1985; D. Senghaas: Peripherer Kapitalismus. Analysen über Abhängigkeit und Unterentwicklung, Frankfurt/M. 1974.

Details

Seiten
11
Jahr
2006
ISBN (eBook)
9783638572125
ISBN (Buch)
9783638793216
Dateigröße
513 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v64376
Note
Schlagworte
Entwicklungspolitik Katalysator Beziehungen

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