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Betreibt China eine angemessene Währungspolitik?

Seminararbeit 2005 32 Seiten

BWL - Wirtschaftspolitik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Problemstellung und Aufbau der Arbeit

2. Die alternative Währungssystem im Vergleich
2.1 Die theoretische Grundlage
2.2 Ecklösungen: Feste versus Flexible Wechselkurse
2.3 Zwischenlösung: Managed Floating
2.4 Wahl des Währungssystems

3. Chinas währungspolitische Option
3.1 Die gegenwärtige Währungspolitik
3.2 Gründe für Dollar-Peg
3.2.1 Makroökonomische Stabilität
3.2.2 Außenhandel
3.2.3 Internationale Kapitalmärkte
3.3 Kritiken an Dollar-Peg
3.3.1 Handelsbilanzungleichgewicht
3.3.2 Expansion der Geldmenge
3.4 Entwicklungsstrategie oder Merkantilistische Handelspolitik
3.5 Betrachtungen der aktuellen Entwicklungen im Rahmen des Konzeptes Impossible Trinity

4. Reformvorschläge
4.1 Alternative zum Dollar-Peg
4.2 Handlungsbedarf

5. Zusammenfassung und Ausblick

Literatur

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Mundell’s „Incompatible Trinity“

Abbildung 2: Wechselkurs USD-CNY

Abbildung 3: Offizielle Devisenreserven in China

Abbildung 4: Wechselkurs und Inflation in China

Abbildung 5: Leistungsbilanz als Anteil am BIP von China und USA

Abbildung 6: Chinas kumulierte Leistungsbilanzüberschüsse und Nettodirektinvestition

Abbildung 7: Wachstum von Devisenreserven und Geldbasis in China

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Problemstellung und Aufbau der Arbeit

China zählt zu den wenigen Ländern in Ostasien, die noch offiziell eine Wechselkurssteuerung betreiben. Seit 1994 wird die chinesische Währung Reminbi faktisch von der chinesischen Zentralbank1 durch Kapitalverkehrkontrollen sowie Devisenmarktinterventionen in einem schmalen Band von 8,276 bis 8,28 Yuan zum Dollar gehalten - und das auch durch turbulente Zeiten: Während der asiatischen Finanzkrise 1998 hielt Peking dem Abwertungsdruck der Region stand und verhinderte damit die Ausweitung der Abwärtsspirale. Dafür erntete China viel Lob aus dem Westen.2

In jüngster Zeit steht China mit seiner Währungspolitik wieder im Fokus. Die westliche Industriestaaten, vor allem die USA, halten die gegenwärtige Währungspolitik Chinas für verzerrend und setzt sie einer merkantilistischen Handelspolitik gleich. „Nach amerikanischer Auffassung hat die (Wechselkurs)Bindung (des Yuan an den Dollar) zu einer künstlichen Unterbewertung des Yuan geführt, was wiederum die amerikanischen Exporte nach China erschwert hat und ein Grund für das riesige Außenhandelsdefizit der USA ist.„3 In Europa wird beklagt, dass der Euro den größten Teil der Dollarabschwächung abgefangen habe4. Europa sieht in der Wechselkurspolitik Chinas einen Grund für die starke Euro-Aufwertung, die Europas Konjunktur belastet.5 Der politische Druck auf die chinesische Regierung, die Wechselkursbindung des chinesischen Yuan an den US-Dollar aufzugeben, nimmt kontinuierlich zu.

Aus der Sicht Chinas schiente die feste Wechselkursanbindung hingegen vorteilhaft, die „nicht nur Wechselkurssicherheit für den Außenhandel, sondern auch wirtschaftliche Stabilität für die gesamte Region geschaffen hat“.6 Und auch viele Experten warnen, dass eine Abkehr von der Dollar-Bindung wegen der Schwäche des chinesischen Finanzsystems gefährlich wäre. Deshalb hat China vor 22. Juli 20057 noch alle Forderungen nach einer Aufwertung zurückgewiesen. Der Standpunkt der chinesischen Regierung wurde von dem Ministerpräsident Wen Jiabao in der letzten Zeit wiederholt betont: „China wird nicht überstützt handeln, wenn die Bedingungen nicht gegeben sind.“8

Vor diesem Hintergrund wird es zurzeit sehr viel über die Angemessenheit der gegenwärtigen Währungspolitik Chinas und eine mögliche Flexibilisierung des Wechselkurses der chinesischen Währung diskutiert.

Mit dieser Arbeit möchte ich versuchen, diese aktuelle Diskussion darzustellen und anhand der grundlegenden Wechselkurstheorie zu untersuchen, ob China eine angemessene Währungspolitik betreibt, und zwar angesichts der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Dabei werden die nationale Gegebenheit Chinas und die Entwicklung der internationalen Rahmenbedingungen berücksichtigt. Von daher werden zunächst das Konzept der impossible trinity vorgestellt und die Vor- und Nachteile der alternativen währungspolitischen Modelle erarbeitet und Im anschließenden Kapitel werden die gegenwärtige Währungspolitik Chinas und ihre aktuelle Entwicklung im Rahmen der Wechselkurstheorie und des Konzeptes der impossible trinity näher beleuchtet. Abschließend werden die alternativen Modelle zum Dollar-Peg dargestellt und die noch zu erfüllenden Bedingungen für eine Flexibilisierung des Wechselkurses erörtert.

2. Die alternativen Währungssysteme im Vergleich

2.1 Die theoretische Grundlage

Der Ausgangspunkt für alle geld- und währungspolitischen Strategien in einer offenen Volkswirtschaft ist grundsätzlich die Frage, wie die beiden zentralen geldpolitischen Steuerungsgrößen gehandhabt werden sollen:

- der kurzfristige Zins, der von der Notenbank mit ihren geldpolitischen Instrumenten am Geldmarkt gesteuert wird.
- der Wechselkurs, der von der Notenbank (und in manchen Ländern vom Finanzministerium) durch den An- und Verkauf von Devisen am Devisenmarkt gesteuert wird.

Viele renommierte Ökonomen behaupten, dass sich bei freiem Kapitalverkehr nur eine dieser beiden Größen steuern lasse. Es bestehe dann ein „Incompatible Trinity“(siehe Abbildung 1), dass bei quasi freiem Kapitalverkehr (als eine Ecke) zu zwei geld- und währungspolitischen Ecklösungen führe, den sogannten „two corner solutions“9: der Strategie flexibler Kurse, bei der ganz auf Devisenmarktinterventionen verzichtet wird

- dafür kann jedoch der Zins autonom gesteuert werden10
- der Strategie absolut fester Kurse, bei der sich die Geld- und Währungspolitik ganz auf die Stabilisierung des Wechselkurses konzentriert, wobei der inländische Zins nicht mehr aktiv gesteuert werden kann11

In der Realität findet man jedoch sehr häufig Länder, die sich nicht an diese „corner solutions“ halten und vielmehr eine gleichzeitige Steuerung des Wechselkurses und des inländischen Zinsniveaus versuchen. Diese Strategie stellt eine Zwischenlösung dar und wird als „Managed Floating“ bezeichnet.12

Um jedoch das für ein Land angemessene Währungsregime bestimmen zu können, erscheint es sinnvoll, zunächst Vor- und Nachteile der alternativen Währungssysteme zu betrachten.

2.2 Ecklösungen: Feste versus Flexible Wechselkurse

In einem festen Wechselkurssystem erfolgt die Festlegung des Wechselkurses staatlich entweder durch Ankopplung an eine Zweitwährung oder an mehrere Leitwährungen mittels eines Währungskorbes. Die Währung bewegt sich innerhalb einer fest definierten Bandbreite. Beim Verlassen dieser ist die Notenbank verpflichtet, eine sofortige Regulierung13 herbeizuführen.

Als Hauptargumente für feste und gegen flexible Wechselkurse findet man in der Literatur insbesondere:

-Feste Wechselkurse sind systemimmanent stabil und könnten als Anker für die Geldpolitik14 dienen. Die exzessive Schwankungen und „Misalignment“15 bei den flexiblen Wechselkursen könnten dadurch verhindert werden.
-Feste Wechselkurse könnten als Instrument der Disziplinierung nationaler Wirtschaftspolitik dienen und würden darüber hinaus eine Inflationsspirale,16 die durch eine spekulativ bedingte Abwertung der Inlandswährung bei flexiblen Wechselkursen ausgelöst werden könnte, verhindern.
-Feste Wechselkurse führen im Gegensatz zu flexiblen Wechselkursen zu geringeren Risiken und geringeren Kosten der Kurssicherung, so dass der Außenhandel durch sie eine Stimulierung erfährt.17 Die flexiblen Wechselkurse würden hingegen die relativen Preise auf dem Weltmarkt weniger berechenbar machen und dadurch den Außenhandel und die internationale Investitionen beeinträchtigen.18

Ein vollkommen flexibles Wechselkurssystem ist dadurch gekennzeichnet, dass die Kursbildung am Devisenmarkt ausschließlich den Marktkräften überlassen wird.19 Die ökonomischen Fundamentaldaten (Wachstum, Inflation, Zinsniveau, Produktivität, etc.)

spiegeln sich in der Regel im Wechselkurs wider.20

Gegen feste und für flexible Wechselkurse spräche indes:

-Flexible Wechselkurse eröffnen jedem Land die Möglichkeit, eine unabhängige Geldpolitik zu betreiben21 und sein eigenes langfristiges Inflationsziel zu wählen. Ein System fester Wechselkurse begrenzt hingegen den geldpolitischen Spielraum des Landes, da jeder An- und Verkauf von Devisen mit dem Ver- und Ankauf inländischer Währung also mit der Veränderung der inländischen Geldmenge verbunden ist und bei freiem Kapitalverkehr die Geldpolitik des Ankerwährungslandes verfolgen muss.22
-Flexible Wechselkurse können als automatische Stabilisatoren dienen. Die sanfte und schnelle Anpassung marktbestimmter Wechselkurse würde die Gewährleistung des inneren und äußeren Gleichgewichts im Fall gesamtwirtschaftlich realer Schocks erleichtern23 und weist deshalb deutliche Vorteile gegenüber den festen Wechselkursen auf.
-Flexible Wechselkurse würden ständig wiederkehrende Währungskrisen und größere Wechselkurssprünge ausschließen.24 Feste Wechselkurse sind hingegen anfällig für spekulative Attacken.

2.3 Zwischenlösung: Managed Floating

In einem System vom Managed Floating betreibt die Zentralbank zwar offiziell eine Politik flexibler Kurse, verfolgt aber dennoch ein nicht veröffentlichtes implizites Kursziel und ist auch bereit, dieses mit sterilisierten Interventionen25 am Devisenmarkt zu erreichen.26

Auf dieser Weise kann man die Vorteile der beiden Ecklösungen verbinden und ihre Nachteile weitgehend vermeiden.

- Wie bei festen Kursen können exzessive Schwankungen und ein „Misalignments“ der Währung aufgrund von spekulativen Einflüssen verhindert werden.
- Wie bei flexiblen Kursen besteht eine Autonomie in der Geld- und Währungspolitik, die es der Notenbank erlaubt, das geldpolitische Instrumentarium für die internen Endziele - in der Regel sind dies die Preisniveaustabilität und ein angemessenes Wirtschaftswachstum bzw. ein hoher Beschäftigungsstand - einzusetzen.27

Natürlich hat auch diese Zwischenlösung ihre Schattenseiten. Der Nachteil eines Managed Floating gegenüber einem System fester Paritäten (im Sinne von Mittelwerten) mit bestimmten Schwankungsbreiten besteht vor allem darin, dass es die Glaubwürdigkeit der Stabilitätspolitik der Zentralbank nur unzureichend zu erhöhen vermag … zumal nimmt die Ankerfunktion eines Bandbreitenregimes mit zunehmender Schwankungsbreite ab.28

2.4 Wahl des Währungssystems

Nimmt man die Argumente Pro und Contra alternative Währungssysteme kommt man zu dem Ergebnis, dass es offensichtlich keine eindeutig zu favorisierende Lösung gibt. In der Literatur findet man hauptsächlich folgende Gesichtspunkte, die bei der Wahl des Währungssystems eine besondere Rolle spielen.

- Offenheitsgrad eines Landes: Im Fall einer offenen Volkswirtschaft ist der Anteil des Außenhandels am BIP vergleichsweise hoch29. Reale Wechselkursänderungen können dann einen starken Einfluss auf die Einkommens- und Beschäftigungssituation in den exportorientierten Wirtschaftssektoren haben, z. B bei einer realen Aufwertung inländischer Währung kann so eine Volkswirtschaft einen starken Einkommens- und Beschäftigungseinbruch erfahren30. Während eine große und geschlossene Wollmershäuser (2003) Volkswirtschaft, wie die jenige der USA, einen schwankenden Wechselkurs mit starken Fluktuationen verkraften kann, fällt es einer kleinen und offenen Volkswirtschaft häufig schwer, die Kosten einer solchen Volatilität zu tragen.31 Hinzu kommt noch die größere Bedeutung währungsbedingter Informations- und Transaktionskosten für solche Volkswirtschaft im Außenhandel. Aus diesen Gründen werden Volkswirtschaften mit einem hohen Offenheitsgrad ein festes Wechselkurssystem bevorzugen.
- Struktur des Au ß enhandels: Die Länder, die mit einem Land eine große wirtschaftliche Verflechtung haben bzw. einen großen Teil des Güterhandels- und Kapitalverkehrs abgewickelt haben, tendieren zur Bindung an dessen Währung. Da die Reputation der Notenbank des Leitwährungslandes durch die Bindung an eine Währung übernommen werden und so Vertrauen in der inländischen Bevölkerung und bei ausländischen Investoren geschaffen wird.32

Integrationsgrad der Finanzm ä rkte: Je stärker der nationale Finanzmarkt entwickelt und international integriert ist, desto eher ist ein flexibles Währungssystem zu empfehlen33. Einerseits scheint eine Aufrechthaltung des festen Wechselkurses bei Ländern mit relativ freien Kapitalmärkten sehr schwierig, anderseits werden kurzfristige Anpassungen an externe Störungen allein über die hohe Kapitalmobilität anstatt durch Wechselkurssteuerung gewährleistet. Ist der Finanzmarkt unterentwickelt, wird das Land ein festes Wechselkurssystem bevorzugen.

Welches Wechselkursregime in welcher Situation zu bevorzugen ist, hängt wesentlich von den wirtschaftlichen Gegebenheiten und politische Präferenzen in den einzelnen Ländern ab. Im folgenden Kapitel wird deshalb Chinas gegenwärtige Währungspolitik angesichts seiner nationalen Gegebenheiten und der regionalen und internationalen Rahmen- bedingungen betrachtet.

[...]


1 The People’s Bank of China

2 Kühl (2003)

3 o. V. (2005), Siehe hierzu: Financial Times Deutschland, 04.02.2005

4 Die europäische Währung ist seit dem Frühjahr 2002 gegenüber dem Dollar kräftig zugelegt. Nach einem Kursanstieg um fast 45 % ist der Euro im Verhältnis zum Dollar inzwischen jedoch Überbewertet. Vgl. Bundesverband Deutscher Banken

Siehe hierzu: www.bdb.de/print.asp?channel=121110&art=1069

5 Häring (2005)

6 McKinnon und Schnabl (2003)

7 Am 21.Juli 2005, zwei Monate nach der Abgabe dieser Seminararbeit, hat die chinesische Notenbank bekannt gegeben, dass die alte Dollar-Bindung des Renminbi mit sofortiger Wirkung aufgegeben und durch eine Politik der Kontrollierten Wechselkursflexibilität („Managed Floating“) ersetzt wird. Der aktuelle Wechselkurs gegenüber dem US-Dollar wurde auch einmalig um 2,1 % aufgewertet. Darüber wird später näher diskutiert.

8 Hoffbauer (2005)

9 Bofinger (2003) S.1

10 Ausländische Zinssenkung (-erhöhung) führt zu Kapitalimport (-export). Dies führt zur Aufwertung (Abwertung) der heimischen Währung gegenüber der ausländischen Währung

11 Ausländische Zinssenkung (-erhöhung) führt zu Kapitalimport (-export), die einheimische Geldmenge nimmt folglich solange zu, bis der heimische Zins des Niveau des ausländischen Zins erreicht hat

12 vgl. Bofinger (2003) S.2

13 Droht auf dem Devisenmarkt eine Aufwertung, wird die Notenbank verstärkt ausländischen Devisen

nachfragen. Steht die inländische Währung vor einem Abwertungsdruck, wird die Notenbank ausländische Devisen anbieten und im Gegenzug inländische Devisen nachfragen.

14 Ein fester Wechselkurs vis-a-vis einer preisstabilen Währung kann für ein Land die Funktion eines nominalen Ankers erfüllen. Das land importiert durch sie die Preisstabilität der Ankerwährung. vgl. Bofinger, Reischle und Schlächter (1996), S.300

15 Ursache für schwankende Wechselkurse sind Ineffizienzen der Devisenmärkte und Spekulation, sog. Misalignments. vgl. Wagner (2003) S.162

16 ohne die Verpflichtung zur Fixierung ihrer Wechselkurse könnten die Zentralbank eine inflationsfördernde Politik betreiben. Alle möglichen Faktoren, von einer gezielten Politik (z.B. Konjunkturfördernde Maßnahmen in Vorwahlzeiten) bis hin zu schlichter Unfälligkeit, könnten eine Inflationsspirale auslösen. vgl. Krugman (2004), S.732

17 vgl. Willms (1995), S.157

18 vgl. Krugman (2004), S.726

19 vgl. Bofinger (1996), S.609

20 Schnabl (2004), S.44

21 Wegen des Wegfalls der Interventionspflicht könnte die Zentralbank mit einer Geldmengeausdehnung der Arbeitslosigkeit im Inland entgegenwirken und im Falle einer Konjunkturüberhitzung Geldmenge knappen. vgl. Krugman (2004) S. 727

22 vgl. Schnabl (2004) S.4

23 vgl. Krugman (2004) S. 729

24 These „stabilisierender Spekulationen“. Das heißt, es wurde behauptet, Devisenspekulanten hätten einen stabilisierenden Einfluss auf die Wechselkursbewegungen. Denn erfolgreiche Spekulanten würden eine Währung bei niedrigem Kurs kaufen und bei hohem Kurs verkaufen, so dass potentielle Kursschläge abgeschwächt werden. vgl. Wagner (2003) S.161

25 Die Zentralbanken führen zu gleicher Zeit entgegengesetzte Transaktionen in inländischen und ausländischen Vermögenswerten durch, um die Wirkung ihrer Devisengeschäfte auf die inländische Geldmenge zu neutralisieren. Das funktioniert vor allem gut, wenn die Zentralbank Fremdwährung aufkaufen muss, um die inländische Währung in einer Unterbewertungsposition zu halten und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Exportwirtschaft stärken. vgl. Krugman (2004) S.625 und Bofinger und

26 vgl. Sommer (2002), S.136

27 vgl. Sommer (2002), S.136

28 Sommer (2002) S.149

29 z. B Der Anteil des Außenhandelsvolumens am BIP Chinas stieg von 12,63 % im Jahr 1980 auf 70% im Jahr 2004. vgl. Xu (2004) und Key economic indicators: China

30 vgl. Willms (1995) S.154

31 Krugmann (2004), S. 900

32 vgl. Schnabl (2004) S.46

33 vgl. Park (1996) 37f.

Details

Seiten
32
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783638555135
Dateigröße
672 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v62236
Institution / Hochschule
Universität Bayreuth – Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Note
1,7
Schlagworte
Betreibt China Währungspolitik Seminar Indien Vergleich

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