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Instrumente des Supply Chain Controlling

Hausarbeit 2005 26 Seiten

BWL - Recht

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Supply Chain Management

3. Supply Chain Controlling
3.1 Supply Chain Map
3.2 SCOR-Modell

4. Instrumente des Supply Chain Controlling
4.1 Methoden des Beziehungscontrolling
4.1.1 Planung, Zielsetzung, Soll-/Ist-Vergleich
4.1.2 Vertrauenscontrolling
4.2 Unternehmensübergreifende Prozesskostenrechnung
4.3 Selektive Kennzahlen
4.4 Balanced Scorecard

5. Fazit

Literaturverzeichnis

Klassische Literatur

pdf-Dateien:

Internetbasierte Quellen

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Supply Chain Management

Abbildung 2: Darstellung der verschiedenen Aufgaben des Supply Chain Controllings

Abbildung 3: Supply Chain Map

Abbildung 4: Ebenen des SCOR-Modells

Abbildung 5: Prozesskette des Supply Chains unter Anwendung des SCOR-Modells

Abbildung 6: Instrumente es Supply Chain Controlling

Abbildung 7: Beispiel Verlagerung von Beständen

Abbildung 8: Beispiel für strategische und operative Kennzahlen auf drei Ebenen

Abbildung 9: Balanced Scorecard für das Supply Chain Controlling

1. Einleitung

Das Supply Chain Controlling als Werkzeug des Supply Chain Managements bietet für viele Unternehmen die gemeinsam an einem Projekt oder ständige Geschäftsbeziehungen pflegen, die Möglichkeit ihre gemeinsamen Abläufe, sowohl aus logistischer Sicht als auch aus sozialer und finanzieller Sicht, zu verbessern.

Von der Definition der Begriffe bis hin zu den wichtigsten Instrumenten des Supply Chain Controlling wird eine strategische Übersicht über diese Konzepte, die erst seit einigen Jahren in Deutschland bekannt sind, wird hier reduziert und überschaubar angeboten, damit der Leser ein Gefühl für diese neuen Methoden entwickeln kann.

2. Das Supply Chain Management

Als Supply Chain Management wird die Steuerung einer unternehmens­über­greifendes Wertschöpfungskette bezeichnet, welche vom Lieferanten über den Hersteller bis zum Endkunden reicht[1].

Die Entstehungsgeschichte des Begriffs Supply Chain Management ist in Anfang der 80er Jahre in den USA zu finden. Dort prägten seiner Zeit Consultingunternehmen den Begriff. Daraus entstand im angloamerikanischen Bereich eine Fachzeitschrift unter gleichen Namen. Der Begriff und die Verwendung des SCM trat in Deutschland erstmals Mitte der 90er Jahre auf, wobei die wissenschaftliche Arbeiten in diesem Bereich noch recht bescheiden ausfallen[2]. Die Hauptaufgaben des SCM sind die Koordination und Optimierung der Material, Informations- und Wertflüsse über den gesamten Prozess der Wertschöpfung.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Supply Chain Management

Quelle: Arndt, 2005, S.46 (vereinfachte Darstellung)

Aus der oben stehenden Darstellung lässt sich entnehmen, dass sich der Supply Chain sich nicht aus einer Kette sondern eher aus einem Netzwerk von Verbindungen bildet.

Lieferanten, Hersteller und Kunden interagieren miteinander, wobei die Impulse, welche die Geschäftstätigkeiten fördern nicht von den Lieferanten stammen, sondern von den Kunden.

Die Kundenanforderungen sind ausschlaggebend für den Aufbau der Wertschöpfungskette, da zum Beispiel eine Just-in-time Forderung des Kunden den ganzen Prozess bis zum Lieferanten beeinflusst.

Die Zielsetzung beim SCM stellt sich aus folgenden Punkten zusammen:

- Orientierung am Endkunden
- Steigerung der Kundenzufriedenheit durch bedarfsorientierte Lieferung
- Raschere Anpassung an die Änderungen des Marktes
- Vermeidung von „Out-of-Stock“
- Senkung der Bestände in der gesamten Supply Chain
- Vereinfachung des Güterflusses
- Verkürzung von Lieferzeiten[3]

Der Grundgedanke dabei ist, bei den Schnittstellen an denen Probleme auftauchen könnten effizient zu steuern und zu kontrollieren[4].

3. Supply Chain Controlling

Das Supply Chain Controlling umfasst die Gestaltung und Lenkung der unternehmengsübergreifenden Logistikaktivitäten durch zielorientierte Unterstützung der Logistikprozesse[5]. Die Komplexität der Regelungen der Material- und Warenflüsse und deren Zerteilung in einzelne Entscheidungsfelder hat zur Folge, das Schnittstellen geschaffen werden müssen die vom Supply Chain Controlling zu überwachen und zu steuern sind.[6] Dafür reichen traditionelle Controlling-Instrumente, wie eine Kosten- und Leistungsrechnung nicht mehr aus und müssen entweder angepasst oder neu gestaltet werden[7].

Dabei interagiert das Supply Chain Controlling nicht nur aus einer ökonomischen Sicht sondern auch und vor allem als Koordinationselement zwischen verschiedenen Bereichen im Unternehmen beziehungsweise mit anderen Unternehmen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Darstellung der verschiedenen Aufgaben des Supply Chain Controllings

Quelle: Vgl. o.V., http://www.tcw.de/tcw_V1/main.php?Action=DoPublics.showPage&menuId=96 18.5.05 16.48 Uhr

[...]


[1] Vgl o.V. http://www.x-solutions.poet.com/de/newsevents/glossar/#SupplyChainManagement

[2] Vgl. Werner, 2000, S.4

[3] Vgl. o.V., http://de.wikipedia.org/wiki/Supply_Chain_Management 16.05.05 13.02 Uhr

[4] Vgl. Arndt, 2005, S.46-47

[5] Vgl. Busch, 2004, S.149

[6] Vgl. Zäpfel, 1996, S.24

[7] Vgl. Busch, 2004, S.149

Details

Seiten
26
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783638557979
ISBN (Buch)
9783656617013
Dateigröße
918 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v62583
Institution / Hochschule
Fachhochschule Braunschweig / Wolfenbüttel; Standort Braunschweig – Fachbereich Recht
Note
1,7
Schlagworte
Instrumente Supply Chain Controlling BWL4 Studiengang Wirtschaftsrecht

Autor

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