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Mehrsprachigkeit an schwedischen und an deutschen Schulen - Ein Vergleich -

Hausarbeit 2006 36 Seiten

Didaktik - Deutsch - Deutsch als Fremdsprache

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort

2 Überblick über die Schulsysteme
2.1 Das schwedische Schulsystem
2.1.1 Das Recht auf Bildung
2.1.2 Allgemeines zur Schullaufbahn
2.1.3 Die Regelung von Schule und Unterricht
2.1.4 Zensuren und Prüfungen
2.1.5 Alternativen zur kommunalen Schule
2.2 Das deutsche Schulsystem
2.2.1 Das Recht auf Bildung
2.2.2 Allgemeines zur Schullaufbahn
2.2.3 Die Regelung von Schule und Unterricht
2.2.4 Zensuren und Prüfungen
2.2.5 Alternativen zur staatlichen Schule

3 Zur Einwanderungssituation
3.1 Die Situation in Schweden
3.1.1 Die Geschichte der Einwanderung
3.1.2 Die heutige Situation
3.1.3 Einwanderer und Flüchtlingskinder an schwedischen Schulen
3.2 Die Situation in Deutschland
3.2.1 Die Geschichte der Einwanderung
3.2.2 Die heutige Situation
3.2.3 Einwanderer und Flüchtlingskinder an deutschen Schulen

4 Mehrsprachigkeit
4.1 Erstsprache, Muttersprache, Zweitsprache und Fremdsprache
4.2 Formen des Spracherwerbs
4.3 Probleme und Chancen der frühen Mehrsprachigkeit

5 Die Förderung der Mehrsprachigkeit an Schulen
5.1 Vorschulische Förderung von Mehrsprachigkeit
5.1.1 Vorschulische Förderung in Schweden
5.1.2 Vorschulische Förderung in Deutschland
5.2 Der Muttersprachliche Unterricht
5.2.1 Der muttersprachliche Unterricht für Ausländer in Schweden
5.2.2 Der muttersprachliche Unterricht für Ausländer in Deutschland
5.3 Der Zweitsprachenunterricht
5.3.1 Zweitsprachenunterricht in Schweden
5.3.2 Zweitsprachunterricht in Deutschland

6 Vergleich und Auswertung
6.1 Die Schulsysteme
6.2 Die Einwanderungssituation
6.3 Vorschulische Förderung
6.4 Der muttersprachliche Unterricht
6.5 Der Zweitsprachenunterricht
6.6 Schlussreflexion

7 Literaturverzeichnis

1 Vorwort

Seitdem die Ergebnisse der ersten PISA-Studie bekannt wurden, wird diskutiert, woran es liegt, dass die Bildung in Deutschland auf einem so niedrigen Niveau angelangt ist. Dass die schlechten Ergebnisse unter Anderem von Nicht-Muttersprachlern beeinflusst wurden, ist inzwischen erwiesen. Schuld daran sind jedoch nicht die Ausländer selbst, sondern das schlechte System in Deutschland, dass häufig weder eine Integration ermöglicht, noch den sprachlichen Defiziten der ausländischen Kinder genügend entgegenarbeitet. In Schweden gibt es solche Leistungsdifferenzen zwischen Muttersprachlern und Nicht-Muttersprachlern nicht. Zudem schnitt Schweden bisher in jeder Pisastudie in fast allen Bereichen weitaus besser ab.

Ziel dieser Hausarbeit soll es daher sein, die Unterschiede im schwedischen und deutschen Schulsystem in Bezug auf Förderung von Kindern mit zwei- oder mehrsprachigem Hintergrund zu erläutern und zu analysieren.

Die Idee zu diesem Thema entstand auf einer Studienreise nach Schweden, während der deutlich wurde, dass die sprachliche Integration von Nicht-Muttersprachlern dort besser funktioniert, als in Deutschland.

Die Literatursuche gestaltete sich ziemlich schwierig. Da es sich um ein sehr aktuelles Thema handelt, sind noch nicht viele relevante Bücher in den Bibliotheken vorhanden. Zudem sind die Bücher, die den schwedischen Teil behandeln, hauptsächlich in schwedischer Sprache verfasst. Die Fakten dieser Hausarbeit beruhen daher hauptsächlich auf Internetrecherche.

Zur Einführung werden zunächst das schwedische und das deutsche Schulsystem (am Beispiel von Bremen) beschrieben. Es folgt ein detaillierter Überblick über die Einwanderungssituationen in Schweden und Deutschland. Auch die Situation an den Schulen wird hier beschrieben.

In Kapitel 3 werden einige grundlegende Begriffe zur Mehrsprachigkeit erklärt. Außerdem beinhaltet dieses Kapitel einen Überblick über die Chancen und Risiken der Zwei- oder Mehrsprachigkeit.

Kapitel 4 beschreibt die Förderungsmaßnahmen in Form von vorschulischer Förderung, muttersprachlichem Unterricht und Zweitsprachenunterricht an schwedischen und deutschen Schulen.

Im letzten Kapitel werden alle Bereiche verglichen. Zum Abschluss folgt eine Reflexion.

2 Überblick über die Schulsysteme

2.1 Das schwedische Schulsystem

2.1.1 Das Recht auf Bildung

“Alle Kinder und Jugendlichen in Schweden sollen unabhängig von ihrem Wohnort sowie ihren sozialen und finanziellen Verhältnissen gleichen Zugang zur Ausbildung im Rahmen des öffentlichen Schulwesens haben“ (Ohne Autor, 2004/1). Zudem soll überall im Land die Schulausbildung qualitativ vergleichbar sein. Das bedeutet, dass alle in Schweden ansässigen Personen das gleiche Recht auf Ausbildung haben.

“Die Grundschule ist gebührenfrei. Es dürfen auch keine Gebühren für Lernmittel, Schulmahlzeiten und Schülertransporte erhoben werden“ (Ohne Autor, 2004/1). Hinzu kommt, dass die Schule verpflichtet ist, Schülern mit Lernschwierigkeiten, Förderunterricht zu erteilen. Jeder Schüler soll die gleiche Chance haben das Ziel des jeweiligen Schuljahres und insbesondere der 5. bzw. 9. Klasse (Erklärung siehe 1.1.4) zu erreichen. Hierfür wird er – wenn nötig - mit speziellen Hilfsmitteln ausgestattet (z.B. technische Hilfsmittel) bzw. bekommt einen Schülerassistenten oder Nachhilfelehrer zugeteilt.

Die Kosten übernimmt der Staat. Die Heimatgemeinden der Schüler zahlen pro Schüler einen Zuschuss.

2.1.2 Allgemeines zur Schullaufbahn

In der Regel werden die Kinder mit sieben Jahren eingeschult. Es besteht jedoch die Möglichkeit, bereits mit sechs Jahren, bzw. – wenn spezielle Gründe vorliegen- erst mit acht Jahren die Schule zu besuchen. Außerdem wird seit dem 1. Januar 1998 für alle sechsjährigen eine Vorschulklasse angeboten, deren Teilnahme jedoch freiwillig ist.

Die Grundschule dauert in Schweden 9 Jahre und ist für Kinder zwischen 7 und 16 Jahren verpflichtend.

„Eine Grundschule darf selbst über ihre Organisation, die Planung des Unterrichts, Klassengrößen usw. bestimmen“ (Ohne Autor, 2004/1). Außerdem darf der Rektor, nach Absprache mit den Erziehungsberichtigten, das Nichtversetzen, bzw. das frühzeitige Versetzen während des Schuljahres in eine höhere Klasse bestimmen. In der Regel wird der Schüler jedoch automatisch versetzt.

Im Anschluss an die 9-jährige Grundschulzeit besteht für die Schüler die Möglichkeit ein Gymnasium zu besuchen, welche auch 98 % der Schüler nutzen. Die Schulzeit am Gymnasium beträgt 3 Jahre. Innerhalb des Gymnasiums können die Schüler zwischen einem berufsorientierten und einem theoretischen Programm wählen.

2.1.3 Die Regelung von Schule und Unterricht

Der Lehrplan wird von der Regierung festgelegt. Neben den allgemeinen Lehrzielen wird dort außerdem beschrieben, „dass die Schule eine wichtige Aufgabe hat, den Schülern die Werte zu vermitteln, auf denen die schwedische Gesellschaft basiert und diese bei ihnen zu verankern. Die Unantastbarkeit des Menschenlebens, die Freiheit und Integrität des Individuums, der gleiche Wert aller Menschen, die Gleichstellung von Frauen und Männern sowie die Solidarität mit den Schwachen und Schutzlosen sind die Werte, die die Schule gestalten und vermitteln soll“ (Ohne Autor, 2004/1)). In diesem neuen Lehrplan, der seit 1995 gilt, wird außerdem die Eigenverantwortung der Schüler hervorgehoben.
Der Kursplan schreibt unter anderem vor, welche Ziele in den einzelnen Fächern nach dem 5. bzw. 9. Schuljahr erreicht sein müssen.

In Schweden dauert eine Unterrichtseinheit 60 Minuten. Neben den Basisfächern (Schwedisch, Englisch, Mathematik), praktisch/ästhetischen Fächern und den gesellschafts- und naturwissenschaftlichen Fächern, müssen die Schüler sowohl ein Sprachwahlpflichtfach als auch ein Wahlpflichtfach auswählen. Auch bei den übrigen Fächern haben die Schüler Wahlmöglichkeiten. Sie können und sollen sowohl auf die Gestaltung als auch auf den Inhalt des Unterrichtes Einfluss haben.

Am Gymnasium haben die Schüler die Möglichkeit differenzierte Programme, entweder zur Vorbereitung auf einen bestimmten Beruf oder auf ein Universitätsstudium, zu wählen. Unabhängig von dem Programm, für welches sie sich entschieden haben, können sie nach ihrer Schullaufbahn sowohl ein Studium als auch eine Berufsausbildung beginnen.

2.1.4 Zensuren und Prüfungen

In Schweden gibt es erst ab der 8. Klasse Zensuren: Genügend (G), Gut (VG) und Sehr gut (MVG). Wer ein Schulfach nicht bestanden hat, bekommt in diesem Fach keine Zensur.

Vor der Zensurenvergabe wird die Leistung in den jeweiligen Fächern mit dem Lehrer besprochen.

Am Ende des 5. und 9. Schuljahres müssen die Schüler eine Prüfung ablegen.
Zum Schulabschluss gibt es ein Abschlusszeugnis, sofern der Schüler das 9. Schuljahr zufrieden stellend beendet hat. Die Kriterien für die Abschlussnoten sind landesweit festgelegt und die Prüfungen werden zentral durchgeführt. „Ab dem Herbsthalbjahr 1995 wurde ein neues Zensurensystem eingeführt, das lernziel- und wissensbezogen ist“ (Ohne Autor, 2004/1).

2.1.5 Alternativen zur kommunalen Schule

Die Meisten (98%) der schwedischen Schüler besuchen eine kommunale Schule. Es besteht aber auch die Möglichkeit eine staatliche oder eine private (unabhängige) Schule zu besuchen.

Unabhängige Schulen sind häufig nach der Waldorf- oder Montessoripädagogik ausgerichtet. In Einzelfällen haben sie auch einen religiösen Hintergrund. Anerkannte unabhängige Schulen müssen von der Gemeinde Zuschüsse erhalten. Im Gegensatz zu den kommunalen Schulen dürfen sie ein Schulgeld erheben, welches im Verhältnis zu den Kosten stehen und annehmbar sein muss.

Für sehbehinderte, taube, sprachbehinderte und hörgeschädigte Kinder gibt es acht staatliche Spezialschulen in Schweden. Die Kosten für Unterbringung, Transporte etc. übernimmt der Staat.

Im Gegensatz zu der regulären Grundschule beträgt die Schulzeit an der Spezialschule 10 Jahre. Die Lernziele entsprechen denen der Grundschule, sind jedoch auf die jeweilige Behinderung angepasst. So gibt es z.B. spezielle Lernziele für Körperbehinderte im Bereich Sport und Bewegung, Taube lernen die Gebärdensprache zu beherrschen und Sehgeschädigte erlernen die Brailleschrift.

Für Schüler mit geistigen Behinderungen gibt es die Sonderschulen. Diese Sonderschulen sind unterteilt in Grundsonderschulen und Trainingsschulen. In der Grundsonderschule wird von den Schülern erwartet, dass sie Lesen und Schreiben lernen. Der Unterricht orientiert sich an dem der regulären Grundschule. Die Trainingsschule ist für die Schüler, die den Anforderungen der Grundsonderschule nicht gewachsen sind. Auch für die Sonderschulen werden Vorschulklassen angeboten. „Eine der wichtigsten Aufgaben der Sonderschule besteht darin, den Schülern gute Voraussetzungen dafür zu vermitteln, das tägliche Leben aktiv zu bewältigen und sie auf das Erwachsenenleben vorzubereiten“ (Ohne Autor, 2004/1)

Für Sami besteht zur kommunalen Grundschule noch die Alternative einer „staatlichen Schule für Sami“. Diese Schule schließt nur die ersten sechs Schuljahre ein. Im Anschluss muss der Schüler an eine kommunale oder unabhängige Schule wechseln. In der kommunalen Grundschule wird während der gesamten Grundschulzeit integriert samischer Unterricht erteilt. Der Lehrplan der kommunalen Grundschule gilt ebenso für die staatlichen Schulen für Sami. Hinzu kommt, dass der Schüler eine umfassende Ausbildung über die Sprache und Kultur der Sami erhält. Auch hier übernimmt der Staat die Kosten für Unterbringung (wenn der Schüler zu weit von einer „staatlichen Schule für Sami“ bzw. einer Schule mit integriertem Unterricht für Sami entfernt wohnt), Lehrergehälter etc. Die Heimatgemeinden zahlen für jeden Schüler einen Zuschuss.

2.2 Das deutsche Schulsystem

2.2.1 Das Recht auf Bildung

Auch in Deutschland besteht ein Recht auf Bildung, das letztlich auch Chancengleichheit beinhaltet.

Der Schulbesuch in Deutschland ist kostenlos. Durch beträchtliche Sparmaßnahmen leidet indes das Bildungssystem erheblich. Lehrmittel müssen in einem Großteil der Bundesländer selbst bezahlt werden. Lediglich in einigen wenigen Bundesländern existiert eine Lehrmittelfreiheit. Das Mittagessen, das in der Regel nur an Ganztagsschulen angeboten wird, muss ebenfalls von den Schülern bzw. von den Eltern bezahlt werden. Das Gleiche gilt für speziellen Förderungsmaßnahmen sowie Nachhilfelehrer. An einigen Schulen wird in bestimmten Fächern Förderunterricht für schwächere Schüler angeboten. Dieser Unterricht ist kostenlos.

2.2.2 Allgemeines zur Schullaufbahn

“In Deutschland gilt eine allgemeine Schulpflicht, die ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr beginnt. Anschließend sind mindestens neun Jahre Grund- und Hauptschule sowie bis zum vollendeten 18. Lebensjahr drei Jahre Berufsschule zu absolvieren“ (Ohne Autor, 2006/3)

In Deutschland werden Kinder eingeschult, wenn sie bis zum 30.Juli des jeweiligen Jahres das 6. Lebensjahr vollendet haben. Wenn sie bis zum 30. Juni des Jahres das 5. Lebensjahr vollendet haben, können die Eltern einen Antrag auf vorzeitige Einschulung stellen, der bewilligt wird, wenn die sprachlichen, kognitiven und sozialen Fähigkeiten des Kindes ausreichend sind und es nicht überfordert wird.

Ein Jahr vor dem Eintritt in die Grundschule findet eine Sprachstandserhebung statt. Werden hierbei große sprachliche Defizite deutlich, ist das Kind verpflichtet, an einem Förderkurs teilzunehmen.

In der Regel dauert die Grundschule in Deutschland 4 Jahre. Es gibt aber auch eine 6-jährige Grundschule. Im Anschluss an die Grundschule wechselt der Schüler je nach Empfehlung der Klassenlehrerin/ des Klassenlehrers, bzw. des Notenbildes auf eine Sekundarschule (5-6 Jahre) oder ein Gymnasium (8 Jahre). In der Sekundarschule findet ab der 9. Klasse eine Abschlussbezogene Aufteilung in Profilklassen statt. Die Entscheidung, in welche Profilklasse ein Schüler zugeordnet wird, trifft die Schule in Bezug auf die Leistung des jeweiligen Schülers. In der Profilklasse zur Berufsbildungsreife (ehem. Hauptschule) wird eng mit dem beruflichen Bereich kooperiert. Es werden berufsbezogene Wahlpflicht-Profile angeboten.

In der Profilklasse zum mittleren Abschluss (ehem. Realschule) gibt es Arbeitsmarkt und Ausbildungsbezogene Wahlpflichtangebote.

Am Ende der 10. Klasse findet für alle Schüler eine Abschlussprüfung statt. Die Schüler der Profilklasse zur Berufsbildungsreife müssen danach in einen beruflichen Bildungsgang wechseln. Die Schüler mit mittlerem Schulabschluss können entweder in einen beruflichen Bildungsgang oder, bei entsprechendem Notenbild auf die gymnasiale Oberstufe, auf ein berufliches Gymnasium oder zu den doppelqualifizierenden Bildungsgängen wechseln.

Für Gymnasialschüler gibt es nach der 10. Klasse die Möglichkeit die Abschlussprüfung zu absolvieren und damit den mittleren Schulabschluss zu erhalten.

In manchen Bundesländern besteht auch die Möglichkeit eine Gesamtschule zu besuchen, die sowohl auf den Beruf, den mittleren Abschluss als auch auf die gymnasiale Oberstufe vorbereitet.

Nach der gymnasialen Oberstufe können die Schüler sowohl studieren als auch eine Berufsausbildung beginnen.

2.2.3 Die Regelung von Schule und Unterricht

In Deutschland werden die Lehrpläne von den Kultusministerien der Länder verfasst. Sie beinhalten Lehrziele und Lehrinhalte, Art der Lernerfolgskontrollen und Kompetenzen, die die Schüler erreichen sollen.

Die Dauer einer Schulstunde beträgt in Deutschland 45 Minuten. Unterrichtet werden in der Grundschule die Fächer Deutsch, Mathematik, Sachunterricht, Textilarbeit, Werken, Englisch, Biblische Geschichte und Ästhetische Erziehung. An den weiterführenden Schulen kommen weitere Fächer, hinzu.

2.2.4 Zensuren und Prüfungen

Am Ende jeden Schuljahres bekommen die Schüler bzw. deren Eltern einen Lernentwicklungsbericht. Dieser wird nach einheitlichen Kriterien konzipiert. Zusätzlich gibt es ab Klasse 3 Noten. Hinzu kommen zentrale Vergleichsarbeiten, die Ende der 3. oder am Anfang der 4. Klasse geschrieben werden.
“Die qualifizierte Berufsbildungsreife (Erweiterter Hauptschulabschluss), der Mittlere Schulabschluss (Realschulabschluss), die Fachhochschulreife und das Abitur werden zukünftig in Bremen über eine Prüfung mit zentral gestellten Aufgaben erworben“ (Ohne Autor, 2006/5).

2.2.5 Alternativen zur staatlichen Schule

Neben den staatlichen Schulen „existieren in Deutschland auch einige private Schulen, die aber nur eine untergeordnete Rolle im gesamten Bildungssystem spielen. Meist sind an diesen Schulen hohe Schulgebühren zu entrichten“ (Ohne Autor, 2006/3)
Des Weiteren gibt es Förderschulen für Geistigbehinderte, Sprachbehinderte, Schwerhörige und Gehörlose, Sehbehinderte, Körperbehinderte, Lernbehinderte, Entwicklungsgestörte sowie Schulen für Krankenhäuser und Hausschulen. Häufig werden Schüler mit Behinderung gemeinsam mit Schülern ohne Behinderung an einer Integrationsschule oder in einer Integrationsklasse unterrichtet.

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Details

Seiten
36
Jahr
2006
ISBN (eBook)
9783638561808
Dateigröße
545 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v63056
Institution / Hochschule
Universität Bremen
Note
2,0
Schlagworte
Mehrsprachigkeit Schulen Vergleich Literale Sozialisation Literalität Schulprogramm

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