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Maßnahmen zur Förderung von Unternehmensgründungen aus der Hochschule

Diplomarbeit 2006 78 Seiten

BWL - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

A Einleitung

B Das Potenzial von Unternehmensgründungen

C Gründungssituation in Deutschland
I Gründungsaktivitäten
II Gründungseinstellungen
III Rahmenbedingungen von Existenzgründungen
1 Finanzierung
2 Öffentliche Förderinfrastruktur
3 Unternehmerische Ausbildung

D Gründungshelfer und Gründungsförderprogramme im Hochschulumfeld
I Gründungsnetzwerke
II Hochschule
1 Lehrstühle
2 Transferstelle
3 Gründerbüro
4 Gründerkolleg / Gründerakademie
III Vereine / Stiftungen
IV Hochschulinkubatoren
V Förderprogramme

E Reflexionen über Gründungshelfer und ihre Leistungen
I Gründungsnetzwerk
II Aus- und Weiterbildung
III Transferstelle
IV Gründerbüro
V Hochschulinkubatoren

F Modell zur Förderung von Unternehmensgründungen
aus der Hochschule

G Zusammenfassung

H Literatur

I Anhang

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Gründungen in den forschungs- und wissensintensiven Bereichen
in der zweiten Hälfte der 90er Jahre

Abbildung 2: Entwicklung der Gründungeszahlen in Deutschland von 1998-2004 nach unterschiedlichen Branchen

Abbildung 3: Gründungen und Liquidationen in Deutschland

Abbildung 4: Förderung von Unternehmensgründungen durch die BA 2002-2005

Abbildung 5: Gründungsinteresse bei Studierenden aus den
EXIST-Förderregionen bizeps, Dresden exists, GET UP, PUSH!

Abbildung 6: Venture-Capital-Investitionen in der Early-Stage-Phase

Abbildung 7: Fachrichtung der Gründer in EXIST-Regionen

Abbildung 8: Gründungshelfer und Förderprogramme
im regionalen Gründungsnetzwerk

Abbildung 9: Modell zur Förderung von Unternehmensgründungen
aus der Hochschule

Abbildung 10: Mögliche Aufgabenbereiche und Abteilungen des Gründerhauses

Abbildung 11: Unterstützungsangebote der Internetseite des Gründerhauses

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Einwohner und Erwerbsbeteiligung

Tabelle 2: Förderprogramme durch Bund, Länder und EU

Tabelle 3: Unterschiede zwischen Professoren mit und ohne Berufserfahrung,
auch außerhalb der Hochschule, in Bezug auf gründungs­-
unterstützende Aktivitäten

Tabelle 4: Serviceleistungen von Transferstellen

A Einleitung

Die Schaffung zukunftssicherer Arbeitsplätze und die Steigerung der wirtschaftlichen Produktivität gehören zu den zentralen Hauptzielen der Wirtschaftspolitik. Um diese Ziele zu verwirklichen, wird in den letzten Jahren verstärkt auf Neugründungen von Unternehmen gesetzt. Im Besonderen von innovativen und technologieorientierten Unternehmensgründungen wird ein hohes Potenzial und somit eine Steigerung von Arbeitsplätzen und wirtschaftliches Wachstum erwartet.

Die Hochschule bietet dabei sehr gute Voraussetzungen für auf innovative, wissensintensive und neue Technologien ausgerichtete Unternehmungen. Sie ist potenzielle Ideenwerkstatt und dient als Quelle für Wissen und hoch qualifizierte Arbeitskräfte.

Unternehmen müssen speziell in ihrer Anfangsphase viele Hürden nehmen, um dem Wettbewerbsdruck standhalten zu können. Insbesondere für junge und zum größten Teil unerfahrene Unternehmensgründer ist es sehr schwer, diese allein zu bewältigen, da es ihnen in der Regel an den erforderlichen Mitteln dazu fehlt. Viele besitzen nicht das nötige kaufmännische Wissen, um ein Unternehmen zu managen, oder verfügen nicht über ausreichend finanzielle Mittel zur Deckung des Kapitalbedarfes. Weiterhin haben sie oftmals Schwierigkeiten, einen passenden Standort für ihr Unternehmen zu finden, der die notwendigen infrastrukturellen Gegebenheiten bietet, gleichzeitig aber nur geringe Kosten verursacht.

Im Blickpunkt dieser Arbeit stehen die Maßnahmen zur Förderung von Unternehmensgründungen im Hochschulbereich. Für die Volkswirtschaft sind Gründungen von und mit Akademikern von großem Interesse, da sie im Allgemeinen höhere Wachstums- und Überlebenschancen aufweisen[1] und daher in besonderem Maße gefördert werden. Unterstützung bekommen die angehenden Unternehmensgründer (Nascent Entrepreneurs) und jungen Unternehmer (Young Entrepreneurs), neben den sozialen Verbindungen aus dem Familien- und Freundeskreis, von unterschiedlichen öffentlichen oder privatwirtschaftlichen Einrichtungen, Personen oder Programmen,[2] die ein breites Spektrum von beratenden und unterstützenden Maßnahmen aufgestellt haben. Einige der wichtigsten Akteure im Bereich von Unternehmensgründungen aus der Hochschule sind zunächst einmal die Hochschulen selber, dazu hochschulnahe Inkubatoren oder Gründerzentren, Finanzdienstleister, privatwirtschaftliche Berater und spezielle, meist vom Bund oder den Ländern initiierte Förderprogramme mit Bezug auf hochschulische Unternehmensgründungen. Zusätzlich tauchen vermehrt Gründungsnetzwerke auf, die sich zur Aufgabe gemacht haben, die unterschiedlichen Akteure in ein Netzwerk zu integrieren, um dadurch dem werdenden oder jungen Gründer einen Überblick über die Gründungshelfer[3] in einer Region zu verschaffen und Kommunikation mit diesen über das Netzwerk herzustellen.

Die Aufgabe dieser Arbeit ist es, die Gründungshelfer aus dem Hochschulumfeld zu strukturieren und Anregungen zu geben für eine systematische Entwicklung, Verbesserung und den Ausbau der Maßnahmen zur Förderung von akademischen Unternehmensgründern.

Dabei wird zunächst im folgenden Kapitel B auf das Potenzial von Unternehmensgründungen eingegangen. Wie sieht der Beschäftigungseffekt von Neugründungen aus und wie ist das Potenzial von Gründungen aus der Hochschule?

Kapitel C beschäftigt sich mit der Beschreibung des Ist-Zustandes und schildert die derzeitige Gründungssituation in Deutschland. Dabei wird auf die Gründungsaktivitäten, die Gründungseinstellungen, die Rahmenbedingungen von Existenzgründern und die unternehmerische Ausbildung in Schulen und Hochschulen eingegangen.

In Kapitel D wird dann eine Einteilung in hochschulinterne und -externe Gründungshelfer vorgenommen. Der Fokus der Arbeit liegt dabei auf dem hochschulinternen Bereich, der in diesem Abschnitt kurz dargestellt wird.

Im sich daran anschließenden Kapitel E werden die Gründungshelfer aus dem Hochschulumfeld genauer betrachtet und Studien hinzugezogen, die aufgrund von empirischen Erhebungen und statistischen Auswertungen Schwächen und Stärken der Gründungshelfer und ihrer Fördermaßnahmen aufzeigen.

Diese Ergebnisse fließen dann mit ein in das im Kapitel F präsentierte Modell zur Förderung von Unternehmensgründungen aus der Hochschule. Der Entwurf basiert dabei auf der Vereinigung der Handlungsempfehlungen der zitierten Autoren, bestehenden Konzepten und eigener Ideen. Das Modell soll einer systematischen Entwicklung, der Verbesserung und dem Ausbau der Maßnahmen zur Förderung von akademischen Unternehmensgründern dienen.

B Das Potenzial von Unternehmensgründungen

In Kapital A wurde bereits darauf hingewiesen, dass Unternehmensgründungen eine bedeutende Rolle in der Volkswirtschaft zugesprochen wird. Von ihnen erhofft man sich die wirtschaftliche Umsetzung innovativer Ideen, die Förderung neuer Wirtschaftsstrukturen und das Entstehen neuer Arbeitsplätze. Der Arbeitsplatzeffekt von Unternehmensgründungen wird im Folgenden etwas differenzierter betrachtet.

Die Datenlage zu Unternehmensgründungen und insbesondere die Entwicklung und die Anzahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze aus Neugründungen sind in Deutschland unbefriedigend.[4] Bisweilen existiert noch keine bundesweit einheitliche Statistik, um das Gründungsgeschehen umfassend abzubilden. Die Gründungsforschung greift daher auf unterschiedliche Datenquellen zu.[5] Zur Darstellung des Einflusses von Gründungen auf den Arbeitsmarkt werden meist die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) über sozialversicherungspflichtige Beschäftigte herangezogen. Diese haben allerdings den Nachteil, dass die Betriebe nicht erfasst werden, die keine sozialversicherungspflichtigen Angestellten haben. Außerdem erhebt die BA und nur im geringen Maße zusätzliche Informationen über den Existenzgründer, wie z.B. über dessen Ausbildungsstand.[6] Schmidt weist zudem auf Schwachstellen und daraus entstandene Fehlinterpretationen der BA-Statistik hin, da diese nur Betriebe und keine Unternehmen erfasst und zudem nicht zwischen Vollzeit- und Teilzeitarbeitsplätzen differenziert.[7] Andere wichtige Datenquellen[8] sind das ZEW[9] -Gründungspanel, die Gründungsstatistik des IfM Bonn[10], der DtA-Gründungsmonitor[11], der Mikrozensus[12], die Umsatzsteuerstatistik und der jährlich erscheinende Global Entrepreneurship Monitor (GEM)[13].

Tabelle 1 zeigt die Anzahl der Erwerbstätigen in Deutschland in den Jahren 2003-2005. Daran ist ein leichter Trend zu erkennen „weg vom Arbeitnehmer, hin zum Selbständigen“. Während man lange Zeit in der Politik auf den positiven Beschäftigungseffekt von neugegründeten Unternehmen vertraute, wird das Thema mittlerweile in der Wissenschaft sehr viel kritischer betrachtet.[14]

Tabelle 1: Einwohner und Erwerbsbeteiligung (in Tsd. Personen)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland (2006). Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen - Einwohner und Erwerbsbeteiligung (Inländerkonzept).

G. Weißhuhn stellt in seiner Arbeit eine Anzahl von Studien vor, die in den 80er Jahren Beschäftigungseffekte von Neugründungen untersuchten.[15] Diese besagen, dass durchschnittlich in etwa ein Viertel bis ein Drittel der neuen Arbeitsplätze durch Neugründungen direkt entstanden sind. Der Rest der Beschäftigungsveränderung ist auf Expansionen bestehender Unternehmen zurückzuführen. In diesen Studien wurden allerdings nur die unmittelbaren Beschäftigungszuwächse aus dem ersten Jahr der Unternehmensgründung berücksichtigt. Die entstandenen Arbeitsplätze aus folgenden Jahren wurden nicht den Gründungen, sondern den bereits existierenden Unternehmen zugeordnet. Ähnlich sieht es bei den durch Schließungen wegfallenden Arbeitsplätzen aus. Ungefähr ein Viertel bis ein Drittel der Arbeitsplatzverluste führt auf Schließungen von Unternehmen und der Rest auf Schrumpfungen zurück. Auch hier ist das Problem, dass nicht genau nachvollzogen werden kann, welcher Anteil der durch Schließung abgebauten Arbeitsplätze von aus der Vorperiode gegründeten Unternehmen stammt.[16]

Bei der Untersuchung von Beschäftigungseffekten sollte also darauf geachtet werden, dass nicht nur die Arbeitsplätze im ersten Jahr der Gründung erfasst werden. Es ist auch erforderlich, das Beschäftigungswachstum dieser Unternehmen in den Folgejahren zu berücksichtigen. Dabei stellt sich die Frage, ob die Mehrheit der Unternehmen zur Steigerung der Beschäftigtenzahl beiträgt oder ob eine relativ kleine Menge für den Großteil der geschaffenen Arbeitsplätze verantwortlich ist. Zu diesem Punkt findet man wiederum kontroverse Einstellungen in der Literatur. Weißhuhn schreibt in seiner Studie aus dem Jahr 2000 „die meisten Untersuchungen scheinen auf starke Wachstumsunterschiede der Betriebe innerhalb einer Kohorte hinzudeuten.“[17]

Auch Sternberg macht „eine sehr kleine Gruppe wachstumsstarker Unternehmensgründungen für einen Großteil der durch Neugründungen entstandenen Arbeitsplätze verantwortlich“.[18] Für ihn sind es vor allem die innovativen, wissensintensiven und technologieorientierten Gründungsvorhaben, die hohe Wachstumschancen aufweisen. Charakteristisch für diese Unternehmen ist der Einsatz wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen, Technologien, Verfahren oder Konzepte. Dem Produktionsfaktor „Wissen“ kommt somit eine entscheidende Bedeutung zu.

Für wissensintensive Gründungen sind Akademiker von hohem Wert. Sie verfügen über fachspezifisches Know-How, welches unabdingbar für das Entstehen einer erfolgreichen Geschäftsidee ist. Es fehlt ihnen jedoch meist praktische Erfahrung, kaufmännisches Wissen, das nötige Instrumentarium oder Kapital, um ein solches Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Es lässt sich zusammenfassend feststellen, dass der Arbeitsplatzeffekt von Neugründungen nicht in hinreichendem Maß als erwiesen anzusehen ist.[19] Offensichtlich werden nicht generell durch alle Gründungen Arbeitsplätze auf Dauer geschaffen. In vielen Fällen gehen durch frühzeitige Auflösung des Unternehmens die entstandenen Arbeitsplätze rasch wieder verloren.[20] Förderpolitische Maßnahmen sollten daher so aufgebaut sein, dass sie Gründungen und junge Unternehmen insoweit unterstützen, dass diese in der Lage sind, nachhaltig Arbeitsplätze sichern zu können.[21] Von besonderem Interesse ist dabei die Förderung des in der Hochschule steckenden Potenzials für Unternehmensgründungen.

C Gründungssituation in Deutschland

Um einen Einblick in die derzeitige Gründungssituation in Deutschland zu bekommen, werden zunächst einmal die Gründungsaktivitäten der letzten Jahre und deren Entwicklung aufgezeigt. Hierbei ist zu beachten, dass die pauschalisierte Aussage „Je mehr Gründungen, desto besser“ relativiert werden muss. Hohe Gründungszahlen sind sicherlich nur dann positiv zu bewerten, wenn auch die Qualität dieser neu gegründeten Unternehmen zufriedenstellend ist, wenn sie sich also aus Gründungen ergeben, die Arbeitsplätze auf Dauer generieren.

Eine wichtige Rolle für die Größe der Gründungszahlen und auch für den Anteil an Erfolg versprechenden Gründungen spielt die Gründungseinstellung in der Bevölkerung. Wie hoch die Menschen die Gründungschancen und Gründungsfähigkeiten einschätzen und wie groß die Angst vor dem Scheitern ist, hat einen Einfluss auf die Gründungsaktivität. In diesem Zusammenhang spricht man oft auch von einer „Kultur der Selbständigkeit“, die in verschiedenen Ländern unterschiedlich stark in der Verbreitung und Wahrnehmung unter der Bevölkerung ist.

Schließlich entscheiden die Rahmenbedingungen für Unternehmensgründer maßgeblich über die Motivation und den Erfolg der Unternehmung. Wie sieht es mit der Finanzierung der Vorhaben aus und inwieweit existieren bzw. helfen staatliche Förderprogramme? Da in dieser Arbeit Unternehmensgründungen durch Akademiker im Vordergrund stehen, wird explizit auf die gründungsbezogene Ausbildung (Entrepreneurship Education) an den Hochschulen und die Unterstützung der Hochschule für potenzielle Gründer eingegangen.

I Gründungsaktivitäten

Wie schon in Kapitel B beschrieben, gibt es mehrere Sekundärquellen zum Gründungsgeschehen in Deutschland, wobei die teilweise erheblichen Unterschiede in den Angaben über die Gründungszahlen auffallen. Die Ursache dafür liegt in der unterschiedlichen Herkunft der verwendeten Primärdaten und der konkurrierenden Definitionen des Gründungsbegriffs. Als Datengrundlage für das ZEW-Gründungspanel dienen die Unternehmensdaten der größten deutschen Kreditauskunftei „Creditreform“.[22] In dieser Datenbank sind im Wesentlichen die im Handelsregister eingetragen Unternehmen zu finden. Dies beruht auf der Tatsache, dass die meisten Kreditanstalten eine Aufnahme der Geschäftsverbindung von der Eintragung ins Handelsregister abhängig machen. Der Vorteil dieser Erhebung ist, dass nur wirtschaftsaktive Unternehmen in die Statistik mit eingehen.[23] Nicht erfasst werden Gründungen von kleinen Betrieben und freien Berufen. Mit Hilfe dieser Daten errechnete das ZEW für die zweite Hälfte der 90er Jahre eine durchschnittliche Anzahl von Gründungen in Höhe von 255.800 (s. Abbildung 1).

Abbildung 1: Gründungen in den forschungs- und wissensintensiven Bereichen in der zweiten Hälfte der 90er Jahre

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1Gründungen anhand der Definition des ZEW-Gründungspanels
2umfasst Hightech-Industrie sowie technologieorientierte und wissensintensive
Dienstleistungen

Quelle: eigene Darstellung auf der Basis des ZEW-Gründungspanels, in Egeln, Jürgen et al. (2002): Spinoff-Gründungen aus der öffentlichen Forschung in Deutschland, S. 10, hochgerechnete Werte.

Interessant ist im Zusammenhang dieser Arbeit der Bereich der forschungs- und wissensintensiven Gründungen, die zu 58% durch Akademiker ins Leben gerufen wurden. Von diesen waren 22% sog. Spin-offs. Darunter versteht man originäre Unternehmensgründungen durch ehemalige Mitarbeiter öffentlicher Forschungseinrichtungen, die dort entwickeltes und generiertes Wissen oder neu erforschte Technologien kommerziell durch die Ausgründung umsetzten. Im Vergleich dazu steht bei den akademischen Start-ups eine Nutzung dieses Wissen nicht im Vordergrund.[24]

Abbildung 2 verdeutlicht, dass die Entwicklung, das in Forschungseinrichtungen steckende Potenzial intensiver wirtschaftlich durch Gründungen zu nutzen, in den letzten Jahren nicht so gestiegen ist wie Neugründungen in anderen Branchen. Auch der aktuelle ZEW-Bericht von 2006 über Hightech-Gründungen in Deutschland kommt zu dem Ergebnis, dass die Gründungszahlen in den technologie- und wissensintensiven Wirtschaftszweigen rückläufig sind.[25]

Abbildung 2: Entwicklung der Gründungeszahlen in Deutschland von 1998-2004 nach unterschiedlichen Branchen (1998 = 100%)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: ZEW Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung GmbH (2006) (Hrsg.): Gründungsreport - Aktuelle Forschungsergebnisse und Berichte zu Unternehmensgründungen, Jahrgang 6, Nr. 1, Mannheim, S. 1.

Unter Verwendung der auf der Basis vom IfM Bonn herausgegebenen Gründerstatistik (s. Abbildung 3) liegt die durchschnittliche Anzahl von Gründungen seit den 90er Jahren mit ca. 500.000 weit über dem vom ZEW berechneten Durchschnittswert von 255.800. Dies ist damit zu erklären, dass das IfM seine Statistik auf der Basis der Gewerbeanmeldungen aufstellt und somit, im Vergleich zum ZEW-Gründungspanel, auch kleine Unternehmen mit erfasst. Der Vorteil dieser Methode ist die fast zeitgleiche Erfassung der Gründungszahlen. Größtes Defizit ist allerdings die nicht erwünschte Erfassung von Scheingründungen (Gründungen von Gesellschaften, die nicht die Absicht haben, geschäftstätig zu werden).

Abbildung 3: Gründungen und Liquidationen in Deutschland

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten
Quelle: IfM Bonn (2006): Vortragschart von Dr. Gunter Kayser zum Thema „Der Mittelstand in Deutschland“, Bonn, S. 11.

Zur Ermittlung der Gründungsaktivitäten misst der GEM 2005 mit der Early-Stage Entrepreneurial Activity die Anzahl Erwachsener[26], die Nascent- oder Young Entrepreneurs sind.[27] Dabei ist der Anteil derer, die sich aus Mangel an Erwerbsalternativen für diesen Schritt entschieden haben, in Deutschland so hoch wie in keinem anderen der in dieser Studie untersuchten Industrieländer. Auf einen „Existenzsicherer“[28] kommen statistisch gesehen lediglich 2,4 „Selbstverwirklicher“[29].[30] Ein Grund für dieses Abschneiden liegt wohl in der intensiven Förderung von Selbständigkeit bei den Arbeitslosen durch die Bundesagentur für Arbeit. Im Vergleich dazu liegt die Quote in den USA bei 1:7,2 und in den Niederlanden bei 1:11,4.[31]

Die Effekte der Förderungspolitik der Bundesagentur für Arbeit (Überbrückungsgeld, Existenzgründungszuschuss, Einstiegsgeld) lassen sich auch in Abbildung 3 nachvollziehen. Auffällig sind bei den Gründungs- und Liquidationszahlen die steigenden Gründungszahlen in den Jahren 2003 und 2004 sowie der Rückgang in 2005.

Abbildung 4: Förderung von Unternehmensgründungen durch die BA 2002-2005

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: KfW Bankengruppe (2006) (Hrsg.): WirtschaftsObserver online, S. 3.

Abbildung 4 zeigt, dass die Bundesagentur für Arbeit (BA, ehemals Bundesanstalt für Arbeit) im Jahr 2002 125.721 Unternehmensgründer aus der Arbeitslosigkeit gefördert hat. Im Jahr 2004 waren es hingegen fast dreimal so viele. Die wieder rückläufigen Zahlen im Jahr 2005 erklären sich aus der Verschärfung der Antragsvoraussetzungen[32] für die sog. Ich-AGs. So muss der Antragsteller seit 2005, um den Existenzgründungszuschuss zu bekommen (ebenso wie beim Überbrückungsgeld), einen ausgearbeiteten Businessplan vorlegen, der von einer fachkundigen Stelle auf Tragfähigkeit überprüft wird. Mit dem „Gesetz zur Fortentwicklung der Grundsicherung für Arbeitsuchende“ ist seit dem 01.08.2006 das Überbrückungsgeld und der Existenzgründungszuschuss durch eine neues Förderinstrument, genannt „Gründungszuschuss“, zusammengefasst.[33] Auch der neue „Gründungszuschuss“ setzt als Grundlage für die Förderung voraus, dass das Gründungsvorhaben im Vorfeld auf Tragfähigkeit hin überprüft wird.[34] Die Maßnahmen der Bundesagentur sind ein Zeichen dafür, dass man nicht mehr wie bisher nach dem Gießkannenprinzip Zuschüsse verteilt, sondern sich zuerst von den Erfolgsaussichten des möglichen Gründerpotenzials überzeugen möchte.

II Gründungseinstellungen

Gründungseinstellungen sind Ansichten, Meinungen und das Verhältnis von Personen zu den Themen „Selbständigkeit“ und „Unternehmensgründung“. Es gibt viele Gründe, warum sich Menschen für eine berufliche Selbständigkeit entscheiden und wiederum andere Gründe, die sie davon abhalten. Man spricht in dem Zusammenhang oft von einer „Kultur der Selbständigkeit“. Ein wichtiger Bestandteil dieser Kultur zeigt, wie das Image des Unternehmers in der Bevölkerung wahrgenommen wird. Wird er immer noch als Ausbeuter der Arbeitnehmer gesehen oder überwiegt ein wesentlich positiveres Ansehen[35], wie z.B. der Unternehmer als kreativer Gestalter, der innovative Ideen entwickelt und Arbeitsplätze schafft?

Was das Ansehen der Unternehmer in Deutschland betrifft, gibt es einige Untersuchungen, die im Ergebnis nicht immer eindeutig sind. Nach Expertenbefragung des GEM 2005 genießen Unternehmer in Deutschland kein besonders hohes Ansehen in der Bevölkerung.[36] Daneben ist „die Angst zu scheitern“ im internationalen Vergleich bei der deutschen Bevölkerung für viele ein Gründungshemmnis.[37] Frick kann dagegen die These des negativen Images von Unternehmern nicht bestätigen,[38] allerdings sagt er auch, dass „das Risiko des Scheiterns“ eines der am häufigsten genannten Gründe gegen eine berufliche Selbständigkeit sei.[39]

Zu dem öffentlichen Ansehen des Unternehmertums kommt eine Reihe von weiteren positiven und negativen Aspekten hinzu, die das Image des Unternehmers in der Gesellschaft und weiterreichend eine allgemeine Unternehmenskultur prägen. Dabei spielt es für die einzelne Person eine Rolle, ob und in welcher Priorität für sie gewisse Aspekte existieren. In diese Kultur der Selbständigkeit fließt beispielsweise mit ein, ob nach der Ansicht der Bevölkerung eine höhere Arbeitsbelastung vom Beruf des selbständigen Unternehmers ausgeht und ob diese eventuelle Mehrbelastung als bedeutsam für die Wahl dieses Berufes angesehen wird oder nicht. Andere Aspekte sind z.B. die eventuelle Einschränkung der Freizeit und eine geringere berufliche Sicherheit oder eine Erhöhung des Einkommens.

Ebenfalls ein wichtiger Aspekt ist, wie die Bevölkerung mit gescheiterten Unternehmensgründern umgeht. Werden diese für lange Zeit als Verlierer abgestempelt oder gibt man ihnen in einem zweiten Anlauf eine Chance?

Das Gründungsinteresse bei den Studenten ist durchaus als positiv zu betrachten. Die Early-Stage Entrepreneurial Activity bei Hochschulabsolventen ist doppelt so hoch wie bei der restlichen Bevölkerung (9,2% gegenüber 4,8%).[40]

Abbildung 5: Gründungsinteresse bei Studierenden aus den EXIST-Förderregionen bizeps, Dresden exists, GET UP, PUSH! (in %)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: eigene Darstellung auf der Basis von Görisch (2002): „Studierende und Selbständigkeit", S. 18.

Abbildung 5 verdeutlicht allerdings das Gefälle bei der zunehmenden Konkretisierung des Gründungsvorhabens. Bei der Befragung der Studenten aus unterschiedlichen Förderregionen von EXIST-„Existenzgründungen aus Hochschulen"[41] gaben 2,5% an, bereits in einem Selbständigenverhältnis zu stecken.[42] 6,2% der im Auftrag des BMBF befragten Studenten sagten aus, sich intensiv mit Selbständigkeit und Unternehmensgründung zu befassen und konnten sich einen Aufbruch in die berufliche Selbständigkeit entweder direkt nach dem Studium oder in den darauf folgenden fünf Jahren vorstellen. Nahezu ein Drittel der befragten Studenten sind immerhin noch gründungsinteressiert und haben sich in einigen Fällen auch schon mit Selbständigkeit auseinandergesetzt.[43]

Wird der zeitliche Abstand zum Studium größer, verschieben sich die Anteile. Die Anzahl gründungsinteressierter Hochschulabsolventen wird geringer, dafür steigt der Anteil der Selbständigen unter den Akademikern. Eine Betrachtung der Absolventenkohorte von 1993 ergab fünf Jahre nach ihrem Studium einen Selbständigenanteil von etwa 9%, bei dem Absolventenjahrgang von 1997 waren es fünf Jahre später hingegen nur 6,5%.[44]

Das Interesse an einer selbständigen Arbeit scheint bei den Frauen geringer zu sein als bei den Männern. Der Mikrozensus ergab für 2004 bei den Selbständigen einen Frauenanteil von lediglich 28,9% und nach der Gewerbeanmeldestatistik gründeten im Jahr 2005 nur 32,8% der Frauen ein Einzelunternehmen.[45] Der Anteil an allen Gründungen von Frauen mit Hochschulabschluss/Promotion lag nach einer Studie von Lauxen-Ulbrich im Jahr 2000 bei 40%.[46] Die Entwicklung der Selbständigenquote bei den Frauen ist in den letzten Jahren stets positiv gewesen.[47] Die Ergebnisse der Untersuchungen von Meka deuten darauf hin, dass ein unausgeschöpftes Potenzial von Gründerinnen in Deutschland vorhanden ist.[48] Dieses könnte mit Hilfe spezieller Förderangebote für Frauen weiter erschlossen werden.

III Rahmenbedingungen von Existenzgründungen

Die Rahmenbedingungen im Umfeld von Existenzgründungen beeinflussen ebenfalls die Einstellungen und Ansichten zu Unternehmensgründungen in der Bevölkerung.[49] Diese wiederum wirken sich unmittelbar auf die Gründungsaktivitäten im Land aus. Die Rahmenbedingungen stellen also die Stellschrauben für wirtschaftspolitische Maßnahmen dar, um angestrebte Ziele in den Gründungseinstellungen und -aktivitäten zu erreichen. Dabei wird in diesem Kapitel im Besonderen auf die Bereiche der Finanzierung einer Unternehmensgründung, der öffentlichen Förderinfrastruktur und der unternehmerischen Ausbildung eingegangen.

[...]


[1] Vgl. Sternberg, Rolf; Lückgen, Ingo (2005): Global Entrepreneurship Monitor (GEM) - Unternehmensgründungen im weltweiten Vergleich; Länderbericht Deutschland 2004, S.40.

[2] Vgl. Rabe, Claudia (2005): Unterstützungsnetzwerke von Gründern wissensintensiver Unternehmen - Zur Bedeutung der regionalen gründungsunterstützenden Infrastruktur, Diss., Heidelberg, S. 102.

[3] Zur Definition von Gründungshelfern vgl. Klandt, Heinz; Brüning, Erdme (2002): Das internationale Gründerklima, S. 31. S. auch Kapitel D „Gründungshelfer und Gründungsförderprogramme“, S. 22.

[4] Vgl. Klandt, Heinz; Brüning, Erdme (2002), S. 69.

[5] Der Mittelstandsmonitor 2003 gibt eine Auflistung der wichtigsten Datenquellen zu Gründungen und Liquidationen. Vgl. KfW, Creditreform, IfM, RWI, ZEW (Hrsg.) (2003): Mittelstandsmonitor 2003 - Jährlicher Bericht zu Konjunktur- und Strukturfragen…, Frankfurt am Main, S. 35.

[6] Vgl. Isfan, Katrin; Moog, Petra (2003): Deutsche Hochschulen als Gründungsinkubatoren, Wiesbaden, S. 19.

[7] Vgl. Schmidt, Axel G. (1996): Der überproportionale Beitrag kleiner und mittlerer Unternehmen zur Beschäftigungsdynamik - Realität oder Fehlinterpretation von Statistiken?, S. 543. In: ZfB - Zeitschrift für Betriebswirtschaft, Wiesbaden, S. 537-557.

[8] Es handelt sich hierbei um eine unvollständige Auflistung.

[9] Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung

[10] Institut für Mittelstandsforschung Bonn

[11] Bevölkerungsrepräsentative Umfrage der deutschen Bevölkerung durch die deutsche Ausgleichsbank. Vgl. KfW, Creditreform, IfM, RWI, ZEW (Hrsg.) (2003), S. 37.

[12] Amtliche Repräsentativstatistik über die Bevölkerung und den Arbeitsmarkt durch das statistische Bundesamt und die statistischen Landesämter.

[13] Internationale Vergleichsstudie im Entrepreneurshipbereich.

[14] „Jede Existenzgründung schafft im Schnitt vier Arbeitsplätze“ (Deutscher Bundestag 1996). Vgl. Weißhuhn, Gernot; Wichmann, Thorsten (2000): Beschäftigungseffekte von Unternehmensgründungen - Endbericht einer Studie im Auftrag des BMWi, Berlin, S. 3.

[15] Vgl. ebd., S. 11.

[16] Vgl. ebd., S. 12.

[17] Weißhuhn, Gernot; Wichmann, Thorsten (2000), S. 12.

[18] Sternberg, Rolf; Brixy, Udo; Schlapfner, Jan-Florian (2006): Global Entrepreneuership Monitor - Unternehmensgründungen im weltweiten Vergleich; Länderbericht Deutschland 2005, Hannover, Nürnberg, S. 35.

[19] Vgl. Schmidt, Axel G. (1996), S. 551.

[20] Vgl. Weißhuhn, Gernot; Wichmann, Thorsten (2000), S. 26.

[21] Vgl. ebd., S. 87.

[22] Vgl. KfW, Creditreform, IfM, RWI, ZEW (Hrsg.) (2003), S. 35.

[23] Vgl. KfW, Creditreform, IfM, RWI, ZEW (Hrsg.) (2003), S. 36.

[24] Vgl. Rammer, Christian; Egeln, Jürgen; Gottschalk, Sandra (2002): Spinoff-Gründungen aus öffentlichen Forschungseinrichtungen in Deutschland, Bonn, S. 9.

[25] Vgl. Niefert, Michaela et al. (2006): Hightech-Gründungen in Deutschland - Trends und Entwicklungsperspektiven, ZEW Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (Hrsg.), Mannheim, S. I.

[26] 18-64 Jahre.

[27] Vgl. Sternberg, Rolf; Brixy, Udo; Schlapfner, Jan-Florian (2006), S. 12.

[28] „Existenzsicherer sind Gründer aus Mangel an Alternativen“. Ebd., S. 6.

[29] „Selbstverwirklicher sind Gründer, die sich selbständig machen, um eine Geschäftsidee umzusetzen“. Ebd., S. 6.

[30] Vgl. ebd., S. 15.

[31] Vgl. ebd., S. 15.

[32] Vgl. KfW, Creditreform, IfM, RWI, ZEW (Hrsg.) (2006b): WirtschaftsObserver online - Unternehmensgründungen in Deutschland - Aktuelle Entwicklungen, Nr. 12, Juli 2006, Frankfurt am Main, S. 3.

[33] Vgl. Deutscher Bundestag (2006b): Gesetz zur Fortentwicklung der Grundsicherung für Arbeitsuchende.

[34] Vgl. Bundesministerium für Arbeit und Soziales (2006): BMAS - Gründungszuschuss kommt.

[35] Zum Thema „Ansehen des Unternehmers“ vgl. Frick, Roman Siegfried et al. (1998): Möglichkeiten zur Verbesserung des Umfeldes für Existenzgründer und Selbständige - Wege zu einer neuen Kultur der Selbständigkeit, Untersuchungen des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung, Heft 25, Essen, S. 65.

[36] Vgl. Sternberg, Rolf; Brixy, Udo; Schlapfner, Jan-Florian (2006), S. 25.

[37] Vgl. ebd., S. 22.

[38] Nach einer Befragung in einer Sozialforschungs-Studie von Infratest Burke 1997 sagten 70% der abhängig Beschäftigten, 77% der Lehrlinge / Schüler / Studenten und 55% der Selbständigen, dass Selbständige im Vergleich zu einem Arbeiter in der Regel ein höheres Ansehen haben. Vgl. Frick, Roman Siegfried et al. (1998), S. 66.

[39] Nach einer Befragung von abhängig Beschäftigten von Infratest Burke 1997. Vgl. Frick, Roman Siegfried et al. (1998), S. 73.

[40] Bei Verwendung der „Total Entrepreneurship Activity-Quote“ für das Jahr 2004. Vgl. Sternberg, Rolf; Lückgen, Ingo (2005), S. 40.

[41] EXIST ist ein Förderprogramm für den Bereich der Unternehmensgründungen aus der Hochschule des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

[42] Zur separaten Befragung der Studenten in der Förderregion von GruenderFLAIR vgl. Benkenstein, Martin (2003): „Machen Sie sich selbständig?“ Analyse der Gründungsambitionen von Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitern, Rostock, S. 17.

[43] Vgl. Görisch, Jens et al. (2002): Studierende und Selbständigkeit - Ergebnisse der EXIST - Studierendenbefragung, hrsg. vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, Bonn, S. 16.

[44] Vgl. Kerst, Christian; Minks, Karl-Heinz (2005): Selbständigkeit und Unternehmensgründung von Hochschulabsolventen fünf Jahre nach dem Studium - Eine Auswertung der HIS-Absolventen-befragung 2002/2003, Hannover, S. 8.

[45] Vgl. IfM Bonn (2006a): Vortragschart von Prof. Dr. Frank Wallau zum Thema "Gründungsgeschehen in Deutschland", Bonn, S. 12.

[46] Der Frauenanteil mit Fachhochschul-/Ingenieursabschluss lag bei 29%. Vgl. Lauxen-Ulbrich, Maria; Fehrenbach, Silke (2004): Gründungen von Frauen in Deutschland, Mannheim, S.28.

[47] Vgl. Lauxen-Ulbrich, Maria; Fehrenbach, Silke (2004), S.10.

[48] Vgl. Meka, Ronald et al. (2005): Wissens- und technologieorientiertes Gründungsgeschehen, Kienbaum-Bestandsaufnahme für eine Weiterentwicklung von EXIST, hrsg. vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, Bonn, Berlin, S. 39.

[49] Vgl. Sternberg, Rolf; Lückgen, Ingo (2005), S. 20.

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