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Personalführung. Einblick in Führungsprozesse und -stile

Hausarbeit 2006 32 Seiten

Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition: (Personal-)Führung

3. Beteiligte
3.1. Führungskräfte
3.2. Mitarbeiter
3.3. Weisungen

4. Führungsprozess
4.1. Zielsetzung
4.2. Planung
4.3. Realisierung
4.4. Kontrolle

5. Führungsstile
5.1. Laisser-faire Führungsstil
5.2. Autoritärer Führungsstil
5.3. Kooperativer Führungsstil

6. Führungsmittel
6.1. Gespräche und Besprechungen
6.2. Anerkennung und Lob
6.3. Kritik und Tadel

7. Führungstechniken
7.1. Management by Exception
7.2. Management by Delegation
7.3. Management by Objectives

8. Fazit

9. Literaturverzeichnis

10. Anhang

ABBILDUNGSverzeichnis

Abbildung 1: Zusammenwirken von Führungskräften und Mitarbeitern

Abbildung 2: Das Verhältnis von Führungs- zu Fachwissen / Führungs- zu Fachaufgaben bei Führungskräften

Abbildung 3: Vom autoritären zum kooperativen Führungs- stil

Abbildung 4: Management by Exception

Abbildung 5: Management by Objectives

TABELLENVERZEICHNI

Tabelle 1: Vergleich von autoritärer und kooperativer Führungsstil

Tabelle 2: Anhaltspunkte für Gespräche und Besprechungen

1. Einleitung

Die Personalführung ist ein spezielles Thema, mit dem sich heute alle Führungskräfte auseinandersetzen müssen. Sie basiert hauptsächlich auf die Mitarbeiterbeeinflussung durch die Führungskraft, wodurch die Unternehmensziele besser erreicht werden können. Doch wodurch zeichnen sich Führungskräfte überhaupt aus? Was unterscheidet sie von den einfachen Mitarbeitern? Die Führungskräfte haben ein Weisungsrecht gegenüber den Mitarbeitern. Die Mitarbeiter haben diesen Weisungen Folge zu leisten. Doch es gibt verschiedene Arten von Weisungen. Dazu zählen die Befehle, die Anweisungen und die Aufträge.

Die Personalführung besteht aus einem Führungsprozess, der aus der Zielsetzung, der Planung, der Realisierung und der Kontrolle zusammengesetzt ist. Natürlich besitzt jede Führungskraft ihren eigenen Führungsstil. Die drei wichtigsten Führungsstile sind der Laisser-faire Führungsstil, der autoritäre und der kooperative Führungsstil. Jeder Führungsstil benutzt verschiedene Führungsmittel in einer unterschiedlichen Intensität. Zu den Führungsmitteln gehören die Gespräche und Besprechungen, die Anerkennung und der Lob sowie die Kritik und der Tadel. Doch wie werden die Führungsaufgaben überhaupt bewältigt? Für die Bewältigung von Führungsaufgaben gibt es zahlreiche Führungstechniken. Die drei wichtigsten Führungstechniken sind das Management by Exception, das Management by Delegation und das Management by Objectives.

In dieser Arbeit werden die hier angesprochenen Themen ausführlich dargestellt.

2. Definition: (Personal-)Führung

Da sich die gesellschaftlichen Strukturen immer weiter verändern, gibt es keine einheitliche Definition für den Begriff der Führung. Daher wird hier ein kleiner Überblick über den Begriff der Führung gegeben.

Die Führung beinhaltet überwiegend die Personalführung und die Unternehmensführung, die in unserer Gesellschaft sehr weit verstreut sind. Die Unternehmensführung beinhaltet „die zielorientierte Planung, Steuerung und Kontrolle von Organisationen“.[1] Unter der Personalführung wird ein Prozess verstanden, bei dem die Mitarbeiter in ihrer Tätigkeit von Führungskräfte (auch Gruppenmitgliedern) beeinflusst werden um die Unternehmensziele zu erreichen. Die Führung der Mitarbeiter ist gleichzusetzen mit der Beeinflussung von Mitarbeitern. Beeinflussen heißt hierbei, die beiden Funktionen der Führung zu ermöglichen. Diese beiden Funktionen sind die Kohäsion und die Lokomotion. Unter der Kohäsion ist das „Herbeiführen und Aufrechterhaltung der Zusammengehörigkeit und des Bestandes der Gruppe“ zu verstehen. Bei der Lokomotion wird die Gruppe zur Erreichung des Zieles motiviert.[2]

Diese Führung wird mit zur Hilfenahme der Kommunikation ausgeführt. Denn ohne die Kommunikation könnte die Personalführung gar nicht existieren, da die Mitarbeiter z.B. keine Anweisungen von den Führungskräften erhalten würden.[3]

Außerdem verfügt die Führungskraft über Belohnungs- oder Bestrafungsmittel, die er einsetzen kann um die Unternehmensziele garantieren zu können. Sind die Mitarbeiter ebenfalls an der Erreichung der Unternehmensziele interessiert, vor allem wenn sie die Lösung einer bestimmten Aufgabe erreichen möchten, ist die Motivation bei ihnen sehr ausgeprägt. Hierbei muss die Führungskraft keine Sanktionen an die Mitarbeiter verhängen. Doch besitzen die Mitarbeiter alle verschiedene Zielvorstellungen, muss ihnen die Chance gegeben werden, diese Ziele auch erreichen zu können. Zu diesen Zielen gehören z.B. einen höheren Status oder ein höheres Gehalt. Erledigen die Mitarbeiter ihre Tätigkeiten nur unzureichend, wodurch die Unternehmensziele verletzt werden, kann die Führungskraft Sanktionen an sie verhängen.[4]

3. Beteiligte

Die Personalführung besteht aus der Zusammenarbeit von Führungskräften und Mitarbeitern. Auf dieses Zusammenwirken wird hier näher eingegangen.

Abbildung 1: Zusammenwirken von Führungskräften und Mitarbeitern

Abbildung in ieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: OLFERT, Klaus / STEINBUCH, Pitter A. (1995): S. 176.

3.1. Führungskraft

Die Führungskraft „ist der Träger der Personalführung für die ihm unterstellten Mitarbeiter.“[5] Oft ist die Führungskraft aber selber nur ein Mitarbeiter, d.h. aber auch das jeder Mitarbeiter auch eine Führungskraft sein kann. Die folgende Abbildung zeigt, dass jede Führungskraft bei ihren beruflichen Aufstiegen immer mehr Führungsaufgaben ausführen muss, wofür allerdings auch immer mehr Führungswissen verlangt wird. Daher verfügt die Führungskraft über immer weniger Fachaufgaben bzw. Fachwissen. Das Fachwissen der Führungskräfte erstreckt sich hauptsächlich über Methodenwissen, also über ein „Grundsatzwissen über die Tätigkeiten der Mitarbeiter. Es ermöglicht der Führungskraft, die Mitarbeiter richtig einzusetzen, sie koordinierend zu unterstützen und ihre Leistungen zu beurteilen.“[6]

Die Führungskräfte besitzen das formale Recht anderen Personen Weisungen zu erteilen, die schließlich eingehalten werden müssen. Dies wird noch an anderer Stelle verdeutlicht. Außerdem müssen sie die Interessen der Unternehmensbesitzer „bei allen personalpolitischen Entscheidungen (.) vertreten und gegenüber den Mitarbeitern durchsetzen.“[7]

Abbildung 2: Das Verhältnis von Führungs- zu Fachwissen / Führungs- zu Fachaufgaben bei Führungskräften

Abbildung in ieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: STROEBE, Rainer W. / STROEBE, Guntram H. (1990): S. 19.

Die Autorität einer Führungskraft kann auf verschiedene Arten von Macht basieren. Diese Machttypen sind

(1) die Legitimationsmacht,
(2) die Referenzmacht,
(3) die Expertenmacht,
(4) die Belohnungsmacht und
(5) die Bestrafungsmacht.

[...]


[1] HENTZE, Joachim (1991): S. 171.

[2] Vgl. STROEBE, Rainer W. / STROEBE, Guntram H. (1990): S. 14.

[3] Vgl. HENTZE, Joachim (1991): S. 171.

[4] Vgl. FISCHER, Lorenz / WISWEDE, Günther (2002): S. 511f.

[5] OLFERT, Klaus / STEINBUCH, Pitter A. (1995): S. 176.

[6] STROEBE, Rainer W. / STROEBE, Guntram H. (1990): S. 19f.

[7] HOLTBRÜGGE, Dirk (2004): S. 37.

Details

Seiten
32
Jahr
2006
ISBN (eBook)
9783638553056
Dateigröße
552 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v61965
Institution / Hochschule
Ruhr-Universität Bochum
Note
1,3
Schlagworte
Personalführung

Autor

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